CH667457A5 - Verfahren zur herstellung von substituierten 7-oxomitosanen. - Google Patents

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CH667457A5
CH667457A5 CH870/88A CH87088A CH667457A5 CH 667457 A5 CH667457 A5 CH 667457A5 CH 870/88 A CH870/88 A CH 870/88A CH 87088 A CH87088 A CH 87088A CH 667457 A5 CH667457 A5 CH 667457A5
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triazene
reaction
methylene chloride
compound
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CH870/88A
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Dolatrai Mohanlal Vyas
Terrence William Doyle
Richard A Partyka
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Bristol Myers Co
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    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/12Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains three hetero rings
    • C07D487/14Ortho-condensed systems
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Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel IX
Gruppe Halogen, C|. 6-Alkoxy, C| 6-Alkanoyl, C6M-Aroyl, Cyano, Trihalogenmethyl, Amino, Ct „6-Monoalkylamino, C2 i2-Dialkylamino, C6 ,2-Aryl, C6 ,2-Aryloxy, C, 6-Alkano-yloxy, C7 i4-Aroyloxy, Heterocyclo mit 1 oder 2 Ringen und 5-12 Ringatomen, einschliesslich 4 Heteroatomen, ausgewählt aus Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel und wobei jeder der genannten Substituenten C| .6-Alkoxy, C, _6-Alkano-yl> C6 14-Aroyl, C6_ ,2-Aryl, Q.^-Aryloxy, C,_6-Alkanoyloxy, C7„i4-Aroyloxy und Heterocyclo, gegebenenfalls 1-2 Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Cj..6-Alkoxy C,.6-Alkano-yl, Cyano, Trihalogenmethyl, Amino, Q 6-Alkylamino oder C2 i2-Dialkylamino trägt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mitosan der Formel X
IX
mit einem Triazen der Formel XI Ar-N =N-NH-R6
XI
worin R5 und R6 wie vorstehend definiert sind, und Ar den organischen Rest eines diazotierbaren aromatischen Amins bedeutet, umgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das Triazen der Formel XI 3-Methyl-l-(4-methylphenyl)triazen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin ein Molekularverhältnis von mindestens einem Teil Triazen, bezogen auf Mitosan der Formel X, verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin ein reaktionsinertes, organisches Lösungsmittel als Reaktionsmedium für das Mitosan der Formel X verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin ein niederer Alkanol, ein Niederalkylalkanoat, ein Diniederalkylether, ein niederpolyhalogenierter aliphatischer Kohlenwasserstoff oder ein cyclischer aliphatischer Ether mit bis zu 8 C-Ato-men und vorzugsweise Methylenchlorid. Methanol, Diethyl-
worin
R5 Wasserstoff oder Ç,_6-Alkyl ist und R6 CM2-Alkyl oder substituiertes C| i2-Alkyl, C3_ )2-Cy-35 cloalkyl oder substituiertes C3 |2-Cycloalkyl, worin das C-Atom, welches an Mitosan-7-Sauerstoffatom gebunden ist, 1-2 Wasserstoffatome trägt und die genannten Substituenten ausgewählt sind aus der Gruppe Halogen, C16-Alkoxy, Q 6-Alkanoyl, C4_|4-Aroyl, Cyano, Trihalogenmethyl, Amino, 40 C| .6-Monoalkylamino, C2__i2-Dialkylamino, C6 |2-Aryl, Cfr-i2-Aryloxy, C,_6-Alkanoyloxy, C7_,4-Aroyloxy, Heterocyclo mit 1 oder 2 Ringen mit 5—12 Ringatomen, einschliesslich bis zu 4 Heteroatomen, ausgewählt aus Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel und wobei jedes der genannten Substi-45 tuenten C, 6-Alkoxy, C|.6-Alkonoyl, C6 n-Aroyl, C6 |2-Aryl. C^l2-Aryloxy, C,_6-Alkanoyloxy, C7_|4-Aroyloxy und Heterocyclo, gegebenenfalls 1-2 Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C, 6-Alkoxy, C| 6-Alkanoyl, Cyano, Trihalogenmethyl, Amino, e, 6-Alkylamino oder C2 .|2-Dialkylami-50 no, trägt.
Viele Verbindungen der Formel IX sind bekannte Verbindungen, welche als Inhibitoren gegen experimentelle Tier-tumore in vivo aktiv sind. Eine Anzahl von neuen Verbindungen der Formel IX sind ebenfalls nach diesem Verfahren hergestellt worden und stellen einen Teil der vorliegenden Erfindung dar. Insbesondere die Substanzen der Beispiele 3-5 und 7 sind neue Substanzen und haben ebenfalls eine Antitumoraktivität gegen experimentelle Tiertumore. Diese Verbindungen sind ebenfalls Teil der vorliegenden Erfindung. Sie werden in ähnlicher Weise eingesetzt wie Mitomy-cin C. Die verwendeten Dosen werden entsprechend dem Verhältnis ihrer Toxizitäten zur Toxizität von Mitomycin C eingestellt. In Fällen, worin die neue Verbindung weniger to-65 xisch ist, wird eine höhere Dosis verwendet.
Das neue Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel IX umfasst die Reaktion eines Mitosans der Formel X
55
60
3
667 457
O
mit einem Triazen der Formel XI
Ar-N = N-N H-R6 XI
worin R5 und Rf' wie oben definiert sind und Ar den organischen Rückstand eines diazotierbaren aromatischen Amins bedeutet.
