CH670601A5 - - Google Patents

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CH670601A5
CH670601A5 CH1194/87A CH119487A CH670601A5 CH 670601 A5 CH670601 A5 CH 670601A5 CH 1194/87 A CH1194/87 A CH 1194/87A CH 119487 A CH119487 A CH 119487A CH 670601 A5 CH670601 A5 CH 670601A5
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laser
image
joules
energy
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CH1194/87A
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Leslie Townsend
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Wiggins Teape Group Ltd
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft die Herstellung von mit einer Ab-. bildung versehenem, mit Mikrokapseln beschichtetem Papier durch ein Verfahren, das die Anwendung von Tinte oder anderem markierendem Material nicht bedingt und ein mit einer Abbildung versehenes, mit Mikrokapseln beschichtetes Papier, das nach diesem Verfahren hergestellt wurde. Das mit Mikrokapseln beschichtete Papier kann z. B. ein druckempfindliches Durchschreibepapier sein.
Druckempfindliche Durchschreibepapiere erreichen häufig den Endverbraucher eher über einen Drucker oder anderen Verarbeiter als Zwischenhändler als direkt vom Hersteller. Der Endverbraucher kann daher das Produkt eher in der Verpackung und mit der Beschriftung des Verarbeiters als dem des Herstellers erhalten. Dies führt dazu, dass die Werbung für den Hersteller an Effektivität verliert und verhindert, dass der Hersteller ein durch vorherigen befriedigenden Gebrauch des Produkts des Herstellers erzeugtes Wohlwollen ausnutzen kann. Es wäre daher vorteilhaft, aus der Sicht des Herstellers, wenn mit Mikrokapseln beschichtetes Papier mit einer Abbildung versehen werden könnte, z.B. mit dem Namen, dem Logo oder dem Warenzeichen des Herstellers, ohne dass diese Abbildung nachfolgende Verfahren, die auf dem Papier ausgeführt werden, z.B. bedrucken oder beschreiben oder die funktionelle Brauchbarkeit des Papiers stört.
Es wurde nun gefunden, dass dieses Ziel erreicht werden kann, indem man Laserenergie verwendet, um eine der Oberflächen des Papiers mit einer Abbildung zu versehen und dann eine Mikrokapselschicht über die so gebildete Abbildung bringt. Die durch die Laserenergie gebildete Abbildung wird nicht durch die Anwendung einer nassen Mikro-kapselbeschichtung ausgelöscht und es zeigte sich, dass sie durch die trockene Mikrokapselbeschichtung des Endproduktes sichtbar bleibt.
Die Verwendung von Laserenergie ist vorteilhaft, da sie es erlaubt, Papier mit hoher Geschwindigkeit mit einer Abbildung zu versehen und insbesondere bei der Geschwindigkeit, bei der das Papier auf der Papiermaschine hergestellt wird oder der Geschwindigkeit, bei der das Papier mit Mikrokapseln beschichtet wird, was ein «on machine» Verfahren erleichtert. Ein weiterer Vorteil ist es, dass das Abbilden mit einem Laser es nicht erfordert, dass das Papier mit einem abbildenden Teil wie einer Druckwalze in Kontakt gebracht werden muss. Daher besteht keine Gefahr einer Kontamination durch Streuung von Markierungsflüssigkeit und die Papierzuführung wird einfacher.
