CH653928A5 - Verfahren zum biegen von profilblechen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens. - Google Patents

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CH653928A5
CH653928A5 CH7225/81A CH722581A CH653928A5 CH 653928 A5 CH653928 A5 CH 653928A5 CH 7225/81 A CH7225/81 A CH 7225/81A CH 722581 A CH722581 A CH 722581A CH 653928 A5 CH653928 A5 CH 653928A5
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CH
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bending
sheet
ribs
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bending step
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CH7225/81A
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Seard Aberg
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Groko Maskin Ab
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Biegen von Profil- oder Wellblechen, welche abwechselnd Längsrippen und -rinnen aufweisen, deren Seitenabschnitte auch die Seitenabschnitte der Rippen bilden, und zwar um eine Achse, die senkrecht zur Längsrichtung der Rinnen und Rippen und parallel zur Blechebene verläuft. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Zum Biegen derartiger Profil- oder Wellbleche, Platten, Streifen und dgl. aus Metall um eine Achse, welche sich zur Längsrichtung der Formung und parallel zur Blechebene verläuft, ist bekannt, in den Wellen, deren Oberteile der besagten Achse am nächsten liegen, streifenförmige Vorsprünge in der Richtung der Achse zu bilden, welche sich von einer und derselben Seite des Blechs erstrecken. Jeder solcher Vorsprung erstreckt sich ununterbrochen über zumindest einem Teil des Seitenabschnittes und dem Mittelteil der betreffenden Welle, wobei den Vorsprüngen eine derartige Form gegeben ist, dass das Blech in der Nähe der Achse stärker verkürzt wird als entfernt von der Achse. Durch diese Methode des Biegens eines Profilblechs entsteht eine Materialanhäufung im Übergangsbereich zwischen den Seitenabschnitten der Welle und dem Zwischenabschnitt derselben, das es unmöglich macht, ein Profilblech mit beschichteter Oberfläche zu biegen, ohne diese Schicht oder diesen Überzug auf der einen oder anderen Seite zu beschädigen. Es ist auch nicht möglich, nach diesen bekannten Verfahren ein Profilblech mit einem Radius von weniger als 750 mm herzustellen, was eine wesentliche Begrenzung der Anwendbarkeit des Biegeverfahrens darstellt. Es ist ferner bekannt, Profilblech um eine Achse zu biegen, die senkrecht zur Längsrichtung der Biegung und parallel zur Blechebene verläuft, wobei nach diesem Verfahren Vertiefungen von unten her in jenen Abschnitten der Blechwellen hergestellt werden, welche zur genannten Achse hin gerichtet sind. Solche Vertiefungen werden in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten hergestellt, bis der gewünschte Biegewinkel erzielt wird. Da nach diesem bekannten Verfahren ein verhältnismässig kleiner Biegewinkel, beispielsweise von 15", bei jedem Biegevorgang, d.h. für jede Vertiefung, erhalten wird, sind infolgedessen sechs aufeinanderfolgende Biegevorgänge erforderlich, um einen Ge-samtbiegewinkel von 90: zu erhalten.
Zur Lösung dieses Problems ist das Ziel der vorliegenden Erfindung daher, ein Biegeverfahren vorzuschlagen, welches
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bei im wesentlichen allen existierenden Arten von Profil-oder Wellblechen Anwendung findet, wobei es möglich ist, dass das Biegen eines solchen Profilblechs bis zumindest 90 in einem Verfahrensschritt oder einem Biegemoment erzielt wird, wobei das Blech sorgfältig behandelt und nicht nennenswert an der Biegestelle bzw. um die Biegestelle geschwächt wird.
