CH651540A5 - Verfahren zur herstellung von estern ungesaettigter saeuren. - Google Patents

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CH651540A5
CH651540A5 CH790/82A CH79082A CH651540A5 CH 651540 A5 CH651540 A5 CH 651540A5 CH 790/82 A CH790/82 A CH 790/82A CH 79082 A CH79082 A CH 79082A CH 651540 A5 CH651540 A5 CH 651540A5
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Description

50 Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die katalyti-sche Bildung von a-ß-ungesättigten Fettsäurealkylestern aus gesättigten Fettsäuren und Alkylalkoholen, insbesondere betrifft sie die Umwandlung von Methanol und Isobuttersäure zu Methylmethacrylat.
55 Der Stand der Technik beschreibt im allgemeinen die ka-talytische Oxidehydrierung von Fettsäuren zu ungesättigten Fettsäuren, welche sodann abgetrennt und verestert werden. Einige Autoren beschreiben die katalytische Oxidehydrierung von gesättigten Fettsäurealkylestern. Es findet sich je-60 doch im Stand der Technik keinerlei Hinweis auf die Bildung von Alkylestern von a-ß-ungesättigten Fettsäuren durch katalytische Oxidehydrierungs-Veresterung eines gemisches eines Alkohols und einer gesättigten Säure, wie sie hier beschrieben wird. Dies führt zu einem wirtschaftlicheren und 65 rascheren Verfahren, welches die notwendigkeit der getrennten Veresterung entweder der Reaktionsteilnehmer oder der Produkte und anschliessende Abtrennung der gebildeten Ester eliminiert.
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Die hier definierten a-ß-ungesättigten Alkylester, z. B. Methylmethacrylat, wurden gebildet durch Inberührung-bringen eines Oxidehydrierungs-Veresterungskatalysators, wie er hier definiert ist (z.B. ein Eisen-, Phosphor-, Kalium-Katalysator) mie einem Gemisch von Sauerstoff, einer gesättigten Säure (z. B. Isobuttersäure) und einem Alkylalkohol (z.B. Methanol) mit oder ohne Wasser, vorzugsweise mit Wasser, während einer genügenden Zeit, um den a-ß-unge-sättigten Ester (z.B. Methylmethacrylat) zu bilden.
Gemäss der vorligenden Erfindung werden a-ß-ungesät-
tigte Fettsäureester der allgemeinen Formel I
p
I 3
R C=C C 0— R
in welcher R, R1 und R2 gleich oder verschieden sind und ausgewählt sind aus Wasserstoff, Methyl und Äthyl und R3 ein Alkyl mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen bedeuten, hergestellt, indem man einen Oxidehydrierungs-Veresterungskata-lysator mit einem zugeführten Gemisch, welches eine gesättigte Säure der allgemeinen Formel II
H H 0
R— C— C— C OH
in welcher R, R1 und R2 gleich oder verschieden sind und dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, einen Alkohol der allgemeinen Formel R3-OH, in welcher R3 dieselbe Bedeutung wie oben aufweist und Sauerstoff enthält, mit oder ohne Wasser während genügend langer Zeit in Berührung bringt, um einen Ester der allgemeinen Formel I zu bilden. R und R1 sind vorzugsweise Methyl oder Wasserstoff, wobei Wasserstoff besonders bevorzugt wird. R2 ist vorzugsweise Methyl oder Wasserstoff, wobei Methyl am meisten bevorzugt wird. R3 ist vorzugsweise ein geradkettiges Alkyl, wobei Methyl, Äthyl und n-Propyl die bevorzugten Alkylgruppen darstellen und Methyl das am meisten bevorzugte Alkyl ist. Die bevorzugten gesättigten Säuren sind somit Isobuttersäure und Propionsäuren, und die bevorzugten Produkte sind Methylmethacrylat und Methylacrylat.
Das Mol Verhältnis von Alkohol zu gesättigter Säure im zugeführten Gemisch, welches mit dem Katalysator in Berührung kommt, variiert von 0,5 Mol bis 10 Mol Alkohol auf 1 Mol gesättigter Säure, jedoch vorzugsweise 1 Mol Alkohol bis 5 Mol Alkohol pro Mol gesättigter Säure.
Das Molverhältnis von Sauerstoff (02) zu gesättigter Säure im zugeführten Gemisch, welche mit dem Katalysator in Berührung kommt, variiert von 0,3 Mol bis 1,5 Mol Sauerstoff pro Mol gesättigter Säure, vorzugsweise jedoch von 0,5 bis 1 Mol Sauerstoff pro Mol gesättigter Säure.
