CH681858A5 - - Google Patents

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CH681858A5
CH681858A5 CH1062/91A CH106291A CH681858A5 CH 681858 A5 CH681858 A5 CH 681858A5 CH 1062/91 A CH1062/91 A CH 1062/91A CH 106291 A CH106291 A CH 106291A CH 681858 A5 CH681858 A5 CH 681858A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
herbs
herb
mixture
weight
brew
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Application number
CH1062/91A
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English (en)
Inventor
Franz Reichmuth
Original Assignee
Franz Reichmuth
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L21/00Marmalades, jams, jellies or the like; Products from apiculture; Preparation or treatment thereof
    • A23L21/20Products from apiculture, e.g. royal jelly or pollen; Substitutes therefor
    • A23L21/25Honey; Honey substitutes
    • A23L21/27Honey substitutes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)

Description

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CH 681 858 A5
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserlösliches Aufbaupräparat auf Kunsthonigbasis sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben. Aufbaupräparate sind in verschiedensten Zusammensetzungen auf dem Markt. Häufig dient als Basis ein Malz-Zucker Gemisch.
Die vorliegende Erfindung gibt ein Herstellungsverfahren für ein Aufbaupräparat an, das besonders vielseitig anwendbar, in verschiedensten Arten verwendbar und zudem reizarm ist.
Das Herstellungsverfahren des Aufbaupräparates ist in Anspruch 1 angegeben. Die Kunsthonigbasis wird auf bekannte Art aus Zucker, Glucose und Wasser angefertigt, wobei der Kunsthonig aus Zucker und Glucose minimal 80 Vol.-% des Gesamtvolumens beträgt. Ein Wasseranteil von mindestens 20 Gew.-% wird vorerst zu einem Sud mit mindestens 5 Gew.-% Kräuteranteil angesetzt. Gerechnet auf das gesamte Aufbaupräparat entspricht dies 1%. Die hierbei zu verwendende Kräutermischung enthält mindestens die folgenden 10 Kräuter:
Liste 1
Deutsche Bezeichnung
Lateinische Bezeichnung
Brennessel
Ringelblume
Huflattich
Spitzwegerich
Beinwell
Schafgarbe
Zinnkraut = Ackerschachtelhalm
Thymian
Fenchel
Holunderblüten
Urtica urens Calendula Tussilago farfara Plantago lanceolata Symphytum Achilea Equisetum Thymus vulg. Foeniculam Sambucus nigra
Der gewichtsmässige Anteil der einzelnen Kräuter ist für die Wirksamkeit des Aufbaupräparates nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Sämtliche Kräuter sind zu mindestens einem halben Gewichtsprozent der Gesamtkräutermenge darin vertreten. Keiner der Kräuter ist in der Mischung mit einem Anteil von 50 oder mehr Gewichtsprozentanteil darin vertreten.
Die gewichtsmässigen Anteile der einzelnen Kräuter beeinflusst im wesentlichen den Geschmack des Aufbaupräparates. Insbesondere Kräuter mit einem hohen Anteil aus ätherischen Ölen müssen bei einer geschmacklich ausgewogenen Mischung zurückhaltend eingesetzt werden.
Nach dem Sieden der Kräutermischung, werden die Kräuter ausgesiebt und der Kräutersud mit der Kunsthonigbasis gemischt. Der Kunsthonig mit dem Kräutersud wird danach soweit eingekocht bis er die gewünschte Konsistenz hat. Dies ist vorzugsweise dann erreicht, wenn der Wasseranteil auf weniger als, das heisst auf maximal 20 Vol.-% vermindert ist. Das derartige Aufbaupräparat kann direkt als dickflüssigen Sirup eingenommen werden. Er kann aber auch im Verhältnis von einer Tasse kaltem oder warmem Wasser mit 1-2 Kaffeelöffel des Sirupes vermischt werden und löst sich hierin auch vollständig auf. Bei Erkältungen, Husten oder Katarrh löst man den mit Kräutern versetzten Kunsthonig in heisser Milch auf. Hierbei können die obigen Mischverhältnisse, wie bei Wasser beibehalten werden.
Das Präparat kann auch als Süssstoff verschiedenen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Joghurt, Quark, Birchermüesli oder Griessbrei zugesetzt werden oder als Brotaufstrich Verwendung finden.
Anstelle des üblichen Kristallzuckers kann man Roh-Rohrzucker und/oder Kandiszucker verwenden. Dies erhöht den Anteil an Mineralien auf etwa 650 mg/g Präparat. Ein solches Präparat erhält dann die
Mineralien
Kalium
Natrium
Kalzium
Magnesium und
Eisen.
Der Kräutersud lässt sich auch aromatisch und wirkstoffmässig mit einem, mehreren oder allen Kräutern der nachfolgenden Gruppe anreichern:
