CH652522A5 - Kassette fuer eine flexible magnetscheibe und aufzeichnungs- und/oder wiedergabegeraet. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kassette für eine gabegerät vorhanden ist. Ferner ist ein Verschlussgleiter am flexible Magnetscheibe gemäss dem Oberbegriff des unabhän- Gehäuse vorhanden, um die Magnetoberfläche in der Öff-
gigen Patentanspruchs 1 sowie ein Aufzeichnungs- und/oder- nung sowie auch den Ausschnitt im Gehäuse freizulegen,
Wiedergabegerät mit der Kassette gemäss dem Oberbegriff 60 wenn die Magnetscheibe zum Betrieb bereitgestellt ist.
des unabhängigen Patentanspruchs 5. Das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät zum Be-
Solche Magnetscheiben werden üblicherweise verwendet, trieb einer Kassette für eine flexible Magnetscheibe, bei wel-
11m verschiedene analoge und digitale Signale aufzuzeichnen. eher ein Gehäuse für die flexible Magnetscheibe vorhanden ist
Insbesondere handelt es sich um eine Kassette, die in einem und das eine Ausnehmung für einen Antrieb der Magnet-
Gehäuse eine rotierbare, flexible Magnetscheibe aufweist, wie 65 scheibe, eine Öffnung zur Freilegung einer Oberflächenpartie eine blattförmige Magnetscheibe sowie ein Aufzeichnungs- der Magnetscheibe und einen Ausschnitt auf einer Seite zur und/oder Wiedergabegerät mit dieser Kassette für eine fle- Feststellung des richtigen Einsetzens der Kassette in ein Auf-
xible Magnetscheibe. zeichnungs- und/oder Wiedergabegerät aufweist und bei dem
ein Verschlussgleiter vorhanden ist, um die Aufzeichnungsfläche der Magnetscheibe sowie auch den Ausschnitt wahlweise freizulegen, wenn die Magnetscheibe zum Betrieb bereit ist und bei welchem Gerät Antriebsmittel zum Eingriff mit der flexiblen Magnetscheibe durch die genannte Öffnung im Dek-kel vorhanden ist und das ferner einen Magnetkopf aufweist, der durch die Öffnung zum Anliegen an der Magnetscheibe bewegbar ist, wenn der Verschlussgleiter in Betriebsstellung ist und dass im Gerät zudem ein Vorsprung vorhanden ist, der bei eingesetzter Kassette auf den Ausschnitt ausgerichtet ist, um festzustellen, ob die Kassette mit der darin enthaltenen flexiblen Magnetscheibe korrekt eingesetzt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine gedehnte perspektivische Ansicht einer flexiblen Magnetscheibenkassette gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer oberen Hälfte des Kassettengehäuses von unten gesehen,
Fig. 3 einen Grundriss einer Kernplatte, von deren konkaven Seite her betrachtet,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Kassette von unten gesehen,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen Hauptteil der Kassette zur Darstellung der zentralen Partie,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen Hauptteil der Kassette zur Darstellung der Führungsmittel bestehend aus einer Führungsnut im Gehäusedeckel und einem klinkenähnlichen Vorsprung am Verschlussgleiter,
Fig. 7 und 8 je einen Längsschnitt eines Hauptteils der Kassette zur Darstellung von modifizierten Führungsmitteln,
Fig. 9 einen Längsschnitt eines Hauptteils der Kassette mit einer Verriegelung zur Verhinderung einer fälschlichen Löschung,
Fig. 10 eine gedehnte perspektivische Ansicht der Kassette und eines Teils des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes gemäss der Erfindung, auf dem die Kassette eingesetzt werden kann,
Fig. 11 einen Grundriss des Gerätes nach Fig. 10 mit entferntem Kassettenpresser,
Fig. 12 einen Grundriss des Gerätes nach Fig. 10 mit dem aufgesetzten Kassettenpresser,
Fig. 13 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie XHIXIIIin Fig. 12,
Fig. 14 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie
XIV-XIV in Fig. 12,
Fig. 15 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie
XV-XV in Fig. 12,
Fig. 16 eine gedehnte perspektivische Ansicht eines Rotors des Motors,
Fig. 17 eine Schnittansicht gemäss der Linie XVII-XVII in Fig. 11,
Fig. 18 und 19 Schnittansichten ähnlich derjenigen in Fig. 17 zur Darstellung des federnd gehalterten Antriebsstifts,
Fig. 20 eine gedehnte perspektivische Ansicht eines Hauptteils der Antriebsvorrichtung für den Magnetkopf,
Fig. 21 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zur Detektion der Rotation des Motors,
Fig. 22 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie
XXII-XXII in Fig. 20,
Fig. 23 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie
XXIII-XXIII in Fig. 22,
Fig. 24 eine Schnittansicht eines Hauptteils zur Darstellung des Betriebs zwischen der Verriegelung der fälschlichen Löschung der Kassette und dem Detektor zur Feststellung dieser Verriegelung,
Fig. 25 eine schematische Seitenansicht zur Darstellung des Prinzips der Korrektur von nach innen gewölbten, oberer und unterer Gehäuseplatten, und
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Fig. 26 einen Grundriss der Kernplatte in eingesetztem Zustand mit der Motorwelle und dem federnden Antriebsstift je in der Motorantriebsöffnung und in der Lageöffnung in der Kernplatte eingesetzt.
5 Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Fig. 1 bis 26 erläutert. Eine Kassette für flexible Magnetscheiben ist dabei auf ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät gelegt und die Betriebsart Aufzeichnung und/oder Wiedergabe wird durchgeführt. Zuerst wird eine Erio läuterung bezüglich der Kassette 6 gegeben, die eine flexible Magnetscheibe 1 und ein Kassettengehäuse 2 umfasst. Wie Fig. 1 zeigt, besteht die flexible Magnetscheibe 1 aus beispielsweise einem dünnen scheibenähnlichen hochpolymeren Film mit einer Dicke von 0,4 mm und eine magnetische Schicht ist 15 beidseitig gleichmässig auf den Oberflächen aufgetragen, auf die ein Aufzeichnungs/Wiedergabemagnetkopf gelegt wird. Im Zentrum der flexiblen Magnetscheibe 1 befindet sich eine kreisförmige Öffnung la (Fig. 7), in der eine zentrale Kernplatte 3 aus ferromagnetischem Material, wie beispielsweise 20 Eisen, befestigt ist. Die Kernplatte 3 ist durch Pressung aus einer flachen Scheibe hergestellt und wie Fig. 1 und 5 zeigen, befindet sich auf einer Seite eine zentrale Ausnehmung 3a und auf der andern Seite ist eine scheibenförmige konvexe Partie 3b gebildet, während an der peripheren Kantenpartie der 25 Kernplatte 3 ein ringförmiger erhöhter Rand 3c geformt ist. Somit ist die Kernplatte tellerförmig ausgebildet. Wie Fig. 5 zeigt, ist ein ringförmiges doppelseitig klebendes Blatt 7 auf den erhöhten Rand 3c der Kernplatte 3 gelegt und die periphere Kantenpartie der zentralen Öffnung la der Magnet-30 scheibe 1 ist mit dem doppelseitig beschichteten Blatt 7 verbunden, wodurch die zentrale Kernplatte 3 und die flexible Magnetscheibe 1 einstückig miteinander verbunden sind.
Im Zentrum der Kernplatte 3 befindet sich eine quadratische Öffnung 4 zur Aufnahme des Antriebsstiftes des Motors ss und an einer Stelle im Abstand von dieser zentralen Öffnung 4 befindet sich eine rechteckige Antriebs- und Positionierungsöffnung 5, für einen Positionierungsstift. Wie in Fig. 3 deutlich gezeigt ist, befindet sich das Zentrum O, der zentralen Öffnung 4 neben dem Zentrum 02 der Kernplatte 2 und 40 ebenso neben dem Zentrum der flexiblen Magnetscheibe 1 und ist um einen bestimmten Betrag gegen die Positionierungsöffnung 5 hin verschoben. Die zentrale Öffnung 4 und die Positionierungsöffnung 5 sind so ausgebildet, dass ein Paar von Diagonalen d, und d2 der zentralen Öffnung 4 pa-45 rallel zu kurzen und langen Seitenpartien 5b und 5a der Antriebs- und Positionierungsausnehmung 5 liegen. Zudem ist die Länge einer Seite der zentralen Öffnung 4 um weniges grösser als der Durchmesser der Motorwelle, so dass die Motorwelle in der Öffnung 4 Spiel hat. Der Grund weshalb das 50 Zentrum der zentralen Öffnung 4 vom Zentrum der Kernplatte 3 entfernt ist, ist, wie später noch zu beschreiben sein wird, vorgesehen, um das Zentrum der Motorwelle in der zentralen Öffnung 4 der Kernplatte 3 auf das Zentrum der flexiblen Magnetscheibe 1 auszurichten, wenn die Kassette 6 auf ein 55 Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät gelegt ist.
