CH682249A5 - - Google Patents

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CH682249A5
CH682249A5 CH205/91A CH20591A CH682249A5 CH 682249 A5 CH682249 A5 CH 682249A5 CH 205/91 A CH205/91 A CH 205/91A CH 20591 A CH20591 A CH 20591A CH 682249 A5 CH682249 A5 CH 682249A5
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Heinz Duerig
Theres Baertschi
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Bratschi Silent Gliss
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/36Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with vertical lamellae ; Supporting rails therefor
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Description

1
CH 682 249 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Streifenvorhang nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Ein Streifenvorhang dieser Art ist durch die DE-C 2 729 491 des Anmelders bekannt. Dieser weist als Antriebskörper ein zu einem endlosen Zug zusammengeschlossenes, flexibles, nicht dehnbares, an beiden Enden der Vorhangschiene über Umlenkrollen geführtes Lochband auf. Mit diesem Lochband können auch bei gebogenen Vorhangschienen die Vorhangstreifen verschwenkt und verschoben werden. Eine Motorisierung ist technisch einfach. Das mit den Zahnrädern der Gleitelemente kämmende Trum des Lochbandes ist in einer inneren und das rücklaufende Trum in einer äusseren von jeweils zwei beidseitig der Vorhangebene in der Vorhangschiene entlang dieser verlaufenden Bandführung geführt. Bei einer zweiteiligen Ausführung mit zwei gegeneinander verschiebbaren Gruppen von Vorhangstreifen sind im Antriebskörper zwei Überlappungsstellen erforderlich. Diese Überlappungsstellen haben zur Folge, dass bei geschlossenem Vorhang die beiden gegenüberliegenden ersten Gleiter der beiden Anlageteile einen bestimmten Abstand nicht unterschreiten können. Die Breite der verwendbaren Vorhangstreifen ist dadurch begrenzt und zwar auf etwa 5 inch. Wünschbar sind jedoch zwei oder mehrteilige Vorhanganlagen, bei denen die Vorhangstreifen schmaler sind und die ohne Lichtspalt zwischen den Anlageteilen schliess-bar sind.
Aus der EP-B 0 081 465 des Anmelders ist ein Streifenvorhang bekannt, der als Antrieb eine Kugelkette aufweist. Die genannten Schwierigkeiten sind bei diesem Streifenvorhang weitgehend vermieden, die vergleichsweise grosse Dehnbarkeit der Kugelkette bringt jedoch bekannte Nachteile mit sich und benötigt für einen motorischen Antrieb eine spezielle Einrichung für den Dehnungsausgleich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Streifenvorhang der genannten Gattung zu schaffen, der die oben genannten Schwierigkeiten vermeidet. Der Streifenvorhang soll auch bei grossen und mehrteiligen Anlagen und mit einem motorischen Antrieb funktionssicher sein. Die Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss Anspruch 1 gelöst.
Um einen zweiteiligen Streifenvorhang zu erhalten, genügt es, wenn bei der Montage die einen Gleiter gegenüber den anderen um 180° geschwenkt werden. Die einen Gleiter sind dann mit dem einen Trum und die anderen Gleiter mit dem gegenläufigen Trum des Antriebsorgans in Eingriff. Beidseitig der Vorhangebene ist jeweils nur eine Bandführung und im Antriebskörper nur eine einzige Verbindungsstelle erforderlich. Die oben genannten Schwierigkeiten beim Zusammenführen der Vorhangstreifen können dadurch vermieden werden.
Da das Antriebsorgan eine Zahnkette ist, kann diese im wesentlichen dehnungsfrei hergestellt werden. Auch bei grossen Anlagen ist damit gewährleistet, dass die Vorhangstreifen jeweils parallel zueinander verschwenkt werden.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäs-sen Streifenvorhangs besteht darin, dass die Gleitelemente mit einem Schneckentrieb, wie er im Prinzip aus der EP-B-0 081 465 bekannt ist, ausgerüstet werden können. Dieser Schneckentrieb erlaubt bei einer grossen Untersetzung von beispielsweise 1:10, dass auch schwere Vorhangstreifen, wie sie beispielsweise zum Verdunkeln verwendet werden, verschwenkt und verschoben werden können. Gleiter mit einem Schneckentrieb haben aber auch den Vorteil, dass bei selbsthemmender Ausführung die Vorhangstreifen in jeder Lage verdrehsicher und positionsstabil sind. Ein unbeabsichtigtes Verschwenken der Vorhangstreifen, beispielsweise durch einen Windstoss wird somit vermieden.