Die Verwendung von Laserenergie, um verschiedene Materialien mit einer Abbildung zu versehen, ist an sich bekannt, z.B. auf dem Gebiet der Verpackung, um Daten oder Produktionscodes oder «verkauft von» oder «möglichst vor» Daten auf gefärbte oder lackierte Metalldosen, Glas- oder Plastikflaschen, Plastikfilme und Papierbeschriftungen aufzubringen, die Tinte oder andere Beschichtungsmaterialien über ihre gesamte offene Oberfläche tragen. Allgemein offenbart ein Artikel mit dem Titel «Fast laser puises can etch a pattern in a moving part on a production line» in «Laser Focus», Juli 1975, auf den Seiten 28 bis 33, «dass solche Nichtmetalle wie Plastik, Holz, Papier, Farbe und Glas hochabsorbierend sind» (im Hinblick auf Laserenergie). Jedoch ist dem eben diskutierten Stand der Technik weder ein Hinweis oder Vorschlag im Hinblick auf die Möglichkeit einer Lasermarkierung zu entnehmen, um das oben angegebene Ziel zu erreichen, noch wird offenbart, dass die gebildete Abbildung anschliessend mit Mikrokapseln beschichtet werden kann und trotzdem klar sichtbar bleibt.
Daher schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines mit einer Abbildung versehenen, mit Mikrokapseln beschichteten Papiers, bei dem eine Oberfläche eines Papiersubstrats durch die Anwendung von Laserenergie mit einer Abbildung versehen wird und dann auf diese Oberfläche des Papiersubstrats, eine Mikrokapselbeschichtung aufgebracht wird.
Die Laserenergie kann von einem gepulsten Laser oder einem Dauerstrichlaser typischerweise jeweils einem Kohlendioxidlaser, geliefert werden.
Die durch das vorliegende Verfahren erzeugten Abbildungen können sichtbar oder wahrnehmbar im durchfallenden oder reflektierten Licht oder beides sein, abhängig von den Bedingungen, unter denen sie hergestellt werden (gepulste oder Dauerstrichlaserenergie, Energielevel, Papiertyp, etc.).
Die Abbildung kann erzeugt werden, indem eine in geeigneter Weise gelochte Abdeckplatte oder Schablone in die Bahn von emittierter Laserenergie gebracht wird, um eine Abbildung, die der Anordnung der Lochung entspricht, zu
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erhalten. Normalerweise wird eine fokussierende Linse oder ein Spiegel verwendet, um die Energie auf das Papier, das mit einer Abbildung versehen werden soll, zu justieren, obwohl das Ausmass des Fokussierens, das erforderlich ist, abhängt von der Leistung des verwendeten Lasers und den Eigenschaften des Papiers, das mit einer Abbildung versehen werden soll. Wenn zu viel Energie angewendet wird, wird das Papier beschädigt, d.h. ein unerwünschtes Abheben der Fasern von der Papier Oberfläche und eine unerwünschte Verfärbung als Ergebnis eines Schmorens kann auftreten, wohingegen dann, wenn ungenügende Energie angewendet wird, keine wahrnehmbare Abbildung gebildet wird.
Eine Anzahl von Faktoren beeinflusst das Ausmass, in dem die Abbildung, die aufgebracht werden soll, tatsächlich sichtbar oder wahrnehmbar ist. Die hauptsächlichen Faktoren, soweit sie identifiziert sind, sind die folgenden:
(1) die Menge an Laserenergie, die auf eine Flächeneinheit der Zielregion des Papiers auftrifft;
(2) die Grösse der Abbildung (im allgemeinen wird eine grosse Abbildung leichter gesehen als eine kleine Abbildung);
(3) die Farbe oder Schattierung des Papiers, das mit einer Abbildung versehen werden soll (die Abbildung zeigt sich im allgemeinen besser in reflektiertem Licht gegen einen gefärbten Hintergrund als gegen einen weissen Hintergrund);
(4) der Feuchtigkeitsgehalt des Papiers;
(5) die Wirkung der Beschichtung mit Mikrokapseln (die Mikrokapselbeschichtung kann teilweise die Abbildung verdunkeln, oder die wässrige Lösung, in der die Mikrokapseln normalerweise aufgebracht werden, kann teilweise die durch die Laserenergie erzeugte Faserstörung abflachen — während diese Wirkungen bemerkt wurden, wurde gefunden, dass entgegen dem, was man erwartete, keine von ihnen sehr ernst war in der Praxis).
