CH690355A5 - Verwendung von Extrakt aus Petasites hybridus sowie Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des Extraktes. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine neue medizinische Indikation eines an sich bekannten phytotherapeutischen Arzneimittels, nämlich von Extrakt aus Petasites hybridus.
Die Pestwurz (Petasites hybridus, auch Petasites officinalis [L.] Moendi genannt) wird bereits seit dem Altertum als Heilmittel verwendet, und zwar insbesondere in Form eines flüssigen oder festen Extraktes als Spasmolytikum bei Schmerzzuständen unterschiedlicher Art, aber noch in jüngster Vergangenheit wurde gemäss EP-0 281 656 eine neue medizinische Indikation solcher Extrakte gefunden.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass sich Extrakt von Petasites hybridus hervorragend zur Behandlung von allergischer Rhinitis ("Heuschnupfen") eignet, einem Leiden, das man bisher meist mit Antihistaminen, Calciumpräparaten oder Corticosteroiden mit unterschiedlichem Erfolg zu behandeln versucht hat.
Die Erfindung betrifft daher die Verwendung von Extrakt aus Petasites hybridus zur Herstellung eines Mittels zur Behandlung von allergischer Rhinitis.
Die chemische Zusammensetzung und die Strukturen der Komponenten von Extrakt aus Petasites hybridus sind für die Petasin-Varietät insbesondere aus Chimia 48 (1994) S. 564-569 bekannt (siehe dort insbesondere die Formeln 1-4 und Tabellen 2 und 3), auf die hier durch Verweisung Bezug genommen wird. Neben Petasin finden sich im Extrakt eine Reihe petasinähnlicher Stoffe, wie Isopetasin, Neopetasin, Desoxyneopetasol, Desoxyiso- und -neopetasol (einschliesslich der 13-substituierten Derivate hiervon), Methylcrotonylpetasol und -isopetasol, Methacryloyl-petasol und -isopetasol, Isobutyryl-neopetasol sowie Methylthioacryloyl-petasol, -neopetasol und -isopetasol.
Für die Furanopetasin-Varietät von Petasites hybridus sind die Strukturen der wichtigsten Komponenten (frisch bzw. gefriergetrocknet und luftgetrocknet) aus einer Dis sertation (Siegenthaler; Untersuchungen zur Struktur und Analytik der Inhaltsstoffe von Petasites albus und Petasites hybridus [Furanopetasin-Varietät]; Bern 1995) bekannt. Es handelt sich dabei insbesondere um die Verbindungsgruppen der Furanoeremophilane und Furanoeremophilanlactone (s. Tabellen auf Seiten 198 und 199 der Dissertation Siegenthaler).
Zur Standardisierung erfindungsgemäss verwendeter Extrakte kann zweckmässig auf den Petasin-/Isopetasingehalt (einschliesslich der entsprechenden Derivate, wie S-Petasin) bzw. auf den Furanoeremophilan-Gehalt (einschliesslich der entsprechenden Derivate) Bezug genommen werden.
Bekannt ist ferner, dass Petasites-Extrakt ausserdem in der Regel Pyrrolizidin-Alkaloide und/oder deren N-Oxide enthält. Da diese Komponente für viele Anwendungszwecke von Petasites-Extrakt unerwünscht ist, wurde z.B. in DE 3 910 831 und DE 4 141 749 vorgeschlagen, den Extrakt durch Hochdruckextraktion mit Kohlendioxid von den Pyrrolizidin-Alkaloiden zu befreien.
Auch für die Zwecke der vorliegenden Erfindung, insbesondere zur Verwendung in höheren Verabreichungsdosierungen, z.B. 200 mg und darüber, muss normalerweise ein von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden freier Extrakt verwendet werden. Erfindungsgemäss kann dies wahlweise durch Entfernung solcher Alkaloide aus dem Extrakt oder durch Verwendung von Pflanzenmaterial einer Varietät von Petasites hybridus erreicht werden, die von den genannten Alkaloiden praktisch frei ist.
