CH651383A5 - Verfahren zum herstellen eines fuehrungsbandes und/oder einer rohrkappe am koerper eines geschosses. - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines fuehrungsbandes und/oder einer rohrkappe am koerper eines geschosses. Download PDF

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CH651383A5
CH651383A5 CH1033/81A CH103381A CH651383A5 CH 651383 A5 CH651383 A5 CH 651383A5 CH 1033/81 A CH1033/81 A CH 1033/81A CH 103381 A CH103381 A CH 103381A CH 651383 A5 CH651383 A5 CH 651383A5
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cap
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CH1033/81A
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Lennart Johansson
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Bofors Ab
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/06Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of high energy impulses, e.g. magnetic energy
    • B23K20/08Explosive welding
    • B23K20/085Explosive welding for tubes, e.g. plugging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
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    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/72Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material
    • F42B12/76Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the material of the casing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mittelbare maschinelle Bearbeitung des Materials gebildet
Führungsbandes und/oder einer Rohrkappe am Körper eines werden, dass durch den Spreng-Überzug auf den Geschoss-
Geschosses, insbesondere einem Artilleriegeschoss. körper aufgebracht worden ist.
Geschosse mit grösserem Kaliber sind im allgemeinen mit 2s Ein weiterer Vorteil des Spreng-Überzug-Verfahrens ist einem Führungsband versehen, das am hinteren Bereich des darin zu sehen, dass das Befestigen des Führungsbandes und
Geschosses befestigt ist, um das Geschoss gegenüber der Boh- der Rohrkappe auf dem Geschosskörper gleichzeitig erfolgen rung des Geschützrohres abzudichten und um ein Rotieren kann, dass heisst in einem Arbeitsgang. Es ist vorteilhaft,
des Geschosses um seine Längsachse zu erzielen, wenn das wenn dasjenige Material, aus dem das Führungsband und die
Geschoss abgefeuert wird, wobei das Geschützrohr einen ge- 30 Rohrkappe gebildet werden, haubenförmig ist und durch das zogenen Lauf hat. Das Führungsband wird im allgemeinen Sprengüberziehen auf den hinteren Teil des Geschosskörpers aus einem solchen Material hergestellt, das weicher ist als der aufgebracht wird. Hierauf kann dann das Führungsband und
übrige Teil des Geschosses, hauptsächlich deshalb, damit die die Rohrkappe sowie eventuell verlangte Umfangsrinnen
Züge in der Geschützrohrbohrung möglichst wenig abgenützt durch maschinelle Bearbeitung des erwähnten Materials in werden. 35 die gewünschte Form gebracht werden.
Um zu verhindern, dass die Treibgase die Nutzlast des Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt eine schnelle Geschosses erreichen, ist es bereits bekannt, die hintere Flä- und leistungsfähige Herstellung von Geschossen.Es ist ein-che des Geschosses mit einer Schutzhaube, z.B. in der Form fach das Herstellungsverfahren verschiedenen Arten von Ge-einer Platte oder Kappe, einer sogenannten Rohrkappe zu schössen anzupassen, indem lediglich die Form des «haubenversehen, die dem Gasdruck und den hohen Temperaturen 40 förmigen» Überzugmaterials geändert wird, das auf dem Gestandhalten kann, die bei der Schussabgabe im Geschützrohr schosskörper aufgebracht wird, so dass also schon bei Beginn entstehen. des Verfahrens dieses haubenförmige Material mehr oder we-
Bei der Herstellung des Geschosses werden das Führungs- niger der Form des hinteren Bereiches des Geschosskörpers band und die Rohrkappe üblicherweise einzeln am Geschoss- angepasst ist.
körper befestigt. Zum Befestigen des Führungsbandes am 45 Das erfindungsgemässe Verfahren wird beispielsweise und
Körper eines Artilleriegeschosses wird üblicherweise ein anhand von Zeichnungen erläutert, in denen zeigen:
Presssitz oder eine Kombination aus Presssitz und Schrumpf- Fig. 1 den hinteren Bereich eines Geschosskörpers,
sitz verwendet. Durch die heutigen Anforderungen hinsieht- Fig. 2 eine zur Durchführung des erfmdungsgemässen lieh erhöhter Geschwindigkeit und Reichweite des Geschosses Verfahrens geeignete Vorrichtung, im Längsschnitt, und besteht nunmehr aber das Risiko, dass die üblichen Presssitze so Fig. 3 den hinteren Bereich eines Geschosses nach dem oder Schrumpfsitze nicht ausreichend sind um das Führungs- Sprengüberziehen und den maschinellen Bearbeiten des durch band bei den grossen Kräften an seiner Stelle am Geschoss- das Sprengüberziehen auf den Geschosskörper aufgebrachten körper zu halten, wobei diese grossen Kräfte bei der Schuss- Materials, im Längsschnitt.