Anderseits besteht das Kassettengehäuse 2 für die flexible Magnetscheibe 1 gemäss Fig. 1 aus einer oberen Gehäusehälfte 2a und einer unteren Gehäusehälfte 2b, die beispielsweise als Spritzguss Gegenstände aus einem Kunststoff, der 60 ein antistatisches Agens enthält, geformt sind. Die beiden Gehäusehälften 2a und 2b sind miteinander zu einer flachen rechteckigen Kassette verschweisst. Nahe bei der zentralen Partie der unteren Gehäusehälfte 2b befindet sich eine kreisförmige Öffnung 8 als Antriebsöffnung und an der peripheren 65 Kante der Antriebsöffnung und auf der inneren Fläche der unteren Gehäusehälfte 2b befindet sich eine ringförmige Erhebung 9. Wie Fig. 4 und 5 zeigen, ist die konvexe Partie 2b der Kernplatte 3 mit Spiel in die Antriebsöffnung 8 eingesetzt.
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Auf der inneren Fläche der zentralen Partie der oberen Ge- weg, nämlich in der Richtung, bei der die obere Platte 2c und häusehälfte 2a ist eine integral angeformte ringähnliche Erhe- die untere Platte 2d sich voneinander entfernen.
bung 10 vorhanden und ebenfalls um die Erhebung 10 herum Auf der Innenseite der oberen und der unteren Gehäusebefindet sich eine einstückig angeformte ringförmige Erhe- hälften 2a, 2b befinden sich 4 gebogene Rippen 13 und 14 bung 1, die konzentrisch zur genannten Erhebung 10 liegt, s konzentrisch zur Antriebsöffnung 8 und zwar in gleichmässi-wie Fig. 2 und 5 zeigen. Die vorstehende Länge der Erhebung gen Abständen. Wenn das Kassettengehäuse zusammenge-10 ist grösser als diejenige der Erhebung 11 und damit steht stellt wird, befinden sich die Rippen 13 der oberen Gehäuse-die Erhebung 10 über die Erhebung 11 vor, wie Fig. 5 zeigt, hälfte 2a und die Rippe 14 der unterenGehäusehälfte 2b auf und dringt in die zentrale Ausnehmung 3a der Kernplatte 3 demselben Umfang und gleichzeitig liegen die Rippen 13 und mit Spiel ein. io 4 nebeneinander bei den vier Ecken des Kassettengehäuses, Das Kassettengehäuse 2 mit oberer und unterer Gehäuse- wodurch im wesentlichen ein Paar Rippen bei jeder Ecke an-hälfte 2a und 2b, die Kernplatte 3 und die ringförmige Erhe- geordnet sind. Die flexible Magnetscheibe 1 wird derart angebung 10 an der oberen Gehäusehälfte 2a haben die folgenden ordnet, dass sie durch diese Rippen 13 und 14 umfasst ist. Die Abmessungen. Die Dicke Lj des Kassettengehäuses 2 ist Rippe 13 steht auf der Innenfläche der unteren Platte 2d der 3,4 mm, die Dicke L2 der Platte der oberen Gehäusehälfte 2c is unteren Gehäusehälfte 2b auf, und die Rippen 14 stehen auf und diejenige der Platte der unteren Gehäusehälfte 2d sind je der inneren Fläche der oberen Platte 2c der oberen Gehäuse-0,8 mm, die Dicke L3 der oberen Platte 2c der oberen Gehäu- hälfte 2a auf. Dadurch wird das Kassettengehäuse 2, das flach sehälfte 2a der Partie rund um die Erhebung 10 ist 1 mm. Die ausgebildet ist und sogar durch eine geringere äussere Kraft vorstehende Länge L4 der Erhebung 10 ist 1,5 mm, die Dicke leicht deformiert werden kann, mechanisch verstärkt. Um L5 der Kernplatte 3 ist 0,3 mm, die Dicke L6 der unteren 20 mögliche Beschädigungen oder Abnützungen der flexiblen Platte 2d der unteren Gehäusehälfte 2b, nahe bei der An- Magnetscheibe 1 zu verhindern, ist ein Schutz für die Scheibe triebsöffnung 8 ist 1,3 mm und die Höhe L7 der Kernplatte 3 aus einem ungewebten Gewebe 15 vorhanden, das durch ist 1,8 mm (siehe Fig. 5). Heissverschmelzung oder ähnliche Mittel zwischen den Vorsprung 11 und den Rippen 13 und auch zwischen dem Vor-Wird die Kassette 6 in ein Aufzeichnungs- und/oder Wie- zs sprung 9 und den Rippen 14 in den oberen und unteren Ge-dergabegerät eingesetzt, wie noch später zu beschreiben sein häusehälften 2a, 2b angeordnet ist.
wird, befindet sich die flexible Magnetscheibe 1 nahezu zen- Der Abstand vom Zentrum der Antriebsausnehmung 8 in trai bezüglich der Dicke des Kassettengehäuses 2, wie durch der unteren Gehäusehälfte 2b bis zu den Rippen 13 und 14 ist ausgezogene Linien in Fig. 5 dargestellt ist, und wird dann ro- etwas grösser als der Radius der flexiblen Magnetscheibe 1, so tiert. In diesem Fall sind der Abstand L8 zwischen dem Rand 3" dass auch bei einer Verschiebung der flexiblen Magnetscheibe 3c der Kernplatte 3 und der Innenfläche der oberen Gehäuse- 1 innerhalb des Kassettengehäuses infolge Spiels der Kernhälfte 3a sowie der Abstand L9 zwischen der flexiblen Ma- platte 3 in der Antriebsausnehmung 8 die periphere Kante der gnetscheibe 1 und der dickeren Partie 9 der unteren Gehäuse- flexiblen Magnetscheibe 1 nicht an den Rippen 13 und 14 an-hälfte 2b je 0,4 mm. Der Abstand L]0 zwischen der äussersten stossen kann.
Fläche der Erhebung 10 der oberen Gehäusehälfte 2a und der 35 in der oberen und unteren Gehäusehälfte 2a, 2b des Kas-unteren Fläche 3d der Kernscheibe 3 beträgt 0,4 mm und der settengehäuses und im Gewebe 15 befinden sich Öffnungen Abstand L] 1 zwischen der äusseren Fläche der unteren Ge- 16,17 und 18 derselben Form, die sich in radialer Richtung häusehälfte 2b und der unteren Fläche 3d der Kernplatte 3 be- der Magnetscheibe 1 erstrecken, wobei sich diese Öffnungen trägt 0,2 mm (Fig. 5). Wenn die Kassette 6 nicht in Betrieb ist, 16,17 und 18 in einander entgegengesetzten Beziehungen befinden sich die Kernplatte 3 und die flexible Magnetscheibe 40 überlappen. Wie weiter unten zu beschreiben sein wird, wird 1 auf der unteren Gehäusehälfte 2b infolge ihres Eigenge- ein Magnetkopf von der Aufzeichnungsöffnung 17 in der un-wichts, z.B. wie durch die strichlierte Linie in Fig. 5 darge- teren Gehäusehälfte 2b durch die Öffnung in der unteren Gestellt ist. In diesem Falle überlappen sich das äussere Ende der webeschicht 15 eingeführt, und ein Drucklappen aus der Öff-Erhebung 10 der oberen Gehäusehälfte 2a und die Verdik- nung 16 wird in der oberen Gehäusehälfte 2a durch die Öff-kung 9 der unteren Gehäusehälfte 2b um etwa 0,4 mm (Ab- 45 nung 18 in der oberen Gewebeschicht 15 eingeführt. In Fig. 1 stand Ln), so dass wenn auch die Kernplatte 3 bewegt wird, bedeuten die Referenzzahlen 19a und 19b Lagestützen für ge-ein Teil der Vertiefung 3a der Kernplatte 3 immer im Eingriff genseitigen Eingriff, wenn die obere und untere Gehäuse-mit dem Vorsprung 10 steht. Dadurch wird die Grösse des hälfte 2a und 2b zusammengesetzt werden.
