CH664360A5 - Verfahren zur herstellung von amino-diaryl-sulfoxyden. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von teils neuen, teils bekannten Amino-diaryl-sulfoxy-den der allgemeinen Formel (I)
SO
nh2
worin
X für Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 steht, in der R und R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, und
R2 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann.
Die Erfindung betrifft auch die Herstellung der Säureadditionssalze dieser Verbindungen.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden er-findungsgemäss hergestellt, indem man Nitro-diaryl-sulfoxy-de der allgemeinen Formel (II)
so worin die Bedeutung von X die gleiche wie oben ist und R3 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/ oder Nitro ein- oder mehrfach substituiert sein kann, mit Sulfiden der allgemeinen Formel (III)
M'-Sn-M2 (III)
worin
M1 für ein Alkalimetallion oder ein Ammoniumion steht, M2 für Wasserstoff, ein Alkalimetallion oder ein Ammoniumion steht, während n eine Zahl von 1 bis 9 ist, reduziert und aus dem erhaltenen Amino-diaryl-sulfoxyd der allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von X und R2 die gleiche wie oben ist, ge-wünschtenfalls ein Säureadditionssalz bildet.
Die im erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Ausgangsverbindungen der Formel II können nach dem Verfah664 360
ren, welches in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 813/84 beschrieben ist, hergestellt werden.
Stehen X und R2 in der allgemeinen Formel (I) für Halogen, so kommen Fluor, Chlor, Brom oder Jod in Frage; Chlor ist bevorzugt. Als Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen kann jede beliebige, gerade oder verzweigte Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen vorliegen. Als Beispiele seien die Methoxy-, Äthoxy-, n-Propoxy-, i-Propoxy-, n-But-oxy-, sec.-Butoxy-, tert.-Butoxy-, i-Butoxy-, n-Pentoxy-, i-Pentoxy-, n-Hexoxy- und i-Hexoxygruppe genannt; die Methoxygruppe ist bevorzugt.
Die Alkylgruppen R1 und R2 können beliebige, gerade oder verzweigte Alkylgruppen mit 1-6 Kohlenstoffatomen sein. Beispielhaft seien die Methyl-, Äthyl-, ii-Propyl-, i-Pro-pyl-, n-Butyl-, sec.-Butyl-, tert.-Butyl, i-Butyl-,.n-Pentyl-, i-Pentyl-, n-Hexyl- und i-Hexylgruppe genannt. Stehen M1 und/oder M2 für Alkalimetallatom, so kommen insbesondere Kalium- oder Natriumatome in Frage.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) verfügen über pharmazeutische Wirkungen. Für die Humanmedizin sind vor allem die auf das Zentralnervensystem ausgeübten Wirkungen und die antimikrobielle Wirkung von Bedeutung, während in der Veterinärmedizin vor allem eine Verwendung als Antihelmintikum in Frage kommt. Darüber hinaus zeigen die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) Pestizide, insbesondere insektizide, akarizide, fungizide und herbizide Wirkungen.
Schliesslich sind die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) wertvolle Intermediäre in der Herstellung sonstiger, neuer und bekannter bioaktiver aromatischer Sulfoxydderi-vate. Als solche seien antihelmintisch und fungizid wirksame Benzimidazol- und sonstige substituierte Diaminosulfoxyde genannt (DT-OS 2 406 584 und 2 739 215 sowie US-PS 4 011 320).
Derartige Derivate können aus den erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen durch Kupplung mit einem Carbaminsäureester-Derivat hergestellt werden.
Diejenigen von den Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen X eine zur Sulfoxydgruppe paraständige Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 bedeutet, worin R=R' = H) ist, und R2 für Wasserstoff, Halogen, Alkyl-oder Alkoxygruppe steht, sind bekannt, die übrigen sind neu. Über eine bioaktive Wirkung der bekannten Verbindungen ist jedoch bisher nichts berichtet worden.
Die als R2 Wasserstoff enthaltende bekannte Verbindung der allgemeinen Formel (I) wurde nach J. Med. Chem. 1975, (18), 1164 zum Beispiel dadurch hergestellt, dass man 5-Chlor-2-nitroanilin mit Thiophenol umsetzte, das entstandene Phenyl-(3-amino-4-nitro-phenyl)-sulfid mit einer Persäure oxydierte, oder (gemäss DT-OS 2 438 120) 5-Chlor-2-nitroanilin mit Natriumbenzolsulfinat umsetzte, und dann in beiden Fällen das erhaltene Phenyl-(3-Amino-4-nitrophe-nyl)-sulfoxyd (in dem die Nitrogruppe paraständig zur Sulfoxydgruppe ist, nicht - wie im Falle der im erfindungsgemässen Verfahren verwendeten Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel (II) - metaständig) in Gegenwart von Palladiumaktivkohle katalytisch hydrierte.