(6) Die Art des verwendeten Lasers, d.h. ob es ein gepulster Laser oder ein Dauerstrichlaser ist.
(7) Die Art, in der die Abbildung angeschaut wird (d.h. ob sie in reflektiertem oder durchgängigem Licht betrachtet wird).
Unter Inbetrachtziehung aller dieser Faktoren wurde gefunden, dass die Laser- und dazugehörige Fokussierungsaus-stattung fähig sein sollte, eine Energiedichte auf dem mit einer Abbildung zu versehenden Papier von mindestens etwa 1,7 oder 1,8 Joules cm-2 zu schaffen, abhängig in einem gewissen Ausmass von der Abbildungsgrösse und der Papierfarbe, um eine Abbildung einer genügenden Grösse zu erhalten, die einigermassen leserlich ist auf dem Basispapier, wie es bei der kommerziellen Herstellung von druckempfindlichen Durchschreibepapieren zur Zeit benutzt wird.
Während die oben angeführten Energiedichten einen ungefähren unteren Schwellenwert für eine zufriedenstellend sichtbare Markierung (für dieses spezielle Papier) darstellen, werden bessere Ergebnisse erhalten mit höheren Energiedichten, z.B. mit Energiedichten (auf dem Papier, das markiert werden soll) im Bereich von 1,9 bis 5,0 Joules cm-2 für gepulste Laser und 2,2 bis 4,8 Joules cm-2 für Dauerstrichlaser, teilweise abhängig von der Bahngeschwindigkeit. Die oberen Grenzwerte der gerade angegebenen Bereiche stellen nicht einen Schwellenwert dar, oberhalb dem ein Schmoren unbedingt auftritt. Ein gepulster Kohlendioxidlaser mit einer maximalen Ausgangsleistung im Bereich von 2,5 bis 5,0 kW oder ein Dauerstrichlaser mit einer maximalen Ausgangsleistung im Bereich von 1 bis 3 kW (abhängig von der Bahngeschwindigkeit) ist normalerweise geeignet, um die oben angegebenen Energiedichten zu erreichen, wenn er mit einer geeigneten Fokussierungsausstattung verwendet wird.
Gepulste Laser der Art, wie sie für die Markierung von Verpackungsmaterialien eingesetzt werden von solchen Firmen wie Laser Applications Limited of Hull, England; J.K. Lasers Limited of Rugby, England; und Lumonics Inc. of Kanata, Ontario, Canada und Dauerstrichlaser der Art, wie sie unter dem Namen Electrox Industriai Laser von Electrox Ltd. of Stotfold, Hitchin, England, verkauft werden, sind Beispiele für geeignete, im Handel erhältliche Laser für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung.
Es wurde gefunden, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Papiers, das mit einer Abbildung versehen werden soll, sowohl die Klarheit der bei einer bestimmten Energiedichte gebildeten Markierung als auch die Schwellenenergie-Intensität, die für die Abbildung erforderlich ist, beeinflusst. Bei niedrigen Feuchtigkeitsgehalten, z. B. 3 Gew.-% Feuchtigkeit, wurden bisher keine annehmbar klaren Abbildungen erhalten, nicht einmal mit einer Energiedichte eines gepulsten Lasers auf dem Papier von 5 Joules cm-2. Es wurde gefunden, dass ein Ansteigen des Feuchtigkeitsgehaltes zu Abbildungen mit verbesserter Klarheit führt. Oberhalb von etwa 4 Gew.-% Feuchtigkeitsgehalt wurden annehmbare Abbildungen erhalten in dem höheren Teil des 1,9 bis 5,0 Joules cm-2 Bereiches, der oben angegeben wurde und die Abbildungsqualität verbesserte sich mit ansteigendem Feuchtigkeitsgehalt. Weniger klare Abbildungen wurden erhalten im unteren Teil des 1,9 bis 5,0 Joules cm-2 Energiebereiches, aber die Abbildungsqualität verbesserte sich bei diesen niedrigen Energien, wenn der Feuchtigkeitsgehalt über etwa 6 Gew.