CH653031A5 - 2,4,8-Triazaphenalenium salts and process for their preparation - Google Patents

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CH653031A5
CH653031A5 CH89682A CH89682A CH653031A5 CH 653031 A5 CH653031 A5 CH 653031A5 CH 89682 A CH89682 A CH 89682A CH 89682 A CH89682 A CH 89682A CH 653031 A5 CH653031 A5 CH 653031A5
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alkyl
hydrogen
carbon atoms
phenyl
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CH89682A
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Istvan Bitter
Bela Pete
Istvan Hermecz
Zoltan Meszaros
Agnes Horvath
Lelle-Gebreczy Vasvari
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Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
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    • C07D471/16Peri-condensed systems
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    • C07D471/22Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed systems contains four or more hetero rings

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue 2,4,8-Triazaphenalenium-Salze, z.B. deren geometrische und optische Isomere und ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen. Diese Verbindungen zeigen eine antiasthmatische Wirkung und können also als Wirkstoffe von pharmazeutischen Präparaten in der Humantherapie verwendet werden.
In der Fachliteratur wurden bisher die 2,4,8-Triazaphena-lenium-Salze nicht beschrieben, die erfindungsgemässen Verbindungen sind also die ersten Vertreter des neuen Ringsystems.
Die erfindungsgemässen neuen Verbindungen können durch die allgemeine Formel s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
«5
3
653031
1 2 R 'R^N
e
CD
worin R3-R5 wie oben angegeben sind - umsetzt und erwünschtenfalls die entstandene Verbindung der allgemeinen Formel I - worin R'-R8 wie oben angegeben sind, R9 und R10 zusammen einen chemischen Bindestrich bilden und s X für Chlor steht - mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
MeX
(IV)
charakterisiert werden. In der Formel steht R1 für Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl,
R2 für Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen,
R3 für Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7-12 Kohlenstoffatomen, oder Phenyl,
R4 für Wasserstoff, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7-12 Kohlenstoffatomen, oder Phenyl, das gegebenenfalls einfach oder mehrfach durch gleiche oder verschiedene Substituenten und zwar durch Ci-4 Alkyl, Ci-4 Alkoxy, Ci-4 Dialkylamino, Halogen, Hydroxyl, oder Nitro substituiert sein kann oder
R3 und R4 können zusammen eine Gruppe der Formel
(V)
bilden, worin
R11 für Wasserstoff oder Ci-4 Alkyl steht,
R5 bedeutet Wasserstoff, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Phenyl, das gegebenenfalls einfach oder mehrfach durch gleiche oder verschiedene Gruppen z.B. durch Ci-4 Alkyl, Ci-4 Alkoxy, Ci-4 Dialkylamino, Halogen, Hydroxyl oder Nitro substituiert sein kann mit der Bedingung, dass wenn R4 für Wasserstoff steht, dann bedeutet Rs kein Wasserstoffatom, R6 steht für Wasserstoff, Ci-4 Alkyl,
R7 bedeutet Wasserstoff, Ci-4 Alkyl, Phenyl, C2-s-Alkoxycar-bonyl, Nitrii,
R8 steht für Wasserstoff oder Ci-4 Alkyl,
R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden oder R9 für -SO3- und R10 für Wasserstoff steht, wobei, falls R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden, X Halogen, Perchlorat, Fluoroborat, Nitrat, Sulfat, Rhodanid, Azid oder Cyanat bedeutet und wobei ferner, falls R9 -SO3- und R10 Wasserstoff bedeuten, X null ist.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können so hergestellt werden, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel
1 2 R R N
R
R'
10 worin Me für Alkali steht und X Halogen, Perchlorat, Fluoroborat, Nitrat, Sulfat, Rhodanid, Azid, Cyanat oder Hydrosulfition bedeutet - umsetzt. Die Reaktion wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, z.B. in aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen, in Äther, 15 Keton, besonders bevorzugt in Acetonitril oder Dioxan bei -20-100°C in äquimolarem Verhältnis oder mit einem 20-100 Mol% Überschuss von Azomethinen der allgemeinen Formel III durchgeführt. Das Produkt wird z.B. durch Filtrieren,
oder nach Entfernen des Lösungsmittels durch Kristallisa-20 tion isoliert.