Das bekannte Verfahren hat folgende Nachteile. Es enthält einen Hydrierschritt, bei dem mit einem Katalysator gearbeitet wird. Da das Molekül jedoch ein Schwefelatom mit einem freien Elektronenpaar enthält, welches den Katalysator desaktiviert, muss eine bedeutende Menge Edelmetallkatalysator eingesetzt werden. Dies ist jedoch auch im Falle sorgfältigster Katalysatorregenerierung mit erhöhten Kosten verbunden. Hinzu kommen noch die Kosten für die aufwendigen Sicherheitsvorrichtungen, die ebenfalls dazu beitragen, dass derartige Verfahren in industriellem Massstab nicht rentabel sind. Nachteilig ist ferner, dass unter den Druck- und
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Temperaturbedingungen der katalytischen Hydrierung die Sulfoxyde zu Sulfiden reduziert werden und dass auch bis-Nitro verbindungen entstehen. In dem Fall, dass in der Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel (II) X für Halogen steht, ist als Nebenreaktion in der Hydrierung der Nitro-aryl-verbindungen mit einer Dehalogenierung zu rechnen. Das beim Hydrieren erhaltene Produkt muss weiter gereinigt werden.
Allgemein kann die Reduktion einer Nitrogruppe zur Aminogruppe auch mit einem chemischen Reduktionsmittel vorgenommen werden. Als chemisches Reduktionsmittel kommt zum Beispiel das Natriumdithionit in Frage, bei dessen Verwendung als Nebenreaktion Sulfonierung auftreten kann, was einesteils die Ausbeute verschlechtert, zum anderen ein verunreinigtes Produkt ergibt. Zinn(II)chlorid wäre als industrielles Reduktionsmittel zu teuer, und die Reduktion mit Eisenpulver in Gegenwart eines Ferrosalzes und einer Säure lässt sich industriell schwer ausführen. Moleküle, die eine zur Sulfoxydgruppe paraständige Nitrogruppe enthalten, sind im allgemeinen hochgradig stabil, d.h. ihre Nitrogruppe ist mit chemischen Reduktionsmitteln schwer reduzierbar. Bei Anwendung energischerer Reaktionsbedingungen laufen jedoch auch die Bindungen des Schwefelatoms berührende Nebenreaktionen ab, die die Ausbeute verringern und zu einem verunreinigten Endprodukt führen. Über die Reduktion von Verbindungen der allgemeinen Formel (II), die eine zur Sulfoxydgruppe metaständige Nitrogruppe enthalten, ist bisher noch nicht berichtet worden.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass, wenn man zur Reduktion der meta-Nitrophenyl-sulfoxyde der allgemeinen Formel (II) als Reduktionsmittel eine Verbindung der allgemeinen Formel (III) verwendet (Alkalimetallsulfide, Ammoniumsulfid, Alkalimetallhydrogensulfide, Alkalime-tallpolysulfide), die Reduktion mit hoher Ausbeute und ohne Nebenreaktionen verläuft, das Produkt reiner ist als das durch in Gegenwart von Palladiumaktivkohle vorgenommene Hydrierung erhaltene, und die Reaktionsbedingungen schonend und günstig sind.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorzugsweise in einem Gemisch aus Wasser und einem aliphatischen Alkohol vorgenommen; vor allem sind aliphatische Alkohole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bevorzugt, wie z.B. Methanol, Äthanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol, sec.-Butanol, tert.-Butanol usw. Das Verhältnis zwischen Wasser und Alkohol kann 70:30 bis 5:95 betragen. Reaktionstemperatur und Reaktionsdauer hängen von den Ausgangsverbindungen ab. Vorzugsweise wird bei 60-100 C 30 Minuten lang bis 6 Stunden lang reduziert.
