CH680131A5 - - Google Patents

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CH680131A5
CH680131A5 CH2696/89A CH269689A CH680131A5 CH 680131 A5 CH680131 A5 CH 680131A5 CH 2696/89 A CH2696/89 A CH 2696/89A CH 269689 A CH269689 A CH 269689A CH 680131 A5 CH680131 A5 CH 680131A5
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CH2696/89A
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Inventor
Yoshihiro Nishimura
Noboru Sekitani
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/34Traversing devices; Package-shaping arrangements for laying subsidiary winding, e.g. transfer tails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H67/08Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements
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    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

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CH 680 131 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln des Garnendes eines Gamwickels, und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln des Garnendes eines Wickels, wenn dieser von einer Spinnmaschine abgezogen und zu einer Spulmaschine transportiert wird.
Bekanntlich wird im allgemeinen eine Spinnspule nach Beendigung des Spinnvorgangs als Spinnbobine oder Spinnspule abgezogen und einer Spulmaschine zugeführt, wo ein Umspuivorgang ausgeführt wird. Ein auf einer Ringspinnmaschine hergestelltes Garn wird auf eine Bobine aufgewickelt und abgezogen, während ein von einem Rotor einer Open-End-Spinnmaschine oder einer pneumatischen Spinnmaschine unter Verwendung von Luftwirbelströmen und dgl. hergestelltes Garn auf einen Garnwickel aufgespult und abgezogen wird. Dieser Wickel besitzt eine grosse Menge Garn und wird daher Grosskops genannt, wobei ein Durchmesser eines solchen Garnwickels das Mehrfache bis das Zehnfache des Durchmessers der Spule besitzt, die auf einer Ringspinnmaschine erstellt wurde.
Fig. 5 zeigt das Umspulen eines Grosskops 2 auf einer Spulmaschine 1. Dieser Grosskops 2 kann als sogenannte Kreuzspule 2a, wie in Fig. 6 gezeigt oder als eine sogenannte konische Kreuzspule 2b, wie in Fig. 7 gezeigt, ausgeführt sein.
Wie in den Fig. 8 und 9 dargestellt, besitzen diese Spulen oder Grosskops 2 aufgewickelte Garnenden Y, die dann aufgenommen werden, wenn sie, auf einen Träger 4 aufgesetzt, einer Spulmaschine 1 zugeführt und umgespult werden. Das Garnende der Bobine 3 wird so behandelt, dass eine nicht gezeigte Fadenreservewicklung, die an einem oberen Endabschnitt der Bobine ausgebildet ist, freigegeben wird, bevor diese Bobine der Spulmaschine 1 zugeführt wird. Dieses Fadenende wird, wie in Fig. 8 gezeigt, bei aufgesetzter Aufnahmehülse 5 der Bobine 3 auf einen Träger 4 mit in die Hülse hineinhängendem Fadenende transportiert. Das in die Aufnahmehülse 5 eingefügte Fadenende Y wird mittels Luft, die von unten durch eine Zentralöffnung 6 im Träger 4 nach aufwärts geblasen wird, in eine Saugmündung 7 eingesogen und dann abgenommen.
Bezüglich des Auffindens eines Garnendes Y des Grosskops 2 ist zu berücksichtigen, dass infolge des grossen Durchmessers des Grosskops 2 bei einer konischen Kreuzspule 2b das Garn relativ günstig abspuibar ist. Jedoch wird im Fall einer Kreuzspule 2a der Abspulwiderstand so gross, verglichen mit dem der konischen Kreuzspule 2b, dass der Abspulvorgang schwierig durchzuführen wird. Aufgrund dieser Tatsache wird durch das Nach-obenblasen des Garnendes Y, dieses von einem Luftstrom in der zentralen Öffnung 6 des Trägers 4 in Bewegung gesetzt, so dass das Auffinden des Garnendes nicht auf dieselbe Weise ausgeführt werden kann wie bei der Bobine 3.
Derzeit wird daher das Garnende Y eines Grosskops 2 einer Saugöffnung 7 zugeführt und mittels eines Verfahrens gemäss Fig. 9 erfasst, wobei eine metallische Garnführung 8 am äussersten Ende einer Haltevorrichtung für das Garnende befestigt ist, um so die Massenkraft, wie in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 59-223 667 offenbart, zu verbessern; hierbei wird die Garnführung in .die zentrale Öffnung 6 des Stifts 9 eingeführt, und dann wird sie von in Pfeilrichtung eingeblasener Luft aus dem unteren Bereich der zentralen Öffnung 6 durch den Träger hindurch nach aufwärts geblasen. Der Vorgang des Befestigens der Garnführung 8 am Garnende Y ist jedoch immer noch von Hand auszuführen. Es besteht ein gewisses Problem beim Freigeben des Garns, das am äussersten Ende der Garnführung 8 befestigt ist, weshalb manchmal eine Fehlförderung des Garns zur Saugdüse 7 hin stattfindet.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Behandlung eines Garnendes eines Grosskops, bei welchem das Garnende des Kops auf einer Spulmaschine auf die gleiche Weise automatisch aufgenommen werden kann wie dies bei einer Spinnbobine der Fall ist.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird, wenn ein Grosskops der Spulmaschine auf einem Träger aufgesetzt zugeführt wird, ein Garnende im wesentlichen an einem zentralen Abschnitt einer Stirnfläche des Kops positioniert und von dort abgezogen, worauf der Grosskops zu der vorbestimmten Spulposition auf der Spulmaschine befördert wird. Das Garnende, welches in dem zentralen Abschnitt der Stirnfläche des Kops positioniert ist, kann um das äusserste Ende eines Stifts des Trägers oder um einen Kopfteil einer Aufnahmehülse des Kops mehrere Male herumgewickelt sein, und der auf diese Weise behandelte Kops wird dann einem Umspulen zugeführt.
