CH665372A5 - Blechschere. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blechschere gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Wie allgemein bekannt, umfasst eine Blechschere zum Schneiden blechförmigen Materials, wie Bleche, ein Paar sich gegenüberstehende aufrechte Platten, ein Paar längliche obere und untere Messer und einen Arbeitstisch, auf dem das Blech geführt und gehaltert ist. Das untere Messer ist horizontal angeordnet und auf dem Arbeitstisch befestigt, und das obere Messer ist an einem Bär befestigt, der zwischen zwei aufrechten Platten vertikal beweglich angeordnet ist, um das obere Messer zum unteren Messer hin und von diesem weg zu bewegen. Eine Anzahl von Niederhaltemitteln aus hydraulischen oder pneumatischen Zylindern befinden sich an der Frontpartie der Blechschere, um das Werkstück auf dem Arbeitstisch zu haltern, und ferner ist eine hintere Einstellehre vorhanden, um die Breiten oder Längen, in die das Werkstück zu schneiden ist, einzustellen.
Ein Problem bezüglich solcher herkömmlicher Blechscheren besteht darin, dass die hydraulischen oder pneumatischen Niederhaltemittel zur Halterung des Werkstücks offensichtlich das Werkstück auf den Arbeitstisch schlagen, weil ein hoher Druck abrupt auf die Niederhaltemittel einwirkt. Deshalb entsteht ein nachteiliger starker Lärm, wenn das Werkstück mit den Niederhaltemitteln gehalten wird, und überdies wird das Werkstück durch die Niederhaltemittel beschädigt.
Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Blechschere besteht darin, dass die Werkstücke, die breit und lang sind, gebogen werden und unerwünschte Formen erhalten, weil sie während des Schervorganges nicht perfekt gehalten werden können.
Ebenfalls wurde als Nachteil gefunden, dass die hintere Einstellehre im Wege steht, wenn ein Werkstück unregelmässig geformt werden soll, wobei die Einstellehre nicht benützt wird und wenn gleichzeitig andere Werkstücke kontinuierlich in bestimmte Grössen zu schneiden sind.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blechschere zu schaffen, bei der der Bär genau und weich aufwärts und abwärts bewegt werden kann, ohne eine aufwendige Einstellung zur Arbeit zu benötigen.
Erfindungsgemäss wird dies bei einer Blechschere durch die Merkmale gemäss dem kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Blechschere, bei der die Merkmale der Erfindung realisiert sind und die zum Teil gemäss der Schnittlinie I —I in Fig. 2 geschnitten dargestellt sind,
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie II—II in Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der hydraulischen Mittel und Steuerungen für die Blechschere gemäss Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie IV—IV in Fig. 2 in vergrössertem Massstab und unter Weglassung verschiedener Teile,
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie V—V in Fig. 4, und
Fig. 6 eine schematische Darstellung der hydraulischen Mittel und deren Verbindungsleitungen.
In Fig. 1 und 2 ist eine Blechschere dargestellt, die mit zwei aufrechten Platten 3 und 5 einer oberen Frontplatte 7 einer unteren Frontplatte 9 und einem Querträger 11 ausgebildet ist. Die aufrechten Platten 3 und 5 sind parallel zueinander und vertikal angeordnet und sind einstückig miteinander durch die obere und die untere Frontplatte 7 und 9 und
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Wie ebenfalls in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist ein unteres längliches Messer 15 entfernbar horizontal an der Hinterkante des Werktisches 13 über der unteren Frontplatte 9 befestigt, und ein längliches oberes Messer 13 ist entfernbar am Bär 19 befestigt, der seinerseits vertikal zwischen den aufrechten Platten 3 und 5 beweglich ist. Wie üblich bei solchen Blechscheren sind die beiden Messer 15 und 17 so angeordnet, dass sie miteinander zusammenwirken, um das Werkstück W zu schneiden, wenn der Bär 19 abgesenkt wird, um das obere Messer 17 abzusenken. Insbesondere besteht der Bär aus einem quadratischen plattenförmigen Glied, das an seinem unteren Ende mit einer länglichen Abschrägung versehen ist, und das obere Messer 17 ist mit derselben Neigung in dieser Abschrägung befestigt, um einen Ansatzwinkel zu bilden. Der Bär 19 trägt an seinen hinteren Kanten ein Paar vertikaler Rippen 21, die symmetrisch nach hinten vorstehen und auch vom unteren Ende des Bärs 19 unter die Oberfläche des Arbeitstisches 13 vorstehen.
