CH694819A5 - Absperrvorrichtung - Google Patents

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CH694819A5 CH01597/00A CH15972000A CH694819A5 CH 694819 A5 CH694819 A5 CH 694819A5 CH 01597/00 A CH01597/00 A CH 01597/00A CH 15972000 A CH15972000 A CH 15972000A CH 694819 A5 CH694819 A5 CH 694819A5
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Description


  



   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absperrvorrichtung für Lüftungsanlagen,  wie sie beispielsweise in Wohnräumen eingesetzt werden. Für Wohnungslüftungen  mit einer gemeinsamen Hauptleitung ist es im Sinne des vorbeugenden  Brandschutzes erforderlich, sowohl bei Überdruckanlagen als auch  bei Unterdruckanlagen eine Anordnung vorzusehen, die ein Ausbreiten  von Feuer und/oder Rauch in andere Geschosse verhindern kann.   Stand der Technik  



   Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Systeme bekannt,  die ein Ausbreiten von Feuer und/oder Rauch zwischen den einzelnen  Geschossen von Gebäuden mit einer gemeinsamen Lüftungshauptleitung  verhindern. Bei Lüftungsleitungen, die in qualifizierten Schächten  verlaufen, die als eigene Brandabschnitte gelten, ist es bekannt,  die durchgehenden Rohrleitungen an den Lüftungsgeräten oder den Ansaugventilen  mit Brandschutzummantelungen zu versehen. Weiterhin ist bekannt,  in diesen Bereichen schmelzlotauslösende, metallische Absperrklappen,  beispielsweise im Lüftungsgerät, vorzusehen. Derartige Systeme erfordern  einen relativ hohen Platzverbrauch beim Einbau in Gebäude. 



     In jüngster Vergangenheit werden hauptsächlich sogenannte Deckenschotts  in den Hauptleitungen eines Gebäudelüftungssystems eingesetzt. Diese  Deckenschotts verschliessen im Brandfalle die Hauptlüftungsleitung  in jedem Stockwerk durch einen chemisch aufschäumenden Absperrschäum.  Die chemisch aufschäumenden Deckenschotts weisen den Vorteil auf,  dass sie wartungsfrei sind und einen geringeren Platzverbrauch als  die oben beschriebenen Systeme aufweisen. Langzeittests für die chemischen  Schäume liegen allerdings noch nicht vor, so dass eine Funktionsbereitschaft  über zehn Jahre hinaus noch nicht nachgewiesen ist. Zusätzlich sind  derartigen Deckenschotts vergleichsweise teuer und lassen ein erneutes  Öffnen der Hauptlüftungsleitung, beispielsweise zum Absaugen von  Rauch nach einem Brand, nicht zu.  Darstellung der Erfindung  



   Der vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem zugrunde,  eine Absperrvorrichtung bereitzustellen, die im Brandfall ein schnelles  und zuverlässiges Verschliessen einer Leitung wirkungsvoll, ohne  das Vorsehen chemischer Aufschäummittel ermöglicht und gleichzeitig  bei geringem Platzverbrauch und preisgünstiger Herstellung prinzipiell  ein erneutes Öffnen der Leitung ermöglicht. 



   Dieses technische Problem wird mit einer Absperrvorrichtung mit den  Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, in einer Rohrleitung  eine Absperrvorrichtung vorzusehen, die durch ein in Durchflussrichtung  angeordnetes Längsrohr und ein dazu quer angeordnetes äusseres Querrohr  gebildet wird, das darin ein drehbares inneres Querrohr aufweist,  das gemeinsam mit dem äusseren Querrohr eine Durchgangsöffnung bildet,  die in einer ersten Stellung des inneren Querrohrs sich entlang der  Durchflussrichtung der Rohrleitung    erstreckt, so dass ein Durchfluss  durch die Rohrleitung möglich ist. Das innere Querrohr ist in dem  äusseren Querrohr so drehbar, dass die Durchgangsöffnung des Längsrohres  von dem inneren Querrohr vollständig verschlossen werden kann, um  ein Ausbreiten von Rauch und/oder Feuer wirkungsvoll zu verhindern.