Obwohl das zugeführte Gemisch nur Sauerstoff, einen Alkohol und eine gesättigte Säure enthalten kann, wird bevorzugt, auch Wasser im zugeführten Gemisch zu haben. Der Ausdruck Wasser (H20) bezieht sich auf den flüssigen, gasförmigen und/oder dampfförmigen Zustand, in welchem die Moleküle von H20 sich unter den im folgenden beschriebenen Verfahrensbedingungen befinden können. Das Molverhältnis von Wasser zu gesättigter Säure im zugeführten Gemisch, welches mit dem Katalysator in Berührung kommt, variiert von 0,1 bis 40 Mol Wasser auf 1 Mol gesättigter Säure, vorzugsweise jedoch von 0,5 bis 20 Mol Wasser pro Mol gesättigter Säure, wobei der Bereich von 4 Mol Wasser bis 6 Mol Wasser pro Mol gesättigter Säure besonders bevorzugt wird.
Die Konzentration der gesättigten Säure in der zugeführten Mischung hängt vom Katalysator, der Temperatur, dem Druck und anderen Variablen ab. Die Konzentration der gesättigten Säure wird ausgedrückt in Molprozent und variiert im allgemeinen von 0,1 bis 20 Molprozent. Ein bevorzugter Konzentrationsbereich für die gesättigte Säure im zugeführten Gemisch beträgt etwa 3 bis 6 Molprozent. Die Konzentration wird durch die Menge an inertem Gas, welches im zugeführten Strom vorhanden ist, reguliert. Das bevorzugte inerte Gas ist Stickstoff, doch können andere Gase, wie Kohlenstoffdioxid, Helium, Argon und dergleichen ebenfalls verwendet werden. Wenn die Konzentration der gesättigten Säure es erlaubt, bildet Luft ein geeignetes verdünntes Oxi-dationsmittel. Das Verfahren wird im allgemeinen in einem Temperaturbereich zwischen 250 und 550 ~C durchgeführt, doch liegt der bevorzugte Bereich zwischen 375 und 410 °C.
Der Druckbereich, in welchem das Verfahren üblicherweise durchgeführt wird, kann von 0,1 Atmosphären (1,A7 psia) bis 10 Atmosphären (1A7 psia) variieren, vorzugsweise ist der Druck jedoch im wesentlichen Atmosphärendruck, d.h. 1 kg/cm2 (14,7 pounds per square inch absolute) plus oder minus 10%.
Die Berührungszeit des zugeführten Gemisches mit dem Katalysator variiert mit der Temperatur, dem Druck, dem Katalysator und dem zugeführten Gemisch, ist jedoch genügend, um einen Alkylester der ungesättigten Säuren, wie er hier definiert wird, zu bilden. Im allgemeinen variiert die Berührungszeit von 0,2 bis 2 Sekunden, vorzugsweise beträgt sie 0,3 bis 1 Sekunde. Die Berührungszeit oder Reaktionszeit wird definiert als das Katalysatorvolumen, dividiert durch das Gasvolumen (gemessen bei der Reaktionstemperatur), welches pro Sekunde zugeführt wird. Das Katalysatorvolumen ist das Schüttvolumen (bulk volume) des Katalysators, welches durch den Katalysator im Reaktor beansprucht wird, gemessen bei Umgebungstemperatur. Der Ausdruck «Katalysator» für Schüttvolumen (bulk volume) umfasst nicht nur die aktive Spezies der Oberfläche, sondern auch den Katalysatorträger.
Die zur Durchführung der erfindungsgemässen Verfahren geeigneten Katalysatoren sind heterogene Oxidehydrie-rungs-Veresterungskatalysatoren, d. h. sie sind selektive oder doppelwirkende Katalysatoren, welche Stellen für die Oxidehydrierung der a-ß-Wasserstoffatome der gesättigten Säuren und Stellen für die Veresterung aufweisen. Eine allgemeine empirische Formel zur Beschreibung dieser Typen von Katalysatoren ist Me • Ox • Ay ■ Nz, in welcher Me ein Metallatom ausgewählt aus Kupfer, Eisen oder Nickel und deren Gemischen und A ein Säureanion, ausgewählt aus Arsenat (As04 , Borat (B03)~, Chromat (Cr04)~~, Molybdat (Mo04)~ _, Heteropolyphosphomolybdat (PMo ! 2042) , Heteropolysilicomolybdat (SiMo12042) , Phosphat (P04) , Silikat (Si03)~ Wolframat (W04)_ ~, Vanadat (V04) , und deren Gemischen bedeuten, wobei die Gemische ein Molverhältnis von 0,001 bis 1000 von einem Anion zu einem anderen oder von einem Metallatom zu einem anderen sein können.
