CH702951A2 - Vorrichtung für ein schräges Satteldach zum Schutz gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und als Entleerungsvorrichtung sowie ein System zur Inbetriebsetzung derselben. - Google Patents

Vorrichtung für ein schräges Satteldach zum Schutz gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und als Entleerungsvorrichtung sowie ein System zur Inbetriebsetzung derselben. Download PDF

Info

Publication number
CH702951A2
CH702951A2 CH4552011A CH4552011A CH702951A2 CH 702951 A2 CH702951 A2 CH 702951A2 CH 4552011 A CH4552011 A CH 4552011A CH 4552011 A CH4552011 A CH 4552011A CH 702951 A2 CH702951 A2 CH 702951A2
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roof
snow
avalanches
sloping
plates
Prior art date
Application number
CH4552011A
Other languages
English (en)
Inventor
Federico Dal Col
Original Assignee
Dal Col Spa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dal Col Spa filed Critical Dal Col Spa
Publication of CH702951A2 publication Critical patent/CH702951A2/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/42Gratings; Grid-like panels
    • E04C2/421Gratings; Grid-like panels made of bar-like elements, e.g. bars discontinuous in one direction
    • E04C2/422Gratings; Grid-like panels made of bar-like elements, e.g. bars discontinuous in one direction with continuous bars connecting at crossing points of the grid pattern
    • E04C2/423Gratings; Grid-like panels made of bar-like elements, e.g. bars discontinuous in one direction with continuous bars connecting at crossing points of the grid pattern with notches
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/10Snow traps ; Removing snow from roofs; Snow melters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen und Schneeverrutschung und Entleerungsvorrichtung von hoher Steifheit und Tragfähigkeit, bestehend aus Platten in metallischem Gitterrost, in kontinuierlicher und komplanarer Weise nebeneinander angeordnet, von Metallprofilen in «Omega-Ausführung» abgestützt und auf der Dachfläche von schrägen Satteldächern in rechtwinkliger Richtung zur Traufe installiert. Die Tragplatten befestigen, tragen und distanzieren die gitterartige Schutzstruktur von der vorhandenen Bedachung (20, 30). Die Platten (40) sind modular und leicht zusammenzufügen, sowohl in der Breite als auch in der Länge mittels Befestigungssystemen und konventionellen Verbindungen. Dieses System gestattet es, die von der Dachfläche überhängenden, teilweise herausragenden Platten zu installieren, damit Dachtraufen, Blechrinnen, Gehwege der Umgebung, Fenster, Türen, Schutzdächer, Sonnendächer oder andere externe herausragende Elemente, die nicht beschädigt werden oder eine Gefahr für den Menschen bei Schnee- oder Eissturz darstellen können.

Description

[0001] Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und eine Entleerungsvorrichtung für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben. Die Erfindung bezieht sich auf den Hausbau, insbesondere wird sie auf schrägen Satteldächern angebracht. Das Hauptproblem, auf welches sich die Erfindung bezieht, besteht darin, dass die Eis- oder Schneeschichten, die an den Oberflächen haften, dazu neigen, stufenweise zu schmelzen und dies beginnend bei der eigenen Fläche, weil diese Wärme abgibt, leitet oder reflektiert, aufgrund des Druckes der überstehenden Masse. Dieses Phänomen hat als Ergebnis, dass die geschmolzene oder teilweise geschmolzene dünne Schneeschicht die Haftung auf der Fläche selbst verliert, indem sie selbst die Auslagerung der Eismasse provoziert. All dies erweist sich als besonders gefährlich, wenn die besagten Oberflächen besonders geneigt und sehr hoch sind, wie bei Dächern mit einer schrägen Dachfläche, da die Eismassen, die üblicherweise durch Temperaturwechsel oder harten Schnee entstanden sind, sich leicht lösen können und auf Gegenstände und Personen fallen können und dadurch ernste Schäden oder Unfälle verursachen. Es ergeben sich zum Beispiel sehr häufig Beschädigungen der Dachrinnen und der Abflussrohre aufgrund der Schnee- oder Eismassen, die nach dem Anlösen nach unten gleiten und somit die peripheren Metallstrukturen lösen oder deformieren.