    Die Innenkontur des äusseren Querrohres entspricht dabei der Aussenkontur  des in dem äusseren Querrohr drehbaren inneren Querrohres, so dass  ein sicheres Verschliessen des Längsrohres gewährleistet ist. Weiterhin  ist eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, über die das drehbare  innere Querrohr in dem äusseren Querrohr aus seiner die Durchgangsöffnung  freigebenden, in seine die Durchgangsöffnung verschliessende Stellung  verschiebbar ist. Das Längsrohr ist dabei luftdicht mit dem äusseren  Querrohr verbunden, so dass ein Entweichen von Rauch oder Qualm an  diesen Nahtstellen nicht möglich ist. 



   Diese erfindungsgemässe Absperrvorrichtung weist den Vorteil auf,  dass mit einem sehr einfachen Aufbau eine wirkungsvolle Absperrvorrichtung  für eine Lüftungsleitung geschaffen wird, so dass im Brandfall das  Längsrohr schnell und zuverlässig verschlossen werden kann, um ein  Ausbreiten von Feuer und/oder Rauch zu verhindern. Das innere in  dem äusseren Querrohr drehbare Querrohr kann die Durchgangsöffnung  dabei schon über sein Eigengewicht verschliessen. Durch den oben  beschriebenen Aufbau der erfindungsgemässen Absperrvorrichtung ist  der Platzbedarf der Absperrvorrichtung der Rohrleitung minimal, so  dass der Einbau derartiger Absperrvorrichtungen nicht behindert wird.

    Zudem weist die oben beschriebene erfindungsgemässe Absperrvorrichtung  den Vorteil auf, dass durch ein Drehen des inneren Querrohres in  dem äusseren Querrohr die Durchgangsöffnung in Durchflussrichtung  des Längsrohres jederzeit wieder geöffnet werden kann, beispielsweise  um Rauch aus einem Wohnraum abzusaugen oder um den normalen Lüftungsbetrieb  wiederaufzunehmen. 



     Vorzugsweise ist das äussere Querrohr sowie der darin drehbare  innere Querrohr mit einer im Wesentlichen zylindrischen Querschnittsform  ausgebildet, wobei das äussere und das innere Querrohr eine Spielpassung  bilden, mit der ggf. kleinere Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden  können.

   Das äussere Querrohr sowie das darin drehbare innere Querrohr  weisen vorzugsweise einen grösseren Durchmesser als das eigentliche  Längsrohr auf, so dass gewährleistet werden kann, dass einerseits  in der die Durchgangsöffnung freigebenden Stellung des drehbaren  inneren Querrohres die Durchgangsöffnung in Durchflussrichtung des  Längsrohres vollständig freigegeben ist, ohne den effektiven Querschnitt  des Längsrohres zu vermindern, und gleichzeitig im Brandfall die  Durchgangsöffnung in Durchflussrichtung des Längsrohres von dem drehbaren  inneren Querrohr in dem äusseren Querrohr vollständig verschlossen  werden kann. 



   Das drehbare innere Querrohr ist vorzugsweise in dem äusseren Querrohr  in seiner die Durchgangsöffnung freigebenden Stellung lösbar fixiert,  so dass die Durchgangsöffnung in Durchflussrichtung des Längsrohres  üblicherweise immer offen ist. Die lösbare Fixierung kann beispielsweise  über ein thermisch lösbares Befestigungselement, wie beispielsweise  ein Kunststoffniet, eine Kunststoffschraube, eine Schmelzlotauslösung  oder ein Bimetall erfolgen. Gleichzeitig ist das in dem äusseren  Querrohr drehbare innere Querrohr allerdings durch eine Betätigungseinrichtung,  wie beispielsweise eine Feder, beaufschlagt, so dass bei einem Versagen  des Befestigungselements das in dem äusseren Querrohr drehbare innere  Querrohr automatisch in seine die Durchgangsöffnung in Durchflussrichtung  des Längsrohres verschliessende Stellung bewegt wird.

   Auf diese Weise  wird ein besonders einfacher und wartungsfreier Absperrmechanismus  für ein Längsrohr realisiert. Zudem ist durch die Verwendung handelsüblicher  Massenartikel eine besonders preisgünstige Herstellung der erfindungsgemässen  Absperrvorrichtung möglich. 