Zur Lösung dieses Problems werden hiermit erfindungs-gemäss ein Biegeverfahren und eine Biegevorrichtung vorgeschlagen, welche die in den unabhängigen Patentansprüchen ersichtlichen Kennzeichnungsmerkmale aufweisen.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben; darin zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Biege-und Pressrahmens;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2 in vergrössertem Massstab;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 in vergrössertem Massstab;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 3 in vergrössertem Massstab;
Fig. 6 und 7 schematische Ansicht des erfindungsgemässen Biegewerkzeuges zusammen mit einer Darstellung des Prinzips, welches der vorliegenden Erfindung zugrundeliegt;
Fig. 8 eine Stirnansicht der auf jeder Seite des Pressrahmens angeordneten Abstreifers;
Fig. 9 eine Ansicht entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer Anlage mit dem erfindungsgemässen Biegerahmen zum Biegen von Wellblechen für Pallets;
Fig. 11 eine horizontale Ansicht eines Einstichvorschubtisches bei der Anlage gemäss Fig. 10;
Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig. 11;
Fig. 13 und 14 eine horizontale Ansicht bzw. eine Seitenansicht des Aufnahme- bzw. Abnahmetisches der Anlage;
Fig. 15a-d eine Darstellung der Biegereihenfolge zum Biegen eines Wellblechs zum Erhalt eines Pallets einer ersten Art; und
Fig. 16a-e die Darstellung der Biegereihenfolge zum Biegen eines Wellblechs zum Erhalt eines Pallets einer zweiten Art.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Biegen von Wellblech weist einen Biege- oder Pressrahmen 1 auf, welcher aus einem Gestell 2 besteht und mit einem Biegewerkzeug versehen ist, welches im allgemeinen mit der Bezugszahl 3 versehen ist. Dieses Werkzeug ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt, wie aus einem Stanzer 3a, der mittels einer Schrauben- bzw. Bolzenverbindung 4 an einem senkrecht beweglichen Werkzeughalter 5 abnehmbar und somit auswechselbar befestigt ist, sowie aus drei Biegestempeln 3b, 3c, wovon der Biegestempel 3b mittels eines Schrauben- bzw. Bolzenverbindung 6 mit einer Platte 7 lösbar verbunden ist, welche als Amboss oder Gegenhalter im Gestell 2 unbeweglich befestigt ist, während die beiden übrigen Biegestempel 3c mit Hilfe der Schrauben- bzw. Bolzenverbindungen 8 jeweils mit einem unteren Werkzeughalter 9 verbunden sind, der jeweils auf jeder Seite der Ambossplatte 7 vorgesehen und in einer Ebene 10 bewegbar ist, die einen Winkel X mit der Ambossplatte 7 bildet. Dieser Winkel X kann zwischen 10° und 50' betragen und soll vorzugsweise ca. 30° betragen, wie in der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform gezeigt ist.
Der obere Werkzeughalter 5 ist eine Platte 11, an deren unteren Kante der Biegestempel 3a lösbar befestigt ist, und welche sich zwischen den Stirnwänden 12 des Gestells erstreckt. An diesen Stirnwänden ist die Platte 11 mit Hilfe von Gleitstreifen 13, die an ihren Enden befestigt sind, zwischen parallelen Führungsstreifen 15 beweglich geführt, die mit Hilfe der Schrauben 14 mit den Stirnwänden 12 verbun-s den und mit Hilfe von Stellschrauben 16 verstellbar sind, die in Stangen 17 vorgesehen sind, welche an den Stirnwänden 12 befestigt sind. Um zu verhindern, dass sich die Platte 11 in ihrer Längsrichtung zwischen den Stirnwänden 12 bewegt, ist die Platte an jedem Ende mit Führungsrollen 180 verse-io hen, welche mit den Führungsstreifen 15 zusammenarbeiten.
Die Werkzeughaiterplatte 11 ist an zwei im Abstand voneinander liegenden Verbindungsteilen 18 aufgehängt, wovon jeder aus zwei parallelen Stücken besteht, die mit der Platte 11 jeweils durch die Achse 19 verbunden sind. Jede Achse 19 i5 ist in der Platte 11 mit Hilfe der Lager 20 drehbar gelagert, welche zwischen den Teilen des betreffenden Verbindungsstückes angeordnet sind. An seinem anderen Ende ist jedes Verbindungsstück 18 mit einer Achse 21 verbunden, die jeweils in einem Schwingarm 22 durch ein Lager 23, das mit 20 den Teilen des betreffenden Verbindungsstückes angeordnet ist, drehbar gelagert. Die Achsen 21 der beiden Schwingarme sind durch eine parallele Führungsstange 24, welche aus zwei parallelen Teilen besteht, miteinander verbunden, wobei sie an jedem Ende mit Unterlegscheiben 25 und Halteringen 26 25 versehen sind, welche die Achsen gegen eine Bewegung in der axialen Richtung festhalten.
