CH686518A5 - Granulares Polymerkomposit, Herstellungsverfahren fur dieses und diagnostische Mittel. - Google Patents
Granulares Polymerkomposit, Herstellungsverfahren fur dieses und diagnostische Mittel. Download PDFInfo
- Publication number
- CH686518A5 CH686518A5 CH297894A CH297894A CH686518A5 CH 686518 A5 CH686518 A5 CH 686518A5 CH 297894 A CH297894 A CH 297894A CH 297894 A CH297894 A CH 297894A CH 686518 A5 CH686518 A5 CH 686518A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- composite
- calcium phosphate
- phosphate compound
- polymer
- particles
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K3/00—Use of inorganic substances as compounding ingredients
- C08K3/32—Phosphorus-containing compounds
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K49/00—Preparations for testing in vivo
- A61K49/0002—General or multifunctional contrast agents, e.g. chelated agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J3/00—Processes of treating or compounding macromolecular substances
- C08J3/20—Compounding polymers with additives, e.g. colouring
- C08J3/203—Solid polymers with solid and/or liquid additives
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T428/00—Stock material or miscellaneous articles
- Y10T428/29—Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
- Y10T428/2982—Particulate matter [e.g., sphere, flake, etc.]
- Y10T428/2991—Coated
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T428/00—Stock material or miscellaneous articles
- Y10T428/29—Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
- Y10T428/2982—Particulate matter [e.g., sphere, flake, etc.]
- Y10T428/2991—Coated
- Y10T428/2998—Coated including synthetic resin or polymer
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
- Medicinal Preparation (AREA)
- Immobilizing And Processing Of Enzymes And Microorganisms (AREA)
Description
1
CH 686 518 A5
2
Beschreibung
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen körnigen, d.h. granulären Verbund- oder Mehrkomponentenstoff mit Polymeranteil, nachfolgend kurz Polymer-komposit genannt, und ein Verfahren zu dessen Herstellung sowie ein diagnostisches Mittel, welches das Komposit verwendet, und ein Verfahren zur Herstellung des diagnostischen Mittels. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein granuläres Polymerkomposit, das als Adsorbens, Desodoriermittel, Füller für Chromatographiesäulen und für andere Zwecke geeignet ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Polymerkomposite. Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein diagnostisches Mittel, welches das Polymerkomposit verwendet und sich in diagnostischen Methoden bei einer Reihe von Infektionskrankheiten eignet, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen diagnostischen Mittels.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Wegen ihrer grossen Adsorptionsfähigkeit für verschiedene Substanzen, wie Viren, Bakterien, tierische und pflanzliche Zellen, Proteine, Enzyme, Nukleinsäuren, Geruchskomponenten und dergleichen werden Calciumphosphatverbindungen, insbesondere Hydroxylapatit, vielfach beispielsweise als Adsorptionsmittel, Desodoriermittel oder Füller in der Säulenchromatographie verwendet.
In der medizinischen oder klinischen Praxis sind diagnostische Mittel auf Basis von Antigen-Antikör-per-Reaktionen, wie beispielsweise die Geldiffusionsmethode, die Radioimmunoassay- und Präzipi-tationstests, bekannt und werden vielfach zur Erkennung von verschiedenen Infektionskrankheiten angewendet.
Ferner sind in den letzten Jahren in vielen Publikationen Immobilisationsverfahren beschrieben worden, in welchen ein Antigen oder Antikörper an einen inerten Träger gebunden wird, um ein immobilisiertes Antigen bzw. einen immobilisierten Antikörper zu bilden, worauf dann das immobilisierte Antigen bzw. der immobilisierte Antikörper in Kontakt mit der zu untersuchenden Probe gebracht wird, um eine Antigen-Antikörper-Reaktion der Probe zu bewerten.
Bei diesen Immobilisationsverfahren muss bei direkter Venwendung von Viren oder Bakterien der gleichzeitig verwendete Träger aus einer Stoffgrup-pe gewählt werden, deren Mitglieder die auf dem Träger immobilisierten Viren oder Bakaterien nicht schädigen oder abtöten. Ein typisches Beispiel für ein Trägermaterial, das bei Immobilisationsverfahren des Standes der Technik vielfach verwendet wird, ist ein Polyacrylamid-Gel, das aber die Viren oder Bakterien in unerwünschter Weise schädigen kann, und zwar wegen chemischer Anteilsstoffe, wie Monomeren, Polymerisationsinitiatoren und dergleichen, die in dem Gel enthalten sind.
Ferner sind in Publikationen einige Beispiele der Verwendung von Polystyrol, Latex oder teilchenför-
migen Trägern, wie Perlen oder Mikrokapseln, zur Erkennung von Antigen-Antikörper-Reaktionen beschrieben worden. Die Verwendung solcher Träger führt jedoch zu Problemen, die besonders in Bezug auf eine stabile Immobilisierung der Antigene oder Antikörper sowie in Bezug auf Reproduzierbarkeit und Verlässlichkeit der Erkennung gelöst werden müssen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Komposit zu bieten, das eine Calciumphosphat-verbindung enthält, in welcher ein Grundkörper, auch Matrix genannt, und eine Beschichtung aus der Calciumphosphatverbindung fest aneinander gebunden sind und dementsprechend die Funktionen von Calciumphosphatverbindungen ausüben können.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Komposits bzw. eines Kompositkörpers zu bieten.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein diagnostisches Mittel zu bieten, das in wirksamer Weise Antigene, wie Viren, Bakterien und dergleichen oder die Antikörper solcher Antigene auf der Matrix immobilisiert und entsprechende Antigen-Antikörper-Reaktion mit einem hohen Grad an Empfindlichkeit, Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit in Diagnoseverfahren von Infektionskrankheiten ermöglicht.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen diagnostischen Mittels zu bieten.
Weitere Aufgaben der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
Gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die obige Aufgabe gelöst durch ein granuläres Polymerkomposit, das Polymergranulen enthält, die auf ihrer Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet sind, wobei mindestens einige der Partikel der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetrieren.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine weitere Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines granulären Polymerkomposits, welches Verfahren das physikalische Beaufschlagen bzw. Aufprallen von Teilchen einer Calciumphosphatverbindung auf Polymergranulen umfasst, um dadurch eine Schicht aus der Calciumphosphatverbindung auf der Oberfläche der Polymergranulen zu erzeugen, und zwar derart, dass mindestens einige der Calciumphos-phatpartikel in die Polymergranulen penetrieren.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine weitere Aufgabe gelöst durch ein diagnostisches Mittel, das ein granuläres Polymerkomposit enthält, das Polymergranulen, die an ihrer Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet sind, wobei mindestens die Polymergranulen des Komposits gefärbt sind, und ferner ein Antigen oder einen Antikörper enthält, das bzw. der auf dem Komposit adsorbiert und immobilisiert ist, wobei die unadsorbierten Stellen des Komposits mit einem Blockiermittel behandelt sind.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der vor5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
2
3
CH 686 518 A5
4
liegenden Erfindung wird eine weitere Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines diagnostischen Mittels mit folgenden Verfahrensschritten: Vorgabe eines granulären Polymerkomposits, das Polymergranulen enthält, deren Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet ist, wobei mindestens die Polymergranulen des Komposits gefärbt sind; Adsorbieren und Immobilisieren eines Antigens oder Antikörpers auf dem Komposit; und Behandeln der nicht adsorbierten Stellen des Komposits mit einem Blockiermittel.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, welche die Querschnittsstruktur eines Polymerkomposits gemäss der Erfindung erläutert;
Fig. 2 ist die mit einem Scanner-Elektronenmikroskop erhaltene Mikrographie der in Beispiel 1 verwendeten Nylonperlen; und
Fig. 3 ist eine mit einem Scanner-Elektronenmi-kroskop erhaltene Mikrographie des in Beispiel 1 erhaltenen Polymerkomposits.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Das Komposit gemäss der Erfindung kann, wie oben beschrieben, Polymergranulen als Matrix oder Träger aufweisen, wobei die Oberfläche der Polymergranulen eine Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung aufweist. Vorzugsweise ist bei den Polymergranulen etwas von der Calciumphosphatverbindung in das Innere der Granulen eingedrungen. Die Beschichtung der Polymergranulen mit der Calciumphosphatverbindung kann vorzugsweise durch physikalisches Beaufschlagen bzw. Aufprallen von Partikeln der Calciumphosphatverbindung gegen eine Oberfläche der Polymergranulen mit hoher Aufprallgeschwindigkeit durchgeführt werden.