Die in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten A usd rücke «Niedëralk y I », « N iëdera 1 k o x y » und «Nieder-alkanoyl» bedeuten (wenn nicht an entsprechender Stelle ausdrücklich anders angegeben) gerade- oder verzweigtketti-
Sc/ienia 1 _
O
X
worin R5 und R6 wie oben definiert sind und Ar den organischen Rest eines diazotierbaren aromatischen Amins bedeuten.
Die 1-substituierten 3-Aryltriazene der Formel XI und insbesondere l-Alkyl-2-aryltriazene stellen eine Klasse von Reagentien dar, welche für die Umsetzung mit Carbonsäu-ren zur Bildung der entsprechenden Niederalkylester bekannt sind. l-Methyl-2-(4-methylphenyl)triazen kann nach dem Verfahren hergestellt werden, das durch E.H. White et al., in «Organic Syn.». 48 102-105 (1968) beschrieben ist und hier im Verfahren 1 dargestellt wird. Dieses Verfahren arbeitet jedoch nur gut mit wasserlöslichen Aminen; ein zweites Verfahren, das durch E.H. White et al., in «Tetrahedron Letters», 21, 761 (1961) beschrieben ist und hier im Verfahren 2 dargestellt ist ist zweckmässiger für die Herstellung von Triazenen aus wasserunlöslichen Aminen.
Das Reagens l-Methyl-2-(4-methylphenyl)triazen, das nach dem obigen Verfahren erhältlich ist, wurde vorher zur Herstellung von Methylestern von Carbonsäuren, wie 2,4-Dinitrobenzoesäure, verwendet (E.H. White et al., «Organic Syn.», 48, 102-105 (1968)) und Cephalosporinsäuren, welche die gewünschten A3-Verbindungen ohne Isomerisie-rung zu den A2-Isomeren ergeben (Mangia, «Tetrahedron Letters», 52, 5219-20 (1978)). Das Reagens ist ebenfalls verwendet worden, um ein 3-Methoxy-cephalosporinderivat durch Umsetzung mit dern entsprechenden 3-Hydroxy-3-ce-phem-4-carboxylat in Benzollösung und bei Rückflusstem-
ges Alkyl, Alkoxy oder Alkanoyl mit 1-6 C-Atomen, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, t-Butyl. Amyl, Hexyl usw. Vorzugsweise enthalten diese Gruppen 1 -4 C-Atome und besonders bevorzugt 1-2 C-Atome. Wenn 5 an entsprechender Stelle nicht anders angegeben, bedeutet der in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendete Ausdruck «Halogen» Chlor, Fluor, Brom und Jod. Der Ausdruck «nicht-toxisches, pharmazeutisch annehmbares Salz» bedeutet Salze der Verbindungen der Formeln I und 10 II, mit jeder nicht-toxischen, pharmazeutisch annehmbaren Säure oder Base. Solche Säuren sind wohlbekannt und umfassen Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Benzoesäure, Methansulfonsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Kampfersulfonsäure, Lävulinsäure und dergleichen. Solche 15 Basen sind wohlbekannt und umfassen z.B. nicht-toxische, metallische Salze, wie Natrium-, Kalium-, Calcium-, Magnesium* und Ammoniumsalze und Salze mit nicht-toxischen Aminen, z.B. Trialkylamin, Procain, Dibenzylamin, Pyridin, N-Methylmorpholin und N-Methylpiperidin. Die Salze wer-20 den nach bekannten Verfahren hergestellt.
Das ofindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel IX wird durch das nächstehende Schema 1 dargestellt
IX
40
peratur herzustellen (Wiederkehr et al., US-PS 4 069 324, erteilt am 17. Januar 1968).