Das Reaktionsgemisch kann in an sich bekannter Weise aufgearbeitet werden, z.B. durch Verdünnen mit Wasser, wodurch das Produkt in reinem Zustand aus dem Reaktionsgemisch ausfallt.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren können die Ami-no-diaryl-sulfoxyde mit höherer Ausbeute und in besserer Qualität hergestellt werden als durch katalytische Hydrierung. Ein Edelmetallkatalysator wird nicht benötigt, desgleichen sind keine teuren Sicherheitsvorrichtungen erforderlich. Das verwendete einfache chemische Reduktionsmittel ist ein preisgünstiges, leicht beschaffbares Handelsprodukt. Das Verfahren ermöglicht auch den Einsatz von leichter zugänglichen und billiger herstellbaren Ausgangsstoffen. Die Reduktion kann unter schonenden Bedingungen, bei atmosphärischem Druck innerhalb verhältnismässig kurzer Zeit vorgenommen werden. Das Verfahren verursacht praktisch keine Korrosion und ist auch industriell leicht ausführbar.
Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel (II) und ihre Herstellung sind Gegenstand paralleler Schutzrechte. Die Verbindungen der allgemeinen Forme! (II) können zum Beispiel hergestellt werden, indem man Arylsulfonyl-halogenide reduziert, das erhaltene Arylsulfinat mit einem Halogenierungsmittel behandelt und das entstandene Aryl-sulfinylhalogenid in Gegenwart eines Friedel-Crafts-Kataly-sators mit einem Benzolderivat umsetzt.
Zur Bildung der Säureadditionssalze der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können zum Beispiel folgende Säuren verwendet werden: anorganische Säuren, zum Beispiel Halogenwasserstoffsäuren wie Salzsäure oder Bromwasserstoff, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Perhalogensäu-ren wie Perchlorsäure usw., ferner organische Säuren, zum Beispiel Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Glycolsäu-re, Maleinsäure, Hydroxymaleinsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Ascorbinsäure, Citronensäure, Apfelsäure, Salicylsäure, Milchsäure, Zimtsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure, p-Aminobenzoesäure, p-Hydroxybenzoe-säure, p-Aminosalicylsäure usw., ferner Älkylsulfonsäuren wie Methansulfonsäure, Äthansulfonsäure, cycloaliphatische Sulfonsäuren, zum Beispiel Cyclohexylsulfonsäure, Aryl-sulfonsäuren, wie p-Toluolsulfonsäure, Naphthylsulfonsäure Sulfanilsäure, schliesslich Aminosäuren, zum Beispiel Aspa-raginsäure, Glutaminsäure, N-Acetyl-asparaginsäure, N-Acetylglutarsäure usw.
Die Salzbildung wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, zum Beispiel einem aliphatischen Alkohol mit 1-6 Kohlenstoffatomen, vorgenommen, indem man die Verbindung der allgemeinen Formel (I) in diesem Lösungsmittel auflöst und dann die betreffende oder deren mit dem gleichen Lösungsmittel bereitete Lösung so lange zusetzt, bis das Gemisch schwach sauer (pH 5-6) reagiert. Dan kann das ausgefallene Säureadditionssalz auf eine geeignete Weise, zum Beispiel durch Filtrieren, abgetrennt werden.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können gewünschtenfalls weiter gereinigt, zum Beispiel umkristallisiert, werden. Das zum Umkristallisieren verwendete Lösungsmittel wird auf Grund der Löslichkeit und des Kristallisationsverhaltens der zu kristallisierenden Verbindung gewählt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können mit den in der Arzneimittelherstellung üblichen, zur parenteralen oder enteralen Applikation geeigneten, nichttoxischen festen oder flüssigen Trägerstoffen und/oder Hilfsstoffen vermischt und zu Arzneimittelpräparaten formuliert werden. Als Trägerstoffe finden zum Beispiel Wasser, Gelatine, Lactose, Stärke, Pektin, Magnesiumstearat, Stearinsäure, Talkum, Pflanzenöle (Erdnussöl, Olivenöl usw.) Verwendung. Die Wirkstoffe werden zu den üblichen Darreichungsformen formuliert, zum Beispiel feste Präparate (abgerundete oder eckige Tabletten, Dragees, Kapseln, z.B. Hartgelatinekapseln, Pillen, Zäpfchen usw.) oder flüssige Präparate (mit Öl oder Wasser bereitete Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Sirup, Weichgelatinekapseln, mit Öl oder Wasser bereitete injizierbare Lösungen oder Suspensionen usw.). Die Menge des festen Trägerstoffes kann in einem weiten Bereich variieren, eine Dosiereinheit enthält vorzugsweise 25 mg - 1 g Trägerstoff. Die Präparate können gegebenenfalls die üblichen Hilfsstoffe, zum Beispiel Konservierungs-, Stabilisie-rungs-, Netz- und Emulgiermittel, Salze zum Einstellen des osmotischen Druckes, Puffer, Geruchs- und Geschmacksstoffe usw. enthalten. Die Präparate können ferner weitere pharmazeutisch wertvolle, bekannte Verbindungen enthalten, ohne dass dadurch eine synergistische Wirkung einträte. Die Präparate werden vorzugsweise in Darreichungseinheiten formuliert, die der gewünschten Applikationsweise entsprechen. Die Arzneimittelpräparate können mittels der dafür üblichen Verfahren hergestellt werden, zum Beispiel durch Sieben, Mischen, Granulieren und Pressen der Kom4
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ponenten oder durch Auflösen. Die Präparate können ferner weiteren, in der Arzneimittelindustrie üblichen Arbeitsgän-gen unterzogen, zum Beispiel sterilisiert werden.