Die gegebenenfalls erforderliche Entfernung von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden kann nach bekannten Verfahren erreicht werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens ist jedoch die bekannte Hochdruckextraktion nachteilig, und gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden bei Verwendung von Petasites hybridus Extrakten, die Pyrrolizidin-Alkaloide und/oder deren N-Oxide und/oder allfällige andere unerwünschte Komponenten enthalten, diese Alkaloide, N-Oxide oder anderen unerwünschten Komponenten durch Behandlung mit einem Chemosorbens, insbesondere einem Ionenaustauscher, soweit entfernt, dass der Extrakt praktisch frei von solchen Komponenten ist.
Als Ionenaustauscher zur Entfernung von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden geeignet ist für die Zwecke der Erfindung beispielsweise ein Kationenaustauscher in H<+>-Form, z.B. ein solcher auf Basis eines sauren Polystyrolharzes, wie es technisch unter der Bezeichnung Lewatit SC 104 oder als Bayer-Katalysator K 1221 erhältlich ist.
Als "praktisch frei von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden" wird ein Extrakt angesehen, in welchem die gewählte Entfernungsmethode so weit geführt wird, bis der Anteil dieser Stoffe im Extrakt unter die Nachweisgrenze vermindert worden ist.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemässe Mittel in Form von Dosierungseinheiten, z.B. Dragées, hergestellt, von denen jedes mindestens 50 mg, vorzugsweise 100-500 mg, des Extraktes aus Petasites hybridus enthält. Die obere Grenze gilt aber nach heutigem Wissen nicht als kritisch, da bisher keine Berichte über Intoxikation mit diesen Wirkstoffen bekannt geworden sind.
Die Dragées können in an sich bekannter Weise mit einer Umhüllung aus wasserlöslichem, süss-schmeckendem, aber vorzugsweise von saccharosefreiem Material und einem trennmittelartig wirkenden Filmüberzug versehen werden.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Mittel ausserdem mindestens einen weiteren Pflanzenextrakt enthalten, der insbesondere gewählt ist aus Extrakten von Baldrian (Extractum valerianae officinalis radix siccum), Passionsblumen (Extractum passiflorae herba spissum) und Melisse (Extractum melissae floium siccum).
Der erfindungsgemäss verwendete Extrakt aus Petasites hybridus wird aus solchen Pflanzenteilen der Pestwurz gewonnen (Extractum petasites), welche die oben genannten Wirkstoffe in ausreichenden Anteilen enthalten; bei den meisten bekannten Varietäten sind dies insbesondere die Wurzeln; sofern die oberirdisch wachsenden Teile von Petasites hybridus ausreichende Wirkstoffanteile enthalten, können auch diese Pflanzenteile zur Herstellung von erfindungsgemäss zu verwendendem Extrakt herangezogen werden.
Der erfindungsgemäss zu verwendende Extrakt wird vorzugsweise nach einem von der Anmelderin entwickelten Verfahren durch kontinuierliche Extraktion der zu extrahierenden Pflanzenteile auf einem umlaufenden Bandfilter mit einem wässrigen oder alkanolischen Extraktionsmittel gewonnen.
Im Zusammenhang mit der Erfindung werden als Extrakte sowohl primäre flüssige Extrakte als auch durch Lösungsmittelreduktion gewonnene "sekundäre" flüssige Extrakte (spissum) sowie schliesslich die durch Lösungsmittelentfernung aus den flüssigen Extrakten gewonnen festen Extrakte verstanden.
Zur Gewinnung von Petasites-Extrakt können wässrige und/oder alkanolischer Extraktionsmedien verwendet werden, wobei unter "alkanolisch" die bei Normalbedingungen flüssigen Niederalkanole mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einzeln oder in Mischung miteinander und/oder mit Wasser, verstanden werden, und Ethanol, einzeln oder in wässrigen Mischungen, aus toxikologischen Gründen bevorzugt wird.