Gemäss der Erfindung sind einige Vorrichtungen zur Behandlung des Garnendes eines Garnwickeis vorgesehen, z.B. eine Vorrichtung zum Herausziehen eines Garnendes aus einem Garnzufuhrwickel, eine Garnführungseinrichtung, Garnende-Klemmittel und dgl., so dass das Garnende des Garnwickels nach dem vorstehend beschriebenen erfindungsge-mässen Verfahren entsprechend behandelt werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun nachstehend anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 bis 4 schematische Darstellungen zur Veranschaulichung des Verfahrens zur Behandlung des Garnendes eines Garnwickels nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Spulmaschine,
Fig. 6 eine Schnittseitenansicht einer Kreuzspule,
Fig. 7 eine Schnittseitenansicht einer konischen Kreuzspule,
Fig. 8 eine Schnittseitenansicht zur Veranschaulichung eines Zustandes des Herausblasens eines Garnendes aus einer Spinnbobine nach dem Stand der Technik,
Fig. 9 eine Schnittseitenansicht zur Veranschaulichung des Zustandes des Herausblasens eines
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Gamendes aus einem Grosskops nach dem Stand der Technik,
Fig. 10 eine Seitenansicht zur Verdeutlichung einer zweiten bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Behandlung von Garnenden nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 11 bis 13 Seitenansichten zur Verdeutlichung von Verfahrensvorgängen bei der Erfindung,
Fig. 14 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 15 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zur Behandlung von Garnenden nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig.16 eine Schnittaufsicht bei einer Schnittführung entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 15,
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht zur Verdeutlichung eines wesentlichen Teils der Vorrichtung nach Fig. 15,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung dieses Teils im Betrieb,
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung einer anderen bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 20 eine Seitenansicht zur Verdeutlichung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zur Behandlung von Garnenden nach den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 21 eine Schnittansicht bei einer Schnittführung entlang der Linie XXI-XXI in Fig. 20,
Fig. 22 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung eines wesentlichen Teils der Vorrichtung gemäss Fig. 20,
Fig. 23 und 24, jeweils perspektivische Ansichten zur Verdeutlichung des Vorrichtungsteiis gemäss Fig. 20 im Betrieb.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird der fertiggestellte Grosskops 2 der nicht dargestellten Spinnmaschine über einen Transportweg 10 zur ebenfalls nicht dargestellten Spulmaschine transportiert, wobei der Kops auf einen Träger 4 aufgesetzt ist und von diesem getragen wird. Im Falle der Zufuhr des Grosskops zur Spulmaschine wird, wie in Fig. 2 gezeigt, das Garnende Y mit einer Saugmündung 7 aufgesucht und aufgefunden, während der Träger 4 gedreht wird. Dieser Vorgang kann durch Drehung der Traghülse 11 des Kops 2 erfolgen, wenn sich der Kops in Drehung befindet. Dann wird, wie in Fig. 3 gezeigt, die Saugmündung 7 nach oben bewegt, der Träger 4 gedreht und das Garnende Y des Kops 2 mehrere Male um das äusserste Ende 9a des Stifts herumgewickelt. Das mehrfache Herumwickeln des Garnendes Y des Kops 2 um das äusserste Ende 9a des Stifts ist dann durchführbar, wenn der Stift 9 aus der Traghülse 11 des Kops 2 hervorsteht. Falls der Stift 9 nicht über die Hülse 11 des Kops 2 hinausragt, wird das Garn um den Kopfteil 11a der Traghülse mehrere Male herumgewickelt. Nachdem das Garnende Y mehrere Male um das äusserste Ende 9a des Stifts oder des Kopfs 11a der Traghülse herumgewickelt ist, wird der aufgewickelte Garnabschnitt Ya von einer Abspulstopführung 12 festgehalten, und die Saugmündung 7 wird angehoben, um das Garnende Y unmittelbar über den Stift 9 oder die Traghülse 11 zu führen. Dann wird ein Teil zwischen der Saugmündung 7 und dem aufgespulten Abschnitt Ya mittels eines Trenners 13 abgeschnitten. Der Träger 4 und der auf dem Träger befestigte Stift 9 sind mit zentralen Öffnungen 6 versehen, die durch diese Teile hindurchtreten, wie beim Stand der Technik auch. Der Innenraum der zentralen Öffnungen 6 steht von der Unterseite der Transportbahn 10 her unter Unterdruck, und somit wird das abgeschnittene Ende des Garnendes Yb in die jeweilige zentrale Öffnung 6 des Stifts 9 eingesogen und damit hineingeführt. Falls der Stift 9 nicht über die Traghülse 11 des Kops 2 hinausragt, wird das abgeschnittene äusserste Ende Yb des Garnendes in die zentrale Öffnung 6 des Stifts 9 eingesogen und dann in die Traghülse 11 eingeführt.
Die weitere Funktion des obenbeschriebenen Ausführungsbeispiels wird nun erläutert: Sobald der Garnzufuhr-Grosskops 2, dessen Garnende Y bereits behandelt wurde, zu einer vorbestimmten Umspulposition auf der Spulmaschine zugeführt wird, erfolgt ein Abziehen des Garnendes Y zum Anknüpfen an ein Garnende des Umspulwickels auf der betreffenden Spuleinheit. Da das äusserste Garnende Yb des auf dem Grosskops befindlichen Garns in die zentrale Öffnung 6 des Stiftes 9 eingeführt ist, wird der aufgewickelte Teil Ya am äussersten Ende 9a des Stiftes allmählich abgespult, indem das äusserste Ende Yb des Garns zunächst nach oben geblasen wird und dann den aufgewickelten Teil mitnimmt. Entsprechend wird das äusserste Ende Yb des Garns des Kops 2, das in die Traghülse 11 eingeführt ist, mit von unten kommender Luft durch die Zentralöffnung 6 des Stifts 9 nach oben geblasen, und der auf den Kopfabschnitt 11a der Hülse aufgewickelte Teil Ya wird allmählich gemeinsam mit dem Hochblasen des äussersten Garnendes Yb mit abgewickelt. Wenn somit das Garnende Y um das äusserste Ende 9a des Stifts oder den Kopfteil 11a der Traghülse mehrere Male herumgewickelt und das äusserste Ende Yb in die zentralen Öffnungen 6 des Stifts 9 bzw. der Traghülse 11 eingeführt ist, wird selbst dann, wenn der Wickeldurchmesser des Grosskops 2 entsprechend gross ist, das Garnende Y in der Nähe der Zentralöffnung 6 behandelt. Selbst wenn der Grosskops 2 einen grossen Wickeldurchmesser besitzt, nimmt er eine ähnliche Behandlungsposition bezüglich des Gamendes Y ein wie die Behandlungsposition für ein Garnende einer Spinnbobine mit einem kleinen Durchmesser, und das Garnende wird nicht vom Luftstrom in den entsprechenden zentralen Öffnungen 6 verlagert. Ferner wird, da der aufgewickelte Teil Ya an dem äussersten Ende 9a des Stiftes mit kleinem Durchmesser oder an dem Kopfteil 11a der Traghülse ausgebildet ist, der eingangs besprochene Abspulwiderstand herabgesetzt. Das Garnende Y lässt sich leicht über den zentralen Abschnitt des Grosskops 2 hinaus nach oben blasen, und ein automatisches Garnendeaufnehmen des Garnendes Y des Grosskops 2 kann an der Spulmaschine auf dieselbe Weise stattfinden wie bei Spinnbobinen nach dem Stand der Technik.
Um die Funktion und die Wirkungsweisen der vor5
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liegenden Erfindung noch bedeutsamer hervorzuheben, wird darauf hingewiesen, dass lediglich das äusserste Ende 9a des Stifts 9 oder der Kopfabschnitt 11a der Traghülse 11 so ausgebildet sind, dass diese Teile einen kleinen Durchmesser besit-zen.
Das äusserste, in die zentrale Öffnung des Stifts oder der Traghülse eingeführte Garnende des Grosskops wird durch Luft vom unteren Teil der zentralen Öffnung nach oben geblasen, das Garnende wird mehrfach um das äusserste Ende des Stifts oder des Kopfabschnitts der Traghülse herumgewickelt, danach wird das äusserste Garnende in den Stift oder die zentrale Öffnung der Traghülse eingefügt, so dass selbst dann, wenn der Wickeldurchmesser des Kops gross ist, das Garnende in der Nähe der zentralen Öffnung behandelt wird; daher braucht das Gamende vom Luftstrom der zentralen Öffnung nicht wesentlich verlagert zu werden, der Abspulwiderstand ist gering und das Garn kann leicht nach oben geblasen werden. Auf diese Weise wird ein automatisches Garnauffinden des auf dem Grosskops befindlichen Garns an der Spulmaschine auf dieselbe Weise ausgeführt wie bei der Spinnbobine nach dem Stand der Technik.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Fig. 10 bis 14 erläutert.
Eine Vorrichtung dieses Ausführungsbeispiels ist mit einer Saugöffnung zum Herausziehen des Garnendes aus dem Garnzufuhrkops versehen, ferner mit einer Garnführung, mit Klemmitteln zum Halten des herausgezogenen Garnendes und mit Klemm-Bewegungsmittel zum Bewegen der Klemmittel zu einer Position, in der das gehaltene Garnende im Eingriff mit der Garnführung steht.