Beim granulären Polymerkomposit gemäss der vorliegenden Erfindungen kann das als Matrix oder Grundkörper dienende Polymer aus einer grossen Zahl bekannter thermoplastischer oder duroplastischer Harze gewählt werden. Typische Beispiele geeigneter thermoplastischer Harze sind u.a. Nylon (langkettiges Polyamid), Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Acrylharz, Methacrylharz (z.B. Polyme-thylmethacrylat), thermoplastisches Polyurethan und dergleichen. Typische Beispiele für geeignete duroplastische Harze sind unter anderem Phenolharz, Epoxyharz, Melaminharz, Harnstoffharz, ungesättigter Polyester, Alkydharz, duroplastisches Polyurethan, Ebonit (Hartgummi) und dergleichen.
Im Polymerkomposit der vorliegenden Erfindung werden die oben genannten Polymeren in Form von Granulen verwendet. Die Grösse oder Durchmesser der Granulen oder «Körner» des verwendeten Polymers können sehr variieren, was von verschiedenen Faktoren abhängt, wie der beabsichtigten Venwendung des Komposits, wobei jedoch im allgemeinen bevorzugt wird, dass die Polymergranulen im Bereich der Korngrössenverteilung von d?5/d25 < 2 einen mittleren Korndurchmesser von 1 bis 20 Micron (nachfolgend mit tim bezeichnet) haben. Es ist zu bemerken, dass d25 eine Korngrösse oder einen Korndurchmesser der Polymergranulen bedeutet, der in Bezug auf 25% der kumulativen Untersiebgranulen bestimmt ist, und wobei d75 eine Korngrösse oder einen Korndurchmesser der Polymergranulen bedeutet, der in Bezug auf 75% der kumulativen Untersiebgranulen bestimmt ist. Ein mittlerer Granulendurchmesser von weniger als 1 um führt zu einer merklich geringeren Penetration der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen; ein mittlerer Granulendurchmesser von mehr als 20 jim führt zu einer unerwünschten Bildung von Polymerkomposit mit unterschiedlichen Dichten.
Ferner wird bevorzugt, dass die verwendeten Polymergranulen eine Dichte von 0,9 bis 1,2 g/cm3 haben. Wegen der Annahme, dass das Polymerkomposit meist in einer Flüssigkeit verwendet wird, sollten die Polymergranulen vorzugsweise eine Dichte von 0,9 g/cm3 oder mehr haben, um die spezifische Dichte des Komposits auf einen Wert zu bringen, der höher ist als derjenige von Wasser; vorzugsweise sollten die Granulen eine Dichte von 1,2 g/cm3 oder weniger haben, um die Anforderungen an den physikalischen Beaufschlagungs- bzw. Aufprallprozess und an die praktische Verwendung der Komposits bzw der daraus gebildeten Körper zu erfüllen.
Wie oben erwähnt, ist das Komposit aus granulären Polymeren der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Teilchen der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetriert ist und auf diese Weise eine Beschich-tungslage aus Calciumphosphatverbindung um die Polymergranulen bildet.
Die gewählten Calciumphosphatverbindungen sollten das resultierende Komposit nicht nachteilig beeinflussen. Dementsprechend können die Calciumphosphatverbindungen gewünschtenfalls aus einer grossen Zahl von brauchbaren Calciumphosphatverbindungen gewählt werden, die ein Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,0 bis 2,0 haben. Beispielsweise können mit Vorteil eine oder mehrere von Cai0(PO4)6(OH)2, Ca-io(P04)6F2, Caio(P04)6Ci2, Ca3(P04)2, Ca2P207 und Ca(P03)2 als Calciumphosphatverbindung verwendet werden. Unter diesen brauchbaren Calciumphosphatverbindungen wird am meisten eine Calciumphosphatverbindung bevorzugt, die Hydroxylapatit als Hauptkomponente enthält. Bei Verwendung von Fluorapatit als Calciumphosphatverbindung wird bevorzugt, dass der Fluorgehalt in der gesamten Calciumphosphatverbindung weniger als 5 Gew.-% betragen sollte, da bei einem Fluorgehalt von über 5 Gew.-% dies eine unerwünschte Eluierung von Fluor aus dem Komposit zur Folge haben könnte. Die Calciumphosphatverbindungen können in jeder üblichen Weise einschliesslich von Nassverfahren sowie von Trockenverfahren hergestellt werden.
In Bezug auf die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Calciumphosphatverbindungen wird bevorzugt, dass deren Partikel eine scheinbare Dichte von 1,5 bis 2,5 g/cm3 haben. Eine scheinbare Dichte von weniger als 1,5 g/cm3 führt zu Kom-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
5
CH 686 518 A5
6
positen mit einer niedrigeren Dichte als Wasser, und eine scheinbare Dichte von mehr als 2,5 g/cm3 bewirkt eine merkliche Verminderung der Adsorptionseigenschaften der Komposite. Es ist zu bemerken, dass die «scheinbare Dichte» der Teilchen der Calciumphosphatverbindungen eine scheinbare Dichte einschliesslich der von Wasser bedeutet, d.h. eine Dichte der applizierten Partikel, wenn ein Stokes-Durchmesser der Partikel in einem wässri-gen Medium nach einer Absetzmethode bestimmt und aus der folgenden Formel berechnet wird:
V°° = g • D p2 (pu - p) / 18n worin
Voo die terminale Absetzgeschwindigkeit g die Schwerkraft
PH die scheinbare Dichte (der Partikel)
d p den Durchmesser der Partikel p die Dichte von Wasser und h die Viskosität von Wasser bedeutet.
Weiterhin sind die Partikel aus den Calciumphosphatverbindungen vorzugsweise poröse Partikel aus agglomerierten Primärpartikeln, die eine spezifische Oberfläche von nicht weniger als 10 m2/g sowie eine Porengrösse von etwa 500 bis 1000 Angströmeinheiten (nachfolgend Â) haben. Eine spezifische Oberfläche von weniger als 10 m2/g sollte vermieden werden, da eine solche spezifische Oberfläche keine befriedigende Adsorp-tivität (Adsorptionsfähigkeit) sicherstellt. Auch wird zum Bewirken der Einführung der adsorbierten Proteine und anderer Stoffe in die Poren der Partikel bevorzugt, dass die porösen Partikel Poren mit der oben genannten Porengrösse von etwa 500 bis 1000 A haben.
Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung können die porösen Partikeln der Calciumphosphatverbindungen in jeder beliebigen Weise hergestellt werden. Beispielsweise können sie aus Ausgangspartikeln hergestellt werden, welche die kristalline Partikel der in einem Nassverfahren synthetisierten Calciumphosphatverbindungen sind. Eine Aufschlämmung der Ausgangspartikel in Form einer Suspension kann nach Zugabe eines Viskositätsmodifkators (d.h. Partikeln aus einer organischen Verbindung oder Fasern, die durch Erhitzen oder einer anderen Behandlung dissipiert werden können) direkt zur Bildung von sekundären Partikeln sprühgetrocknet oder indirekt zur Bildung von sekundären Partikeln sprühgetrocknet werden.