Ein Schneckentrieb erlaubt es zudem, über diesen in der Schiene Abstandsbegrenzungsorgane unterzubringen, wie sie aus der EP 0 081 465 bekannt sind. Die Abstandsbegrenzungsorgane können somit unsichtbar in der Schiene untergebracht werden. Diese Abstandsbegrenzungsorgane haben den weiteren Vorteil, dass die Streifen in jeder Zwischenposition verstellt werden können. Ein Einklinken vor dem Verschwenken erübrigt sich hier. Der erfindungsgemässe Streifenvorhang vereinigt somit die Vorteile des gattungsbildenden Streifenvorhanges mit demjenigen des erwähnten Streifenvorhanges mit einer Kugelkette als Antriebskörper.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Zahnkette eine Stegsaitenkette. Diese kann kostengünstig im Spritzgussverfahren hergestellt werden, und ist zudem wesentlich flexibler und reibungsärmer als das Lochband des gattungsbildenden Streifenvorhangs.
Besonders einfach herzustellen und funktionssicher ist der Streifenvorhang dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Zähne an den Enden von Stegen angeformt und gegeneinander gerichtet sind. Dies erlaubt eine direkte und feste Verbindung der Zähne mit den Saiten.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung besitzen die Zähne sich quer zur Längsrichtung erstreckende Vorsprünge. Damit kann die Reibungsfläche und somit der Reibungswiderstand sehr klein gehalten werden.
Weisen zudem die Zähne an den Durchtrittsstellen der Saiten Vertiefungen auf, so kann damit die Flexibilität des Antriebsbandes erhöht werden. Bei vernachlässigbarer Dehnung und sehr geringer Reibung ist die Zahnkette somit gleichzeitig sehr flexibel, was sich wiederum auf den Energieverbrauch auswirkt.
Die Gleiter können dann besonders einfach montiert werden, wenn diese ein zweiteiliges Gehäuse aufweisen, und die Gehäuse mit Rastmitteln verbunden sind.
Ein konstruktiv besonders einfacher Aufbau der Gleitelemente ergibt sich dann, wenn die Anlageflächen der beiden Gehäuseteile Lagerflächen für die Achsen eines Schneckentriebes aufweisen. Nach einer Weiterbildung der Erfindung weisen dazu die Gehäuseteile Vorsprünge auf, die in korrespondierende Vertiefungen des anderen Gehäuseteils eingreifen und wobei die Vertiefungen und die Vorsprünge Lagerflächen bilden. Ein solches Gleitele-
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ment ist besonders stabil und im Spritzgussverfahren einfach herstellbar. Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäs-sen Streifenvorhangs wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Teils eines erfindungs-gemässen Streifenvorhangs,
Fig. 2 eine Ansicht eines Gleitelementes, Fig. 3 eine Ansicht eines auseinandergezogenen Gleitelementes,
Fig. 4 eine Ansicht eines Abschnittes der Zahnkette und eines damit kämmenden Zahnrades,
Fig. 5 eine Ansicht gemäss Fig. 4, jedoch in Längsrichtung der Zahnkette gesehen, und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Bandverbinders nach einer Variante.
Der Streifenvorhang weist eine Vorhangschiene 1 aus Aluminium auf, die in bekannter Weise an einer Gebäudedecke 3 verschieblich geführt sind. An jedem Gleitelement 3 ist in an sich bekannter Weise ein Vorhangstreifen 4 lösbar befestigt. Mit einer Zahnkette 2 als Antriebskörper können die Gleitelemente 3 in Längsrichtung der Vorhangschiene 1 zum Öffnen oder Schliessen des Vorhanges verschoben werden und mit demselben Antriebskörper können in jeder Position der Gleitelemente 3 die Vorhangstreifen 4 jeweils um die Achse einer Schwenkachse 32 verschwenkt werden. Die Zahnkette 2 ist mit einem zweiteiligen Bandverbinder 6 zu einem endlosen Zug verbunden der über zwei an den Enden der Vorhangschiene 1 angeordnete und hier nicht gezeigte Umlenkrollen geführt ist. Diese Rollen sind in an sich bekannter Weise in Gehäusen gelagert und können durch einen hier nicht gezeigten Elektromotor oder durch eine Kurbel angetrieben werden. Die Zahnkette 2 kann in der einen oder anderen Richtung bewegt werden, wodurch die Vorhangstreifen 4 in der einen oder anderen Richtung um eine vertikale Achse veschwenkt oder in einer der Längsrichtungen der Vorhangschiene verschoben werden.