Bei der vorstehenden Anordnung kann die Saugöffnung das Garnende des Garnzufuhrkops von einer Oberflächengarnlage entfernen und eine vorbestimmte Garnlänge abziehen. Die Klemmittel können das abgezogenen Garn festhalten. Die Klemmbewegungsmittel bewirken, das das Garnende mit der Garnführung in Eingriff gebracht wird, indem die das Garnende haltende Klemmittel bewegt werden, und indem sie ferner ermöglichen, das der Garnzufuhrkops der automatischen Spulmaschine zugeführt wird.
Fig. 10 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zum Behandeln eines Garnendes, das von einem Kops aufgenommen wurde, nach den Merkmalen der Erfindung.
Die Vorrichtung zur Behandlung des Garnendes besteht im wesentlichen aus einer Saugöffnung 121 zum Abziehen eines Garnendes Y aus einem Garnzufuhrkops P mit einer Garnführung 105, einer Klemmeinrichtung 122 zum Halten des abgezogenen Garnendes Y und einer Klemm-Bewegungseinrich-tung 123 zum Bewegen der Klemmeinrichtung 122 zu einer vorbestimmten Position.
Die Saugöffnung 121 ist im wesentlichen rechtwinklig abgebogen und von der Seite her zum oberen Teil des eingebrachten Garnzufuhrkops P hin erstreckend angeordnet. Ein nicht dargestellter Schlitz, der neben dem Garnzufuhrkops P ausgebildet ist, befindet sich innerhalb der Saugöffnung, und das Garnende Y des Garnzufuhrkops P wird von der Garnlage entfernt und dann in eine geneigte, nach oben weisende Richtung gezogen.
Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das untere Ende 124 der Saugöffnung 121 mit einem Verlagerungssensor 125 versehen sowie mit einem Bewegungsmechanismus 126, der mit dem Sensor zusammenwirkt. Dieser Verlagerungssensor 125 ist so geformt, dass er einen Abstand von der Oberfläche der Garnlage des Garnzufuhrkops P inspiziert. Wenn der Aussendurchmesser des Garnzufuhrkops P schwankt, wird der Bewegungsmechanismus 126 angetrieben und in einer hin- und hergehenden Richtung A, den Transportweg S des Garnzufuhrkops P kreuzend, angetrieben, um so den Abstand zwischen der Säugöffnung 121 und dem Garnzufuhrkops P in einem vorgegebenen Mass d zu halten, in dem die Saugfunktion ausgeführt werden kann.
Die Kiemmeinrichtung 122 wird durch eine Klemmvorrichtung 127 gebildet sowie durch eine Klemm-Schneidvorrichtung 128, welche parallel zueinander unter einem vor bestimmten Abstand e angeordnet sind. Die Klemmvorrichtung 127 und die Kiemm-Schneidvorrichtung 128 besitzen einen Halteteil 129 zum Festhalten des Garnendes Y, wobei dieses zwischen den Halteteilen 129 unter einer genügend grossen Spannung festgehalten wird. Die Klemm-Schneidvorrichtung 128 kann die obere Seite des am Halteteil 129 eingeklemmten Garnendes Y durchtrennen, und gleichzeitig mit diesem Trennvorgang das Garnende Y festhalten.
Die Klemm-Bewegungseinrichtung 123 besteht aus einer horizontalen Stange 130, die mit der Klemmeinrichtung 122 verbunden ist sowie einer vertikalen Stange 131, die mit der horizontalen Stange 130 in Verbindung steht. Diese Stangen 130 und 131 sind an dem oberen Teil der Saugöffnung 121 so angeordnet, dass sie die Klemmeinrichtung 122 in der Nähe einer Position (Fadenweg) plazieren, wo das Garnende Y abgezogen ist, und die sich oberhalb des Gamzufuhrkops P befindet. Die Klemm-Bewegungseinrichtung 123 ist mit einer Steuerung 133 versehen, um die horizontale Stange 130 und die vertikale Stange 131 in einem bestimmten zeitlichen Verhältnis kooperativ zu bewegen.
Die horizontale Stange 130 besitzt einen nicht gezeigten Drehmotor, um damit die Klemmeinrichtung 122 einen vorbestimmten Winkelweg um ihre Achse-zu drehen. Der Drehwinkel wird so eingestellt, dass er zwischen einem anfänglichen Schneidvorgang und dem Festhalten des Garnendes über die Klemmeinrichtung 122 variieren kann, und er beträgt bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel lediglich etwa 120°.
Die vertikale Stange 131 ist mit einem Antriebsmotor 134 zum Auf- und Abwärtsbewegen dieser vertikalen Stange versehen. Die Gewindestange 135, die parallel zur vertikalen Stange 131 angeordnet ist, wird nach rechts oder links gedreht, um innerhalb eines vorbestimmten Bereichs nach oben und unten bewegt zu werden. Dieser Auf- und Abbewegungs-bereich wird so eingestellt, dass der Halteteil 129 der Klemmeinrichtung 122 von der Schneidhöhe zum äussersten Ende der Garnführung 105 bewegbar ist, d.h. bis zu der Position, wo das festgehaltene
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Garnende Y von dem Garngreifer 106 gehalten wird, der als äusserstes Ende der Garnführung 105 wirkt.
Der Tragarm 132 ist mit einem Positionssensor 136 neben der vertikalen Stange 131 versehen, und zwar in einem gewissen geeigneten Abstand, um so die Positionsdaten der vertikalen Stange 131 an die Steuerung 133 eingeben zu können.
Ausserdem ist der untere Teil der Saugöffnung
121 mit einer Trägerrotationseinrichtung 137 zum Drehen des Trägers 1,03 des Grosskops P versehen, wobei die Rotationseinrichtung 137 bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit mehrere Male gedreht wird, um so zu erreichen, dass das Garnende
Y aufeinanderfolgend unter der Einwirkung der Saugöffnung an der Saugöffnung 121 abgezogen wird.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform wird nun beschrieben: Wenn der Garnzufuhrkops P auf dem Transportweg S bewegt und an der Position der Saugöffnung 121 angehalten wird, kann die Saugöffnung 121 das Garnende Y von der Garnlage bei sich drehender Trägerrotationseinrichtung 137 abnehmen und das Garn in einer geneigt nach oben weisenden Richtung abziehen, so dass es von der Klemmeinrichtung 122 erfasst wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Position der Saugöffnung 121 von dem Verlagerungssensor 125 und dem Bewegungsmechanismus 126 feinjustiert, um das Einsaugen des Garnendes in Abhängigkeit vom Aussendurchmes-ser des Garnzufuhrkops P zu gestatten.
Die Klemmvorrichtung 127 der Klemmeinrichtung
122 und die Klemm-Schneidvorrichtung 128 können das Garnende Y festhalten und damit den Abstand e zwischen diesen beiden Teilen überbrücken, wobei durch ein Abtrennen des überschüssigen Garnendes Y eine vorbestimmte Länge erstellt wird, welche zur automatischen Spulmaschine zugeführt werden kann. Somit wird das Garnende Y von der Oberfläche der Garnlage des Gamzufuhrkops P zu einem im wesentlichen oberen Teil der Drehachse des Kops hin nach oben gehalten (vgl. Fig. 11).
Wenn das Garnende Y von der Klemmeinrichtung 122 gehalten wird, erfolgt eine Drehung der horizontalen Stange 130 um etwa 120° bezüglich ihrer Längsachse im Uhrzeigersinn entsprechend den Signalen von der Steuerung 133. Infolgedessen kann die Klemmeinrichtung 122 sich entsprechend drehen, wobei das festgehaltene Garnende Y in seine im wesentlichen horizontale Position gelangt (vgl. Fig. 12).