abgabe im Geschützrohr auftreten und das Führungsband Aus Figur 1 ist in schematischer Darstellung der hintere belasten. 55 Bereich eines noch nicht fertigen Geschosskörpers 1 ersicht-
Es wurden deshalb schon neue Verfahren zum Befestigen lieh, der eine Mantelfläche 2 aufweist, auf der ein Führungs-eines Führungsbandes auf der Mantelfläche eines Geschoss- band befestigt werden soll. Der Geschosskörper 1 ist weiter-körpers entwickelt. Ein Beispiel eines solchen neuen Ver- hin mit einer hinteren Fläche 3 versehen, auf die eine Rohrfahrens wird in der schwedischen Patentanmeldung Nr. kappe aufgebracht werden soll, worauf dann die Umfangsflä-7 902 040-0 angegeben. In dieser vorerwähnten Patentanmel- 60 che des Geschosses auf die endgültige Form durch maschi-dung wird ein Verfahren beschrieben, um das Führungsband nelle Bearbeitung gebracht wird. Aus Figur 1 ist ersichtlich, mittels einer Reibungsschweissung an der Mantelfläche des dass die hintere Fläche 3 kuppeiförmig ist, was bisher das Geschosskörpers zu befestigen. Aufbringen einer Rohrkappe erschwert hat.
Rohrkappen werden üblicherweise aus Metall hergestellt, In Figur 2 ist in schematischer Darstellung eine Vorrich-
zum Beispiel aus Stahl, und dienen dazu diejenige Fläche des es tung im Längsschnitt gezeigt, mit der das erfindungsgemässe
Geschosses zu schützen, die der Wirkung der Treibgase aus- Verfahren durchgeführt werden kann. Mit dieser Vorrichtung gesetzt ist. Die Rohrkappen wurden bisher durch übliches soll also das Herstellen des Führungsbandes und der Rohr-
Schweissen oder Löten befestigt. kappe durch einen Spreng-Überzug auf den hinteren Teil des
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Geschosskörpers 1 erfolgen. Die Vorrichtung hat ein äusseres worden ist, dass nur das Führungsband 10, die zur Montage zylindrisches Metallgehäuse 4, das nach unten offen, oben der Geschosshülse auf dem Geschosskörper dienenden Um-aber durch eine Endfläche 5 geschlossen ist. An dieser Endflä- fangsringe 11,12 und die Rohrkappe 13 verbleiben. Alle diese che befindet sich ein elektrischer Zünder 6. In das Metallge- vorerwähnten Teile sind also in einem Arbeitsgang durch die häuse 4 wird eine Haube 7 eingesetzt, die aus dem Material 5 Spreng-Überzug-Technik auf den Geschosskörper 1 aufge-
besteht, aus dem das Führungsband und die Rohrkappe be- bracht worden. Durch die maschinelle Bearbeitung des stehen sollen. Die Form dieser Haube 7 entspricht im wesent- Spreng-Überzugmaterials 7 erhalten das Führungsband 10,
liehen der Form des hinteren Teiles des noch nicht fertigen die Umfangsrinnen 14 und 15 sowie die Rohrkappe 13 ihre
Geschosskörpers 1 nach Figur 1. Der zwischen der Haube 7 endgültige Form und Abmessungen.
und dem Gehäuse 4 liegende Zwischenraum wird mit einem 10 Da die Spreng-Überzug-Technik eine derart extrem feste
üblichen Sprengstoff 8 gefüllt. Verbindung zwischen dem Überzugmaterial 7 und dem Ge-
Bei der Durchführung des erfmdungsgemässen Verfah- schosskörper 1 ergibt, ist also sogar möglich, die zur Montage rens wird der hintere Bereich des Geschosskörpers 1 in die der Geschosshülse dienenden Umfangsrinnen 14 und 15 Ausnehmung 9 der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung einge- durch Abdrehen des Überzugmaterials 7 auf einer Drehbank setzt. Nunmehr wird der elektrische Zünder 6 erregt und der 15 (Drehautomat) zu bilden. Dies war bisher nicht möglich, Sprengstoff 8 gezündet. Durch den beim Zünden des Spreng- denn die Umfangsrinnen mussten bisher im Geschosskörper 1 stoffes 8 entstehenden hohen Druck wird die Haube 7 mit ei- selbst auf der Drehbank herausgedreht werden. Es ist vorteilner ungeheuren Kraft auf den Geschosskörper 1 geschleudert haft, dass nunmehr die Umfangsrinnen 14 und 15 durch ma-und mit diesem verbunden. Dieses Sprengüberziehen schafft schinelles Bearbeiten des Überzugmaterials 7 gebildet wer-eine extrem feste Verbindung zwischen dem Überzugsmate- 20 den, da die verbleibenden Umfanfsringe 11 und 12 auch als rial 7 und dem Geschosskörper 1, so dass nunmehr die end- Führungsband dienen können.