Bei einem einteiligen Vorhang sind sämtliche Gleitelemente 3 mit Abstandsbegrenzungsorganen 5 untereinander verbunden. Bei einem zwei- oder mehrteiligen Vorhang sind jeweils die Gleitelemente 3 der jeweiligen Vorhangteile untereinander verbunden. Jedes Abstandsbegrenzungsorgan 5 weist gemäss Fig. 2 zwei Abstandsbegrenzungsplättchen 51 und 52 auf, die in einen Spalt 55 zwischen zwei an einen Gehäuseteil 39 angeformte Arme 53 und 54 befestigt sind. Das eine Distanzplättchen 52 ist begrenzt zwischen den Armen 53 und 54 in Längsrichtung verschiebbar, während das Distanzplättchen 51 unverschiebbar mit dem Gehäuseteil 39 verbunden ist. Zum Verschieben des Distanzplättchens 52 muss ein Reibungswiderstand überwunden werden, der grösser ist als der Reibungswiderstand, der zum Verschwenken der Vorhangstreifen 4 übewun-den werden muss. Im weiteren können diese Abstandsbegrenzungsorgane 5 wie in der EP 0 081 465 angegeben ausgeführt sein.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weist jedes Gleitelement 3 zwei Gehäuseteile 38 und 39 auf, in denen ein Schneckengetriebe mit einer Schnecke 35 und einem Schneckenrad 32 gelagert ist. Die Schnecke 35 besitzt auf einem zylindrischen Grundkörper 35c einen spiralförmigen Gang 35a der eingängigen Schnecke, ringförmiger Anschlag 35d, eine Halterung 35b für eine gebogene Plattfeder 34 eine Rutschkupplung sowie eine Rastverdickung 35e angeformt. Im zusammengebauten Zustand ist der Gang 35a mit Zähnen 32a des Schneckenrades 32 im Eingriff. Die Zähne 32a erstrecken sich nur über einen Teilbereich des Umfanges des Schneckenrades 32 und sind durch Anschläge 32c und 32d begrenzt. Die Anschläge 32c und 32d, die mit dem Gang 35a zusammen wirken sind so angeordnet, dass das Schneckenrad 32 mittels der Schnecke 35 um etwas weniger als 180° verschwenkt werden kann. Am Schneckenrad 32 ist zudem ein radial vorspringender Anschlagnocken 32b angeformt, der mit Wandteilen 39c des Gehäuseteils 39 zusammenarbeitet.
Das Zahnrad 31 besitzt eine durchgehende axiale Öffnung 31c, in welche das mit dem Wulst 35e versehene Ende der Schnecke 35 rastend eingesetzt ist. In einem hülsenförmigen Ansatz 31a ist die Feder 34 unter radialer Spannung eingesetzt und bildet eine reibschlüssige Verbindung und eine Rutschkupplung zwischen der Schnecke 35 und dem Zahnrad 31.
Die beiden Gehäuseteile 38 und 39 sind mit vier Rastzungen 39b zusammengehalten, die jeweils mit dem vorderen Ende in eine Vertiefung 38c des Gehäuseteiles 38 eingreifen. Vertiefungen 38b und 39e bilden ein Lager für einen Lagerzapfen 35f der Schnecke 35 und eine Vertiefung 38d bildet mit einer hier nicht sichtbaren ähnlichen Vertiefung am Gehäuseteil 39 ein Lager für eine Lagerfläche 35g, die zwischen zwei ringförmigen Ansätzen 35d und 35h angeordnet ist.