Danach wird die vertikale Stange 131 vom Antriebsmotor 134 angetrieben, um die Klemmeinrichtung 122 abzusenken. Das festgehaltene Garnende
Y wird in Eingriff mit dem Garngreifer 106 am äussersten Ende der Garnführung 105 gebracht (vgl. Fig. 13).
Sobald das Garnende Y mit dem Garngreifer 106 verbunden ist, kann der Halteteil 129 das Garnende
Y entfernen, und die horizontale Stange 130 sowie die vertikale Stange 131 werden in einer entgegengesetzten Richtung angetrieben und dabei in ihre Ausgangspositionen zurückgedreht. Der Garnzufuhrkops P, dessen Garnende Y behandelt wurde, wird zu einer automatischen Spulmaschine geschickt, uno die Gamführung 105 wird in Aufwärtsrichtung durchgeblasen um die Zufuhr des Garnendes Y sowie die Ausführungen des Umspulschritts einzuleiten.
Auf diese Weise des automatischen Aufnehmens des Garnendes und Aufbringen auf die Garnführung 105, kann die Behandlungsgeschwindigkeit des Garnaufnehmens bei einem Grosskops, wie z.B. einer Färbespule, erhöht werden. Das heisst, diese Behandlungsweise kann als eine Verbesserung des Umspulvorgangs angesehen werden.
Wie in Fig. 10 gezeigt, sind die horizontale Stange 130 und die vertikale Stange 131 so angeordnet, dass sie im wesentlichen auf einer Achse des Garnzufuhrkops P mit einem Standardaussendurchmes-ser liegen. Wenn jedoch der Aussendurchmesser des Garnzufuhrkops P schwankt, kann das Garnende etwas versetzt sein, wenn die Saugöffnung 121 eingestellt und bewegt wird. Diese Versetzung ist innerhalb eines Bereichs des Abstands e zwischen der Klemmvorrichtung 127 und der Klemm-Schneidvorrichtung 128 statthaft, so dass für das Erfassen keine Schwierigkeiten auftreten. Falls die Klemmeinrichtung 122 stets auf einer Achse gehalten wird, reicht es aus, die Klemmbewegungseinrich-tung entlang des oberen Teils der Saugöffnung 121 zu bewegen.
Zusätzlich zu einer Art Bürste des Garngreifers 106, wie in Fig. 10 gezeigt, besitzt er auch eine Art Schlitz, durch welchen die Eingriffsrichtung des Garnendes Y begrenzt wird. Wie in Fig. 14 gezeigt, ist hierzu ein optischer Sensor 142 angeordnet, um einen schlitzförmigen Garngreifer 141 zu kontrollieren, indem eine Richtung des Garngreifers 141 ermittelt wird. Die Rotationskorrektur für den Garnzufuhrkops P erfolgt über eine Tägerrotationseinrich-tung 143, die von der ermittelten Sensorinformation angesteuert wird, um so ein Erfassen des Garnendes Y zu ermöglichen und damit seine Weiterbehandlung. Zusätzliche Funktionen und Wirkungsweisen der Erfindung entsprechen denen des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 10, so dass eine nähere Erläuterung und Darstellung unterbleiben kann.
Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt zusammengefasst folgende hervorragenden Funktionsweisen: Da die Vorrichtung nach dieser Ausführungsform mit einer Saugöffnung zum Abziehen eines Garnendes aus dem Garnzufuhrkops versehen ist, ferner mit einer Klemmeinrichtung zum Halten des herausgezogenen Garnendes und mit einer Klemm-Bewegungseinrichtung zum Bewegen der Klemmeinrichtung, um das Garnende in Eingriff mit der Garnführung zu bringen, ist es möglich, die Behandlung von Gamenden bei Grosskops zu beschleunigen, so dass mit diesen Massnahmen ein Beitrag zu einem verbesserten Umspulverfahren geleistet wird.
Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Fig. 15 bis 19 beschrieben.
Das dritte Ausführungsbeispiel stellt eine Vorrichtung zum Behandeln des Garnendes eines Kops dar, mit einer Saugöffnung zum Abziehen eines Garnendes von einem Kops und einer in Richtung seiner Zentralachse vorstehenden Welle, mit einer Garnende-Führungseinrichtung zum Ab5
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ziehen des aufgenommenen Garnendes, um zu bewirken, dass es mit einem Seitenabschnitt der Welle in Eingriff gelangt sowie mit einer Kops-Rotations-einrichtung zum Drehen des Garnzufuhrkops um seine Achse synchron mit der Garnende-Führungseinrichtung.
Bei der vorgenannten Anordnung kann die Saugöffnung das Garnende des Garnzufuhrkops von der Garnlage entfernen und es nach oben ziehen. Die Garnende-Führungseinrichtung bewirkt ein Herausziehen des Garnendes, das den Seitenteil der Welle berührt. Die Kops-Rotationseinrichtung dreht den Garnzufuhrkops um seine Achse und bewirkt damit, dass das erfasste Garnende spiralen-förmig um die Umfangsfläche der Welle herumgewickelt wird, um dann durch ein Nachobenblasen einer automatischen Spulmaschine zugeführt zu werden.
Die Fig. 15 bis 17 zeigen das dritte bevorzugte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Behandlung eines Garnendes nach der Erfindung.
Die Vorrichtung zur Behandlung eines Garnendes wird gebildet durch eine Saugöffnung 222, die einem Träger T zugeordnet ist, der einen vorstehenden Zapfen 221 besitzt, der als eine Welle dient, über die ein Garnende Y des Garnzufuhrkops P abgezogen wird, ferner aus einer Garnende-Führungseinrichtung 223 zum zuverlässigen Abnehmen des Garnendes Y und schliesslich aus einer Kops-Rotationseinrichtung 224 zum Drehen des Garnzufuhrkops P um seine Achse A. Ausserdem ist eine Schneideinrichtung 225 zum Abtrennen des Garnendes Y auf eine vorbestimmte Länge vorgesehen und ein Saugrohr 226 zum Einführen des abgetrennten Garnendes Y in den vorstehenden Zapfen 221.
Der vorstehende Zapfen 221 ist koaxial zur Achse A des Garnzufuhrkops P positioniert und so ausgebildet, dass er den Kops um eine bestimmte Länge überragt. Seine zentrale Öffnung 227 ist mit dem unteren Teil des Trägers T verbunden. Die Saugöffnung 222 ist im wesentlichen unter einem rechten Winkel abgebogen und erstreckt sich vom Seitenteil zum oberen Teil des auf dem Transportweg S bewegten Garnzufuhrkops P. Ein innerhalb des Transportweges ausgebildeter Schlitz 228 befindet sich unterhalb des Garnzufuhrkops P, und das Garnende Y wird von der Garnlage durch Saugluft entfernt und dann in eine schräg nach oben laufende Richtung abgezogen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind ein Verlagerungssensor 230 und ein Bewegungsmechanismus 231, der mit diesem Verlagerungssensor 230 zusammenwirkt, am unteren Endabschnitt 229 der Saugöffnung 222 vorgesehen. Dieser Verlagerungssensor 230 ist so ausgebildet, dass er einen Abstand von einer Oberfläche der Garnlage des Garnzufuhrkops P inspiziert. Wenn der Aussen-durchmesser des Garnzufuhrkops schwankt, wird der Bewegungsmechanismus 231 angetrieben und in Querrichtung B zum Transportweg S des Garnzufuhrkops P verlagert, um den Abstand zwischen der Saugöffnung 222 und einem Garnzfuhrkops P auf eine vorbestimmte d Distanz zu halten, die so gross ist, dass das Ansaugen des Garns möglich wird.
