CH653509A5 - Elektrischer strahlungsheizkoerper. - Google Patents

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CH653509A5
CH653509A5 CH4769/81A CH476981A CH653509A5 CH 653509 A5 CH653509 A5 CH 653509A5 CH 4769/81 A CH4769/81 A CH 4769/81A CH 476981 A CH476981 A CH 476981A CH 653509 A5 CH653509 A5 CH 653509A5
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Joseph Anthony Mcwilliams
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Micropore International Ltd
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Strahlungsheizkörper gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Derartige Strahlungsheizkörper sind insbesondere für Kochplatten aus Glaskeramik verwendet.
Eine Kochplatte aus Glaskeramik ist eine solche, bei der eine Schicht aus Glaskeramik mit glatter Oberfläche über wenigstens einem kreisförmigen elektrischen Heizelement auf einer Lage aus thermisch und elektrisch isolierendem Material angeordnet ist, wobei die Heizelemente im Abstand von der Unterseite der glaskeramischen Schicht angeordnet sind. Bei der Verwendung wird ein Gegenstand, der auf der glaskeramischen Fläche über dem Heizelement angeordnet ist, durch die Übertragung von Wärme vom Heizelement durch die glaskeramische Schicht mittels Luftleitung, Konvektion und infraroter Strahlung erwärmt. Derartige Heizelemente werden als Strahlungsheizkörper bezeichnet. Das Isoliermaterial verhindert die Ableitung von Wärme vom Heizelement mit Ausnahme in Richtung gegen die glaskeramische Schicht und indem die bevorzugten Materialien für die Schicht im wesentlichen thermisch nicht leitende Materialien sind, werden nur Gebiete, die direkt dem Strahlungsheizkörper ausgesetzt sind, erwärmt. Um zu verhindern, dass Wärme auf Teile der Schicht übertragen wird, die nicht durch einen Gegenstand darauf bedeckt sind, wird üblicherweise auch eine aus Isoliermaterial bestehende periphere Wand um das Heizelement herum plaziert.
Es ist üblich und in einigen Gesetzen vorgeschrieben, dass in elektrischen Strahlungsheizkörpern thermische Abschaltvorrichtungen vorhanden sind, um das thermische Element und die glaskeramische Schicht vor Überhitzung zu schützen. Obwohl es möglich ist, einen Strahlungsheizkörper zu bauen, der eine geringe Leistungsaufnahme besitzt, um die Notwendigkeit eines Abschalters zu vermeiden, führt dies zu einem langsamen Kochvorgang, der für Hausfrauen oft unannehmbar wäre. Somit ist ein thermischer Abschalter sowohl vom Standpunkt der Sicherheit als auch von der Betriebsweise her erwünscht. Zudem kann übermässige Wärme eine mechanische Beschädigung oder eine Verfärbung der glaskeramischen Schicht bewirken. Z.B. kann sich eine glaskeramische Schicht verfärben, wenn die Temperatur an den der Strahlung ausgesetzten Flächen über 600 °C ansteigt oder wenn die Tempera- -tur in der Nähe des Heizelementes 700 °C übersteigt.
In Strahlungsheizkörpern, bei denen 2 oder mehr Heizelemente vorhanden sind, von denen das eine eine wesentlich
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höhere thermische Kapazität als die andern aufweist, wurde gefunden, dass der thermische Abschalter die Einheit in zufriedenstellender Weise schützen kann, wenn seine Ansprechcharakteristik auf die Wärme beschränkt wird, die durch das grössere Element erzeugt wird, solange als die kleineren Elemente nicht unabhängig voneinander angeschaltet werden. Jedoch entsteht ein Problem, wenn die andern Elemente ebenfalls einen Einfluss ausüben. Typische thermische Abschalter weisen eine längliche Form auf und erstrecken sich quer über die Heizeinheit. Es ist ein elektrischer Strahlungsheizkörper bekannt, bei dem wenigstens zwei benachbarte Heizelemente vorhanden sind, von denen wenigstens eines unabhängig von den andern Elementen anschaltbar ist und bei dem ein thermischer Abschalter sich quer über das eine Element und über eine Zone erstreckt, die normalerweise vom andern Element eingenommen wird, aber welcher thermische Abschalter sowohl vom einen Element wie auch vom andern Element thermisch isoliert ist, so dass er nur in Abhängigkeit von der Wärme des einen unabhängig anschaltbaren Elements betrieben wird und nur über die eine Partie des thermischen Abschalters wirkt, die sich über das eine Element erstreckt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass Teile der Länge des thermischen Abschalters, die vom Einfluss aller übrigen Heizelemente abgeschirmt sind, trotzdem dieser Wärme ausgesetzt sind, und dies kann dazu führen, dass der Abschalter betätigt wird, wenn die Temperatur entweder zu hoch oder zu niedrig ist.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorgenannten Schwierigkeiten zu überwinden. Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 1 erreicht.