Das Anion wird vorzugsweise durch Zersetzen des quater-nären Chlorids der allgemeinen Formel I mit einer wässrigen Lösung des Salzes der allgemeinen Formel IV bei 0-25°C. umgetauscht und das ausgeschiedene Produkt wird durch Fil-25 trieren isoliert.
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II können durch in BE-PS 873 193 Beschriebene Methode aus Stickstoffbrückenkopf Verbindungen und Phosgen-imminium-chloriden hergestellt werden. Die Azomethine der allge-30 meinen Formel III können durch literaturbekannte Methode hergestellt werden: [R. W. Layer: Che. Rev. 63,489 (1963); R. Tiollais: Bull. Soc. Chim. France 708 (1947)].
Die optisch aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel I können durch die Umsetzung der aus den optisch aktiven 35 Stickstoff-Brückenkopfverbindungen hergestellten Verbindungen der allgemeinen Formel II mit Azomethinen erhalten werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch die Herstellung von geometrischen Isomeren der Verbindungen der allge-40 meinen Formel I. Geometrische Isomere entstehen falls R8 für Ci-4 Alkyl steht, oder falls R9 für SO3- und R10 für Wasserstoff steht.
Das Verhältnis der entstandenen geometrischen Isomere hängt von den verwendeten Reaktionsumständen ab. Unter 45 den oben angegebenen Reaktionsbedingungen erhält man üblicherweise ein Gemisch von geometrischen Isomeren, dessen Trennung erwünschtenfalls z.B. durch fraktionierte Kristallisierung oder durch Chromatographie erfolgt.
Die Wirksamkeit der Verbindungen der allgemeinen 50 Formel I kann mittels von PCA-Test geprüft werden, dass zur Bestimmung der antiasthmatischen Wirkung dient. [Ovâry, J.: J. Immun. 81,355 (1958)]. Die Versuche wurden an Ratten durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Tabelle I zusammen-gefasst:
55
Tabelle I
(II)
worin R1, R2, R6, R7 und R8 wie oben angegeben sind - mit Azomethinen der allgemeinen Formel eo
65
Verbindung
PCATest
ED50 uM/kg
Verbindung A
39,7
Verbindung B
100
R3N = CR4R5
(III)
Verbindung A: 1 l-Ethoxycarbonyl-l-dimethylamino-14-methyl-6,7-dimethoxy- 12-oxo-2,3,4,8b, 12,14,15,16-okta-hydro-isoquinoline-(2,1 -b)(2,4,8)triazaphenalenium-chloride (Beispiel 23)
653031
Verbindung B: 6-Ethoxycarbonyl-l-dimethylamino-2,9-dimethyl-3-isopropyl-7-oxo-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,4,8,-triazaphenalenium-chloride (Beispiel 13)
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können in der Therapie in Form von den Wirkstoff und inerte Trägerstoffe enthaltenden pharmazeutischen Präparaten eingesetzt werden. Die pharmazeutischen Präparate nach der Erfindung können durch an sich bekannte Methoden hergestellt werden.
• Der Wirkstoffgehalt der pharmazeutischen Präparate kann innerhalb eines grösseren Bereichs variiert werden: 0,005-90%.
Die tägliche Wirkstoffdosis kann innerhalb eines grösseren Bereichs variiert werden, neben intravenöser Verabreichung ist die Dosis allgemein zwischen 0,1 und 10 mg/Körpergewicht kg in einer Erfolgdosis oder Mehrfachdosis.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung können den untenstehenden Beispielen entnommen werden ohne die Erfindung auf die Beispiele einzuschränken.