Die Schnecke 35 kann somit mit dem Zahnrad 31 gedreht werden, wobei das Schneckenrad 32 innerhalb des durch die Anschläge 32c und 32d gegebenen Bereiches verschwenkt werden kann. Zu seiner Lagerung weist das Schneckenrad 32 an seinem oberen Ende einen Lagerzapfen 32e auf, der in eine Ausnehmung 39a des Gehäuseteils 39 eingesetzt ist und mit einem korrespondierenden Einsatz 38a des Lagerteils 38 darin gehalten ist. Eine im Abstand dazu angeordnete Lagerfläche 32f sitzt in einer ähnlichen Ausnehmung 39f und wird durch einen Ansatz 38e darin gehalten. Die vertikale Bewegung des Schneckenrades 32 wird durch zwei ringförmige Ansätze 32g und 32h begrenzt.
Die Untersetzung des Schneckentriebes beträgt vorzugsweise etwa 1:10. Der Schneckentrieb ist damit selbsthemmend. Dies hat den wesentlichen Vorteil, dass die Vorhangstreifen 4 in keiner Schwenklage unbeabsichtigt verschwenkt werden können.
Das Antriebsorgan für die Gleitelemente 3 ist die Zahnkette 2, die gemäss den Fig. 4 und 5 mit den Zähnen 31b der Zahnräder 31 kämmt. Die Zahnkette 2 weist zwei im Abstand zueinander angeordnete parallele Stahllitzen 23 auf, auf welche die Stege 24 im Spritzgussverfahren aufgebracht sind. Die Stege
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24 sind somit fest mit den flexiblen Stahllitzen 23 verbunden. An jedem Steg 24 sind zwei gegeneinander gerichtete Zähne 21 angeformt, die seitlich auf die gleiche Seite vorstehen, wie dies besonders Fig. 5 deutlich zeigt. Die Zähne 21 bilden somit eine obere und eine untere Zahnreihe, wobei hier die Zahnräder 31 mit der unteren Zahnreihe kämmen. Denkbar ist auch eine Ausführung, bei welcher die Zahnräder 31 mit der oberen Zahnreihe kämmen. Die Zähne 21 sind mit vergleichsweise schmalen, im Querschnitt rechteckigen Stegen 25 miteinander verbunden. Jeder Zahn weist etwa mittig zwei Vorsprünge 22 auf, die kleinflächige Gleitflächen bilden. Quer dazu weisen die Zähne 21 im Bereich der Stahllitzen 23 Vertiefungen 26 auf. Damit wird erreicht, dass die freien Bereiche 27 der Stahllitzen 23 wesentlich länger sind als die eingegossenen Bereiche, wodurch der Antriebskörper besonders flexibel ausgebildet werden kann.
Bei einem einteiligen Streifenvorhang sind alle Gleitelemente 3 so in die Vorhangschiene 1 eingesetzt, dass alle Zahnräder mit dem gleichen Trum der Zahnkette 2 kämmen. Bei einem zweiteiligen Streifenvorhang sind die Gleitelemente 3 des einen Vorhangteils um 180° um vertikale Achse des Schneckenrades 32 gewendet, so dass die Zahnräder 31 dieser Gleitelemente mit dem rücklaufenden Trum kämmen.
Der Streifenvorhang wird wie folgt betätigt:
Ist der Vorhang geöffnet, so sind die Vorhangstreifen 4 zu einem schmalen Paket zur Seite gezogen. Zum Schliessen des Vorhanges wird an einem Schalter der Elektromotor in Gang gesetzt, oder eine Handkurbel betätigt, so dass sich die vor- und rücklaufenden Abschnitte der Zahnkette 2 in entgegengesetzten Richtungen in ihren Führungskanälen 10 und 11 verschoben werden. Durch die damit verursachte Drehung der Zahnräder 31 werden nun die Vorhangstreifen 4 als erstes verschwenkt, wobei diese Schwenkbewegung durch die Endposition des Schneckentriebes begrenzt wird. Beim Weiterziehen der Zahnkette 2 wird das Streifenpaket in Längsrichtung der Vorhangschiene 1 verschoben. Hat das letzte verschiebbare Gieitelement den durch das Plättchen 51 gegebenen Abstand vom Schienenende erreicht, so bleibt es stehen, dann das zweitletzte usw., bis der ganze Vorhang auseinander gezogen ist, und das vorderste Gleitelement am anderen Ende der Vorhangschiene ansteht. Bleibt ein Gleitelement in seiner vorbestimmten Lage stehen, so dreht sich dessen mit der Zahnkette 2 in Eingriff stehendes Zahnrad 31 infolge der Rutschkupplung frei durch.