Zur Gewinnung des rohen Extraktes kann das zerkleinerte und vorzugsweise mit dem Extraktionsmedium vorbehandelte Pflanzenmaterial von Petasites hybridus auf einem kontinuierlich umlaufenden Bandfilter, vorzugsweise im Gegenstrom, mit dem Extraktionsmedium behandelt werden; zur Gegenstrom-Extraktion wird das Pflanzenmaterial in kontinuierlichem oder getaktetem Fluss auf dem Bandfilter mit dem Extraktionsmedium behandelt, dessen Reinheit in Richtung des Pflanzenmaterial-Flusses zunimmt.
Vorzugsweise wird dabei das vorgängig auf eine Teilchengrösse von z.B. unter etwa 20 mm zerkleinerte Pflanzenmaterial zunächst unter der Wirkung einer mit hoher Scherkraft wirkenden Zerteilungsvorrichtung, vorzugsweise in ansatzweisem Betrieb, mit flüssigen Medium vermischt, das eine mindestens ähnliche Zusammensetzung wie das Extraktionsmedium für die kontinuierliche Extraktion hat und jedenfalls mit dem letztgenannten Extraktionsmedium unbeschränkt mischbar ist. Vorzugsweise erfolgt bereits in dieser diskontinuierlichen Verfahrensstufe eine gewisse Vorextraktion.
Die Abtrennung des flüssigen Mediums der Vorextraktion vom festen Pflanzenmaterial geschieht vorzugsweise auf dem Bandfilter, doch ist eine auch nur annähernd quantitative Abtrennung des Vorextraktionsmediums vor Beginn der kontinuierlichen Extraktion nicht erforderlich, und es ist vorteilhaft, wenn mindestens ein Teil der Entfernung des Vorextraktionsmediums erst im Zuge der kontinuierlichen Extraktion erzielt wird, das Pflanzenmaterial also bis zur Beendigung der Gesamtextraktion mit flüssigem Extraktionsmedium gesättigt ist.
Im Allgemeinen folgen auf die Vorextraktion mindestens zwei aufeinander folgende kontinuierliche Extraktionen mit Extraktionsmittelströmen, die bei Gegenstromextraktion eine umso höhere Reinheit besitzen, je stärker der Extraktionsgrad des extrahierten Materials ist.
In der beigeschlossenen Zeichnung zeigt die einzige Fig. 1 das Schema einer zur Herstellung des Extraktes bevorzugten Anlage. Es versteht sich dabei, dass nicht nur der Extrakt von Petasites hybridus, sondern auch die oben erwähnten fakultativen weiteren Extraktkomponenten eines erfindungsgemässen Mittels mit einer solchen Anlage hergestellt werden können.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Anlage 1 umfasst eine Bandfilteranlage 10 mit endlos umlaufendem Filterband 101, das um mehrere Rollen 10a bis 10h geführt wird. Mindestens eine der Rollen 10a-10h, z.B. die Rolle 10a, ist (in nicht dargestellter Weise) angetrieben, um das Band mit einer Geschwindigkeit von typisch 0,05-10 mm pro Sekunde in Richtung des Pfeils A zu bewegen. Das Filterband 101 hat typisch eine Breite von 0,2 bis 2 m. Die Länge der Extraktionsstrecke, die in Fig. 1 etwa der Länge der Abzugshaube 102 entspricht, liegt typisch im Bereich von 3-30 m. Das Filterband 101 besteht zweckmässig aus einem zugfesten und vorzugsweise hydrophoben Polymerfilament-Material, wie Polypropylen.