     Vorzugsweise weist die erfindungsgemässe Absperrvorrichtung zumindest  ein Wegbegrenzungselement auf, das an dem drehbaren inneren Querrohr  und/oder dem äusseren Querrohr derart angeordnet ist, so dass eine  Drehbewegung des inneren Querrohres in dem äusseren Querrohr über  die die Durchgangsöffnung verschliessende Stellung hinaus verhindert  wird. Damit kann gewährleistet werden, dass ein definiertes sicheres  Abschliessen der Durchgangsöffnung in dem Längsrohr im Brandfalle  erfolgt. Darüber hinaus wird es bevorzugt, dass die Absperrvorrichtung  weiterhin ein Arretierungselement umfasst, das an dem drehbaren inneren  Querrohr und/oder dem äusseren Querrohr angeordnet ist.

   Dieses Arretierungselement  ist beispielsweise als ein federndes Einschnappelement ausgebildet,  das das in dem äusseren Querrohr drehbare innere Querrohr in seiner  die Durchgangsöffnung verschliessenden Stellung arretiert, sobald  das drehbare innere Querrohr bei Versagen des thermisch lösbaren  Befestigungselements in seine die Durchgangsöffnung verschliessende  Stellung bewegt wurde. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass  sich die Durchgangsöffnung im Brandfall ungewollt wieder öffnet.  Ein sicheres Verschliessen des Längsrohres wird auf diese Weise erreicht.                                                      



   Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird  das drehbare innere Querrohr in dem äusseren Querrohr nicht durch  ein thermisch lösbares Befestigungselement fixiert, sondern wird  durch ein elektronisch steuerbares, lösbares Befestigungselement  gehalten. Dies kann beispielsweise ein Stellmotor oder ein Hubmagnet  sein. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass im Brandfall,  der beispielsweise von einem Brandmelder frühzeitig detektiert wird,  das Längsrohr schnell und frühzeitig verschlossen wird, bevor sich  ein Feuer so weit ausgebreitet hat, dass das Längsrohr selbst so  heiss wird, dass eine thermisch lösbare Befestigungseinrichtung das  drehbare innere Querrohr freigibt.

   Ein elektronisch steuerbares,  lösbares Befestigungselement gewährleistet also,    dass das Längsrohr  schon vor dem Ausbreiten von Rauch oder Qualm rechtzeitig verschlossen  werden kann. Die Betätigung des drehbaren inneren Querrohres kann  dabei entweder, wie in der ersten Ausführungsform beschrieben, über  eine Feder oder ähnliches erfolgen, die Bewegung des drehbaren inneren  Querrohres kann allerdings auch über einen elektromotorischen Antrieb  bzw. einen Magneten erfolgen. 



   Grundsätzlich ist das drehbare innere Querrohr an seinen sich im  Wesentlichen quer zu der Durchflussrichtung des Längsrohres erstreckenden  Enden jeweils durch Deckel luftdicht verschlossen, so dass ein Austreten  des in dem Längsrohr geführten Mediums grundsätzlich nicht möglich  ist. Zudem kann auf diese Weise sichergestellt werden, dass die mechanischen  Teile der Absperrvorrichtung wirkungsvoll vor Verschmutzung oder  Beschädigung von aussen geschützt werden können. 



   Vorzugsweise sind das drehbare innere Querrohr sowie das äussere  Querrohr und das eigentliche Längsrohr aus einem feuerfesten und  hitzebeständigen Material, wie beispielsweise Stahl, gefertigt. Auch  die übrigen Komponenten, wie die Feder, die Befestigungseinrichtungen  der Feder sowie die Wegbegrenzungselemente und Arretierungselemente,  sind vorzugsweise aus Stahl gefertigt. Die einzige Ausnahme hiervon  bildet, wie oben erläutert, das thermisch lösbare Befestigungselement,  das das drehbare innere Querrohr im Normalfall in seiner die Durchgangsöffnung  freigebenden Stellung fixiert, das allerdings im Brandfall definiert  versagt, um die Durchgangsöffnung des Längsrohres zu verschliessen.                                                            



   Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist  der Bereich der Durchgangsöffnungen des Längsrohres innen mit einem  Kunststoffrohr ausgekleidet, so dass durch dieses Kunststoffrohr  verhindert wird, dass das drehbare innere Querrohr in dem äusseren  Querrohr in seine die 