Andere l-Niederalkyl-3-aryltriazene der Formel XI können in ähnlicher Weise hergestellt werden, wie durch Um-45 setzten anderer Niederakylamine mit Aryldiazoniumsalzen. Jedes Arylamin mit 6-12 C-Atomen, welches leicht ein Di-azoniumsalz bilden kann, kann als Quelle für den Arylteil der 1,3-disubstituierten Triazene verwendet werden. Einige Beispiele der in dieser Weise hergestellten und in der vorlie-50 genden Erfindung verwendeten Triazene sind:
l-(n-Butyl)-3-(4-methylphenyl)triazen, l-(l-Methylethyl)-3-(4-methylphenyl)triazen, l-(4-Methylphenyl)-3-(2-(4-morpholinyl)ethyl)triazen, 55 l-(4-Methylphenyl)-3-(2-(2-pyridyl)ethyl)triazen, 1 -(2-Benzylthioethyl)3-(4-methylphenyl)triazen, 1 -(4-Chlorphenyl)-3-( 1,3-dioxo-2-ylmethyl)triazen, l-(4-Chlorphenyl)-3-(tetrahydrofuran-2-ylmethyl)triazen. Andere Triazene, welche zweckmässige Reaktanten für 60 die Verwendung im vorliegenden Verfahren zur Herstellung von 7-substituierten Alkoxymitosanen der Formel IX sind, sind in der Literatur beschrieben. Als Beispiele dienen diejenigen, welche T.A. Daniels et al., in «Can. J. Chem.», 55,
25
+ Ar-N = N-N H-R6 XI
-R-
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4
a X = H, Y = CN b X = N02, Y = CN c X = C02Me, Y = CN d X = Ac, Y = CN e X = N02, Y = CO,Et fX = CO,Me, Y = CO,Et g X = CO,Me, Y = COPh h X = NO,, Y = -CH(OCH3),
Nachstehend sind weitere zweckmässige Triazenaus-gangsmaterialien der Formel XI für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung angegeben. l-(n-Butyl)-3-(a-naphthyl)triazen 1 -(n-Hexy l)-3-phenyltriazen l-Ethyl-3-(2,4-dimethylphenyl)triazen 1 -( 1 -Methylethyl)-3-(4-methoxyphenyl)triazen Für die Herstellung von Mitomycin A wird in der Regel als Methylierungsmittel 3-Methyl-l-(4-methylphenyl)triazen verwendet. Vorzugsweise werden mindestens 2 Molieile des letzeren pro Molteil 7-Hydroxy-9a-methoxymitosan verwendet und die Reaktion wird vorzugsweise in einem flüssigen "organischen Lösungsmittel für das Ausgangsmaterial 7-Hy-droxy-9a-methoxymitosan durchgeführt. Bevorzugte Lösungsmittel sind niedere Alkanole. Niederalkylester niederer Alkancarbonsäuren Diniederalkylether, cyclische aliphatische Ether und niedere polyhalogenierte aliphatische Kohlenwasserstoffe. Diese Lösungsmittel enthalten bis 6 C-Ato-me; diejenigen mit einem Siedepunkt von weniger als 100 C werden jedoch bevorzugt. Spezifische bevorzugte Lösungsmittel sind Methylenchlorid, Methanol, Diethylether. Eth-ylacetat und Mischungen davon. Die Reaktion kann bei Rückflusstemperatur der Reaktionsmischung oder bis zu 60 C durchgeführt werden. Bei höheren Temperaturen neigt das Mitosan zur Zersetzung, was eine Reduktion der Ausbeute bewirkt. Vorzugsweise wird die Reaktion bei Zimmertemperatur oder darunter, z.B. im Bereich von 0 bis 25 C durchgeführt.
Ein üblicher Weg zur Bestimmung, wann die Reaktion beendigt ist, ist die Dünnschicht-Chromatographie. Mitomycin A ist tief purpurfarben und kann leicht vom Ausgangsmaterial oder von Nebenprodukten unterschieden werden. Im Lösungsmittelsystem Methylenchlorid/Methanol (90 10) hat Mitomycin A einen RrWert von 0,36. Chromatographie auf neutralem Aluminiumoxid kann für die Reinigung des Produktes verwendet werden.
Die vorhergehenden Reaktionsbedingungen und Vor-sichtsmassnahmen sind für die Herstellung anderer 7-R60-Mitosanen der Formel IX nach dem vorliegenden Verfahren anwendbar.
5
Aktivität gegen die murine Leukämie P-388
Tabelle I enthält die Resultate von Laboratorientests mit CDFrMäusen, welchen intraperitoneal ein Tumorinokulum von 106-Asciteszellen der murinen Leukämie P-388 implan-10 tiert wurde und welche mit verschiedenen Dosen entweder einer Testverbindung der Formel I oder II oder mit Mitomycin C behandelt wurden. Die Verbindungen wurden durch intraperitoneale Injektion verabreicht. Gruppen von 6 Mäusen wurden für jeden Dosisanteil verwendet und mit einer 15 einzigen Dosis der Verbindung am Tag nach der Inokulation behandelt. Eine Gruppe von 10 mit Salzlösung behandelten Kontrollmäusen wurde von jeder Serie von Experimenten umfasst. In einem 30 Tage-Protokoll wurde die mittlere Überlebenszeit in Tagen, welche für jede Mäusegruppe be-20 stimmt wurde und die Anzahl der Überlebenden am Ende der 30 Tage-Periode aufgezeichnet. Die Mäuse wurden vor jeder-Behandlung-gewogen-und wiederum am Tag 6. Die Gewichtsänderung wurde als Mass für die Toxizität der Droge betrachtet. Es wurden Mäuse mit einem Gewicht von 25 je 20 g verwendet und ein Gewichtsverlust von etwa 2 g wurde nicht als übermässig betrachtet. Die Resultate wurden als % T/C bestimmt, welches das Verhältnis der mittleren Überlebenszeit der behandelten Gruppe zur mittleren Überlebenszeit der mit Salzlösung behandelten Kontrollgruppe x 100 30 bedeutet. Die mit Salzlösung behandelten Kontrolliere starben normalerweise innerhalb von 9 Tagen. Der «maximale Effekt» in der folgenden Tabelle wird als % T/C ausgedrückt und durch die Dosis, durch welche dieser Effekt erzielt wurde. Die Werte in Klammern sind diejenigen, welche 35 mit Mitomycin C als positive Kontrolle im gleichen Experiment erhalten wurden. Demzufoge kann das Mass der relativen Aktivität der vorliegenden Substanzen zu Mitomycin A abgeschätzt werden Ein minimaler Effekt bestimmt als % T/C wurde als 125 betrachtet. Die mininaie effektive Dosis. 40 welche in der nachstehenden Tabelle geschildert wird, ist diejenige, welche in % T/C von 125 ergibt. Die beiden Werte, welche jeweils in der Kolonne «mittlere Gewichtsänderung» angegeben werden, sind der mittlere Gewichtswechsel pro Maus bei der maximalen effektiven Dosis bzw. der minima-45 len effektiven Dosis.
