CH656457A5 - Dreifuss fuer geodaetische instrumente. - Google Patents

Dreifuss fuer geodaetische instrumente. Download PDF

Info

Publication number
CH656457A5
CH656457A5 CH353382A CH353382A CH656457A5 CH 656457 A5 CH656457 A5 CH 656457A5 CH 353382 A CH353382 A CH 353382A CH 353382 A CH353382 A CH 353382A CH 656457 A5 CH656457 A5 CH 656457A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tripod
elements
attachment
centering
solder
Prior art date
Application number
CH353382A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Koeppel
Josef Eisenring
Wilfried Piske
Original Assignee
Wild Heerbrugg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wild Heerbrugg Ag filed Critical Wild Heerbrugg Ag
Priority to CH353382A priority Critical patent/CH656457A5/de
Priority to DE19833317732 priority patent/DE3317732A1/de
Priority to SE8303170A priority patent/SE455017B/sv
Priority to JP10034683A priority patent/JPS593309A/ja
Publication of CH656457A5 publication Critical patent/CH656457A5/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D11/00Component parts of measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D11/30Supports specially adapted for an instrument; Supports specially adapted for a set of instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Dreifuss mit zentrierenden Passelementen zur Aufnahme geodätischer Instrumente.
Geodätische Instrumente, wie z.B. Theodolite, werden bekanntlich zur Messung in einen Dreifuss eingesetzt, wobei der Dreifuss seinerseits mit einem Stativ verbunden wird.
Die Verbindung zwischen Theodolit und Dreifuss erfolgt dabei im allgemeinen über zylindrische Passelemente, die eine genaue Zentrierung vermitteln. Ausserdem ist eine lösbare Klemm- oder Verriegelungsvorrichtung zwischen beiden Teilen vorgesehen.
Vor der Messung muss der Theodolit lotrecht über den Vermarkungspunkt eingestellt werden, auf den sich die Vermessung beziehen soll. Zur Kontrolle dieser Einstellung dient ein optisches Lot. Dies ist ein kleines Fernrohr, mit dem der Vermarkungspunkt anvisiert werden kann. Das optische Lot ist entweder in den Theodolit oder in den Dreifuss intergriert. Je nach Verwendungszweck wird entweder die eine oder die andere Bauart bevorzugt.
Ein Theodolit ohne optisches Lot braucht also einen Drei-fuss mit optischem Lot, während ein Theodolit mit optischem Lot einen Dreifuss ohne optisches Lot benötigt.
Ferner ist es im Verlauf grösserer Vermessungen notwendig, Zielmarken oder Reflektorträger gegen Theodoliten über dem gleichen Vermarkungspunkt auszutauschen, wobei die Stative mit aufgesetzten Dreifüssen am Ort bleiben. Je nach verwendeten Geräten müssen daher entsprechende Dreifüsse benutzt werden, was einen Vorrat an unterschiedlichen Dreifüssen mit und ohne optisches Lot erfordert und ausserdem umständlich und zeitraubend ist.
Es sind zwar optische Lote als autonome Spezialgeräte bekannt. Die Verwendung derartiger Geräte zum Ausrichten von geodätischen Instrumenten auf den Vermarkungspunkt wäre jedoch sehr umständlich und ist daher nicht üblich, s Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Dreifuss zu schaffen, der universell verwendbar ist, für unterschiedliche Instrumente also nicht ausgewechselt werden muss, wobei ein optisches Lot je nach Notwendigkeit ohne wesentlichen apparativen und zeitlichen Mehraufwand verwendet werden kann io oder nicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Vorteil dieser Lösung besteht in einem vereinfachten Aufbau und einer vereinfachten Vorratshaltung für ein System von geodä-is tischen Messgeräten. Für die verschiedenen Verwendungszwecke ist nur ein einziges Dreifussmodell erforderlich, an welches je nach Bedarf baukastenartig ein separates, kleines und leichtes optisches Lot angebracht und nach Gebrauch wieder einfach abgenommen werden kann. Dabei bleibt die 20 hohe Präzision während des Vermessungsvorganges innerhalb des Systems gewahrt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
25 Fig. 1 einen teilweisen Schnitt durch den als Beispiel gezeigten Dreifuss,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Beispiel gemäss Fig. 1,
Fig. 3 die Ansicht eines an den Dreifuss gemäss den Figuren 1 und 2 ansetzbaren optischen Lotes,
30 Fig. 4 die Draufsicht auf das Lot gemäss Fig. 3 und
Fig. 5 die teilweise geschnittene Ansicht des Dreifusses mit angesetztem optischen Lot.