Wie Fig. 2 zeigt, ist ein Paar oberer Führungsplatten 23 und ein Paar unterer Führungsplatten 25 an den Rippen 21 des Bärs befestigt, und ein Paar oberer Führungsrollen 27 und ein Paar unterer Führungsrollen 29 sind mittels Wellen 31 und 33 gehaltert. Die oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25 sind an den oberen und unteren Enden der Rippen 21 des Bärs 19 in vertikaler Richtung fixiert, derart, dass sie sich über eine grössere Höhe erstrecken als der Hub des Bärs 19 ist. Die oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29 sind auf den Achsen 31 und 33 frei drehbar, so dass sie immer in Rollberührung mit den oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25 stehen, wenn der Bär 19 vertikal bewegt wird. Die Achsen 31 und 33 der Führungsrollen 27 und 29 sind an den aufrechten Platten 3 und 5 vertikal ausgerichtet in horizontaler Richtung gehaltert, derart, dass immer die oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29 in Berührung mit den oberen und unteren Führungsplatten 22 und 25 stehen. Die Achsen 33 der unteren Führungsrollen 29 sind so angeordnet, dass die unteren Führungsrollen 29 in Rollberührung mit den unteren Führungsplatten 25 an einer Stelle sind, die sich unterhalb der Oberfläche des Arbeitstisches 13 befindet und in Fig. 2 mit C bezeichnet ist.
Damit die oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25 mit den oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29 bleiben, ist ein Paar Frontführungsplatten 35 vertikal an der Frontfläche des Bärs 19 angeordnet, und ein Paar Frontführungsrollen 37 befinden sich an der oberen Frontplatte 7 in Rollberührung mit den Frontführungsplatten 35. Jede der Frontführungsrollen 37 ist frei rotierbar mittels einer Achse 39 auf einem Haltemittel 41 gehaltert, das horizontal beweglich in einer Bohrung in der oberen Frontplatte angeordnet ist. Das äussere Ende des Haltemittels 41, das nach vorn von der oberen Frontplatte 7 vorsteht, ist horizontal beweglich in einem Gehäuse 43 angeordnet, das an der oberen Frontplatte 7 befestigt ist und mittels einer Überwurfhohlmutter 45 bedeckt ist. Um die entsprechenden Frontführungsrollen 37 in Berührung mit den zugehörigen Frontführungsplatten 35 zu halten, ist ein Einstellbolzen 37 an der Überwurfmutter 45 angeordnet, der sich horizontal gegen die Haltemittel 41 erstreckt, und eine Feder 49 ist um den Bolzen 47 gelegt, um das Haltemittel 41 nach hinten vorzuspannen. Damit sind die Frontführungsrollen 37 durch die entsprechende Feder 49 in Rollberührung mit den Frontführungsplatten 35 vorgespannt, um den Bär 19 derart vorzuspannen, dass die oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29 in Rollberührung mit den oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25 bleiben, so dass der Bär 19 genau aufwärts und abwärts bewegt werden kann, ohne zu rütteln. In diesem Zusammenhang ist daraufhinzuweisen, dass nur ein einzelner Satz von Frontführungswalzen 37 und eine Frontführungsplatte 35 verwendet werden können, obwohl im Ausführungsbeispiel zwei Sätze beschrieben wurden.
Gemäss Fig. 1 ist zur Verhinderung eines seitlichen Rütteins des Bärs 19 während der Vertikalbewegung ein Paar seitlicher Führungsplatten 51 beidseits des Bärs 19 angeordnet, und ein Paar seitlicher Führungsrollen 53 sind an den aufrechten Platten 3 und 5 vorhanden und stehen in Rollberührung mit den genannten seitlichen Führungsplatten 51. Die seitlichen Führungsplatten 51 sind in der gleichen Weise angeordnet wie die Frontführungsrollen 37, die mit den seitlichen Führungsplatten 51 zusammenwirken, um den Bär 19 weich zu führen.
In der oben beschriebenen Anordnung wird der Bär 19 durch die oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29, die Frontführungsrollen 37 und die seitlichen Führungsrollen 53 geführt, während der Bär vertikal bewegt wird, um das obere Messer 17 gegen das untere Messer 15 hin und von diesem weg zu bewegen. Die Führungsrollen 27,29, 37 und 53 sind federnd in Rollberührung mit den Führungsplatten 23,25, 35 und 51 des Bärs mittels Federn 49 gehaltert und deshalb besteht kein Problem des Führungszwischenraumes beim Bär 19. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass Antifriktionsglieder verwendet werden können anstelle der Führungsrollen 27,29, 37 und 53, die dann mit den Führungsplatten 23, 25, 35 und 51 zusammenwirken.