Im Verhältnis zu einem Me im Katalysator bedeutet x die Anzahl Sauerstoffatome (O), welche erforderlich sind, um den Oxidationszustand des Katalysators zu befriedigen, im allgemeinen kann x von 0 bis 3 variieren und y bedeutet die Anzahl Säureanionen und variiert im allgemeinen von 0,01 bis 100.
N stellt ein Hilfsatom dar, welches die katalytische Wirksamkeit des Katalysators unterstützt und ausgewählt ist aus
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Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Francium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Kobalt, Silver, Wismuth, Tellur und Gemischen davon. Die Gemische von Hilfsatomen können von 0,001 bis 1000 Atomen von einem Hilfsmittel im Verhältnis zu einem anderen variieren.
z bedeutet 0 bis 20 N im Verhältnis zu einem Me.
Im allgemeinen sollte die Anzahl Säureanionen im Über-schuss zur Anzahl Metallatome oder Hilfsmittelatome stehen. Die Hilfsatome können als Promotoren und/oder Dotierungsmittel und/oder Vergiftungsverhüter im Katalysator wirken.
Der aktive Katalysator kann auch Trägermaterialien umfassen, welche die aktiven Katalystorstellen verteilen, die Massen- und Wärmeübertragung verbessern und in gewissen Fällen die Forderung der katalytischen Aktivität des aktiven Katalysators unterstützen. Einige nützliche Träger sind Sili-ciumoxide und Aluminiumoxide, Molekularsiebe, Titanoxid und Zirkonoxid. Vorzugsweise werden Träger vom sauren Typus verwendet.
Im allgemeinen können die Katalysatoren als ein oder mehrere Metallatome in der Form der Metallatome selbst oder als Oxid, eingebettet in einer Matrix von Säureanionen bezeichnet werden.
Eine bevorzugte Klasse von Katalysatoren, welche unter die hier als geeignet beschriebenen Katalysatoren fallen, sind solche, welche aus Atomen von Eisen, Phosphor, Sauerstoff und einem Hilfsmittel M, ausgewählt aus Tellur, Kobalt, Lanthan, Silber, Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Francium und Gemischen davon, bestehen und dargestellt sind durch die empirische Formel
FeP i_2^o,oi-iOx worin im Verhältnis zu einem Atom Eisen die relative Anzahl Phosphoratome 1 bis 2 beträgt, die relative Anzahl M 0,01 bis 1 beträgt und x die Anzahl Sauerstoffatome bedeutet, welche erforderlich sind, um den Valenzzustand zu befriedigen, d.h. den Oxidationszustand des Katalysators. Insbesondere wird bevorzugt, dass M Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium oder Cäsium ist und ganz speziell bevorzugt, dass M Cäsium darstellt.
Zur Herstellung der zur Durchführung der vorliegenden Erfindung nützlichen Katalysatoren bestehen eine Anzahl Methoden, welche dem Fachmann bekannt sind. Von diesen umfassen die bequemsten Methoden die Herstellung der integralen Zusammensetzung vor der Calcinierung. Dies erfolgt durch Verwendung der sogenannten Aufschlämmetho-de oder der Ausfällmethode. In der Ausfallmethode wird eine wässerige Lösung von Salzen der in Frage kommenden Metalle und Phosphorsäure zubereitet, dann mit einer geeigneten Base neutralisiert, um die gemischten Metallphosphate auszufallen. Der Niederschlag wird sorgfältig gewaschen, um alle Spuren von wasserlöslichen Substanzen zu entfernen und anschliessend getrocknet vor dem Calcinieren. Man kann aber auch Ammoniumphosphat zur Lösung der Metallsalze zusetzen, um die Metallphosphate direkt auszufallen. Obwohl jedes wasserlösliche Salz von Eisen oder Silber verwendet werden kann, werden im allgemeinen die Nitrate bevorzugt.
Die sogenannte Aufschlämm-Methode ist bequemer in der Ausführung und bildet die bevorzugte Methode. In diesem Verfahren wird eine wässerige Lösung der Metallsalze und Phosphorsäure zubereitet und die Lösung sodann unter Rühren erhitzt, um Wasser zu entfernen. Das Erhitzen wird fortgesetzt, bis die Masse nicht mehr gerührt werden kann. Der Rückstand wird sodann zerkleinert und wiederum auf eine mässige erhöhte Temperatur von etwa 120 °C erhitzt, bis er vollständig trocken ist. Das vollständig trockene Produkt wird auf eine Grösse von etwa 1,68 bis 1,30 mm zerkleinert und calciniert. Eine geeignete Calcinierungstemperatur liegt zwischen etwa 400 bis 550 CC. Die Calcinierungsdauer beträgt im allgemeinen zwischen 2 und 16 Stunden.
