CH683678A5 - Schleuderstrahlmaschine. - Google Patents

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CH683678A5
CH683678A5 CH2386/91A CH238691A CH683678A5 CH 683678 A5 CH683678 A5 CH 683678A5 CH 2386/91 A CH2386/91 A CH 2386/91A CH 238691 A CH238691 A CH 238691A CH 683678 A5 CH683678 A5 CH 683678A5
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centrifugal
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arcuate
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Peter Brenner
Dieter Dettwiler
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Fischer Georg Giessereianlagen
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
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    • B24C1/08Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for polishing surfaces, e.g. smoothing a surface by making use of liquid-borne abrasives
    • B24C1/083Deburring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/18Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions
    • B24C3/26Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions the work being supported by barrel cages, i.e. tumblers; Gimbal mountings therefor
    • B24C3/30Apparatus using impellers

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Description

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CH 683 678 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Schleuderstrahlmaschine wie sie im Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben ist.
Durch die DE-A1 2 931 578 ist eine Schleuderstrahlmaschine bekanntgeworden, deren Trommelquerschnitt so ausgebildet ist, dass ein max. Schwenkwinkel von 120° möglich ist.
Dieser Schwenkwinkel ist für eine einwandfreie Umwälzung der zu behandelnden Werkstücke ungenügend, so dass keine allseitig gleichmässige Strahlbehandlung stattfindet.
Bei Vergrösserung des Schwenkwinkels muss der Füllungsgrad verringert werden oder die Werkstücke fallen aus der Öffnung der Trommel.
Bei der in der DE-A1 3 210 699 gezeigten Schleudermaschine wurde versucht, durch zusätzliche Schwenkbarkeit der Schleuderradeinheiten den Schwenkwinkel zu vergrössern. Dies erfordert jedoch einen hohen baulichen Aufwand mit einer Synchronsteuerung der beiden Schwenkbewegungen. Und hierbei ist aufgrund der erforderlichen Öffnungsweite der oberen Trommelöffnung ein Schwenkwinkel von max. 150° erreichbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Schleuderstrahlmaschine der eingangs genannten Art, weiche für eine einwandfreie Umwälzung und guten Füllungsgrad den erforderlichen hohen Schwenkbereich aufweist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die kennzeichenden Merkmaie von Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Durchlaufschleu-derstrahlmaschine
Fig. 2A ein Querschnitt von Fig. 1 in schemati-scher Darstellung in Mittelstellung
Fig. 2B einen Querschnitt entsprechend Fig. 2A in einer äusseren Winkelstellung
Fig. 3 einen Querschnitt einer Ausführungsvariante einer Schwenk-Trommel in schematischer Darstellung
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung A von Fig. 3 Fig. 5A ein Querschnitt einer Chargen-Schwenk-trommel schematischer dargestellt in einer äusseren Winkelstellung
Fig. 5B ein Querschitt entsprechend der Fig. 5A in Entleer-Stellung
Fig. 6 die Ausbildung einer Führungsschiene bei einer Ausrührungsvariante einer Chargen-Schwenktrommel in schematischer Darstellung und
Fig. 7 ein Detail B von Fig. 7 in vergrösserter Darstellung.
Die Fig. 1 zeigt eine Durchlaufschleuderstrahlma-schine mit einer in einem Gehäuse 1 in Durchlaufrichtung des Putzgutes geneigt angeordneten Trommel 2.
Die Trommel 2 weist eine obere Mantelöffnung 3
auf, über welcher am Gehäuse 1 befestigte Schleuderradeinheiten 4 angeordnet sind.
Die Trommel 2 ist durch einen weiter nicht dargestellten Antrieb zwischen zwei Winkelsteliungen schwenkbar oszillierend antreibbar.
Im Eintrittsbereich 5 und Austrittsbreich 6 weist die Trommel einen umfangsmässig geschlossenen Mantel 7 auf. Die Fig. 2A zeigt einen Querschnitt der Trommel 2 im Bereich der Mantelöffnung 3 in Mittelstellung des Schwenkbereiches und die Fig. 2B in einer äusseren Winkelstellung.