Spiels in einer ebenen Richtung der Kernplatte 3 und damit Gemäss Fig. 1 und 4 ist eine Vertiefung 20 auf beiden der flexiblen Magnetscheibe 1 innerhalb eines bestimmten Be- 50 Aussenflächen der oberen und unteren Gehäusehälfte 2a und reichs gehalten und deshalb können sich der Vorsprung 10 2b in der entsprechenden Partie, wo sich die Lappeneinsatz-
und die zentrale Vertiefung 3a der Kernplatte 3 durch eine Öffnung 16 und die Aufzeichnungsöffnung 17 befinden, und
Verschiebung der zentrierenden Kernplatte 3 nicht voneinan- in der Vertiefung 20 befindet sich ein Verschlussgleiter 21 mit der trennen. Für den Fall, dass die Kassette 6 umgewendet einem U-förmigen Querschnitt aus Aluminium, rostfreiem wird und infolge dessen die Kernplatte 3 auf die obere Gehäu-55 Stahl, Kunstharz oder dgl., der in einer bestimmten Richtung sehälfte 2a zu liegen kommt, greift der Vorsprung 10 vollstän- verschiebbar ist. In der Vertiefung 20 der unteren Gehäuse-
dig in die zentrale Ausnehmung 3a der Kernplatte 3 ein, so hälfte 2b ist eine gerade Führungsnut 22 angeordnet, die sich dass, wie im vorgenannten Fall, das Mass einer Verschiebung längs einer Seitenkante des Kassettengehäuses erstreckt, und der Kernplatte 3 und damit auch der flexiblen Magnetscheibe im Verschlussgleiter 21 ist entsprechend eine rastklinkenähn-
1 innerhalb eines bestimmten Bereichs gehalten wird. 60 liehe Erhebung 23, beispielsweise an drei Stellen vorhanden,
Bei einer Kassette 6 mit den oben genannten Konstruk- die durch nach innen gebogene Teile des Verschlussgleiters 21 tionsmerkmalen kann die Verschiebung der Kernplatte 3 und gebildet sind. Die rastklinkenähnliche Erhebung 23 des Ver-der flexiblen Magnetscheibe 1 durch den Vorsprung 10 genau schlussgleiters 21 wird in die Führungsnut 22 der unteren Gereguliert werden, bis der Abstand zwischen der oberen Platte häusehälfte 2b eingesetzt, so dass der Verschlussgleiter 21 mit-2c und der unteren Platte 2d grösser als 2,2 mm wird (nämlich 65 tels der Führungsnut 22 in Richtung der Pfeile A und B in die Summe der Überlappungslänge von 0,4 mm und die Fig. 4 verschiebbar ist. Der Verschiebemechanismus ist je-Dicke der Kernplatte von 1,8 mm) wenn die untere und obere doch nicht auf die beschriebene Ausführungsform be-Gehäusehälfte 2a, 2b vom Zustand in Fig. 5 voneinander schränkt. Beispielsweise könnte ein Teil des Verschlussgleiters
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21 gemäss Fig. 7 durch eine Einpressung zur Bildung eines Vorsprungs 24a gebildet sein, wobei die Erhebung 24a in die Führungsnute 22 eingreift. Zudem, wie Fig. 8 zeigt, können auch V-förmige Erhebungen 24b, die sich von einem Verschlussgleiter 21 nach innen erstrecken, gebildet werden und diese Erhebungen 24b sind gleitbar in die Führungsnut 22 eingesetzt.
In der Seitenkantenpartie der unteren Gehäusehälfte 2b, wo die Führungsnut 22 gebildet ist, wie Fig. 4 zeigt, befindet sich eine Montier- und Entfernvertiefung 36, die mit der Nut 22, z.B. an drei Stellen in Verbindung steht. Wenn der Verschlussgleiter 21 verschoben wird, z.B. in Richtung des Pfeils B in Fig. 4, zur Stellung, die durch eine strichlierte Linie dargestellt ist, stehen sich die Vertiefung 36 und die rastklinken-ähnliche Erhebung 23 des Verschlussgleiters 21 einander gegenüber. In dieser Stellung kann durch eine Kraft in Zugrichtung auf den Verschlussgleiter 21 gegenüber dem Gehäuse 2 der Deckel leicht vom Kassettengehäuse 2 entfernt werden.
In jeder der beiden sich gegenüberliegenden Plattenpartien 21a und 21b des Verschlussgleiters 21 befindet sich eine Öffnung 25 mit im wesentlichen derselben Form wie die Öffnungen 16 und 17 für den Lappen und den Magnetkopf. Indem der Deckel 21 entlang der Führungsnut 22 verschoben wird, können die Öffnungen 16 und 17 wahlweise geöffnet oder geschlossen werden. Im Fall, dass der Verschlussgleiter 21 in einer solchen Stellung steht, wie durch eine ausgezogene Linie in Fig. 4 gezeigt ist, überdecken sich die Öffnung 25 im Verschlussgleiter 21 und die Öffnungen 16 und 17 im Kassettengehäuse, so dass die Öffnungen 16 und 17 offen sind. Andererseits, im Fall, wenn der Verschlussgleiter 21 in die Stellung geschoben wird, die durch strichlierte Linien in Fig. 4 dargestellt ist, sind die Öffnungen 16 und 17 verschlossen. In der Seitenpartie des Kassettengehäuses 2, wo sich der Verschlussgleiter 21 befindet, ist ein Ausschnitt 33 angeordnet, wie Fig. 1 und 4 zeigen, und der Ausschnitt 33 ist ebenfalls durch die oben beschriebene Verschiebung geöffnet oder geschlossen. D.h., wenn die Öffnung 25 im Verschlussgleiter 21 die Öffnungen 16 und 17 im Kassettengehäuse 2 überdecken, und die Öffnung 18 des Gewebes 15 ebenfalls uberdeckt ist, ist der Ausschnitt 23 geöffnet, wobei, wenn die Öffnungen 16,17 und 18 verdeckt sind, ist auch der Ausschnitt 23 verdeckt. Im Falle, dass der Ausschnitt 23 geöffnet ist, kann, wie später noch beschrieben wird, das Kassettengehäuse in richtiger Lage in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eingesetzt werden und der Betrieb für Aufnahme oder Wiedergabe kann aufgenommen werden. Aber im Fall, dass der Ausschnitt 23 durch den Verschlussgleiter 21 verdeckt ist, wie auch später noch zu beschreiben sein wird, kann die Kassette 6 nicht in abnormer Betriebsweise in das Gerät eingeschoben werden und eine Fehlbedienung wird verhindert. Zudem, um zu verhindern, dass das Kassettengehäuse falsch eingesetzt wird, ist an einer bestimmten Ecke des Kassettengehäuses 2 ein dreieckförmiger Ausschnitt 32 gebildet.
In dieser Ausführungsform ist zudem eine Vorrichtung zur Verhinderung falschlicher Löschung an einer Ecke des Kassettengehäuses 2 angeordnet, so dass die auf der flexiblen Magnetscheibe 1 aufgezeichnete Information nicht ausgelöscht werden kann. Das ist, wie Fig. 1 und 9 zeigen, eine ka-nalförmige Ausnehmung 26 an einer bestimmten Ecke der unteren Gehäusehälfte 2b des Kassettengehäuses 2 und innerhalb der Ausnehmung 26 befindet sich eine Verriegelung 27. Diese ist einstückig mit der unteren Gehäusehälfte 2b über eine dünne Partie 29, die durch eine V-förmige Nut 28 gebildet ist, verbunden. Auf der Innenfläche des freien Endes der Verriegelung 27 befindet sich ein einstückig damit verbundener Anschlag 30, der sich gegen die obere Platte 2c der oberen Gehäuse 2a erstreckt und das freie Ende des Anschlags 30 berührt die innere Fläche der oberen Platte 2c. Dementsprechend, wenn eine Kraft in Richtung des Pfeils C in Fig. 9 auf diese Stelle des Gehäuses 2 ausgeübt wird, kann die Verriegelung von der unteren Gehäusehälfte nicht getrennt werden. Wenn es gewünscht wird, die Verriegelung 27 von der unteren s Gehäusehälfte 2b zu entfernen, um eine falschliche Löschung zu vermeiden, kann eine Kraft in Richtung des Pfeiles D in Fig. 9 auf das Ende der Verriegelung 27 ausgeübt werden, wodurch die dünne Partie leicht gebrochen werden kann, um die Verriegelung 27 zu entfernen. Der Grund für eine derartige io Ausbildung liegt darin, dass im dünnen Kassettengehäuse 2 in bezug auf die Dicke ein Stossen und Einfalten der Verriegelung nach innen nicht möglich ist. Gemäss der vorgeschlagenen Ausbildung kann die Verriegelung 27 leicht und sicher nach aussen gefaltet werden.
