CH659931A5 - Verfahren zur behandlung eines kuehlwassersystems oder eines bei der papierherstellung verwendeten wassersystems. - Google Patents

Verfahren zur behandlung eines kuehlwassersystems oder eines bei der papierherstellung verwendeten wassersystems. Download PDF

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CH659931A5
CH659931A5 CH2047/83A CH204783A CH659931A5 CH 659931 A5 CH659931 A5 CH 659931A5 CH 2047/83 A CH2047/83 A CH 2047/83A CH 204783 A CH204783 A CH 204783A CH 659931 A5 CH659931 A5 CH 659931A5
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glutaraldehyde
ppm
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Richard Purdie Clifford
Gerrard Anthony Birchall
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
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    • A01N43/80Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms five-membered rings with one nitrogen atom and either one oxygen atom or one sulfur atom in positions 1,2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung ei-15 nes Kühlwassersystems oder eines bei der Papierherstellung verwendeten Wassersystems.
In industriellen Kühlwassersystemen, beispielsweise in industriellen Kühltürmen, ist das verwendete Wasser selbst-- verständlich nicht steril, was zur Folge hat, dass sich in dem 20 System Bakterien ansammeln, was üblicherweise zur Bildung schleimiger Ablagerungen auf den Oberflächen des Systems, die in direktem Kontakt mit dem Kühlwasser kommen,
führt. Eine ähnliche Situation ergibt sich bei der Papierherstellung; Schlamm kann sich auf allen Oberflächen absetzen, 25 die mit dem Wasser in Kontakt kommen, einschliesslich des Papieraufschlussbades, der Papierbahn und dem Leitungssystem zur Umwälzung des Rückwassers. Eine Vielzahl von verschiedenen Behandlungsmitteln sind zur Abtötung dieser Bakterien und/oder zur Verhinderung der Schlammbildung 30 verwendet worden. Diese Chemikalien enthalten quaternäre Ammoniumverbindungen, Amine, Isothiazolone, Chlor, Phenole (einschliesslich chlorierte Phenole), chlorabgebende Mittel, Methylen-bis(thiocyanate), bestimmte Aldehyde und Zinnverbindungen.
Natürlich ist die Art der Bakterien im jeweiligen System unterschiedlich, und Biocide, die sich zur Verwendung in bestimmten Kühlwassersystemen eignen, können zur Verwendung in anderen wässrigen Systemen ungeeignet sein und umgekehrt.
Wie oben erwähnt, gehören zu den in solchen Systemen verwendeten Materialien die Isothiazolone. Dies sind jedoch verhältnismässig teure Substanzen. Es wurde nun erfin-dungsgemäss überraschend gefunden, dass Glutaraldehyd in Kombination mit Isothiazolon einen synergistischen Effekt 45 ergibt, so dass in der Kombination weniger von beiden Substanzen als bei getrennter Anwendung erforderlich ist, um das normalerweise im Wasser auftretende Bakterienwachstum und auch die Schlammbildung zu unterdrücken. Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend ein Verfahren zur so Behandlung eines Kühlwassersystems oder eines bei der Papierherstellung verwendeten Wassersystems, das dadurch gekennzeichnet ist, dass dem Wasser, entweder direkt oder indirekt Glutaraldehyd und ein Isothiazolon zugesetzt werden. Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens und ein Mittel 55 zu seiner Durchführung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäss verwendeten Isothiazolone sind im allgemeinen die mit der folgenden Formel:
35
40
60
65
CH,
N
R
II
O
3
659 931
in der R Wasserstoff oder Chlor bedeutet. Eine Mischung dieser beiden Isothiazolone ist im Handel erhältlich, wobei das Gewichtsverhältnis von chlorsubstituierter Verbindung zu nicht-substituierter Verbindung etwa 2,66:1 beträgt.
Wenngleich es normalerweise bequemer ist, die beiden aktiven Bestandteile als Mischung zuzusetzen, ist es selbstverständlich auch möglich, sie dem Wasser getrennt zuzugeben.
Im allgemeinen beträgt das Gewichtsverhältnis von Isothiazolon zu Glutaraldehyd 1:1 bis 1:10, vorzugsweise 1:3 bis 1:5 und insbesondere etwa 1:4.
Wenn die beiden Bestandteile als Mischung zugegeben werden, geschieht dies üblicherweise in Form einer wässrigen Lösung. Gewünschtenfalls kann die Lösung zur Stabilisierung des Isothiazolons ein Stabilisierungsmittel wie Kup-fer(II)-nitrat, beispielsweise in Form einer 0,2 Gew.% Lösung, enthalten. Dies ist zusätzlich zu dem Magnesiumchlorid (typischerweise 9%) und Magnesiumnitrat (typischerweise 15%), die häufig in im Handel erhältlichen Isothiazolonen vorhanden sind.