[0002] Es existieren zahlreiche, konventionelle Systeme, die unter Schutzvorrichtungen gegen Schnee und Eis für Dächer einzubeziehen sind, die nach herkömmlicher Art zwischen den Lösungen zum Schneestopp und Schneeschmelzen eingruppiert werden können. Die ersten, siehe zum Beispiel die Website www.rasera.com, sind technologisch einfacher, auch als Zubehörteil für die Abstützung und Verankerung einer komplexen Vorrichtung geeignet, sie haben die Aufgabe, das gefährliche Gleiten der Schneeblöcke, die teilweise auch gefroren sind, auf den Dachrinnen und auf den sich darunter befindenden Personen zu blockieren, indem sie den Schnee auf dem Dach zurückhalten, bis er geschmolzen ist oder sich von alleine auflöst. Die zu diesem Zweck einfachsten und üblich verwendeten Vorrichtungen sind Haken, die den Schnee aufhalten. Diese werden üblicherweise von einer Platine aus gebogenem Metall geformt und zwischen den Dachfliesen oder Dachziegeln mit dem unteren, vorstehenden und in der Art einer «Nase» profilierten Ende befestigt. Alternativ verwendet man Metallstangen oder Rohre, parallel zur Traufe, die sich in der Nähe befindet. Für ein sehr kaltes Klima mit starken Schneefällen sind im Handel alternative, begrifflich ähnliche Systeme erhältlich. Sie stellen jedoch echte und eigene, schneebeständige Barrieren dar, mit senkrecht angeordneten metallischen Gittern anstelle der herkömmlichen Rohre, die bei sehr stark geneigten Dächern wirksamer sind, wie sie im Hochgebirge vorkommen. Diese Vorrichtungen gehören zum Zubehör für Dächer, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, die das Problem des Gleitens und Fallens lösen, aber andere Probleme verursachen, wie die Ansammlung und die Kompaktierung des Schnees in der Nähe derselben Vorrichtungen mit einer bemerkenswerten Zunahme der Ladung auf den Tragstrukturen und auch eine Verlangsamung der natürlichen Auflösungszeiten.
[0003] Lösungen für die Schneeschmelze, siehe zum Beispiel die Website www.cappato.net basieren dagegen üblicherweise auf Wärmelieferung um den vorhandenen Schnee oder Eis zu schmelzen, oder um zuvor die Anhaftung oder Bildung zu verhindern. Die am einfachsten anzubringenden Vorrichtungen verwenden Heizleitungen mit Elektroheizungen, die durch eine elektronische Steuerung mit Temperatursonden gesteuert werden.
[0004] Schnee-Schutzsysteme sind daher schon lange bekannt und werden nach herkömmlicher Art verwendet, wie solche mit einzelnem Haken oder mit quer zur Traufe positionierter Stange: viele Hersteller von Bauteilen (zum Beispiel: Riwega srl - ITA) haben dieses Zubehör im Katalog einschliesslich allen Werkzeugen, die für die Montage auf traditionellen Dachfliesen oder Ziegeln sowie auf Wellblech notwendig sind. Als Alternative sind verschiedene Systeme bekannt, die auf Wärmebeitrag für das Schmelzen von Schnee und Eis basieren, oder um die Bildung zu verhindern: Vorrichtungen, die leicht auf dem Markt erhältlich sind, basieren auf Heizleiter an elektrischen Widerständen, die direkt auf der Abdeckung, den Dachrinnen oder Regenrohren in einem gewissen Abstand befestigt sind oder vormontiert für eine einfachere Installation geliefert werden. (Beispiel: ThermalTechnology<®> - ITA; EGS Nelson Heat Trace - USA).
[0005] Als Alternative zur Wärmelieferung in Form von elektrischer Energie, schlagen JP 9 250 212 (Sato) und JP 2009 228 316 (Sato) ein Fertigungs- und Verteilungssystem auf der Warmwasserabdeckung vor, oder JP 2008 175 047 (Kaneko) schlägt die Konvektion von warmer Luft im Innern der Regenrohre vor. JP 2009 002 137 (Fuchigami) schlägt eine Vorrichtung für das Schmelzen von Schnee mittels elektromagnetischen Wellen vor, die in Wärme umgewandelt werden. Andere schlagen gemischte Systeme vor: JP 2003 020 760 (Aoyanagi) weist eine Tragmetallstruktur auf, die über der Abdeckung befestigt ist, die einen Heizleiter enthält und von einer thermoreflektierenden Schutzfolie bedeckt wird, oder JP 3 990 442 (Kidoguchi) schlägt eine Vorrichtung zum Schmelzen von Schnee vor, die in der Abdeckung eine Heizeinrichtung und eine Wellplatte enthält, die das geschmolzene Wasser leiten. JP 2002 235 413 (Noro), JP 2009 235 851 (Akiyama) und RU 2 353 739 (Anpilov) schlagen vor, auf die bereits vorhandene Abdeckung Systeme mit metallischen, gewellten, geprägten und gelochten Platten zu legen, die spezielle Formen haben, um das Schmelzen des Schnees und die lokalisierte Drainage zu erleichtern, auch durch Änderung der ursprünglichen Neigung der Dachfläche. JP 2009 007 812 (Ito) weist ein mechanisches Schneeräumungssystem mittels parallelen, geradlinigen Schienen, die rechtwinklig an der Traufe eines geneigten Daches befestigt sind, in dem die aufgesetzten, flachen Platten, mit einer Guillotinenbewegung gleiten.