Bei einem Einziehen des Vorganges werden in umgekehrter Reihenfolge zuerst die Vorhangstreifen 4 verschwenkt und anschliessend zur Paketbildung zum anderen Ende der Vorhangschiene 1 verschoben. Da die Reibung des Zahnrades 31 zur Schnecke 35 grösser ist als die Reibung des Plättchen 32 zwischen den Armen 53 und 54, können die Vorhangstreifen 4 in jeder Ausziehlage des Vorhanges verschwenkt werden. Diese gilt auch für zwei oder mehrteilige Vorhanganlagen.
Die Zahnkette 2 wird somit nicht nur auf Zug, sondern auch auf Druck beansprucht. Ein Brechen der
Litzen 27 bei wiederholter Druckbeanspruchung kann dann vermieden werden, wenn die Litzen mit einem Kunststoff, vorzugsweise einem Polyamid, ummantelt sind. Die Schichtdicke ist beispielsweise 0,2 mm.
Die Fig. 6 zeigt eine Variante eines Bandverbinders 70, der aus zwei ähnlichen Teilen 71 und 72 besteht. Jeder Teil 71 bzw. 72 besitzt Lücken 74, in welche jeweils die Zähne 21 dreier Stege lösbar eingesetzt werden können, so dass die Teile 71 in Längsrichtung der Zahnkette 2 fest mit dieser verbunden sind. Jeder Teil 71 bzw. 72 weist zudem eine Klaue 73 sowie breitseitig angeordnete Vertiefungen 75 auf. Um die Zahnkette 2 an ihren Enden zu verbinden, werden die Teile 71 und 72 gegeneinander gestossen, bis die Klauen 73 gegeneinander eingerastet sind. Gestossen werden die Teile 71 und 72 mit in die Vertiefungen 75 eingesetzte Schraubenzieher. Der Bandverbinder 70 ermöglicht eine besonders sichere und lösbare Verbindung der Zahnkette 2.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Streifenvorhang mit in einer Vorhangschiene
(1) geführten Gleitelementen (3), die zum Verschieben und verschwenken der Vorhangstreifen (4) mit einem in der Vorhangschiene (1) geführten Antriebsorgan kämmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan eine Zahnkette (2) ist, und die Gleitelemente (3) jeweils seitlich ein um eine horizontale Schnecke (35) drehbares und mit den Zähnen (21) kämmendes Zahnrad (31) aufweisen.
2. Streifenvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkette (2) eine Stegsaitenkette ist.
3. Streifenvorhang nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (21) der Zahnkette
(2) an den Enden der Stege (24) angeformt sind.
4. Streifenvorhang nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (21) seitliche Vorsprünge (22) aufweisen, die Gleitflächen oder Gleitpunkte bilden.
5. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (24) im Bereich der Saiten (23) Vertiefungen aufweisen.
6. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitelemente (3) jeweils aus zwei miteinander verbundenen Gehäuseteilen (38, 39) bestehen.
7. Streifenvorhang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile (38, 39) zur Lagerung eines Schneckentriebes (32, 35) gegenüberliegende Vertiefungen (38b, 38d, 39e, 39a, 39f) und Vorsprünge (38a, 38e) aufweisen.
8. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkette (2) an einer Breitseite angeordnete und seitlich vorstehende Zähne (21) aufweist.
9. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (31) einen hülsenförmigen Ansatz (31a) aufweisen, in denen jeweils eine Feder (34) einer Rutschkupplung untergebracht sind.
10. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 1
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bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem zwei-oder mehrteiligen Vorhang die Gleitelemente (3) eines Vorhangteils gegenüber den Gleitelementen (3) eines anderen Vorhangteils um 180° gewendet sind.
11. Streifenvorhang nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkette (2) Litzen (27) aufweist, die mit einem Kunststoff zu ihrer Versteifung ummantelt sind.
12. Streifenvorhang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen (27) mit einem Polyamid um mantelt sind.
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