CH674761A5 - - Google Patents

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CH674761A5
CH674761A5 CH392087A CH392087A CH674761A5 CH 674761 A5 CH674761 A5 CH 674761A5 CH 392087 A CH392087 A CH 392087A CH 392087 A CH392087 A CH 392087A CH 674761 A5 CH674761 A5 CH 674761A5
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CH
Switzerland
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slide
crank
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throttle
throttle valve
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CH392087A
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English (en)
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Werner Nill
Original Assignee
Werner Nill
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/10Collecting-tanks; Equalising-tanks for regulating the run-off; Laying-up basins
    • E03F5/105Accessories, e.g. flow regulators or cleaning devices
    • E03F5/107Active flow control devices, i.e. moving during flow regulation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description


  
 



  Gegenstand der Erfindung ist eine selbstentstopfende Drosselschieberanordnung gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1. 



  In Mischwasserkanalisationen sind Rückhalte- oder Staubecken angeordnet, die bei Regenfällen eine Überflutung der Kläranlagen verhindern und einen geregelten Abfluss ermöglichen.  Damit eine geregelte Abgabe des Regenwassers erfolgen kann, werden geregelte Drosselschieber eingesetzt.  Bei einem solchen Drosselorgan sind ein- und auslaufseitig eines kastenförmigen Drosselschachtes Schieber zum \ffnen und Schliessen des Zu- und des Abflusses angeordnet, die über ungleicharmige Hebel mit einem im Schacht eingesetzten Schwimmer verbunden und von diesem über ein kompliziertes Gelenkhebelsystem verschiebbar sind. 



  Dieses bekannte Schieberorgan mit einer Vielzahl von Gelenkschiebelagern ist für den harten Einsatz im Bereich der Abwasserreinigung störungsanfällig und kann zudem nur mit einem zwischen den Schiebern angeordneten grossflächigen Schwimmer betrieben werden. Dies erfordert einen grossen baulichen Aufwand und Platzbedarf. 



  Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. 



  Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine durch Schwimmer gesteuerte, wasserstands- und verstopfungsabhängig gesteuerte Drosselschieberanordnung zu schaffen, die einen einfachen, robusten Aufbau aufweist und die in weiten Grenzen ein-und verstellbar ist. 



  In überraschender Weise gelingt es, die erfindungsgemässe Drosselschieberanordnung auf kleinstem Raum unterzubringen, den  Schwimmer vor, zwischen, neben oder nach den Schiebern anzuordnen. 



  Anhand illustrierter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: 
 
   Figur 1 einen Grundriss einer Drosselschieberanordnung mit vorgeschaltetem Schwimmer, 
   Figur 2 einen Querschnitt längs Linie II-II in Figur 1, 
   Figur 3 einen Querschnitt längs Linie III-III in Figur 1 und 
   Figur 4 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform. 
 



  Die Drosselschieberanordnung 1 ist im Beispiel nach den Figuren 1 bis 3 in einem Rohrabschnitt 3 oder in einem Schacht mit zwei Rohranschlüssen angeordnet, die durch einen einlaufseitigen Schieber 5 und einen auslaufseitigen Schieber 7 begrenzt ist. Oberhalb des Rohrabschnittes 1 ist eine Welle 9 in zwei Lagerböcken 11 gelagert. Auf der Welle 9 sind zwei Kurbelarme 13 und 15 drehfest angeordnet. Auf den Kurbelarmen 13 und 15 sitzen verschieb- und mittels einer Schraube 17 feststellbare Hülsen 19, 21 mit Achsstummeln, an denen Kurbeln 23, 25 angelenkt sind. Die Kurbelstangen 23 und 25 greifen an den Schieberplatten 27, 29 der Schieber 5 und 7 an. Die Schieberplatten 27, 29 gleiten in seitlichen Führungsschienen 30, die vertikal, oder, wie in Figur 3 gezeigt, im wesentlichen parallel zur mittleren Lage der Kurbelstangen 23, 25 verlaufen.

   Die Schieberplatten 27, 29 können auch eine geeignete \ffnung 31 aufweisen, die bei geschlossenem Schieber eine Restmenge an Wasser durchtreten lässt. Der Aufbau der Schieber 5 und 7 wird hier nicht im einzelnen erläutert, da er nicht Gegenstand der Erfindung ist. 



  Auf der Welle 9 sitzt ein weiterer Kurbelarm 33, an dessen Ende ein Schwimmer 35 festgemacht ist. 



  Der Schwimmer 35 bzw. der Kurbelarm 33 kann auch an einer neben der Welle 9 liegenden Welle 37 angelenkt und mit der Welle 9 durch die Kurbelarme 39, 41 und eine Kurbelstange 43 verbunden sein (Figur 4). Die Übersetzung der Drehbewegungen der Wellen 9 und 37 kann durch auf den Kurbelarmen 39, 41 verschiebbar angeordneten Hülsen 45, 47 eingestellt werden. 