Jeder Schwingarm 23 ist an einer exzentrischen Achse 27 drehbar gelagert, welche durch Achsendrehzapfen 28 in den Lagern 29 drehbar gelagert sind, wobei die Lagerhalter 30 30 mit Schrauben in den oberen Seitenwänden 31 des Gestells befestigt sind. Einer der Schwingarme 22 ist an einem Ende mit einer Anschlagschulter 32 versehen, welche in Zusammenarbeit mit einem Zapfen 33, der in dem zugehörigen Verbindungsstück 18 zwischen seinen Teilen vorgesehen ist, die 35 Bewegung des Schwingarmes im Uhrzeigersinn auf die in Fig. 2 gezeigte Stellung begrenzt, wobei er an seinem anderen Ende mit einem Befestigungsvorsprung 34 für eine Kol-ben-Zylindervorrichtung 35 versehen ist, welche zwischen dem Befestigungsvorsprung und dem Gestell 2 zu schwin-40 gender Schwingarme 22 betätigt wird. Nachdem die Kolbenstange 36 der Kolben-Zylindervorrichtung in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gekommen ist, wird der mit der Kolbenstange verbundene Schwingarm 22 um den Mittelpunkt 37 der exzentrischen Achse entgegen dem Uhrzeigersinn ver-45 schwenkt, wobei auch der andere Schwingarm um seine Achse infolge der parallelen Führungsstange 24 entsprechend verschwenkt wird, so dass auch die Werkzeughalterplatte 11 mit dem Stanzer 3a aus der Biegebereitstellung zu einer oberen Startstellung zum Erhalten eines verhältnismäs-50 sig grossen Spaltes zwischen den oberen und unteren Werkzeugteilen gehoben wird. Zum Senken der Werkzeughalterplatte 11 mit ihrem Biegestempel 3a in die Bereitstellung wird somit die Kolbenstange 36 der Kolben-Zylindervor-richtung veranlasst, sich in die entgegengesetzte Richtung zu ss bewegen, und somit die Schwingarme 22 im Uhrzeigersinn zu verschwenken, bis die Anschlagschulter 32 mit dem Zapfen 33 in Eingriff kommt, wobei die besagte Bereitstellung erreicht worden ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Kol-ben-Zylindervorrichtung 35 unmittelbar auf einen Schwing-60 arm 22 wirkt, findet das Senken und das Heben der Platte 11 und somit des Stanzers,3a rasch zwischen der Startstellung und der Bereitstellung statt.
Zum Senken der Werkzeughalterplatte 11 mit ihrem Stanzer 3a von der Bereitstellung zu einer Biegestellung und 65 zur Erzielung der erforderlichen Biege- oder Druckkräfte zum Biegen von Wellblechen, die zwischen dem Stanzer 3a und dem Biegestempel 3b angeordnet sind, ist eine Kolben-Zylindervorrichtung 38 vorgesehen. Diese Vorrichtung ist
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mit einem Ende am Gestell 2 angelenkt, wobei ihre Kolbenstange 39 mit Hilfe eines Drehzapfens und eines Lagers 41 in einem Drehvorsprung 42 drehbar gelagert, welcher mit einer exzentrischen Achse 27 feststehend verbunden ist. Auf diese Achse ist auch ein zusätzlicher Drehvorsprung 43 befestigt, welcher mit einem entsprechenden Drehvorsprung 24 verbunden ist, der auf der anderen exzentrischen Achse 27 durch eine Verbindungsstange 45 gelagert ist, welcher vorzugsweise in Länge verstellbar und an ihren Enden in dem entsprechenden Drehvorsprung mit Hilfe von Drehzapfen 46 und Lagern 47 drehbar gelagert ist. Durch diese Verbindungsstange 45 werden somit die exzentrischen Achsen um die entsprechenden Drehachsen 48 gleichzeitig und gleicher-massen gedreht.
Nachdem die Kolbenstange 39 der Kolben-Zylindervor-richtung in die in Fig. 1 gezeigte Bereitstellung gekommen ist, werden somit die beiden exzentrischen Achsen um die betreffende Drehachse 48 gleichzeitig gedreht und bewirken somit durch ihre Exzenter 49, dass die Schwingarme 22 zusammen mit den Verbindungsstücken 18 und dem Werkzeughalter 5 zur Biegestellung mit der Kraft nach unten bewegt werden, welche erforderlich ist, um ein Blech in einem vorbestimmten Winkel durch die Zusammenarbeit des Stanzers mit dem ortsfesten Biegestempel 3b zu biegen. Die beweglichen Biegestempel 3c befinden sich in einer eingezogenen Stellung, wie in Fig. 6 gezeigt.
Während der Biegephase, d.h. während der Bewegung des Stanzers 3a zur Biegestellung und von der Biegestellung befindet sich die Kolben-Zylindervorrichtung 35 in einer Schwebestellung, so dass sich ihre Kolbenstange 36 frei bewegen kann.
Jede der unteren Werkzeughalterplatten 9, welche die Biegestempel 3c halten, wobei diese Platten jeweils in einem unteren Teil 50 des Gestells identisch angeordnet sind, erstreckt sich nach aussen durch Öffnungen 51 in den Stirnwänden 12 des Gestells und ist an ihren Enden mit Gleitstreifen 52 versehen, durch welche sie zwischen parallele Führungsstreifen 54, welche durch Schrauben 53 an den Stirnwänden 12 befestigt sind, bewegbar geführt werden. Diese Führungsstreifen sind mit Hilfe von Einstellschrauben 55 verstellbar, welche auf Stangen 56 angeordnet sind, die an den Stirnwänden befestigt sind. Um die Werkzeughalterplatten 9 daran zu hindern, sich in ihrer Längsrichtung zwischen den Stirnwänden 12 zu bewegen, ist sie zumindest mit einer Führungsrolle 57 an jedem Ende versehen, wobei diese Rollen mit einer Führungsstange 58 zusammenarbeiten, welche an der Innenseite der Stirnwand befestigt ist, möglicherweise mit Hilfe derselben Schrauben 53, welche zur Befestigung des Führungsstreifens 54 verwendet werden, der auf der Aussenseite der Stirnwand vorgesehen ist.