-% lag. Diese Effekte bedeuten, dass der Feuchtigkeitsgehalt als Kontrollparameter bei dem Abbildungsverfahren zusätzlich zur Energiedichte verwendet werden kann. Dies bietet die Möglichkeit der Verwendung von reduzierter Energie und ermöglicht es auch, Abbildungen zu erhalten mit einer verminderten Menge von dem Papier angehobener Fasern. Ein solches Anheben ist gegebenenfalls unvorteilhaft im Hinblick auf das anschliessende Mikrokapselbeschichtungsverfahren, da es zu Spalten in der Bedeckung des Papiers durch die Be-schichtungszusammensetzung auf den oder benachbart zu den mit einer Abbildung versehenen Flächen des Papiers führt. Zieht man alle diese eben beschriebenen Faktoren in betracht, so sind die bevorzugten Verfahrensparameter eine Energiedichte auf dem Papier von etwa 2,1 Joules cm-2, d.h. 2,0 bis 2,2 Joules cm-2, für einen gepulsten Laser oder 2,2 bis 4,8 Joules cm-2 für einen Dauerstrichlaser und ein Papierfeuchtigkeitsgehalt von mindestens 6 Gew.-%, z.B. 6 bis 8 Gew.-%. Im Fall eines Dauerstrichlasers kann die Strahlenergie schwanken und um eine Fehlerabweichung zu erlauben und die Möglichkeit, dass Abbildungen manchmal nicht erzeugt werden, zu minimieren, ist eine höhere Energiedichte als die oben angegebene untere Zahl wünschenswert, z. B. 3,5 Joules cm-2.
Das Laserabbildungsverfahren kann ausgeführt werden als Teil des Verfahrens, in dem das Papier hergestellt wird oder mit Mikrokapseln beschichtet wird. Zum Beispiel kann der Laser am trockenen Ende der Papiermaschine angeordnet sein oder an der oder benachbart zur Rollenabwicklungsstation der Beschichtungsmaschine, an der die Mikrokapselbeschichtung aufgebracht wird oder im Fall der in In-line-Mikrokapselbeschichtung zwischen dem trockenen Ende der Papiermaschine und dem Mikrokapsel-Beschich-tungskopf.
Der Feuchtigkeitsgehalt des Papiers wird variieren an verschiedenen Stellen und dies sollte bei der für die Abbildung ausgesuchten Stelle in betracht gezogen werden.
Die Bahngeschwindigkeit, bei der die Abbildung ausgeführt wird, kann in weitem Bereich schwanken. Es wurde bereits eine Markierung bei Bahngeschwindigkeiten von bis zu 550 m min-1 erreicht, aber dies stellt keine obere Grenze s
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dar, da Sektorenscheiben von Papier klar markiert wurden bei einer Geschwindigkeit, die äquivalent ist zu einer linearen Bahngeschwindigkeit von 2800 m min-1 (unter Verwendung manuell induzierter Pulse von Laserenergie).
Die Abbildungs-Wiederholungsfrequenz kann im Prinzip in weiten Grenzen variiert werden. Zum Beispiel kann die Frequenz so sein, dass sich eine Marke pro Blatt (z.B. ein Blatt mit A4- oder A5-Grösse) ergibt, wenn das Papier gegebenenfalls in Blätter geteilt wird. Wenn das Papier anfangs in Rollenform verwendet wird, können die Markierungen in longitudinalen Abständen entsprechend A4 oder A5 oder anderen erwünschten Abständen aufgebracht werden, obwohl Gerätvorgaben das Erhalten von zu dicht unterteilten Markierungen verhindern können.
