CH687192A5 - Packung enthaltend gestapelte blattartige Objekte. - Google Patents

Packung enthaltend gestapelte blattartige Objekte. Download PDF

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CH687192A5
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packaging
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CH67693A
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Inventor
Christine Loertscher
Original Assignee
Tela Papierfabrik Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/52Details
    • B65D75/58Opening or contents-removing devices added or incorporated during package manufacture
    • B65D75/5827Tear-lines provided in a wall portion
    • B65D75/585Tear-lines provided in a wall portion the tear-lines being broken by deformation or bending

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  
 


 Technisches Gebiet 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Packung enthaltend gestapelte blattartige Objekte, wobei die Objekte unmittelbar, d.h. ohne Unterverpackung in einer gemeinsamen Packungshülle enthalten sind. 


 Stand der Technik 
 



  Papierservietten, -tücher und -nastücher sind in der Regel in Form kleiner Stapel in einer transparenten Hülle verpackt. Diese quaderförmigen Pakkungen werden zum Teil selbst wieder zu einer Multipackung zusammengefasst, derart, dass eine Multipackung eine Mehrzahl von Kleinpackungen enthält. 



  Wird die Multipackung geöffnet, dann müssen alle Einzelpackungen herausgenommen werden, da die entsprechende Hüllfolie zerstört ist. Die Einzelpackungen können jeweils bei Bedarf aufgerissen und die Papiertücher herausgenommen werden. 



  Dass in einer Einzelpackung nur verhältnismässig wenig Servietten enthalten sind, ist aus hygienischen Gründen von Vorteil. Nachteilig ist jedoch die beträchtlich grössere Menge an erforderlichem Verpackungsmaterial. Im Zuge des aufkommenden Umweltbewusstseins kommt der Vermeidung von Abfällen und insbesondere der Reduktion von Verpakkungsmaterial eine immer grössere Bedeutung zu. 


 Darstellung der Erfindung 
 



  Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Packung der eingangs genannten Art anzugeben, die mit einer kleinstmöglichen Menge an Verpackungsmaterial auskommt und dabei trotzdem hygienetechnisch befriedigend ist. 



  Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Packungshülle mindestens eine vorbereitete Trennungslinie  aufweist, die es erlaubt, einen Teilstapel mitsamt eines zugeordneten Pakkungshüllenteils von Hand abzutrennen. 



  Bei der Erfindung handelt es sich also um eine Art Multipackung, die jedoch keine Einzelpackungen enthält. Vielmehr wird ein Teil des Gesamtinhalts mitsamt dem entsprechenden Umhüllungsbereich abgetrennt, wobei der verbleibende Rest weitgehend verpackt zurückbleibt. 



  Die Erfindung findet vorzugsweise Anwendung bei Servietten, Wegwerfhandtüchern etc., bei welchen keine max. Hygieneanforderungen herrschen. (Falls die optimale Hygiene unerlässlich ist, muss der Umweltschutzgedanke ohnehin zurücktreten.) Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, z.B. bereits einzelverpackte Gegenstände wie beschrieben in einer gemeinsamen Hülle unterzubringen, sofern die einzelverpackten Gegenstände blattartige Objekte bilden. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind die blattartigen Objekte in mehreren im wesentlichen gleich grossen Teilstapeln in der Packungshülle nebeneinander untergebracht, wobei jeder der genannten Teilstapel abtrennbar ist. Wird ein Teilstapel abgetrennt, dann ist ein Teilstapel der verbleibenden Packung seitlich ungeschützt. Es ist wichtig zu bemerken, dass das oberste und das unterste Objekt aber nicht stärker einer allfälligen Verschmutzung ausgesetzt sind als jedes dazwischenliegende, da sie von der Resthülle abgedeckt bleiben. 



  Die Packungshülle ist mit Vorteil eine flexible und erwünschtenfalls transparente Folie. Es handelt sich also um eine Plastik- oder Papierfolie und nicht um einen Karton oder ein sonstiges formstabiles Material. 



  Vorzugsweise sind die blattförmigen Objekte Papierservietten oder Papiertücher für den Einmalgebrauch. Im Prinzip können aber auch ganz allgemein Papierblätter, Kunststoffolien usw. auf diese Weise abgepackt werden. 



  Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die vorbereiteten Trennlinien Perforationslinien. Sie lassen sich mit geringem Aufwand und in an sich bekannter Weise herstellen. Stattdessen können aber auch Abreissstreifen vorgesehen sein. Wichtig ist, dass die Packungshülle entlang der Trennlinie von Hand ohne Probleme aufgerissen oder abgebrochen werden kann. 



  Vorzugsweise enthält die Packung mindestens drei nebeneinander angeordnete Teilstapel. Im Prinzip resultiert der erfindungsgemässe Vorteil aber schon bei zwei Teilstapeln. Wenn vier oder mehr Teilstapel vorhanden sind, ist natürlich auch die Einsparung an Packungsmaterial grösser. Sind die abtrennbaren Teilstapel eher klein, dann ist dies hygienetechnisch vorteilhaft. 



  Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die zu Teilstapeln geschichteten blattförmigen Objekte mindestens etwa doppelt so lang wie breit, wobei die Teilstapel mit ihren entsprechend gebildeten Längsseiten aneinander anschliessen. 



  Eine Folie als Packungshülle für eine Packung gemäss der Erfindung zeichnet sich durch eine oder mehrere Trennungslinien aus, die so angeordnet sind, dass nach der Bildung der fertigen Pakkung einzelne Teilstapel von Hand abgetrennt werden können. 



  Aus der Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen. 


 Kurze Beschreibung der Zeichnungen 
 



  Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen: 
 
   Fig. 1 Eine erfindungsgemässe Packung im unversehrten Zustand; 
   Fig. 2 eine erfindungsgemässe Packung beim Abtrennen eines Teilstapels; 
   Fig. 3 eine als Packungshülle geeignete, mit Trennlinien versehene Folie. 
 



  In den Figuren sind grundsätzlich gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. 


 Wege zur Ausführung der Erfindung 
 



  In Fig. 1 ist eine erfindungsgemässe Packung im unversehrten Zustand gezeigt. Vier im wesentlichen gleich grosse Teilstapel 2.1, ..., 2.4 sind nebeneinander in einer gemeinsamen Packungshülle 1 untergebracht. Die Teilstapel 2.1, ..., 2.4  sind durch rechteckige Papierservietten gebildet, deren Länge etwa zwei- bis dreimal so gross wie deren Breite ist. Die Papierservietten sind beispielsweise gefaltet. 



  Die Teilstapel 2.1, ..., 2.4 liegen mit ihren Längsseiten (vgl. beispielsweise Fig. 2, Bezugszeichen 4) aneinander an. 



  Die Packungshülle 1 weist im vorliegenden Beispiel drei parallel zueinander verlaufende Perforationslinien 3.1, ..., 3.3 auf. Die Perforationslinien 3.1, ..., 3.3 verlaufen genau zwischen den Teilstapeln 2.1, ..., 2.4. 



  Die Packung ist z.B. zugeschweisst oder verklebt. 



  In Fig. 2 ist der erste Teilstapel 2.1 abgebrochen worden. Die Restpackung enthält noch drei Teilstapel 2.2, ..., 2.4. Der zweite Teilstapel 2.2 zeigt seine Längsseite 4. Ansonsten sind die verbleibenden Papierservietten vollständig eingehüllt. 



   Wird der zweite Teilstapel 2.2 abgetrennt, dann ist er von einem ringförmigen Packungshüllenteil umgeben und von beiden Längsseiten zugänglich. Der ringförmige Packungshüllenteil wird abgestreift und weggeworfen. 



  Auf diese Weise können die Teilstapel gewünschtenfal]s einer nach dem andern abgetrennt werden. 



  Fig. 3 zeigt die Packungshülle 1 im ungefalteten Zustand. Sie weist die drei Perforationslinien 3.1, ..., 3.3 auf, deren gegenseitiger Abstand etwa gleich gross wie die Breite einer (ggf. gefalteten) Papierserviette resp. eines Stapels ist. 



  Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Ausführungsform. Die einzelnen Stapel brauchen nicht in der dargestellten Weise nebeneinander zu liegen. Sie können auch mit ihren Schmalseiten aneinanderstossen, so dass nach dem Abtrennen die Restpackung weniger stark offen d.h. deren Inhalt besser geschützt ist, als in Fig. 2 gezeigt. 