Gemäss der Erfindung besteht ein elektrischer Strahlungsheizkörper aus:
Zwei einander benachbarten Heizelementen, von denen das eine Element unabhängig vom andern Element anschaltbar ist;
und einem thermischen Abschalter, der sich von einer peripheren Wand des Heizkörpers über das eine Element und über eine Zone, die normalerweise durch wenigstens einen Teil des anderen Elementes bedeckt ist, erstreckt,
wobei diese Zone des Heizkörpers, die durch das eine Element erwärmt ist, ausgedehnt ist, um im wesentlichen die ganze effektive Länge des thermischen Abschalters zu erwärmen.
Das eine Element und das andere Element können durch eine Trennwand voneinander getrennt sein, um wenigstens zwei diskrete Kochgebiete auf der Oberfläche der glaskeramischen Schicht zu bilden.
Die durch das eine Element geheizte Zone wirkt vorteilhafterweise durch Anbringen des thermischen Abschalters in der Weise, dass im wesentlichen die gesamte Wirklänge dieses Elements der Strahlung ausgesetzt ist. Dies wird gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht, dass das eine Heizelement nahe beim thermischen Abschalter über die Zone hinaus, die normalerweise durch das andere Element belegt ist, verlängert ist. Vorzugsweise erstreckt sich das eine Element unter dem thermischen Abschalter hindurch. Um den thermischen Abschalter vor abgestrahlter Wärme vom andern Element abzuschirmen,
wird dabei eine Wand aus thermischem Isoliermaterial zwischen dem thermischen Abschalter und dem andern Element angeordnet, dort wo der thermische Abschalter in der Zone liegt, die normalerweise durch das andere Element belegt ist.
Gemäss einer zweiten Ausführungsform erstreckt sich diese Zone in eine Nische, in der eine Länge des thermischen Abschalters untergebracht ist, die nicht direkt beim einen Element liegt, und die Nische ist derart geformt, dass der thermische Abschalter vom andern Element isoliert ist, aber eine direkte Übertragung der Strahlung vom einen Element zu dem in der Nische angeordneten Teil des thermischen Abschalters erlaubt. Vorzugsweise ist die Wand der Nische aus thermisch isolierendem Material hergestellt, um den thermischen Abschalter vor der vom andern Element abgegebenen Wärme zu isolieren.
Die Nische ist vorzugsweise verjüngt, um eine grösstmögliche Länge des thermischen Abschalters dem genannten Element auszusetzen und grösstmögliche Isolation des entfernten Endes des thermischen Abschalters gegenüber dem andern Element und externen Wärmeeinflüssen zu bewirken. In einer weiteren Ausführungsform kann der thermische Abschalter sich durch eine sich verjüngende Öffnung in der Trennwand erstrecken, wobei die Nische auf derjenigen Seite der Trennwand angeordnet ist, die vom einen Element entfernt ist. Vorzugsweise ist das Verhältnis der Querschnittsfläche der Öffnung bei diesem einen Element zur Querschnittfläche des thermischen Abschalters im Bereich von 5:1 bis 20:1. Jedoch kann in einem andern Ausführungsbeispiel die Wand der Nische in einen Spalt in der Trennwand eingreifen. Vorzugsweise ist dann das Verhältnis der Fläche der Nische nahe beim einen Heizelement zur Querschnittsfläche des thermischen Abschalters im Bereich von 5:1 bis 20:1.