Die resultierenden sekundären Partikeln haben bereits eine poröse Struktur und können daher ge-wünschtenfalls als Ausgangsmaterial für die Herstellung des Polymerkomposits verwendet werden. Wenn alternativ die Herstellung von porösen Partikeln aus den Calciumphosphatverbindungen mit hoher Porosität gewünscht ist, können solche porösen Granulen durch Bildung einer Aufschlämmung der resultierenden sekundären Partikeln als Suspension und Formung der Aufschlämmung in einem Nassverfahren oder in einem Trockenverfahren unter Druck zur Erzeugung eines Blockkörpers der Calciumphosphatverbindungen hergestellt werden. Bei der Herstellung der Aufschlämmung kann jede organische Verbindung verwendet werden, die bei dem nachfolgenden Sinterverfahren aus dem Blockkörper dissipiert wird, und der Aufschlämmung zugegeben werden, um zur Bildung von feinen beab-standeten Poren in den resultierenden Granulen beizutragen. Natürlich ist die Zugabe einer solchen organischen Verbindung fakultativ und kann weggelassen werden, weil Porengrösse oder Porendurchmesser der Granulen auch durch Änderung der einwirkenden Sintertemperatur oder anderer Bedingungen beeinflusst werden kann. Der erhaltene Blockkörper wird dann z.B. bei einer Temperatur von 500°C bis 1300°C gesintert. Es ist zu bemerken, dass Temperaturen von weniger als 500°C nicht für eine vollständige Austreibung der organischen Verbindung und nicht zum Sintern des Blockkörpers ausreichen. Wenn andererseits das Sintern des Blockkörpers bei einer Temperatur von 1300°C durchgeführt wird, kann es zur Bildung eines übermässig dicht gesinterten Körpers oder zu einer Zersetzung der Calciumphosphatverbindung kommen. Der so gesinterte Blockkörper wird pulverisiert und klassiert, um poröse Granulen mit der gewünschten Porosität zu erhalten. Die Porengrösse der porösen Granulen kann durch geeignetes Steuern der Grösse der kristallinen Partikel der Calciumphosphatverbindungen in der gerührten Aufschlämmung zur Verwendung in der Herstellung der sekundären Partikeln, der Viskosität der Aufschlämmung, der jeweiligen Wahl der Additive und von anderen Faktoren verändert werden.
Das granulare Komposit gemäss der vorliegenden Erfindung kann in jeder üblichen Weise hergestellt werden und wird vorzugsweise wie oben erwähnt hergestellt durch physikalisches Beaufschlagen bzw. Aufprallen der Partikeln der Calciumphosphatverbindung auf die Polymergranulen, um auf diese Weise eine Oberflächenbeschichtung der Polymergranulen mit der Calciumphosphatverbindung zu erzeugen. Das physikalische Beaufschlagen bzw. Aufprallen der Calciumphosphatverbindung auf die Polymergranulen kann vorzugsweise in einem trockenen Verfahren unter Verwendung üblicher Hybridisierungssysteme, wie «Nara Hybridi-zation System NHS-1», kommerziell erhältlich von Kabushikikaisha Nara Kikai Seisakusho, und «HI-X200», kommerziell erhältlich von Nisshin Engineering Kabushikikaisha, erfolgen. Bei Anwendung dieser Systeme wird im allgemeinen bevorzugt, dass die Partikeln der Calciumphosphatverbindung und die Polymergranulen vereinigt werden, um eine Mischung zu bilden, die ein Gewichtsverhältnis von 0,05 bis 0,50 aufweist, wobei die Temperatur der Mischung im System auf einem Wert gehalten wird, der unter der Erweichungstemperatur des verwendeten Polymeren liegt, typisch 80°C oder weniger.
Es wird bevorzugt, dass die Partikel der Calciumphosphatverbindung einen mittleren Teilchendurchmesser von nicht mehr als 100 h besitzen. Da die Teilchen der Calciumphosphatverbindung durch das physikalische Beaufschlagen bzw. Aufprallen zerbrochen oder zerschlagen werden können, können sie im Vergleich zu den Polymergranulen einen er5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
4
7
CH 686 518 A5
8
heblich grösseren Durchmesser haben. Ein mittlerer Teilchendurchmesser von mehr als 100 h sollte jedoch vermieden werden, weil dadurch die Beauf-schlagungs- bzw. Aufprallgeschwindigkeit der Teilchen vermindert wird, wodurch es weniger wahrscheinlich wird, dass die Teilchen zerbrochen oder zerschlagen werden und in die Polymergranulen penetrieren.
Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung ist es nicht erforderlich, dass die Calciumphosphatpartikeln beim physikalischen Beaufschlagen in einen zentralen oder Kernbereich der Polymergranulen eindringen. In Bezug auf die Calciumphosphatpartikeln ist es lediglich erforderlich, dass mindestens ein Teil der Partikeln in die Polymergranulen penetriert. Dies ist dadurch bedingt, dass die Polymergranulen stark in die darauf aufgetragenen Calciumphosphatpartikeln greifen und diese fixieren können, da die aufprallenden Calciumphosphatteilchen infolge der Elastizität der Polymergranulen zwangsläufig auf umgebenden Polymergranulen gebracht werden. Die beigeschlossene Fig. 1 illustriert die Bildung einer Beschichtung 2 aus der Calciumphosphatverbindung auf einer Oberfläche der polymeren Granule 1. Vorzugsweise hat die Calciumphosphatbeschichtung 2 eine Dicke von 0,1 bis 5,0 um. Eine Beschichtungsdicke von weniger als 0,1 um ist zum Erzielen der gewünschten Adsorptivität nicht ausreichend. Wenn man die Beschichtungsdicke andererseits auf über 5,0 um erhöht, wird die Adsorptivität nicht verbessert. Bei Anwendung des oben beschriebenen Produktionsverfahrens hat das granulare Polymerkomposit, in welchem die Polymergranulen im Bereich der Korn-grössenverteilung von d7sd25 < 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1,2 bis 30,0 (im, eine Dichte von 1,05 bis 1,35 a/cm3 sowie eine Porengrösse von 500 bis 1000 A und eine Beschichtung mit der Calciumphosphatverbindung in einer Schichtdicke von 1,0 bis 5,0 (im. Die Polymerkompositen sind befähigt, um eine Proteinadsorption im Bereich von 0,2 bis 4,0 mg Lysozym pro Gramm zu erzielen.
Wie aus der obigen Beschreibung der Erfindung zu ersehen, trennt sich die Calciumphosphatverbin-dungsbeschichtung während der Handhabung und Verarbeitung nicht von den Polymerkompositen, weil die Partikel der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetrieren. Es wurde gefunden, dass die Bindungsfestigkeit zwischen der Calciumphosphatbeschichtung und den Polymergranulen so hoch ist, dass die Calciumphosphatbeschichtung selbst dann auf der Oberfläche der Polymergranulen verbleibt, wenn eine Zentrifugalkraft auf die Komposite einwirkt. Da das Polymermaterial ausserdem einen Kernteil der Komposite ausmacht, kann der Anteil der in den Kompositen verwendeten und relativ teueren Calciumphosphatverbindung verringert und gleichzeit eine erhebliche Verbesserung der Funktion erzielt werden. Ausserdem können die Polymerkomposite der vorliegenden Erfindung mit Vorteil in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten verwendet werden, weil ihre Oberfläche eine Beschichtung der Kaziumphosphatverbindung aufweist, beispielsweise als Adsorbens für Viren, Bakterien, animalische und pflanzliche Zellen, Proteine, Nukleinsäuren, Enzyme und andere, als Deodori-siermittel, als Füller für Chromatographiesäulen und dergleichen.
Das Komposit aus granulären Polymeren gemäss der vorliegenden Erfindung kann eine hervorragende Adsorptivität für Viren, Bakterien, Proteine und andere Stoffe haben und bietet, wie oben erwähnt, ein neues und hervorragendes diagnostisches Mittel, das das Polymerkomposit der vorliegenden Erfindung mit daran adsorbiertem Antigen oder Antikörper enthält, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Mittels.
Das diagnostische Mittel gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Polymergranulen eine Beschichtung aus einer Calciumphosphatverbindung hat, wobei die Polymergranulen des Komposits oder das gesamte Komposit gefärbt sind; das diagnostische Mittel ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass ein Antigen oder Antikörper auf dem Kompositkörper adsorbiert und immobilisiert ist und dass die Stellen des Komposits, an denen kein Antigen bzw. Antikörper adsorbiert ist, mit einem Blockiermittel behandelt sind.
Das Verfahren zur Herstellung eines diagnostischen Mittels gemäss der vorliegenden Erfindung ist gekennzeichnet durch folgende Schritte: Vorgabe eines granulären Polymerkomposits, das Polymergranulen enthält, deren Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet ist, wobei mindestens die Polymergranulen des Komposits gefärbt sind; Adsorbieren und Immobilisieren eines Antigens oder Antikörpers auf dem Komposit; und Behandeln der nicht adsorbierten Stellen des Komposits mit einem Blockiermittel.
Bei dem diagnostischen Mittel und dem Verfahren zur Herstellung desselben ist es lediglich erforderlich, dass das granulare Polymerkomposit eine beschichtete Oberfläche aus einer Calciumphosphatverbindung aufweist. Es wird bevorzugt, dass die Calciumphosphatverbindung auf die Oberfläche der Polymergranulen aufgeschichtet wird und dass mindestens ein Teil der Partikel der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetriert.