Der Dreifuss gemäss Fig. 1 ist mit einer zylindrischen Pas-35 sung 1 versehen für die Aufnahme eines geodätischen Instrumentes, beispielsweise eines Theodoliten, wobei das aufzusetzende Instrument einen passenden, zylindrischen, in der Figur nicht dargestellten Zentrierflansch aufweist. Die Aufsatzposition für das Instrument wird dabei durch plane 40 Nocken 2a, 2b, 2c bestimmt, welche die Aufsatzebene des Instruments innerhalb des Dreifusses definieren. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind im Dreifuss ferner Öffnungen 3a, 3b, 3c vorgesehen, durch welche nicht dargestellte Verriegelungselemente des aufzusetzenden Instruments hindurchgreifen. Die 4S zylindrische Passung 1 bildet zusammen mit den Nocken 2a, 2b, 2c zentrierende Passelemente, welche auf die Vertikalachse A-A eines in den Dreifuss einzusetzenden Vermessungsinstrumentes ausgerichtet sind.
Konzentrisch zur zylindrischen Passung 1 weist der Dreifuss eine zweite zylindrische Passung 4 auf, welche zur Aufnahme eines optischen Lotes 10 vorgesehen ist. Ergänzt wird die zweite zylindrische Passung 4 durch Aufsatzelemente 5, welche eine zu den Nocken 2a, 2b, 2c planparallele Auf satz-ss ebene für das optische Lot 10 definieren.
Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte optische Lot 10 weist einen Passzylinder 6 auf, welcher einen auf die zweite Passung 4 innerhalb des Dreifusses abgestimmten Passitz bildet. 7a, 7b und 7c stellen Aufsatzflächen dar, welche auf 60 die Aufsatzelemente 5 am Dreifuss ausgerichtet sind und somit gemeinsam mit dem Passzylinder 6 die eindeutige Position des optischen Lotes 10 gegenüber dem Dreifuss bestimmen. Durch diese Massnahme wird die Achse B-B des optischen Lotes 10 eindeutig mit der Vertikalachse A-A des 6S Dreifusses und damit des aufgesetzten geodätischen Instrumentes zusammengelegt.
Das gemäss Fig. 5 an den Dreifuss von unten angesetzte optische Lot 10 ist mit Hilfe von Befestigungsmitteln am
Dreifuss lösbar befestigt. Die Befestigungsmittel bestehen im Beispiel aus Schraubgewinden 8a, 8b, 8c im Bereich der Aufsatzflächen 7a, 7b, 7c. Mit Hilfe von Schrauben 9 wird das Lot am Dreifuss lösbar befestigt. Anstelle der Schraubgewinde und Schrauben können auch andere geeignete Schnell-befestigungsmittel vorgesehen sein.
Durch das beschriebene Ausführungsbeispiel ist eine
3 6S6 4SI
schnelle lösbare Befestigung des optischen Lotes 10 am Dreifuss gewährleistet, wobei das optische Lot bei einer erneuten Montage die gleiche Zuordnung zum Dreifuss und damit zum aufsetzbaren geodätischen Instrument aufweist wie s zuvor. Darüberhinaus ist es sichergestellt, dass jeder Dreifuss des Systems baukastenartig mit jedem optischen Lot des gleichen Systems kombiniert werden kann.
B
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. 656457
    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Dreifuss mit zentrierenden Passelementen zur Aufnahme geodätischer Instrumente, dadurch gekennzeichnet, dass zweite zentrierende Passelemente (4,5) zur Aufnahme eines optischen Lotes (10) vorgesehen sind, wobei die zweiten zentrierenden Passelemente derart auf die ersten zentrierenden Passelemente (1,2a, 2b, 2c) ausgerichtet sind, dass die Vertikalachse (A-A) eines auf die ersten Passelemente aufsetzbaren geodätischen Instrumentes mit der Achse (B-B) des optischen Lotes (10) zwangsweise zusammenfällt (A-B), ferner gekennzeichnet durch Mittel (8a, 8b, 8c, 9) zur lösbaren Befestigung des optischen Lotes am Dreifuss.
  2. 2. Dreifuss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten zentrierenden Passelemente einen mit den Achsen (A-A, B-B) konzentrischen zylindrischen Passitz (4,6) bilden, welcher durch Aufsatzelemente (5) ergänzt ist, wobei die Aufsatzelemente (5) mit Aufsatzflächen (7a, 7b, 7c) am optischen Lot (10) zusammenwirken.
  3. 3. Dreifuss nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite zylindrische Passitz (4) konzentrisch zu einem ersten zylindrischen Passitz (1) ausgerichtet ist, wobei der erste zylindrische Passitz (1) als Teil der ersten zentrierenden Passelemente zur Aufnahme und Zentrierung des geodätischen Instrumentes dient.
  4. 4. Dreifuss nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzelemente (5) planparallel zu Aufsatz-Nocken (2a, 2b, 2c) angeordnet sind, wobei die Nocken Teile der ersten zentrierenden Passelemente bilden.
  5. 5. Dreifuss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (8a, 8b, 8c, 9) zur lösbaren Befestigung des optischen Lotes (10) kreisförmig um die Lotachse (A-B) angeordnet sind und dass sie im Bereich der Aufsatzelemente (5) vorgesehen sind.
  6. 6. Dreifuss nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (8a, 8b, 8c, 9) zur Schnellbefestigung des optischen Lotes (10) am Dreifuss vorgesehen sind.
CH353382A 1982-06-08 1982-06-08 Dreifuss fuer geodaetische instrumente. CH656457A5 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH353382A CH656457A5 (de) 1982-06-08 1982-06-08 Dreifuss fuer geodaetische instrumente.
DE19833317732 DE3317732A1 (de) 1982-06-08 1983-05-16 Dreifuss fuer geodaetische instrumente
SE8303170A SE455017B (sv) 1982-06-08 1983-06-06 Trefot for geodetiska instrument
JP10034683A JPS593309A (ja) 1982-06-08 1983-06-07 測地機器用水準台