Die vorliegende Erfindung ist anwendbar für weisse und farbige Papiere. Bei weissen Papieren ergibt sich ein «weiss auf weiss» Effekt, wobei die Weissheit der Abbildung mit der des unmarkierten Papiers in Kontrast steht. Bei farbigen Papieren erscheint die Abbildung normalerweise weiss gegen den farbigen Hintergrund in reflektiertem Licht. Der zusätzliche Kontrast, der das bewirkt, führt zu der Annahme, dass die Energiedichte, die erforderlich ist, um zufriedenstellend sichtbare Markierungen auf den meisten farbigen Papieren zu erzeugen (mit Ausnahme vielleicht von gelben Papieren) eher weniger ist als die, die zur Erzeugung zufriedenstellend sichtbarer Markierungen auf weissem Papier erforderlich ist.
Das Mikrokapselbeschichtungsverfahren kann durch die bekannten Techniken, die bei der Herstellung von druckempfindlichem Durchschreibepapier verwendet werden, ausgeführt werden, z. B. Umkehrwalzen-, Luftbürsten- oder Flexobeschichtung und das Mikrokapselschichtgewicht kann ebenfalls üblich sein (d.h. 4 bis 6 g-2 Trockenschichtgewicht).
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert:
Beispiel 1
In diesem Beispiel wurde ein 20 Hz (Nennwert) gepulster Kohlendioxidlaser mit 2,5 Joules Maximum-Energieausgangsleistung verwendet, um eine 48 g m-2 weisse Papierbahn der Art, wie sie für druckempfindliches Aufzeichnungsmaterial verwendet wird, mit einer Abbildung zu versehen, wonach die Bahn auf einem Umkehrwalzenbeschichter im Versuchsmassstab beschichtet wurde mit einer wässrigen, Mikrokapseln enthaltenden Beschichtungszusammensetzung derart, wie sie bei druckempfindlichem Aufnahmematerial verwendet wird mit einem Nassbeschichtungsgewicht von annähernd 20 g m-2 (5 g m-2 trocken). Der Laser war zwischen der Abwicklungsstation und dem Beschichtungskopf des Beschichters angebracht. Eine gelochte Abdeckung wurde in die Bahn des Laserstrahls gebracht, um Laserenergie in einer Abbildungskonfiguration durchzulassen. Eine Linse wurde verwendet, um die Abbildung zu fokussieren, um eine Abbildungsgrösse von 9x4 mm zu ergeben.
Die Bahn wurde bewegt mit Geschwindigkeiten im Bereich von «Kriechgeschwindigkeit» bis 550 m min-1, wobei die Gesamtlänge der mit einer Abbildung zu versehenden Bahn mehr als 5000 m war. Bei allen Geschwindigkeiten hatte die Abbildung eine gute Strichschärfe und Konsistenz vor der Beschichtung. Die Beschichtung verminderte die Strichschärfe und Konsistenz der Abbildung, aber verdunkelte sie nicht und die Abbildung war von annehmbarer Qualität. Der Soll-Abbildungs-Wiederholungsabstand war 420 mm und dies wurde grossenteils erreicht, ausser bei einer Bahngeschwindigkeit von unter etwa 150 m min-1.
Das mit Mikrokapseln beschichtete Papier wurde auf seine funktionelle Brauchbarkeit getestet unter Verwendung des Papiers als oberes Blatt eines druckempfindlichen Aufzeichnungsmaterialpaars und die Brauchbarkeit erwies sich als zufriedenstellend.
Beispiel 2
Dieses Beispiel entsprach im allgemeinen Beispiel 1, jedoch wurde eine weisse Bahn mit höherem Grammgewicht verwendet (72 g m-2 statt 48 g m-2) und die Abbildungsgrösse war 11,9 x 5,9 mm. Die Bahngeschwindigkeit lag im Bereich von 300 bis 500 m min- '. Die Strichschärfe der Abbildung erwies sich, als sie mit Mikrokapseln beschichtet war, als im wesentlichen gleich zu der vor der Beschichtung. Das mit Mikrokapseln beschichtete Papier wurde wie oben getestet und erwies sich als zufriedenstellend.