Ferner wird bevorzugt, dass die Polymergranulen im Bereich der Korngrössenverteilung von d7s/d25 < 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1,2 bis 30,0 um, eine Dichte von 1,5 bis 1,35 g/cm3 und eine Porengrösse von 500 bis 1000 Â aufweisen und die Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung eine Schichtdicke von 0,1 bis 5,0 um hat.
Wie aus der obigen Beschreibung zu ersehen ist, verwendet das diagnostische Mittel der vorliegenden Erfindung das spezifische Polymerkomposit als einen Träger oder eine Matrix. Einzelheiten des verwendeten Polymerkomposits einschliesslich von beispielsweise der als Ausgangsstoffe verwendeten Polymergranulen und Partikeln der Calciumphosphatverbindung sowie das Herstellungsverfahren wird hier zur Vermeidung von Wiederholungen nicht beschrieben, da dies bereits eingehend vor der Beschreibung des diagnostischen Mittels dargelegt wurde.
Das im diagnostischen Mittel der vorliegenden
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
9
CH 686 518 A5
10
Erfindung verwendete Polymerkomposit kann mit jedem Farbstoff gefärbt werden. Es wird bevorzugt, dass mindestens die Polymergranulen gefärbt sind. Vorzugsweise kann das gefärbte Komposit durch Verwendung der gefärbten Polymergranulen als Ausgangsmaterial oder alternativ durch Färben des Komposits nach seiner Gewinnung erhalten werden. In allen Fällen kann gewünschtenfalls ein geeigneter Farbstoff aus einer grossen Vielzahl von Farbstoffen gewählt werden, wie Direktfarbstoffen, sauren Farbstoffen, basischen Farbstoffen, Beizenfarbstoffen, sauren Beizenfarbstoffen, Schwefelfarbstoffen, Schwefelküpenfarbstoffen, Küpenfarbstoffen, löslichen Küpenfarbstoffen, Azofarbstoffen, Dispersfarbstoffen, reaktiven Farbstoffen, Oxidationsfarb-stoffen, Farbstoffen für Synthesefasern und fluoreszierenden Aufhellungsfarbstoffen. Wenn dies zweckmässig ist, kann anstelle des Farbstoffmaterials Pigment verwendet werden; das Färben kann unter Verwendung aller bekannten Färbemethoden durchgeführt werden.
Da das gefärbte Polymerkomposit eine Oberflä-chenbeschichtung aus der Calciumphosphatverbindung enthält, hat es eine hervorragende Adsorption für Antigene und Antikörper, wie Viren, Bakterien und dergleichen, und demzufolge ist das gefärbte Komposit geeignet, um ein immobilisiertes Komposit durch Adsorbieren und Immobilisieren eines Antigens oder Antikörpers auf dem Komposit zu bilden.
Im obigen Immobilisierungsverfahren kann mit Vorteil jedes konventionelle Immobilisierungsmittel verwendet werden. Typische Beispiele geeigneter Immobilisierungsmittel umfassen Glutaraldehyd und dergleichen als Vernetzungsmittel, Formaldehyd, Silankupplungsmittel und dergleichen als Bindemittel, oder Osmiumtetrachlorid. Beispiele für geeignete Silankopplungsmittel sind unter anderen:
3-G lycidoxy propy Itri methoxysi lan, 3-Thiopropyltrimethoxysilan,
2-(3-Trimethoxysilylpropyldithio)-5-nitropyridin
3-Aminopropyltriethoxysilan, 3-Chlorpropyldimethoxymethylsilan und dergleichen.
Nach dem Immobilisieren werden die Stellen des gefärbten Komposits, die kein adsorbiertes Antigen bzw. keinen adsorbierten Antikörper tragen, mit einem Blockiermittel behandelt. Das hier verwendete Blockiermittel ist aus den Stoffen gewählt, die von den nicht adsorbierten Stellen der Calcium-phosphatverbindungsbeschichtung adsorbiert werden können und die nachfolgende Antigen-Antikörper-Reaktion nicht nachteilig beeinflussen. Demzufolge ist das verwendete Blockiermittel nicht auf eine begrenzte Zahl von Stoffen beschränkt, doch wird bevorzugt, dass Proteine, wie Casein und Albumin, als Blockiermittel verwendet werden.
Die so erhaltenen immobilisierten Antigene und immobilisierten Antikörper können mit Vorteil als diagnostische Mittel unter Verwendung einer Antigen-Antikörper-Reaktion in einem Bestimmungsoder Erkennungsverfahren verwendet werden.
Wie aus der obigen Beschreibung zu ersehen, kann gemäss der vorliegenden Erfindung ein diagnostisches Mittel leicht nach einem einfachen Verfahren hergestellt werden, das in der Lage ist, mit hoher Empfindlichkeit auf Viren, Bakterien und andere Antigene anzusprechen. Ein diagnostisches Mittel, bei dem die Partikeln der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetrieren, ist zur Verwendung in flüssigen Proben geeignet, da sich die Beschichtung unter den Anwendungsbedingungen nicht von dem Komposit trennt, beispielsweise auch nicht unter der Wirkung von Zentrifugalkräften. Da das diagnostische Mittel der vorliegenden Erfindung mit einer Farbe gefärbt ist, kann die Beobachtung und Bewertung leicht und genau durchgeführt werden; man kann auch zwei oder mehr Antigen-Antikörper-Reaktionen gleichzeitig beobachten, wenn die Kompositen in Abhängigkeit von den Typen der Antigene mit unterschiedlichen Farbstoffen gefärbt sind.
Die vorliegende Erfindung wird weiter unter Bezug auf die folgenden Ausführungsbeispiele beschrieben. Es ist jedoch zu bemerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt ist.
Beispiel 1:
Herstellung von Polymerkomposit
50 g Nylonperlen mit einem mittleren Durchmesser von 5 um und einer Dichte von 1,02 g/cm3 sowie 7,5 g Hydroxylapatitpartikel mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,67, einem mittleren Partikeldurchmesser von 5 um, einer spezifischen Oberfläche von 45 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 1,8 g/cm3 und einer Porengrösse von 500 Â wurden bei 34°C bis 47°C während 5 Minuten in dem Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho; Nominalleistung 5,5 kW; Nominalstrom 23 A) gemischt und mit 8000 U/Min rotiert, um Nylonperlen mit einer Beschichtung aus Hydroxylapatit auf der Oberfläche der Perlen zu bilden. Die Beschichtung aus Hydroxylapatit hatte eine mittlere Dicke von 0,45 (im. Das resultierende Nylonkomposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 5,8 um, eine Dichte von 1,12 g/cm3 und eine Porengrösse von 600 Â und zeigte einen Proteinadsorptionswert von 3,26 mg Lysozym pro Gramm.
Fig. 2 ist die mit einem Scanning-Elektronenmi-kroskop hergestellte Mikrographie (x 1800), welche die Granulenstruktur der in diesem Beispiel verwendeten Nylonperlen zeigt; Fig. 3 ist eine mit einem Scanning-Elektronenmikroskop hergestellte Mikrographie (x 1800), welche die Granulenstruktur des erhaltenen Nylonkomposits zeigt.
Beispiel 2:
Herstellung von Polymerkomposit
50 g Polystyrolperlen mit einem mittleren Durchmesser von 15 um und einer Dichte von 1,04 g/cm3 sowie 5,0 g Hydroxylapatitpartikeln mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,67, einem mittleren Partikeldurchmesser von 20 um, einer spezifischen Oberfläche von 24 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 2,2 g/cm3 und einer Porengrösse von 800 Â wurde bei 36°C bis 64°C wäh-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
6
11
CH 686 518 A5
12
rend 5 Minuten im Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seis-akusho; Nominalleistung 5,5 kW; Nominalstrom 23 A) gemischt und bei 8000 U/Min zur Herstellung von Polystyrolperlen rotiert, die auf der Perlenoberfläche eine Beschichtung von Hydroxylapatit trugen. Die Hydroxylapatitbeschichtung hatte eine mittlere Dicke von 0,22 Hm. Das resultierende Polystyrol-komposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 15,4 um, eine Dichte von 1,15 g/cm3 und eine Porengrösse von 800 Â und zeigte einen Proteinadsorptionswert von 1,14 mg Lysozym per Gramm.