s Ein auf einem Träger befindlicher Katalysator kann nach jeder dieser Methoden hergestellt werden. Beispielsweise kann in der Aufschlämm-Methode kolloidales Siliciumoxid oder jede andere Form von Siliciumoxid, wie auch andere Trägermaterialien, wie Aluminiumoxid, Quartz, Titandi-lo oxid, Molekularsiebe, usw. vor der Entfernung des Wassergehaltes zugesetzt werden. Ähnlicherweise können in der Ausfall-Methode die Metallphosphate in Gegenwart von suspendierten Partikeln des gewünschten Trägers ausgefallt werden.
15 Die Herstellung der Katalysatoren wird anhand der folgenden Präparationen näher beschrieben.
Präparation 1
Diese Präparation illustriert die Aufschlämm-Methode 20 zur Herstellung eines mit Lanthan dotierten Eisenphosphatkatalysators auf einem Träger, welcher für die Durchführung der vorliegenden Erfindung geeignet ist.
404,0 g Eisennitrat-Nonahydrat wurden zusammen mit 86,2 g Lanthannitrat-Hexahydrat und 140 g Phosphorsäure 25 in 400 ml destilliertem Wasser gelöst. Die Lösung der Metallsalze und der Säure wurde mit 100 ml «LUDOX 40 HS» vermischt und das Rühren bei 85 °C fortgesetzt, bis die Hauptmenge des Wassers verdampft war. Die resultierende Paste wurde weiter bei 120 °C getrocknet bis sie zerkleinert 30 werden konnte, worauf das Trocknen währed 6 Stunden fortgesetzt wurde. Die getrockneten Teilchen wurden sodann bei 450 °C während 6 Stunden calciniert und in der Form von Teilchen in der Grösse von 12 bis 15 Mesh verwendet. Die empirische Grammatomformel des calcinierten Produk-35 tes war die folgende: FeP( 44La02Ox/20% Si02.
Präparation 2 Auf ähnliche Weise wie in Präparation 1 beschrieben, wurde eine mit Kobalt dotierte Eisenphosphat-Katalysator-40 Zusammensetzung hergestellt. Die empirische Grammatomformel des erhaltenen Produktes war:
FeP144CooiiOx/3,5% Si02.
Präparation 3
45 404,4 g Eisennitrat-Nonahydrat wurden zusammen mit 8,02 g Tellurdioxid und 127,16 g Phosphorsäure in 400 ml destilliertem Wasser gelöst. 100 ml Silicagel, enthaltend 40% Si02, wurden zur erhaltenen Lösung zugesetzt. Die Lösung wurde sodann bei 85 °C gerührt, bis die Hauptmenge an so Wasser verdampft war. Die erhaltene Paste wurde weiter bei 120 °C getrocknet, bis sie zerkleinert werden konnte, worauf das Trocknen während 12 Stunden fortgesetzt wurde. Das getrocknete Gemisch wurde bei 450 °C während 6 Stunden calciniert. Die empirische Grammatomformel des calcinier-55 ten Produktes war die folgende: FeP13Te0i05Ox.
Präparation 4 Ein Katalysator wurde wie in Präparation 3 hergestellt, jedoch das Eisennitrat-Nonahydrat in einer Menge von 60 103,21 g zusammen mit 7,47 g Silbernitrat in 200 ml destilliertem Wasser aufgelöst. Konzentrierte Phosphorsäure in einer Menge von 35,8 g zusammen mit 30,0 cm3 Silicagel, enthaltend 20% kolloidales Si02, wurden zur Lösung der Metallsalze zugesetzt. Die Lösung wurde sodann bei 85 °C 65 gerührt, bis die Hauptmenge an Wasser verdampft war. Die erhaltene Paste wurde weiter bei 120 °C getrocknet, bis sie zerkleinert werden konnte, worauf das Trocknen während 12 Stunden bei 150 °C fortgesetzt wurde. Das getrocknete
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Gemisch wurde bei 450 °C während 16 Stunden calciniert und während weiteren 2 Stunden bei 520 °C. Die empirische Grammatomformel der calcinierten gemischten Phosphate von Eisen und Silber war die folgende: FePj ^Ago J76Ox.
Präparation 5 Ein weiteres Katalysatorsystem wurde wie in Präparation 4 hergestellt, wo kein Träger verwendet wurde. Die empirische Grammatomformel der erhaltenen gemischten Phosphate von Eisen und Silber war die folgende: FeP i^AgojgOx.