  Der Schwimmer 35 kann auch zwischen den beiden Schiebern 5 und 7  angeordnet und durch einen auf dem Rohrstück 3 aufgesetzten Rohrabschnitt 49 hindurchgeführt sein (Figur 2, in gebrochenen Linien dargestellt). 



  Anstelle eines Rohrstückes 3 kann auch ein oben offener Schacht treten, an dessen Wänden die Schieber 5 und 7 angeordnet sind. 



  Im folgenden wird kurz die Funktionsweise der Vorrichtung erläutert. 



  Der Schieber 5 bewirkt, gesteuert durch den Schwimmer 35, einen regelmässigen Ablauf aus dem Bereich A. Der Schieber 7 ist unter normalen Betriebsbedingungen offen und lässt alle Verunreinigungen, die bei Schieber 5 durchgetreten sind, nach C passieren. 



  Bei einer Verstopfung des Durchganges am Einlauf zum Schieber 5 steigt das Niveau des Wassers im Bereich A an und hebt den Schwimmer 35. Das Anheben des Schwimmers 35 bewirkt eine Drehung der Welle 9 im Gegenuhrzeigersinn (Figuren 3/4) und gleichzeitig ein Anheben der Schieberplatte 29 und ein Absenken der Schieberplatte 27. 



  Die Verlegung des Schiebers 5 wird aufgelöst und, weil der Wasserstand im Bereich A sinkt, senkt sich der Schwimmer 35 und schliesst die Schieberöffnung auf den zuvor eingestellten Sollwert. 



  Sind die Wasserspiegelschwankungen im Bereich A grösser als die zur Entstopfungsauslösung nötigen und durch andere Einwirkungen bedingt, so wird der Schwimmer 35 vorteilhafterweise im Bereich B angeordnet (Figur 2, in gebrochenen Linien). 



  Unter normalen Betriebsbedingungen sind die kommunizierenden Wasserspiegel in den Bereichen A und B im wesentlichen gleich. Eine geringe Abweichung ergibt sich aus dem Drosselverlust im Schieber 5. 



  Das Entstopfen nach dem Zusetzen des Schiebers 5 geschieht wie folgt: Durch die Verlegung des Schiebers 5 sinkt im Bereich B der Wasserspiegel und der darin angeordnete Schwimmer 35 öffnet durch sein Absinken den Schieber 5 und schliesst gleichzeitig Schieber 7. Das Verstopfungsobjekt tritt in den Bereich B ein und verlegt Schieber 7. Nun steigt der Wasserspiegel an, der Schwimmer 35 steigt und öffnet Schieber 7 und schliesst Schieber 5 auf das eingestellte Mass. Die normalen Betriebsbedingungen  sind wieder hergestellt. 



  Ist der Schwimmer 35 vor oder nach dem Rückhaltebereich 3, B angeordnet, so sind selbstverständlich die Kurbelarme 13, 15 entsprechend auf der Welle 9 anzuordnen, damit bei der Verlegung einer der Schieber 5, 7 ein Entstopfungstakt eingeleitet werden kann. 



  Durch das teilweise Schliessen des ausgangsseitigen Schiebers 7 kann ein Spülstoss beim Freilegen des Schiebers 5 vermieden werden. 

Claims (7)

1. Selbstentstopfende Drosselschieberanordnung (1) für Mischwasserkanalisation, mit einem Rückhaltebereich (3, B) und je einem eingangs und ausgangs des Rückhaltebereiches (3, B) angeordneten Schieber (5, 7) sowie einem Schwimmer (35) zur Betätigung der Schieber (5, 7) in Abhängigkeit des Wasserstandes, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schieber (5, 7) je durch eine Kurbelstange (25, 23) mit den Kurbelarmen (15, 13) einer Kurbelwelle (9) kraftschlüssig verbunden sind, die durch den Schwimmer (35) in Abhängigkeit des Wasserstandes schwenkbar ist.
2. Drosselschieberanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (35) am Ende eines an der Kurbelwelle (9) sitzenden weiteren Kurbelarmes (33) befestigt ist.
3.
Drosselschieberanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (35) mittels einer weiteren Kurbelstange (43) mit einem weiteren Kurbelarm (41) verbunden ist.
4. Drosselschieberanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längen der Kurbelarme (13, 15, 33, 41) und/oder der Kurbelstangen (23, 25, 43) einstellbar sind.
5. Drosselschieberanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (5, 7) auf im wesentlichen parallel zur Kurbelstange (25, 23) verlaufenden Führungsschienen (30) verschiebbar angeordnet sind.
6. Drosselschieberanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelstangen (23, 25, 43) mittels auf den Kurbelarmen (13, 15, 41) verstellbaren Hülsen (19, 21, 47) mit den Kurbelarmen (13, 15, 41) verbunden sind.
7.
Drosselschieberanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (35) vor, im oder nach dem Rückhaltebereich (3, B) angeordnet ist.
CH392087A 1987-10-06 1987-10-06 CH674761A5 (de)

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DE8816873U DE8816873U1 (de) 1987-10-06 1988-09-15 Selbstentstopfende Drosselschieberanordnung
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