CH694593A5 - Dilatationselement. - Google Patents

Dilatationselement. Download PDF

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CH694593A5
CH694593A5 CH21512000A CH21512000A CH694593A5 CH 694593 A5 CH694593 A5 CH 694593A5 CH 21512000 A CH21512000 A CH 21512000A CH 21512000 A CH21512000 A CH 21512000A CH 694593 A5 CH694593 A5 CH 694593A5
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strip
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CH21512000A
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Schoop Christoph
Schoop Martin
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Schoop & Co Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/15Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs
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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/38Devices for sealing spaces or joints between roof-covering elements

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  • Architecture (AREA)
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Description


  



   Die Erfindung betrifft ein Dilatationselement entsprechend dem Oberbegriff  des Anspruchs 1. 



   Ein solches Dilatationselement ist aus der DE-OS-2 429 430, Fig.  2, (xo-20) bekannt. Hiernach bestehen nur die Randstreifen, die mit  den Enden der benachbarten Profile verbunden werden sollen, aus Blech,  während die übrigen Teile des Dilatationselements in gleicher Weise  wie der Mittelteil aus Kunstgummi gebildet sind. Dieser Kunstgummi  soll Dehnungen und Stauchungen aufnehmen, ohne sich dabei zu verwölben.  Dabei weist jedoch der Kunstgummi an den Rändern des von den Profilen  wegweisenden Teils eine grössere Dicke auf als der Kunstgummi im  Mittelbereich und zwischen den Blechrandstreifen.

   Die Dehnungs- und  Stauch-Bewegungen sind dadurch noch behindert, so dass das Dilatationselement  an diesem Ende verhältnismässig starr ist und es noch zu Verwölbungen  oder Verwerfungen kommen kann, insbesondere auch deswegen, weil das  Kunstgummiteil beim Verlegen in auf die Dachfläche aufgegossenes  Heissbitumen mit etwa 220 DEG C eingebettet wird. 



   Daneben offenbart die DE-OS 2 941 364 (xo-24) ein Dilatationselement,  dessen Randstreifen im Wesentlichen über die ganze Länge des Elements  aus Blech bestehen, wobei also nur der Mittelteil zwischen den Blechrandstreifen  aus Kunstgummi gebildet ist. Der Endbereich des von den Profilen  wegweisenden Teils des Dilatationselements zwischen den Blechrandstreifen  ist hierbei ebenfalls aus Kunstgummi gebildet, in den jedoch eine  Versteifungseinlage einvulkanisiert ist. Dabei ist an dem von den  Profilen wegweisenden Ende des Dilatationselements im Bereich des  Kunstgummiteils mit der Versteifungseinlage praktisch ein Bewegungsnullpunkt  gebildet, weil das Dilatationselement in der Draufsicht quasi U-förmig  ist.

   Die freien Enden des U-Profils bewegen sich mit den die Fuge  bildenden Enden der Metallprofile, während der Bewegungsweg zu dem  entgegengesetzten Ende des Dilatationselements hin    praktisch auf  Null abnimmt, so dass an dem entsprechenden Ende des Dilatationselements  sozusagen ein Bewegungsnullbereich gebildet ist. Dieser Bereich kann  sich als Ganzes in der Dach-ebene beschränkt verformen, wobei die  Bewegungsmöglichkeit durch die Versteifungseinlage begrenzt ist.  Auch hierbei können beim Verlegen mit Heissbitumen wegen der verhältnismässig  starren Ausbildung des Dilatationselements noch Verwölbungen oder  Verwerfungen auftreten. 



   Daher hat man allgemein in der Praxis nach wie vor bekannte Dilatationselemente  (DE-OS 2 429 430, Fig. 1) verwendet, deren Blechteil gabelförmig  ausgebildet ist, deren Blechrandstreifen also an dem von den Profilen  wegweisenden Ende durch ein Blechteil überbrückt sind, so dass das  gabelförmige oder U-förmige Blechteil aus einem einzigen Stück besteht,  wobei nur in dem freien Bereich zwischen den Blechrandstreifen ein  Kunstgummimittelstreifen einvulkanisiert ist. Bei solchen Dilatationselementen  ist am geschlossenen, durch Blech überbrückten Ende ein definierter  Bewegungsnullpunkt gebildet. 



   Das Verlegen der bekannten, im Wesentlichen aus Blech bestehenden  Dilatationselemente gestaltet sich jedoch schwierig, weil während  des Einbaus in das auf die Dachfläche aufgegossene Heissbitumen (etwa  220 DEG C) sich das Blech verwerfen kann, so dass es durch eine zusätzliche  mechanische Befestigung am Dachunterbau verankert werden muss. Die  Verlegung solcher Dilatationselemente war ausserordentlich zeit-  und arbeitsaufwendig: Zunächst muss ein Spengler das Dilatationselement  am Dach befestigen, dann muss durch andere Arbeitskräfte die Wärmedämmung  unter dem Dilatationselement befestigt werden; danach muss der Spengler  das Blech auf die Unterkonstruktion befestigen. Dann muss eine andere  Arbeitskraft den Rest der Wärmedämmung verlegen und die Abdichtung  mit einem Winkelblech und dem Dilatationselement befestigen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Schwierigkeiten  und Nachteile zu überwinden. 