[0006] JP 2007 247 288 (Oha) schlägt eine alternative Lösung zur mechanischen Entfernung des Schnees von dem unteren Teil der Dachfläche mittels einer Schnecke mit einer relativen Stützstruktur vor und Mechanismen, die parallel zur Traufe in der Nähe derselben befestigt werden. Der heruntergerutschte und kompakte Schnee in der Nähe der Dachrinne oder das entstandene Eis werden so entfernt und seitlich aus dem Dach herausgefördert.
[0007] Es sind andere, nicht aktive Systeme bekannt. Sie sehen weder mechanische Bewegungen zur Entfernung noch jeglichen Energiebeitrag vor, wie zum Beispiel Elektrizität oder Wärme:
[0008] Die am häufigsten verwendeten Vorrichtungen sind solche, die mittels Netzen und Metallmaschen, die den Schnee blockieren, hergestellt werden. Sie verhindern ein Herunterrutschen und auch die Verdichtung des Schnees. Dies begünstigt ebenfalls das Schmelzen für eine natürliche Drainage und sie heben die gefrorenen Massen von der Bedachung ab, die als Abflussfläche fungiert. JP 2004 308 140 (Ando) zum Beispiel schlägt für sehr grosse geneigte Dächer aus Metallblech, das im Wesentlichen an weiten Bordüren profiliert ist, eine Vorrichtung vor, die aus einer Reihe von Gittern mit Rundeisen aus Metall besteht, ähnlich den nach üblicher Art elektrogeschweissten Netzen, die im Bauwesen mit einem Abstand zwischen den Gliedern verwendet werden, um das Eindringen und die Verstärkung der Schneeblöcke zu verhindern, und die nach den Massen zugeschnitten sind, um den Innenraum vollständig zu verschliessen, und die selbst entlang der Erhebungen des geschwungenen Wellblechs durch Schrauben und profilierte Bügel befestigt werden, indem man diese im Vergleich zu den Ausflussebenen als erhobene Tragprofile verwendet. Als Alternative präsentiert JP 2008 291 532 (Harada) eine Lösung, die die Funktionen der Schneestopp-Barriere und des Schneeverdichtungsschutzes enthält und durch ein flexibles, rautenförmiges Drahtgitter verwirklicht ist, das denen ähnlich ist, die gewöhnlich bei Einzäunungen verwendet werden, wobei eine Metallstruktur mit einem langgestreckten dreieckigen Rahmenabschnitt auf der gesamten Länge der Dachschicht bedeckt und längs des unteren Randes in der Nähe der Traufe befestigt wird. JP 2001 333 523 (Kitamura) schlägt stattdessen ein kontinuierliches, flexibles Drahtgeflecht vor, das im Wesentlichen aus einem aufgerollten, geflochtenen und gedehnten Draht besteht, um ein im Wesentlichen dreidimensionales Netz zu erhalten. Dieses ist auf der Dachschicht ausgebreitet und befestigt, bremst den Schnee und verhindert, dass er abrutscht und sich festsetzt und begünstigt so das Schmelzen des Schnees.
[0009] In der WO 2007 078 248 (Petterson) wird ein System vorgeschlagen, das das Ablösen und Herunterfallen von an Dächern, Mauern, Dachrinnen und Rahmen hängendem Eis und Schnee verhindert, indem diese abgebremst werden oder sich in kleine Stücke, lösen und schmelzen und in Form von Wasser oder Dampf abzufliessen. Die Vorrichtung sieht eine Schicht von im wesentlichen isolierendem Material vor, wie zum Beispiel Polyurethan-Schaumstoff oder Mineralwolle, die auf der zu schützenden Fläche angebracht wird, die zahlreiche Trennelemente, vorzugsweise orthogonal an derselben isolierenden Schicht enthält und trägt, die die Eisschichten oder den gefrorenen Schnee in kleine Teile trennen, die potenziell ungefährlicher sind, die in der Praxis durch die Vermehrung der haftenden Fläche das Trennen schwieriger gestalten.