Die Garnende-Führungseinrichtung 223 wird in der Nähe eines Fadenwegs des abzuziehenden Garnendes Y gehalten, und zwar mittels einer Halterung 232 am oberen Teil der Saugöffnung 222, und sie besitzt ein Hebelglied 233, das frei drehbar angeordnet ist. Das Hebelglied 233 wird in der Weise betätigt, dass sein äusserstes Ende bei einer Drehbewegung das Garnende Y zieht und den Garnweg verändert, so dass das Garn mit dem Seitenteil 234 des vorstehenden Zapfens 221 in Berührung gelangt.
Die Kops-Rotationseinrichtung 224 besteht aus einer Antriebsrolle 235, die mit einer Umfangsfläche des Trägers T in Berührung steht, und einem Antriebsmotor 236 zum Drehen der Antriebsrolle 235 im Uhrzeigersinn oder umgekehrt. Die Antriebsrolle 235 wird synchron mit der Drehbewegung des Hebelglieds 233 gedreht, ihre Drehrichtung C ist der Garnwickelrichtung D auf dem Garnzufuhrkops P entgegengesetzt. Somit wird der Garnzufuhrkops P mehrere Male in eine solche Richtung gedreht, in der das Garnende Y auf die Garnlage aufgewickelt ist, wodurch das Garnende Y um die Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens 221 gewickelt wird. Wenn die Saugöffnung 222 das Garnende Y einsaugt, wird der Garnzufuhrkops P in einer solchen Richtung gedreht, in der der Faden abgenommen wird (dieselbe Richtung wie die Garnwickelrichtung D), wodurch ein Garnabziehen ausgeführt wird.
Die Schneideinrichtung 225 wird oberhalb der Garnende-Führungseinrichtung 223 auf der Halterung 232 in einem vorbestimmten Abstand von einer oberen Öffnung 237 im vorstehenden Zapfen 221 gehalten und besitzt eine Garnende-Führungsplatte 238, die so angeordnet ist, dass sie den Fadenweg kreuzt sowie einen Trenner 239, der im Zwischenraum vorgesehen ist. Das Garnende Y wird in der Zeitspanne abgetrennt, in der es um den vorstehenden Zapfen 221 herumgewickelt wird.
Das Saugrohr 226 ist koaxial zum vorstehenden Zapfen 221 angeordnet, um das durchtrennte Garn-ende Y von oberhalb der oberen Öffnung 237 nach unten entlang der zentralen Öffnung 227 des vorstehenden Zapfens 221 zu führen.
Ausserdem ist ein Garnstopper 240 vorgesehen, um ein Abwickeln des aufgespulten Garnendes Y zu verhindern. Dieser Garnstopper 240 besteht aus einer Platte mit einer vorbestimmten Breite und ist an der Saugöffnung 222 in der Weise gelagert, dass er in einer im wesentlichen horizontalen Richtung gedreht werden kann. Er wird dann gedreht, wenn das Garnende Y um den vorstehenden Zapfen 221 herumgewickelt ist, um dann gegen die Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens 221 angelegt zu werden.
Der Transportweg S wird durch zwei Riemenförderer 241 gebildet, und das Saugrohr 226 ist dazwischen angeordnet. Positionseinstellungsrollen 242 und 243 sind vorgesehen, um die Riemenförderer 241 in ihrer Laufrichtung der Antriebsrolle 235 gegenüberliegend auf ihrem Bewegungsweg zu halten. Die Positionseinstellrollen 242 und 243 werden gedreht, um an der Umfangsfläche des Trägers T anzuliegen, nachdem der auf dem Transportweg S be5
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förderte Träger T an einer vorbestimmten Position angehalten wird.
Der Funktionsablauf dieses bevorzugten Ausführungsbeispiels wird nun beschrieben: Wenn der Garnzufuhrkops P auf der Transportbahn S bewegt und an einer vorbestimmten Position angehalten wird, werden die Positionseinstellungsrollen 242 und 243 in die in Fig. 16 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage geschwenkt, um an dem Träger T anzuliegen, der dann um die Achse A durch den Antrieb der Kops-Rotationseinrichtung 224 in Drehung versetzt wird. Die Saugöffnung 222 kann bei dieser Drehung das Garnende Y aus der Garnlage entnehmen, in einer schräg nach oben weisenden Richtung abziehen und dann mit der Garnende-Führungsplatte 238 der Schneideinrichtung 225 in Eingriff bringen. In diesem Zeitpunkt wird die Position der Saugöffnung 222 durch den Verlagerungssensor 230 und den Bewegungsmechanismus 231 feinjustiert, und zwar in Abhängigkeit vom Aussendurch-messer des Garnzufuhrkops P so, dass das Garn angesogen werden kann.
Sobald das Garnende Y abgezogen ist, wird die Garnende-Führungseinrichtung 223 im Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 16 ersichtlich, verschwenkt, um den Fadenweg zu kreuzen, damit das Garnende Y mit der Seite 234 des vorstehenden Zapfens 221 in Berührung gelangt. Zu diesem Zeitpunkt kann die Antriebsrolle 235 der Kops-Dreheinrichtung 224 in einer dem Garnaufnahmevorgang entgegengesetzten Richtung gedreht werden. Das Garnende Y wird an der dem Garnzufuhrkops P gegenüberliegenden Seite so eingegrenzt, dass es im wesentlichen einer Konusform entspricht, wenn die Drehung (in Richtung C) ausgeführt und um die Achse A herum erfolgt. Somit wird, wie in Fig. 18 gezeigt, das Garn spi-ralenförmig um eine Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens 221 herumgewickelt, während es vom oberen Teil der Saugöffnung 222 zurückgezogen wird.
Nach dem Aufwickeln des Garns um eine vorbestimmte Wicklungsanzahl, gelangt der Garnstopper 240 in Berührung mit dem oberen Teil des Aussen-umfangs des vorstehenden Zapfens 221, um damit den oberen Teil des aufgespulten Garnendes Y gegenüber der Saugöffnung 222 abzusichern. Wenn die Garnführungsvorrichtung 223 nach oben in ihre Ausgangsposition verschwenkt wird, kann sie verhindern, dass das aufgespulte Garn durch die Saugluft, die nach oben zur Saugöffnung 222 hin gerichtet ist, abgenommen oder abgezogen wird.
Die Trenneinrichtung 225 kann den oberen Teil des aufgewickelten Garnendes Y abschneiden. Das Saugrohr 226 kann das abgeschnittene Garnende Y vom oberen Ende der obenseitigen Öffnung 237 durch einen nach unten gerichteten Luftstrom, wie in strichpunktierter Linie in Fig. 18 eingezeichnet, nach unten hängend einziehen.
Der Garnzufuhrkops P, dessen Garnende eine Behandlung erfahren hat, wird zu einer automatischen Spulmaschine gesandt. Das Garnende Y wird einem Saugrohr der automatischen Spulmaschine durch einen in dem vorstehenden Zapfen 221 nach oben geblasenen Strom zugeleitet, währenddessen das aufgewickelte Garn, wie durch die mit zwei Strichen dargestellte Linie in Fig. 18 angezeigt, freigegeben und dem Umspulen zugeleitet wird.
