CH670659A5 - - Google Patents

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CH670659A5
CH670659A5 CH3568/86A CH356886A CH670659A5 CH 670659 A5 CH670659 A5 CH 670659A5 CH 3568/86 A CH3568/86 A CH 3568/86A CH 356886 A CH356886 A CH 356886A CH 670659 A5 CH670659 A5 CH 670659A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ventilation channels
spinning
spinning rotor
radial
entrances
Prior art date
Application number
CH3568/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Stary
Original Assignee
Vyzk Ustav Bavlnarsky
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzk Ustav Bavlnarsky filed Critical Vyzk Ustav Bavlnarsky
Publication of CH670659A5 publication Critical patent/CH670659A5/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor
    • D01H4/10Rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Spinnrotor einer Offen-End-Spinnmaschine mit einer sich von der Stirnöffnung des Rotors zu einer Sammelrinne erweiternden Rutschwand, wobei die Sammelrinne in einen Boden übergeht, der auf seiner inneren Seite Eingänge und auf seiner äusseren Seite Ausgänge von durchgehenden Entlüftungskanälen aufweist.
An den Eingängen der Entlüftungskanäle halten sich gekräuselte Fasern fest und häufen sich dort an, was eine Verstopfung dieser Eingänge während des Spinnvorgangs zur Folge hat. Wird eine solche Faseranhäufung frei, wird sie infolge Zentrifugalkraft in die Sammelrinne geschleudert, wo sie entweder den Bruch des sich aus einem Faserbändchen bildenden Garns oder einen Fehler bzw. eine Verdickung im Endprodukt verursacht. Falls kein Freiwerden der Faseranhäufung am Eingang der Entlüftungskanäle erfolgt, nimmt allmählich ihre Ventilationswirkung ab. In diesem Fall beeinflusst jede solche Änderung des lufttechnischen Regimes im Innenraum des Spinnrotors unmittelbar auch die Funktion der sogenannten Reinigungszone im Auflösegehäuse der Offen-End-Spinneinheit, und es kommt zur erhöhten Abscheidung von überwiegend noch guten und verspinnbaren Fasern als Abfall.
Zusammen mit der Steigerung der Produktivität von Offen-End-Spinnmaschinen muss auch die Drehgeschwindigkeit der Spinnrotoren erhöht und infolgedessen ihr Durchmesser herabgesetzt werden. Damit hängt auch entweder eine notwendige Anpassung der Entlüftungskanäle oder der Übergang zu einem anderen Ventilationssystem wie z.B. einer relativ kostspieligen äusseren Unterdruckquelle zusammen. Deshalb ist der Einsatz der Entlüftungskanäle sogar bei Kleindurchmesser-Spinnrotoren vorteilhafter. In diesem Fall sind jedoch die Eingänge der einzelnen Entlüftungskanäle sehr wenig voneinander entfernt, was wiederum die Möglichkeit ihrer Verstopfung erhöht. Darüber hinaus verursacht die Steigerung der Rotordrehgeschwindigkeit eine Erhöhung des Geräuschpegels oft über die zulässige Grenze.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirksamkeit der Entlüfitungskanäle im Offen-End-Spinnrotor auch bei minimalen Durchmessern derselben zu steigern und gleichzeitig die Möglichkeit des Faserauffangens in ihren Eingängen zu beschränken sowie den durch diese Kanäle hervorgerufenen Geräuschpegel herabzusetzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss so gelöst, dass im Boden des Spinnrotors radiale Spalte vorgesehen sind, die die innere Seite des Bodens mit den Entlüftungskanälen in Längsrichtung von ihren Eingängen an über mindestens einen Abschnitt ihrer Gesamtlänge verbinden.
Einige bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der radialen Spalte sind den unabhängigen Patentansprüchen zu entnehmen.
Ein Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die Fasern nicht an den Eingängen der Entlüftungskanäle haften, sondern über die Eingangskante in den radialen, mit dem Innenraum des Spinnrotors kommunizierenden Spalt rutschen. Diese Fasern gelangen so bis in die Sammelrinne oder verlassen den Rotorinnenraum und werden als Abfall weggeführt. Ein wesentlicher Vorteil liegt jedoch in der Herabsetzung des Geräuschpegels, wobei der Ventilationseffekt der Entlüftungskanäle nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar höher wird, da die Seitenwände der radialen Spalte daran mitwirken.
Ausfuhrungsbeispiele des Spinnrotors werden nachfolgend anhand der beigefugten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Teils einer Offen-End-Spinn-einheit mit einem Spinnrotor,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt des Spinnrotors mit einem Entlüftungskanal und einem radialen Spalt,
Fig. 3 und 4 teilweise Längsschnitte von zwei Varianten des radialen Spalts in Schnittansicht und
Fig. 5 eine teilweise Draufsicht des Bodens eines Spinnrotors in Pfeilrichtung P in Fig. 3 mit den Eingängen der Entlüftungskanäle und den radialen Spalten.