Jeder Werkzeughalter 9, der aus einer Platte ausgebildet ist, trägt zwei in Abstand voneinander liegende Verbindungsstücke 60, wovon jedes mit der Platte 9 mit Hilfe eines Zapfens 61 und eines Lagers 62 gelenkig verbunden ist, wobei er an seinem anderen Ende jeweils an einer exzentrischen Achse 63 drehbar gelagert ist, welche mit Hilfe ihrer Achsendrehzapfen 64 in Lagern 65 in Lagerhalterungen 66 gelagert sind, welche durch Schrauben in den Seitenwänden 67 des Gestells befestigt sind. Die beiden exzentrischen Achsen 63 sind jeweils mit einem drehbaren Vorsprung 68 versehen, wobei diese Vorsprünge 68, welche mit den Achsen 63 fest verbunden sind, durch eine Verbindungsstange 69 verbunden sind, um eine gleichzeitige Drehung der beiden Achsen 63 zu bewirken. Eine dieser Achsen ist ferner mit einem zusätzlichen drehbaren Vorsprung 70 versehen, in welchem eine Kolbenstange einer Kolben-Zylindervorrichtung 72, welche am Gestell 2 verschwenkbar angeordnet ist, mit Hilfe eines Zapfens 70a angelenkt ist. Zum Drehen der exzentrischen Achsen 63 um ihre Drehpunkte 73 und somit zum Heben und zum Senken des Werkzeughalters 9 in Abhängigkeit von der Bewegung des oberen Werkzeughalters 9 zur Biegestellung und von der Biegestellung sind die Kolben-Zylinder-vorrichtungen 72 der beiden Werkzeughalter 9 miteinander synchronisiert, so dass die Bewegung der Werkzeughalter und somit der Biegestempel 3c zur Biegestellung und von der Biegestellung gleichzeitig stattfindet.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform ist jede Kolben-Zylindervorrichtung an seinem von der Kolbenstange 71 entfernten Ende mit einer Zylinderhaiterung 74 verbunden, welche auf einer Achse 75 angeordnet ist. Diese Achse 75 ist innerhalb einer grösseren Achse 76 exzentrisch angeordnet, welche wiederum in Tragarmen 77 angeordnet ist, die am Gestell befestigt sind. Auf der Achse 76 zwischen den Tragarmen 77 ist ein mit der Achse 76 nicht drehbar verbundener drehbarer Vorsprung 78 vorgesehen, welcher einen Zapfen 79 mit einem Gewindeloch drehbar trägt, in welches eine Verstellstange 80 mit Gewinde eingeschraubt ist. Diese Stange erstreckt sich durch die Gestellwand 67, wobei sie ausserhalb derselben mit einem Rad 81 versehen und in der Wand 67 durch eine Lagerbuchse 82 drehbar gelagert ist.
Durch Drehen der Stange 80, dreht somit der drehbare Vorsprung 78 die Achse 76, so dass die darin exzentrisch angeordnete Achse 75 und somit die besagte Zylinderhalterung 74 in der einen oder anderen Richtung je nachdem bewegt werden, ob die Stange im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Es ist dabei möglich, die drehbaren Vorsprünge 68, die mit den exzentrischen Achsen 63 verbunden sind, in die gewünschte Winkelstellung einzustellen, um die gewünschte Biegung für die Biegestempel 3c, d.h. ihre obere Endstellung, zu erhalten. Diese Endstellung ist jedoch in der senkrechten Richtung verstellbar, wobei durch Änderung der oberen Endstellung ist es auch möglich, den Winkel zu ändern, in welchen das Blech gebogen werden soll. Je grösser der gewünschte Biegewinkel, umso höher ist die obere Endstellung gelagert.
Die Endstellungen der beweglichen Biegestempel können auch beispielsweise durch ortsfeste Führungsglieder 34,35 bestimmt werden. Zum Betätigen dieser Glieder sind Arme 86, 87 vorgesehen, welche mit den Achsendrehzapfen 64 der einen exzentrischen Achse verbunden sind und zueinander verstellbar sein können.