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An den beiden Eckenpartien der Seite der Öffnung 17 der unteren Gehäusehälfte 2b und an Stellen ausserhalb der Rippen 14 befindet sich ein Paar von Positionierungslöchern 31 zur Positionierung des Kassettengehäuses 2 wenn die Kassette 20 6 in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät eingesetzt werden muss. In dieser Ausführungsform befinden sich Ausschnitte 34 und 35 in Halbkreisform in beiden Seitenpartien des Kassettengehäuses 2. In die Ausschnitte 34 und 35 werden ein Paar Tragstützen (nicht dargestellt) eines Bewegungsme-25 chanismus zum Haltern des Kassettengehäuses 2 und zur Bewegung der letztgenannten in eine vorbestimmte Lage eingesetzt. Infolgedessen ist es durch Verwendung der Selbsteinsetzpartien 34 und 35 möglich, das Gerät derart auszubilden, dass ein Selbstwechseln der Kassetten 6 und eine selbsttätige so Kassettenentnahme bei der Qualitätskontrolle möglich sein wird.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Fig. 10 bis 26 und betrifft den Aufbau des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes, in das die Kassette 6 eingeführt werden kann. 35 Gemäss Fig. 10 bis 12 befinden sich auf einem Chassis 41 eines Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes 0 (nachfolgend einfach als «Gerät» bezeichnet) vier Stifte 43,44,45 und 46 zur Aufnahme einer Kassette 6. Von diesen Stiften sind die oberen Enden von zwei Stiften 43 und 44 einstückig 40 mit die Kassette positionierenden Vorsprüngen 47 und 48 versehen, die in ein Paar von Positionierungslöchern 31 im Kassettengehäuse 2 eingreifen. Die Stifte 43,44,45 und 46 haben an ihren oberen Enden entsprechende Aufnahmeflächen 43a, 44a, 45a und 46a, die gleich hoch bezüglich des Chassis 41 45 sind. Auf dem Chassis 41 befindet sich ein Paar L-förmige Tragglieder 49 und 50, an denen ein Kassettenpresser 52 mittels Drehstift 53 und 54 befestigt ist. Der Kassettenpresser 52 hat einen flachen Körper 52a mit 4 Kassettenpressstiften 55, 56,57 und 58 auf der Unterseite des Plattenkörpers 52a. Diese 50 sind wie Fig. 13 bis 15 zeigen, mittels einer Hülse 59 im Plattenkörper 52a bezüglich des Plattenkörpers 52a vertikal verschieblich und sind gleichzeitig mittels Schraubenfedern 61 zwischen der Hülse 59 und einem Federteller 60 nach unten gepresst. Dementsprechend wird die Kassette 6 gegen die 55 Kassettenhaltestifte 43,44,45 und 46 durch die Kassetten-pressstifte 55,56, 57 und 58 gepresst.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, wird die Kassette 6 an ihren 4 Ecken durch die Kassettenaufnahmestifte 43,44,45 und 46 aufgenommen. Anderseits sind die Lagen, wo die Kassetten-60 pressstifte 55, 56,57 und 58 des Kassettenpressers 52 die Kassette nach unten hält, um eine bestimmte Distanz von der Position der Stifte 43,44,45 und 46 gegen das Zentrum der Kassette 6 verschoben. D.h., dass die diagonal gegenüberliegenden Kassettenpressstifte 55 und 57 nahe bei einer Linie, die 65 die Kassettenaufnahmestifte 43 und 45 verbindet und innerhalb dieser beiden Stifte 43 und 45 angeordnet sind und zudem noch derart ausgebildet sind, dass sie mit den Rippen 13 und 14 der Kassette zusammenwirken. Die Kassettenpress-
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stifte 56 und 58, sowie die Kassettenaufnahmestifte 44 und 46 und 86 auf dem Joch 70 liegen oberhalb der oberen Seite des haben dieselbe Beziehung zueinander. Motordeckels 87.
Auf dem Chassis 41 befindet sich ein Antrieb 62 zum Dre- Als nächstes wird die Bewegung des Magnetkopfes im Gehen der flexiblen Magnetscheibe 1 in der Kassette 6. Bei einer rät 40 beschrieben. Der Kopfantrieb umfasst einen Kopfträ-nahezu zentral gelegenen Stelle, die durch die Kassettenauf- 5 ger 90, auf dem ein Magnetkopf 88 mittels einer Montagenahmestifte 43,44,45 und 46 umgeben ist, befindet sich ein platte 89 befestigt ist. Eine Leitspindel 92 zur Verschiebung flacher bürstenloser Motor 63 zum Rotieren der flexiblen Ma- des Trägers 90 ist durch einen Schrittschaltmotor 91 angetrie-gnetscheibe in der Kassette 6. Wie Fig. 16 zeigt, befindet sich ben. Wie Fig. 10 bis 12 zeigen, ist der Schrittschaltmotor 91 auf der oberen Seite eines Rotors 63a des Motors 63 ein Ab- an einem vertikalen Teil 93 des Chassis 41 befestigt, und eine standshalter 64 in Form einer teilweise ausgeschnittenen ring- io Motorwelle 91a des Schrittschaltmotors 91 ist direkt mit der förmigen Scheibe, eine Blattfeder 66, die einen Antriebsstift Vorschubspindel 92 verbunden. Das andere Ende der Vor-65 trägt, um die flexible Magnetscheibe 1 im Kassettenge- schubspindel 92 ist drehbeweglich mit einem ausgeschnitte-häuse 2 zu zentrieren, und ein scheibenförmiges Joch 70 mit nen Teil 97 des Chassis 41 verbunden und die Vorschubspineiner ringförmigen Vertiefung 68 auf der Oberseite und sind del 92 liegt horizontal bezüglich des Chassis 41. In dieser Aus-mit einem Paar Schrauben 71 zusammengehalten. Die Blatt- is führungsform ist der Kopfträger 90 derart ausgebildet, dass feder 66 befindet sich zwischen dem Abstandshalter 64 und er entlang der Achse der Vorschubspindel 92 bewegt werden dem Joch 70 und der Abstandshalter 64, die Blattfeder 66 und kann. Dazu ist ein Paar Montageblöcke 94,95, zur Halterung das Joch 70 sind zudem mittels Schrauben 72 zusammenge- einer Führungswelle 96 auf dem Chassis befestigt, und beide halten, so dass diese Komponenten zusammen mit der Mo- Endpartien der Führungswelle 96 sind an den Montagepar-torwelle 63b des Motors 63 rotiert werden. 20 tien 94 und 95 befestigt. Die Führungswelle 96, die parallel
Gemäss Fig. 16 befindet sich nahe bei einer zentralen zur Vorschubspindel 92 liegt, erstreckt sich durch den Kopf-Stelle der Blattfeder 66 eine hufeisenförmige Öffnung 74. Eine träger 90 und wird in einer Hülse 98 am Kopfträger 90 gehal-Stifthaltepartie 76 ist einstückig mit einem Paar L-förmiger tert. Infolgedessen ist der Kopfträger 90 durch den Führungs-Arme 75 verbunden, und der Treibstift 65 der Blattfeder 66 ist schaft 96 in Richtung der Pfeile S und T in Fig. 10 und 22 ver-an der Stifthaltepartie 76 befestigt. Der unter Federkraft ste- 25 schiebbar gelagert.
hende Stift 65 besteht gemäss Fig. 17 bis 19 aus einem Schaft Am Kopfträger 90 befinden sich, wie Fig. 10 und 20 zei-78 mit einem nahe der Mitte angeordneten Flansch 78a und gen, ein Paar nadeiförmiger Montagepartien 92, die im Ab-ein Kugellager 79,80,81 ist an der oberen Partie des Schafts stand voneinander angeordnet sind. Die Vorschubspindel 92 78 befestigt. Der Schaft 78 erstreckt sich durch die Stifthalte- erstreckt sich durch eine Öffnung 91 in einem vertikalen Teil partie 76, und die untere Partie dieses Schafts 78 ist in einer 30 93 des Kopfträgers 90 und liegt zwischen dem Paar nadelför-zylindrischen Befestigung 82 gehaltert. Durch den Flansch miger Montagepartien 100. In der oberen Seite dieses Paares 78a des Schafts 78 und das Halteglied 82 wird die Stifthalte- von Montagepartien 100 befinden sich V-förmige Nuten 102a partie 76 in der Blattfeder 66 an Ort gehalten, wodurch der und 102b, und die V-förmigen Nuten haben eine Neigung be-Treibstift 65 an der Stifthaltepartie 76 befestigt ist. Der Stift züglich des Steigungswinkels des Gewindes der Vorschub-65 ist derart angeordnet, dass die zylindrische Partie 81 des 35 spindel 92 in senkrechter Richtung zur Achse der Vorschub-Lagers durch eine Bohrung 69 in der Vertiefung 68 des Jochs spindel 92. Ein nadeiförmiges Glied 104 ist über die beiden 70 durchgesteckt werden kann. Demgemäss ist der Stift 65 in- Montagepartien 100 gelegt, wobei dessen Endteile in den V-nerhalb der Bohrung 69 in der Lage, sich in Richtung des förmigen Nuten 102a und 102b aufliegen. Wie Fig. 22 zeigt, Pfeils E in Fig. 17 infolge der Federung der Blattfeder 66 zu ist das nadeiförmige Glied 104 in das Gewinde der Vorschubbewegen und insbesondere ist er in Richtung der Pfeile F und 40 spindel 92 eingelegt. Über dem nadeiförmigen Glied 104 be-G drehbar, bezüglich des Arms 75, gemäss Fig. 17 (mit an- findet sich eine Halteplatte 105, die an den Oberseiten der dem Worten ist er radial bezüglich des Jochs 70 beweglich). Montagepartien 100 mittels einem Paar Schrauben 106 befe-Der Stift 65 ist in einer solchen Lage montiert, dass der Ab- stigt ist, wodurch das nadeiförmige Glied 104 an den Monta-stand S] gemäss Fig. 17 um weniges grösser ist als der Ab- gepartien 100 befestigt ist. Wie zudem Fig. 23 zeigt, ist eine stand S2 gemäss Fig. 26. 45 Blattfeder 107 an der Unterseite einer der Montagepartien
Eine obere Partie 63c der Motorwelle 63b des Motors 63 100 mittels einer Schraube 106 befestigt und mittels einer ela-ist halbkugelförmig und die Höhe der oberen Partie 63c der stischen Rückstellkraft des freien Endes der Blattfeder 107 Motorwelle 63b ist auf einer bestimmten Höhe gehaltert. Im wird die Vorschubspindel 92 gegen das nadeiförmige Glied Falle, dass die obere Platte 2c des Kassettengehäuses 2 sich 104 und gegen die Halteplatte 105 gedrückt. Infolge davon gegen die untere Platte 2d dreht, wenn die Kassette 6 in das 50 können sich das nadeiförmige Glied 104 und die Gewindepar-Gerät 40 eingesetzt wird, kommt die obere Partie 63c mit der tie der Vorschubspindel 92 nie voneinander trennen, und das inneren Fläche der oberen Platte 2c in Kontakt und korrigiert nadeiförmige Güed 104 ist ohne Spiel zwischen zwei sich fol-die Drehung der letzteren, wie noch später im Detail zu be- genden Gewindegängen gehaltert.