Die pestizid wirksamen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können zu den üblichen Pestiziden Mitteln formuliert werden, zum Beispiel Lösungen, Emulsionen, lösliche Pulver, Suspensionen, Stäubemittel, Schaumpräparate, Pasten, Granulate, Aerosole, Suspensions- und Emulsionskonzentrate, zur Behandlung von Saatgut geeignete Beizmittel. Mit den Wirkstoffen können natürliche und synthetische Stoffe imprägniert werden, sie können zusammen mit als Hüllmasse für Saatgut geeigneten Stoffen mikroverkapselt werden, ferner können sie zu mit Brennsätzen versehenen Formulierungen, wie Rauchpatronen, -dosen und -spiralen sowie zu im ULV-Verfahren ausbringbaren, warm oder kalt vernebelbaren Präparaten formuliert werden.
Die Pestiziden Formulierungen können in an sich bekannter Weise hergestellt werden, zum Beispiel, indem man die Wirkstoffe mit Trägerstoffen, d.h. mit flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen und/ oder festen Trägerstoffen vermischt und dem Gemisch gegebenenfalls noch oberflächenaktive Stoffe, d.h. Emulgiermittel und/oder Dispergiermittel und/oder Schaumbildner zusetzt. Falls als Streckmittel Wasser verwendet wird, können als Hilfslösungsmittel auch organische Lösungsmittel verwendet werden. Als Lösungsmittel kommen im wesentlichen in Frage: aromatische Verbindungen, wie Xylol, Toluol oder Alkylnaphthaline, chlorierte aromatische oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, zum Beispiel Chlorbenzol, Chloräthylen oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, zum Beispiel Erdölfraktionen, ferner Alkohole, wie Butanol oder Glycol sowie deren Äther und Ester, Ketone, zum Beispiel Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexa-non, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd und Wasser.Unter gasförmigen Trägerstoffen werden hier durch Druck verflüssigte, unter Normalbedingungen gasförmige Stoffe verstanden, zum Beispiel Aerösoltreibgase wie halogenierte Kohlenwasserstoffe, Butan, Propan, Stickstoff und Kohlendioxyd. Als feste Trägerstoffe finden vorzugsweise natürliche Gesteinsmehle, wie Kaolin, Tonerden, Talkum, Kreide, Quarz, Attapulgit, Montmorillonit oder Diatomeenerde sowie synthetische Gesteinsmehle, zum Beispiel hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxyd, Silikate Verwendung. Als feste Trägerstoffe für Granulate können gebrochene und fraktionierte natürliche Gesteine, z.B. Calcit, Marmor, Bims, Sepiolith, Dolomit, ferner aus anorganischen und organischen Mehlen bereitete Granulate sowie aus organischen Materialien, wie Sägespäne, Kokosnussschalen, Maiskolben und Tabakstengeln hergestellte Granulate verwendet werden. Als Emulgiermittel und/oder Schaumbildner können nichtionische und anionische Emulgatoren, zum Beispiel Polyoxyäthylen-fettsäure-äther, Polyoxyäthylen-fettalkoholäther, wie Alkylarylpoly-glycoläther, Alkylsulfonate, Alkylsulfate, Arylsulfonate und Eiweisshydrolysate, als Dispergiermittel Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose verwendet werden.