Die Produktmischung enthält normalerweise etwa 1 bis 15 Gew.% aktive Bestandteile, wobei die bevorzugte Konzentration 7,5 bis 12,5 Gew.% und insbesondere etwa 9,5 Gew.% beträgt. Diese Zusammensetzung mit dem bevorzugten Gewichtsverhältnis der Komponenten von 1:4 kann hergestellt werden aus 12 Gew.% Isothiazolon (15% aktiver Gehalt) und 15 Gew.% Glutaraldehyd (50% aktiver Gehalt).
Die genaue Verwendungskonzentration des Biocids hängt natürlich von der Art und der Menge der vorhandenen Bakterien ab, aber es sollte selbstverständlich eine zur Bekämpfung der vorhandenen Bakterien wirksame Menge verwendet werden. Bei der bevorzugten Konzentration in der Produktmischung sollten typischerweise 25 bis 500 ppm des Produkts, d.h. 25 bis 500 mg des Produkts je Liter Wasser verwendet werden, was grob 0,45 bis 9 ppm Isothiazolon und 1,67 bis 33,4 ppm Glutaraldehyd entspricht. Im allgemeinen sollten mindestens 0,05 ppm bis zu etwa 1000 ppm und insbesondere 0,25 bis 50 ppm Isothiazolon und mindestens 0,2 ppm bis zu etwa 4000 ppm und insbesondere 1 bis 200 ppm Glutaraldehyd verwendet werden.
Bei der Papierherstellung können Glutaraldehyd und Isothiazolon dem Wasser direkt, beispielsweise direkt zum Papieraufschlussbad oder in das umgewälzte Rückwasser, oder indirekt, beispielsweise in einen im allgemeinen feuchte Pulpe enthaltenden Lagertank, oder zusammen mit einem oder mehreren bei der Papierherstellung verwendeten chemischen Additive zugesetzt werden. Derartige Additive sind unter anderem Stärke, beispielsweise Kartoffel- oder Maisstärke, Titandioxid, ein Entschäumer wie ein Fettsäurealkohol, ein Leimungsmittel, z.B. ein Harzleimungsmittel auf Basis von Abietinsäure, ein neutrales Leimungsmittel auf Basis von Alkylketendimer oder ein Leimungsmittel auf Basis von Bernsteinsäureanhydrid, ein Nassfestigkeitsharz wie, falls neutral, ein Epichlorhydrinpolyamid oder, falls sauer, ein Melamin- oder Harnstoff-Formaldehydharz, verschiedene als Dispersionsmittel oder Retentionsmittel verwendete Polymere wie Polyacrylate, Polymethacrylate, Polyamide und Polyacrylamide, Ton, Kreide, Füllstoffe wie Carboxy-methylcellulose, Polyvinylalkohol und optische Aufhellungsmittel.
Die folgenden Beispiele demonstrieren die Wirksamkeit der Verwendung der Kombination von Glutaraldehyd und Isothiazolon im Vergleich zur Verwendung dieser Substanzen allein. Bei den angegebenen Proben handelt es sich um tatsächliche Proben aus technischen Anlagen, wobei der Hinweis auf «Wasser» Wasserproben betrifft, die aus dem Flüssigkeitssystem entnommen worden sind, während der
Hinweis auf «Schlamm» Material betrifft, das mikrobiologisch aktives Material enthält, das von den mit dem Kühlwasser in Kontakt befindlichen Oberflächen entnommen ist. Die angegebenen Zahlen geben die erforderlichen Konzen-5 trationen zur Unterdrückung des Bakterienwachstums an, wie durch Prüfung unter Verwendung von Agarplatten bei der angegebenen Temperatur bestimmt.