In der gezeigten oberen Endstellung hat der Arm 86 das Führungsglied 84 berührt, welches somit bewirkt, dass die Kolben-Zylindervorrichtungen die Bewegungsrichtung ändern, damit die Biegestempel 3c gesenkt werden, wobei dann, wenn die untere Endstellung eingenommen ist, der Arm 87 das Führungsglied 85 betätigt, das dann bewirkt, dass die Kolben-Zylindervorrichtungen 72 in dieser Stellung verbleiben und auf einen Startimpuls warten. Durch die Änderung des Winkels zwischen den beiden Armen 86 und 87 können die gewünschten Endstellungen für die Biegestempel 3c einfach und rasch eingestellt werden.
Wie schon erwähnt, weist das Werkzeug 3 einen oberen Stanzer 3a auf, welcher drei sich nach unten erstreckende Finger 90 und 91 aufweist, die sich in Streifenform über der gesamten Menge des Stanzers und somit über der gesamten Breite des zu biegenden Bleches erstrecken. Der mittlere Finger 90 ist in der Ebene der senkrechten Bewegung des Stanzers angeordnet, während die übrigen zwei Finger 91 winkelig zu dem mittleren angeordnet sind, wobei der Winkel von einem Fall zum anderen variieren kann, der doch vorzugsweise den Winkel zwischen der Ebene der Bewegung 10 der Biegestempel und jener des Stanzers entsprechen soll. Das Werkzeug weist ferner die Biegestempel 3b und 3c auf, wovon jeder zumindest dieselbe Länge wie der Stanzer 3a hat, wobei Stützteile oder Zähne 92 und Ausnehmungen dazwi-
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Gemäss den Prinzipien, welche den erfindungsgemässen Verfahren zugrunde liegen, wird das Biegen in zwei aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten durchgeführt. Zunächst wird der Stanzer 3a aus seiner Bereitstellung zu der Biegestellung bewegt, welche in Fig. 6 gezeigt ist und in welcher der Stanzer mit seinem Mittelfinger 90, der sich in einem grösseren Abstand als die beiden anderen Finger 91 erstreckt, eine Eintiefung in jene Teile des Bleches A hergestellt hat, die zwischen dem Stanzer 3a und den Biegestempeln 3b und 3c eingesetzt sind, welche sich in Richtung auf den Stanzer 3a erstrecken. Die besagte Eintiefung befindet sich zwischen den Vorsprüngen 93 der Stützglieder 92, wobei diese Vorsprünge nach oben abgerundet sind. Mit seinen Aussen-fingern 91 hat der Stanzer geringfügig wenige tiefe Eintiefungen auf den beiden Seiten der Eintiefung hergestellt, die durch den Finger 90 gemacht wurde. Das Blech A ist somit teilweise gebogen worden. Bei dem zweiten Biegeschritt wird bewirkt, dass sich die beweglichen Seitenbiegestempel 3c auf der Aussenseite der Aussenfinger 91 des Stanzers nach oben erstrecken, jedoch zuerst nachdem der Stanzer 3a seinen Bewegungshub ausgeführt und das Blech gegen den Biegestempel 3b eingespannt hat. Die besagten Biegestempel 3c biegen dabei das Blech A um die Finger 91 des Stanzers und führen somit das Biegen des Blechs in den gewünschten Winkel gemäss Fig. 7 durch, wo der Biegewinkel 90° ist. Durch Änderung der oberen Endstellung der Biegestempel 3c, wie oben beschrieben, können aber auch andere Biegewinkel erhalten werden.
Bei der Rückbewegung des Stanzers zu seiner Bereitstellung kann das gebogene Blech zusammen mit dem Stanzer 3a folgen. Um das Blech von dem Stanzer zu entfernen,
kann die Vorrichtung mit einem Abstreifer 95 auf jeder Seite des Stanzers gemäss den Fig. 8 und 9 versehen sein. Wie gezeigt, weist jeder solche Abstreifer einen Träger 96 auf, welcher sich zwischen den Stirnwänden 12 des Gestells erstreckt und welcher an seinen Enden an Schwingarmen 79 befestigt ist, die jeweils mit einem Arm 98 verschwenkbar verbunden sind, der wiederum an einem Tragarm 99 befestigt ist, der mit Schrauben in der betreffenden Stirnwand 12 befestigt ist. Auf den Träger 96 sind eine Anzahl von Laufrädern 100 vorgesehen, die als Ambossteile dienen, wobei sie mit Hilfe der Halterungen 101 aufgehängt sind, in welchen die Laufräder frei verschwenkbar sind. An den Halterungen 101 der äusseren Laufräder sind drehbare Blechhalter 102 vorgesehen, die durch einen Motor 103 gedreht werden. Der Träger 96 stützt sich an einer Kolben-Zylindervorrichtung 104, welche an der oberen Seitenwand 31 des Gestells angelenkt ist, wobei durch diese Vorrichtung der Tragarm 96 um den Schwenkpunkt 105 der Schwingarme 97 verschwenkbar ist.