Beispiel 3:
Herstellung von Polymerkomposit
400 g Polyethylenperlen mit einem mittleren Durchmesser von 6 um und einer Dichte von 0,92 g/cm3 sowie 120 g Partikel aus Calciumphosphatverbindung mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,8, einem mittleren Partikeldurchmesser von 80 um, einer spezifischen Oberfläche von 51 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 1,6 g/cm3 und einer Porengrösse von 550 Â wurde bei 25°C bis 75°C während 20 Minuten im Hybridisierungssystem Hi-x200 (kommerziell von Nisshin Engineering erhältlich, ausgerüstet mit Standardflügeln) gemischt und bei 4000 U/Min rotiert, um Polyethylenperlen mit einer auf der Perlenoberfläche aufgetragenen Beschichtung von Calciumphosphatverbindung zu ergeben. Die Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung hatte eine mittlere Dicke von 0,82 jim. Das resultierende Polyethylenkompo-sit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 7,44 um, eine Dichte von 1,12 g/cm3 sowie eine Porengrösse von 550 Â und zeigte einen Proteinadsorptionswert von 4,60 mg Lysozym pro Gramm.
Beispiel 4:
Herstellung von Polymerkomposit
50 g Polymethylmethacrylat-(PMMA)-Perlen mit einem mittleren Durchmesser von 7 ^m und einer Dichte von 1,19 g/cm3 sowie 5,0 g Partikeln aus Calciumphosphatverbindung mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,5, einem mittleren Partikeldurchmesser von 2 um, einer spezifischen Oberfläche von 12 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 2,4 g/cm3 und einer Porengrösse von 1000 Â wurden bei 38°C bis 71 °C während 5 Minuten in dem Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho; Nominalleistung 5,5 kW, Nominalstrom 23 A) gemischt und bei 8000 U/Min zur Herstellung von PMMA-Perlen mit einer Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung auf der Oberfläche der Perlen rotiert. Die Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung hatte eine mittlere Dicke von 0,28 um- Das resultierende PMMA-Komposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 7,5 um, eine Dichte von 1,3 g/cm3 sowie eine Porengrösse von 1000 Â und zeigte einen Proteinadsorptionswert von 0,32 mg Lysozym pro Gramm.
Veraleichsbeispiel 1:
Dieses Beispiel erläutert den Fall, dass das Zustandekommen eines Verbundes, d.h. die Bildung eines Polymerkomposits, nicht erfolgt. 50 g Polyme-thylmethacrylat^PMMA)-Perlen mit einem mittleren Durchmesser von 0,4 jim und einer Dichte von 1,19 g/cm3 sowie 15,0 g Partikel aus Calciumphosphatverbindung mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,67, einem mittleren Partikeldurchmesser von 120 um, einer spezifischen Oberfläche von 25 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 2,2 g/cm3 und einer Porengrösse von 800 Â wurden bei 35°C bis 61 °C während 5 Minuten in dem Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho; Nominalleistung 5,5 kW, Nominalstrom 23 A) gemischt und mit 8000 U/Min rotiert. Im Gegensatz zu Beispiel 4 bildeten sich jedoch keine PMMA-Perlen mit einer auf die Oberfläche der Perlen aufgetragenen Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung. Es war zu erkennen, dass das resultierende Produkt lediglich eine Mischung aus den PMMA-Perlen und den Partikeln der Calciumphosphatverbindung war.
Beispiel 5:
(1) Herstellung von Polymerkomposit
Nylonperlen mit einem mittleren Durchmesser von 5 um und einer Dichte von 1,03 g/cm3 wurden mit einem Anthraquinon-Dispersfarbstoff, MITSUI ML Colors ML Red VF-2 (Handelsbezeichnung), kommerziell erhältlich von Mitsui Toatsu Senryou Kabushikikaisha, gefärbt. 50 g der gefärbten Nylonperlen und 7,5 g Hydroxylapatitpartikel mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,67, einem mittleren Teilchendurchmesser von 5 um. einer spezifischen Oberfläche von 45 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 1,8 g/cm3 und einer Porengrösse von 600 Â wurde bei 32°C bis 50°C während 5 Minuten im Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho; Nominalleistung 5,5 kW, Nominalstrom 23 A) gemischt und mit 8000 U/Min zur Gewinnung von Nylonperlen rotiert, die auf der Perlenoberfläche eine Beschichtung aus Hydroxylapatit trugen. Die Hydroxylapatitbeschichtung hatte eine mittlere Dicke von 0,44 Das resultierende gefärbte Ny-lonkomposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 5,8 um, eine Dichte von 1,13 g/cm3 und eine Porengrösse von 600 Â.
(2) Herstellung und Bewertung des diagnostischen Mittels 10 ml einer Suspension von Influenzavirus Typ A (Titer 2000) wurde zu 0,1 g des obigen Komposits gegeben und die Mischung gründlich gerührt. Nach dem Rühren wurde die Mischung zur Entfernung von überschüssigem Influenzavirus zentrifugiert. Es wurden 10 ml einer 0,1% Lösung von Glutaraldehyd zur Mischung gegeben, um das auf dem Komposit adsorbierte Virus zu immobilisieren. Nach dem Immobilisieren des Virus wurden 5 ml eines Casein enthaltenden Blockiermittels, «Block Ace» (Handelsbezeichnung), kommerziell erhältlich von Yukijirushi Nyugyou Kabushikikaisha, zum Komposit mit immobilisiertem Virus gegeben
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
13
CH 686 518 A5
14
und die Mischung gründlich gerührt. Die gerührte Mischung wurde zur Entfernung von überschüssiger Blockierlösung zentrifugiert. Es wurden 10 ml einer physiologischen Salzlösung zur Lösung gegeben, um eine Lösung von Komposit mit immobilisiertem Virus zu ergeben.
Zur Bewertung der Funktion des Komposits mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel wurde die erhaltene Lösung des Komposits mit immobilisiertem Virus zu einer verdünnten Lösung des An-tiserums für den obigen Influenzavirus sowie An-tiseren anderer Virusarten gegeben.
In allen Antiseren der anderen Viren wurde kein Aggregationsbild beobachtet. Im Antiserum für den obigen Virus wurde jedoch ein Aggregationsbild beobachtet, selbst nachdem die Antiserumlösung bis auf das 10 000-fache Volumen verdünnt worden war. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Komposit mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel mit hochgradig verstärkter Empfindlichkeit wirken kann.
Beispiel 6:
(1) Herstellung von Polymerkomposit:
Polymethylmethacrylat-(PMMA)-Perlen mit einem mittleren Granulendurchmesser von 7 und einer Dichte von 1,19 g/cm3 wurden mit einem Chinoph-talon-Dispersfarbstoff, MITSUI ML Colors ML Yellow VF-2 (Handelsname), kommerziell erhältlich von Mitsui Toatsu Senryou Kabushikikaisha, gefärbt. 50 g der gefärbten PMMA-Perlen und 5,0 g Partikel von Calciumphosphatverbindung mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,5, einem mittleren Partikeldurchmesser von 2 jim, einer spezifischen Oberfläche von 12 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 2,4 g/cm3 und einer Porengrösse von 1000 Â wurden bei 38°C bis 71 °C während 5 Minuten in dem Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho, Nominalleistung 5,5 kW, Nominalstrom 23 A), gemischt und mit 8000 U/Min zur Gewinnung von PMMA-Perlen rotiert, die auf der Oberfläche der Perlen eine Beschichtung aus Calciumphosphatverbindung trugen. Die Beschichtung der Calciumphosphatverbindung hatte eine mittlere Dicke von 0,27 tim. Das resultierende PMMA-Komposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 7,5 eine Dichte von 1,3 g/cm3 und eine Porengrösse von 1000 Â.