Beispiel 1
3,25 g (0,01 Mol) Ethyl-9(8H)-[(N,N-dimethyl-amino)-chlor-methylen]-6,7-dihydro-6-methyl-4-oxo-4H-pyrido[l,2-a]-pyrimidin-3-carboxylat werden in 50 ml wasserfreiem Ace-tonitril aufgelöst und 1,19 g (0,01 Mol) Benzyliden-methyl-amin wird zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden gekocht und 2A des Acetonitrils werden bei atmosphärischem Druck abdestilliert, der Rückstand kristallisiert auf Einimpfen, die Kristalle werden filtriert, mit Acetonitril gewaschen und an Luft getrocknet. Man erhält 4,00 g (0,009 Mol) l-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11-hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triaza-phenalenium-chlorid. Schmp.: 232°C (Ethanol). Im Produkt ist die Phenyl-gruppe in der 3-Stellung in trans-IConfiguration in Bezug auf die Methylgruppe in 9-Stellung.
Analyse für die Formel C23H29CIN4O3
Ber.%: C 62,08;- H 6,57; N 12,59;
Gef.%: C 61,89; H 6,58; N 12,31.
'Hnmr (CDCh):
1,29 d (3H); 1,331 (3H); 1,8-3,1 m (4H); 3,27 s (3H); 3,73 s (6H); 4,25 q (2H); 5,00 m (IH); 6,8-7,2 m (5H); 8,27 s (IH); 9,73 s (IH);
13Cnmr (CDCh):
7-C 161,4; 1 lb-C 154,4; 5-C 148,9; 1~C 148,5; Ar-C 135,0, 129,1,128,7,124,4; 6-C 106,5; lla-C 87,7; 3-C 74,8; 9-C 46,6; 2-Me, NMe2 6-COOEt 161,2,61,1,13,9;
Beispiel 2
3,25 g (0,01 Mol) Ethyl-9(8H)-[(N,N-dimethyl-amino)-
chlormethylen]-6,7-dihydro-6-methyl-4-oxo-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin-3-carboxylat werden in 50 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst und man gibt 1,19 g (0,01 Mol) Benzyliden-methylamin zu. Das Reaktionsgemisch wird 2 Tage bei Raumtemperatur gehalten und in Vakuum bei 20°C eingedampft. Das erhaltene Öl wird mit Diethylether kristallisiert, filtriert, mit Ether gewaschen. Man erhält 4,13 g (0,0093 Mol) 1 -Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triaza-phenalenium-chlorid in Form eines Diastereomergemisches. Im Gemisch ist das Verhältnis der geometrischen Isomere wenn man die relative Stellung der Phenylgruppe in 3-Stellung in Bezug auf die Methylgruppe in der 9-Stellung betrachtet, 1:1. Schmp.: 227°C.
1 Hnmr (CDCb, cis-trans Isomer):
1,26 d (3H); 1,311 (3H); 1,8-3,1 m (4H); 3,29 s (3,22 s); (6H); 3,70 s (3,64 s) (3 H); 5,00 m (1H); 6,8-7,2 m (5H); 8,26 s (8,22 s)(lH); 9,74 s (9,69 s) (1 H);
Analyse für die Formel C23H29CIN4O3:
Ber.%: C 62,08; H 6,57; N 12,59;
Gef.%: C 62,19; H 6,51; N 12,49;.
Beispiel 3
3,25 g (0,01 Mol) optisch aktives (-) Ethyl-9-(8H)-[(N,N-dimethylamino)-chlormethylen]-6,7-dihydro-6-methyl-4-oxo-4H-pyrido[l,2-a]pyrimidin-3-carboxylat werden als Ausgangsstoff verwendet. Man geht vor wie im Beispiel 1 beschrieben. Man erhält 4,00 g (0,0090 Mol) (-)-l-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11-hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triaza-phenalenium-chlorid. Schmp.: 182-188°C (Methylethylketon), [aß5 = (-)-212,6°
Analyse für die Formel C23H29CIN4O3
Ber.%: C 62,08; H 6,57; N 12,59;
Gef.%: C 62,17; H 6,37; N 12,45.