Die vorliegende Erfindung ist vorgesehen für Heizkörper, in denen ein Heizelement im wesentlichen das andere umgibt, wie z.B. ein kreisförmiger Heizkörper mit zwei konzentrischen Heizelementen. Die Erfindung ist jedoch ebenso anwendbar, wo zwei Heizelemente nahe beieinander in derselben Einheit angeordnet sind, wenn die Lage des thermischen Abschalters bezüglich der Einheit vorbestimmt ist und nicht in eine Lage verschoben werden kann, in der der thermische Abschalter über das eine der Elemente zu liegen kommt.
Die Heizelemente für die vorliegende Erfindung sind vorzugsweise stangengewickelte Drähte, die auf einem mikroporigen thermischen Isoliermaterial aufgewickelt sind. Der thermische Abschalter ist allgemein ein Bimetallabschalter, wobei ein geeignetes Ausführungsmodell aus einem Quarzrohr mit einem Draht aus Inconel besteht und die unterschiedliche Ausdehnung zwischen dem Rohr und dem Draht einen Schalter betätigt, der die gesamte Einheit abschaltet. Ein solcher thermischer Abschalter ist von der Firma Term-O-Disc Inc., Mansfield, Ohio, United States of America, unter der Bezeichnung «12TB Begrenzer» erhältlich.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung und zur Erläuterung der Wirkungsweise werden nachfolgend Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Grundriss einer ersten Ausführungsform eines Heizkörpers gemäss der Erfindung,
Fig. 2 einen Grundriss einer zweiten Ausführungsform eines Heizkörpers gemäss der Erfindung,
Fig. 3 einen Querschnitt in grösserem Massstab gemäss der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Ausschnitt in grösserem Massstab des Gebietes IV in Fig. 2, und
Fig. 5 einen Ausschnitt einer geänderten Ausführungsform des Gebietes IV in Fig. 2.
Gleiche Bezugszahlen sind in der gesamten Beschreibung und in der Zeichnung verwendet, um gleiche oder ähnliche Teile zu bezeichnen.
Die Heizeinheiten in Fig. 1 und 2 bestehen aus einem Metallteller 2 mit einer Grundfläche 4 aus elektrisch und thermisch isolierendem Material, wie beispielsweise dasjenige, das durch Micropore International Limited unter der Handelsbezeichnung MICROTHERM gehandelt wird. An der Seitenwand 6 des Tellers befindet sich eine periphere Wand 8 aus thermischem Isoliermaterial, beispielsweise
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einem keramischen Fasermaterial. In die Nuten in der Grundfläche 4 sind 2 im wesentlichen konzentrische elektrische Heizelemente in Form von Spulen 10 und 12 eingelegt, die voneinander durch eine Unterteilwand 14 getrennt sind, die üblicherweise ebenfalls aus keramischem Fasermaterial besteht. Über den Spulen befindet sich ein thermischer Abschalter 16, mit dem beide Spulen im Fall einer Überhitzung abgeschaltet werden.
Jede Spule ist unabhängig von der andern mittels elektrischer Anschlüsse 18 und 20 anschaltbar, durch die ein relativ kleiner kreisförmiger Kochtopf oder ein anderer Gegenstand lediglich durch die Spule 10 erwärmt werden kann, wobei zur Erwärmung eines grösseren Gegenstandes beide Spulen 10 und 12 benützt werden können. Beide Spulen sind nicht geschützt und sind mittels Klammern 5 in der Grundplatte 4 befestigt. Jede Spule besteht vorzugsweise aus einem Eisen-Chrom-Aluminiumwiderstandsdraht.