(2) Herstellung und Bewertung des diagnostischen Mittels 10 ml einer Suspension von Influenzavirus Typ A (Titer 2000) wurden zu 0,1 g des obigen Komposits gegeben und die Mischung gründlich gerührt. Nach dem Rühren wurde die Mischung zur Entfernung von überschüssigem Influenzavirus zentrifugiert. Es wurden 10 ml einer 0,1% Lösung von Glutaraldehyd zur Mischung gegeben, um das auf dem Komposit adsorbierte Virus zu immobilisieren. Nach dem Immobilisieren des Virus wurden 5 ml eines Casein enthaltenden Blockiermittels, «Block Ace» (Handelsbezeichnung), kommerziell erhältlich von Yukijirushi Nyugyou Kabushikikaisha, zu dem Komposit mit immobilisiertem Virus gegeben und die Mischung gründlich gerührt. Die gerührte Mischung wurde zur Entfernung von überschüssiger Blockierlösung zentrifugiert. 10 ml einer physiologischen Salzlösung wurden zur Lösung gegeben, um eine Lösung des Komposits mit immobilisiertem Virus zu gewinnen.
Zur Bewertung der Funktion des Komposits mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel wurde die erhaltene Lösung des Komposits mit immobilisiertem Virus zu einer verdünnten Lösung von Antiserum des obigen Influenzavirus sowie Antiseren anderer Virusarten gegeben. In allen Antiseren der anderen Virustypen wurde kein Aggregationsbild beobachtet. Im Gegensatz hierzu wurde bei dem Antiserum zum obigen Virus ein Aggregationsbild beobachtet, selbst dann, als die Antiserumlösung weiter auf ein 8000-faches Volumen verdünnt worden war. Die Ergebnisse zeigen, dass das Komposit mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel mit hochgradig verstärkter Empfindlichkeit wirken kann.
Beispiel 7:
(1) Herstellung von Polymerkomposit
50 g Polystyrolperlen mit einem mittleren Durchmesser von 15 um und einer Dichte von 1,04 g/cm3 sowie 5,0 g Hydroxylapatitpartikel mit einem Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,67, einem mittleren Partikeldurchmesser von 20 (im, einer spezifischen Oberfläche von 24 m2/g, einer scheinbaren Dichte von 2,2 g/cm3 und einer Porengrösse von 800 Â wurden bei 36°C bis 64°C während 5 Minuten im Nara Hybridisierungssystem NHS-1 (kommerziell erhältlich von Nara Kikai Seisakusho, Nominalleistung 5,5 kW, Nominalstrom 23 A) gemischt und mit 8000 U/Min zur Bildung von Polystyrolperlen rotiert, die auf der Oberfläche der Perlen eine Beschichtung von Hydroxylapatit trugen. Die Hydroxylapatitbeschichtung hatte eine mittlere Dicke von 0,76 um. Das resultierende Polysty-rolkomposit hatte einen mittleren Granulendurchmesser von 15,4 um, eine Dichte 1,15 g/cm3 und eine Porengrösse von 800 Â. Das Komposit wurde mit einem sauren Farbstoff, Qumasi Billiant Blue R-250 (Lösung), gefärbt.
(2) Herstellung und Bewertung des diagnostischen Mittels 10 ml einer Suspension von Influenzavirus Typ A (Titer 2000) wurde zu 0,1 g des obigen Komposits gegeben und die Mischung gründlich gerührt. Nach dem Rühren wurde die Mischung zur Entfernung von überschüssigem Influenzavirus zentrifugiert. Dann wurden 10 ml einer 0,1% Lösung von Glutaraldehyd zur Mischung zugegeben, um das auf dem Komposit adsorbierte Virus zu immobilisieren. Nach dem Immobilisieren des Virus wurden 5 ml einer Casein enthaltenden Blockierlösung, «Block Ace» (Handelsbezeichnung), kommerziell erhältlich von Yukijirushi Nyugyou Kabushikikaisha, zum Komposit mit immobilisiertem Virus gegeben und die Mischung gründlich gerührt. Die gerührte Mischung wurde zur Entfernung von überschüssiger Blockierlösung zentrifugiert. 10 ml physiologischer Salzlösung wurden zur Lösung gegeben, um eine Lösung des Komposits mit immobilisiertem Virus zu gewinnen.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
8
15
CH 686 518 A5
16
Zur Bewertung der Funktion des Komposits mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel wurde die erhaltene Lösung des Komposits mit immobilisiertem Virus zu einer verdünnten Lösung von Antiserum des obigen Influenzavirus und Antiseren anderer Virustypen gegeben. Bei allen Antiseren der anderen Viren wurde kein Aggregationsbild beobachtet. Im Gegensatz hierzu wurde in dem Antiserum zum obigen Virus ein Aggregationsbild beobachtet, sogar nach Verdünnen der Lösung auf ein 8000-faches Volumen. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Komposit mit immobilisiertem Virus als Virusdiagnosemittel mit hochgradig erhöhter Empfindlichkeit wirken kann.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung haben die folgenden Merkmale:
(A) beim Verfahren gemäss Anspruch 7 zur Herstellung des Polymerkomposits:
- die Polymergranulen haben im Bereich einer Korngrössenverteilung von d7s/d25 < 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1 bis 20 um;
- die Granulen sind solche aus einem thermoplastischen oder duroplastischen Harz mit einer Dichte von 0,9 bis 1,2 g/cm3;
- die Partikel der Calciumphosphatverbindung haben ein Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,0 bis 2,0, eine scheinbare Dichte von 1,5 bis 2,5 g/cm3 und mittlere Teilchendurchmesser von nicht mehr als 100 (im;
- die Partikel der Calciumphosphatverbindung sind poröse Partikel aus agglomerierten primären Partikel mit einer spezifischen Oberfläche von nicht weniger als 10 m2/g und einer Porengrösse von 500 bis 1000 Â.
(B) beim Diagnosemittel nach Anspruch 12:
- die Calciumphosphatverbindung ist auf einer Oberfläche der Polymergranulen aufgeschichtet und mindestens ein Teil der Partikel der Calciumphosphatverbindung sind in die Polymergranulen penetriert;
- die Polymergranulen haben im Bereich einer Korngrössenverteilung von d7s/d25 s 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1,2 bis 30,0 um (Mikron), eine Dichte von 1,05 bis 1,35 g/cm3 und eine Porengrösse von 500-1000 Â und die Beschichtung aus der Calciumphosphatverbindung hat eine Schichtdicke von 0,1 bis 5,0 jim;
- mindestens die Polymergranulen sind gefärbt mit einem Farbstoff gewählt aus Direktfarbstoffen, sauren Farbstoffen, basischen Farbstoffen, Beizfarbstoffen, sauren Beizfarbstoffen, Schwefelfarbstoffen, Schwefelküpenfarbstoffen, Küpenfarbstoffen, löslichen Küpenfarbstoffen, Azofarbstoffen, Dispersfarbstoffen, reaktiven Farbstoffen, Oxydationsfarbstoffen, Farbstoffen für Synthesefasern und aufhellenden Fluoreszensfarbstoffen;
- das Antigen oder der Antikörper ist auf dem Komposit durch Verwendung von Glutaraldehyd als Vernetzungsmittel, von Formaldehyd oder Silankupp-lungsmittels als Bindemittel oder von Osmiumtetrachlorid immobilisiert;
- das Blockiermittel ist ein Protein gewählt aus Casein und Albumin;
(C) beim Verfahren zur Herstellung des diagnostischen Mittel nach Anspruch 9:
- das granulare Polymerkomposit wird hergestellt durch Beschichten der Oberfläche der Polymergranulen mit der Calciumphosphatverbindung, bis mindestens ein Teil der Partikel der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetriert ist;
- die Polymergranulen haben im Bereich einer Korngrössenverteilung von d7s/d25 s 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1,2 bis 30,0 um, eine Dichte von 1,05 bis 1,35 g/cm3 und eine Porengrösse von 500-1000 Â und die Calciumphosphatverbindung hat eine Schichtdicke im Bereich von 0,1 bis 5,0 um (Mikron).
- mindestens die Polymergranulen des Komposits werden gefärbt mit einem Farbstoff gewählt aus Direktfarbstoffen, sauren Farbstoffen, basischen Farbstoffen, Beizenfarbstoffen, sauren Beizenfarbstoffen, Schwefelfarbstoffen, Schwefelküpenfarbstoffen, Küpenfarbstoffen, löslichen Küpenfarbstoffen, Azofarbstoffen, Dispersfarbstoffen, reaktiven Farbstoffen, Oxydationsfarbstoffen, Farbstoffen für Synthesefasern und aufhellenden Fluoreszensfarbstoffen.