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH353382A CH656457A5 (de) 1982-06-08 1982-06-08 Dreifuss fuer geodaetische instrumente.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH656457A5 true CH656457A5 (de) 1986-06-30

Family

ID=4258045

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH353382A CH656457A5 (de) 1982-06-08 1982-06-08 Dreifuss fuer geodaetische instrumente.

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS593309A (de)
CH (1) CH656457A5 (de)
DE (1) DE3317732A1 (de)
SE (1) SE455017B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6231589A (ja) * 1985-08-02 1987-02-10 Nippon Kokan Kk <Nkk> 索のくり出しくり入れ装置
EP1207369A1 (de) * 2000-11-17 2002-05-22 Leica Geosystems AG Sensorträger zur Durchführung zentrierter Aufstellungen
DE202005018286U1 (de) * 2005-11-21 2007-03-29 Stabila-Meßgeräte Gustav Ullrich GmbH Lasermessgerät
CN102889460A (zh) * 2011-12-16 2013-01-23 西安科技大学 陀螺全站仪强制对准连接装置
CN105115482B (zh) * 2015-08-17 2017-06-16 苏州华徕光电仪器有限公司 一种三爪固定基座

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5341986A (en) * 1976-09-29 1978-04-15 Toshiba Corp Production of semiconductor unit
JPS581363B2 (ja) * 1978-05-31 1983-01-11 東京光学機械株式会社 測量器械用基盤

Also Published As

Publication number Publication date
DE3317732A1 (de) 1983-12-08
DE3317732C2 (de) 1992-03-05
SE455017B (sv) 1988-06-13
SE8303170D0 (sv) 1983-06-06
SE8303170L (sv) 1983-12-09
JPS593309A (ja) 1984-01-10
JPH0345770B2 (de) 1991-07-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69828379T2 (de) Platte für orthopädischen fixateur
DE10302465B4 (de) Laserzentriervorrichtung
DE3026352C2 (de)
EP0018657B1 (de) Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel
CH656457A5 (de) Dreifuss fuer geodaetische instrumente.
DE9104820U1 (de) Bauelementesatz zur Werkstückpositionierung und Spannung für Meßaufgaben
DE3433738A1 (de) Einrichtung zur lagemaessigen fixierung eines gewindebolzens
DE3207228C2 (de)
DE2611168B2 (de) Steckverbindung für zwei optische Bauelemente
EP0261242A1 (de) Anordnung zur durchführung von augenoperationen
DE3532124A1 (de) Wasserwaage
DE3915893C2 (de)
EP0019243A1 (de) Stativ für Projektionsleinwände
DE3514343A1 (de) Modulares grundgestell
DE19531510C2 (de) Vermarkungsmittel
DE3143881A1 (de) &#34;vorrichtung zur veraenderung der neigung eines geraeteteils&#34;
DE4114825C2 (de)
DE3113962A1 (de) Laengenmesseinrichtung
DE1961913A1 (de) Feineinstellvorrichtung,insbesondere Justiervorrichtung fuer im Strahlengang von Lasern angeordneten Blenden
WO2001046645A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausrichten von körpern
DE2935298A1 (de) Vorrichtung zur befestigung von druckbeaufschlagbaren, pneumatischen bauelementen in einer grundplatte
DE2130437C3 (de) Vorrichtung zum registergeiechten Wiedereinstellen von Tiefdruckformzy lindern
DE10340575B4 (de) Biegsame Wasserwaage
DE3443505C2 (de)
DE8535264U1 (de) Steckverbindung für Lichtleiter

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: WILD HEERBRUGG AG TRANSFER- LEICA GEOSYSTEMS AG

PL Patent ceased