Die Webart des Filterbandes kann einer einfachen Leinwandbindung oder einer anderen Bindungsart entsprechen, welche bei dem gegebenen Filamentmaterial und dessen dtex-Werten die gewünschte Festigkeit und Durchlässigkeit bzw. Rückhaltefähigkeit gewährleistet. Die Durchlässigkeit wird meist empirisch bestimmt und hat typisch einen solchen Wert, dass bei einer Auftragsmenge des reinen Extraktionsmediums von 10 ml pro cm<2> die Durchlaufzeit höchstens etwa 20 Sekunden beträgt. Andererseits sollte die Durchlässigkeit des Filterbandes eine ausreichende Verweilzeit der Extraktionsflüssigkeit im Kontakt mit dem extrahierten festen Pflanzenmaterial gewährleisten.
Im Bereich der Abzugshaube 102 liegt das Filterband 101 auf einem Stützrahmen 103, der in Längsrichtung z.B. von zwei seitlichen Schienen und in Querrichtung von mehreren Querstreben gebildet wird, die gemeinsam das Filterband so stützen, dass dessen Fläche im Bereich der Abzugshaube 102 in einer praktisch horizontalen Ebene liegt.
In der gegebenenfalls doppelt geführten Vorbehandlungs- bzw. Vorextraktionsanlage 11, 11a wird das (in nicht dargestellter Weise und beispielsweise pneumatisch zugeführte) zerkleinerte Pflanzenmaterial im Behälter 111 mit einem bei Normalbedingungen flüssigen Medium vermischt, das vorzugsweise von gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit ist wie das Extraktionsmedium für die kontinuierliche Extraktion auf dem Filterband 101.
Im Behälter 111 sind mindestens zwei Rührer 112, 116 angeordnet, die mit entsprechenden Antriebsmotoren 113, 117 verbunden sind. Mindestens einer der Rührer, hier z.B. der Rührer 116, ist ein solcher, der eine hohe Scherkraft und entsprechende Scherwirkung erzeugt, z.B. ein Turbomischer mit einem rasch umlaufenden Messerkopf 118. Der Rührer 112 bewirkt mit seinen Rühr- bzw. Förderelementen 114, 115, dass alle Teile des Inhalts des Behälters 111 ausreichend mit dem schnell umlaufenden Kopf 118 des Rührers 116 in Kontakt kommen, um eine vollständige und gleichmässige Durchtränkung und Sättigung des Pflanzenmaterials mit dem flüssigen Medium im Behälter 111 und eventuell eine weitere Zerteilung des Pflanzenmaterials zu bewirken. Die Mischung aus Pflanzenmaterial und dem flüssigen Medium wird nachfolgend auch als Maische bezeichnet.
Gewünschtenfalls kann die Anlage 11 mit (nicht dargestellten) Heiz- oder Kühlmitteln versehen sein, um die Temperatur des Mischgutes im Behälter 111 auf einem optimalen und (in nicht dargestellter Weise) gemessenen Wert zu halten. Typische Temperaturwerte im Behälter 111 liegen im Bereich von 10-50 DEG C. Zweckmässigerweise ist mindestens eine zweite und im wesentlichen gleich ausgebildete Vorbehandlungsanlage 11a vorgesehen, um einen im Ergebnis kontinuierlichen Betrieb der Gesamtanlage zu ermöglichen.
Wie bereits erwähnt, kann in der Vorbehandlung im Behälter 11 bzw. 11a eine Vorextraktion erzielt werden, was einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens entspricht. Die aus dem Behälter 11 bzw. 11a in Richtung des Pfeils B bzw. Ba austretende Maische gelangt über (nicht dargestellte) Steuerventile in den Maischenverteiler 12, der die Maische mit annähernd gleichmässiger Schichtdicke auf dem Filterband 101 über dessen Arbeitsbreite verteilt.
Die Arbeitsbreite des Filterbandes 101 ist in der Regel etwas schmaler als seine Gesamtbreite, um ein seitliches Ablaufen der Maische zu vermeiden. Dies kann in der Regel ohne seitliche Begrenzungselemente erzielt werden, wenn die Durchlässigkeit des Filterbandes 101 für das Extraktionsmedium im oben angegebenen Bereich liegt.