Allgemeine Vorschrift für die Herstellung der Verbindungen der Beispiele 4-24
0,01 Mol des den Substituenten R1, R2, R6, R7 und Rs der Tabelle 1 entsprechenden a-Chlor-enamins werden in 5,0 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst, man gibt 0,01 Mol des den Substituenten R3, R4, R5 der Tabelle 1 entsprechenden Azo-methins zu. Das Reaktionsgemisch wird 2 Stunden gekocht, man destilliert % des Acetonitrils bei atmosphärischem Druck ab. Wenn der Rückstand auf Einimpfen nicht kristallisiert, wird das Produkt mit Diethylether digeriert, und die so erhaltenen Kristalle werden filtriert und mit Ether gewaschen und an Luft getrocknet. Die so hergestellten Verbindungen sind in Tabelle 1 enthalten.
4
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
4 Me Me Et Ph H H COOEt Me
5 Me Me Be Ph H H COOEt Me
6 Me Me i-Pr Ph H H COOEt Me
7 Me Me Pr Ph Me H COOEt Me
8 Me Me Me Ph H H COOEt Me
9 Me Me Me Ph Me H COOEt Me
10 Me Me Me Ph H H COOEt Me
11 Me Me Me Ph H H COOEt Me
12 Me Me Et i-Pr H H COOEt Me
13 Me Me Me i-Pr H H COOEt Me
14 Me Me Me Ph H H CN Me
15 Me Me Me Ph Me H CN Me
16 Me Me Me i-Pr H H CN Me
17 Me Me Me Ph H H Ph Me
18 Me Me Me Ph H H H Me
19 Me Me Me Ph H Me Et Me
C\
\Rs
Produkt (I)
Empirische Ausbeute Schp. Umkrist. Analyse (%)
Formel % °C Lösungs- berechnet gefunden mittel C H N
C24H31C1N403
90
219
Et
62,80
6,81
12,21
62,63
6,80
12,16
C29H33C1N403
96
242
Et
66,85
6,40
10,75
66,80
6,50
10,70
C25H33C1N403
80
217
A
63,48
7,03
11,85
63,26
6,91
11,81
C26H35C1N403
90
170
A
64,12
7,25
11,50
64,30
7,30
11,20
C24H31C1N404
95
220
Et
60,69
6,58
11,80
60,58
6,56
11,70
C24H31C1N403
95
207
A
62,80
6,81
12,21
62,96
6,79
12,13
C25H34C1N503
97
210
Et
61,53
7,02
14,35
61,42
7,18
14,42
C26H35C1N406
65
190
Et
58,37
6,59
10,47
58,17
6,53
10,46
C21H33C1N403
84
150-158
A
59,35
7,83
13,18
59,30
7,78
13,36
C20H31C1N4O3
80
116
A
58,45
7,60
13,63
58,29
7,58
13,60
C21H24C1N50
97
252
A
63,40
6,08
17,60
63,36
6,31
17,50
C22H26C1N50
93
217
Ac
64,14
6,36
17,00
64,00
6,39
17,03
Cl8H26ClNsO.
87
194
Et
59,41
7,20
19,23
59,36
7,09
19,18
C26H29C1N40
83
169
V
69,56
6,50
12,48
69,51
6,71
12,31
C20H25C1N4O
86
240
Et
64,42
6,75
15,03
64,38
6,74
15,19
C23H31N4C10
62
163
Ac
66,57
7,52
13,50
66,32
7,48
13,29
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© t—i cN m rfr es es CN CN CN
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Allgemeine Vorschrift zur Herstellung der Verbindungen der Beispiele 25-32
4,44 g (0,01 Mol) des l-Dimethyl-amino-6-ethoxycar-bonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,1 l-hexahydro-2,9-dimethyl-7-5 oxo-2,4,8-triaza-phenalenium-chlorids werden in 15 ml Wasser gelöst, worauf die 20%ige Lösung des das entsprechende Anion enthaltenden Alkalisalzes so lange zur Lösung des quaternären Salzes getropft wird, bis weiterer Niederschlag nicht ausscheidet. Der Niederschlag wird filtriert, mit io Wasser gewaschen und an Luft getrocknet. Man geht vor wie oben beschrieben, auch wenn das Ausgangs-quaternär-chlorid ein Produkt der Beispiele 4-24 war.