   Anstelle von schmalen länglichen Papierservietten können natürlich auch quadratische oder dreieckige Servietten auf diese Weise verpackt werden. Dreieckige Servietten können z.B. in einer hexagonalen Packung untergebracht werden, aus welcher kuchenstückartige Teilstapel herausgebrochen werden können. 



  Die in Fig. 3 dargestellte Packungshülle zeigt nur eine einzige von vielen möglichen Perforationslinienführungen. Die Führung der Perforationslinien hängt natürlich davon ab, wie die Packungshülle 1 zur Bildung der Packung gefaltet wird. 



  Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass durch die Erfindung eine äusserst praktische, bezüglich Packungsmaterialverbrauch sparsame und vielfältig einsetzbare Verpackung geschaffen worden ist. 

Claims (8)

1. Packung enthaltend gestapelte blattartige Objekte, wobei die Objekte unmittelbar, d.h. ohne Unterverpackung in einer Packungshülle enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Packungshülle (1) mindestens eine vorbereitete Trennungslinie (3.1, ..., 3.3) aufweist, die es erlaubt, einen Teilstapel (2.1, ..., 2.4) mitsamt eines zugehörigen Pakkungshüllenteils von Hand abzutrennen.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die blattartigen Objekte in mehreren gleich grossen Teilstapeln (2.1, ..., 2.4) in der Pakkungshülle (1) nebeneinander untergebracht sind und dass jeder Teilstapel (2.1, ..., 2.4) abtrennbar ist.
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Packungshülle (1) eine flexible Folie ist.
4.
Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die blattförmigen Objekte Papierservietten oder -tücher sind.
5. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbereiteten Trennungslinien (3.1, ..., 3.3) Perforationslinien sind.
6. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens drei nebeneinander angeordnete Teilstapel (2.1, ..., 2.4) aufweist.
7. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die blattartigen Objekte mindestens etwa doppelt so lang wie breit sind und dass die Teilstapel (2.1, ..., 2.4) mit ihren entsprechend gebildeten Längsseiten (4) aneinander anschliessen.
8.
Folie als Packungshülle für eine Packung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine vorbereitete Trennungslinie (3.1, ..., 3.3), die so angeordnet ist, dass nach Bildung der fertigen Pakkung ein Teilstapel mitsamt eines zugehörigen Pakkungshüllenteils (2.1, ..., 2.4) von Hand abgetrennt werden kann. 1. Packung enthaltend gestapelte blattartige Objekte, wobei die Objekte unmittelbar, d.h. ohne Unterverpackung in einer Packungshülle enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Packungshülle (1) mindestens eine vorbereitete Trennungslinie (3.1, ..., 3.3) aufweist, die es erlaubt, einen Teilstapel (2.1, ..., 2.4) mitsamt eines zugehörigen Pakkungshüllenteils von Hand abzutrennen. 2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die blattartigen Objekte in mehreren gleich grossen Teilstapeln (2.1, ..., 2.4) in der Pakkungshülle (1) nebeneinander untergebracht sind und dass jeder Teilstapel (2.1, ..., 2.4) abtrennbar ist. 3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Packungshülle (1) eine flexible Folie ist. 4.
Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die blattförmigen Objekte Papierservietten oder -tücher sind. 5. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbereiteten Trennungslinien (3.1, ..., 3.3) Perforationslinien sind. 6. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens drei nebeneinander angeordnete Teilstapel (2.1, ..., 2.4) aufweist. 7. Packung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die blattartigen Objekte mindestens etwa doppelt so lang wie breit sind und dass die Teilstapel (2.1, ..., 2.4) mit ihren entsprechend gebildeten Längsseiten (4) aneinander anschliessen. 8.
Folie als Packungshülle für eine Packung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine vorbereitete Trennungslinie (3.1, ..., 3.3), die so angeordnet ist, dass nach Bildung der fertigen Pakkung ein Teilstapel mitsamt eines zugehörigen Pakkungshüllenteils (2.1, ..., 2.4) von Hand abgetrennt werden kann.
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