Wenn die in der ausfliessenden Maische enthaltene Flüssigkeit mit der eigentlichen Extraktionsflüssigkeit mischbar ist oder dieser im wesentlichen, d.h. abgesehen beispielsweise vom Wasseranteil, entspricht, fliesst aus der auf dem Filterband 101 durch den Maischenverteiler 12 aufgetragenen Maische ein Vorextrakt ab, der in der Auffangwanne 104 gesammelt und aus dieser in Richtung des Pfeils C durch (nicht dargestellte) Leitungen abgeführt wird, vorzugsweise in den Behälter 172, in welchem der gewonnene Rohextrakt gesammelt und in der weiter unten beschriebenen Weise aufgearbeitet wird.
Stromabwärts (in Bandlaufrichtung gesehen) vom Verteiler 12 ist eine erste Beschickungseinrichtung 14 für Extraktionsflüssigkeit mit mindestens einem ersten 141 und vorzugsweise einem zweiten Verteiler 142 für die verwendete Extraktionsflüssigkeit vorgesehen, z.B. eine bzw. zwei über die Arbeitsbreite des Bandes 101 sich erstreckende Düsenreihe(n), die aus dem Durchgangsbehälter 143 mit Extraktionsflüssigkeit versorgt wird/werden.
Der Abstand zwischen dem Maischenverteiler 12 und der ersten Beschickungseinrichtung 14 ist zweckmässig so gewählt, dass bei der gegebenen Laufgeschwindigkeit des Filterbandes aus dem Gut, das auf dem Filterband 101 aufliegt, praktisch keine Flüssigkeit mehr austritt, wenn das Gut zur Beschickungseinrichtung 14 gelangt.
Während der Weiterbewegung des auf dem Filterband 101 aufliegenden Gutes stromabwärts von der ersten Beschickungseinrichtung 14 läuft praktisch die gesamte Extraktionsflüssigkeit, die von der ersten Beschickungseinrichtung 14 auf das Gut aufgebracht worden ist, in die Auffangwanne 104 und wird mit dem Vorextrakt wie dieser in Richtung des Pfeils C durch (nicht dargestellte) Leitungen in den Behälter 172 ausgetragen.
Wiederum stromabwärts ist im Abstand von der ersten Beschickungseinrichtung 14 mindestens eine zweite Beschickungseinrichtung 15 zum Aufbringen von Extraktionsflüssigkeit angeordnet. Die Beschickungseinrichtung 15 ist vorzugsweise ebenfalls mit mindestens zwei Düsenreihen 151, 152 ausgebildet. Vorzugsweise wird hier reine Extraktionsflüssigkeit aufgetragen, z.B. aus dem Behälter 174 für frische Extraktionsflüssigkeit durch (nicht dargestellte) Leitungen in Richtung des Pfeils L.
Die in dieser "zweiten" Extraktionsstufe durch das Filterband 101 abfliessende Extraktflüssigkeit gelangt in die Auffangwanne 105 und wird aus dieser durch (nicht dargestellte) Leitungen in Richtung des Pfeils D ausgetragen; vorzugsweise wird die so gewonnene Extraktflüssigkeit in die "erste" Extraktionsstufe, d.h. in die Beschickungseinrichtung 14, rezirkuliert, z.B. über den Behälter 171 durch (nicht dargestellte) Leitungen in Richtung des Pfeils E. Diese Betriebsart entspricht der bevorzugten Gegenstromextraktion.
In der Station 16 wird das extrahierte Gut, z.B. durch Druckverminderung und/oder Erwärmung, im Bereich der Abzugshaube 161 möglichst weitgehend von anhaftendem Alkanol befreit, der in Dampfform durch eine (nicht dargestellte) Leitung in Richtung des Pfeils M abgeführt, in einer Kondensationsanlage 175 verflüssigt und in den Behälter 174 zurückgeführt wird.