15
20
Beispiel 25
Wenn als Verbindung der Formel IV Kaliumiodid verwendet wird, erhält man als Produkt l-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-iodid. Schmp.: 238-242°C, Ausbeute: 96%.
Analyse für die Formel C23H29IN4O3
Ber. %: Gef. %:
C 51,47; C 51,40;
H 5,44; H 5,60;
N 10,44; N 10,79.
25
Beispiel 26
Wenn als Verbindung der allgemeinen Formel IV Natrium-perchlorat verwendet wird, erhält man 1-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11-hexahydro-30 2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-perchlorat. Schmp.: 190-192°C, Ausbeute: 92%.
Analyse für die Formel C23H29CIN4O7:
35 Ber.%: Gef. %:
C 54,28; C 54,20;
H 5,47; N H 6,33; N
11,01;. 11,38.
Beispiel 27
Wenn man als eine Verbindung der allgemeinen Formel IV 40 Natriumfluoroborat einsetzt, erhält man 1-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-fluoroborat. Schmp.: 246°C, Ausbeute: 90%.
45 Analyse für die Formel C23H29BF4N4O3
Ber. %: Gef.%:
C 55,66; C 55,32;
H 5,89; H 6,01;
N 11,29; N 11,40.
50
Beispiel 28
Wenn man als eine Verbindung der allgemeinen Formel IV Kaliumnitrat verwendet, erhält man l-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-nitrat. Schmp.: 55 232°C, Ausbeute: 65%.
Analyse für die Formel C23H29N5O6:
Ber. %: 60 Gef. %:
C 58,59; C 58,60;
H 6,19; H 6,23;
N 14,85; N 14,59.
Beispiel 29
Wenn als eine Verbindung der allgemeinen Formel IV 65 Kalium-cyanat eingesetzt wird, erhält man 1-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,ll-hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-cyanat. Schmp.: 193-196°C, Ausbeute: 78%.
7
653031
Analyse für die Formel C24H29N5O4:
Ber.%: C 63,85; H 6,47; N 15,51;
Gef.%: C 63,51; H 6,72; N 15,38.
Beispiel 30
Wenn als eine Verbindung der allgemeinen Formel IV Ammonium-thiocyanat verwendet wird, erhält man l-Dimethyl-amino-6-ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10, hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triazaphenalenium-thiocyanat. Schmp.: 242°C, Ausbeute: 72%.
Analyse für die Formel C24H29N5O3S:
Ber.%: C 61,65; H 6,25; N 14,98;
Gef.%: C 61,10; H 6,20; N 14,59.
Beispiel 31
Wenn man als Verbindung der allgemeinen Formel IV Natriumazid verwendet, erhält man l-Dimethyl-amino-6-
ethoxycarbonyl-3-phenyl-2,3,7,9,10,11 -hexahydro-2,9-dimethyl-7-oxo-2,4,8-triaza-phenaleniumazid. Schmp.: 186°C, Ausbeute: 92%.
s Analyse für die Formel C23H29N7O3:
Ber.%: C 61,19; H 6,47; N 21,72;
Gef.%: C 61,30; H 6,10; N 21,07.
10 Beispiel 32
Wenn man als Verbindung der allgemeinen Formel IV Natrium-hydrosulflt verwendet, erhält man 1-Dimethyla-mino-2,3,5,6,7,9,10,11 -octahydro-6-ethoxycarbonyl-2,9-dimethyl-5-sulfo-7-oxo-2,4,8-triaza-phenalenium-hydroxyd. is Schmp.: 210°C, Ausbeute: 80%.
Analyse für die Formel C23H30N4O6S:
Ber.%: C 56,32; H 6,16; N 11,42;
20 Gef.%: C 56,79; H 6,01; N 11,72.
B

Claims (8)

653031
1
Cl
R
worin
R1, R2, R6, R7 und R8 wie oben angegeben sind mit einem Azomethin der allgemeinen Formel
R3N = CR4R5 (III)
worin
R3, R4 und R5 wie oben angegeben sind, umsetzt.