Um den Bär 19 aufwärts und abwärts zu bewegen, ist eine Antriebswelle 55 horizontal unterhalb des Bärs 19 zwischen den aufrechten Platten 3 und 5 angeordnet. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass diese Antriebswelle 55 unterhalb des Bärs 19, aber um einen gewissen Betrag hinter der vertikalen Ebene angeordnet ist, in der sich der Bär 19 bewegt. Die Antriebswelle 55 wird durch die aufrechten Platten 3 und 5 mittels Lagermittel 57 geführt, und sie ist mit einem Antriebsmotor 59 in üblicher Weise verbunden, um den Bär 19 zu bewegen. Die Antriebswelle 55 ist an den gegenüberliegenden Enden mit einem Paar Exzentern 61 versehen, die mittels einer Keilverbindung 63 auf der Welle befestigt sind, und die Exzenter 61 sind mittels Verbindungsstäben 65 mit den Rippen 21 des Bärs 19 mittels entsprechender Stifte 67 verbunden. Die Stifte 67 der Verbindungsstäbe 65 befinden sich an einer tieferen Stelle als die Oberfläche des Arbeitstisches 13, aber an einer höheren Stelle als der Punkt C, wo die unteren Führungsrollen 29 die unteren Führungsplatten 25 berühren. Die Verbindungsstäbe 65 sind drehbar mit den Exzentern 61 verbunden und sind auch drehbar an den Rippen 21 des Bärs 19 durch Stifte verbunden, die horizontal aufeinander ausgerichtet sind. Wenn die Antriebswelle 55 durch den Antriebsmotor 59 rotiert wird, bewegen die Exzenter 61 den Bär 19 mittels der Verbindungsstäbe 65 und der Stifte 67 auf und ab.
In der beschriebenen Anordnung wirkt eine vertikale Komponente VE und eine horizontale Komponente H auf die Stifte 67 der Verbindungsstäbe 65, wenn der Bär 19 durch die Antriebswelle 55 und die Exzenter 61 abgesenkt wird. Damit hat der Bär 19 durch das Moment der horizontalen Komponente H um den Punkt C eine Tendenz im Uhrzeigersinn (Fig. 2) zu kippen, weil sich die Stifte 67 an einer höheren Stelle befinden als der Punkt C. Das obere Messer 17 ist während des Schneidens eines Werkstückes W in Zu-
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sammenarbeit mit dem unteren Messer 15, einer vertikalen Reaktion bzw. einem nach oben gerichteten Scherwiderstand und einer horizontalen nach hinten gerichteten Komponente unterworfen. Dementsprechend ist der Bär 19 beim Absenken durch die Antriebswelle 55 und die Exzenter 61 nach hinten gedrückt, um die oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25 gegen die oberen und unteren Führungsrollen 27 und 29 zu pressen, um das Absenken ohne Rütteln zu bewirken und damit das obere Messer 17 nach unten zu bringen.
Wie in Fig. 2 ferner dargestellt ist, ist ein Ausgleichsmittel 69 vorhanden, das in diesem Fall als Luftzylinder dargestellt ist, und dient den Bär 19 oben nach hinten zu drücken, um den Bär 19 weich anzuheben. Das Ausgleichsmittel 69 ist drehbar an seinem oberen Ende mittels eines Stiftes 61 am Träger 11 über einen Halter 73 befestigt und mit einem unteren Ende mit einem Verbinder 75 am Bär 19 befestigt. Damit kann der Bär 19 nicht nur weich angehoben werden, sondern das Anheben und Absenken geschieht mittels der oberen und unteren Führungsplatten 23 und 25, auf denen die Führungsrollen 27 und 29 rollen, sehr genau.
Wie Fig. 2 zeigt, ist zur Einstellung der Breiten oder Längen, in die das Werkstück W geschnitten werden soll, eine längliche Einstellehre 27 an der Rückseite des oberen und unteren Messers 15 und 17 und parallel zu diesen angeordnet und einen Anschlag für das Werkstück w zu bilden, das über das untere Messer 15 gelegt wird. Die hintere Einstellehre 77 ist durch eine Anzahl Schlitten 79 geführt, die je auf Rollen 81 ruhen, so dass sie horizontal gegen das untere Messer 15 hin und von diesem weg bewegbar ist. Die Schlitten 79 sind mittels der Rollen 81 aufSchienen 83, die auf länglichen Trägern 85 rechtwinklig zum oberen Messer 17 angeordnet sind, beweglich geführt. Die Träger 85 sind parallel zueinander an der Unterseite eines plattenförmigen Basiselementes 87 befestigt, das seinerseits horizontal am unteren hinteren Ende des Bärs 19 und rechtwinklig dazu in der Art eines freitragenden Armes gehaltert ist. Um die Schlitten 79 auf den Schienen 83 zu bewegen, sind Einstellschrauben 89 mit einer Mutter 91 drehbar auf den Trägern 85 angeordnet und sind mit den Schlitten 79 mittels der Muttern 91 verbunden. Die Schlitten 71 sind drehbar an den Muttern 91 mittels Stifte 93 befestigt, derart, dass sie nach oben um die Stifte 93 herum aus der Ebene, in der sich das Werkstück W befindet ausgeschwenkt werden können. Nocken 95 befinden sich auf Schienen 83 nahe bei deren hinteren Enden, so dass die Rollen 81, die darauflaufen, die Schlitten 79 um die Stifte 97 schwenken. Die Nocken 95 sind an einer Anzahl Bohrungen auf den Schienen 83 angeordnet, so dass sie entfernbar an jeder Stelle der Schienen 83 befestigt werden können. Die Schraubspindeln 89 sind miteinander über Zahnradgetriebe und einer Welle 99 verbunden, so dass sie simultan mittels eines Motors 101 bewegt werden können, um die Schlitten unter Verwendung der Muttern 91 zu bewegen.