   Dies wird erfindungsgemäss bei einem Dilatationselement nach dem  Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch erreicht, dass einerseits der  Kunstgummi über die ganze Länge des Dehnfugenstreifens gleichbleibende  Dicke hat und dass andererseits der Kunstgummi durch ein Butyl-Elastomer  gebildet ist. 



   Das Butyl-Elastomer hat eine sehr gute Hitze- und Feuerbeständigkeit.  Das von den Dachrand-Profilen wegweisende, über seine ganze Breite  aus Butyl-Elastomer bestehende Teil    des Dilatationselements muss  hiernach nicht notwendigerweise mit Heissbitumen vergossen werden,  sondern es kann auch mit dem darunterliegenden flächigen Bauteil  (Bitumendichtungsbahn, wie Abdichtungsbahn oder Schweissbahn) unmittelbar  durch Einflämmen oder Aufflämmen verbunden werden, indem zwischen  das flächige Bauteil und das grossflächige Butyl-Elastomer-Teil die  Flamme eines Brenners zur Erwärmung dieser beiden Bauteile eingebracht  wird. Damit werden diese beiden Bauteile derart erwärmt und angeschmolzen,  dass beim anschliessenden Andrücken des Butyl-Elastomer-Teils eine  innige, feste und dichte Verbindung, zum Beispiel nach Art einer  Vulkanisierung, entsteht. 



   Auf das so verlegte Dilatationselement kann dann in gleicher Weise  ein zweites flächiges Bauteil, zum Beispiel eine zweite Bitumendichtungsbahn  (Abdichtungs- oder Schweissbahn), aufgebracht werden. 



   Da das aus Butyl-Elastomer bestehende Kunstgummiteil über die ganze  Länge des Dehnfugenstreifens bzw. des Dilatationselements gleichbleibende  Dicke hat, sind auch Verwerfungen oder Verwölbungen beim Einbau und  im eingebauten Zustand weitgehend vermieden. Da sich das grossflächige  Kunstgummiteil einwandfrei mit den benachbarten flächigen Bauteilen  verbindet, ist auch keine mechanische Befestigung mehr zur Verankerung  des Dilatationselements erforderlich, so dass die entsprechenden  Arbeitsgänge eingespart werden. Der Spengler muss das Dilatationselement  nur im Bereich der Enden der Metallprofile befestigen, worauf der  Abdichter das Dilatations-element endgültig und fertig verlegen kann,  ohne dass noch einmal eine Spenglerarbeit notwendig ist. 



   Die Verlegearbeit des Abdichters wird darüberhinaus erleichtert,  weil nicht mehr notwendigerweise mit Heissbitumen hantiert werden  muss. Vielmehr ist nur noch ein Gasbrenner mit einer entsprechenden  Gasversorgung notwendig, um das Teil aus Butyl-Elastomer durch Einflämmen  oder Aufflämmen mit den Abdichtungs- oder Schweissbahnen dicht zu  verbinden. Da das Butyl-Elastomer gegen Erhitzung oder Feuer widerstandsfähig  ist und insbesondere ein entsprechend gutes Brandverhalten aufweist,  ist ein Einflämmen oder Aufflämmen mit einer Brennerflamme ohne Nachteile  möglich. Das Butyl-Elastomer zeigt ausgezeichnete Eigenschaften gegenüber  Ozonangriff und sehr gute Flexibilität bei hohen und auch bei tiefen  Temperaturen bis etwa -40 DEG C. Der Butyl-Werkstoff hat ferner eine  gute allgemeine Beständigkeit gegenüber Chemikalien und auch gegenüber  Wasser und Wasserdampf.

   Der Kurzzeitkontakt mit der offenen Flamme  während der Einbauphase bewirkt keine Beeinträchtigung der Werkstoffeigenschaften.                                             



     Um das von den Blechprofilen wegweisende Ende des Dilatationselements  im Wesentlichen undehnbar und damit zur Verankerung in dem Sandwich-Verbund  noch besser geeignet zu machen, kann an diesem Ende des Dehnfugenstreifens  eine Versteifungseinlage angeordnet sein, die beispielsweise aus  einem Gewebe, Gelege, Vlies oder dergleichen gebildet ist und die  insbesondere aus Glas oder Polyester besteht. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der  schematischen Zeichnung beschrieben: 



   Die Zeichnung zeigt in Schrägansicht ein Dilatationselement 1, das  mit den Enden von Profilen P, insbesondere Metall- oder Blechprofilen,  verbunden ist, um eine Fuge zwischen den Enden dieser Profile zu  überbrücken. Die Profile P sind auf oder an einem mit Bahnen (Bitumendichtungsbahnen)  eingedeckten Flachdach (nicht gezeigt) angeordnet. Insbesondere sind  die Profile P am Rande des Flachdachs abgewinkelt. Sie können auch  mehrfach abgewinkelt sein und kompliziertere Formen als dargestellt  aufweisen. 