Im Biegevorgang wird das Blech durch die beweglichen Biegestempel 3c nach oben verschwenkt und kommt somit mit den Laufrädern 100 in Anlage, welche dabei sich nach dem Blech A einstellen. Daraufhin schwenken die Motoren 103 die Blechhalter 102 unterhalb der Kanten des Bleches und spannen das Blech A gegen die Laufräder 100 ein. Das Blech ist somit in dem Abstreifer 95 verriegelt. Wenn der obere Stanzer 3a zu seiner Bereitstellung zurückkehrt, wird das Blech von dem Stanzer 3a selbsttätig gelöst. Mit Hilfe der Kolben-Zylindervorrichtung 104 kann das Blech dann nach unten verschwenkt und auf einen (in den Fig. 8 und 9
nicht gezeigten) Förderer gelegt werden, um durch den Biegerahmen vorgeschoben zu werden, woraus der Abstreifer zu seiner in Fig. 8 gezeigten Ausgangsstellung zum Behandeln des nächsten Bleches selbsttätig zurückkehrt, s In Fig. 10 ist eine Anlage zur Herstellung von Pallets schematisch gezeigt. Bei dieser Anlage werden Zuschnitte aus Wellblech und vorzugsweise trapezoidförmige Wellbleche, welche in einer geeigneten Menge abgeschnitten sind, gebogen. Zusätzlich zu dem Biegerahmen 110 nach der vor-lo liegenden Erfindung weist die Anlage ferner einen Zuführtisch 111 auf, mit einer zugeführten Menge von Blechzuschnitten 112, die zu einer bestimmten Grösse geschnitten sind, sowie einen Einstechvorschubtisch 113 und einen Ausgabetisch 114.
15 Von dem Vorrat wird jeweils ein Blechzuschnitt durch eine magnetische Hubvorrichtung 116 genommen, welche entlang der Führungsglieder 115 beweglich ist und den Blechzuschnitt dem Vorschubtisch 113 zuführt, worauf die Hubvorrichtung zum Ergreifen des nächsten Blechzuschnit-20 tes zurückkehrt. Auf dem Vorschubtisch wird der Blechzuschnitt auf Rollenförderern 117 getragen und durch eine Führungsstange 119 geführt, die mit Rollen 118 versehen ist, wobei sie mit Hilfe der Mitnehmer 120 vorgeschoben wird, die mit Hilfe einer Querstange 121 mit den zwei Zylindern 25 122, vorzugsweise den sogenannten Origa-Zylindern, verbunden sind, die als Antriebseinrichtung wirken. Am Ende des Vorschubtisches gegenüber dem Biegerahmen 110 ist eine Anzahl von Tragstangen 123 vorgesehen, welche am Vorschubtisch angelenkt und durch den ortsfesten Biege-30 Stempel 3b in Ausnehmungen zwischen den Stützgliedern 92 desselben zum Führen des Bleches in die richtige Stellung in dem Biegerahmen getragen werden.
Der in den Fig. 13 und 14 näher gezeigte Ausgabetisch 114 enthält zwei Förderriemen 128, welche durch einen 35 Schneckenradmotor 125 über eine Welle 126 und eine elastische Kupplung 127 angetrieben sind. Jeder Förderriemen 128 ist mit einem Riemenstrecker 129, einer Führungsstange 131 mit Rollen 130 zum Führen des Bleches, und einem bewegbaren Blechanschlagteil 132 versehen, der in verschiede-40 nen Stellungen verstellbar und zu den verschiedenen Stellungen mit Hilfe eines Zylinders 133, vorzugsweise eines pneumatischen Zylinders der Origa-Art bewegt wird. Der Zylinder 133 ist an einem Zylindergestell 134 mit Befestigungsplatten 135 abgestützt, wobei das Gestell wiederum von Ver-45 bindungsgliedern 137 gestützt wird, die am Tischrahmen durch Achsen 136 gelenkig angebracht sind. Die Verbindungsstücke sind auch an den Befestigungsplatten 135 des Zylindergestells mit Hilfe der Achsen 139, die in Lagerbuchsen 138 gelagert sind, gelenkig befestigt. Zwischen dem so Tischrahmen und dem Zylindergestell 134 ist eine Kolben-Zylindervorrichtung 140, vorzugsweise eine pneumatische oder hydraulische Vorrichtung, zum Heben und Senken des Zylindergestells 134 und somit ein Anschlagteil 141 vorgesehen, der am Gestellende vorgesehen ist, welche dem Biege-55 rahmen 110 zugewandt ist. Eine Anzahl von Einspannwerkzeugen 142 und eine Anzahl von (nicht gezeigten) Grenzschaltern für die verschiedenen Stellungen des beweglichen Anschlagteiles 132 ist ebenso vorgesehen.
