CH678550A5 - Travelling bridge-underside maintenance platform - has C=shaped lightweight panels with protruding beams assembled from supporting surface - Google Patents
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- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/10—Railings; Protectors against smoke or gases, e.g. of locomotives; Maintenance travellers; Fastening of pipes or cables to bridges
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Description
Die Erfindung betrifft ein verfahrbares Arbeitsgerüst der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art. Solche verfahrbaren Arbeitsgerüste werden üblicherweise an Brücken für nachträgliche Renovierungs-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten an der Brückenunterseite oder im Anschlussbereich der Brückenpfeiler eingesetzt. Zum Aufbau des Arbeitsgerüstes wird üblicherweise die Böschung am Brückenanfang oder Brückenende benutzt, wobei ggfs. ein Hilfsgerüst aufgestellt wird. Von diesem Arbeitsplatz aus wird die Gondel seitlich an den Tragteil von unten her angebaut. Es gibt jedoch häufig Brückenkonstruktionen, bei denen diese Möglichkeit gar nicht gegeben ist, weil auch am Brückenanfang oder -ende kein Zugang von unten her möglich ist. Dann werden eigene Hebezeuge benötigt, was einen hohen Aufwand erfordert. Bei einem aus der DE-OS 2 365 076 bekannten, verfahrbaren Arbeitsgerüst für eine Brücke ist der Tragteil C-förmig ausgebildet, so dass er um die Brüstung herum nach unten greift, wenn er auf der Auflage steht. Am unteren Schenkel des Tragteils hängt über einen Fachwerkrahmen eine Bühne, die mit Seilzügen und Winden aus der herabhängenden Lage in etwa parallel zur Auflage des Tragteils hochziehbar und am Brückenpfeiler abstützbar ist. Abgesehen davon, dass zum Anbringen des Arbeitsgerüstes ein eigenes Hebezeug erforderlich ist, eignet sich dieses Arbeitsgerüst nicht für über die Brückenlänge durchgehende Arbeiten, weil es zur Abstützung der Brückenpfeiler bedarf. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verfahrbares Arbeitsgerüst der eingangs genannten Art zu schaffen, das mit geringem Arbeitsaufwand praktisch an jeder Stelle der Längserstreckung einer Brücke oder eines von unten nicht zugänglichen Bauteils zusammensetzbar ist. Die gestellte Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Bei dieser Ausbildung sind die Hauptelemente der Gondel die vorgefertigten Leichtbau-Fachwerkrahmenfelder, die wegen ihres geringen Gewichtes und weil sie einzeln angesetzt werden, durchaus ohne gerüstfremde Hebezeugmittel oder stationäre Abstützungen von unten von der Auflage aus am Tragteil so anzubringen sind, dass das Arbeitsgerüst von der Auflage aus zusammensetzbar ist. Jedes Feld wird zunächst am Tragteil vorübergehend abgestützt und über die Brüstung nach unten geschwenkt, ehe es in seine ordnungsgemässe Lage am Tragteil verlagert wird. Sobald alle Felder, die für eine bestimmte Grösse der Gondel notwendig sind, auf diese Weise einzeln am Tragteil angebracht worden sind, werden sie durch die Diagonal- und Längsstreben zur Gondel versteift. Auch die Diagonal- und Längsstreben sind so leicht, dass sie ohne weiteres von Hand eingesetzt und festgelegt werden können. Die auf diese Weise von der Auflage aus geschaffene Gondel ist trotz der verwendeten Leichtbauelemente formstabil und so weit belastbar, dass mehrere Arbeitskräfte zu gleicher Zeit auf ihr arbeiten können. Da sie nach dem Absenken in die vertikale Hängelage erst zur Brüstung hin verlagert und dann ordnungsgemäss befestigt worden sind, greifen die unteren Rahmenholme so weit unter die Brüstung, dass der Zugang zur Unterseite der Brücke oder des Bauwerkteils ohne Probleme möglich ist. Dies hat den Vorteil, dass das Arbeitsgerüst praktisch an jeder Stelle der Brücke oder des Bauwerkteils zusammengesetzt werden