Präparation 6 Ein Katalysator wurde hergestellt wie in Präparation 4, bei welchem kein Träger verwendet wurde und anstelle von Phosphorsäure wurde Polyphosphatmolybdänsäure in entsprechenden Mengen verwendet. Die erhaltene Katalysator wies die folgende empirische Grammatomformel auf: r7eAg0_I0PMo]2O42.
Präparation 8 Ein Katalysator ohne Träger wurde nach der Aufschlämm-Methode wie in Präparation 4 beschrieben hergestellt, jedoch 420 g Eisennitrat-Nonahydrat, 48,5 g Wis-muthnitrat, 40,8 g Kaliumnitrat, 200 ml destilliertes Wasser und 471,4 g Ammoniumphosphat, gelöst in 500 ml destilliertem Wasser, verwendet. Die getrocknete calcinierte Masse wurde zu einer Teilchengrösse von 12 bis 15 Mesh gemahlen. Ihre empirische Grammatomformel war:
FeP !,715^0,095^-0,3äOx-
Die erfindungsgemässen Katalysatorzusammensetzungen können in einem Fliessbettreaktor, einem gerührten Tankreaktor oder einem Festbettreaktor verwendet werden. Infolge der Bequemlichkeit, welche mit der Verwendung eines Festbettreaktors in einer Operation von kleinem Aus-mass verbunden ist, wird ein solcher Reaktor hier als Beispiel beschrieben. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Zufuhr zum Reaktor ein vorgewärmtes gasförmiges Gemisch aus gesättigter Säure, Alkohol, molekularem Sauerstoff, Wasserdampf und inertem Verdünnungsgas.
Eine Vorheiztemperatur im Bereich von etwa 350 °C wird üblicherweise verwendet. Die Reaktionstemperaturen bewegen sich im allgemeinen im Bereich von 300 bis 500 °C, insbesondere zwischen 375 und 425 °C.
Die folgenden Beispiele illustrieren das erfmdungsgemäs-se Verfahren für die katalytische Oxidehydrierungsveresterung von Isobuttersäure und Methanol, sowie die ähnliche Umwandlung anderer hier beschriebener Verbindungen. Der Reaktor und die allgemeine Durchführung der Reaktion waren für alle angegebenen Ansätze dieselben. Das Verfahren bestand darin, ein auf 350 °C vorgewärmtes Gemisch aus gesättigter Säure, Alkohol, Sauerstoff, Stickstoff und Wasserdampf durch ein rostfreies Rohr von V*" äusserem Durchmesser (3/s" innerer Durchmesser) und etwa 18" Länge, welches den Testkatalysator als ein 15 cm3-gepacktes Bett enthielt, das bei der jeweils verwendeten Reaktionstemperatur gehalten wurde, hindurchgeführt.
Die Vorheizeinrichtung bestand aus einem Rohr aus rostfreiem Stahl, ähnlich dem Reaktor, jedoch bepackt mit Glasperlen.
Die Produkte wurden gesammelt und alles im Laufe der Reaktion gebildete Kohlenstoffdioxid in einem «Ascarite»-Rohr absorbiert, welches mit einem Calciumchloridabsorp-tionsgefäll für unkondensiertes Wasser geschützt war. Das kondensierte organische Produkt wurde vom Wasser abgetrennt, gesammelt und nach Standard-Methoden der Gaschromatographie analysiert.
Beispiel 1
Ein Speisegemisch bestehend aus Isobuttersäure/Methanol/Wasser/Sauerstoff/Stickstoff in einem molaren Verhält-s nis von 1/4,4/5,1/0,8/22,5 wurde mit 0,57 Sekunden Berührungszeit bei der Reaktionstemperatur von 410°C und bei atmosphärischem Druck (14,7 psia) durch ein Katalysator- . bett geleitet, welches 15,0 cm3 12 bis 15 Mesh grosser Partikel des Katalysators FePli432K02Ox/25 Gewichtsprozent io Si02 (aus Präparation 6) enthielt, und zwar während 1 Stunde, und 99% Umwandlung mit einer Selektivität für Methyl-isobutyrat von 12,32% für Methylmethacrylat von 45,65% und für Methacrylsäure von 28,32% zu erhalten. Die Me-thanol-Rückgewinnung in diesem Verfahren betrug 85,6 i5 Molprozent, nach Abzug des Methanols, welches unter Bildung der Ester reagiert hatte.