Der thermische Abschalter arbeitet auf der Basis einer dif-ferentiellen Verlängerung und besteht aus einem Quarzrohr 28 mit einem Inconel-Draht 29. Eine ungleiche Ausdehnung als Folge einer Überhitzung betätigt einen mechanischen Schalter 22, um beide Spulen 10 und 12 von der Stromquelle abzuschalten. Der thermische Abschalter muss nur über der Spule 10 angeordnet sein, aber damit er wirklich arbeitet, muss er thermisch von der Spule 12 isoliert sein. Um dies zu bewirken, ist die Zone, die durch die Spule 10 erwärmt wird, derart vergrössert, dass der Einfluss der Spule 10 direkt auf die gesamte Länge des Quarzrohres 28 einwirkt. In der Ausführungsform gemäss Fig. 1 weist die Spule 10 eine Partie 30 auf, die sich zwischen Partien 26 der Wand 14 bis zur Wand 8 erstrecken. Das andere Ende des thermischen Abschalters 16 liegt an der Trennwand 14 über der gegenüberliegenden Seite der inneren Spule 10. Die Spule 12 dehnt sich bis kurz vor den Wandpartien 26 aus, wie Fig. 1 zeigt. Es ist anzunehmen, dass das Prinzip von zwei getrennten und unabhängig voneinander betriebenen Spulen in einem Strahlungsheizkörper der vorerwähnten Art auf alle Anordnungen von Heizkörpern ausgedehnt werden kann. Die kreisförmige Einheit gemäss der Darstellung ergibt einen Heizkörper mit zwei unterschiedlichen kreisförmigen Heizzonen, aber dasselbe Prinzip kann auch auf quadratische oder rechteckförmige Heizkörper angewendet werden. Auf einem glaskeramischen Flächenherd, wo eine geringe seitliche Wärmeleitfähigkeit zu erwarten ist, ist es vorteilhaft, eine Trennwand aus thermisch isolierendem Material, wie die Wand 14 in Fig. 1 vorzusehen, um abgetrennte Heizzonen zu bilden. Die Trennwand kann an der Grundfläche 4 beispielsweise mittels Stifte befestigt werden, die in das thermische Isoliermaterial der Grundfläche eingesetzt sind. Die Trennwand gemäss Fig. 1 ist kreisförmig und teilt das Heizgebiet, das durch die periphere Wand 8 gebildet ist, in eine zentrale Zone und in eine Ringzone. Ohne eine Trennwand würde Wärme von jeder Spule unterhalb der Oberflächenzone der Fläche über den entsprechenden Spulen 10 oder 12 auf das andere Gebiet ausstrahlen, wodurch Wärme bei Verwendung von nur einer Heizspule verloren ginge. Es wurde jedoch gefunden, dass im Fall des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 1 der Verlust von Wärme, die aus der Ausdehnung der Zone, die durch die Spule 10 erwärmt wird, sich nicht nachteilig auf die Funktionsweise des Heizkörpers auswirkt. Darüber hinaus wurde gefunden, dass die Wandpartien 26 den technischen Abschalter 16 vom Einfluss der Spule 12 abschirmt, und damit arbeitet der thermische Abschalter unabhängig von der Verwendung von nur einer oder von beiden Spulen bei gleichbleibender Temperatur.
In der Ausführungsform gemäss Fig. 2 bis 4 ist die Form der Spule 12 dieselbe wie diejenige in Fig. 1, aber die Spule weist keine Partie 30 auf. Der Einfluss der Spule 10 erstreckt sich in diesem Fall in eine Nische, die durch eine Öffnung in
Form eines Bogens 32 in der Trennwand 14 (Fig. 3) und einen Tunnel 34 in einem Block 36 aus Isoliermaterial zwischen den Wänden 8 und 14 (Fig. 4) gebildet ist. Wie gezeigt, ist der Bogen ein Kreisausschnitt, aber es sind auch andere Formen, 5 z.B. rechteckig, möglich. Wenn gewünscht, können die Enden des Blocks 36 mit den Wänden 8 und 14 verstiftet sein, aber dies ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Das Quarzrohr 28 und der thermische Abschalter 16 sind unter dem Bogen angeordnet und erstrecken sich durch den Tunnel 34 bis zur io peripheren Wand 8. Wie Fig. 4 zeigt, ist die Nische verjüngt, um eine direkte Übertragung der Strahlung von der Spule 10 auf die gesamte Länge des Rohrs 28 zu bewirken und eine beste Isolation des Rohrs 28 gegenüber der Spule 12 und auch externen Heizeinflüssen bei der peripheren Wand zu 15 bewirken.