kann, also auch dann, wenn am Brückenanfang oder Brückenende kein fester Untergrund erreichbar oder auf der Brücke kein zusätzliches Hebezeug verfügbar oder einsetzbar ist. Auch für Brücken, auf denen seitlich herabgreifende Zusatzanbauten ein Durchfahren des Arbeitsgerüstes in Längsrichtung verhindern, kann das Arbeitsgerüst gewinnbringend eingesetzt werden. Es hat sich als recht vorteilhaft gezeigt, die Felder aus Leichtmetall- und/oder Kunststoffprofile zu erstellen, weil dadurch ein besonders geringes Gewicht bei hoher Verformungsfestigkeit und Tragfestigkeit erreicht wird. Leichtmetall- oder Kunststoffprofile in Leichtbauweise zeichnen sich durch hohe Tragfestigkeit, hohe Verwindungsfestigkeit und hohe Knickfestigkeit bei geringem Gewicht pro Flächeneinheit aus. Da die Felder vorgefertigt sind, können die Knotenpunkte der Felder besonders sorgfältig ausgebildet sein. Die dabei verwendeten Holme werden bevorzugt als Rund- und Vierkantprofile genutzt, denn eine Leichtbauweise unter gemischter Verwendung von Rund- und Vierkantprofilen trägt den Erfordernissen hinsichtlich des geringen Gewichtes bei hoher Belastbarkeit am besten Rechnung. Wichtig ist ferner das Merkmal von Anspruch 2, da hierbei der Tragteil schon von vornherein zum Abstützen der Felder beim Aufbau der Gondel miteinbezo gen wird, so dass nur wenige Arbeitskräfte ausreichen, das Arbeitsgerüst rasch auf- bzw. abzubauen. Zweckmässig ist dabei, dass der obere Rahmenholm jedes Feldes weiter auskragt als der untere Rahmenholm, so dass das Feld beim Heben über die Brüstung bereits am Tragteil abgestützt bleibt. Mit der Ausbildung gemäss Anspruch 3 wird eine maximale Steifigkeit der Felder und später auch der Gondel erreicht. Ausserdem entlastet der Widerlagerhilfsrahmen den oberen Rahmenholm in der Betriebslage. Die Massnahme von Anspruch 4 ist deshalb zweckmässig, weil an diesem Aussenbereich der Gondel bzw. jedes Feldes besonders hohe Belastungen, z.B. Knickbelastungen, zu erwarten sind, die mit dem Doppelprofil auf einfache Weise aufgenommen werden. Wichtig ist ferner der Gedanke von Anspruch 5, weil jedes Feld auf diese Weise am Tragteil in vertikaler Richtung lagegesichert wird, schon ehe die Längs- und Diagonalstreben angebracht werden. Es ergibt sich auf diese Weise ein sehr inniger und tragfähiger statischer Verbund zwischen der Gondel und dem Tragteil. Die Aufbau- bzw. Demontagezeit für das Arbeitsgerüst wird mit den Merkmalen gemäss Anspruch 6 verkürzt. Mit der Ausbildung gemäss Anspruch 7 wird eine grosse begehbare und benutzbare Arbeitsfläche unterhalb der Brüstung geschaffen. Wichtig ist ferner die Massnahme von Anspruch 8, da mit einer entsprechenden Anzahl von Widerlagern am Tragteil beliebig viele Felder mit der jeweils optimalen Aufteilung angebracht und sicher abgestützt werden können. Die Massnahme von Anspruch 9 ist deshalb wichtig, weil damit an den Feldern so wenig wie möglich und damit das Gewicht nicht unzulässig erhöhende Elemente angebracht sein müssen, wenn die Befestigungselemente ohnedies bei den Widerlagern am Tragteil vorliegen. Der Gedanke von Anspruch 10 ist ebenfalls im Hinblick auf die rasche Zusammenfügung bzw. Demontage des Arbeitsgerüstes zu sehen. Der Tragteil kann je nach Anforderung beliebig verlängert oder verkleinert werden, da seine Sektionen lösbar miteinander verbunden sind. Ferner sind die Sektionen in getrenntem Zustand leicht transportier- und lagerbar. Der Hilfsrahmenkörper gemäss Anspruch 11 erhöht die Belastbarkeit des Tragteils in seinem oberen Bereich, wo die Belastungen von der Gondel aufzunehmen sind, und schafft auch genügend stabile Anschlusspunkte für die Felder. Eine rasche und haltbare Befestigung der Felder am Tragteil wird gemäss Anspruch 12 erreicht. Diese Spannschellen lassen sich einfach handhaben, sind robust und sicher. Da das gesamte Gerüst in Leichtbauweise erstellt ist, zeigt es sich insbesondere bei Windeinflüssen recht vorteilhaft, wenn im Tragteil auf den Bodenplatten Ballastgewichte untergebracht sind, um dem gesamten Gerät sowohl bei grösserer Belastung als auch bei starkem Wind hinreichende Standhaftigkeit zu gewähren. Es wäre auch denkbar, das Traggerüst beim Arbeiten an der Auflage zu verankern. Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Gegenstandes erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch ein verfahrbares Arbeitsgerüst, Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht zur Verdeutlichung des Zusammensetzens des Arbeitsgerüstes von Fig. 1 und Fig. 3 eine Seitenansicht des fertig montierten Arbeitsgerüstes von Fig. 1. Ein verfahrbares Arbeitsgerüst 1 gemäss den Fig. 1 und 3, z.B. für Wartungs-, Renovierungs- oder Reparaturarbeiten an der Unterseite einer Brücke B, besteht aus einem Tragteil T, an dem über eine Brüstung R der Brücke B nach unten greifende Gondel G seitlich abgehängt ist. Der Tragteil T ist (Fig. 3) aus drei in Fahrtrichtung hintereinander gesetzten, lösbar miteinander verbundenen Sektionen T1, T2, T3 zusammengesetzt und nach Art eines kastenartigen Gerüstes aufgebaut. Der Tragteil T besitzt einen unteren Hauptrahmen 3, der auf Laufrädern 4 verfahrbar ist. Die Laufräder 4 sind mittels Spindelbock-Lenkrollen 5 höhenverstellbar. Im Mittelteil des Tragteils T sind Vertikalstreben 2 am unteren Hauptrahmen 3 befestigt. Ferner sind Diagonalstreben 9 und untere Längsstreben 8 vorgesehen. Im oberen Teil des Tragteils T ist ein Hilfsrahmenkörper 10 angebracht, der ebenfalls mit Diagonal- und Längsstreben ausgesteift ist und obere Querstreben 11 sowie der Brüstung R zugewandte Vertikalstreben 12 aufweist, die in etwa in Verlängerung der unteren Vertikalstreben 2 liegen. Am Hilfsrahmenkörper 10, der auch durch Längsstreben 8 ausgesteift ist, sind oberseitige und der Brüstung R zugewandt liegende Widerlager W vorgesehen. Im Bereich der Widerlager W sind als Spannschellen ausgebildete Befestigungselemente 13 am Tragteil vorhanden. Auf dem Hauptrahmen 3 sind Bodenplatten 14 für an der der Brüstung R abgewandten Seite liegendes Ballastgewicht 15 vorgesehen. Der Gerüstaufbau des Tragteils T kann durch Schraubverschlüsse oder Schnellkupplungen in den Knotenpunkten verbunden sein. Die einzelnen Sektionen T1, T2 und T3 des Tragteils T können vorgefertigte und einzeln antransportierte Einheiten sein. Denkbar ist es aber auch, den Tragteil T unmittelbar am Arbeitsort auf einer Auflage 6 der Brücke B zusammenzumontieren. An der Brüstung R ist bei der Brücke B ein Geländer 7 gezeigt, über das die Gondel G nach unten hängt. Die Hauptteile der über das Geländer 7 und die Brüstung R nach unten hängenden Gondel G sind in Leichtbauweise vorgefertigte Fachwerkrahmenfelder F, wobei im Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 3 vier solcher Felder F am Tragteil T angebracht sind. Jedes Feld F (Fig. 1) besteht aus einem hochkant stehenden Rechteckrahmen R in Fachwerkausführung, von dem ein unterer frei auskragender Rahmenholm 17 und ein oberer frei auskragender Rahmenholm 16 zur gleichen Seite absteht. Der Rahmenholm 16 kragt weiter aus als der Rahmenholm 17. Die mit 18 bezeichneten Streben des Feldes F sind Rundprofile, während die Rahmenholme 17 und 16 sowie ein hinterer Rahmenholm 19 Vierkantprofile sind. Der hintere Rahmenholm 19 ist in seinem Querschnittsformat doppelt so gross gegenüber den anderen Holmen ausgebildet. Im Winkel zwischen dem oberen Rahmenholm 16 und dem Rechteckrahmen K ist ein Wider lager-Hilfsrahmen H eingesetzt, der aus Rundprofilen bestehende Streben 20 sowie einen vertikalen Holm 26 aufweist. Das Gewicht jedes Feldes F ist so gering, dass zwei Arbeitskräfte ohne weiteres in der Lage sind, das Feld F von Hand zu manipulieren. In der