Probe A - Wasser mit 37 °C io (a) Konzentration von Isothiazolon in der Mischung: 0,94 ppm
Konzentration von Glutaraldehyd in der Mischung: 3,86 ppm
(b) Konzentration von Isothiazolon allein: 2,50 ppm
15 (c) Konzentration von Glutaraldehyd allein: > 20,00 ppm
Probe B - Schlamm mit 37 °C
(a) Konzentration von Isothiazolon in der Mischung:
1,88 ppm
20 Konzentration von Glutaraldehyd in der Mischung:
7,52 ppm
(b) Konzentration von Isothiazolon allein: > 5,00 ppm
(c) Konzentration von Glutaraldehyd allein: 40,00 ppm
25 Probe C - Schlamm mit 37 °C (a) Konzentration von Isothiazolon in der Mischung: g 0,47 ppm Konzentration von Glutaraldehyd in der Mischung: ^ 1,88 ppm
30 (b) Konzentration von Isothiazolon allein: 1,25 ppm
(c) Konzentration von Glutaraldehyd allein: > 40,00 ppm
Probe D - Schlamm mit 20/22 °C
(a) Konzentration von Isothiazolon in der Mischung:
35 ^0,47 ppm Konzentration von Glutaraldehyd in der Mischung:
^ 1,88 ppm
(b) Konzentration von Isothiazolon allein: 3,86 ppm
(c) Konzentration von Glutaraldehyd allein: > 40,00 ppm
40
Probe E - Schlamm mit 37 °C
(a) Konzentration von Isothiazolon in der Mischung: 3,76 ppm Konzentration von Glutaraldehyd
45 in der Mischung: 15,04 ppm
(b) Konzentration von Isothiazolon allein: > 5,00 ppm
(c) Konzentration von Glutaraldehyd allein: > 40,00 ppm
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Glutaralde-50 hyd eine sehr viel billigere Chemikalie als Isothiazolon ist, wird deutlich, dass die Verwendung der erfindungsgemässen Kombination für die gleiche baktericide und schlammbekämpfende Wirkung billiger als die Verwendung einer der Bestandteile allein ist.
55 Im folgenden soll die Erfindung anhand weiterer Beispiele näher erläutert werden.
Beispiele zum Vergleich von 1:4 und 1:11 Gewichtsverhältnis von Isothiazolon zu Glutaraldehyd
60
Es wurden 2 Biocidmischungen hergestellt. Beide enthielten die zuvor erwähnte im Handel erhältliche Mischung von Isothiazolonen sowie Glutaraldehyd. Eine dieser Mischungen enthielt Isothiazolone und Glutaraldehyd im Gewichts-65 Verhältnis von 1:4 (Mischung A) und die andere enthielt die gleichen Komponenten im Gewichtsverhältnis 1:11 (Mischung B). Beide Mischungen wurden so hergestellt, dass sie die gleiche Gesamtkonzentration an Biocid enthielten.
659 931
Isothiazolone
Glutaraldehyd
Verhältnis der Biocide
Gesamtkonzentration der Biocide
A B
1,875% 0,775%
7,5% 8,6%
1:4 1:11
9,375% 9,375%
Diese beiden Mischungen wurden dann in Konzentrationen von 25 ppm, 50 ppm, 100 ppm und 200 ppm bei Raumtemperatur zu 3 Wasserproben mit gemischten Kulturen gegeben, die aus einem industriellen Kühlwassersystem entnommen worden waren. Teilmengen dieser Proben wurden nach verschiedenen Zeiten entnommen und in Agarnährmit-5 tei bei 22 °C drei Tage inkubiert. Die Gesamtzahl der Bakterien wurde bestimmt und der Prozentsatz der getöteten Bakterien durch Vergleich mit einer unbehandelten Kontrollprobe berechnet.
Beispiele
Biocid
Konzentration (ppm)
Getötete Bakterien (%) in 1 Stunde 2 Stunden
4 Stunden
6 Stunden
24 Stunden
1
A
25
37%
60%
76%
99%
_
50
58%
83%
100%
100%
-
100
79%
100%
100%
100%
200
100%
100%
100%
100%
1
B
25
27%
42%
66%
83%
-
50
41%
74%
82%
98%
100
66%
100%
100%
100%
200
100%
100%
100%
100%
2
A
25
46%
63%
79%
94%
-
50
65%
83%
99%
100%
100
98%
100%
100%
100%
200
100%
100%
100%
100%
2
B
25
33%
47%
68%
81%
50
51%
66%
78%
96%
-
100
79%
84%
93%
100%
200
96%
98%
100%
100%
3
A
25
-
13%
17%
30%
86%
50
-
19%
53%
95%
91%
100
-
29%
97%
100%
94%
200
-
97%
100%
100%
97%
3
B
25
1%
4%
28%
92%
50
2%
24%
92%
97%
100
-
2%
55%
97%
97%
200
-
10%
97%
99%
97%
Es sei daraufhingewiesen, dass die bei Verwendung von Mischung A (Isothiazolone und Glutaraldehyd im Verhältnis 1:4) erhaltenen Ergebnisse erheblich besser sind als die bei Verwendung von Mischung B (Isothiazolone und Glutaraldehyd im Verhältnis 1:11).