Alle Behandlungsvorgänge mit dem Garnende Y werden nach der vorliegenden Erfindung automa-5 tisch und mit beschleunigter Prozessgeschwindigkeit beim Auffinden des Garnendes von Grosskops, z.B. Färbespulen und dgl., ausgeführt. Das bedeutet, dass die Erfindung eine Verbesserung der Garnproduktion im Umspulabschnitt bewirkt. 10 Die Drehrichtung des Garnzufuhrkops P kann für das Aufwickeln des Garns auf den vorstehenden Zapfen 221 in Richtung D eingestellt werden, in der das Garnende Y, wie in Fig. 19 gezeigt, abgespult wird. In diesem Fall erfolgt eher ein Ziehen des 15 Garnendes Y durch die Garnende-Führungseinrichtung 223, was aufgrund des Einsaugens durch die Saugöffnung 221 ein Herumwickeln des Garnendes um den vorstehenden Zapfen 221 verhindern könnte. Es ist daher notwendig, dass die Halteein-20 richtung 251 an einer solchen Stelle des Hebelglieds 233 angeordnet ist, dass sie den oberen Teil des Garnendes Y begrenzen kann. Bei einer derartigen Anordnung wird das Garnende Y um den vorstehenden Zapfen 221 herumgewickelt, während es von 25 dem Garnzufuhrkops abgezogen wird. Ausserdem reicht die Drehung über die Kopsdreheinrichtung 252 in einer Richtung aus, um das Garnende abzuspulen.
Wenn der aus dem Garnzufuhrkops P vorstehen-30 de Zapfen 221 nicht am Träger T angebracht ist, kann ein separat vorgesehenes zentrales Rohr durch den Garnzufuhrkops P hindurchtretend vorgesehen sein.
Ferner kann die Ausführungsform nach der Er-35 findung auch dann auf das Auffinden von Garnenden angewandt werden, wenn der Träger T seitlich plaziert ist.
Zusammengefasst besitzt die dritte Ausführungsform nach der Erfindung folgende hervorra-40 gende Wirkungen: Da die Vorrichtung gemäss der Ausführungsform mit einer Saugöffnung zum Abziehen eines Garnendes aus einem Garnzufuhrkops mit einem Zapfen versehen ist, ferner mit einer Garnende-Führungseinrichtung zum Erfassen 45 des abgezogenen Garnendes an dem Seitenteil der Welle sowie mit einer Kops-Rotationseinrichtung zum Drehen des Garnzufuhrkops um die Längsmittelachse, so dass das Garnendeauffinden bei Grosskops vergleichsweise einfach ausgeführt 50 werden kann, trägt die vorliegende Erfindung zu einer Verfahrensbeschleunigung und einer Produktionsverbesserung beim Umspulen bei.
Nun wird eine vierte Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 20 bis 24 beschrieben. 55 Die Vorrichtung gemäss der vierten Ausführungsform der Erfindung umfasst eine Saugöffnung zum Herausziehen eines Garnendes aus einem Garnzufuhrkops, der einen entlang der Zentralachse sich erstreckenden vorstehenden 60 Zapfen aufweist, eine Garnende-Führungsvorrichtung zum Ziehen des herausgezogenen Garnendes zu einem Seitenabschnitt des Zapfens und eine Zugeinrichtung zum Ziehen des herausgezogenen Garnendes zu einer aus dem Garnzufuhrkops heraus-65 geführten Seite.
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Bei der vorstehenden Anordnung kann die Saugöffnung das Garnende aus der Garnlage des Garnzufuhrkops entfernen und das Garn im wesentlichen in einer aufwärtslaufenden Richtung herausziehen. Die Garnführungseinrichtung zieht das herausgezogene Garnende zu einem Seitenabschnitt des Zapfens und bringt es in Eingriff mit diesem. Die Zieheinrichtung kann das Garn vom Garnzufuhrkops abziehen, wickelt es um die Umfangsfläche des Zapfens, so dass es möglich ist, das Garnende einer automatischen Spulmaschine durch einen Luftblasstrom zuzuführen.
Die Fig. 20 bis 22 veranschaulichen eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Behandeln eines Garnendes, die nach den Merkmalen der Erfindung aufgebaut ist.
Die Vorrichtung zum Behandeln eines Garnendes umfasst eine Saugöffnung 322, die neben dem Träger T vorgesehen ist und sich über diesen erhebt, einen vorstehenden Zapfen 321, der als Welle oder Schaft beim Herausziehen des Garnendes aus dem Garnzufuhrkops dient, eine Garnende-Führungseinrichtung 323 zum hinreichenden Ziehen des herausgezogenen Garnendes und eine Klemmwalzenanordnung 324 als Zugelement zum Ziehen des Garnendes Y in einer vorbestimmten Richtung. Ausserdem ist gemäss der Erfindung eine Schneideinrichtung 325 zum Trennen des Garnendes Y auf eine vorbestimmte Länge vorgesehen sowie ein Saugrohr 326 zum Einführen des abgeschnittenen Garnendes Y in den vorstehenden Zapfen 321.
Der vorstehende Zapfen 321 ist koaxial zur Achse A des Garnzufuhrkops P angeordnet und so geformt, dass er eine vorbestimmte Länge über den Kops hinausragt. Seine zentrale Öffnung 327 geht durch den Träger T hindurch.
Die Saugöffnung 322 ist im wesentlichen rechtwinklig abgebogen ausgeführt und an der Seite des Garnzufuhrkops P, der auf der Transportbahn S herangeführt wird, vorgesehen und erstreckt sich oben über den Kops. Ein neben dem Garnzufuhrkops P ausgebildeter Schlitz 328 ist vorgesehen, damit das aus den Garnzufuhrkops P entnommene Garnende Y aus der Garnlage durch Einwirkung von Saugluft in diesem Schlitz in einer schräg nach oben gehenden Richtung herausgezogen werden kann.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist ein Verlagerungssensor 330 und ein Bewegungsmechanismus 331 vorgesehen, der mit diesem Verlagerungssensor am unteren Ende 329 der Saugöffnung 322 zusammenwirkt. Der Verlagerungssensor 330 ist so ausgebildet, dass er den Raum in einem Abstand von der Oberfläche der Garnlage des Garnzufuhrkops P inspiziert. Wenn der Aussen-durchmesser des Garnzufuhrkops P variiert, wird der Bewegungsmechanismus 331 angetrieben, um den Garnzufuhrkops in einer Querrichtung B zur Transportbahn S zu bewegen, und so den Abstand zwischen der Saugöffnung 322 und dem Garnzufuhrwickel P unter einem vorbestimmten Mass d zu halten bzw. auf diesen Abstand zu bringen, so dass das Garn bei einem solchen Abstand eingesaugt werden kann.
Die Garnende-Führungseinrichtung ist an einer
Stelle in der Nähe des Garnwegs des herausgezogenen Garnendes Y an einer Halterung 332 am oberen Teil der Saugöffnung 322 vorgesehen und besitzt ein Hebelglied 333, das frei drehbar gelagert ist. Das Hebelglied 333 ist so aufgebaut, dass das durch sein äusserstes Ende herausgezogenes Garnende Y gezogen wird, wenn der Hebel verschwenkt wird, wobei eine Änderung des Fadenweges erfolgt, damit das Garn mit dem Seitenteil 334 des vorstehenden Zapfens 321 in Berührung gelangt.
Die Klemmwalzenanordnung 324 ist ebenfalls am Träger 332 vorgesehen, und zwar an einer Stelle in der Nähe des oberen Fadenwegs, d.h. oberhalb der Garnende-Führungseinrichtung 323 und ist entsprechend aufgebaut, um das Garnende Y zwischen zwei Walzen oder Rollen einzuklemmen. Diese Walzen lassen sich zueinander entgegengesetzt um eine Achse drehen, die quer zum Fadenweg liegt, und nachdem das Hebelglied 333 gedreht ist, wird das Garnende Y in einer schräg nach aufwärts verlaufenden Richtung gezogen. Somit wird das Garnende Y vom Garnzufuhrkops P abgezogen und dabei um die Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens 321 herumgewickelt.