     Durchgangsöffnung verschliessende Stellung bewegt wird. Im Falle  eines Brandes schmilzt das in dem Längsrohr vorgesehene Kunststoffrohr  allerdings, so dass die Durchgangsöffnung durch das in dem äusseren  Querrohr drehbare innere Querrohr verschlossen werden kann. Die Dichtigkeit  des Rohleitungssystems kann auf diese Weise im normalen Betriebszustand  verbessert werden, während gleichzeitig auf das thermisch lösbare  Befestigungselement des drehbaren inneren Querrohres verzichtet werden  kann.  Kurze Beschreibung der Zeichnungen  



   Im Folgenden wird zur Erläuterung und zum besseren Verständnis eine  Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die  beigefügten Zeichnungen näher erläutert und beschrieben. Es zeigen:      Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen  Absperrvorrichtung;     Fig. 2 eine schematische Seitenansicht  der Absperrvorrichtung von Fig. 1, gesehen in Richtung des Pfeils  II in Fig. 1;     Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer  erfindungsgemässen Absperrvorrichtung nach Fig. 1 in der geöffneten  Stellung;     Fig. 4 eine Draufsicht auf die Absperrvorrichtung  nach Fig. 3, gesehen in Richtung des Pfeils IV in Fig. 3;     Fig.  5 eine schematische Seitenansicht der Absperrvorrichtung nach Fig.

    3 in der geschlossenen Stellung; und       Fig. 6 eine Draufsicht  auf die Absperrvorrichtung nach Fig. 5, gesehen in Richtung des Pfeils  VI in Fig. 5.   Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der  Erfindung  



   In den Fig. 1 und 2 ist schematisch der grundsätzliche Aufbau einer  erfindungsgemässen Absperrvorrichtung in Seitenansicht dargestellt.  Ein Längsrohr 3 ist dabei im Wesentlichen durch eine durch den Pfeil  in den Figuren angedeutete Durchflussrichtung definiert. Ein äusseres  Querrohr 1 ist im Wesentlichen senkrecht zu der Durchflussrichtung  des Längsrohres 3 an dieser befestigt. Das äussere Querrohr 1 und  das Längsrohr 3 definieren so eine allseits geöffnete, im Wesentlichen  kreuzförmige Verzweigung. Das bedeutet, in dem in den Fig. 1 und  2 dargestellten Längsrohr 3 ist ein Durchfluss eines Mediums in Durchflussrichtung  möglich, während gleichzeitig (theoretisch) ein Durchfluss eines  Mediums quer zu der Durchflussrichtung des Längsrohres 3 durch das  äussere Querrohr 1 möglich wäre. 



   Fig. 3 ist eine detailliertere Darstellung einer erfindungsgemässen  Absperrvorrichtung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist. Dabei zeigen  Fig. 3 und 4 schematisch eine geöffnete Stellung der erfindungsgemässen  Absperrvorrichtung. Wie bereits in bezug auf Figuren 1 und 2 erläutert,  ist in Fig. 3 das Längsrohr 3 dargestellt, durch das sich quer zu  seiner Durchflussrichtung das äussere Querrohr 1 erstreckt. In dem  zylindrisch ausgebildeten äusseren Querrohr ist drehbar ein inneres  Querrohr 2 mit einer Spielpassung vorgesehen. Das äussere Querrohr  1 sowie das innere Querrohr 2 weisen dabei jeweils einen geschlossenen  Bereich und einen Bereich auf, der eine Öffnung aufweist, die im  Wesentlichen dem Durchmesser des Längsrohres 3 entspricht.

   Dieser  geöffnete Bereich definiert eine Durchgangsöffnung 12 in dem äusseren  Querrohr 1 sowie eine Durchgangsöffnung 13 in dem inneren Querrohr  2. Die Durchgangsöffnungen 12 und 13    sind dabei, wie in Fig. 3  dargestellt, sowohl an einem in der Figur unteren Ende des äusseren  Querrohres 1 und des inneren Querrohres 2 sowie an einem in der Figur  oberen Ende davon angeordnet. Auf diese Weise ist ein Durchfluss  eines Mediums durch das Längsrohr 3 ohne eine Verringerung des Querschnitts  des Längsrohres 3 in Durchflussrichtung möglich. Die Durchgangsöffnungen  12 und 13 entsprechen also jeweils im Wesentlichen dem Durchmesser  des Längsrohres 3.