1. 2,4,8-Triazaphenalenium-Salze der allgemeinen Formel
2. Verfahren zur Herstellung von 2,4,8-Triazaphenale-nium Salzen der allgemeinen Formel (I) nach Anspruch 1, worin R4 bis Rs wie oben definiert sind, R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden und X für Chlor steht, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Pyrido[l,2-a]pyri-midin-Derivat der allgemeinen Formel
2
R
worin
R1 für Alkyl mit 1 -4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl steht, R2 für Alkyl mit 1 -4 Kohlenstoffatomen steht,
R3 für Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7-12 Kohlenstoffatomen oder für Phenyl steht,
R4 Wasserstoff, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 7-12 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach oder mehrfach durch gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Cm Alkyl, Ci-4 Alkoxy, C1-4 Dialkylamino, Halogen, Hydroxyl und Nitro substituiertes Phenyl bedeutet oder
R3 und R4 gemeinsam eine Gruppe der Formel
11
11
bilden kann, worin
R11 für Wasserstoff oder Ci-4 Alkoxy steht,
R5 Wasserstoff, Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen, oder gegebenenfalls einfach oder mehrfach durch gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Ci-4 Alkyl, Ci-4 Alkoxy, Ci-4 Dialkylamino, Halogen, Hydroxyl und Nitro substituiertes Phenyl bedeutet, mit der Bedingung, dass falls R4 für Wasserstoff steht, R5 nicht für Wasserstoff stehen kann, R6 für Wasserstoff oder Alkyl mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht,
R7 für Wasserstoff, Ci-4 Alkyl, Phenyl, C2-5 Alkoxycarbonyl oder Nitrii steht,
Rs für Wasserstoff oder Ci-4 Alkyl steht,
R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden oder R9 für -SO3" und R10 für Wasserstoff steht, wobei, falls R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden, X Halogen, Perchlorat, Fluoroborat, Nitrat, Sulfat, Rhodanid, Azid oder Cyanat bedeutet und wobei ferner, falls R9 -SO3" und R)0 Wasserstoff bedeuten, X null ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 2 zur Herstellung von 2,4,8-Triazaphenalenium-Salzen der allgemeinen Formel I, worin R4-Rs wie oben angegeben sind und R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden und X für Chlor steht -dadurch gekennzeichnet, dass man ein Pyridopyrimidin Derivat der allgemeinen Formel II, worin R1, R2, R6, R7 und R8 wie oben angegeben sind, mit einem Azomethin der allgemeinen Formel III, worin R3-R5 in Anspruch 1 angegeben sind, in Gegenwart eines Lösungsmittels umsetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Pyridopyrimidin Derivat der Formel II mit dem Azomethin der Formel III bei 0-100°C, vorzugsweise bei 60-85°C, umsetzt.
5. Verfahren zur Herstellung von 2,4,8-Triazaphenale-nium-Salzen der allgemeinen Formel (I) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2,4,8-Triazaphenale-nium-Salz der allgemeinen Formel (I), worin R'-R8 wie oben angegeben sind, R9 und R10 gemeinsam eine chemische Bindung bilden und X ein Chlor bedeutet, gemäss dem Verfahren nach Anspruch 2 herstellt und die erhaltene Verbindung mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
MeX (IV)
worin Me für Alkali steht und X Halogen, Rhodanid, Azid, Cyanat, Perchlorat, Fluoroborat, Nitrat oder Sulfat bedeutet, umsetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene 2,4,8-Triazaphenalenium der allgemeinen Formel (I), worin X für Chlor steht, mit der Verbindung der allgemeinen Formel (IV) in Gegenwart von einem Lösungsmittel, bevorzugt von Wasser, umsetzt.
7. Verfahren zur Herstellung von geometrischen Isomeren von 2,4,8-Triazaphenalenium-Salzen der allgemeinen Formel (I) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von geometrischen Isomeren von Verbindungen der Formel (I), worin R8 für Ci-4 Alkyl steht, oder R9 für SO3- und R10 für Wasserstoff steht, in die geometrischen Isomeren auftrennt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung der geometrischen Isomeren durch fraktionierte Kristallisierung oder durch Chromatographie erfolgt.
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