Beispiel 3
Dieses Beispiel entsprach ebenfalls den vorhergehenden Beispielen, es wurden jedoch blaue bzw. gelbe 48 g m-2 Basispapiere verwendet statt des weissen Basispapiers. Die Abbildungsgrösse und die Bahngeschwindigkeiten waren wie im Beispiel 2. Die erhaltenen Abbildungen waren weiss und lieferten daher einen Kontrast mit der Fläche des Papiers, die keine Abbildung trug. Der Kontrast war bei dem blauen Papier merkbarer als bei dem gelben. Das mit Mikrokapseln beschichtete Papier wurde wie oben getestet und erwies sich als zufriedenstellend.
Beispiel 4
Dieses Beispiel zeigt, wie die durch Laserenergie gebildete Abbildung bei verschiedenen Energielevels und Papiergrammgewichten variiert.
Die Abbildungen wurden auf individuellen Papierblättern mit verschiedenen Grammgewichten gemacht unter Verwendung eines 20 Hz gepulsten Kohlendioxidlasers mit 5,0 Joules Maximum Energieleistung und einer gelochten Abdeckung und Fokussierungslinse, wie im allgemeinen im Beispiel 1 beschrieben, und der Laser wurde manuell getrig-gert. Die Abbildungsgrösse wurde variiert, um eine Energiedichte (auf dem Papier) zwischen unter 1,8 Joules cm-2 bis 5,0 Joules cm-2 für Papier mit 48 g m-2 g Gewicht und 1,9 bis 2,5 Joules cm-2 für Papier mit höheren Grammgewichten (52, 62, 72, 82, 92 und 94 g m-2) zu erhalten. Der Feuchtigkeitsgehalt all dieser Blätter war annähernd 6 Gew.-%.
Es zeigte sich, dass eine Energiedichte von unter 1,8 Joules cm-2 einen angenäherten Minimumschwellenwert für eine sichtbare Abbildungsbildung darstellt. Sichtbare Abbildungen wurden immer erhalten bei einer Energiedichte auf dem Papier von 1,9 Joules cm-2 bis 2,5 Joules cm-2, obwohl die Klarheit und die Kanten-Schärfe der Abbildung nicht sehr gut waren im unteren Teil dieses Bereiches. Energiedichten im Bereich 2,5 bis 5,0 Joules cm-2 ergaben Abbildungen mit guter Sichtbarkeit, aber die Strichschärfe dieser Abbildungen neigte dazu abzufallen, wenn die Energiedichte über 2,5 Joules cm-2 anstieg, möglicherweise weil die Energie zu einem übermässigen Zerreissen der faserigen Struktur des Papiers führte.
Beispiel 5
Dieses Beispiel zeigt, wie sich die Abbildung, die durch Laserenergie gebildet wird, in einem Bereich von Papierfeuchtigkeitsgehalten und zwei verschiedenen Energiedichten verändert.
Der Laser war der im Beispiel 1 beschriebene, wobei die Laserenergieausgangsleistung auf 1,5 Joules beschränkt war. Zwei Abbildungsgrössen wurden verwendet, nämlich 13,8 x 5,7 mm und 11,9 x 5,9 mm entsprechend Energiedichten von 1,85 bzw. 2,1 Joules cm-2. Die Grammgewichte der verwendeten Papiere waren 48, 52, 62, 72, 82,92 und
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94 g m-2 und der Bereich des Feuchtigkeitsgehaltes war von 3 bis 9 Gew.%.
Es zeigte sich, dass unabhängig von der Energiedichte und Abbildungsgrösse die Abbildungen mit schlechter Qualität immer erhalten wurden unterhalb eines Feuchtigkeitsgehalts von etwa 4 Gew.-%. Bei der kleineren Abbildung (d.h. höhere Energiedichte) wurden annehmbare Abbildungen erhalten bei und über diesem Feuchtigkeitsgehalt, wobei die Abbildung besser wurde, wenn der Feuchtigkeitsgehalt anstieg. Bei der grösseren Abbildung (d.h. niedrigere Energie10
dichte) wurden annehmbare Abbildungen nur mit einem minimalen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 6% erhalten.