In einer Reihe von nebeneinander am Rahmen einer Spinnmaschine angeordneten Spinneinheiten ist ein Spinnrotor 1 in einem Spinngehäuse 2 einer Offen-End-Spinneinheit mit seiner eine Riemenscheibe 4 tragenden Welle 3 in Lagern 5 gelagert. Der Spinnrotor 1, der in einem mittels Luftablasslochs 7 mit einem Abluftkanal 8 in Verbindung stehenden Hohlraum 6 des Spinngehäuses 2 gelagert ist, weist einen Innenraum 9 auf, der von einer Stirnöffnung 10 an einer Rutschwand 11 und einem Boden 12 abgegrenzt ist. Die Rutschwand 11 erweitert sich von der Stirnöffnung 10 zu einer Sammelrinne 13, die in den Boden 12 übergeht. In diesem sind im wesentlichen radial verlaufende Entlüftungskanäle 14 vorgesehen, deren Eingänge 15 sich auf der inneren Seite 16 des Bodens 12 und deren Aufgänge 17 sich auf der äusseren Seite 18 desselben befinden. Ferner sind im Boden 12 radiale Spalte 19 vorgesehen, die die innere Seite 16 des Bodens 12 mit den Entlüftungskanälen 14 verbinden respektive in diese Kanäle einmünden (Figuren 1,2, 3 und 4).
Fig. 2 zeigt eine Ausfuhrungsform, bei welcher der radiale, vom Eingang 15 des Entlüfitungskanals 14 ausgehende Spalt 19 nur einen Abschnitt Li der Gesamtlänge L des Kanals 14 einnimmt.
Hg. 3 zeigt eine vorteilhafte Ausfuhrungsform, bei welcher die radialen Spalte 19 über die Gesamtlänge L der Entlüftungskanäle 14 verlaufen, wodurch ein besserer Luftdurchgang aus dem Innenraum 9 des Spinnrotors 1 in den Hohlraum 6 und somit in den Abluftkanal 8 ermöglicht wird.
Eine noch vorteilhaftere Ausfuhrungsform ist in Fig. 4 gezeigt. Hier reichen die radialen Spalte 19 über die Gesamtlänge L der Entlüftungskanäle 14, d.h. über ihre Ausgänge 17, hinaus, so dass sie sich der Sammelrinne 13 nähern, wodurch auch die Abführung der bzw. des zusammen mit den Fasern in den Innenraum 9 des Spinnrotors 1 gelangenden Verunreinigungen bzw. Staubs ermöglicht wird. Die Breite S der radialen Spalte 19 (vgl. Hg. 5) ist gewöhnlich kleiner als die Breite Z der Entlüftungskanäle 14. Die Gestalt und der Verlauf der Entlüftungskanäle 14 sowie der radialen Spalte 19 können unterschiedlich sein. Sind die Entlüftungskanäle 14 z.B. gekrümmt, sind auch die radialen, ihren Verlaufverfolgenden Spalte 19 gekrümmt. Im äussersten Fall, d.h. wenn die Breite Z der Entlüftungskanäle 14 und die Breite S der radialen Spalte 19 einander entsprechen, können sich beide zu einem einzigen formgemäss identischen Spalt vereinigen.
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Die Stirnöffnung des Spinnrotors 1 und der Hohlraum 6 des Spinngehäuses 2 sind durch ein Auflösegehäuse 20 abgedeckt. In diesem ist ein von einer Auflösewalze 22 zur Rutschwand 11 des Spinnrotors 1 verlaufender Speisekanal 27 vorgesehen. Im Sinne einer Vereinfachung sind die anderen bekannten Bestandteile der Auflösevorrichtung weder dargestellt noch beschrieben; sie sind beispielsweise der CS-PS 124 126 zu entnehmen.
Die Spinneinheit arbeitet folgendermassen:
Die aus einem zugeführten nicht dargestellten Faserband durch die Auflöswalze 22 vereinzelten Fasern werden durch den Speisekanal 27 auf die Rutschwand 11 von einem durch die Wirkung der Entlüftungskanäle 14 in den Spinnrotor 1 angesaugten Luftstrom geliefert. Die Einzelfasern rutschen über die Rutschwand 11 in die Sammelrinne 13, wo sie zum sogenannten Faser-bändchen abgelagert werden. Das Bändchen wird auf bekannte Weise zu Garn 23 verdreht, das vom Spinnrotor 1 durch eine näher nicht dargestellte Vorrichtung abgezogen wird. Da die Luft in die Entlüftungskanäle 14 nicht nur durch die Eingänge 15, sondern auch durch die radialen Spalte 19 eindringt, entsteht ein niedrigerer Geräuschpegel als bei den Ausführungen, bei denen Luft bloss in die Eingänge 15 der Entlüftungskanäle 14 eintritt. Auch die Möglichkeit des Auffangens von Fasern an den Kanten der Eingänge 15 ist im wesentlichen beschränkt. Die eventuell an der Kante der radialen Spalte 19 beim Eingang 15 der Entlüftungskanäle 14 anhaftenden Fasern werden - da diese Stelle nahe bei der Sammelrinne 13 liegt - entweder in den Hohlraum 6 abgeschieden oder unmittelbar einzeln in ein Garn 23 eingespon-s nen, welches in der Nähe dieses Endes des radialen Spalts 19 während des Zusammenrollens des Faserbändchens in der Sammelrinne 13 rotiert. Die beschriebenen Ausfuhrungen eignen sich insbesondere fur hochtourige Kleindurchmesser-Spinnrotoren, deren Drehgeschwindigkeit 60 000 U/min überschreitet, io Bei den beschriebenen Spinnrotoren ist die Reinheit des Spinnrotorbodens, insbesondere im Bereich der Eingänge 15 der Entlüftungskanäle 14, immer gewährleistet und die Geräuschintensität, insbesondere in hohen, bei hochtourigen Spinnrotoren entstehenden Frequenzbändern, niedriger. Das in der Offen-End-i s Spinneinheit vorgesehene lufttechnische Regime bleibt während des langdauernden Spinnprozesses immer konstant und wird weder im Spinnrotor 1 noch in der Reinigungs- und Schmutzabscheidezone im Auflösegehäuse 20 beeinflusst. Die Eliminierung des Faserauffangens an den Eingängen 15 der Entlüftungska-20 näle 14 übt weiter einen positiven Einfluss auf die Fadenbruchan-falligkeit im Spinnrotor 1 und auf die Frequenz der Reinigung von Spinnrotoren aus.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