[0010] In einer möglichen Ausgestaltung ist die Verwendung eines oder mehrerer Netze oder eines feinmaschigen Gitters vorgesehen, die von denselben Trennelementen getragen werden und am Isoliermaterial befestigt werden. Die Trennwände, vorzugsweise orthogonal an derselben isolierenden Schicht, fungieren daher als Abstandshalter zwischen dem Netz und der Fläche. Es ist vor allem vorgesehen, dass die Höhe der Abstandshalter mindestens 1/3 der vorgesehenen Höhe der Schnee- oder Eismasse beträgt. Im Fall, dass die Schnee- oder Eisschicht höher ist, als die Höhe der Abstandshalter und daher das Netz bedeckt, wird dieses in jeder Hinsicht eine in die gefrorene Masse einverleibte Armierung und somit nimmt die Wahrscheinlichkeit des Abrutschens und Fallens ab.
[0011] Es ist deshalb vernünftig, eine bekannte Vorrichtung in Betracht zu ziehen, um zu verhindern, dass sich der Schnee und das Eis von geneigten Dächern und Teilen derselben ablöst und herunterfällt und die keine Wärme- oder Energiezufuhr in Betracht zieht, bestehend aus: (a) einer Reihe von Tragelementen, die als Befestigungen und Abstandshalter von der Bedachung und deren Bestandteilen fungieren, manchmal mit dem Ziel, die Haftfläche des Schnees zu erweitern, oder um sie in kleinere Blöcke zu teilen oder um den Fluss des aufgelösten Wassers zu ermöglichen; (b) einer oder mehreren durchlässigen Schutzschichten, im Wesentlichen in Form eines Netzes oder eines feinmaschigen Gitters, aus irgendeinem Material, wie zum Beispiel, flexible Metallnetze, Netze mit nicht metallischen Maschen oder ganz allgemein Strukturen, die aus gekreuzten Elementen, wie zum Beispiel, Rohren, Drähten, Bindfäden oder Bändern geformt wurden; (c) konventionelle Verbindungssysteme und Anbringung an der Abdeckung mit zum Beispiel Bügeln, Schrauben und Muttern.
[0012] Die vorgeschlagenen Lösungen und Anmerkungen weisen einige Nachteile auf. Allgemein ist zum Beispiel offensichtlich, dass die einzelnen Schneeschutzhaken dazu beitragen, gefährliche Loslösungen zu vermeiden. Sie sind, einfach und schnell in der Montage, sie bewirken jedoch eine bemerkenswerte Schneeansammlung auf der Abdeckung. Dies erhöht die fortschreitende Verdichtung mit Problemen von erhöhten strukturellen Lasten und der Verlangsamung des natürlichen Schmelzens und Abflusses. Die Vorrichtungen mit elektrischen Widerständen oder anderen Methoden für den Wärmebeitrag, verbrauchen dagegen signifikante Energiemengen und erfordern eine Steuerelektronik. Die Vorrichtungen zur mechanischen Entfernung sind notwendigerweise komplex, wenig vielseitig, teuer, sie verbrauchen Energie und weisen die Möglichkeit eines schlechten Betriebs auf.
[0013] Netzsysteme mit Abstandshalterelementen bieten offensichtliche Vorteile, weisen jedoch bei den bekannten Lösungen einige Nachteile auf. Ein erster Nachteil besteht darin, dass sie nicht selbsttragend sind. Sie bestehen aus flexiblen Gliedern oder sie sind nicht recht starr, um das Eigengewicht und die Schneelast mit relevanten Achsenabständen zwischen den Stützen oder den Freischwingern zu tragen. Sie erfordern daher komplexe Tragstrukturen und vielfache Stützen.
[0014] Ein zweites Problem der bekannten Systeme, das am Netz und den Trägern bemerkt wurde, ist sehr eng mit dem ersten verbunden, das wegen der typischen Beschaffenheit der Dachrinnen verursacht wurde, die oft die vorstehende Verlängerung behindert. Zudem behindern sie über derselben Stützstruktur, sei es, dass diese aus Holzträgern oder metallischen Profilen oder jeglichen anderen geradlinigen kontinuierliche Stütze bestehen, die nicht im Betrieb geformt sind, da diese Dachrinnen manchmal einen grösseren oberen Aussenrand als die Ausrichtung mit der Dachschicht aufweisen. Es ist daher notwendig, besonders überstehende Strukturen zu verwirklichen, um das Netz über den Dachrinnen oder auf den Vorbauten zu tragen.