Beispiele für die Verwendung der Biocidkombination in Proben aus der Papieraufschluss- und Herstellungsindustrie Die Wirkung der Biocidkombination wurde an zwei Proben aus der Papieraufschluss- und Herstellungsindustrie ermittelt. Probe 1 war ein umgewälztes Rückwasser und Probe
40
45
2 eine Papierpulpeaufschlämmung. Die beiden eingesetzten Biocide waren Biocid A, das 1,875% der Isothiazolonmischung und 7,5% Glutaraldehyd enthielt, und Biocid B, das 2,5% der Isothiazolonmischung enthielt. Die Proben wurden bei Raumtemperatur mit Konzentrationen von 25 ppm, 50 ppm, 100 ppm und 200 ppm dieser beiden Biocide behandelt. Teilmengen dieser Proben wurden nach verschiedenen Zeiten entnommen und in Agarnährmittel bei 22 °C drei Tage inkubiert. Die Gesamtzahl der Bakterien wurde bestimmt und der Prozentsatz der getöteten Bakterien durch Vergleich mit einer unbehandelten Kontrollprobe berechnet.
Probe
Biocid
Konzentration (ppm)
getötete Bakterien (%) in
2 Stunden 4 Stunden 6 Stunden 24 Stunden
1
A
25
45%
58%
-
95%
50
58%
67%
-
97%
100
75%
100%
-
97%
200
97%
100%
100%
1
B
25
15%
47%
-
95%
50
16%
55%
-
96%
100
20%
98%
-
99%
200
72%
100%
-
100%
2
A
10
70%
-
73%
93%
20
75%
83%
97%
40
80%
94%
100%
2
B
10
<60%
-
<60%
<60%
20
<60%
-
<60%
<60%
40
<60%
-
91%
94%
s

Claims (13)

659 931
1. Verfahren zur Behandlung eines Kühlwassersystems oder eines bei der Papierherstellung verwendeten Wassersystems, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasser entweder direkt oder indirekt Glutaraldehyd und ein Isothiazolon zugesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isothiazolon die allgemeine Formel:
14. Mittel nach den Ansprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem Papierpulpe enthält.
15. Mittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Isothiazolon und Glutaraldehyd in einem Gewichtsverhältnis von 1:3 bis 1:5 enthält.
16. Mittel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Isothiazolon und Glutaraldehyd in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1:4 enthält.
CH.
S
I
N
R
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Isothiazolon zu Glutaraldehyd 1:1 bis 1:10, vorzugsweise 1:3 bis 1:5 und insbesondere etwa 1:4 beträgt.
4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 0,05 bis 1000 ppm und vorzugsweise 0,25 bis 50 ppm Isothiazolon und 0,2 bis 4000 ppm und vorzugsweise 1 bis 200 ppm Glutaraldehyd zugesetzt werden.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein industrielles Kühlwassersystem behandelt wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glutaraldehyd und Isothiazolon umgewälztem Rückwasser, das für das Papieraufschlussbad verwendet wird, zugesetzt wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glutaraldehyd und Isothiazolon direkt dem Papieraufschlussbad zugesetzt werden.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glutaraldehyd und Isothiazolon einem feuchte Pulpe enthaltenden Lagertank zugesetzt werden.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glutaraldehyd und Isothiazolon in Kombination mit einem chemischen Additiv zugesetzt werden, das dem Papieraufschlussbad zugesetzt wird und bei dem es sich vorzugsweise um Stärke, Titandioxid, einen Entschäumer, ein Leimungsmittel, ein Nassfestigkeitsharz, ein Dispersions- oder Retentionsmittel, einen Füllstoff oder ein optisches Aufhellungsmittel handelt.
10. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Isothiazolon und Glutaraldehyd in einem Gewichtsverhältnis von 1:1 bis 1:10 enthält.
10
II
o besitzt, in der R Wasserstoff oder Chlor bedeutet.
11. Mittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Isothiazolon und Glutaraldehyd zusammengenommen in einer Menge von 1 bis 15 und vorzugsweise 7,5 bis 12,5 Gew.% enthält.
12. Mittel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass es in Form einer wässrigen Lösung vorliegt, die gegebenenfalls ein Stabilisierungsmittel für das Isothiazolon enthält.
13. Mittel nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem ein chemisches Additiv für ein Papieraufschlussbad, vorzugsweise Stärke, Titandioxid, einen Entschäumer, ein Leimungsmittel, ein Nassfestigkeitsharz, ein Dispersions- oder Retentionsmittel, einen Füllstoff oder ein optisches Aufhellungsmittel enthält.
CH2047/83A 1982-04-19 1983-04-15 Verfahren zur behandlung eines kuehlwassersystems oder eines bei der papierherstellung verwendeten wassersystems. CH659931A5 (de)

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