fertigen Gondel G (Fig. 1 und Fig. 3) werden die Felder F, die in etwa vertikal vom Tragteil T herabhängen, durch Diagonalstreben 22 und Längsstreben 21 zueinander ausgesteift. Die Streben 21, 22 sind mit Schnellkupplungen 24 bzw. 23 mit den Feldern verbunden. Auf den Rahmenholmen 17 sind Bodenplatten 25 aufgelegt, die eine begehbare Arbeitsbühne ergeben. Beim Aufbau des Arbeitsgerüstes (Fig. 2) wird zunächst der Tragteil T fertiggestellt und nahe an die Brüstung R hin verfahren. Danach wird ein Feld F nach dem anderen einzeln und von Hand von der Auflage 6 aus angehoben, bis das freie Ende des Rahmenholms 16 im Bereich eines Widerlagers W auf dem Tragteil T abgestützt ist. Danach wird das Feld F über die Brüstung R bzw. das Geländer 7 gehoben und um seinem Rahmenholm 16 an der Brüstung R vorbei nach unten geschwenkt, bis es in etwa senkrecht herabhängt. Das Feld F wird dann von Hand nahe zur Brüstung hingezogen, bis die oberen Befestigungselemente 13 angezogen sind. Danach werden die Befestigungselemente 13 beim Vertikalholm 26 angezogen. Bis dahin wird jedes Feld F zweckmässigerweise von Hand noch vorübergehend festgehalten. Sobald alle vier Felder (F) auf diese Weise am Tragteil T befestigt worden sind, werden die Diagonalstreben 22 und die Längsstreben 21 angebracht und befestigt. Die Gondel G ist damit so formstabil, dass dann die Bodenplatten 25 auf den Rahmenholmen 17 gelegt werden können. Ggfs. wird im Bereich der Arbeitsbühne und der Bodenplatten 15 noch ein Geländer an der Gondel G befestigt. Denkbar ist ferner, in den Feldern und auch im Tragteil T Leitern für die Arbeiter zu befestigen. Aufgrund der vorgefertigten Felder F ist ein rascher und zügiger Aufbau des verfahrbaren Arbeitsgerüstes 1 praktisch an jeder beliebigen Stelle der Brücke B möglich, und zwar ohne fremde Hebezeughilfe und ohne die Verwendung eines von der Unterseite der Brücke B heranreichenden Stützgerüstes.
Claims (12)
1. Verfahrbares Arbeitsgerüst, insbesondere für Brücken und Bauwerksteile mit schwer zugänglicher Unterseite, mit einem auf einer stationären Auflage stehenden Tragteil, an dem eine um die Brüstung nach unten greifende Gondel mit einer sich unter die Brüstung erstreckenden Arbeitsbühne abgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gondel (G) mehrere vorgefertigte, mit oberen und unteren, frei auskragenden Rahmenholmen (16, 17) C-förmig ausgebildete, Leichtbau-Fachwerksrahmenfelder (F) mit zur Fahrtrichtung senkrechter Feldebene aufweist, die ohne gerüstfremde Hebezeugmittel einzeln von Hand und von der Auflage (6) aus mit ihrem oberen Rahmenholm (16) an den Tragteil (T) ansetzbar sind, und dass die vom Tragteil (T) herabhängenden Felder (F) durch nachträglich eingesetzte Diagonal- und Längsstreben (21, 22) versteifend miteinander verbunden sind.
2.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Feld (F) in gekippter Lage von der Auflage (16) aus am Tragteil (T) vorbefestigt und mit dem unteren Rahmenholm (17) über die Brüstung (R, 7) von Hand hebbar und nach unten bis in eine in etwa senkrechte Hängelage schwenkbar ist.
3. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Feld (F) zwischen den oberen und unteren Rahmenholmen (16, 17) einen hochkant stehenden, ausgesteiften Rechteckrahmen (K) in Fachwerkbauweise aufweist, und dass im Winkel zwischen dem Rechteckrahmen (K) und dem oberen Rahmenholm (16) ein ausgesteifter Widerlager-Hilfsrahmen (H) vorgesehen ist.
4. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Feld (F) an der der Brüstung (R) abgewandten Aussenseite ein vertikales Doppelprofil (19) vorgesehen ist.
5.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gebrauchslage jedes Feld (F) mit dem freien Endbereich des oberen Rahmenholms (16) und mit dem inneren Vertikalholm (26) des Widerlager-Hilfsrahmens (H) am Tragteil (T) befestigt ist.
6. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagonal- und Längsstreben (21, 22) an den Feldern (F) mit Schnellverschluss-Kupplungen (23, 24), vorzugsweise mit Drehkupplungen (23), festgelegt sind.
7. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den unteren Rahmenholmen (17) der senkrecht herabhängenden Felder (F) Bodenplatten (25) aufgebracht sind.
8.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (T) ein auf Laufrädern (4) abgestütztes, kastenartiges Stützgerüst ist, das an der Oberseite und an der Brüstungsseite Widerlager (W) für die Felder (F) aufweist.
9. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Widerlagern (W) Befestigungselemente (13) für die Felder (F) vorgesehen sind.
10. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (T) aus in Fahrtrichtung aneinander angeschlossenen und miteinander lösbar verbundenen Sektionen (T1, T2, T3) besteht.
11. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Tragteil (T) ein obenliegender Hilfsrahmenkörper (10) vorgesehen ist.
12.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) für die Holme (11, 12) des Tragteils (T) und für die Holme (16, 17) des Feldes (F) gemeinsam umfassende Spannschellen sind.
1. Verfahrbares Arbeitsgerüst, insbesondere für Brücken und Bauwerksteile mit schwer zugänglicher Unterseite, mit einem auf einer stationären Auflage stehenden Tragteil, an dem eine um die Brüstung nach unten greifende Gondel mit einer sich unter die Brüstung erstreckenden Arbeitsbühne abgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gondel (G) mehrere vorgefertigte, mit oberen und unteren, frei auskragenden Rahmenholmen (16, 17) C-förmig ausgebildete, Leichtbau-Fachwerksrahmenfelder (F) mit zur Fahrtrichtung senkrechter Feldebene aufweist, die ohne gerüstfremde Hebezeugmittel einzeln von Hand und von der Auflage (6) aus mit ihrem oberen Rahmenholm (16) an den Tragteil (T) ansetzbar sind, und dass die vom Tragteil (T) herabhängenden Felder (F) durch nachträglich eingesetzte Diagonal- und Längsstreben (21, 22) versteifend miteinander verbunden sind.
2.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Feld (F) in gekippter Lage von der Auflage (16) aus am Tragteil (T) vorbefestigt und mit dem unteren Rahmenholm (17) über die Brüstung (R, 7) von Hand hebbar und nach unten bis in eine in etwa senkrechte Hängelage schwenkbar ist.
3. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Feld (F) zwischen den oberen und unteren Rahmenholmen (16, 17) einen hochkant stehenden, ausgesteiften Rechteckrahmen (K) in Fachwerkbauweise aufweist, und dass im Winkel zwischen dem Rechteckrahmen (K) und dem oberen Rahmenholm (16) ein ausgesteifter Widerlager-Hilfsrahmen (H) vorgesehen ist.
4. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Feld (F) an der der Brüstung (R) abgewandten Aussenseite ein vertikales Doppelprofil (19) vorgesehen ist.
5.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gebrauchslage jedes Feld (F) mit dem freien Endbereich des oberen Rahmenholms (16) und mit dem inneren Vertikalholm (26) des Widerlager-Hilfsrahmens (H) am Tragteil (T) befestigt ist.
6. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagonal- und Längsstreben (21, 22) an den Feldern (F) mit Schnellverschluss-Kupplungen (23, 24), vorzugsweise mit Drehkupplungen (23), festgelegt sind.
7. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den unteren Rahmenholmen (17) der senkrecht herabhängenden Felder (F) Bodenplatten (25) aufgebracht sind.
8.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (T) ein auf Laufrädern (4) abgestütztes, kastenartiges Stützgerüst ist, das an der Oberseite und an der Brüstungsseite Widerlager (W) für die Felder (F) aufweist.
9. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Widerlagern (W) Befestigungselemente (13) für die Felder (F) vorgesehen sind.
10. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (T) aus in Fahrtrichtung aneinander angeschlossenen und miteinander lösbar verbundenen Sektionen (T1, T2, T3) besteht.
11. Verfahrbares Arbeitsgerüst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Tragteil (T) ein obenliegender Hilfsrahmenkörper (10) vorgesehen ist.
12.
Verfahrbares Arbeitsgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) für die Holme (11, 12) des Tragteils (T) und für die Holme (16, 17) des Feldes (F) gemeinsam umfassende Spannschellen sind.
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