[0015] Ein dritter Nachteil betrifft den vorhandenen leeren Raum, der zwischen der vorhandenen Bedachung und dem darüber liegenden Schutznetz mittels der Abstandshalter besteht. Da diese zahlreich und manchmal von strukturierten Formen sind, um die Schnee- und Eisdichtheit zu begünstigen, siehe WO2007078248 (Petterson), kann man die Füllung und die Verstopfung dieses Raumes überprüfen; sie begünstigen daher nicht den natürlichen Schmelzprozess des Schnees und Eises.
[0016] Ein viertes gegenübergestelltes Problem betrifft das Montageverfahren, das verschiedene Bearbeitungen auf der Baustelle mit zahlreichen Abstütz- und Befestigungsproblemen an der vorhandenen Bedachung vorsieht. Das Netz wird am Ende der Installation ausgebreitet, um die Tragstrukturen zu umgeben oder zu bedecken, die im Werk hergestellt oder aber auf Platten vormontiert wurden, die an der Abdeckung anhaften (WO 2007 078 248). Insbesondere die Montagearbeiten in der Nähe der Dachschichtenden, wie zum Beispiel auf Dachrinnen, Vorbauten oder Projektionselemente, stellen sich als gefährlich für die Installateure heraus, mit erhöhten Unfallrisiken oder erheblichen Zeiten und Kosten für eine angepasste Absicherung derselben Installateure.
[0017] Wenn man all dies berücksichtigt, ist es vernünftig, für Unternehmen in dieser Branche innovative Lösungen zu finden und mindestens die vorgenannten Probleme zu lösen.
[0018] Diese und weitere Ziele resp. Vorteile werden mit der vorliegenden Erfindung gemäss den aus den Patentansprüchen hervorgehenden Merkmalen erreicht, durch Lösung der dargestellten Probleme, mittels einer drainierenden Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen und Schneerutsch. Sie umfasst Platten einer hohen Tragfähigkeit mit einem elektrisch geschmiedeten oder gepressten, strukturellen Gitterrost von modularen Ausmassen, die auf eine kontinuierliche und komplanare Weise zusammengeschoben sind, die von Metallprofilen der Art «omega» abgestützt und auf geneigter Dachschicht im rechten Winkel in Richtung zur Traufe installiert sind. Besagte Profile befestigen, tragen und distanzieren die Schutzstruktur des Gitters von der vorhandenen Bedachung. Die Platten sind sowohl in der Breite als auch in der Länge mit modularen Abmessungen versehen, befestigt mittels Befestigungssystemen und konventionellen Verbindungen wie zum Beispiel Schrauben, Muttern, Klemmen, Klammern und Gewinde. Auch Profile in «Omega-Ausführung» sind mit der Bedachung mittels Schrauben, Bügel, Gewindeplatten oder andere spezifische Verbindungen gemäss der Typologie der vorhandenen Bedachung verbunden. Das Bauplattensystem gestattet es, die Platten freitragend, teilweise aus dem Boden hervorragend, ohne die Abstützung der Profile in «Omega-Ausführung», zu installieren, um Dachrinnen, Blechabdeckungen, Bürgersteige, Fenster, Türen, Vordächer, Sonnendächer oder andere externe Elemente zu schützen, die beschädigt werden können oder eine Gefahr für den Menschen im Falle von Schnee oder Eis darstellen.
[0019] Auf diese Weise werden durch den kreativen Beitrag, dessen Wirkung einen direkten und nicht unbeträchtlichen technischen Fortschritt darstellt, verschiedene bemerkenswerte Ziele erreicht.
[0020] Ein erstes Ziel besteht in der Erhöhung der Steifheit und in der Tragweite der Antirutsch- und Dränschicht, die die Schnee- oder Eismasse trägt, indem das darin enthaltene Eigengewicht beibehalten und die maximal zulässigen Achsenabstände zwischen den Unterstützungsschichten erhöht und dadurch die Verankerungspunkte begrenzt werden.