Das von Alkanol weitgehend freie extrahierte Pflanzenmaterial wird vorzugsweise mittels Bandumlenkung bei der Rolle 10c in die Austrageinrichtung 19 abgeworfen, wo es mittels der Vorrichtung 191 auf mechanischem oder hydraulischem Weg durch einen aufsteigenden Schacht 192 in eine Transporteinrichtung 193 überführt wird. Das hier anfallende Pflanzenmaterial kann in üblicher Weise, z.B. durch Kompostierung oder Verbrennung, entsorgt werden.
In der Einrichtung 18 wird das durchlaufende Band gereinigt, vorzugsweise mit dem zur Extraktion verwendeten Lösungsmittel, und über entsprechende Spann-, Umlenk- und Antriebsrollen 10 e, f, g, h, a und b wieder in die Extraktionsstufen zurückgeführt.
Der im Behälter 172 gesammelte Extrakt wird in Richtung des Pfeils H in eine Extrakt-Aufbereitungsanlage 173 überführt, wo der Rohextrakt nachbehandelt, konzentriert dann in an sich bekannter Weise aufbereitet und in die gewünschte Applikationsform gebracht bzw. in Richtung des Pfeils I ausgetragen wird. Das gegebenenfalls in der Anlage 173 zurückgewonnene alkanolische Extraktionsmittel kann in Richtung des Pfeils J in den Vorratsbehälter 174 zurückgeführt werden. Der Alkanolanteil, der gegebenenfalls mit dem fertigen Extrakt oder auf andere Weise aus dem Kreislauf entfernt wird, wird durch eine (nicht dargestellte) Leitung in Richtung des Pfeils K mit frischem Alkanol kompensiert.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele weiter erläutert.
Beispiel 1
Zur Herstellung des rohen Extraktes von Petasites hybridum wurde eine Exktraktionsanlage verwendet, die im wesentlichen dem in Fig. 1 dargestellten Schema entsprach und folgende Dimensionen bzw. Kennwerte hatte:
<tb><TABLE> Columns=2
<tb><SEP>Bandfilterfläche effektiv:<SEP>3 m<2>
<tb><SEP>Filterbreite:<SEP>50 cm
<tb><CEL AL=L>Extraktionsstrecke effektiv:<SEP>6 m
<tb><SEP>Länge Bandfilter:<SEP>8,1 m
<tb><SEP>Bandfilterlänge total:<SEP>19 m
<tb><CEL AL=L>Bandgeschwindigkeit:<SEP>2,4 m/min
<tb><SEP>Bandvorschub:<SEP>0,75 m
<tb><SEP>Bandmaterial:<CEL AL=L>Polypropylen
<tb><SEP>Polypropylenfilamente:<SEP>0,115 dtex
<tb><SEP>Unterdruck unter dem Bandfilter:<CEL AL=L>0,3-0,6 bar
<tb><SEP>Eintauchhomogenisator<SEP>3000 U/min
<tb></TABLE>
Jeweils etwa 280 kg Wurzelmaterial von Petasites hybridum mit einem definierten Gehalt an Petasin wurden zunächst in einer Schneidmühle (Fuchs FM 30) auf eine Siebzahl von 10 mm zerkleinert und dann in einer Pulvermühle (Condux Gebläsemühle) pulverisiert.
Das Pulver wurde unter stetigem Rühren in das auf ca. 50 DEG C vorgewärmte Extraktionsmittel (50% Ethanol F25 ISO oder Redestillat 90%ig) in eine der Vorextraktionsanlagen 11, 11a eingetragen.
Die Temperatur von 50 DEG C wurde während der Vorextraktion etwa 20 Minuten aufrechterhalten und danach auf < 30 DEG C abgekühlt. Das Pflanzenmaterial wurde während der Abkühlphase 20 Minuten mit dem Eintauchhomogenisator bearbeitet.