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CH 681 858 A5
Liste 2
Deutsche Bezeichnung
Lateinische Bezeichnung
Pfefferminze
Bibemelle
Schlüsselblume
Johanniskraut
Ehrenpreis
Hirtentäschelkraut
Käsekraut = Bohnenkraut
Rosmarin
Mentax piperita Sanguisorba minor Primula Hypericum Veronica
Capsela bursa pastoris Saturea hortensis Rosmarinus
Die Gesamtbeimischung dieser Kräuter der Liste 2 soll 25% Gew.-% der gesamten Kräutermischung nicht übersteigen. Für die Erstellung des Kräutersudes werden vorzugsweise Kräuter aus relativ hohen Anbaulagen verwendet, weil diese dort auf basischen Böden wachsen und einen höheren Mineralstoffanteil haben, als die Kräuter, die auf den sauren Böden des Tieflandes heranwachsen.
Die Verwendung von Roh-Rohrzucker zusammen mit Kräutern aus der Alpenregion ergibt ein basenüberschüssiges Aufbaupräparat.
Selbstverständlich werden die Kräuter aus dem Sud herausgesiebt, bevor der Sud dem Zucker und Glucosegemisch beigefügt wird. Die Maschendistanz des Siebes kann je nach Wunsch zwischen 10 mm und 0,8 mm variieren, je nach dem, ob eine gewisse Resttrübung des Sudes erwünscht ist. Eine geringe Resttrübung gibt dem Präparat ein besonders natürliches Aussehen.
2 I Wasser
100 g getrocknete Kräuter der Mischung gemäss Liste 1 in etwa gleichen Mengen und 5 g Mentax piperita sowie 5 g Saturea hortensis und 5 g Rosmarinus werden in das kochende Wasser gegeben und nach Abkühlung durch ein Sieb mit 0,4 mm Maschenweite abgegossen.
Der Sud wird der vorbereiteten Kunsthonigbasis aus einer Mischung von 8 kg Roh-Rohrzucker und Glucose beigemischt und aufgekocht bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, wobei der verbleibende Wassergehalt zirka 15 Vol.-% beträgt.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Aufbaupräparates auf Kunsthonigbasis, dadurch gekennzeichnet, dass man a) zuerst einen Kunsthonig aus einem Zucker und Glucose anfertigt, der minimal 80 Vol.-% des Präparates ausmacht;
b) mindestens 20 Gew.-% Wasser dazu verwendet, einen Sud aus einer Kräutermischung herzustellen, deren Menge gesamthaft mindestens 5 Gew.-% des Wassers ausmacht, wobei die Mischung mindestens folgende Kräuter enthält:
- Brennessel (Urtica urens);
- Ringelblume (Calendula);
- Huflattich (Tassilago farfara);
-Spitzwegerich (Plantago lanceolata);
- Beinwell (Symphytum);
-Schafgarbe (Achilea);
-Zinnkraut (Equisetum);
-Thymian (Thymus vulg.);
- Fenchel (Foeniculum);
- Holunderblüten (Sambucus nigra);
c) die Kräuter aus dem Sud aussiebt;
d) den so erhaltenen Sud mit der Kunsthonigbasis vermischt und schliesslich e) dieses Gemisch einkocht, bis sein Wassergehalt maximal 20 Vol.-% beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Sud aus der Kräutermischung zusätzlich eines oder mehrere der folgenden Kräuter beimischt:
Beispiel
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CH 681 858 A5
- Pfefferminze (Mentax minor);
- Schlüsselblume (Primula);
-Johanniskraut (Hypericum);
- Ehrenpreis (Veronica);
- Hirtentäschelkraut (Capsela bursa pastoris);
- Käsekraut (Saturea hortensis);
- Rosmarin (Rosmarinus)
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kraut der im Kräutergemisch vorhandenen Kräuter mit mindestens 0,5 Gew.-% gerechnet auf das gesamte Kräutergemisch vertreten ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass kein Kraut der im Kräutergemisch vorhandenen Kräuter mit mehr als 50 Gew.-% gerechnet auf die gesamte Kräutermenge vertreten ist.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht der zusätzlich beigefügten Kräuter weniger als 25 Gew.-% der gesamten Kräutergemische beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der Hersteilung des Kunsthonigs verwendete Zucker ein Roh-Rohrzucker oder Kandiszucker ist.
7. Aufbaupräparat hergestellt gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1.
8. Aufbaupräparate nach Anspruch 7, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Anspruch 2.
4
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DE202009018629U1 (de) * 2009-04-21 2012-06-11 Renate Rohlf Gesundheitsförderndes flüssiges Nahrungsmittel
ITRM20130592A1 (it) 2013-10-25 2015-04-26 Aboca Spa Societa Agricola Composizione per la tosse.

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