schreiben sein wird. Gemäss Fig. 10 und 22 befindet sich auf dem Kopfträger
55 90 ein drehbar gelagerter Lappenhalter 109, der einen Lappen Anderseits befinden sich in der Vertiefung 68 des Jochs 70 108 aus Filz oder dgl. trägt. Anders ausgedrückt, befinden vier Magnetpaare 84, die unter nahezu gleichen Abständen sich auf dem Kopfträger 90 ein Paar von vertikalen Stücken auf dem Umfang befestigt sind. Auf der Oberseite des inneren 110, die senkrecht zum Chassis 41 angeordnet sind, und ein und äusseren Flansches 70a, 70b des Jochs 70 befinden sich Lager 111 ist an jedem dieser vertikalen Stücke 110 angeord-Schmierblätter 85,86, bestehend aus einem «Teflon»-Blatt 60 net (siehe Fig. 10 und 11). Drehstifte 112, die am Lappenhal-oder dgl. mit Kohlestoffpartikeln. Wie Fig. 17 bis 19 zeigen, ter 109 befestigt sind, werden durch die Lager 111 getragen, sind die oberen Seiten der Schmierblätter so angeordnet, dass wobei zwischen dem einen vertikalen Stück 110 und dem sie in gleicher Ebene liegen und über der Oberseite der Ma- Kopfträger 90 eine Schraubenfeder 113 angeordnet ist. Damit gnete 84 angeordnet sind. Die zylindrische Partie 81 des La- wird der Kopfträger 90 normalerweise um die Lagerstifte 112 gers am Stift 65 steht über die Schmierblätter 85 und 86 vor. 65 in Richtung des Pfeiles H in Fig. 10 und 22 gedrückt, nämlich Gemäss Fig. 10 und 11 weist ein Motordeckel 87 in seiner in der Richtung, in der der Lappen 108 auf den Magnetkopf Oberseite eine Öffnung 87a auf. Innerhalb dieser Öffnung 87a 88 gedrückt wird. Wenn die Kassette 6 sich nicht auf dem Gebefindet sich das drehbare Joch 70 und die Schmierblätter 85 rät 0 befindet, ist der Kopfträger 90 in Richtung des Pfeiles I
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in Fig. 10 entgegen dem Druck der Schraubenfeder 113 mit- die Kassette 5 auf das Gerät 40 mittels eines Kassettenladege-
tels eines bestimmten Druckmittels, wie der Anker eines Ma- rätes gegeben. In diesem Fall können gemäss Fig. 12 die Vor-
gnets, gepresst, so dass der Lappen 108 im Abstand vom Ma- spränge 126 und 127 des Chassis 41 in den kanalförmigen gnetkopf 88 angeordnet ist. Somit zeigt das Gerät 40 gemäss Ausschnitt 33 und die dreieckförmige Ausschnittpartie 32 der
Fig. 10 einen Zustand, ohne die Kassette 6 oder einen Zu- 5 Kassette 6 eingreifen, so dass das Kassettengehäuse 2 in nor-
stand, bei dem das Gerät nicht in Betrieb ist. Wenn die Kas- maier Lageposition angeordnet ist und die Kassette 6 auf die sette 6 eingelegt ist oder das Gerät in Betrieb ist, wird der Kassettenaufnahmestifte 43,44,45 und 46 plaziert werden
Kopfträger 90 in Richtung des Pfeiles H durch die Kraft der kann. In diesem Fall sind die Verlängerungen 47 und 48 der
Feder 113 gepresst. Damit wird die Magnetscheibe 1 in den Kassettenempfangsstifte 43 und 44 in die Lagelöcher 31 und
Öffnungen 16 und 17 im Kassettengehäuse 2 zwischen den io32 eingesetzt, die sich im Kassettengehäuse 2 befinden, wo-
Lappen 108 und den Magnetkopf 88 ausgesetzt. durch die Kassette 6 in ebener Richtung, d.h. sowohl in
In Fig. 21 ist eine Scheibe 115 aus Kunstharz oder dgl. auf Längs- als auch in Querrichtung positioniert ist. Gleichzeitig das andere Ende der Motorwelle 91a des Schrittschaltmotors wird der Kassettenpresser 52 um die Drehstifte 53 und 54 ge-
91 eingesetzt und ein Reflektor 116 ist auf der peripheren dreht und damit können die Stifte 55,56,57,58 des Kasset-
Oberfläche der Scheibe 115 angeordnet. Anderseits ist ein De- 15 tenpressers 52 die Kassette mittels der Schraubenfedern 61 fe-
tektor 117, bestehend aus einem lichtemittierenden Element dernd nach unten drücken. Dementsprechend ist die Kassette und einem lichtempfangenden Element (Photosensor) gegen- 6 federnd zwischen den Stiften 43,44,45 und 46 einerseits und
über einer Stelle der peripheren Oberflächenscheibe 115 ange- anderseits der Stifte 55,56,57 und 58 des Kassettenpressers*
ordnet. Eine Drehstellung der Motorwelle 91a des Schritt- 52 gehaltert, wodurch die Kassette 6 bezüglich der Höhenlage schaltmotors wird durch den Detektor 117 und den Reflektor 20 eingestellt ist.
116 festgestellt. Ein Detektor 117a zur Feststellung der Lage Wenn eine Kassette 6, bei der die Ausschnittpartie 33
des Kopfträgers 90 bezüglich der Vorschubspindel 92 befin- durch den Verschlussgleiter 21 bedeckt ist oder im Falle, dass det sich nahe den Enden dieser Vorschubspindel 92. Auf der die dreieckförmige Ausschnittpartie 32 nicht in normaler
Basis eines Detektorsignals aus den Detektoren 117a und 117 Lage ist (wenn die Lage der Kassette nicht richtig ist) gelangt wird die Start- und Stoplage der Motorwelle 91 a bestimmt. 25 die Kassette 6 nicht in die genannte normale Ladestellung,
Als Resultat davon kann der magnetische Kopf 88 nur um ei- weil die Eckpartien des Verschlussgleiters 21 und die Kassette nen Betrag der Bewegung bewegt werden, die es für die Ma- 6 an den Vorsprüngen 126 und 127 anstehen. Als Folge davon gnetscheibe 1 braucht, um mit dem Magnetkopf 88 ein Signal wird die vorbeschriebene Ladeoperation nicht durchgeführt aufzuzeichnen oder wiederzugeben (nämlich innerhalb eines und damit können weder Aufzeichnung noch Wiedergabe bestimmten Bewegungsbereichs). Die Referenzzahl 118 in 30 durchgeführt werden. Es ist deshalb nicht möglich, dass der
Fig. 10 bezeichnet optisch einen optischen Impulsgeber zur Magnetkopf 88 durch Auftreffen auf dem Verschlussgleiter
Feststellung der Rotationsphase des flachen bürstenlosen 21, der die Aufzeichnungsöffnung 17 der Kassette 6 verdeckt,
Motors 63. beschädigt werden könnte.