Hier weist die Trommel 2 ein bogenförmiges Bodenteil 8 auf, an dessen beiden Umfangsenden je zwei plattenförmig ausgebildete, aufklappbare Teile 9, 10 mittels Gelenken 11 und 12 schenkbar angeordnet sind. Am Gelenk 12 und am umfangsmässi-gen Ende des Teiles 10 sind an beiden Längsenden Rollen 13 und 14 angeordnet, welche in Nuten 17 von ortsfesten Führungsschienen 15 liegen. Jede der vier Führungsschienen 15 weist ein zentrisch zur Trommelachse 16 verlaufendes erstes bogenförmiges Teil 15a und ein davon weg nach aussen gerichtetes zweites bogenförmiges Teil 15b auf.
Abhängig von der Schwenkbewegung der Trommel 2 werden die Teile 9 und 10 jeweils einer Seite durch Führung der Rollen 13, 14 in dem Teil 15b der Führungsschiene 15 nach aussen geschwenkt (siehe Fig. 2B) so dass trotz grossem Schwenkwinkel eine entsprechende Lage der Mantelöffnung 3 für den Eintritt der Schleuderstrahlen der ortsfesten Schleuderradeinheiten 4 gegeben ist. Dabei ist durch die im Teil 15a der Führungsschiene 15 geführten plattenförmigen Teile 9 und 10 auf der anderen Seite eine noch genügende Mantelwand für einen guten Füllungsgrad der Trommel 2 gegeben.
Durch diese Trommelausbildung ist ein Schwenkwinkel von mindestens 180° erreichbar, so dass eine einwandfreie Umwälzung des Putzgutes gewährleistet ist.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante der Trommel 2 mit einem bogenförmigen Mantelteil 18 an dessen Umfangsenden mehrere, vorzugsweise jeweils fünf plattenförmige Glieder 19 in Form jeweils einer Kette 20, 20a angeordnet sind.
Die Enden der Ketten 20, 20a sind mit Antriebsscheiben 21, 21 a verbunden, weiche im oberen Bereich jeweils seitlich der Trommel 2 angeordnet sind.
Die Antriebsscheiben 21, 21a sind synchron mit der Schwenkbewegung der Trommel 2 jeweils in einer Drehrichtung antreibbar und weisen für die Drehung in der anderen Richtung einen Freilauf auf.
Fig. 3 zeigt die Trommel 2 in einer äusseren Winkellage und wird dann von dieser Stellung in Richtung des Pfeiles 22 in die andere Winkellage verschwenkt, wobei die Antriebsscheibe 21 synchron zur Trommelbewegung in Richtung des Pfeiles 23 angetrieben wird. Dadurch werden die Glieder 19 der Kette 20 auf der Antriebsscheibe 21 aufgewickelt. Dabei dreht sich die Antriebsscheibe 21a wegen des eingebauten Freilaufes in Richtung des Pfeiles 24. Beim Zurückschwenken entgegen den Richtungen der Pfeile 22, 23 und 24 wird dann die Antriebsscheibe 21a synchron mit der Trommel 2 angetrieben.
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Diese Trommelausbildung gewährleistet ebenfalls einen Schwenkwinkel von mindestens 180° wobei die Lage der Mantelöffnung 3 in Bezug auf die Trommelachse immer so ist, dass mindestens zwei Schleuderradeinheiten 4 nebeneinander angeordnet werden können.
Die Fig. 4 zeigt die Gelenkverbindung 25 der Glieder 19, wobei auf den Gliedern 19 befestigte Bolzen 26, 26a mittels einer Lasche 27 verbunden sind.
Jeweils ein Bolzen 26 der Gelenkverbindung 25 dient mit seiner Verlängerung zur Führung bzw. AbStützung der Glieder am Aussenumfang der Einlaufund der Auslauftrommel und am Aussenumfang der Antriebsscheiben 21 bzw. 21a.