Tabelle I
Hemmuns der murinen Leukämie P-388
Verbindung Beispiel Nr.
R
n Bu l-Pr maximaler Effekt % T/C Dosis1
167(306)4 167(306)
1,6(3,2)4 1,6(3.2)
minimaler Mittl. Gew.-Effekt Dosis1 änderung2
0.2 0,05
+ 0,1; -0,4 -0.7; +0.1
CH,CH,-N O
222(306)
6,4(3,2)
0.05
1.7; -0.5
5
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Verbindung Beispiel Nr. R
-CH2CH2 -
~ch2ch2sch2
-CH2CH2OCH3
o.
7 .
-CH2CH
o o
Tabelle I (Fortsetzung) maximaler Effekt
% T/C
5
233(306) 156(306) 211(172) 267(172)
Dosis1 3,2(3,2)
6,4(3,2)
0,4(3,2)
0,4(3,2)
minimaler Mittl. Gew.-Effekt Dosis1 änderung2
0,05 0,2 0,05 0,05
1. mg/kg Körpergewicht
2. mittlerer Wert in g pro Tag für jede minimale und maximale effektive Dosis
3. Urakawa et al., «J. Antibiotics», 23, 804-809 (1980)
4. Werte in Klammern betreffen Tests mit Mitomycin C im gleichen Versuch
-2,4; +0,2 -0,7; +0,3 0,6; +1,3 + 0,9; +1,7
In Anbetracht der Antitumor-Aktivität, welche am expe-: rimentellen Tiertumor betrachtet wurde, können die erfin-dungsgemäss hergestellten Verbindungen für die Hemmung von Tumoren bei Menschen und Säugetieren eingesetzt werden. Für diesen Zweck werden sie systemisch und in einer im wesentlichen nicht-toxischen, antitumorwirksamen Dosis dem Tumor tragenden Menschen oder Tier verabreicht.
Die Verbindungen dienen hauptsächlich der Verabreichung durch Injektion, vorwiegend in gleicher Weise und für den gleichen Zweck wie Mitomycin C. Je nach der besonderen Tumorempfindlichkeit können etwas kleinere oder grössere Dosen verwendet werden. Sie können leicht als trockene pharmazeutische Zusammensetzungen, welche Verdünnungsmittel, Puffer, Stabilisatoren, Lösungsvermittler und/ oder Zusätze zur Verleihung pharmazeutischer Eleganz enthalten, in den Handel gebracht werden. Diese Zusammensetzungen können dann mit einem injizierbaren, flüssigen Medium unmittelbar vor der Verwendung zusammengesetzt werden. Zweckmässige, injizierbare Flüssigkeiten umfassen Wasser, isotonische Salzlösung und dergleichen.
In den folgenden Verfahren und Beispielen werden alle Temperaturen in C angegeben und die Schmelzpunkte sind unkorrigiert. Die magnetischen Protonenresonanzspektren ('H NMR) wurden auf einem Varian XL100-, Joel FX-90Q-oder Bruker WM360-Spektrometer-entweder in Pyridin-d5 oder in D20 wie angegeben durchgeführt. Bei Verwendung von Pyridin-dj als Lösungsmittel diente die Pyridinresonanz bei 5 = 8,57 als interne Referenz, während bei der Verwendung von DiO als Lösungsmittel TSP als interne Referenz diente. Die chemischen Verschiebungen werden in 8-Einhei-ten und die Kupplungskonstanten in Hertz angegeben. Die Aufspaltungen werden folgendermassen angegeben: s Sin-glett, d Doublett, t Triplett, q Quartett, m Multiplett, bs breites Signal, dd Doublett eines Doublettes, dt Doublett eines Triplettes. Die Infrarotspektren wurden entweder auf einem Beckmann Modell 4240 Spektrometer oder einem Nico-let 5 DX FT-IR-Spektrometer bestimmt und sind in reziproken Zentimetern angegeben. Die Ultraviolettspektren (UV) wurden entweder auf einem Cary Modell 290 Spektrometer oder auf einem Hewlett Packard 8450A-Spektrometer, ausgerüstet mit einem Multidioden-Richtdetektor, durchgeführt. Die Dünnschicht-Chromatographie (TLC) wurde auf 0,25 mm Analtech-Kieselgel-GF-Platten durchgeführt. Die Flash-Chromatographie wurde entweder auf neutralem Aluminiumoxid, Woelm (CDD Grad) oder Kieselgel, Woelm (32-63 |im) und mit den angegebenen Lösungsmitteln durchgeführt. Sämtliches Abdampfen von Lösungsmitteln wurde unter reduziertem Druck und unter 40 °C durchgeführt.