Die Schneideinrichtung 325 ist an der Halterung 332 zwischen der Garnende-Führungseinrichtung 323 und der Klemmwalze 324 in einem vorbestimmten Abstand von der oberen Öffnung 335 des vorstehenden Zapfens 321 angeordnet. Zudem weist diese Einrichtung Garnende-Führungsplatten 336 auf, die parallel zueinander quer zum Fadenweg vorgesehen sind sowie einen Garntrenner 337 zwischen den beiden Führungsplatten. Das Garnende Y wird dann getrennt, wenn es um den vorstehenden Zapfen 321 herumgewickelt ist.
Das Saugrohr 326 ist koaxial bezüglich des vorstehenden Zapfens 321 gelagert und führt das abgeschnittene Garnende Y, das sich oberhalb der oberen Öffnung 335 befindet, in die zentrale Öffnung 327 des vorstehenden Zapfens 321 nach unten.
Ausserdem ist eine Träger-Dreheinrichtung 338 zum Drehen des Trägers T um den Zapfen herum vorgesehen sowie ein Garnstopper 339 zur Verhinderung des Lösens des herumgewickelten Garnendes Y.
Die Träger-Dreheinrichtung 338 besteht aus einer Antriebsrolle 340, die die Umfangsfläche des Trägers T berührt und einem Antriebsmotor 331 zum Drehen der Antriebsrolle 340. Wenn die Saugöffnung 322 ein Garnende Y einsaugen soll, wird der Garnzufuhrkops P in einer solchen Richtung gedreht, in der das Garnende Y freikommen würde (dieselbe Richtung wie die Garnwickelrichtung), um das Herausziehen zu begünstigen.
Der Garnstopper 339 besteht aus einer Platte mit einer vorbestimmten Breite und wird von der Saugöffnung 322 in der Weise getragen, dass er im wesentlichen horizontal gerichtet gedreht werden kann. Er wird gedreht, während das Garnende Y um den vorstehenden Zapfen 321 herumgewickelt ist und gegen die Umfangsfläche dieses Zapfens angelegt.
Die Transportbahn S besteht aus zwei Förderrie-
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men 342, und das Saugrohr 326 kann zwischen den Förderriemen vorgesehen sein. Gegenüber der Antriebsrolle 340 sind Positionshalterollen 343 und 344 vorgesehen, um den Riemenförderer 342 zu führen. Die Postitionshalterolien 343 und 344 werden gedreht und gegen die Umfangsfläche des Trägers T angelegt, nachdem dieser auf der Transportbahn S zugeführt und an einer vorbestimmten Position angehalten wird.
Die Wirkungsweise des vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird nun erläutert: Wenn der Garnzufuhrkops P auf der Transportbahn S bewegt und an einer vorbestimmten Position angehalten wird, werden die Positionshalterollen 343 und 344 in die mit fest ausgezogenen Strichen dargestellte Lage gemäss Fig. 21 verschwenkt, so dass sie am Träger T anliegen und infolge der Antriebswirkung der Trägerrotationseinrichtung 338 um ihre Lagerzapfen gedreht werden. Die Saugöffnung 322 kann das Garnende Y aus der Garnlage bei dieser Drehung herausnehmen und das Garnende schräg nach oben gerichtet ziehen, so dass es von der Klammwalze 324 sowie den Garnende-Führungsplatten 336 der Trenneinrichtung 325 erfasst wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Position der Saugöffnung 322 entsprechend dem Aussendurchmesser des Garnzufuhrkops P mittels des Verlagerungssensors 330 und des Bewegungsmechanismus 331 so feinjustiert, dass der Saugvorgang erfolgreich stattfinden kann.
Wenn das Garnende Y herausgezogen ist, wird das Hebelglied 333 der Garnende-Führungseinrichtung 323 im Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 21 sichtbar, verschwenkt, um den Fadenweg zu kreuzen, wodurch das Garnende Y mit dem Seitenteil des vorstehenden Zapfens 321 in Berührung gelangt. Zu diesem Zeitpunkt können die Klemmwalzem 324 das Garn in einer schräg nach oben laufenden Richtung ziehen und dabei den Garnzufuhrkops P abwickeln. Das Garnende Y wird somit gedreht, um einen ko-nusförmigen Abschnitt von dem Garnzufuhrkops abzuziehen, während es von diesem, wie in Fig. 23 sichtbar, abgenommen und spiralenförmig um die Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens 321 gewickelt wird.
Nachdem das Garn um eine vorbestimmte Anzahl Windungen herumgewickelt ist, wird der Garnstopper 339 in Berührung mit dem oberen Teil des Um-fangsabschnitts des vorstehenden Zapfens 321 gebracht, um so den oberen Teil des aufgewickelten Garnendes gegenüber der Saugöffnung 322 abzuschirmen. Wenn der Hebel 333 somit in seine Ausgangsposition zurückgeschwenkt wird, wird verhindert, dass das herumgewickelte Garn durch die nach oben saugende Luft aus der Saugöffnung 322 abgewickelt wird.
Nun kann die Trenneinrichtung 325 den oberen Teil des aufgewickelten Garnendes Y durchtrennen. Das Saugrohr 326 kann das abgetrennte Garnende Y vom oberen Ende durch die obere Öffnung nach unten ziehen, und zwar mittels des nach unten gerichteten Luftstrahls, wie mit der zweifach gepunkteten Linie in Fig. 23 angedeutet ist.
Der Garnzufuhrkops P, dessen Garnende Y auf diese Weise behandelt wurde, wird einer automatischen Spulmaschine zugeliefert. Wie in Fig. 24 gezeigt, wird das Garnende Y zum Saugrohr der automatischen Spulmaschine entlang der Achse A zugeführt, wobei gleichzeitig von einem Luftstrom, der innerhalb des vorstehenden Zapfens 321 nach aufwärts geblasen wird, eine Freigabe oder ein Abwickeln des aufgewickelten Zustands des Garnendes bewirkt und dieses dann dem Umspulvorgang zugeführt wird.
Das Garnende Y, welches um den vorstehenden Zapfen 321 gewickelt und innerhalb der zentralen Öffnung 327 nach unten hängt, wird durch ein Aufwärtsblasen des Garnendes Y direkt über den vorstehenden Zapfen nach oben zugeführt, so dass ein fehlerhaftes Einsaugen bei einer automatischen Spulmaschine ausgeschlossen ist.
Wenn der von den Garnzufuhrkops P abstehende Zapfen 321 nicht innerhalb des Trägers T vorgesehen ist, kann anstelle dessen ein zentrales Rohr, das durch den Garnzufuhrkops P hindurchragt, separat vom Träger angeordnet sein, oder aber die Aufnahmehülse des Kops ist nach oben verlängert, so dass diese als vorstehender Zapfen wirkt.
Das Ausführungsbeispiel ist anwendbar auf seitlich transportierte Garnzufuhrkops P, um auch hier ein entsprechendes Auffinden des Garnendes auszuführen.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel der Erfindung treten die folgenden hervorragenden Wirkungen auf: Da eine Saugöffnung zum Herausziehen des Garnendes aus einem Garnzufuhrkops mit einem Zapfen vorgesehen ist, ferner eine Garn-ende-Führungseinrichtung zum Ziehen des herausgenommenen Garnendes in Richtung auf einen Seitenteil des Zapfens und zudem eine Zugeinrichtung zum Herausziehen des Garnendes zu einer Seite hin, kann das Behandeln des Garnendes bei Grosskops problemlos durchgeführt werden, weshalb die vorliegende Erfindung einen Beitrag leistet zur Steigerung der Verfahrensgeschwindigkeit und zur Produktivität des Umspulvorgangs.