Der Kassettenhaltestift 45 trägt gemäss Fig. 10 und 24 ein Andernfalls wird die Partie der Kassette 6, bei der sich die Detektor 120, der entlang der Achse des Stifts 45 beweglich ist 35 Öffnungen 16 und 17 befinden, zwischen den Magnetkopf 88 und zur Feststellung der fehlerhaften Löschungsverriegelung und den Lappen 108 eingeschoben. Im Zusammenhang mit dient. Der Detektor 120 ist am einen Ende mit einer aufrecht- dem Ladevorgang für die Kassette 6 mittels einer Ladevorstehenden Detektorpartie 123 versehen. Der Detektor 120 richtung wird das Halteglied 109 für den Lappen in Richtung wird normalerweise durch eine Schraubenfeder 121 nach des Pfeiles A in Fig. 10 und 22 durch die Spulenfeder 113 ge-oben gepresst und wird durch einen Anschlag 122 am oberen 40 dreht, wodurch die flexible Magnetscheibe 1, die durch die Ende des Stiftes 45 gegengehaltert. Anderseits ist ein Detektor Öffnung 25 im Deckel 21 die Öffnungen 16 und 17 im Kasset-124 mit einem Lichtsender und einem Lichtempfänger (nicht tengehäuse 2 und die Öffnung 18 im Gewebe 15 freigelegt ist, dargestellt) auf dem Chassis 41 montiert. Der Detektor 124 ist zwischen den Magnetkopf 88 und den Lappen 108 gelegt. Im derart aufgebaut, dass das andere Ende des Detektors 120 Falle, dass die Verriegelung 27 der Kassette 6 nicht entfernt zwischen diesen Lichtsender und Empfanger bei einer ab- 45 wurde, wird die Detektorpartie 123 des Detektors 120 gemäss wärts gerichteten Bewegung des Detektors 120 gelangt. Dies der strichlierten Linie in Fig. 24 entgegen der Kraft der deshalb, weil der Detektor 120 durch den Anschlag 122 mit- Schraubenfeder 121 mittels der Verriegelung 127 nach unten tels der Feder 121 gehalten wird und die andere Partie des De- gedrückt, wodurch der Lichtstrahl im Detektor 124 unterbro-tektors 120 nach oben vom Lichtweg entfernt gehaltert ist. chen wird. Als Folge davon kann der Apparat 40 sowohl die Wenn die Detektorpartie 123 auf dem Detektor 120 durch die 50 Aufzeichnungs- als auch die Wiedergabebetriebsart auf der Verriegelung 27 des Kassettengehäuses 2 nach unten gedrückt Basis eines vorbestimmten Signals aus dem Detektor 124 aufwird, gelangt die andere Partie des Detektors 120 in den nehmen. Anderseits, wenn die Verriegelung 27 weggenom-Lichtweg, wodurch die Aufzeichnung ermöglicht ist, andern- men wurde, kann die Detektorpartie 123 des Detektors 120 in falls ist die Aufzeichnung verhindert. den Ausschnitt 26 des Kassettengehäuses 2 eindringen, wo-In dieser Ausführung sind zur Verhinderung eines fai- 55 durch der Detektor 120 in Folge der Kraft der Schraubenfeschen Ladens der Kassette auf dem Gerät 40 die falsche La- der 121 nach oben gedrückt bleibt, so dass der Lichtstrahl im dung verhindernden Vorsprünge 126 und 127 auf dem Chas- Detektor 124 nicht unterbrochen wird und als Folge davon sis 41, nahe bei dem kanalförmigen Ausschnitt 33 und der bleibt der Apparat 40 in einem Zustand, bei dem keine Auf-dreieckförmigen Ausschnittpartie 32 auf der Kassette 6 ange- Zeichnung möglich ist.
ordnet. 60 Gleichzeitig mit einer solchen Ladeoperation der Kassette
Als nächstes wird der Betrieb des Gerätes 40 gemäss dem 6 wird die Motorwelle 43b in die zentrale Öffnung 4 der Kern-
oben beschriebenen Aufbau erläutert. platte 3 durch die Antriebsöffnung 8 der unteren Gehäuse-
Zuerst wird der Verschlussgleiter 21 der Kassette 6 in hälfte 2b des Kassettengehäuses 2 eingesetzt. Wenn nun die
Richtung desPfeiles A in Fig. 4 verschoben, bis die Öffnungen obere Platte 2c der geladenen Kassette 6 gegen die untere
16 und 17 der Kassette 6 und die Öffnung 25 des Verschluss- 65 Platte 2b gemäss der strichlierten Linie in Fig. 25 gebogen ist,
gleiters 21 übereinanderliegen, wodurch die Öffnungen 16 berührt das halbkugelige Ende 63c der Motorwelle 63b eine und 17 geöffnet werden und gleichzeitig der kanalförmige mittlere Partie der Innenseite der oberen Partie 2c. Als Folge
Ausschnitt 23 auf der Kassette 6 geöffnet wird. Danach wird davon wird eine Kraft in Richtung der Pfeile J und K in Fig.
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25 auf die obere Platte 2c mittels der Stifte 55,56,57 und 58 Abstand Sj gemäss Fig. 17 um weniges grösser ist als der Abausgeübt. Dies bewirkt, dass nach dem Einsetzen der Kassette stand S2 gemäss Fig. 26 wird der Stift 65 infolge einer Tor-
6 die Formation der oberen Platte 2a beinahe ausgeglichen sionsbeanspruchung des Arms 75 der Blattfeder 6 geneigt, wie wurde und deshalb diese obere Platte 2a gemäss der ausgezo- Fig. 19 zeigt. Als Folge davon hat die Achse des Stifts 65 eine genen Linie in Fig. 25 flach ist. 5 geringe Neigung bezüglich der vertikalen Richtung in Fig. 19,
Wenn anderseits die Kassette 6 eingelegt ist, Hegen die so dass auf die Kernplatte 3 eine Kraft in Richtung des Pfeiles
Pressstellen der Stifte 55,56, 57 und 58 des Kassettenpressers B in Fig. 19 und 26 mittels der zylindrischen Partie 81 des
52 auf den Diagonalen zwischen den Stiften 43,44,45 und 46, Stifts 65 infolge der Rückstellkraft der Blattfeder 66 ausgeübt wie vordem schon erwähnt wurde, und sie sind in Stellungen, wird.
die den Rippen 13 und 14 entsprechen. Deshalb, wenn die un- 10 Obwohl das Drehmoment, das auf die flexible Magnettere Platte 2d des Kassettengehäuses 2 nach innen deformiert scheibe 1 mittels des Magnetkopfes 88 und des Lappens 108 ist, nämlich gegen die obere Platte 2c, wie ebenfalls mit einer ausgeübt wird, klein ist, erlaubt das Kugellager 80 zwischen strichlierten Linie in Fig. 25 dargestellt ist, erfährt die untere dem Schaft 78 und der zylindrischen Partie 81, dass der Stift Platte 2d eine Kraft in Richtung der Pfeile L und M, via die sicher in eine Lage gebracht wird, die mit ausgezogenen Stri-Rippen 13 der oberen Gehäusehälfte 2a und die Rippen 14 is chen in Fig. 26 dargestellt ist, auch wenn die Formgenauig-der unteren Gehäusehälfte 2b, so dass die Deformation der keit der Einsetzöffnungen 4 und 5 in der Kernplatte 3 nicht unteren Platte 2d korrigiert wird und auch die untere Platte sehr gross ist.
2b flach wird, wie durch eine ausgezogene Linie in Fig. 25 Wenn die Kernplatte 3 in Richtung des Pfeils P bewegt dargestellt ist. Bei dieser beschriebenen Ausführungsform wird, werden zwei Seiten 4a und 4b einer V-förmigen Ecke,
können nach innen deformierte Platten 2c und 2d bis zu ei- 20 die sich im Abstand von der Positionierungsöffnung 5 befin-
nem zufriedenstellenden Mass korrigiert werden. Als Folge det, an zwei Stellen durch die Motorwelle 63b gepresst und davon kann der Raum innerhalb des Kassettengehäuses, die Kernplatte 3 ist an Ort gebracht. Dementsprechend wird wenn dieses in ein Gerät eingesetzt ist, immer konstant gehal- das Zentrum der Magnetscheibe 1, die auf die Kernplatte 3
ten werden, so dass der Rotation der flexiblen Magnetscheibe aufgesetzt ist, nahe zur Achse der Motorwelle 83b hin bewegt.
1 kein Hindernis entgegengesetzt ist und deshalb die Magnet- 25 Wenn nun die Motorwelle 63b rotiert und der Stift 65 in Rich-
scheibe 1-mit einem relativ geringen Drehmoment gedreht tung des Pfeiles N in Fig. 26 bewegt wird, drückt die zylindri-
werden kann. sehe Partie 81 des Stifts 65 die Antriebskante 5b der Öffnung
Mit dem beschriebenen Eindringen einer Kassette 6 wird 5, so dass die Kernplatte 3 und damit die flexible Magnet-
die Kernplatte 3 durch die Magnete 84 des Jochs 70 angezo- scheibe 1 in Richtung des Pfeiles N rotiert wird. Weil nun die gen und wird den Schmierblättern 85 und 86 auf den Obersei- 30 flexible Magnetscheibe 1 konzentrisch bezüglich der Motor-
ten der Flansche 70a und 70b des Jochs ausgesetzt. In diesem welle 63b angeordnet ist, wird sie zentrisch rotiert.