Die erfmdungsgemässen Pestiziden Mittel können Haftmittel, zum Beispiel Carboxymethylcellulose, natürliche oder synthetische, pulverförmige, körnige oder latexartige Polymere, zum Beispiel Gummi arabicum, Polyvinylakohol, Po-lyvinylacetat enthalten.
Die erfmdungsgemässen Pestiziden Mittel können ferner Farbstoffe, zum Beispiel anorganische Pigmente wie Eisenoxyd, Titandioxyd, Ferrocyanblau und organische Farbstoffe, wie Alizarin-, Azometallphthalocyaninfarbstoffe, ferner Spurenelemente, zum Beispiel die Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Molybdän und Zink enthalten.
Die Pestiziden Mittel enthalten im allgemeinen 0,1-95 Gew.-%, vorzugsweise 0,5-90 Gew.-% Wirkstoff.
Die Wirkstoffe können in Form der handelsüblichen Formulierungen oder in Form der aus diesen bereiteten Anwendungsformen verwendet werden. Der Wirkstoffgehalt der gebrauchsfertigen Anwendungsformen kann innerhalb eines weiten Bereiches variieren. Die Anwendungsformen enthalten insbesonders 0,000 000 1 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 0,01-10 Gew.-%, Wirkstoff. Die Anwendung kann in einer dem jeweiligen Mitteltyp angemessenen Weise erfolgen.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert, ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
Beispiel 1
Phenyl-(3,4-diaminophenyl)-sulfoxyd.
Zu der kochenden Suspension von 20 g (0,076 Mol) Phe-nyl-(4-amino-3-nitrophenyl)-sulfoxyd in 80 ml Methanol wird innerhalb etwa einer Stunde die Lösung von 22 g (0,17 Mol) 60%igem Natriumsulfid in 25 ml Wasser gegeben. Das Reaktionsgemisch wird drei Stunden lang gekocht. Das Voranschreiten der Reaktion kann dünnschichtchroma-tographisch verfolgt werden (Merck Kieselgel 60 F254 auf Alufolie, BenzokMethanol = 5:1, Detektieren mit UV-Licht). Das Reaktionsgemisch wird mit 1 g Celit oder 1 g Aktivkohle geklärt, heiss filtriert und das Filtrat langsam, unter Rühren auf Raumtemperatur gekühlt. Die ausgefallene Substanz wird abfiltriert, auf dem Filter mit Wasser laugefrei gewaschen und bei 50-60 °C getrocknet. Man erhält 16 g grau-sandfarbenes Phenyl-(3,4-diaminophenyl)-sulf-oxyd, das bei 149-150 °C schmilzt.
Aus der Mutterlauge werden im Vakuum etwa 20 ml Lösungsmittel abdestilliert. Der Destillationsrückstand wird mit 30 ml Wasser verdünnt, der ausgeschiedene Niederschlag wird abfiltriert, und die Substanz (1,2 g) wird aus 6 ml 80%igem Methanol umkristallisiert. Auf diese Weise erhält man ein weiteres Gramm der Titelverbindung, mit dem gleichen Schmelzpunkt wie angegeben. Die Gesamtausbeute beträgt 95%.
Beispiel 2
(3,4-Diaminophenyl)-(4-methylphenyl)-sulfoxyd.
Zu der kochenden Suspension von 21,2 g (0,076 Mol) (4-Amino-3-nitrophenyl)- (4-methylphenyl)-sulfoxyd in 80 ml Methanol wird innerhalb etwa einer Stunde die Lösung von 22 g (0,17 Mol) 60%igem Natriumsulfid in 25 ml Wasser gegeben. Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden lang am Rückfluss gekocht, der Ablauf der Reaktion wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise kontrolliert. Dann wird das Reaktionsgemisch mit 1 g Celit versetzt und heiss filtriert. Das Filtrat wird mit 50 ml Wasser verdünnt und langsam auf Raumtemperatur gekühlt. Der Niederschlag wird abfiltriert und auf dem Filter mit 200-300 ml Wasser laugefrei gewaschen, dann bei 50-60 °C getrocknet. Man erhält 17 g (91%) der Titelverbindung, die bei 131-132 °C schmilzt.