Die l-Alkyl-2-aryltriazene sind eine Reagentienklasse,
25 welche bekannt ist, dass sie mit Carbonsäure reagiert und die entsprechenden Niederalkylester bildet. l-Methyl-2-(4-me-thylphenyl)triazen kann folgendermassen hergestellt werden:
Verfahren 1
30 (E.H. White et al., «Org. Syn.» 48, 102-195 (1968)
1 -Methyl-2-p-T olyltriazen p-Toluidin (50,2 g, 0,47 Mol) wird in eine 2 1-Flasche gegeben, welche mit einem 200 ml Tropftrichter und einem wirkungsvollen Rührwerk ausgerüstet ist und die Flasche
35 wird in ein Eiskochsalzbad von — 10 °C gehängt. Eine Lösung von 46,8 g (0,55 Mol) Kaliumnitrit in 150 ml Wasser wird in den Tropftrichter gegeben und eine Mischung von 250 g zerhacktem Eis und 140 ml konzentrierter Salzsäure wird unter Rühren zum p-Toluidin gegeben. Die Kaliumni-
40 tritlösung wird langsam unter fortgesetztem Rühren während 1 bis 2 Std. zugegeben, bis ein positiver Stärke-Kalium-jodidtest festgestellt werden kann (Anmerkung 1) und die Mischung wird zusätzlich während 1 Std. gerührt, um sicherzustellen, dass alles Toluidin umgesetzt ist.
45 Die Lösung von p-Toluoldiazoniumchlorid wird dann auf einen pH-Wert von 6,8 bis 7,2 gebracht und 0 °C mit kaltem konzentriertem wäs.srigem Kaliumcarbonat. wobei die Lösung rot bis orange wird und ein kleiner Anteil von rotem Material ausfällt. Die kalte neutrale Lösung wird in
50 einen Tropftrichter übergeführt und langsam in eine kräftig gerührte Mischung von 150 g Natriumcarbonat, 300 ml 30 bis 35% wässrigem Methylamin (Anmerkung 2) und 100 g gehacktem Eis in einer 3 1-Flasche zugegeben. Die Reaktionsmischung wird während der Zugabe bei einer Tempera-
51 tur von ungefähr — 10 °C gehalten, wobei ungefähr 45 Min. erforderlich sind (Anmerkung 3). Die Lösung wird mit drei 1 1-Teilen Ether extrahiert. Die etherischen Extrakte werden mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und mit einem Rotationsverdampfer bei Zimmertemperatur eingedampft,
60 wobei 65 g roher l-Methyl-3-p-tolyltriazen erhalten wird (Anmerkung 4). Dieses wird in ein wassergekühltes Sublimationsgerät gebracht und das Triazen wird bei 50 °C (1 mm) sublimiert; 43,3 g (0,29 Mol, 62%) eines gelben kristallinen Sublimates F. 77—80 °C wird erhalten (Anmerkung 5). Das
65 Sublimat kann aus Hexan umkristallisiert werden, wobei das Triazen als weisse Nadeln, F. 80,5-81,5 °C erhalten wird. Normalerweise wird es in einem minimalen Anteil Ether aufgelöst und die Lösung wird mit 2 Volumenteilen Hexan ver-
667 457
6
dünnt und auf 0 °C abgekühlt, wobei schwache Plättchen einer schwachgelben Ausscheidung erhalten werden; F. 79-81 °C. Die Ausbeute von reinem Triazen beträgt 33 bis 37 g (47 bis 53%) (Anmerkung 6).
Anmerkungen
1. Die einzelnen Tests mit Stärke-Kaliumjodid-Papier sollten 1 bis 2 Min. nach Beendigung der Zugabe von Natriumnitrit gemacht werden.
2. Kann durch 40% des wässrigen Methylamins ersetzt werden.
3. Die Reaktion ist beendigt, wenn ein Tropfen Lösung mit einer Lösung von ß-Naphthol im wässrigen Natriumcar-bonat keine rote Farbe mehr erzeugt.
4. Die Hauptverunreinigung ist l,5-di-p-Tolyl-3-methyl-1,4-pentazadien (F. 148 °C). Diese kann durch fraktionierte Kristallisation entfernt werden, es ist jedoch leichter, das Triazen aus der Reaktionsmischung zu sublimieren.
5. Das Sublimat enthält eine Spur von 1,3-di-p-Tolyl-triazen, wie die Dünnschicht-Chromatographie zeigt. Die Umkristallisation ergibt das reine l-Methyl-2-p.tolyltriazen.
6. Dieses Verfahren arbeitet nur gut mit wasserlöslichen Aminen. Das nachstehende Verfahren 2 ist zweckmässiger für die Herstellung von Triazinen aus wasserunlöslichen Aminen.
Verfahren 2
E.H. White et al., «Tetrahedron Letters» Nr. 21, S. 761 (1961)
l-n-Butyl-3-p-Chlorphenyltriazen
Eine Lösung von p-Chlorbenzendiazonium-hexafluor-phosphat (umkristallisiert aus Aceton/Methanol, 2,87 g, 10,1 mmoles) in Dimethylformamid (Dimethylamin-frei) wurde langsam zu einer gerührten Mischung von n-Butyl-amin (0,73 g, 10,0 mmoles) pulverisiertem Natriumcarbonat (15 g) und Dimethylformamid (30 ml) zugegeben, gerührt und bei — 5 °C gehalten, Die Diazoniumsalzlösung kann bei Zimmertemperatur verwendet werden; es wird jedoch ein reineres Produkt erhalten, wenn die Diazoniumlösung in einem Scheidetrichter mit einer Temperatur von —50 °C zubereitet wird und von einem solchen abgegeben wird. Die Mischung wird auf 0 C erwärmt und gerührt, bis mit 2-Naphthol ein negativer Test erhalten wird (es sind normalerweise nur einige Min. erforderlich). Dann wird Ether zugegeben und die Mischung anschliessend filtriert und das Filtrat wird sorgfältig mit Wasser gewaschen und getrocknet (das Triazen kann an diesem Punkt bei tiefen Temperaturen aus Pentan umkri-stallisert werden).