   Da das äussere Querrohr 1 sowie das darin drehbar  angeordnete innere Querrohr 2 einen grösseren Durchmesser als das  Längsrohr 3 aufweisen, entspricht auch der geschlossene Bereich des  drehbaren inneren Querrohres 2 im Wesentlichen dem Durchmesser des  Längsrohres 3. 



   Wie aus den Darstellungen der Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist zwischen  dem inneren drehbaren Querrohr 2 und dem äusseren Querrohr 1 eine  Feder 5 gespannt, die über Befestigungselement 6 mit dem drehbaren  inneren Querrohr sowie über Befestigungselement 4 mit dem äusseren  Querrohr fest verbunden ist. Die Feder 5 ist dabei so gespannt, dass  sie das drehbare innere Querrohr in dem äusseren Querrohr in eine  Richtung beaufschlagt, die einer Drehung des inneren Querrohres im  Uhrzeigersinn in Fig. 3 entspricht. Weiterhin ist an dem inneren  drehbaren Querrohr ein Anschlag 7 vorgesehen, der bei einer Drehung  des inneren Querrohres 2 in dem äusseren Querrohr 1 mit der Befestigung  4 der Feder 5 an dem äusseren Querrohr 1 in Eingriff gelangen kann.                                                            



   Weiterhin ist an dem drehbaren inneren Querrohr 2 ein Winkel 8 vorgesehen.  An dem äusseren Querrohr 1 ist in einem definierten Abstand zu dem  Winkel 8 in der in Fig. 3 gezeigten Stellung eine Sicherungsfeder  9 angebracht, die bei einer Drehung des drehbaren inneren Querrohres  2 in dem äusseren Querrohr 1 mit dem Winkel 8 in Eingriff gelangen  kann, und das drehbare innere Querrohr 2 so in Bezug zu dem äusseren  Querrohr 1 fixieren kann. 



     Wie in Fig. 4 gezeigt, ist das drehbare innere Querrohr an seinen  sich senkrecht zu der Durchflussrichtung des Längsrohres 3 erstreckenden  Enden jeweils mit einem Deckel 10 verschlossen. 



   Wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, ist das drehbare innere Querrohr  2 in seiner die Durchgangsöffnung 12, 13 freigebenden Stellung über  ein Befestigungselement 15 so mit dem äusseren Querrohr 1 verbunden,  dass eine Drehbewegung des inneren Querrohres 2 aufgrund der Kraft  der Feder 5 verhindert wird. Ein derartiges Befestigungselement 15  kann beispielsweise eine Kunststoffschraube, ein Kunststoffniet,  eine Schmelzlotauslösung oder ein Bimetall sein. Abhängig von den  örtlichen Gegebenheiten, in die die erfindungsgemässe Absperrvorrichtung  einzubauen ist, ist es beispielsweise auch sinnvoll, ein Befestigungselement  15' anstelle des Befestigungselements 15 vorzusehen.

   Im Gegensatz  zu dem Befestigungselement 15 ist das in den Figuren 3 und 4 gestrichelt  dargestellte Befestigungselement 15' direkt in der Durchflussrichtung  der Rohrleitung angeordnet, also direkter im Luftström. 



   Im Falle eines Brandes versagt aufgrund der sich entwickelnden Hitze  das Befestigungselement 15, so dass das drehbare innere Querrohr  2 in dem äusseren Querrohr 1 aufgrund der Kraft der Feder 5 im Uhrzeigersinn  gedreht wird. Die Kraft der Feder 5 dreht das innere Querrohr 2 in  dem äusseren Querrohr 1 dabei so weit, bis der Anschlag 7 an dem  inneren Querrohr mit dem Befestigungselement 4 der Feder 5 an dem  äusseren Querrohr in Eingriff gelangt. Ein Drehen des inneren Querrohres  2 über diesen Punkt hinaus ist also in dem äusseren Querrohr nicht  möglich. Gleichzeitig ist in dieser, in den Figuren 5 und 6 dargestellten  Stellung der Winkel 8 in die Sicherungsfeder 9 eingerastet, so dass  auch ein Zurückdrehen gegen den Uhrzeigersinn des inneren Querrohres  2 in dem äusseren Querrohr 1 verhindert wird. 