670 659 PATENTANSPRÜCHE
1. Spinnrotor (1) einer Offen-End-Spinnmaschine mit einer sich von der Stirnöffnung (10) des Rotors zu einer Sammelrinne (13) erweiternden Rutschwand (11), wobei die Sammelrinne in einen Boden (12) übergeht, der auf seiner inneren Seite (16) Eingänge (15) und auf seiner äusseren Seite Ausgänge (17) von hindurchgehenden Entlüftungskanälen (14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden (12) des Spinnrotors (1) radiale Spalte (19) vorgesehen sind, welche die innere Seite (16) des Bodens (12) mit den Entlüftungskanälen (14) in Längsrichtung von ihren Eingängen (15) an über mindestens einen Abschnitt (Li) ihrer Gesamtlänge (L) verbinden.
2. Spinnrotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Spalte (19) über die Gesamtlänge (L) der Entlüftungskanäle (14) vorgesehen sind.
3. Spinnrotor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Spalte (19) die Gesamtlänge (L) der Entlüftungskanäle (14) an ihren Ausgängen (17) überlappen.
4. Spinnrotor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (S) der radialen Spalte (19) kleiner ist als die Breite (Z) der Entlüftungskanäle (14).
CH3568/86A 1985-09-06 1986-09-03 CH670659A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS856379A CS254785B1 (en) 1985-09-06 1985-09-06 Spinning rotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH670659A5 true CH670659A5 (de) 1989-06-30

Family

ID=5410685

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH3568/86A CH670659A5 (de) 1985-09-06 1986-09-03

Country Status (6)

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JP (1) JPS6262927A (de)
CH (1) CH670659A5 (de)
CS (1) CS254785B1 (de)
DE (1) DE3630387A1 (de)
GB (1) GB2179966B (de)
IT (1) IT1197172B (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS472822U (de) * 1971-02-05 1972-09-01
US3775957A (en) * 1971-04-30 1973-12-04 Daiwa Boselsi Kk Rotary spinning chamber for an open-end spinning machine
JPS481386U (de) * 1971-05-17 1973-01-09

Also Published As

Publication number Publication date
IT1197172B (it) 1988-11-30
GB8620640D0 (en) 1986-10-01
DE3630387A1 (de) 1987-03-19
CS254785B1 (en) 1988-02-15
IT8621607A1 (it) 1988-03-05
GB2179966B (en) 1988-07-27
IT8621607A0 (it) 1986-09-05
JPS6262927A (ja) 1987-03-19
DE3630387C2 (de) 1989-12-14
GB2179966A (en) 1987-03-18
CS637985A1 (en) 1987-06-11

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