Zusammenfassend ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, ein Garnende eines Grosskops in der Spulmaschine auf die gleiche Weise nach aufwärts zu blasen, wie bei Spinnbobinen nach dem Stand der Technik, um dadurch ein automatisches Aufnehmen von Garnenden auszuführen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zum Behandeln des Garnendes eines Garnwickels, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zufuhr eines Grosskops (P) auf einem Träger (T) zu einer Spulmaschine ein Garnende (Y) von dem Kops herausgelöst und so behandelt wird, dass es im wesentlichen in einem zentralen Abschnitt derjenigen Stirnfläche des Kops, von dem das Gamen-de abgezogen wurde, zu liegen kommt und dass danach der Garnwickei oder Kops einer vorgegebenen Abspulposition auf der Spulmaschine zugeführt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nachdem das Garnende (Y) des Kops (P) um das äusserste Ende eines Stifts (9) oder den Kopfabschnitt (11a) einer Traghülse (11)
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    mehrere Male herumgewickelt ist, dieser Kops einer Spulmaschine auf einem Träger (T) zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das äusserste Ende des Garnendes (Y) in eine zentrale Öffnung (6, 227, 327) des Stifts (9) oder Zapfens (105, 221, 321) oder der Traghülse (11 ) eingeführt wird.
    4. Vorrichtung zum Behandein des Garnendes eines auf einem Träger sitzenden Kops gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Saugöffnung (7,121,222,228,322, 328) zum Herausziehen eines Garnendes (Y) aus einem Garnzufuhrkops (P), eine Einrichtung (122, 223, 233,323, 333) zum Positionieren des herausgezogenen Garnendes (Y) im wesentlichen im zentralen Abschnitt einer oberen Stirnseite des Kops, eine Verlagerungseinrichtung (126, 231, 331) zur Erzielung eines vorbestimmten Abstandes (d) zwischen der Saugöffnung (7, 228, 328) und dem Garnzufuhrkops (P) und eine Trägerrotationseinrichtung (137, 224, 338) zum Drehen des Trägers (T) um eine Zentralachse (A) des Kops
    (P).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung einen Verlagerungssensor (125, 230, 330) umfasst, der den Abstand von der Oberfläche der Garnlage auf dem Garnzufuhrkops (P) inspiziert sowie einen Bewegungsmechanismus (126,231,331) für die Verlagerung der Saugöffnung (228, 328), welche mit dem Verlagerungssensor zusammenwirkt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Garnführung (105) aufweist, die Einrichtung zum Positionieren des herausgezogenen Garnendes (Y) eine Klemmeinrichtung (122) zum Halten des herausgezogenen Garnendes ist, und eine Klemm-Bewegungseinrichtung (123) zum Bewegen der Klemmeinrichtung (122) aufwärts in eine Position, in der das festgehaltene Garnende mit der Gamführung in Eingriff gelangt, vorgesehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (122) aus einer Klemmvorrichtung (127) und einer Klemm-Schneideinrichtung (128) gebildet wird, wobei diese Teile parallel zueinander in einem vorbestimmten Abstand (e) angeordnet sind und dass die Klemm-Bewegungseinrichtung (123) aus einer horizontalen Stange (130) besteht, die mit der Klemmeinrichtung (122) verbunden ist, und einer vertikalen Stange (131), die mit der horizontalen Stange in Verbindung steht, und dass eine Steuerung (133) zur kooperativen Bewegung der horizontalen und vertikalen Stange innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne vorgesehen ist, dass die horizontale Stange einen Drehmotor besitzt, um die Klemmeinrichtung (122) um ihre Achse innerhalb eines vorgegebenen Winkels zu drehen, und dass die vertikale Stange (131) mit einem Antriebsmotor (134) zur Aufwärts- und Abwärtsbewegung dieser vertikalen Stange versehen ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnzufuhrkops (P) einen längs der Zentralachse (A) verlaufenden, über den Kops hinausstehenden Zapfen (221, 321) besitzt, die Einrichtung zum Positionieren des herausgezogenen Garnendes (Y) eine Garnende-Führungsein-richtung (223, 233) ist, um das herausgezogene Garnende so weiterzuziehen, dass es mit einem Seitenteil des Zapfens (221, 321) in Berührung gelangt, und der Garnzufuhrkops (P) durch die Trägerrotationseinrichtung (224) synchron mit der Gamende-Führungseinrichtung (223, 233) drehbar ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Schneideinrichtung (239, 325) aufweist, welche zwischen der Saugöffnung (228, 338) und der Garnende-Führungseinrichtung (223, 233) vorgesehen ist, um das Garnende mit einer vorgegebenen Länge abzuschneiden und dass ein Saugrohr (226, 326) koaxial zu dem vorstehenden Zapfen angeordnet ist, um ein abgeschnittenes Garnende nach unten in die zentrale Öffnung (227, 327) des vorstehenden Zapfens einzuführen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Garnstopper (240, 339) vorgesehen ist, um das auf den vorstehenden Zapfen (221, 321) aufgewickelte Garnende daran zu hindern abgewickelt zu werden, dass der Garnstopper an der Saugöffnung in im wesentlichen horizontaler Richtung drehbar gelagert ist und gegen eine Umfangsfläche des vorstehenden Zapfens zum Halten des Garnendes anlegbar ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnzufuhrkops (P) einen längs der Zentralachse (A) vorstehenden Zapfen (221, 321) aufweist, die Einrichtung zum Positionieren des herausgezogenen Garnendes (Y) eine Garnende-Führungseinrichtung (323, 333) zum Herausziehen des aufgenommenen Garnendes zu einer Seite des Zapfens (221, 321) hin ist, und eine Zugeinrichtung (324) vorgesehen ist, um das herausgezogene Garnende von einer Seite des Kops, an der das Garnende aufgenommen wurde, abzuziehen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vorstehende Zapfen (221, 321) ein Stift des Trägers (T) ist, auf dem der Garnzufuhrkops (P) aufgesetzt und durch welchen eine zentrale Öffnung (227, 327) ausgebildet ist, um Luft durch diese hindurch ansaugen zu können, und dass ein Saugrohr (226, 326) mit der zentralen Öffnung kommuniziert, um das abgeschnittene Garnende in den Zapfen hineinzusaugen.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnende-Führungseinrichtung ein Hebelglied aufweist, das frei drehbar angeordnet ist, um das Garnende zur Veränderung der Garnlänge des Fadenwegs zu ziehen und um das Garn mit einer Seite des vorstehenden Zapfens in Berührung zu bringen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtung ein Paar Klemmrollen (324) umfasst, um das Garnende in eine vorbestimmte Richtung zu ziehen.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ferner Schneidmittel (325) zum Trennen eines Garnendes auf eine vorbestimmte Länge zwischen der Zugeinrichtung (324) und dem Garnzufuhrkops vorgesehen sind, und dass ein Garnstopper (339) zur Verhinderung des Freikom-
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    mens des aufgewickelten Garnendes von der Saugöffnung (7, 228, 322, 328) getragen wird, der in einer im wesentlichen horizontalen Richtung drehbar ist, und dass dieser Garnstopper gegen die Umfangsfläche des Zapfens anliegt.
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