Beispiel 3
Phenyl-(3-amino-4-dimethylaminophenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise mit dem Unterschied, dass man von der entsprechenden Menge Phenyi-(4-dimethylamino-3-nitrophenyl)-sulfoxyd ausgeht. Man erhält die Titelverbindung, die bei 85-86 °C schmilzt, in 90%iger Ausbeute.
Beispiel 4
(3,4-Diaminophenyl)- (4-chlorphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-ni-
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trophenyl)- (4-chlorphenyl)-sulfoxyd aus. Man erhält die Titelverbindung, die bei 152-153 C schmilzt, in einer Ausbeute von 92%.
Beispiel S
4-(3.4-Diaminophenyl-sulfinyl)-biphenyl.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge 4-(4-Amino-3-nitrophenyl-sulfinyl)-biphenyl aus. Man erhält die Titelverbindung, die bei 199-201 C schmilzt, in einer Ausbeute von 95%.
Beispiel 6
[4-(4-Chlor-3-aminophenylthio)- phenyl]- (3,4-diamino-phenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge [4-(4-Chlor-3-nitrophenylthio)- phenyl]- (4-amino-3-nitrophenyl)-sulfoxyd aus.
Beispiel 7
Phenyl-(3-amino-4-chlorphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, verwendet jedoch als Ausgangsstoff Phenyl-(4-chlor-3-nitro-phenyl)-sulfoxyd. Man erhält die Titelverbindung, die bei 89-90 C schmilzt, in 90%iger Ausbeute.
Beispiel 8
(3,4-Diaminophenyl)- (4-methoxyphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, verwendet jedoch als Ausgangsstoff die entsprechende Menge (4-Amino-3-nitrophenyl)- (4-methoxyphenyl)-sulfoxyd. Man erhält die Titelverbindung, die bei 145-147 C schmilzt, in 90%iger Ausbeute.
Beispiel 9
(3,4-Diaminophenyl)- (4-fluorphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-ni-trophenyl)- (4-fluorphenyl)-sulfoxyd aus. Man erhält die Titelverbindung, die bei 81-83 C schmilzt, in 91%iger Ausbeute.
Beispiel 10
(4-Bromphenyl)-(3,4-diaminophenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Bromphenyl)-(4-amino-3-nitrophenyl)- sulfoxyd aus.
Beispiel 11
(3-Amino-4-methoxyphenyl)-phenyl-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Methoxy-3-nitrophenyl)-phenyl-sulfoxyd aus. Man erhält die Titelverbindung, die bei 113-115 C schmilzt, in 89%iger Ausbeute.
Beispiel 12
(3-Amino-4-äthylaminophenyl)-phenyl-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Äthylamino-3-nitrophenyl)-phenyl-sulfoxyd aus. Man erhält die Titelverbindung, die bei 140-142 C schmilzt, in 93%iger Ausbeute.
Beispiel 13
l-(4-Bromphenyl)-4-(3,4-diaminophenyl-sulfinyl)-benzol. Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise,
geht jedoch von der entsprechenden Menge l-(4-Bromphe-nyl)-4- (4-amino-3-nitrophenyl-sulfinyl)-benzol aus. Die Verbindung schmilzt bei 161-164 C.
Beispiel 14
(3,4-Diaminophenyl)- (4-methylthiophenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Amino-3-ni-trophenyl)-(4-methylthiophenyl)-sulfoxyd aus.
Beispiel 15
(3-Amino-4-chlorphenyl)- (4-fluorphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Fluorphenyl)-(4-chlor-3-nitrophenyl)-sulfoxyd aus. Ausbeute: 90%. Die Verbindung schmilzt bei 82-85 °C.
Beispiel 16
(3-Amino-4-chlorphenyl)- (4-methylphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlor-3-nitro-phenyl)- (4-methylphenyl)-sulfoxyd aus. Ausbeute: 88%. Die Verbindung schmilzt bei 119-121 °C.
Beispiel 17
(3-Amino-4-chlorphenyl)- (4-bromphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Bromphenyl)-(4-chlor-3-nitrophenyl)-sulfoxyd aus. Ausbeute: 87%. Die Verbindung schmilzt bei 119-122 °C.
Beispiel 18
(5-Amino-2-chlorphenyl)-phenyl-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (2-Chlor-5-nitro-phenyl)- phenyl-sulfoxyd aus. Ausbeute: 89%. Die Verbindung schmilzt bei 152-155 °C.