Beispiel 2
Ein Speisegemisch bestehend aus Isobuttersäure/Metha-20 nol/Sauerstoff/Stickstoff im molaren Verhältnis von 1/6,6/ 0,8/22,5 wurde mit einer Berührungszeit von 0,63 Sekunden und bei einer Reaktionstemperatur von 390 °C bei Atmosphärendruck durch ein Katalysatorbett geleitet, welches 15,0 cm3 12 bis 15 Mesh grosser Partikel des Katalysators 25 FeP] 7i5Bi0 095K0 38Ox (aus Präparation 7) während 1 Stunde geleitet, um 89,0% Umwandlung zu erzielen bei einer Selektivität für Methylisobutyrat von 42,54%, für Methylmethacrylat von 17,55% und für Methacrylsäure von 34,04%. Die Methanol-Rückgewinnung betrug in diesem 30 Beispiel 85,6 Molprozent nach Abzug des Methanols, welches unter Bildung der Ester umgesetzt wurde.
Die folgenden Beispiele illustrieren die Notwendigkeit der Verwendung dieser hierin beschriebenen Katalysatoren.
35 Beispiel 3
Ein Speisegemisch aus Isobuttersäure/Wasser/Sauerstoff/Stickstoff in einem molaren Verhältnis von 1/2,58/0,8/ 15,6 wurde bei atmosphärischem Druck mit einer Berührungszeit von 0,47 Sekunden bei 330 °C durch ein 15 cm3-40 Bett aus 12 bis 15 Mesh-Partikeln eines Katalysators mit der empirischen Grammatomformel Sb10PIi0Mo12i0Ox/15,l Gewichtsprozent Ti02 während 1 Stunde geleitet, um eine 46,5%ige Umwandlung von Isobuttersäure mit einer 64%igen Selektivität von Methacrylsäure zu erzielen.
Der Katalysator ist in der US-PS 4 212 767 beschrieben und wurde nach der Aufschlämm-Methode hergestellt, in welcher 212 g Ammoniummolybdat in 500 ml destilliertem Wasser aufgelöst wurden. Dann wurden 10,8 g Phos-50 phorsäure und 22,8 g Antimontrichlorid zugesetzt und die Aufschlämmung nach dem Vermischen bei 120 °C während 16 Stunden getrocknet und anschliessend während 15 Stunden bei 350 °C calciniert. Das calcinierte Gemisch wurde gemahlen oder gesiebt und die 12 bis 15 Mesh-Grössen wurden 5J verwendet.
Beispiel 4
Ein Speisegemisch aus Isobuttersäure/Methanol/Sauerstoff/Stickstoffin einem molaren Verhältnis von 1/2,5/0,81/ 60 7,0 wurde durch das Bett aus Katalysatorpartikeln (wie in Beispiel 3 beschrieben) geführt, jedoch betrug die Berührungszeit 0,58 Sekunden und die Reaktionstemperatur 320 °C. Die Umwandlung der Isobuttersäure betrug 72% mit einer Selektivität für Methylisobutyrat von 90 + 3%, ei-65 ner Selektivität für Methacrylsäure von 6% und einer Selektivität für Methylmethacrylat von weniger als 1 %.
Der in der vorliegenden Beschreibung verwendete Ausdruck «prozentuale Umwandlung» ist wie folgt definiert:
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zugeführte Mol IBA - wieder-
% Umwandlung = gewonnene Mol IBA 0/
/„Umwandlung zugeführte Mol IBA
IBA = Isobuttersäure.
Die prozentuale Selektivität für eine Verbindung wird definiert als:
n/ o i i +• •<•••* Mol gebildete Verbindung inf.0/
% Selektivität = ——— ^ r-;— x 100 /o
Mol zugefuhrtes IBA - wiedergewonnene Mol IBA
Die Berührungszeit bei der Reaktionstemperatur wird definiert als:
cm3 Katalysatorbett 3600 Sek. 293°K Beruhrungszeit - ^ x jj- * _
cm3/Stunde
Tr = Reaktionstemperatur in Grad Kelvin
Die totale Speicherung wird definiert als:
Totale Speisung =
Summe der Reaktionsteilnehmer, Wasser, Stickstoff und andere Verdünnungsmittel, wie C02, Helium oder Argon, ausgedrückt in cm3 pro Stunde bei 293°Kelvin.
Beispiel 5
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Cu0i52K0)iB0 7I60x/Si02, bei einer Temperatur von 370 °C. Die Selektivität betrug 48,08% für Methylisobutyrat, 2,3% für Methacrylsäure und 14,0% für Methylmethacrylat. Die Umwandlung betrug 24,2%.
Beispiel 6
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Fe10Cr0i2Bi0 05Ox/SiO2, bei einer Temperatur von 375 °C. Die Umwandlung betrug 68% und Selektivität für Methylmethacrylat 3,6%.