In der beschriebenen Anordnung wird die hintere Einstellehre 77 horizontal mittels der Schlitten 79 mit Hilfe der Spindeln 89 und der Muttern 91 gegen das untere Messer 15 hin und von diesem weg bewegt, um die Breiten oder Längen einzustellen, in die das Werkstück W geschnitten werden soll. Wenn die Rollen 81 auf den Schienen 79 über die Nokken 95 auf den Schienen 83 auflaufen, werden die Schlitten 79 um die Stifte 93 nach oben geschwungen, und die hintere Einstellehre 77 wird aus der Ebene gebracht, in der sich das Werkstück W befindet und in der dieses auch bewegt wird. Somit kann die hintere Einstellehre 77 durch Bewegen der Schlitten 79 auf die Nocken 95 von den Schienen 83 abgehoben werden, so dass das Werkstück W weiter nach hinten bewegt werden kann, um mit grösserer Breite oder Länge geschnitten zu werden. Die Nocken 95 können einstellbar an jeder Stelle der Schienen 83 befestigt werden, um zu bewirken, dass die hintere Einstellehre 77 an jeder Stelle der Schienen 83 aus dem Weg herausgeschwungen werden kann.
In Fig. 3 ist zusätzlich zu den Fig. 1 und 2 eine Anzahl von Niederhaltemitteln 103 dargestellt, die auf der unteren Partie der oberen Frontplatte 7 in Reihe angeordnet sind, um das Werkstück W auf dem Arbeitstisch 13 zu halten.
Jedes dieser Niederhaltemittel 103 umfasst einen hydraulischen Zylinder 105, einen Kolben und eine Kolbenstange 107, die vertikal gleitend im Zylinder 105 geführt sind und an ihrem unteren Ende mit einem Niederhalteglied 109 versehen sind. Eine Feder 111 befindet sich im Zylinder 105, um den Kolben und damit die Kolbenstange 107 nach oben zu drücken. Die Anordnung ist dabei derart, dass der Kolben und die Kolbenstange 107 durch hydraulisches Fluid entgegen der Kraft der Feder 111 gedrückt wird, um mit den Niederhaltemitteln 103 das Werkstück W auf den Arbeitstisch 13 zu drücken.
Die Niederhaltemittel 103 sind hydraulisch mittels eines Rohrs 113 mit einer Pumpe 115 verbunden, die ihrerseits mittels einem Nocken 117 angetrieben wird, der koaxial an der Antriebswelle 55 für den Bär 19 mittels eines Keils 119 verbunden ist und durch diese Welle angetrieben wird. Die Pumpe 115 besteht aus einem Gehäuse 121 mit einer Bohrung 123 mit grossem Durchmesser, und eine Bohrung 125 mit kleinerem Durchmesser ist mit der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser verbunden, und ein Durchgang 127 verbindet die Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser mit dem Rohr 113. Die Bohrung 123 mit grossem Durchmesser ist nach aussen offen, und die Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser ist in Verbindung mit dem innersten Ende der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser und axial dazu angeordnet, und der Durchgang 127 ist derart angeordnet, dass das innerste Ende der Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser mit dem Rohr 113 verbunden ist.
Im Gehäuse 121 der Pumpe 115 ist ein schalenförmiger Kolben 129 in der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser angeordnet, und ein Stössel 131 mit einer Stange 133 ist gleitbar auf dem Kolben 129 angeordnet, so dass dieser in die Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser eingesetzt werden kann. Der Stössel 131 seinerseits befindet sich innen im Kolben 129, und die Stange 133 ist gleitend in eine Bohrung im Zentrum des Kolbens 129 angeordnet, derart, dass die Stange 133 aus dem Kolben 129 nach aussen vorsteht. Die Stange 133 des Stössels 131 ist an ihrem äusseren Ende mit einem Block 135 versehen, auf dem ein Kurvenabtaster 137 drehbar befestigt ist, der mit den Nocken 117 der Antriebswelle 55 für den Bär 19 in Rollverbindung steht. Eine Feder 139 befindet sich in der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser, um den Kolben 129 nach aussen zu drücken, und eine weitere Feder 141, die stärker ist als die genannte Feder 139, befindet sich an der Stange 133 des Stössels 131 zwischen dem Kolben 129 und dem Block 135, um den Kurvenabtaster 137 gegen die Kurvenscheibe 117 zu drücken.