Verfahren 3
7-Hydroxy-9a-methoxymitosan
Mitomycin C (2,2 g, 6,6 mmoles) wurde in 140 ml 0,1 N methanolischer NaOH (50%) aufgelöst und die Reaktionsmischung wurde bei Zimmertemperatur während 30 Std. gerührt. Die Mischung wurde dann mit IN HCl auf einen pH-Wert von 4 eingestellt und mit Ethylacetat extrahiert (4 x 500 ml). Die kombinierten Ethylacetatextrakte wurden getrocknet (Na2S04) und unter reduziertem Druck abgedampft, bei 30 bis 35 "Ç, wobei ein fester Rückstand erhalten wurde, welcher nach Verdünnung mit Ether und Behandlung mit einem Überschuss an Hexan einen purpurfarbenen Niederschlag ergab. Der Niederschlag wurde gesammelt und luftgetrocknet, wobei die Titelverbindung als feines purpurfarbenes Pulver erhalten wurde (1,4 g, 63%).
'H NMR (Pyridin-dj, 5): 2,05 (s, 3H), 2,14 (bs. 1H). 2,74 (bs, 1H), 3,13 (d, 1H), 3,24 (s, 3H), 3,56 (d, 1H). 4,00 (dd. 5 1H), 4,37 (d, 1H), 5,05 (t, 1H), 5.40 (dd, 1H), 5,90 (bs, 2H).
Verfahren 4 Mitomycin A
10 Eine Menge von 100 mg (0,30 mmoles) 7-Hydroxy-9a-methoxymitosan und 100 mg (0,67 mmoles) 3-Methyl-l-p-tolyltriazen wurde in 2 ml Methylenchlorid und 10 ml Di-ethylether aufgelöst. Die Lösung wurde nach 6 Std. mässi-gem Rückfluss während 18 Std. bei Zimmertemperatur ge-15 rührt. Die Dünnschicht-Chromatographie (Methylenchlorid: Methanol, 90/10) zeigte das Erscheinen eines dunklen purpu-renen Flecks bei einem RrWert von 0,36 mit einer Spur einer Verunreinigung bei Rr = 0,41. Die Reaktionsmischung wurde bis zur Trockenheit konzentriert und auf meutralem Alu-20 miniumoxid Woelm chromatographiert, wobei Methylenchlorid und Methylenchlorid: Methanol (30:1) als Elutionsmittel verwendet wurden—Die Fraktionen, welche die Komponente mit dem Rrwert von 0,36 enthielten, wurden ge-poolt und zur Trockenheit konzentriert. Die Ausfällung des 25 trockenen Rückstandes aus Methylenchlorid und Hexan ergab die Titelverbindung als feines amorphes purpurenes Pulver. (25 mg, 24%), F. 161 C.
Analyse für C|6H19N106:
30 berechnet: C, 54,96; H,5,44; N, 12,02 gefunden: C, 53,96; H, 5,37; N,11,99
IR (KBr), v max, cm"1: 3400, 3300, 2950, 1700, 1630. 1575, 1200, 1060.
35 'H NMR (Pyridin-dj, S): 1,82 (s, 3H), 2,74 (dd, 1H), 3.12 (d, 1H), 3,24 (s, 3H), 3,54 (dd, 1H), 3,96 (dd, 1H), 4,02 (s, 3H), 4,22 (d, 1H), 4,84 (bs, 2H), 5,02 (t, 1H), 5,38 (dd, 1H).
Die Ausbeute im Verfahren 4 kann auf 63% angehoben werden, wenn Methylenchlorid als Reaktionslösungsmittel 40 bei Zimmertemperatur während 24 Std. verwendet wird.
Verfahren 5
In einen 250 ml Einhals-Rundkolben wurde festes Na2-45 C03, 35% wässrige Lösung von Amin (Anteil wie im Verfahren 1) und Eis gebracht und die Lösung wurde bei — 5 C (Eiskochsalzbad) gerührt. Zu dieser Suspension wurde tropfenweise eine kalte Suspension von p-Chlorbenzoldiazoni-um-hexafluorphosphat (Aldrich Chemical Co.) in Eis, Was-50 ser, Na2C03 (Lösung ungefähr pH-Wert 7) gegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Reaktionsmischung mit Diethylether extrahiert. Die kombinierten Diethyletherex-trakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2S04) und konzentriert. Der gelbliche feste Rückstand wurde 55 durch Säulenchromatographie über Woelm Aluminiumoxid und unter Verwendung von Hexan/Methylenchlorid (1:1) als Elutionsmittel gereinigt (!H NMR ausgezeichnet).
60 Triazenherstellung
Präparate 1-9 Die Triazene 1-6 der nachstehenden Tabell III wurden gemäss dem oben beschriebenen Verfahren 1 hergestellt, wobei das Triazen des Präparates 1 als Beispiel angegeben ist.
65 Die Triazene wurden durch Säulenchromatographie auf Woelm Aluminiumoxid gereinigt.
Die Triazene 7-9 der Tabelle II wurden gemäss dem oben beschriebenen Verfahren 5 hergestellt.