Falle, wenn die Lagen der Antriebs- und Lageöffnung 5 in der Als Nächstes wird die Arbeitsweise des Antriebs für den Kernplatte 3 und diejenige des unter Federdruck stehenden Magnetkopf beschrieben. Zuerst, wenn der Apparat 40 z.B.. Stifts 65 voneinander verschoben sind, wird der Stift 65 durch in die Wiedergabebetriebsart in geladenem Zustand geändert die Kernplatte 3 infolge der Anziehungskraft zwischen der 35 wird, wie vordem beschrieben wurde, rotiert die Magnet-Kernscheibe 3 und der Magnete 84 nach unten gedrückt. Als scheibe 1 in der vorbeschriebenen Weise. Zusammen mit die-Folge davon wird gemäss der ausgezogenen Linie in Fig. 18 ser Rotation wird eine aufgezeichnete Information durch den der Stift 65 gegen die Erstellungskraft der Blattfeder 66, ins- Magnetkopf 88 gelesen, der auf der Aufzeichnungsoberfläche besondere der Armpartie 75, nach unten gepresst. Wenn in der Magnetplatte 1 gleitet und ein Signalisiersignal aus der ge-diesem Falle der Apparat 40 auf Aufzeichnung oder Wieder- 40 lesenen Information wird einem Schaltkreis eines Schrittgabe gestellt wird und deshalb die Motorwelle 63b des Mo- schaltmotors zugeleitet. Jedesmal wenn ein Synchronisiersi-tors 63 rotiert wird, rotiert der Stift 65 zusammen mit der gnal geliefert wird, wird ein vorbestimmter Antriebsstrom aus Blattfeder 46 und dem Joch 70, bezüglich der Kernplatte 3. der oben genannten Schaltungsanordnung dem Schrittschalt-Zu dieser Zeit wird die Magnetscheibe 1 zwischen dem Ma- motor 91 zugeleitet, wodurch die Motorwelle 91 a in Richtung gnetkopf 88 und dem Lappen 108 gehalten, wie vordem be- 45 des Pfeiles R in Fig. 10 und 22 in Schritten gemäss einem vorschrieben wurde, wobei ein Drehmoment auf die Magnet- bestimmten Drehwinkel (z.B. 15°) gedreht wird. Durch diese platte 1 wirkt. Als Folge davon wird die Kernplatte 3, auch Rotation der Motorwelle 91a wird das nadeiförmige Glied wenn eine Reibungskraft zwischen den Schmierblättern 85 104, das ohne Spiel im Gewinde der Vorschubspindel auf-und 86 auf dem Joch 70 und der Kernplatte 3 ausgeübt wird, liegt, in Richtung des Pfeiles S bewegt. Dadurch wird der nicht rotiert, und der Stift 65 bewegt sich relativ zur stationä- 50 Kopfträger 90 zusammen mit dem nadeiförmigen Glied 104 ren Kernplatte 3. Danach, wenn die Antriebs- und Ladeöff- schrittweise bis zur nächsten kreisförmigen Aufzeichnungs-nung 5 in der Kernplatte 3 erreicht wurde, wie es durch eine bahn verschoben nämlich bei jeder Umdrehung der flexiblen strichlierte Linie in Fig. 26 gezeigt ist, kann die zylindrische Magnetscheibe 1 und zwar in Richtung des Pfeiles S. Folglich Partie 81 des Stifts 65 in die Öffnung 5 in Folge der Rückstell- gleiten sowohl der Magnetkopf 88 als auch das Lappenhal-kraft der Blattfeder 66 eindringen. Wenn dann die Motor- 55 teglied 109, die sich beide auf dem Kopfträger 90 befinden, welle 63b in Richtung des Pfeiles N rotiert, wird der Stift 65 miteinander und der Magnetscheibe 1 dazwischen und bewe-noch weitergedreht und die zylindrische Partie 81 des Stifts 65 gen sich schrittweise in Längsrichtung der Kopf- und Lappengelangt in Eingriff, zuerst mit einer Positionierungskante 5a einführöffnungen 16 und 17 in der Kassette, das der radialen im Abstand von der Motorwelle 63b, ausserhalb eines Paares Richtung der Magnetscheibe 1 entspricht.
von längeren Kanten der Öffnung 5. Dann wird der Stift 65 60 Weil die Steigung der Vorschubspindel 92 relativ klein ist weiterbewegt und gelangt in Eingriff mit einer Antriebskante und weil der Schrittschaltmotor 91 einen relativ grossen 5b der Öffnung 5, während die zylindrische Partie 81 des Stif- Drehwinkel pro Schritt aufweist, auch wenn die Aufzeich-tes 65 mit dem Kugellager 80 gedreht wird, indem eine Hai- nungsspuren auf der Magnetscheibe 1 nahe beieinander lie-tekraft durch den Magnetkopf 88 und den Lappen 108 ent- gen, ist es möglich, den Magnetkopf 88 mit hoher Geschwin-steht, wird eine Beharrungskraft infolge des Unterschieds der 65 digkeit bezüglich der Spuren einzustellen. Dies deshalb, weil Umdrehungen zwischen dem Joch 70 und der Kernscheibe 3 bei den Schrittschaltmotoren mit gleicher mechanischer Geais Ladedrehmoment auf die Magnetscheibe 1 und die Kern- nauigkeit in einer Umdrehung das Verhältnis dieser mechani-platte 3 ausgeübt. In diesem Fall, wie schon erwähnt, weil der sehen Genauigkeit zum Schrittwinkel bei Schrittschaltmoto-
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ren mit einem grösseren Schrittwinkel kleiner ist, wodurch der schlössen werden. Indem diese Öffnungen 16 und 17 bei nicht
Magnetkopf 8 mit hoher Genauigkeit plaziert werden kann. gebrauchter Kassette 6 geschlossen sind, kann verhindert wer-
Durch die genannte Bewegung wird die Vorschubspindel den, dass Staub durch die Öffnungen 16 und 17 in das Kasset-
92 durch das nadeiförmige Glied 104 nach unten belastet tengehäuse 2 eindrigen kann. Damit kann das Anhaften von
(Fig. 22 und 23). Weil jedoch eine Kraft auf das nadeiförmige 5 Staub am Aufzeichnungsträger und das Hineingreifen mit ei-
Glied 104 mittels der Blattfeder 107 ausgeübt wird, können ner Hand oder mit sonstigen fremden Gegenständen sicher sich das nadeiförmige Glied und die Vorschubspindel nie verhindert werden und dies erlaubt, dass die Kassette 6 ohne voneinander trennen. Auf diese Weise bewegt sich der Ma- Hülle gelagert werden kann, im Gegensatz zu den bekannten gnetkopf 88, der auf der Magnetscheibe 1 gleitet, schrittweise Kassetten.
und in radialer Richtung von der Peripherie gegen das Zen- 10 Das Kassettengehäuse 2 ist sehr dünn und besteht aus trum der Magnetscheibe 1 bei jeder Umdrehung der Motor- Kunstharz, so dass dessen Festigkeit niedrig ist und dasselbe welle 63b, nämlich jedesmal, wenn ein Synchronisiersignal leicht deformiert werden kann, aber wenn ein relativ starrer auf einer Aufzeichnungsspur aufgezeichnet ist. Wenn der Verschlussgleiter 21 aus hartem Material am Kassettenge-Kopfträger 90 bis zu einer bestimmten Stelle bewegt wurde häuse 2 angebracht ist, kann der Verschlussgleiter 21 als Ver-und sich der Magnetkopf 88 nahe bei der innenseitigen End- 15 stärkungsglied für das Kassettengehäuse 2 dienen. Als Resul-stelle der magnetischen Fläche der Magnetscheibe befindet, tat davon wird nicht nur die Festigkeit des Kassettengehäuses wird die Lage des Kopfträgers 90 durch einen Detektor 117a 2 derart vergrössert, dass es sich weniger verbiegen kann, aber festgestellt. Dann wenn der Detektor 117 und der Reflektor es wird auch ermöglicht, eine bestimmte Information auf eine 116 infolge der Rotation der Motorwelle 91 a des Schritt- Etikette auf dem Kassettengehäuse 2 direkt mit einem Bleischaltmotors 91 gegenüberstehen, wird die Rotation der Mo- 20 stift oder einem Kugelschreiber anzubringen. Indem der Ver-torwelle 91a in Richtung des Pfeiles N aufgrund eines Signals schlussgleiter 21 relativ lang ist, kann dieser leicht in den aus dem Detektor 117 angehalten. Wenn jedoch die Vor- Gleitmitteln, bestehend aus der Gleitnute 22 im Kassettenge-schubspindel 92 in Richtung des Pfeiles R in Fig. 10 und 12 häuse 2 und dem Vorsprung 23 des Verschlussgleiters 21 vermittels des Schrittschaltmotors 91 gedreht wird, bewegt sich schoben werden und dies ist auch möglich, wenn die Abmes-der Magnetkopf 88 von einer inneren Endstelle in Richtung 25 sungen der Kassette 6 gering sind.