Beispiel 19
(5-Amino-2-chlorphenyl)- (4-chlorphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlorphenyl)-(2-chlor-5-nitrophenyl)- sulfoxyd aus. Ausbeute: 87%. Die Verbindung schmilzt bei 156-159 °C.
Beispiel 20
(3-Amino-4-chlorphenyl)- (4-methoxyphenyl)-sulfoxyd.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge (4-Chlor-3-nitro-phenyl)- (4-methoxyphenyl)-sulfoxyd aus. Ausbeute: 86%. Die Verbindung schmilzt bei 103-105 °C.
Beispiel 21
4-(3-Amino-4-chlorphenyl-sulfmyl)-biphenyl.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge 4-(4-Chlor-3-ni-trophenyl-sulfinyl)- biphenyl aus. Ausbeute: 85%. Die Verbindung schmilzt bei 134-137 °C.
Beispiel 22
l-(4-Bromphenyl)-4-(3-amino- 4-chlorphenyl-sulfinyl)-benzol.
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise, geht jedoch von der entsprechenden Menge l-(4-Bromphe-nyl)-4- (4-chlor-3-nitrophenyl-sulfinyl)-benzol aus. Ausbeute: 88%.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion in einem Gemisch aus Wasser und einem aliphatischen Alkohol vornimmt.2PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Amino-diaryl-sulfoxy-den der allgemeinen Formel (I)(I)10worinX für Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 steht, in der R und R1 Wasserstoff, oder eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, undR: für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann, sowie der Säureadditionssalze dieser Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man Nitrodiaryl-sulfoxyde der allgemeinen Formel (II)worin die Bedeutung von X die gleiche wie oben ist und R3 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/ oder Nitro ein- oder mehrfach substituiert sein kann, mit Sulfiden der allgemeinen Formel (III)M1• Sn — M2worinM1 für ein Alkalimetallion oder ein Ammoniumion steht,M- für Wasserstoff, ein Alkalimetallion oder Ammoniumion steht, während n eine Zahl von 1 bis 9 ist, reduziert und gewünschten-falls aus dem erhaltenen Aminodiaryl-sulfoxid der allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von X und R2 die gleiche wie oben ist, ein Säureadditionssalz bildet.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aliphatische Alkohol 1-6 Kohlenstoffatome aufweist.
- 4. Amino-diaryl-sulfoxide der allgemeinen Formel (I)x-worinX für Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 steht, in der R und R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, undR2 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann, mit der Einschränkung, dass im Falle, dass X eine zur Sulfo-nylgruppe paraständige Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 mit R = R' = H bedeutet, R2 eine andere Bedeutung als Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl-oder Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen hat, sowie die Säureadditionssalze dieser Verbindungen.
- 5. Amino-diaryl-sufloxyde, ausgewählt aus der Gruppe: Phenyl-(3-amino-4-dimethylaminophenyl)-sulfoxyd, 4-(3,4-Diaminophenyl-sulfinyl)-biphenyl, Phenyl-(3-amino-4-chlorphenyl)-sulfoxyd,20 (3-Amino-4-methoxyphenyl)-phenyl-sulfoxyd, (3-Amino-4-äthylaminophenyl)-phenyl-sulfoxyd nach Anspruch 4
- 6. Arzneimittelpräparate, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Amino-diaryl-sulfoxyden der allgemeinen Formel25(1)(I)153540(HI)4550worinX für Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR' steht, in der R und R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, undR2 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann, oder den Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.
- 7. Verfahren zur Herstellung von Arzneimittelpräparaten gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von X und R2 die gleiche wie in Anspruch 1 ist, oder deren Säureadditionssalze, mit den in der Arzneimittelindustrie üblichen Träger- und/oder Hilfsstoffen vermischt und zu Arzneimittelpräparaten formuliert.
- 8. Pestizide, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Ami-no-diaryl-sulfoxiden der allgemeinen Formel (I)55X-60(I)(I)worin65 X für Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel -NRR1 steht, in der R und R1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen bedeuten, undR2 für Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit je 1-6 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Phenylthiogruppe steht, die gegebenenfalls durch Halogen und/oder Amino ein- oder mehrfach substituiert sein kann, oder den Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.
- 9. Verwendung von Amino-diaryl-sulfoxyden der allgemeinen Formel (I), worin die Bedeutung von X und R2 die gleiche wie in Anspruch 7 ist, zur Vernichtung von Insekten, Milben, pflanzenschädigenden Pilzen und Unkraut.
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