   Das Dilatationselement 1 besteht aus einem senkrecht zur Längsrichtung  der Profile P verlaufenden und sich von diesen weg erstreckenden  Dehnfugenstreifen 1, der einen aus Kunstgummi bestehenden, dehnbaren  Mittelteil 3 aufweist. Dieser überbrückt im Bereich der Fuge die  Enden der beiderseits davon liegenden Profile P. Hierzu hat der Dehnfugenstreifen  1 zwei ebene Randstreifen 5 aus Metallblech, die mit den Enden der  Profile P verbunden werden, zum Beispiel durch Löten oder Schweissen,  und die an dem dehnbaren Mittelteil 3 anvulkanisiert sind. Der Vulkanisationsbereich  zwischen den Blechrandstreifen 5 und dem dehnbaren Mittelteil 3 ist  durch gestrichelte Linien gezeigt. 



   In seinem von den Profilen P wegweisenden Teil oder Abschnitt 7 besteht  der Dehnfugenstreifen 1 über seine ganze Breite aus dem gleichen  Kunstgummi wie der einstückig damit ausgebildete Mittelstreifen 3.  Der Mittelstreifen 3 und der Endabschnitt 7 sind also einstückig  hergestellt. Der Abschnitt 7 ist mit den Enden der Randstreifen 5  ebenfalls durch Vulkanisieren verbunden, wie durch gestrichelte Linien  angedeutet ist. Die Randstreifen 5 können in der gleichen Weise wie  die Profile P abgebogen werden, während der Endabschnitt 7 immer  flach und eben bleibt und auf die Dachfläche zu liegen kommt. Der  Kunstgummi hat über die ganze Länge des Dilatationselements oder  Dehnfugenstreifens 1 gleichbleibende Dicke; insbesondere haben also  der Mittelstreifen 3 und der Endabschnitt 7 die gleichen Dicke.

   Das  dehnbare Kunstgummi-Material ist durch ein Butyl-Elastomer gebildet.                                                           



     In dem grossflächigen Abschnitt 7 des Dehnfugenstreifens 1 kann,  je nach Bedarf, eine Versteifungseinlage eingebettet sein, die insbesondere  aus einem Glas- oder Polyestermaterial in Form eines Gewebes, Geleges  oder Vlieses besteht. Hierdurch wird der Abschnitt 7 mehr oder weniger  undehnbar. Im Bereich 8 ist dann keine Versteifungseinlage vorhanden;  somit wird der einen kritischen Bereich bildende Bewegungsnullpunkt  aufgehoben, und der Dehnfugenstreifen bleibt dort elastisch. 



   Die Art der Anwendung und der Verlegung des Dilatationselements 1  wurden in der Beschreibungseinleitung bereits dargestellt.

Claims (5)

1. Dilatationselement zum Überbrücken der Fuge zwischen den Enden von Profilen (P), insbesondere Metallprofilen, die auf einem mit Bahnen, z.B. Bitumendichtungsbahnen, eingedeckten Flachdach angeordnet sind, bestehend aus einem senkrecht zur Längsrichtung der Profile (P) verlaufenden, sich von diesen weg erstreckenden Dehnfugenstreifen (1), der einen aus Kunstgummi bestehenden, dehnbaren Mittelstreifen (3) aufweist, der im Bereich der Fuge die Profilenden überbrückt, und der zwei ebene Randstreifen (5) aus Metallblech aufweist, die mit den Profilenden zu verbinden sind und die an dem dehnbaren Mittelteil (3) durch Vulkanisieren befestigt sind wobei der Dehnfugenstreifen (1) in seinem von den Profilen (P) wegweisenden Teil (7) über seine ganze Breite aus dem gleichen Kunstgummi wie der einstückig damit ausgebildete Mittelstreifen (3)
besteht und mit den Enden der Randstreifen (5) ebenfalls durch Vulkanisieren verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstgummi über die ganze Länge des Dehnfugenstreifens (1) gleichbleibende Dicke hat und dass der Kunstgummi durch ein Butyl-Elastomer gebildet ist.
2. Dilatationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Butyl-Elastomer gegen Erhitzung oder Feuer widerstandsfähig ist.
3. Dehnfugenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Butyl-Elastomer ein Brandverhalten entsprechend DIN 4102-B2 aufweist.
4. Dilatationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstgummi an dem von den Profilen (P) wegweisenden Ende des Dehnfugenstreifens (1) eine Versteifungseinlage aufweist, mit Ausnahme eines kurzen Bereichs (8), der sich von dem Mittelstreifen (3) in den Teil (7) erstreckt.
5.
Dilatationselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungseinlage aus einem Gewebe, Gelege oder Vlies gebildet ist und insbesondere aus Glas oder Polyester besteht.
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