Die Fig. 5A und 5B zeigen schematische Querschnitte einer Trommel 2, welche der in den Fig. 2A und 2B gezeigten Trommel entspricht aber für einen chargenweisen Betrieb ausgebildet ist. Hierfür ist die Trommelachse 16 horizontal angeordnet und das Putzgut wird bei einer Trommelstellung entsprechend der Fig. 5A seitlich oben eingefüllt. Zur Entleerung der Trommel 2 nach unten muss in einer Entleerstellung gemäss Fig. 5B eine Auslassöffnung 30 gebildet werden.
Hierfür wird der Trommelmantel durch Teilung des Bodenteiles 8 in zwei Hälften 8a und 8b in zwei Teile 31 und 32 aufgeteilt.
Teil 31 besteht aus dem Bodenteil 8a und den plattenförmigen Teilen 9a und 10a, Teil 32 besteht aus dem Bodenteil 8b und den plattenförmigen Teilen 9b und 10b. In der Einfüllstellung und im Schwenkbetrieb liegen die beiden Bodenteile 8a und 8b fest aneinander und die Trommel-Teile 31 und 32 werden gemeinsam bewegt. Zum Entleeren werden die beiden Teile 31 und 32 ausgehend von einer Mittelstellung (entsprechend Fig. 2A) derart getrennt angetrieben, dass die Öffnung 30 gemäss Fig. 5B entsteht. Hierbei ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Teile 31, 32 bis in die äusser-sten beiden Winkelstellungen gemäss Fig. 5B bewegt werden, da eine Entleeröffnung bereits bei einer kleineren Winkelsteliung entsteht.
Der nicht näher dargestellte Antrieb für die beiden Trommel-Teile 31, 32 kann wie folgt erfolgen. An einer Trommel-Seite ist ein Schwenkantrieb mit dem Trommel-Teil 31 wirkverbunden. Auf der anderen Trommel-Seite ist ein Entleer- und Schliess-Antrieb, welcher einen Stillstandsmotor aufweist, mit dem Trommel-Teil 32 wickverbunden. Bei der Schwenkbewegung wirkt der Stillstandsmotor gegen die Antriebskraft des Schwenkantriebes, so dass die Bodenteile 8a, 8b immer geschlossen aneinanderlie-gen. Zum Öffnen der Trommel wird der Stillstandsmotor in umgekehrter Richtung zum Schwenkantrieb angetrieben, so dass sich die beiden Trommel-Teile 31, 32 voneinander wegbewegen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine unterschiedliche Ausbildung der Führungsschienen für eine weitere Ausführungsvariante einer Trommel für eine Char-gen-Schleuderstrahlmaschine. Hierbei ist zum Entleeren der Trommel diese von einer Mittelstellung gemäss Fig. 2A um 180° schwenkbar, wobei durch die Mantelöffnung 3 das Putzgut nach unten in einen Behälter geschüttet wird.
Damit dies möglich ist, sind gemäss den Fig. 6 und 7 an beiden Enden der Trommel ortsfest kreisrunde Führungsschienen 40 zentrisch zur Trommelachse 16 angeordnet, weiche über Weichen 42 mit je zwei seitlichen Führungsschienen 41 wirkverbind-bar sind. Die Weiche 42 weist eine um eine Achse schwenkbare Scheibe 43 auf, in welcher eine bogenförmige Nute 44 angeordnet ist. Die Nute weist den gleichen Radius wie die der Führungsschiene 40 auf, wobei auch die Führungsschiene 41 im An-schluss an die Weiche 42 den gleichen Radius aufweisen muss, welcher dann in einen kleineren Radius und anschliessend eventuell in ein gerades Teil der Führungsschiene 41 übergeht.