Beispiel 7
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: CuIi2K0i2P1i4Ox, bei einer Temperatur von 390 C. Die Umwandlung erfolgte zu 25% mit einer Selektivität für Methylmethacrylat von 2,4%.
Beispiel 8
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Fe0 5Bi0 03B0>s5Ox, bei einer Temperatur von 370 °C. Die Umwandlung betrug 93% mit einer Selektivität von 9,4% für Methylmethacrylat.
Beispiel 9
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Bi0j4Cr0i4K0JiPii3Ox, bei einer Temperatur von 450 °C. Die Umwandlung betrug 23,3% mit einer Selektivität von 76,61% für Methylmethacrylat, 10,9%) für Methylisobutyrat und 14,0% für Methacrylsäure.
Beispiel 10
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: FeI0Cu0i5MgU7Ti1>7O2/ Si02 15,0, bei einer Temperatur von 390 °C, doch betrug das Molverhältnis von Isobuttersäure zu Methanol 1 : 3. Die Umwandlung betrug 84% mit einer Selektivität für Methylmethacrylat von 11,6%.
Beispiel 11
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Fe! qCu! 0Ba0i2Mo36Ox, bei einer Temperatur von 400 °C, jedoch bei einer Durchlaufgeschwindigkeit (liquid hour space velocity) von 2100, und das Volumverhältnis von Isobuttersäure zu Methanol betrug 1:1. Die Umwandlung betrug 74,5% und die Selektivität für Methylmethacrylat betrug 14,3%, für Methacrylsäure 13,55% und für Methylisobutyrat 20,6%.
Beispiel 12
Beispiel 4 wurde wiederholt mit einem Katalysator der empirischen Grammatomformel: Cu0,iBa0iIP0ilV0jMo^Oj, bei einer Temperatur von 305 °C. Die Umwandlung betrug 66% und die Selektivität für Methylmethacrylat 11,7%.
Beispiel 13
Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch Propionsäure verwendet, und die Ausbeute an Methylacrylat betrug 30%.
Beispiel 14
Beispiel 4 wurde wiederholt mit Ausnahme, dass Propionsäure und Decanol verwendet wurden, und die Ausbeute an Decylacrylat betrug 5%.
Beispiel 15
Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch wurden 3-Me-thylbuttersäure und Äthanol verwendet. Die Ausbeute an Äthylester von 3-Methylbutter-2-ensäure (3-methylbut-2-enoic acid) betrug 8,1 %.
Beispiel 16
Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch wurde 3-Methylvale-riansäure verwendet. Die Ausbeute an Methylester von 3-Methylpent-2-ensäure (3-methylpent-2-enoic acid) betrug 4,2%.
Beispiel 17
Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch wurde 2,3-Diäthyl-valeriansäure verwendet. Die Ausbeute an Methylester von 2,3-diäthylpent-2-ensäure (2,3-diethylpent-2-enoic acid) betrug 3,8%.
Beispiel 18
Beispiel 4 wurde wiederholt, jedoch ein Katalysator der empirischen Grammatomformel: i0As0i4 • Mg3Ox verwendet. Die Ausbeute an Methylmethacrylat betrug 10,1%.
Beispiele 19 bis 25
Die folgenden in der nachstehenden Tabelle zusammengestellten Beispiele wurden nach dem in Beispiel 4 beschriebenen Verfahren hergestellt, unter Verwendung der in Kolonne 1 der Tabelle angeführten Katalysatoren, wobei die in Kolonne 2 der Tabelle angegebenen Ausbeuten an Methylmethacrylat (MMA) erzielt wurden.