Die Anordnung ist derart, dass der Kolben 129 mit dem Kurvenabtaster 137, dem Block 135 und der Feder 141 davor bewahrt ist, aus der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser herauszuspringen, und der Kurvenabtaster 137 drückt den Block 135, die Stange 133 und den Stössel 131 nach innen, wenn die Kurvenscheibe 117 mittels der Antriebswelle 55 rotiert wird. Somit, wenn die Kurvenscheibe 117 rotiert, bewegt der Kurvenabtaster 137 zuerst den Kolben 129 entgegen der Federkraft der Feder 139 mittels des Blocks 135, und die Feder 141, die stärker ist als die Feder 139, nach innen bis der Kolben 129 die innerste Begrenzung erreicht. Nachdem der Kolben 129 die innerste Grenze erreicht hat, bewegt der Kurvenabtaster 137 den Stössel 131 nach innen bis zur Berührung mit der Bohrung 135 mit klei5
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nem Durchmesser entgegen der Kraft der Feder 141. Die Kurvenscheibe 117 ist so angeordnet, dass der Kurvenabtaster 137 den Stössel 131 bis zur innersten Grenzein der Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser bringt, gerade bevor der Bär 19 mittels der Antriebswelle 55 abgesenkt wird, um mit dem oberen Messer 17 das Werkstück W in Zusammenarbeit mit dem unteren Messer 15 zu schneiden. Damit wird hydraulisches Fluid über die Bohrung 123 mit grossem Durchmesser, die Bohrimg 125 mit kleinem Durchmesser, den Durchgang 127 und das Rohr 113 zu den Niederhaltemitteln 103 geführt.
Ein Tank 173, in dem sich das hydraulische Fluid befindet, ist mit dem Rohr 113 über ein Ablassventil 145 und ein Überdruckventil 147 verbunden. Somit kann das hydraulische Fluid aus dem Rohr 113 in den Tank abgelassen werden und kann aus dem Reservoir über das Überdruckventil zugeführt werden. In der beschriebenen Anordnung wird jeder Kolben und jede Kolbenstange 107 der Niederhaltemittel 103 ursprünglich durch eine grosse Menge hydraulischen Fluids unter geringem Druck aus der Pumpe 115 nach unten bewegt, wenn der Kolben 129 der Pumpe 115 in die Bohrung 123 mit grossem Durchmesser bewegt wird. Dementsprechend halten die Niederhalteglieder 109 der Niederhaltemittel 103 das Werkstück W mit geringem Druck auf dem Arbeitstisch 113 , wenn der Kolben 129 nach innen bewegt wird, so dass Lärm vermieden wird und auch das Werkstück W nicht beschädigt werden kann. Die Feder 141 der Pumpe 115 dämpft den Druckanstieg, der sich im hydraulischen Kreis ergibt, wenn die Niederhalteglieder 109 das Werkstück W berühren, um dieses auf den Arbeitstisch 13 zu drücken. Nachdem der Kolben 129 seine innere Endlage in der Bohrung 123 mit grossem Durchmesser der Pumpe 115 erreicht hat, wird der Stössel 131 in der Bohrung 125 mit kleinem Durchmesser bewegt, und der Kolben und die Stange 109 wird um einen geringen Betrag durch eine geringe Menge von hydraulischem Fluid unter hohem Druck nach unten bewegt. Damit wird das Werkstück W, das bisher unter geringem Druck auf dem Arbeitstisch 13 mit niedrigem Druck leicht nach unten gehalten wurde, schliesslich eng auf dem Arbeitstisch 13 durch die Niederhalteglieder 109 unter hohem Druck durch die Wirkung des Stössels 113 gehalten, und dies geschieht ohne Lärm und auch ohne dass das Werkstück durch die Niederhalteglieder 109 beschädigt würde. Wenn das Werkstück W auf den Arbeitstisch 13 durch die Niederhalteglieder 109 gehalten wird, wird eine überschüssige Menge von hydraulischem Fluid durch das Ablassventil 145 in den Tank 143 abgelassen. Nachdem das Werkstück W durch die Niederhalteglieder 109 nach unten gedrückt wird, wird auch der Bär 19 mittels der Antriebswelle 55 abgesenkt, damit das obere Messer 17 das Werkstück W in Zusammenwirkung mit dem unteren Messer 15 schneiden kann. Nachdem das Werkstück W durch oberes und unteres Messer 15 und 17 geschnitten wurde, bewirkt die Antriebswelle 55 das Anheben des Bärs 19, und