Beispiel 6
In diesem Beispiel wurde ein Dauerstrich-Kohlendioxid 1 kW Laser verwendet, um auf verschiedenen Papieren, wie sie bei der Herstellung von druckempfindlichen Durchschreibepapieren verwendet werden, bei verschiedenen Bahngeschwindigkeiten auf einem Prototyptestgerät Abbildungen zu erzeugen, wie folgt:
Papiertyp
Grammgewicht
(gm-2)
Farbe
Bahngeschwindigkeit (m min-1)
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weiss weiss weiss weiss blau grün rosa blau grün rosa
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* Diese Papiere hatten eine Farbentwicklerbeschichtung auf Tonbasis auf der der mit einer Abbildung zu versehenden entgegengesetzten Oberfläche. Die Oberflächen, die mit einer Abbildung versehen wurden, waren in allen Fällen unbeschichtet.
Die Abbildungsgrösse war in jedem Fall 5 x 12,5 mm. Nach dem Abbilden wurde die mit einer Abbildung versehene Oberfläche des Papiers mit einer wässrigen, Mikrokapseln enthaltenden Zusammensetzung beschichtet, wie es allgemein im Beispiel 1 beschrieben ist. Die erhaltenen Abbildungen waren in jedem Fall klar sichtbar durch die Mikrokap-
selschicht in durchgängigem Licht und die funktionelle Wirkungsweise des Papiers in einem druckempfindlichen Durch-35 schreibeset erwies sich als zufriedenstellend. Die Abbildung auf den farbigen Papieren war ebenso klar sichtbar in reflektiertem Licht.
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Claims (10)

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1. Verfahren zur Herstellung eines mit einer Abbildung versehenen, mit Mikrokapseln beschichteten Papiers, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Oberfläche eines Papiersubstrats mit einer Abbildung versieht durch Anwendung von Laserenergie und dann eine Mikrokapselbeschich-tung auf diese Oberfläche des Papiersubstrats aufbringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiedichte des Lasers auf dem Papiersubstrat mindestens 1,7 Joules cm-2 ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiedichte des Lasers auf dem Papiersubstrat mindestens 1,8 Joules cm-2 ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiedichte des Lasers auf dem Papiersubstrat mindestens 1,9 Joules cm""2 ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserenergie von einem gepulsten Laser stammt und die Energiedichte des Lasers auf dem Papiersubstrat im Bereich von 1,9 bis 5,0 Joules cm-2 ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiedichte des Lasers auf dem Papiersubstrat 2,0 bis 2,2 Joules cm-2 ist und der Feuchtigkeitsgehalt des Papiersubstrates 6 bis 8 Gew.-% beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserenergie von einem Dauerstrichlaser stammt und die Energiedichte des Lasers 2,2 bis 4,8 Joules cm-2 beträgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Papiersubstrat mit einer Abbildung versehen wird mit Hilfe einer Laserenergiequelle, die an der Papiermaschine, auf der das Papiersubstrat hergestellt wird oder an der Papierbeschichtungsmaschine, auf der das Papiersubstrat anschliessend mit Mikrokapseln beschichtet wird, angebracht ist, wobei die Geschwindigkeit des Papiersubstrates während der Abbildung dieselbe ist wie die Geschwindigkeit, bei der das Papiersubstrat hergestellt oder mit Mikrokapseln beschichtet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einer Abbildung versehene, mit Mikrokapseln beschichtete Papier ein druckempfindliches Durchschreibepapier ist.
10. Mit einer Abbildung versehenes, mit Mikrokapseln beschichtetes Papier, hergestellt nach dem Verfahren gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9.
CH1194/87A 1986-03-27 1987-03-27 CH670601A5 (de)

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