gültige maschinelle Bearbeitung des Geschosses am Über- Es ist selbstverständlich, dass das erfindungsgemässe Verzugsmaterial 7 durchgeführt werden kann, ohne dass das Ri- fahren auch in solchen Fällen angewandt werden kann, wo siko besteht,dass sich dieses Material 7 vom Geschosskörper nur ein Führungsband, also keine Rohrkappe auf dem Gelösen könnte. 25 schosskörper 1 angebracht werden soll. Es ist weiterhin klar, Aus Figur 3 ist der hintere Bereich eines endgültig bear- dass die Form der in Figur 2 gezeigten Vorrichtung, die zur beiteten Geschosskörpers ersichtlich, das heisst also nach dem Durchführung des erfmdungsgemässen Verfahrens geeignet Sprengüberziehen und der maschinellen Fertigbearbeitung. ist, sowie die Form des Überzugmaterials 7 abhängig von der Aus Figur 3 ist ersichtlich, dass durch die maschinelle Bear- Form und Abmessungen des endgültigen Produktes abgeän-beitung das Spreng- Überzugmaterial 7 soweit wieder entfernt 30 dert werden können.
C
1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. 651383 2
    PATENTANSPRÜCHE Beide vorerwähnten Verfahren sind jedoch verhältnismäs-
    1. Verfahren zum Herstellen eines Führungsbandes und/ sig teuer. Wenn auch das Reibungsschweissen eines Füh-oder einer Rohrkappe am Körper eines Geschosses, insbeson- rungsbandes bei manchen Anwendungsgebieten einen zufrie-dere einem Artilleriegeschoss, dadurch gekennzeichnet, dass denstellenden Halt ergibt, besteht doch das Risiko, dass das das Material (7) für das Führungsband (10) bzw. die Rohr- 5 Führungsband gelöst wird, wenn es bei der Schussabgabe ex-kappe (13) mittels eines Spreng- Überzuges am hinteren Be- trem hohen Geschwindigkeiten ausgesetzt wird. Das Befesti-reich des Geschosskörpers (1) befestigt wird. gen der Rohrkappe bringt weiterhin Schwierigkeiten mit sich,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, besonders dann, wenn das Geschoss aus aerodynamischen dass das Führungsband (10) und die Rohrkappe (13) am Ge- Gründen auf seiner hinteren Fläche kuppelartig geformt ist. schosskörper (1) im selben Arbeitsgang befestigt werden. i0 Es wird die Schaffimg eines Verfahrens bezweckt, mit dem
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, die vorerwähnten Nachteile vermieden werden können.Das dass das Material (7) nach dem Aufbringen durch maschinelle erfindungsgsmässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, Bearbeitung in die endgültigen Abmessungen des Führungs- dass das Material für das Führungsband bzw. die Rohrkappe bandes (10) und der Rohrkappe (13) gebracht wird. mittels eines Spreng-Überzuges am hinteren Bereich des Ge-
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, 15 schosskörpers befestigt wird.
    dass durch die maschinelle Bearbeitung des Materials (7) Mit der Spreng-Überzug-Technik kann eine Haftung ergleichzeitig für die Montage der Hülse des Geschosses die- zielt werden, die aussergewöhnlich fest ist. Durch dieses Ver-nende Umfangsrinnen (14,15) gebildet werden. fahren wird es möglich, das Führungsband und die Rohrkappe nach ihrer Befestigung zum Erreichen der endgültigen
    20 Form maschinell zu bearbeiten. Auch die zur Montage der
    Geschosshülse dienenden Umfangsrinnen können durch un-
CH1033/81A 1980-02-18 1981-02-17 Verfahren zum herstellen eines fuehrungsbandes und/oder einer rohrkappe am koerper eines geschosses. CH651383A5 (de)

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