7
Tabelle II
667 457
Triazene rnh2 +
©0
X
N=N-NHR
Präparate Amin
CH,NH
Diazonium-Salz Triazen
3
4
CH^
CH,(CH,)3NH, do.
(CH3)2CHNH2 do.
(/ ^N-CH,CH,NH, do.
v_v ■ " "
do.
do.
ni "'"cl- p-CH,CAH4N = N-NHCH,
p-ch3qh4n = N-N(CH,)3CH3 p-CH3C6H4N = N-NHCH(CH3)2
p-CH3C6H4N = N-NHCH2CH2N,f p-ch,qh4n = n-nhch2ch:
p-CH3C6H4N = N-NHCH
1§>
jCHISCH// V
CH,OCH2CH2NH;
0
CH,NHi o
CHiNHT
CI'
do.
do.
n2 + PFh- p-clc6h4n = n-nhch2ch2och3
p-cic6h4n=n-nhch2ch
Y>
>0
p-c1c6h4n = n-nh—ch2
40
Beispiele 1-7
Allgemeines Verfahren zur Herstellung von 7-Alkoxy-9a-methoxymitosanen (1-7)
Eine Lösung von Triazen (2.4 Äquivalente) in CH2C12: Methanol (4:1) wurde zu einer Lösung von 7-Hydroxy-9a-methoxy-mitosan (hergestellt gemäss Verfahren 3) in CHiCL: Methanol (4:1) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Zimmertemperatur gerührt und der Fortschritt der Reaktion wurde durch Dünnschicht-Chromatographie
(TLC. 10% MeOH in CH2C12) verfolgt. Das 7-Alkoxy-9a-methoxymitosan-Produkt erschien als dunkel-purpurener Fleck auf der TLC. Die Reaktionsmischung wurde auf Woelm Aluminiumoxid chromatographiert, wenn die Reak-45 tion für beendet gehalten wurde, auf Basis der TLC und das 7-Alkoxy-9a-methoxymitosan wurde als amorpher Feststoff erhalten .'Pie Produkte wurden als Beispiele Nr. 12-19 in Tabelle III bezeichnet.
Tabelle III
7-Alkoxy-9a-methoxymitosan
ff
CII.OCNH.
667 457
8
Beisp. Formel Nr.
Tabelle III (Fortsetzung) 'H NMR (Pyridin-d5, 6) ppm IR (cm"1
Elementaranalyse11
ll r=-ch2ch2ch2ch3
2b
R = -CH(CH3),
3c.d r= -chicht
R=-CH,CHT
©
0,80 (t, 3H), 1,44 (m,4H), 1,84 (s, 3H), 2,08 (bs, 1H), 2,72 (bs, 1H), 3,20 (s, 3H), 3,52 (d, LH), 4,00 (dd, 1H), 4,28 (m, 3H), 5,04 (t, 1H). 5,44 (dd, 1H), 7,64 (bs, 2H).
1,20 (d, 3H), 1,28 (d, 3H), 1,88 (s, 3H), 2,20 (bs, 1H), 2,76 (bs, 1H), 3,16 (bs, 1H), 3,24 (s, 3H), 3,56 (3, 1H), 4,00 (dd, 1H), 4,24 (d, 1H), 5,00 (m, 2H), 5,44 (dd, 1H).
1,96 (s, 3H), 2,40 (m, 4H), 2,56 (t, 2H), 2,76 (bs, 1H), 3,16 (d, 1H), 3,24 (s, 3H), 3,54 (d, 1H),
3.68 (m. 4H). 4.00 (dd. 1H).
4,26 (d, 1H) 4,60 (m. 2H), 5,04 (t, 1H), 5,44 (dd, 1H).
1,68 (s, 3H), 1,96 (bs, 1H), 2,72 (bs, 1H), 3,08 (bs, 1H), 3,20 (t, 2H), 3,20 (t, 3H), 3,50 (d, 1H), 3,92 (dd, 1H), 4,16 (d, 1H), 4,92 (m), 5,36 (dd, 1H).
R^-CH^CH^SCH, -fi ^Sl,92 (s, 3H), 2,12 (bs, IH), 2,76 \zz/(bs, 1H), 2,84 (t, 2H), 3,16 (bs,
3480. 3260, 2940, 1725, 1620, 1210, 1055
3430, 3300, 2930, 1715, 1625, 1210. 1060
3420, 3280, 2930, 1895, 1620, 1210, 1065
6b
R = -CH2CH2OCH,
1H), 3,26 (s, 3H), 3,56 (d, 1H),
3,86 (s, 2H), 4,04 (dd, 1H),
4,28 (d, 1H), 4,60 (m, 2H),
5,12 (t. 1H), 5,48 (dd, 1H).
7.46 (m), 7,76 (bs).
1,88 (s. 3H), 2,00 (bs, 1H), 2,72 (bs, 1H), 3,08 (d, 1H), 3.20 (s,
3H), 3,52 (m. 3H), 3,96 (dd,
1H), 4,20 (d, 1H). 4,56 (m,
2H), 5,04 (t, 1H). 5,40 (dd,
1H).
1,92 (s, 3H). 2,72 (m, 1H), 3.08 (d, 1H), 3.20 (s, 3H), 3,52 (dd,
1H), 3,84 (m, 4H). 3,94 (dd,
1H), 4,20 (d, 1H), 4,60 (m,
2H). 4,96 (t, 1H), 5,28 (m, 1H),
5, 36 (dd, IM), 7,52 (bs, 2H).
a) T = Theorie, F = gefunden b) Urakawa et al., «J. Antibiotics», 23, 804-809 (1980)
c) Molekulares Ion als ( + ) und ( — ) CIMS
d) Ebenfalls erhältlich durch Alkoholyse von Mitomycin A, Urakaxa et al., loc. cit.
R = -ch
,ch
'o
3440, 3280, 2950, 1700, 1630, 1200, 1065
3460, 3360, 3200, 2960. 1720, 1625. 1210, 1060
T: C, 58,30; H, 6,44; N, 10,74 F: C, 58,34; H, 6,25; N, 10,80
T: C, 52,60; H. 5,96: N, 11,41 F: C, 52,75; H, 6,00; N, 11.44 (korr. für 0,5 Mol% eines CH2-C12)
T: C, 59,99; H 5,49; N, 12,72 F: C, 59,94; H, 5,66; N, 12,63 (korr. für 0,5 Mol% eines CH2C12).
T:C, 59,37; H, 5,60: N, 8.65; S, 6,60; F: C, 59,26; H, 5,66; N, 8.63; S,6,66
T: C. 54,96; H. 5,89; N. 10.68 F: C, 54,45; H, 5,85; N, 10,42
T: C, 54.15; H. 5,50; N. 9.97 F: C. 53,44; H. 5.46; N, 9.74
Beispiel 8
9a-Methoxy-7-(3-nitro-2-pyridinyldithio)ethoxy)mitosan (20)
7-Hydroxy-9a-methoxymitosan, 580 mg (1,73 mmoles) wird in einen Rundkolben gebracht und in 60 ml Methylenchlorid aufgelöst. Das Triazen von Beispiel 11, ungefähr 2,5 g (5,7 mmoles) wurde zur Lösung im Kolben gegeben und die Mischung wurde bei 5 C während 14 Std. gerührt und dann bei Zimmertemperatur während 8 Std. Der Fortschritt der Reaktion wurde durch Dünnschicht-Chromatographie auf Siliciumdioxid verfolgt unter Verwendung von
Methylenchlorid: Methanol (9:1). Die Reaktion wurde bei Zimmertemperatur während weiteren 26 Std. stehengelassen 60 und dann durch Säulenchromatographie aufgearbeitet, unter Verwendung einer mit Aluminiumoxid gepackten Säule, welche einen Durchmesser von 0.5 cm und eine Länge von 30 cm aufwies. Die verwendeten Lösungsmittel in der Folge für die Entwicklung und Elution waren je 200 ml Anteile 65 Methylenchlorid. 0,5% Methanol in Methylenchlorid, 1,0% Methanol in Methylenchlorid, 1,5% Methanol in Methylenchlorid, 2% Methanol in Methylenchlorid und 4% Methanol in Methylenchlorid. Die zweckmässigen Fraktionen
9
667 457
wurden vereinigt und eingedampft, wobei die Titelverbindung erhalten wurde, 470 mg.
Analyse für C22H23N508S2:
berechnet: C, 45,65; H, 4,09; N, 11,82 (korrigiert für
0,5 mol CH2C12)
gefunden : C, 45,74; H, 4,14; N, 11,61.
IR (KBr) v max, cm ': 3440-3200, 3060, 2930, 1720, 1570, 1510, 1395, 1335, 1210, 1055.
'H NMR (Pyridin-d5, 5): 1,81 (s, 3H), 2,00 (bs, 1H), 2,61 5 (bs, 1H), 2,98 (bs, 1H), 3,08 (s, 3H), 3,20 (m, 2H), 3,39 (d, 1H), 3,83 (dd, 1H), 4,07 (d, 1H), 4,59^,89 (m, 3H), 5,21 (dd, 1H), 7,16 (dd. 1H), 8,31 (dd, 1H), 8,71 (dd, 1H).

Claims (5)

  1. 667 457
    ?
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel IX
    IX
    worin
    5 Wasserstoff oder C, ,6-Alkyl ist und R6 CM2.Alkyl oder substituiertes CM2-Alkyl, C3_i2-Cy-cloalkyl oder substituiertes C3_|2-Cycloalkyl ist, worin das Kohlenstoffatom, an welches es an das Mitosan-7-Sauer-stoffatom gebunden ist, 1 oder 2 Wasserstoffatome aufweist und die genannten Substituenten ausgewählt sind aus.der.
    ether, Ethylacetat oder eine Mischung von zwei oder mehreren davon als Reaktionsmedium verwendet wird.
  2. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin die Reaktionstemperatur 0-60 C und vorzugsweise 0-25 C beträgt. 5 7. Verbindung der Formel IX, worin R6 2-(Benzylthio)-ethyl und R5 Wasserstoff ist.
  3. 8. Verbindung der Formel IX, worin R6 2-(2-Pyridyl)-ethyl und R5 Wasserstoff ist.
  4. 9. Verbindung der Formel IX, worin R6 2-(4-Morpholi-10 nyl)-ethyl und R5 Wasserstoff ist.
  5. 10. Verbindung der Formel IX, worin R6 (1,3-Dioxolan-2-yl)methyl und R5 Wasserstoff ist.
    '5 BESCHREIBUNG
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