Wenn ein Blechzuschnitt 112 zu dem Biegerahmen 110 60 zugeführt wird, so wird der Zuschnitt gegen den Anschlagteil 141 auf dem Ausgabetisch gestoppt. Dann wird der Biegerahmen in Betrieb gesetzt und führt einen Biegevorgang in der oben beschriebenen Art zum Biegen des Blechzuschnittes durch 90: durch. Der Blechzuschnitt 112 ist somit zum er-65 sten Mal gebogen worden und nimmt die in Fig. 15a gezeigte Form ein. Nachdem der Abstreifer 95 den Blechzuschnitt auf den Zuführförderer aufgelegt hat und nachdem der Anschlagteil 141 gesenkt worden ist und der bewegliche An
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schlagteil 132 eine vorbestimmte vordere Stopstellung eingenommen hat, wird der Blechzuschnitt einen Schritt weiter durch die Mitnehmer 120 des Vorschubtisches vorgeschoben, bis er mit dem Anschlagteil 132 in Anschlag kommt. Dann wird der Biegerahmen wieder in Betrieb gesetzt und führt seinen Biegevorgang zum Erzielen einer zweiten Biegung des Blechzuschnittes durch 90° durch, wie bei 145 in Fig. 15b gezeigt. Daraufhin bewegt sich der bewegliche Anschlagteil 132 zu einer rückwärtigen Endstellung, wobei jeder Blechzuschnitt 112 gegen den besagten Anschlagteil vorgeschoben wird, worauf der Blechzuschnitt an seinem anderen Ende durch 90° gebogen wird, wie bei 146 in Fig. 15c gezeigt. Daraufhin wird der Blechzuschnitt in der entgegengesetzten Richtung durch den Anschlagteil 132 zu einer neuen Stellung bewegt, in welcher der Blechzuschnitt innerhalb der zuletzt bewirkten Biegung 146 durch 90° gebogen wird, wie bei 147 in Fig. 15d gezeigt. Somit wurde der Blechzuschnitt vier Mal gebogen und zum Erhalt eines Pallets verformt.
Um das Entfernen des Pallets von dem Biegerahmen 110 zu ermöglichen, muss der Stanzer 3a zu der besagten Ausgangsstellung gehoben werden. Dieses Heben wird durch die Kolben-Zylindervorrichtung 35 bewirkt.
In den Fig. 16a-e ist eine der in den Fig. 15a-d gezeigte ähnliche Biegereihenfolge dargestellt, wobei jedoch in diesem Fall zur Herstellung eines Pallets eine Art, die sich von jener unterscheidet, die in den Fig. 15a-d gezeigt ist, d.h. eines Pallets mit nach innen gefalteten Kantenteilen 150, welche als Stützfüsse dienen, beschrieben ist.
In diesem Falle wird der Blechzuschnitt zuerst durch 45' gebogen, wie in Fig. 16a bei 151 gezeigt, worauf er durch einen Verfahrensschritt vorgeschoben und dann durch 45" gebogen wird, wie in Fig. 16b bei 152 gezeigt, worauf er durch einen weiteren Verfahrensschritt vorgeschoben und durch 90 gebogen wird, wie in Fig. 16c bei 153 gezeigt, worauf er dann durch einen langen Verfahrensschritt vorgeschoben wird, um an seiner anderen Kante durch 45° gebogen zu werden, wie in Fig. 16d bei 154 gezeigt. Daraufhin wird der Blechzuschnitt in der entgegengesetzten Richtung durch einen Verfahrensschritt zugeführt und durch 45° gebogen, wie bei 155 in Fig. 16d gezeigt, worauf er schliesslich durch einen weiteren Verfahrensschritt in derselben Richtung vorgeschoben wird, um durch 90: gebogen zu werden, wie bei 156 in Fig. 16d gezeigt. Daraufhin wird der Blechzuschnitt von den Biegerahmen entfernt, wobei die Kantenteile 150 nunmehr mit Hilfe einer Bruchstange 160 nach innen gefaltet werden kann, welche wiederum um eine Achse 160 zu der Stellung verschwenkt werden kann, die in Fig. 16e gezeigt ist. Bei den Einwärtsfahrten der Kantenabschnitte 150 kommt das Pallet mit einem Stützglied 161 in Anschlag, wie in Fig. 16e schematisch dargestellt.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in verschiedener Art und Weise innerhalb des Schutzumfanges der beigefügten Patentansprüche abgeändert und abgewandelt werden.