Tabelle
Beispiel
Katalysator
% Ausbeute MMA
19
CU0,i(Cr03)o,oiOx
5%
20
Fe(Mo04)o,iBao,iOx
8%
21
Ni(SiMoi2042)o,6Sr0,20x
4%
22
Fe(SiO3)0,6Ba3Ox
10%
23
Ni(W04)ioNaioC)x
6%
24
Cu(V04)2Mgi6Ox
4,2%
25
Fe(Wo4)o,i(V04)o,2Mgo,iOx
3,8%
s io
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
s

Claims (9)

  1. 651 540
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von a-ß-ungesättigten Fettsäureestern der allgemeinen Formel I
    R — C— C— C— 0 R
    in welcher R, R1 und R2 gleich oder verschieden sind und ausgewählt sind aus Wasserstoff, Methyl oder Äthyl und R3 ein Alkyl mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Oxidehydrierungs-Veresterungskatalysator mit einem zugeführten Gemisch enthaltend eine gesättigte Säure der allgemeinen Formel II
    R —
    H
    f
    C
    H
    1
    C
    0
    II
    - COH
    h
    R1
    1 2
    R
    [II]
    in welcher R, R1 und R2 gleich oder verschieden sind und dieselbe Bedeutung wie oben aufweisen, einen Alkohol der allgemeinen Formel R3-OH, in welcher R3 dieselbe Bedeutung wie oben aufweist, und Sauerstoff während genügend langer Zeit in Berührung bringt, um einen Ester der allgemeinen Formel I zu bilden.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Molverhältnis von Alkohol zu gesättigter Säure im zugeführten Gemisch von 1 Mol Alkohol bis 5 Mol Alkohol pro Mol gesättigter Säure beträgt, das Molverhältnis von Sauerstoff zu gesättigter Säure im zugeführten Gemisch von 0,5 Mol bis 1 Mol Sauerstoff pro Mol gesättigter Säure beträgt und die Konzentration an gesättigter Säure im zugeführten Gemisch von 3 bis 6 Molprozent beträgt.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur von 250 °C bis 350 °C beträgt und der Druck vorzugsweise von 0,1 Atmosphäre bis 10 Atmosphären beträgt.
  4. 4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungszeit von 0,2 bis 2 Sekunden beträgt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zugeführte Gemisch ausserdem Wasser enthält, wobei das Molverhältnis von Wasser zu gesättigter Säure von 0,5 bis 20 Mol Wasser pro Mol gesättigter Säure beträgt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator ein Metallatom ist, welches als Me bezeichnet wird und ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Kupfer, Eisen, Nickel und Gemischen davon, und ein Säureanion, das bezeichnet wird als A und ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Arsenat (As04) , Borat (B03)~, Chromat (Cr04)~ ~, Molybat (Mo04)~ ~, Heteropolyphosphormolybdat (PMo12042) , Heteropolysilicomolybdat (SiMo12042) , Phosphat (P04) , Silikat (SÌO3)- ", Wolframat (W04)~ - , Vanadat (V04)" " - und Gemische davon, enthält, wobei dieser Katalysator dargestellt wird durch die allgemeine empirische Formel:
    Me-Ox-Ay-Nz in welcher im Verhältnis zu einem Me im Katalysator X die Anzahl Sauerstoffatome, welche erforderlich sind, um die Oxidationsstufe des Katalysators zu befriedigen, y 0,01 bis
    100 Anionen dargestellt durch A, im Verhältnis zu einem Me im Katalysator, N einen Hilfsstoff, welcher die katalyti-sche Aktivität des Katalysators unterstützt und ausgewählt ist aus Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Ma-
    5 gnesium, Calcium, Strontium, Barium, Kobalt, Silber, Wis-muth, Tellur und Gemischen davon und z 0 bis 20 N im Verhältnis zu einem Me bedeuten.
  7. 7. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator aus Eisen, Phos-
    10 phor und einem Füllstoff, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Francium, Lanthan, Kobalt, Silber und Tellur besteht und dargestellt ist durch die empirische Formel
    15 FeP i_3Me0i0i-iOx in welcher im Verhältnis zu einem Atom Eisen ein bis zwei Phosphor entfallen, M den Hilfsstoff bedeutet und 0,01 bis 1 beträgt und x die Anzahl Sauerstoffatome, welche erforder-
    20 lieh sind, um die Oxidationsstufe des Katalysators zu befriedigen, darstellt.
  8. 8. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator aus Eisen, Phosphor und einem Hilfsstoff, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus
    25 Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Francium, Kobalt, Lanthan, Silber und Tellur besteht und dargestellt wird durch die empirische Formel
    FeP i_2M0 qi_]Ox
    30
    in welcher im Verhältnis zu einem Atom Eisen ein bis zwei Phosphor entfallen, M den Hilfsstoff bedeutet und 0,01 bis 1 beträgt und x die Anzahl Sauerstoffatome, welche erforderlich sind, um den Oxidationsgrad des Katalysators zu befrie-
    35 digen, bedeuten und die Temperatur von 375 °C bis 410 °C beträgt und der Druck im wesentlichen dem atomosphäri-schen Druck entspricht, das Molverhältnis von H20 zur Säure 4 bis 6 Mol H20 auf 1 Mol Säure beträgt, die Berührungszeit 0,3 bis 1 Sekunde beträgt und die Konzentration
    40 an gesättigter Säure 3 bis 6 Molprozent beträgt.
  9. 9. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säure ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Isobuttersäure und Propionsäure, und der Alkohol Methanol ist.
    45 10. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säure Isobuttersäure ist und der Alkohol Methanol ist.
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