     In der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Stellung hat sich der  die Durchgangsöffnung 13 definierende Bereich des inneren Querrohres  2 so weit verschoben, dass dieser nun an dem geschlossenen Bereich  des äusseren Querrohres 1 innen anliegt. Entsprechend hat sich ein  geschlossener Bereich 14 des inneren Querrohres 2 aus seiner parallel  zu dem geschlossenen Bereich des äusseren Querrohres 1 definierten  Stellung in eine Stellung bewegt, in der die Durchgangsöffnung 12  des äusseren Querrohres 1 verschlossen wird. Damit ist ein Durchströmen  eines sich in dem Längsrohr 3 befindlichen Mediums in Durchflussrichtung  nicht mehr möglich. 



   In der in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Ausführungsform der vorliegenden  Erfindung ist das innere Querrohr 2 in der Form eines kreisförmigen  Zylinders ausgebildet, der zwei gegenüberliegende Öffnungen 13 aufweist,  die in der in den Fig. 3 und 5 gezeigten Stellung die Durchgangsöffnung  für das Längsrohr 3 definieren. Es ist allerdings auch möglich, das  innere Querrohr 2 im Wesentlichen in der Form einer halbzylindrischen  Schale auszubilden, so dass nur eine Durchgangsöffnung 13 und ein  geschlossener Bereich 14 definiert sind. Im Gegensatz zu der in den  Figuren 3 bis 5 gezeigten Ausführungsform wird das Längsrohr 3 dabei  nur an einer Stelle und nicht an zwei Stellen gleichzeitig verschlossen.

Claims (9)

1. Absperrvorrichtung, die in einer abzusperrenden Rohrleitung anordenbar ist, mit einem in Durchflussrichtung verlaufenden Längsrohr (3) und einem quer zur Durchflussrichtung in der Rohrleitung zumindest über den gesamten Querschnittsbereich des Längsrohres (3) angeordneten äusseren Querrohr (1), das hermetisch abgedichtet mit dem Längsrohr (3) verbunden ist in seinem sich im Querschnittsbereich des Längsrohres (3) befindenden Bereich zumindest eine in Durchflussrichtung angeordnete Durchgangsöffnung (12) aufweist, die einen Durchfluss durch das Längsrohr (3) ermöglicht, und ein der Innenkontur des äusseren Querrohres (1) entsprechendes darin drehbares inneres Querrohr (2) aufweist, das über eine Betätigungseinrichtung (5) zwischen einer die Durchgangsöffnung (12) freigebenden und einer die Durchgangsöffnung (12)
verschliessenden Stellung verschiebbar ist.
2. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Querrohr (1) und das innere Querrohr (2) eine im Wesentlichen zylindrische Querschnittsform aufweisen.
3. Absperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Querrohr (2) in seiner die Durchgangsöffnung (12) freigebenden Stellung lösbar fixiert ist.
4. Absperrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Querrohr (2) in seiner die Durchgangsöffnung (12) freigebenden Stellung über ein thermisch lösbares Befestigungselement (6) fixiert ist.
5.
Absperrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Querrohr (2) in seiner die Durchgangsöffnung (12) freigebenden Stellung über ein elektronisch steuerbares lösbares Befestigungselement fixiert ist.
6. Absperrvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Querrohr (2) über einen mit einem Brandmelder verbundenen Hubmagneten oder einen Stellmotor betätigbar ist.
7. Absperrvorrichtung einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (5) zumindest eine das innere Querrohr (2) in Richtung seiner die Durchgangsöffnung (12) verschliessenden Stellung beaufschlagende Feder (5) ist.
8.
Absperrvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Querrohr(2) und/oder dem äusseren Querrohr (1) zumindest ein Wegbegrenzungselement (7, 8) vorgesehen ist, das eine Drehbewegung des inneren Querrohres (2) in dem äusseren Querrohr (1) über die die Durchgangsöffnung (12) verschliessende Stellung hinaus verhindert.
9. Absperrvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Querrohr (2) und/oder dem äusseren Querrohr (1) zumindest ein Arretierungselement (9) vorgesehen ist, das das innere Querrohr (2) in seiner die Durchgangsöffnung (12) verschliessenden Stellung lösbar fixiert.
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