Es sind auch andere Formen möglich, und die Verjüngung ist nicht wichtig, aber es ist wichtig, dass die Mundpartie der Nische gegenüber der Spule 10 grösser ist als der Querschnitt des Rohrs 28, um einen direkten Durchgang der Strahlung 20 von der Spule 10 bis zum Ende des Rohrs 28 bei der peripheren Wand 8 zu bewirken. Es wurde gefunden, dass besonders gute Resultate erzielt werden, wenn das Verhältnis der Flächen der Öffnung zur Querschnittsfläche des thermischen Abschalters im Bereich von 5:1 bis 20:1 liegt. Die Öffnung am 25 andern Ende der Nische sollte gerade genügend gross sein, dass das Rohr 28 des thermischen Abschalters hindurch geführt werden kann, und es wurde gefunden, dass eine Breite von 6 mm annehmbar ist. Infolge der Weise, in der der thermische Abschalter sich über die Spule 10 erstreckt, ist es 30 vorzuziehen, dass die oberste Fläche der Nische horizontal ist, aber es wäre auch möglich, von der Horizontalen abzuweichen, wenn die entsprechenden Umstände das erlauben. Es ist jedem Fachmann klar, dass die Form der Nische bei jeder Anwendung anders sein kann, z.B. mit der Änderung 35 des Durchmessers des Heizkörpers. Es ist jedoch eine einfache Sache, bei der kein erfinderischer Schritt notwendig ist, um eine Anzahl von Experimenten durchzuführen, um die beste Form der Nische für eine spezielle Anwendung herauszufinden.
40 Das Isoliermaterial für den Block 36 kann dasselbe Material sein wie für die Wände 8 und 14, nämlich keramisches Fasermaterial. Anderseits könnte der Block 36 aus einem mikroporigen Material bestehen, wie z.B. das früher genannte MICROTHERM. Wie Fig. 4 zeigt, ist die äussere Form des 45 Blocks 36 ein Kreisausschnitt, der durch mehrfaches Schneiden eines ringförmigen Formlings hergestellt sein kann. Eine andere Form ist in Fig. 5 dargestellt, wobei der Block recht-eckförmig sein kann, mit gebogenen inneren und äusseren Enden, so dass ebenfalls eine Anzahl solcher Blöcke aus so einem Streifen oder aus einem flachen Körper geschnitten werden können. Die Seitenwände des Blocks 36 sind flach, aber sie können ebensogut gekrümmt sein, um Strahlung aus der Spule 12 entlang konvergierender Wege über die Seitenwände hinaus zu erlauben, um die Grösse der ungeheizten 55 Zone oder des kalten Flecks zu verkleinern, der durch die Enden der Spule 12 auf beiden Seiten des Blocks gebildet wird. Die relative Dünnwandigkeit der Isolierung durch den Block 36 zwischen der Nische und der Spule 12 nahe der Trennwand 14 infolge der Form des Blocks ist in diesem so Gebiet annehmbar, weil der thermische Abschalter vor allem durch die Spule 10 beaufschlagt wird, und dieser befindet sich näher bei der peripheren Wand 8, wo der thermische Abschalter besonders wirksam vor dem Einfluss der Spule 12 geschützt werden muss, die in dieser Region näher am thermies sehen Abschalter liegt als die Spule 10.
Eine weitere ungeheizte Partie oder ein kalter Punkt kann als Folge der Trennwand 14 entstehen. Um diesen weiteren kalten Punkt zu verkleinern oder zu eliminieren, kann die
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obere Partie der Trennwand 14 verjüngt sein, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, um die Breite der Trennwand zu verkleinern, wo diese im Betrieb die Unterseite der Glaskeramikplatte des Kochherds berührt. Auf ähnliche Weise kann die innere Kante der peripheren Wand 8 angeschrägt sein, aber es ist offensichtlich unerwünscht, die innere Kante der Wand 8 oder die äussere Kante der Wand 14 im Gebiet des Blocks 36 anzuschrägen, wie dies in Fig. 5 auch dargestellt ist.