- das Antigen oder der Antikörper auf dem Komposit wird unter Venwendung von Glutaraldehyd als Vernetzungsmittel, Formaldehyd oder Silankupp-lungsmittel als Bindemittel oder von Osmiumtetrachlorid immobilisiert;
- als Blockiermittel wird ein Protein gewählt aus Casein und Albumin verwendet.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Granuläres Polymerkomposit, das Polymergranulen enthält, die auf ihrer Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet sind, wobei mindestens ein Teil der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen penetriert.2. Granuläres Polymerkomposit nach Anspruch 1, bei dem die Polymergranulen im Bereich einer Korngrössenverteilung von d7s/d25 < 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1 bis 20 um haben.3. Granuläres Polymerkomposit nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Polymergranulen solche aus einem thermoplastischen oder duroplastischen Harz mit einer Dichte im Bereich von 0,9 bis 1,2 g/cm3 sind.4. Granuläres Polymerkomposit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Partikel der Calciumphosphatverbindung ein Verhältnis von Calcium zu Phosphor (Ca/P) von 1,0 bis 2,0 haben.5. Granuläres Polymerkomposit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Partikel der Calciumphosphatverbindung poröse Partikel aus agglomerierten Primärpartikeln mit einer spezifischen Oberfläche von nicht weniger als 10 m2/g und einer Porengrösse von 0,05 bis 0,1 jim (500-1000 Â) sind.6. Granuläres Polymerkomposit nach Anspruch 1, bei dem die Polymergranulen im Bereich einer5101520253035404550556065917CH 686 518 A5Korngrössenverteilung cWcks < 2 einen mittleren Granulendurchmesser von 1,2 bis 30 um, eine Dichte von 1,05 bis 1,35 g/cm3 und eine Porengrösse von 50 bis 100 nm (500-1000 Ängströmein-heiten) haben und die Schichtdicke der Calciumphosphatverbindung 0,1 bis 5,0 um (Mikron) beträgt.7. Verfahren zur Herstellung eines granulären Polymerkomposits durch: physikalisches Aufprallen von Partikel einer Calciumphosphatverbindung auf Polymergranulen, um auf der Oberfläche der Granulen eine Beschichtung aus der Calciumphosphatverbindung zu bilden, zusätzlich zum Eindringen mindestens eines Teils der Partikel der Calciumphosphatverbindung in die Polymergranulen.8. Diagnostisches Mittel, enthaltend ein granuläres Polymerkomposit aus einer eine Mehrzahl von Polymergranulen, die eine mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtete Oberfläche haben, wobei mindestens die Polymergranulen des Komposits gefärbt sind, und mit einem auf dem Komposit adsorbierten Antigen oder Antikörper, wobei die unad-sorbierten Stellen des Komposits oder eines Kompositkörpers mit einem Blockiermittel behandelt sind.9. Verfahren zur Herstellung eines diagnostischen Mittels mit den Schritten: Vorgabe eines granulären Polymerkomposits, das Polymergranulen enthält, deren Oberfläche mit einer Calciumphosphatverbindung beschichtet ist, wobei mindestens die Polymergranulen des Komposits gefärbt sind; Adsorbieren und Immobilisieren eines Antigens oder Antikörpers auf dem Komposit; und Behandeln der nicht adsorbierten Stellen des Komposits mit einem Blockiermittel.510152025303540455055606510
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP27301693 | 1993-10-05 | ||
| JP24950693 | 1993-10-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH686518A5 true CH686518A5 (de) | 1996-04-15 |
Family
ID=26539330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH297894A CH686518A5 (de) | 1993-10-05 | 1994-10-03 | Granulares Polymerkomposit, Herstellungsverfahren fur dieses und diagnostische Mittel. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US5540995A (de) |
| CH (1) | CH686518A5 (de) |
| DE (1) | DE4435650B4 (de) |
| GB (1) | GB2282548B (de) |
Families Citing this family (33)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH08182657A (ja) * | 1994-12-28 | 1996-07-16 | Asahi Optical Co Ltd | 凝集試験用プレート及びその製造方法 |
| TR199701323T1 (xx) * | 1995-05-09 | 1998-02-21 | Colorcon Limited | Farmas�tik alttabakalar�n elektrostatik olarak kaplanmas� i�in toz kaplama kompozisyonu. |
| US7008668B2 (en) * | 1995-05-09 | 2006-03-07 | Phoqus Pharmaceuticals Limited | Powder coating composition for electrostatic coating of pharmaceutical substrates |
| JP3300583B2 (ja) * | 1995-11-10 | 2002-07-08 | 幹男 中山 | 抗原又は抗体の検出シート、検出キット及び検出方法 |
| JPH09145713A (ja) * | 1995-11-21 | 1997-06-06 | Asahi Optical Co Ltd | 抗原又は抗体の検査材の評価方法 |
| JP3600676B2 (ja) * | 1996-01-29 | 2004-12-15 | ペンタックス株式会社 | 生体内可溶性複合体粒子 |
| JP3655709B2 (ja) * | 1996-04-01 | 2005-06-02 | ペンタックス株式会社 | 洗浄剤 |
| US5910584A (en) * | 1996-09-05 | 1999-06-08 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Method for isolating plasmid DNA |
| US5843731A (en) * | 1996-09-05 | 1998-12-01 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Method for purifying plasmid DNA on calcium phosphate compound |
| GB9623634D0 (en) * | 1996-11-13 | 1997-01-08 | Bpsi Holdings Inc | Method and apparatus for the coating of substrates for pharmaceutical use |
| JP3974276B2 (ja) * | 1998-11-30 | 2007-09-12 | ペンタックス株式会社 | セラミックス複合体の製造方法およびセラミックス複合体 |
| JP4172883B2 (ja) | 1999-09-08 | 2008-10-29 | Hoya株式会社 | 薬物徐放用担体および薬物徐放用担体の製造方法 |
| GB0002305D0 (en) * | 2000-02-01 | 2000-03-22 | Phoqus Limited | Power material for electrostatic application |
| RU2166751C1 (ru) * | 2000-03-09 | 2001-05-10 | Никитин Петр Иванович | Способ анализа смеси биологических и/или химических компонентов с использованием магнитных частиц и устройство для его осуществления |
| US20020114800A1 (en) | 2000-11-29 | 2002-08-22 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Carrier having immobilized antigens or antibodies and method of manufacturing thereof |
| JP4005338B2 (ja) * | 2000-11-29 | 2007-11-07 | ペンタックス株式会社 | 抗体固相化担体、および、その製造方法 |
| US6949251B2 (en) * | 2001-03-02 | 2005-09-27 | Stryker Corporation | Porous β-tricalcium phosphate granules for regeneration of bone tissue |
| JP2002325831A (ja) * | 2001-05-02 | 2002-11-12 | Asahi Optical Co Ltd | 生体用充填材、および生体用充填材の製造方法 |
| DE10307925A1 (de) * | 2002-02-25 | 2003-09-04 | Pentax Corp | Träger für eine Zellkultur und Verfahren zur Kultivierung von Zellen |
| US7629049B2 (en) * | 2002-10-18 | 2009-12-08 | Medasorb, Inc. | Hemocompatible polymer systems and related devices |
| US7112620B2 (en) | 2002-10-18 | 2006-09-26 | Albright Robert L | Hemocompatible polymer systems & related methods |
| US6884829B2 (en) * | 2002-10-18 | 2005-04-26 | Robert L. Albright | Hemocompatible coated polymer and related one-step methods |
| US20040248291A1 (en) * | 2003-04-10 | 2004-12-09 | Pentax Corporation | Method for culturing cells, cell culture carriers and cell culture apparatus |
| GB2402895B (en) * | 2003-06-18 | 2006-08-23 | Phoqus Pharmaceuticals Ltd | Method and apparatus for the application of powder material to substrates |
| GB0330171D0 (en) * | 2003-12-30 | 2004-02-04 | Phoqus Pharmaceuticals Ltd | Method and apparatus for the application of powder material to substrates |