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7 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. 653 928
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Biegen von Profil- oder Wellblechen, die abwechselnd Längsrippen und -rinnen aufweisen, deren Seitenabschnitte die Seitenabschnitte der Rippen bilden, und zwar um eine Achse, die senkrecht zur Längsrichtung der Rinnen und Rippen und parallel zur Blechebene verläuft, wobei der Biegevorgang das Formen von Querrippen in den Blechrinnen an der Biegestelle umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Biegen in zumindest zwei aufeinanderfolgenden Schritten durchgeführt wird, dass beim ersten Biegungsschritt Querrippen von unten her entlang zumindest einer Linie parallel zur besagten Achse in den Rinnen zum teilweisen Biegen des Blechs (A) gebildet werden, und dass beim zweiten Biegungsschritt Querrippen von unten her auf beiden Seiten der beim ersten Biegungsschritt gebildeten Querrippen zum endgültigen Biegen des Blechs (A) in den gewünschten Biegewinkel gebildet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim zweiten Biegungsschritt die Rippen in Bezug auf eine Radialebene durch die beim ersten Biegungsschritt geformten Rippen winkelig gebildet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beim ersten Verfahrensschritt geformten Querrippen durch Eindrücken des Blechs (A) von seiner unteren Oberfläche her zwischen Stützflächen (23) mittels in derselben Linie liegender Eingriffsoberflächen (90) erhalten werden, während die beim zweiten Biegungsschritt geformten Querrippen durch Biegen des Blechs um auf beiden Seiten der besagten Eingriffsoberflächen (90) liegende Eingriffsoberflächen (91), die mit den Stützflächen (93) durch auf der oberen Oberfläche des Blechs und zwischen seinen Längsrippen vorgesehene Teile (3c) zusammenarbeiten, erhalten werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Biegungsschritt das Formen der endgültig beim zweiten Biegungsschritt geformten Rippen einsetzt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zu biegende Blech (A) zwischen den Biegevorgängen in vorbestimmten Verfahrensschritten zum Biegen des Blechs durch 180° an jedem Ende zum Bilden eines Pallets bewegt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech zwischen den Verfahrensschritten zur Bewegung des Blechs durch 90° gebogen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei den den Blechenden am nächsten stattfindenden Biegevorgängen das Blech durch etwa 45° gebogen wird, um daraufhin dem Blech an jedem Ende eine Biegung zu erteilen, die einen Winkel von 270° umfasst.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zum Biegen von Profil- oder Wellblech, das abwechselnd Längsrippen und -rinnen aufweist, deren Seitenabschnitte Seitenabschnitte der Rippen bilden, und zwar um eine Achse, die senkrecht zur Längsrichtung der Rinnen und Rippen und parallel zur Blechebene verläuft, wobei die Vorrichtung Mittel zum Formen von Querrippen in den Blechrinnen an der Biegestelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Mittel (30) Eingriffsoberflächen
    (90), die in einer Linie parallel zur besagten Achse, sowie mit diesen Eingriffsoberflächen (90) zusammenarbeitende Stütz-oberflächen (93) aufweisen, wobei zwischen den Stützober-flächen die Eingriffsoberflächen (90) das Blech von seiner unteren Oberfläche her in einem ersten Biegungsschritt zum Bilden von in der besagten Linie liegenden Querrippen eindrücken können, während zusätzliche Eingriffsoberflächen
    (91) auf beiden Seiten der erstgenannten Eingriffsoberflächen (90) vorgesehen sind, die mit den Stützoberflächen (93)
    zum Bilden von Stützoberflächen für das Blech und Stütz-oberflächen für bewegliche Biegeteile (3c), welche beim zweiten Biegungsschritt auf die obere Oberfläche des Blechs und zwischen seine Längsrippen angebracht werden, zusammenarbeiten, so dass in Zusammenarbeit mit den als Abstützbacken wirkenden Eingriffsoberflächen (91) beim zweiten Biegungsschritt Querrippen auf beiden Seiten der beim ersten Biegungsschritt gebildeten Querrippen gebildet werden.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsoberflächen (90,91) in einem und demselben Biegeteil (3a) gebildet sind, der sich während des ersten Biegungsschrittes zum zusammenarbeitenden Eingriff mit seinen Stützoberflächen (93) linear bewegt und nach dem ersten Biegungsschritt ortsfest ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Eingriffsoberflächen (91) in Bezug auf die erstgenannten Eingriffsoberflächen (90) winkelig angeordnet sind und dass die beweglichen Biegeteile (3c) sich in Ebenen bewegen können, die einen scharfen Winkel mit einer Radialebene durch die erstgenannten Eingriffsoberflächen (90) bilden.
CH7225/81A 1980-03-04 1981-03-02 Verfahren zum biegen von profilblechen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens. CH653928A5 (de)

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