Die Ausführungsform in Fig. 5 ist eine Modifikation der Ausführungsform gemäss Fig. 4, wobei der Block 36 im wesentlichen rechteckförmig ist und sich in einen Spalt in der Trennwand 14 erstreckt. In diesem Fall ist es unnötig, eine 5 bogenförmige Öffnung in die Trennwand zu schneiden, und die innere Öffnung der Nische kann direkt mit einer Öffnung mit einer Fläche von 5- bis 20mal die Querschnittsfläche des Rohrs 28 des thermischen Abschalters gebildet werden.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Elektrischer Strahlungsheizkörper, bestehend aus wenigstens zwei benachbarten Heizelementen, von denen ein erstes Element unabhängig vom andern Element mit Strom beaufschlagt werden kann, einem thermischen Abschalter, der von einer Aussenwand des Heizkörpers quer über das genannte erste Element und über wenigstens einen Teil des andern Elements reichend angeordnet ist, und Mitteln zur thermischen Isolation desjenigen Teils des thermischen Abschalters, der sich über das andere Element hinweg erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zone des Heizkörpers, die durch das erste Element (10) erwärmt wird, eine Ausdehnung aufweist, mit der wenigstens angenähert die gesamte Wirklänge des thermischen Abschalters (16) beein-flusst werden kann.
  2. 2. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (10) vom andern Element (12) durch eine Unterteilungswand (14) aus thermischem Isoliermaterial getrennt ist.
  3. 3. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der thermische Abschalter (16) auf wenigstens angenähert der gesamten Wirklänge der Strahlung aus dem ersten Element (10) ausgesetzt ist.
  4. 4. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch
    3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Element (10) in der Nähe des thermischen Abschalters (16) über das Gebiet erstreckt, in dem sich üblicherweise das andere Element (12) befindet.
  5. 5. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch
    4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (10) unter dem thermischen Abschalter (16) angeordnet ist.
  6. 6. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach einem der Patentansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand (26) aus thermischem Isolationsmaterial zwischen dem thermischen Abschalter (16) und dem andern Element (12) in jenem Gebiet angeordnet ist, in dem sich üblicherweise dieses andere Element befindet, um den thermischen Abschalter vor Wärme von diesem andern Element abzuschirmen.
  7. 7. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zone in eine Nische hinein erstreckt, in der sich eine Partie des thermischen Abschalters (16) befindet, die nicht direkt beim ersten Element (10) angeordnet ist, und dass die Nische derart geformt ist, dass der thermische Abschalter gegenüber dem andern Element (12) isoliert ist, aber an dem vom ersten Element (10) entfernten Ende einer direkten Bestrahlung dieses ersten Elements ausgesetzt ist.
  8. 8. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Nische aus thermisch isolierendem Material besteht, um den thermischen Abschalter vor der Wärmestrahlung vom andern Element abzuschirmen.
  9. 9. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach einem der Patentansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nische mit gegeneinander geneigten Wänden (26) versehen ist, um die grösstmögliche Länge des thermischen Abschalters (16) der Strahlung aus dem ersten Element (10) auszusetzen und eine grösstmögliche Isolation der Strahlung vom andern Element (12) sowie von externen Wärmeeinflüssen auf das entfernte Ende des thermischen Abschalters zu bewirken.
  10. 10. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich der thermische Abschalter (16) durch eine sich konisch verjüngende Öffnung in der Trennwand (14) erstreckt und dass sich die Nische auf der vom ersten Element (10) entfernten Seite der Trennwand (14) befindet.
  11. 11. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Fläche der Öffnung nahe beim ersten Element (10) zur Querschnittsfläche des thermischen Abschalters (16) im Bereich von 5:1 bis 20:1 ist.
  12. 12. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wand der Nische bis in einen Spalt in der Trennwand (14) hinein erstreckt.
  13. 13. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Fläche der Nische beim ersten Element (10) zur Querschnittsfläche des thermischen Abschalters (16) im Bereich von 5:1 bis 20:1 ist.
  14. 14. Elektrischer Strahlungsheizkörper nach einem der vorangehenden Patentansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (10) ein im wesentlichen kreisförmiges zentrales Element und das andere Element (12) ein im wesentlichen ringförmiges Element ist, welches sich um das kreisförmige Element herum erstreckt und konzentrisch dazu angeordnet ist.
CH4769/81A 1980-07-22 1981-07-21 Elektrischer strahlungsheizkoerper. CH653509A5 (de)

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