Etwa vier Stunden nach dem Absetzen wurde mit der Abtrennung über den Vakuumbandfilter 105 begonnen, und zwar mit einem Bandfilterdurchsatz von etwa 1200 Liter/Stunde und bei einer Kuchendicke von etwa 4 mm. Die Gegenstromspülung erfolgte mit einem Durchsatz von ca. 250 Liter/Stunde.
Dabei wurde der Filterkuchen in den Anlageteilen 141, 142 bzw. 151, 152 einer zweistufigen Gegenstromwäsche mit einem Lösungsmitteldurchsatz von ca. 250 Liter/Stunde unterzogen.
Zur Extraktion wurden auf jede Charge von 280 kg Pflanzenmaterial etwa 1500 Liter Ethanol oder Redestillat verwendet.
Der sedimentfreie rohe Extrakt wurde dann mit Ethanol F 25 ISO auf einen Trockengehalt von 7% verdünnt und chargenweise (im Behälter 172) oder kontinuierlich in einer (in Fig. 1 nicht dargestellten) Kolonne oder einer Kolonnenreihe mit Kationenaustauscher K 1221 in H<+>-Form pro kg Lösung behandelt, bis im flüssigen Extrakt weder die Pyrrolizidin-Alkaloide noch deren N-Oxide nachgewiesen werden konnten.
Nach der Abtrennung des Extraktes von Ionenaustauscherharz wurde der Extrakt, der einen pH von 2-3 aufwies, mit KOH auf pH 5-6 neutralisiert und dann der Vakuumeindampfung 173 zugeführt.
Siedetemperatur: 40-50 DEG C
Endkonzentration (Trockengehalt): 75 g/100 g.
Dann folgte gewünschtenfalls eine antimikrobielle Behandlung zur Abtötung allfälliger Keime und Sporen, worauf der Extrakt unter Vakuum auf eine Konzentration von 84 +/- 4% Trockengehalt eingedampft wurde.
Beispiel 2
Der gemäss Beispiel 1 erhaltene alkaloidfreie Extrakt mit ca. 80% Trockengehalt wurde je nach Petasingehalt in einer Menge von 39,4 +/- 10,5 kg mit mikrokristalliner Cellulose in einem Anteil von 28,4 +/- 16 kg und Aerosil in einem Anteil von 15 +/- 8 kg in einer Colette-Mischmaschine gemischt, das Produkt dann bei einer Maximaltemperatur von etwa 45 DEG C getrocknet und dann auf etwa 25 DEG C abgekühlt. Das so erhaltene Material wurde in üblicher Weise dragiert und mit einer Filmschicht auf Basis von Methylcellulose, Macrogol (Macrogolum 400 und 20 000 Ph. Helv) und Titandioxid versehen. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemässes Mittel in Form von Dragées mit einem Gewicht von 570 mg und einem Anteil von 330 mg Petasites-hybridus-Extrakt erhalten.
Beispiel 3
In analoger Weise wie in den vorangehenden Beispielen wurden Dragées hergestellt, die bei einem Gesamtgewicht von 570 mg folgende Extraktkomponenten enthielten:
<tb><TABLE> Columns=2
<tb><SEP>Extractum petasites radix siccum<SEP>90 mg
<tb><SEP>Extractum valerianae officinalis radix siccum<CEL AL=L>90 mg
<tb><SEP>Extractum passiflorae herba spissum<SEP>90 mg
<tb><SEP>Extractum melissae folium siccum<CEL AL=L>60 mg
<tb></TABLE>
Beispiel 4
Im Zuge eines Arzneimittelkontroll-Tests (Drug Monitoring Study) wurden 41 Patienten im Alter von 14 bis 71 Jahren mit erfindungsgemässem Mittel in Form von Dragées versorgt und zur Einnahme von 3mal täglich je 1 Dragée instruiert.
Die Patienten litten im Mittel seit 16,5 Jahren an allergischer Rhinitis (Heuschnupfen). 40 der Patienten hatten früher schon andere Arzneimittel (Tavegyl, Fenistil, Teldane, Hismanal, Zyrtec, Corticoide) gegen die Rhinitis genommen.