die Nockenscheibe 117 wird weitergedreht, so dass der Kurvenfolger 137 und die Federn 141 und 139 den Stössel 131 und den Kolben 129 nach aussen bewegen. Nachdem das Werkstück W geschnitten wurde, werden die Kolben und Stangen 107 und die Niederhalteglieder 109 mittels der Federn 111 angehoben, um das Werkstück W zu befreien, wenn der Kolben 129 und der Stössel 131 mittels der Federn 139 und 141 nach aussen bewegt werden. Eine Menge des hydraulischen Fluids wird durch den Kolben 129 und den Stössel 131 aus dem Reservoir 143 und in das Rohr 113 gesaugt, wenn diese durch die Federn 139 und 141 nach aussen bewegt werden. Selbstverständlich kann auch eine pneumatische Pumpe anstelle der hydraulischen Pumpe 115 verwendet werden, um das Prinzip der vorliegenden Erfindung zu verwirklichen. Gemäss Fig. 2,
4 und 5 ist eine Reihe Stützelemente 149, von denen jedes aus einem länglichen Rechteckblock besteht unterhalb des' oberen Messers 17 auf der Hinterseite des unteren Messers 15 und parallel dazu angeordnet, um das Werkstück W gegen das obere Messer zu halten, wenn das Werkstück durch das obere und das untere Messer 15 und 17 geschnitten wird. Die Stützelemente 149 sind so angeordnet, dass damit das Werkstück W in der Weise gehalten wird, dass das Werkstück W zwischen den Stützgliedern 149 und dem oberen Messer 17 gehalten ist, wenn das obere Messer 17 abgesenkt wird. Deshalb sind die Stützelemente 149 so angeordnet,
dass sie auf und ab bewegt werden und auch gekippt werden können, wenn das obere Messer 17 bewegt wird, das entfernbar am unteren Ende des Bärs 19 befestigt ist und zum unteren Messer 15 geneigt angeordnet ist.
Gemäss Fig. 4 trägt jedes Stützelement 149 am einen Ende eine horizontale zylindrische Bohrung 149b, die teilweise ausgebrochen ist und daher eine mehr oder weniger halbzylindrische Form aufweist, und sie sind miteinander durch einen Verbindungsblock 151 verbunden, welche in die Bohrungen 149b eingreifen und die mit einer Bolzenschraube 153 am gegenüberliegenden Ende des benachbarten Stützelementes 149 befestigt sind. Die Stützelemente 149 sind voneinander durch einen geringen Abstand distanziert, und der Verbindungsblock 151 ist in der zylindrischen Bohrung 149b eingepasst, so dass jedes Stützelement 149 um diesen Verbindungsblock 151 geschwenkt werden kann. Dadurch sind die Stützelemente 149 miteinander verbunden, so dass jedes unabhängig von den anderen gekippt werden kann, um mit der Bewegung des oberen Messers 17 übereinzustimmen.
Jedes Stützelement 149 ist mit einer Anzahl Schrauben 155 auf einem Träger 157 befestigt, von denen jeder an einer zentralen Partie mit einer C-förmigen Öffnung 157o versehen ist, die sich nach oben öffnet. Die Träger 157 befinden sich auf der Rückseite der unteren Frontplatte 9 und gleiten darauf, so dass sie auf und ab bewegt und zusammen mit den Stützelementen 149 nach rechts und links gekippt werden können. Um die Bewegung der Träger 157 zu führen, ist eine längliche Führungsplatte 159 horizontal an der Rückseite der unteren Formplatte 9 mittels einer Anzahl Schrauben 161 und mit einer Anzahl Abstandhaltern 163 befestigt, die sich zwischen den Trägern 157 befinden. Ein Träger 157 ist drehbar an der Rückseite der unteren Formplatte 9 mittels eines Verbinders 165 verbunden, der an seinem einen Ende drehbar mit einer Partie eines der Träger 157 mittels eines Stifts befestigt ist und am anderen Ende an einem Stift 169, der sich zwischen der Führungsplatte 159 und der Rückseite der unteren Frontplatte 9 befindet, drehbar gehaltert ist. Die Träger 157 können zwischen der Führungsplatte 159 und der Rückseite der unteren Frontplatte 9 auf und ab bewegt und rechts und links gekippt werden und ebenso zwischen den Abstandshaltern 163, damit die entsprechenden Stützelemente 149 auf die Bewegung des oberen Messers 17 ansprechen können.
Um die Stützelemente 149 aufwärts und abwärts zu bewegen, sind eine Anzahl hydraulischer Motoren 171, von denen jeder eine Kolbenstange 173 aufweist, unter den Trägern 157 angeordnet, und deren Kolbenstangen 173 sind drehbar mit den Trägern 157 mittels Stifte 175 verbunden. Die hydraulischen Motoren 171 sind wenigstens angenähert vertikal mit deren Kolbenstangen 173 nach oben vorstehend angeordnet und mit den Trägern 157 verbunden, und sie sind drehbar auf der Rückseite der unteren Frontplatte 9 mittels Stifte 177 befestigt, derart, dass sie leicht links und rechts geschwungen werden können. Dadurch können die Halteglieder 149 durch die hydraulischen Motoren 171 mittels der Träger 157 auf und ab bewegt und auch links und rechts gekippt werden, um das Werkstück W in Übereinstimmung
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mit der Bewegung des oberen Messers 17 nach oben zu halten. Dabei sind die hydraulischen Motoren 171 derart angeordnet, dass dadurch die Halteelemente 149 auf der Ebene des unteren Messers 15 gehalten werden, so dass das Werkstück horizontal auf dem unteren Messer 15 und den Stützelementen 149 aufliegt, wenn die Kolbenstangen 173 durch das hydraulische Fluid voll ausgefahren sind.
Gemäss Fig. 6 sind die hydraulischen Motoren 171 durch ein Rohr 179 mit einem Steuerventil 181 verbunden, um die hydraulischen Motoren 171 in Verbindung mit der Vertikalbewegung des Bärs 19 zu steuern. Das Steuerventil 181 besitzt eine Bohrung 183 mit geringerer Bohrung, an die das Rohr 179 angeschlossen ist und weist zudem eine Bohrung 185 mit grösserem Durchmesser auf, die mit der Bohrung 183 mit geringerem Durchmesser verbunden ist. Das Steuerventil 183 ist mit einem Kern 187 versehen, der in die Bohrung 185 mit grossem Durchmesser eingesetzt ist, derart,
dass durch deren Bewegung die Bohrung 183 mit geringem Durchmesser und die Bohrung 185 mit grossem Durchmesser miteinander verbunden oder voneinander abgetrennt sind. Der Kern 187 ist mit einer Stange 189 versehen, die aus dem Steuerventil 181 durch eine darin geformte Bohrung vorsteht und mittels einer Feder 191 vorgespannt ist, um die Bohrung 183 mit geringem Durchmesser und die Bohrung 185 mit grossem Durchmesser voneinander zu trennen und die Stange 189 nach aussen zu pressen. Die Stange 189 des Körpers 187 ist an ihrem äusseren Ende mit einem Kurvenabtaster 193 versehen, der drehbar angeordnet ist und mit einer Kurvenscheibe 195 in Berührung steht, die sich am Bär 19 befindet. Die Anordnung ist dabei derart, dass der Körper 187 entgegen der Kraft der Feder 191 durch die Kurvenscheibe 195 mittels dem Kurvenabtaster 139 bewegt wird, um dadurch die Bohrung 183 mit kleinem Durchmesser und die Bohrung 185 mit grossem Durchmesser miteinander zu verbinden. Die Kurvenscheibe 195 ist so angeordnet, dass der Körper 187 die Verbindung zwischen den beiden Bohrungen 183 und 185 herstellt, wenn der Bär 19 nahe bei seinem oberen Endpunkt angelangt ist.
Wie Fig. 6 zeigt, ist die Bohrung 185 des Steuerventils 181 mit einem Rohr 197 verbunden, das zu einem Akkumulator 199 und zu einer hydraulischen Quelle P über ein Überdruckventil 201 führt. Ein Ablaufventil 203 ist mit dem Rohr 197 verbunden, und eine Drossel 205 ist parallel zum Ablassventil 203 geschaltet, so dass hydraulisches Fluid von Hand aus dem Rohr 197 abgelassen werden kann.
In der beschriebenen Anordnung ist der Körper 187 des Steuerventils 181 durch die Steuerkurve 195 entgegen der Kraft der Feder 191 gepresst, um die Bohrung 185 und die Bohrung 183 miteinander zu verbinden wenn der Bär 19 oben angelangt ist. Somit, wenn der Bär 19 an seiner oberen Endlage ist, werden die hydraulischen Motoren 171 mit hydraulischem Fluid aus dem Akkumulator 199 und der hydraulischen Quelle P über das Steuerventil 181 versorgt, um die Stützelemente 149 auf einer Ebene mit dem unteren Messer 15 zu halten, so dass das Werkstück W horizontal liegt. Wenn der Bär 19 abgesenkt wird, um das Werkstück W zu schneiden, werden die Stützglieder 149 durch das obere Messer 17 gepresst, um sich mit dem abgeschnittenen Teil des Werkstücks W abzusenken. Wenn die Stützglieder 149 durch das obere Messer 17 gedrückt werden, werden die Kolbenstangen 173 der hydraulischen Motoren 171 bewegt und bewirken das Ablaufen des hydraulischen Fluids durch das Steuerventil 181 gegen den Körper 187 und die Feder 191 in den Akkumulator 199 und die Quelle P über das Ablaufventil 203, so dass die Stützglieder 149 abgesenkt werden. Wenn der Bär 19 nach dem Schneiden des Werkstücks W angehoben wird, werden die Stützglieder 149 in abgesenkter Lage gehalten, ohne das abgeschnittene Werkstück anzuheben, weil der Körper 187 des Steuerventils 181 nicht mehr unter dem Druck der Steuerkurve steht, um die Verbindung zwischen den beiden Bohrungen zu trennen. Selbstverständlich können auch pneumatische Motoren anstelle der dargestellten hydraulischen Motoren 171 verwendet werden, um dasselbe Prinzip zu erfüllen.
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3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Blechschere, bei der das untere Messer entfernbar an dem einstückig mit dem Rahmen verbundenen Arbeitstisch befestigt ist, und ein Bär vertikalbeweglich geführt ist und ein oberes Messer zur Ausführung einer Scheroperation mit dem unteren Messer trägt, gekennzeichnet durch obere und untere hintere Führungsmittel (27,29) am Rahmen, um die obere und untere hintere Partie (23,25) des Bärs (19) zu führen, durch vordere, am Rahmen (3, 5) angeordnete Führungsmittel (35, 37, 51, 53), um die vordere Partie des Bärs (19) zu führen, durch Antriebsmittel (55) zum Antreiben des Bärs (19), die unterhalb des Bärs und um einen Betrag hinter der Ebene der Vertikalbewegung des Bärs (19) angeordnet sind, und durch Verbindungsstäbe (65) zur Verbindung der Antriebsmittel (55) mit dem Bär (19) an einer Stelle, die über dem unteren hinteren Führungsmittel (29) liegt.
2. Blechschere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel Rollen (27,29, 37, 53)
sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Blechschere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel Gleitelemente (23, 25, 35, 51) sind.
4. Blechschere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren hinteren Führungsmittel (25) unter der oberen Fläche des Arbeitstisches (13) angeordnet sind.
5. Blechschere nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Fluidmotoren (105) an der Frontseite des Rahmens zum Niederhalten eines Werkstückes (W), durch eine Leitung (113) zur Verbindung der Fluidmotoren (105) mit einer Pumpe (115), ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (115) mit Mitteln (129) versehen ist, um eine Menge Fluid mit niedrigem Druck abzugeben, dass Mittel (131) vorhanden sind, um eine Teilmenge mit hohem Druck zu erzeugen, und dass schliesslich noch Mittel (139) vorhanden sind, um den Druckanstieg zu dämpfen.
6. Blechschere nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (115) einen Zylinder (121) und einen Kolben (129) umfasst, dass das genannte Mittel zur Abgabe einer Menge Fluid mit niedrigem Druck der Kolben (129) mit grösserem Durchmesser, und dass das genannte Mittel (131) zur Abgabe einer Teilmenge mit hohem Druck ein Kolben (131) mit kleinerem Durchmesser ist.
7. Blechschere nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Dämpfen des Druckanstieges ein verschiebbarer Kolben mit grossem Durchmesser ist.
8. Blechschere nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch in einer Reihe angeordnete Stützmittel (149), welche Reihe hinter dem unteren Messer (15) angeordnet ist, derart, dass ein Werkstück (W) unterstützt wird, und zusammen mit der Bewegung des oberen Messers (17) aufwärts- und abwärtsbewegt und auch gekippt werden kann.
9. Blechschere nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützmittel (149) untereinander drehbar verbunden sind, in Richtung nach oben mittels Fluidmotoren (171) unter Vorspannung stehen, und dass Mittel (185, 193, 195) vorhanden sind, um den Beginn von deren Anhe-bung gegenüber der Anhebung des Bärs (19) zu verzögern.
10. Blechschere nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine hintere Einstellehre (77), die mittels Schlitten (79) aufschienen (83) hinter den beiden Messern (15, 17) horizontalverschieblich angeordnet ist, dass sie auf den Schlitten schwenkbar befestigt sind, und dass auf den Schienen Nocken (95) angeordnet sind, um damit die hintere Einstellehre (77) auf den Schlitten (79) aus der Ebene des Arbeitstisches (13) wegzuschwenken, derart, dass sie an jeder Stelle der Schienen (83) einstellbar angeordnet werden können.
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