| GB0407312D0 (en) * | 2004-03-31 | 2004-05-05 | Phoqus Pharmaceuticals Ltd | Method and apparatus for the application of powder material to substrates |
| JP2006034200A (ja) * | 2004-07-28 | 2006-02-09 | Pentax Corp | 細胞培養担体、細胞培養担体の製造方法および細胞培養方法 |
| JP4617175B2 (ja) * | 2005-03-07 | 2011-01-19 | Hoya株式会社 | 吸着剤および吸着装置 |
| JP2007114069A (ja) * | 2005-10-20 | 2007-05-10 | Pentax Corp | 判定方法および判定キット |
| JP2007114070A (ja) * | 2005-10-20 | 2007-05-10 | Pentax Corp | プレート、判定キットおよび判定方法 |
| US9604196B2 (en) | 2006-11-20 | 2017-03-28 | Cytosorbent, Inc. | Size-selective hemocompatible polymer system |
| CA3048850A1 (en) | 2010-05-11 | 2011-11-17 | Howmedica Osteonics Corp. | Organophosphorous, multivalent metal compounds, & polymer adhesive interpenetrating network compositions & methods |
| WO2012158527A2 (en) | 2011-05-13 | 2012-11-22 | Howmedica Osteonics | Organophosphorous & multivalent metal compound compositions & methods |
Family Cites Families (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5039408A (en) * | 1986-07-05 | 1991-08-13 | Asahi Kogaku Kogyo K.K. | Packing material for liquid chromatography |
| US5441635A (en) * | 1986-07-05 | 1995-08-15 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Packing material for liquid chromatography |
| JPH07104332B2 (ja) * | 1986-07-05 | 1995-11-13 | 旭光学工業株式会社 | カラム用充填剤 |
| US3666627A (en) * | 1968-10-14 | 1972-05-30 | Corning Glass Works | Method of stabilizing enzymes |
| US4804624A (en) * | 1982-05-21 | 1989-02-14 | The University Of Tennessee Research Corporation | Passive agglutination assay for pseudorabies antibody |
| US5273908A (en) * | 1983-08-05 | 1993-12-28 | Wako Pure Chemical Industries, Ltd. | Stabilizing method for immuno active substances immobilized on insoluble carrier and its use in preparation of reagent for measuring physiologically active substances |
| CA1291031C (en) * | 1985-12-23 | 1991-10-22 | Nikolaas C.J. De Jaeger | Method for the detection of specific binding agents and their correspondingbindable substances |
| IT1196479B (it) * | 1986-07-08 | 1988-11-16 | Campagnolo Spa | Dispositivo di aggancio della scarpa di una ciclista al pedale di una bicicletta da competizione o sportiva |
| JPS63157973A (ja) * | 1986-12-22 | 1988-06-30 | Koken Co Ltd | 液体クロマトグラフイ− |
| US4885207A (en) * | 1987-07-13 | 1989-12-05 | Uop | Biocompatible protein or ligand immobilization system |
| JPS6438658A (en) * | 1987-08-04 | 1989-02-08 | Meidensha Electric Mfg Co Ltd | Solid phase antibody for immunoassay |
| JPS6438657A (en) * | 1987-08-04 | 1989-02-08 | Meidensha Electric Mfg Co Ltd | Solid phase antibody for immunoassay |
| JPS6475030A (en) * | 1987-09-14 | 1989-03-20 | Asahi Optical Co Ltd | Production of spherical ceramic particles |
| JPH01126554A (ja) * | 1987-11-11 | 1989-05-18 | Meidensha Corp | 免疫測定用試薬 |
| JPH01181790A (ja) * | 1988-01-18 | 1989-07-19 | Toray Silicone Co Ltd | 生理活性物質の固定化方法 |
| SE9000650L (sv) * | 1989-02-28 | 1990-08-29 | Asahi Optical Co Ltd | Separation av celler eller virus |
| EP0393723B1 (de) * | 1989-04-21 | 1997-07-16 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Funktionelles Papier und seine Verwendung als Deodorant, Filtermedium oder Adsorptionsmittel |
| JPH03101608A (ja) * | 1989-09-14 | 1991-04-26 | Hitachi Chem Co Ltd | 化粧品用配合剤 |
| JPH0822377B2 (ja) * | 1990-03-02 | 1996-03-06 | 株式会社サンギ | カラム用充填剤 |
| US5091318A (en) * | 1990-04-13 | 1992-02-25 | Abbott Laboratories | Binding of allergens to a solid phase |
| US5231035A (en) * | 1991-01-11 | 1993-07-27 | Akers Research Corporation | Latex agglutination assay |
| JP3176423B2 (ja) * | 1992-04-17 | 2001-06-18 | 積水化学工業株式会社 | クロマトグラフィー用担体およびその製造方法 |
-
1994
- 1994-10-03 CH CH297894A patent/CH686518A5/de not_active IP Right Cessation
- 1994-10-05 GB GB9420131A patent/GB2282548B/en not_active Expired - Lifetime
- 1994-10-05 DE DE4435650A patent/DE4435650B4/de not_active Expired - Fee Related
- 1994-10-05 US US08/318,089 patent/US5540995A/en not_active Expired - Lifetime
-
1996
- 1996-03-25 US US08/621,251 patent/US5897953A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4435650B4 (de) | 2005-08-04 |
| GB2282548B (en) | 1998-04-29 |
| US5540995A (en) | 1996-07-30 |
| US5897953A (en) | 1999-04-27 |
| DE4435650A1 (de) | 1995-04-06 |
| GB2282548A (en) | 1995-04-12 |
| GB9420131D0 (en) | 1994-11-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH686518A5 (de) | Granulares Polymerkomposit, Herstellungsverfahren fur dieses und diagnostische Mittel. | |
| DE69032263T2 (de) | Biomosaische Polymere und Verfahren zu deren Herstellung | |
| EP0026914B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Mikrokapseln, die nach dem Verfahren erhaltenen Mikrokapseln, die Verwendung der Mikrokapseln zur Herstellung von druckempfindlichen Aufzeichnungspapieren und druckempfindliches Aufzeichnungssystem | |
| DE10006538C2 (de) | Verfahren zur Beschichtung von Partikeln mit LCST-Polymeren | |
| DE68906185T2 (de) | Poröse Zirconiumoxid-Kügelchen mit hoher Stabilität. | |
| DE69634695T2 (de) | Körniges verbundmaterial und herstellungsprozess dafür | |
| DE102016105122B4 (de) | Verfahren zur Synthese hybrider Kern-Schale-Mikropartikel umfassend einen Polymerkern und eine Siliziumdioxidschale mit kontrollierter Struktur und Oberfläche | |
| DE4010526C2 (de) | Filtermaterial in Form von flexiblen Blättern oder Bahnen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3407814A1 (de) | Phasentraeger fuer die verteilungschromatographie von makromolekuelen, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung | |
| DE3831265C2 (de) | ||
| DE19549049A1 (de) | Agglutinationstestplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69422201T2 (de) | Reaktive Träger zur Bestimmung von Cyanid | |
| DE3722102A1 (de) | Saeulenfuellmaterial | |
| DE3042857A1 (de) | Mehrschichtiges chemisches analysenmaterial zur analyse waessriger fluessigkeiten | |
| DE2727143C2 (de) | ||
| DE10307925A1 (de) | Träger für eine Zellkultur und Verfahren zur Kultivierung von Zellen | |
| DE69005306T2 (de) | Herstellungsverfahren für ein pulver aus geordneten teilchen durch zerstäubung ausgehend von mindestens zwei verschiedenen korngerössen und ein dadurch hergestelltes pulver. | |
| EP0874990A1 (de) | Lagerstabiles partikel, insbesondere träger für trägergebundene reaktionen sowie verfahren zu seiner herstellung | |
| DE19533346B4 (de) | Nachweis von Antigenen und Antikörpern in einem Testmedium | |
| EP0090307B1 (de) | Verfahren zum Verfestigen der Oberflächen von körnigen Adsorbentien | |
| DE4447927B4 (de) | Diagnosemittel und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE69221826T2 (de) | Aufgetragene Mikrokugeln | |
| DE19648304B4 (de) | Verfahren zum Bestimmen der Menge eines Antigens oder Antikörper auf einem Testelement | |
| DE2816574A1 (de) | Fluoreszenz-indikatoren zur verwendung in der chromatographie und diese enthaltende sorptionsmittel | |
| DE10158713A1 (de) | Träger mit immobilisierten Antigenen oder Antikörpern und Verfahren zu dessen Herstellen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |