CH669000A5 - Vibrationswalze. - Google Patents
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- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
- E01C19/23—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
- E01C19/28—Vibrated rollers or rollers subjected to impacts, e.g. hammering blows
- E01C19/286—Vibration or impact-imparting means; Arrangement, mounting or adjustment thereof; Construction or mounting of the rolling elements, transmission or drive thereto, e.g. to vibrator mounted inside the roll
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vibrationswalze gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zum Lenken von Vibrationswalzen sind verschiedene prinzipielle Lenkungsarten bekannt, nämlich die Drehschemellenkung, die Bügellenkung, die Knicklenkung und die sogenannte Panzerlenkung. Bei der Knicklenkung weist die Vibrationswalze einen vorderen Rahmen und einen hinteren Rahmen auf, die über ein Knick- oder Pendelgelenk miteinander verbunden sind und die jeweils paarweise an ihnen angebrachte Bandagen tragen. Der vordere Rahmen und der hintere Rahmen sind dabei mittels eines Lenkzylinders oder dgl. gegeneinander über einen Winkelbereich verschwenkbar, der für die Walzen eine Geradlaufstellung und beiderseits davon einen Winkelbereich für Kurvenfahrt nach der einen bzw. anderen Walzenseite umfasst. Bei der Panzerlenkung befinden sich die vier ebenfalls paarweise angeordneten Bandagen an einem gemeinsamen starren Walzenrahmen, wobei von den vier einzeln angetriebenen Bandagen jeweils die zwei linken bzw. die zwei rechten Bandagen gegengesteuert werden können, so dass dann die Bandagen auf der einen Walzenseite in der Gegenrichtung zu den Bandagen auf der anderen Walzenseite laufen oder nur die Bandagen auf der einen Walzenseite angetrieben sind, und dadurch wie bei der Lenkung eines Panzers ein Drehen der Walze auf der Stelle möglich ist.
Alle die vorgenannten Lenkungsarten haben für eine Grabenwalze Nachteile.
Die Drehschemel, Bügel- und Knicklenkung benötigen für jede Richtungsänderung einen durch die Bauart bestimmten relativ grossen Wenderadius, was in engen Gräben - besonders an Verzweigungspunkten - nachteilig ist.
Bei der Panzerlenkung ist zwar ein Drehen um den Walzenmittelpunkt auf der Stelle möglich, was der für eine Grabenwalze zu fordernden Wendigkeit entspricht, doch treten hier wiederum zwei andere entscheidende Nachteile auf. Der eine besteht darin, dass bei jeder Richtungsänderung oder noch so kleinen Richtungskorrektur die kontinuierliche Fahrt unterbrochen werden muss, um die Bandagen einer Seite zu stoppen oder, was in den meisten Fällen notwendig ist, die Bandagen links und rechts auf Gegenläufigkeit zu schalten. Dabei ist es unvermeidlich, dass die bereits verdichtete Bodenoberfläche aufgerissen wird. Der andere Nachteil besteht darin, dass die Geschwindigkeit der Richtungsänderung (Winkelgeschwindigkeit um die Vertikale) neben der Fahrgeschwindigkeit einerseits vom Reibungskoeffizienten zwischen den Bandagen und dem Untergrund und andererseits vom Verhältnis des Achsabstandes der Bandagen zu deren Breite abhängt. Je kleiner die Reibung ist, um so schlechter ist der Lenkeffekt; bei weichem Untergrund und teilweise eingesunkenen Bandagen ist eine Lenkung der Walze nicht mehr möglich. Und je kleiner die Bandagenbreite bei gegebenem Achsabstand ist, um so schlechter ist der Lenkeffekt.
Demgemäss besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, das Lenkverhalten von Vibrationswalzen, z.B. von Grabenwalzen, derart zu verbessern, dass Richtungsänderungen bei normaler Fahrt oder kleine Richtungskorrekturen rasch und ohne Beschädigung der bereits verdichteten Bodenoberfläche durchgeführt werden können, andererseits aber auch scharfe Richtungsänderungen praktisch auf der Stelle möglich sind, wenn dies ausserhalb der normalen Fahrt einmal, beispielsweise an einem Verzweigungspunkt in einem Graben, erforderlich ist.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemässen Vibrationswalze wird die normale Fahrt mit in Grenzen bleibenden Richtungsänderungen oder kleineren Richtungskorrekturen nach dem Prinzip der Knicklenkung durchgeführt, das ohne Fahrtunterbrechung sofortige Richtungsänderungen ohne Beschädigung des bereits verdichteten Untergrundes ermöglicht, während andererseits ein Drehen auf der Stelle nach dem Prinzip der Panzerlenkung mit Hilfe des Kraftspeichers ermöglicht ist, der hierfür bei nicht beaufschlagtem Lenkzylinder oder dgl. die beiden gelenkig miteinander verbundenen Rahmenteile als im wesentlichen starre Einheit in Erscheinung treten lässt, die i.w. auf Geradeausfahrt ausgerichtet ist.
Die abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Vibrationswalze in schematischer Darstellung,
Fig. 2 das Hydraulikschema für die Fahrtantriebsmotoren und die Lenkung (ohne Vibrationsantrieb und ohne Pumpen) für die Walze gemäss Fig. 1, und
Fig. 3 die Schaltkulisse für die Ventilhebel 11 und 12 mit den möglichen Fahr- und Lenkmanövern für das Hydraulikschema gemäss Fig. 2.
Die Vibrationswalze gemäss Fig. 1 weist vordere Bandagen 1 und 2 sowie hintere Bandagen la und 2a auf, die jeweils paarweise in einem dem jeweiligen Paar gemeinsamen Träger 3 bzw. 3a voneinander unabhängig drehbar gelagert sind und jeweils durch einen zugehörigen Motor 4,5,4a, 5a einzeln angetrieben sind. In den beiden Trägern 3 bzw. 3a ist jeweils ein Vibrationserreger 6,6a untergebracht. Jeder der beiden Träger 3 bzw. 3a ist seinerseits schwingungsgedämpft mit einem vorderen (7) bzw. hinteren (7a) Walzenrahmen verbunden.
Der vordere Walzenrahmen 7 und der hintere Walzenrahmen 7a sind über ein Knickgelenk oder Pendelknickgelenk 10 gegeneinander um die zum Untergrund senkrecht stehende Achse verschwenkbar miteinander verbunden und
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mittels eines aus zwei Federspeichern gebildeten Kraftspei- hebel für die Wegeventile 11 und 12 sind unabhängig vonein-
chers 8 in der relativen Geradeaus-Winkelposition gehalten, ander betätigbar und mit dem Ventilhebel für das Wegeventil wenn der für die kraftbetriebene Verschwenkung der beiden 13 mechanisch so verbunden, dass das Ventil 13 nur mit dem
Walzenrahmen 7,7a zur Kurvenfahrt vorgesehene Lenkzy- Hebel für das Ventil 11 in die Stellung L und nur mit dem linder 9 nicht beaufschlagt ist. s Hebel für das Ventil 12 in die Stellung Re schaltbar ist.
In dem in Fig. 2 dargestellten Hydraulikschema bezeichnen die Bezugszahlen 11 und 12 jeweils 4/3-Wegeven- Die in Fig. 3 zu sehende Schaltkulisse für die Hebel der tile für Fahrmotoren links (4,4a) bzw. rechts (5,5a), und die Ventile 11 und 12 ermöglicht in den nachstehend aufgeli-
Bezugszahl 13 bezeichnet ein 4/3-Wegeventil in Differenz- steten Hebelstellungen die jeweils daneben angegebenen
Schaltung für den hydraulischen Lenkzylinder 9. Die Ventil- io Walzenbewegungen.
Hebelstellung: Hebel von Ventil 11
12
Maschinenbewegung:
1.
V
V
Fahrt vorwärts
2.
Rü
Rü
Fahrt rückwärts
3.
V
Rü
Panzersteuerung Maschine dreht nach rechts
4.
Rü
V
Panzersteuerung Maschine dreht nach links
5.
LV
V
Fahrt vorwärts mit Knicklenkung nach links
6.
V
VRe
Fahrt vorwärts mit Knicklenkung nach rechts
7.
LRü
Rü
Fahrt rückwärts mit Knicklenkung nach links
8.
Rü
Rü Re
Fahrt rückwärts mit Knicklenkung nach rechts
9.
LO
Rü
Maschine dreht mit links blockierten Bandagen nach hinten links
10.
LO
V
wie 9, jedoch nach vorn links
11.
Rü
ORe
Maschine dreht mit rechts blockierten Bandagen nach hinten rechts
12.
V
ORe wie 11, jedoch nach vorn rechts
13.
V
Rü Re
Maschine dreht, beschleunigt auf der Stelle nach rechts
(Panzersteuerung und Knicklenkung)
14.
LRü
V
wie 13, jedoch nach links
LV
Rü
keine definierte Maschinen-Bewegung
Rü
VRe keine definierte Maschinen-Bewegung
B
1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vibrationswalze, mit vier in Vibration versetzbaren Bandagen, die einzeln angetrieben und paarweise an einem vorderen bzw. an einem hinteren Träger drehbar gelagert sind, von denen der vordere an einem vorderen Rahmen und der hintere an einen hinteren Rahmen angebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Rahmen (7) und der hintere Rahmen (7a) über ein Knickgelenk (10) miteinander verbunden, mittels eines Lenkzylinders (9) um dieses Gelenk (10) gegeneinander verschwenkbar und bei nichtbeauf-
schlagtem Lenkzylinder (9) mittels eines Kraftspeichers (8) in einer relativen Winkelposition gehalten sind, in der die Bandagenpaare (1,2 und la, 2a) ihre Geradlaufstellung einnehmen, und dass die auf der einen Walzenseite befindlichen Bandagen (1, la) der beiden Bandagenpaare (1,2 und la, 2a) unabhängig von den Bandagen (2,2a) auf der anderen Walzenseite hinsichtlich ihres Antriebs gemeinsam ansteuerbar sind.
2. Vibrationswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeden Bandagenträger (3,3a) je ein Vibrationserreger (6,6a) angebaut ist.
3. Vibrationswalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftspeicher (8) ein Federspeicher ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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