Die Therapie wurde von den Patienten gemäss einer Skala (3 = hochwirksam; 2 = gut wirksam; 1 = wirksam; 0 = unwirksam) wie folgt beurteilt:
29,3% hochwirksam
34,1% gut wirksam
22,0% wirksam
14,6% unwirksam.
Von den 6 Patienten, welche auf die Therapie nicht ansprachen, mussten deren 4 früher Corticoide gegen den Heuschnupfen einnehmen. Bei Ausschluss der Patienten mit früherer Corticoid-Therapie stieg der Mittelwert der Beurteilung auf 2, d.h auf gut wirksam.
Bei Bewertung der Verträglichkeit auf Basis einer analogen Skala (3 = gut verträglich; 2 = verträglich; 1 = unverträglich; 0 = musste abgesetzt werden) betrug der Mittelwert 2,9, d.h. 92,7% Patienten hatten die Verträglichkeit mit 3 = gut verträglich bewertet. Als Nebenwirkungen wurden genannt: Durchfall (3x), Juckreiz (1x), tiefer Schlaf (1x).
Die Patienten wurden auch zur Angabe der Zeitspanne bis zum Eintreten der Wirkung veranlasst. Dies ergab einen Mittelwert von etwa 26 Minuten, d.h. die Wirkung (beurteilt aufgrund des Juckreizes im Rachen) war durchschnittlich in weniger als einer halben Stunde eingetreten.
Claims (10)
1. Verwendung von Extrakt aus Petasites hybridus zur Herstellung eines Mittels für die Behandlung von allergischer Rhinitis.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Extrakt aus Petasites hybridus praktisch frei von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden ist.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel in Form von Dosierungseinheiten, z.B. Dragées, hergestellt wird, von denen jede mindestens 50 mg des Extraktes aus Petasites hybridus enthält, vorzugsweise 100-500 mg.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Extrakt aus Petasites hybridus ein solcher aus den Wurzeln und/oder oberirdischen Teilen dieser Pflanze ist.
5.
Verwendung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel ausserdem mindestens einen weiteren Pflanzenextrakt enthält, der gewählt ist aus Baldrian-, Passionsblumen- und Melissenextrakten.
6. Verfahren zur Herstellung von Petasites-hybridus-Extrakt zur Verwendung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Extrakt durch kontinuierliche Extraktion der Pflanzenteile auf einem umlaufenden Bandfilter mit einem alkanolischen Extraktionsmittel gewonnen wird.
7. Verfahren zur Herstellung von Petasites-hybridus-Extrakt zur Verwendung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Extrakt vor der Verwendung für die Herstellung des Heilmittels zur praktisch vollständigen Entfernung von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden behandelt wird.
8.
Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Extrakt zur praktisch vollständigen Entfernung von Pyrrolizidin-Alkaloiden und/oder deren N-Oxiden mit einem Chemosorbens, insbesondere einem Ionenaustauscher, z.B. einem Kationenaustauscher auf Basis eines sauren Polystyrolharzes in H<+>-Form, behandelt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine alkanolische Lösung des Extraktes mit dem Chemosorbens bzw. dem Ionenaustauscher behandelt wird, z.B. die durch Extraktion auf einem Bandfilter erhaltene Lösung.
10.
Vorrichtung (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist: ein umlaufendes Filterband (101), mindestens eine Einrichtung (11) zur Bildung einer Maische aus Petasites hybridus und einem flüssigen Medium, mindestens zwei Einrichtungen (14, 15) zum Auftragen von Extraktionsflüssigkeit auf das auf dem Filterband (101) befindliche Pflanzenmaterial, mindestens zwei Auffangeinrichtungen (104, 105) zum Sammeln der abfliessenden Extrakte und eine Einrichtung (173) zur Aufarbeitung des gewonnenen Extraktes.
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