Zum Einfüllen und zur Strahlbehandlung, bei welcher die Trommel zwischen zwei Winkelstellungen schwenkt, ist die Weiche 42 so gestellt, dass die plattenförmigen Teile 9, 10 des Trommelmantels durch die Führungsschienen 41 jeweils nach aussen geschwenkt werden, wie dies aus Fig. 2B auch ersichtlich ist, das heisst, die Führungsschiene 40 ist durch die Weichen 42 mit den Führungsschienen 41 verbunden.
Zum Entleeren werden die Scheiben 43 der Weichen 42 so gedreht, dass der obere Teil 40a der Führungsschiene 40 mit dem unteren Teil 40b verbunden ist. In dieser Stellung ist eine komplette Drehung der Trommel möglich, so dass die Mantelöffnung 3 von der oberen Mittellage gemäss Fig. 2A um 180° in eine untere Mittellage geschwenkt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Schleuderstrahlmaschine mit einer um ihre Längsachse oszillierend schwenkbaren Trommel, welche mit einer oberen Mantelöffnung versehen ist, über welcher Schleuderstrahleinheiten ortsfest angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass Teile (9, 10, 19) des Trommelmantels (7) abhängig von der Schwenkbewegung nach aussen klappbar sind.
    2. Schleuderstrahlmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Umfangsenden eines bogenförmigen Bodenteils (8) der Trommel (2) mindestens je zwei aufklappbare Teile (9, 10) jeweils mit ihrem unfangsseitigen Ende in ortsfesten Führungsschienen (15, 40, 41) geführt angeordnet sind.
    3. Schleuderstrahlmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungsschiene (15) ein zentrisch zur Trommelachse (16) verlaufendes erstes bogenförmiges Teil (15a) und ein davon weg nach aussen gerichtetes zweites bogenförmiges Teil (15b) aufweist.
    4. Schleuderstrahlmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufklappbaren Teile (9, 10) als ebene Platten ausgebildet sind und mittels Rollen (13, 14) in den Führungsschienen (15) geführt sind.
    5. Schleuderstrahlmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (2) für einen chargenweisen Betrieb in eine Beschickungs- und eine Entleerungs-Stellung bringbar ist, wobei die Trommel (2) ein aus zwei
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    bogenförmigen, gegenseitig aneinanderliegende Teilen (8a, 8b) bestehendes Bodenteil (8) aufweist, wobei in der Entleerungs-Stellung mitteis eines Antriebes zur Bildung einer Auslassöffnung (30) die Boden-Teile (8a, 8b) voneinander bewegbar sind.
    6. Schleuderstrahlmaschine für einen chargenweisen Betrieb nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zentrisch zur Trommelachse (16) kreisförmige erste Führungsschiene (40) und im oberen Bereich beidseits je eine weitere Führungsschiene (41 ) angeordnet sind, welche jeweils mittels Weichen (42) mit der ersten Führungsschiene (40) wirkverbindbar sind.
    7. Schleuderstrahlmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiche (42) als eine mit einer bogenförmigen Nute (44) versehen um eine Achse schwenkbare Scheibe (43) ausgebildet ist.
    8. Schleuderstrahlmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass jeweils an beiden Umfangsenden eines bogenförmigen Mantelteils (18) mehrere plattenförmige Glieder (19) in Form einer Kette (20, 20a) angeordnet sind, wobei jeweils das letzte Glied (19) mit jeweils einer seitlich der Trommel (2) angeordneten Antriebsscheibe (21, 21a) verbunden ist.
    9. Schleuderstrahlmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das die Antriebsscheiben (21, 21a) jeweils abwechselnd synchron mit der oszillierenden Trommelbewegung nach einer Richtung antreibbar und in die andere Richtung durch einen Freilauf frei drehbar sind.
    10. Schleuderstrahlmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4 bzw. 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderstrahlmaschine als Durchlaufschleuderstrahlmaschine mit einer in Durchlaufrichtung geneigten Trommelachse (16) ausgebildet ist.
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