des Pfeiles T in Fig. 10 und 22 gegen die Peripherie der Ma- Zudem ist der Ausschnitt 32 am Kassettengehäuse 2 dort gnetscheibe 1, und wenn der Magnetkopf die aussenseitige angebracht, wo sich auch der Verschlussgleiter 21 befindet, so Endstelle der magnetischen Oberfläche erreicht hat, wird die dass auch dieser Ausschnitt 33, entsprechend dem Öffnen Drehung der Motorwelle 91a in Gegenrichtung zum Pfeil N oder Verschliessen der Öffnungen 16und 17 durch den Vergestoppt. 30 schlussgleiter ebenfalls geschlossen oder geöffnet wird. Somit Gemäss dieser Betriebsweise wird die auf der Aufzeich- ist es möglich, mittels des Ausschnittes 33 eine fehlerhafte In-nungsfläche der flexiblen Magnetscheibe 1 aufgezeichnete In- stallation der Kassette 6 zu verhindern und damit den Ma-formation wiedergegeben. Dieselbe Betriebsweise gilt auch im gnetkopf 88 zu schützen und dazu ist der Ausschnitt 33 auch Aufzeichnungsbetrieb. verwendbar, um die Art und Einsatzrichtung einer Kassette
Gemäss dieser Betriebsweise wird die auf der Aufzeich- 35 festzustellen.
nungsfläche der flexiblen Magnetscheibe 1 aufgezeichnete In- Weil darüberhinaus die Einsetz- und Entnahmevertiefun-formation wiedergegeben. Dieselbe Betriebsweise gilt auch im gen 36 für den Verschlussgleiter an vorbestimmten Stellen im
Aufzeichnungsbetrieb. Kassettengehäuse in bezug auf den Vorsprung 23 des Ver-
Bei der beschriebenen Kassette 6 können die Öffnungen schiebegleiters angeordnet sind, kann der Verschiebegleiter
16 und 17 für das Einführen des Lappens und des Kopfes mit- 40 leicht montiert und demontiert werden.
tels des Verschlussgleiters 21 wahlweise geöffnet oder ge-
C
7 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- 652 522 2PATENTANSPRÜCHE Aus dem Stand der Technik sind derartige Kassetten be-1. Kassette für eine flexible Magnetscheibe (1) mit einem kannt, bei denen in einem Gehäuse eine flexible Magnet-Gehäuse (2) für die flexible Magnetscheibe (1), welches Ge- scheibe untergebracht ist und die zum Einsetzen in ein magne-häuse (2) eine Antriebsöffnung (8), um die flexible Magnet- tisches Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät vorgese-scheibe (1) von ausserhalb des genannten Gehäuses (2) anzu- 5 hen ist und in diesem Gerät mit hoher Geschwindigkeit rotiert treiben, eine Aufzeichnungsöffnung (17) zur Freilegung einer wird, während ein Magnetkopf auf der magnetischen Scheibe Aufzeichnungsfläche der flexiblen Magnetscheibe (1), und gleitet und in radialer Richtung von der Randkante der ma-eine ausgeschnittene Partie (33) an einer Seite des Gehäuses gnetischen Scheibe aus bis zu deren Zentrum hin bewegt wird, (2), zum Zusammenwirken mit einem Vorsprung (126) eines um Signale aufzuzeichnen und wiederzugeben.Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes (40), aufweist, ge- io Wenn kein Schutzelement vorhanden ist, kann die Ma-kennzeichnet durch einen Verschlussgleiter (21) an der Aus- gnetscheibe beim Einsetzen oder Entnehmen aus dem Auf-senfläche des Gehäuses (2) zum wahlweisen Bedecken oder zeichnungs- und/oder Wiedergabegerät leicht mit den Fin-Freilegen der ausgeschnittenen Partie (33) und der Aufzeich- gern berührt werden und dies bringt Probleme bezüglich Benungsöffnung (17), derart, dass nach dem Eingreifen des Vor- Schädigung der Magnetscheibe oder Fingerabdrücke auf der sprunges (126) in die ausgeschnittene Partie (33) ein fehlerhaf- 15 magnetischen Oberfläche mit sich. Unter Berücksichtigung ter Betrieb des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes dieser Probleme wurde vorgeschlagen, die magnetische verhindert ist. Scheibe in ein Gehäuse einzubauen. Jedoch muss in einem
- 2. Kassette nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich- Teil des Gehäuses eine Öffnung geschaffen werden, um den net, dass der Verschlussgleiter (21) einen U-förmigen Quer- Magnetkopf bei der Aufzeichnung oder Wiedergabe durch schnitt hat und eine seitliche Stirnfläche des Gehäuses (2) 20 das Gehäuse hindurch bis zur Magnetscheibe vorzuschieben, überdeckt, derart, dass er verschiebbar ist, um wahlweise die und durch diese Öffnung ist die Magnetschicht der Magnetausgeschnittene Partie (33) und die Aufzeichnungsöffnung scheibe der Umwelt ausgesetzt.(17) freizugeben oder zu verdecken. Deshalb kann auch Staub leicht in das Gehäuse eindrin-
- 3. Kassette nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeich- gen und sich an der Magnetscheibe festsetzen. Um dies zu ver-net, dass der Verschlussgleiter (21) eine Verschlussgleiteröff- 25 hindern, wurde vorgeschlagen, die Kassette bei Nichtge-nung (25) mit gleicher Form und gleichen Abmessungen wie brauch in eine Magnetkassettenhülle einzustecken, damit die Aufzeichnungsöffnung (17) und eine Länge zwischen der kein Staub oder dgl. auf die Magnetscheibe gelangen kann.Verschlussgleiteröffnung (25) und dem Rand aufweist, derart, Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, eine Kassette dass bei Freilegung der Aufzeichnungsöffnung (17) durch die für eine flexible Magnetscheibe zu schaffen, durch die die ge-Verschlussgleiteröffnung (25) gleichzeitig auch die ausge- 30 nannten Nachteile behoben werden.schnittene Partie (33) freigelegt ist. Insbesondere ist es auch eine Aufgabe der Erfindung, mit
- 4. Kassette nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeich- einer Kassette für eine flexible Magnetscheibe zu verhindern, net, dass das Gehäuse (2) auf der Aussenfläche (2a) eine Füh- dass Fingerabdrücke oder sonstiges fremdes Material in die rungsnut (22) aufweist, um den Verschlussgleiter (21) hai- Kassette gelangen kann, um das Anhaften von Staub auf dem ternd zu führen. 35 Aufzeichnungsträger zu verhindern.
- 5. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit einer Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht Kassette nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein darin, eine Kassette für eine flexible Magnetscheibe zu schaf-Antriebsmittel zum Eingriff mit der flexiblen Magnetscheibe fen, bei der keine separate Kassettenhülle notwendig ist. Zu-(1) durch die genannte Antriebsöffnung (8) des Gehäuses (2) dem soll die Kassette gegen Verformung verstärkt sein.für eine Rotation der genannten flexiblen Magnetscheibe (1), 40 Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schafeinen Magnetkopf (88) zur Berührung der Aufzeichnungsflä- fung eines Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes für che der flexiblen Magnetscheibe (1) durch die Aufzeichnungs- die erfindungsgemässe Kassette.Öffnung (17), wenn der Verschlussgleiter (21) in einer Stellung Erfindungsgemäss wird dies bei einer Kassette durch die zur Freigabe der genannten Aufzeichnungsöffnung (17) ist, Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Pa-und einen Vorsprung (126) an einer der ausgeschnittenen Par- 45 tentanspruchs 1 erreicht. Die für das Aufzeichnungs- und/tie (33) gegenüberliegenden Stelle, wenn die Kassette (2) kor- oder Wiedergabegerät notwendigen Vorrichtungen zum Ab-rekt in das Gerät eingesetzt ist, derart, dass wenn sich der Ver- spielen einer solchen Kassette sind durch die Merkmale im schlussgleiter (21) an einer Stelle befindet an der die ausge- kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 5schnittene Partie (33) verdeckt ist, verhindert wird, dass der gekennzeichnet.Vorsprung (126) in die ausgeschnittene Partie eingreifen 50 Demgemäss besteht also die Kassette für eine flexible Ma-kann, um dadurch einen falschen Betrieb des Gerätes zu ver- gnetscheibe aus einem Gehäuse zur Aufnahme der flexiblen hindern. Magnetscheibe, in welchem Gehäuse eine Ausnehmung für einen Antrieb der Magnetscheibe, eine Öffnung zur Freile-gung einer Oberflächenpartie der Magnetscheibe und ein55 Ausschnitt auf einer Seite zur Feststellung des richtigen Einsetzens der Kassette in ein Aufzeichnungs- und/oder Wieder-
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