[0021] Ein zweites Ziel besteht in der Förderung des Schmelzens und der Entwässerung der Schnee- oder Eismassen, die von der Schutzschicht getragen werden und die von den kleinen Schneeblöcken, Eis oder halbgeschmolzenen Schnee, die durch die Maschen der Schutzschicht eindringen, bewirkte Verdichtung zu vermeiden, indem jedes Hindernis, welchem die besagten, kleinen Blöcke im natürlichen Abhang in Richtung auf das niedrigste Ende der schrägen Schicht entgegnen können, beseitigt wird.
[0022] Ein drittes Ziel betrifft eine bequemere, schnellere und weniger riskante Installation der gesamten Vorrichtung auf der Dachschicht, wobei die Befestigungspunkte begrenzt werden und die Vorrichtung schon zur schnelleren Montage vorbereitet in zwei Teilhalbfabrikaten zur Baustelle angeliefert wird: die in starren, durchlässigen, modularen Platten geteilte Antirutsch-Schutzschicht und die einheitlichen Tragstrukturen, die der Baustelle schon nach Mass geschnitten geliefert und eventuell in den Verbindungspunkten gelocht werden.
[0023] Ein viertes Ziel betrifft die Möglichkeit, mit extremer Einfachheit die Vorrichtung in einer hinsichtlich des Profils der Abdeckung zum Teil vorstehenden Weise zu installieren, um die Dachtraufen, Blechrinnen, umlaufende Bürgersteige, Fenster, Türen, Markisen, Sonnendächer oder externe Elemente zu schützen, die beschädigt werden können oder eine Gefahr für den Menschen im Falle eines Schnee- oder Eissturzes darstellen können.
[0024] Ein fünftes Ziel ist es, die Installation der vorstehenden Schutzschichten zu erleichtern d.h. extern an den Rändern der Abdeckung, wie zum Beispiel zum Schutz von Dachrinnen und Regenrohren, indem man Konsolen oder überhängende Träger mit dazugehörigen Bügeln und äusseren Befestigungen entfernt und für die Installateure, die gezwungen sind, auf den Enden der Dachschichten zu arbeiten, die Gefahren begrenzt, auch wenn sie sich auf erheblichen Höhen hinaus beugen, wobei ebenfalls die Kosten für Sicherheitsmassnahmen reduziert werden.
[0025] Ein sechstes Ziel besteht darin, die Vorrichtung vielseitig zu gestalten, sie industrialisierbar und leicht an verschiedene Masse und Beschaffenheiten der Abdeckung anpassbar zu machen.
[0026] Ein weiteres Ziel besteht darin, die Art der Träger in Abhängigkeit der Verfügbarkeit und der Kosten zu variieren, wie zum Beispiel die Möglichkeit, herkömmliche Metallprofile in «Omega-» oder «U-Ausführung», oder als geschlossenes, rechteckiges und rohrförmiges Profil zu verwenden.
[0027] Zusammenfassend haben alle diese Vorteile den beträchtlichen Vorzug, eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und eine Entwässerungsvorrichtung mit hoher Steifheit und Tragfähigkeit zu erlangen, die auch modular verschiebbar und produzierbar, extrem einfach für die Lagerung, den Transport und Montage ist und die es gestattet, Zeit, Kosten und Gefahren für die Installateure, die gezwungen sind, auf den Enden der Dachschichten zu arbeiten und sich auch auf Höhen hinauszubeugen, zu reduzieren. Diese und andere Vorteile gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer Vorzugslösung hervor anhand der beigefügten Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen die: <tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Ansicht einer Standardplatte aus einem strukturierten metallischen Gitterrost; <tb>Fig. 2a)<sep>eine detaillierte axonometrische Ansicht des Gitters aus Fig. 1 mit glatten Querträgern; <tb>Fig. 2b)<sep>eine detaillierte axonometrische Ansicht des Gitters aus Fig. 1 in einer alternativen Version mit gewundenen Vierkant-Querträgern; Fig. 2c) ist eine detaillierte axonometrische Ansicht des Gitters aus Fig. 1in einer alternativen Version mit Querträgern in Stabform mit rechteckigem Querschnitt; <tb>Fig. 3<sep>ist eine Seitenansicht der auf dem Dach mit schräger Dachschicht montierten Erfindung; <tb>Fig. 4<sep>ist eine Vorderansicht des Systems aus Fig. 3; <tb>Fig. 5<sep>ist eine Seitenansicht der auf einer schrägen Dachschicht einer Lagerhalle installierten Erfindung; <tb>Fig. 6<sep>ist eine Seitenansicht des Stützprofils in «Omega-Ausführung» mit dem Befestigungssystem auf Dachverklammerungen aus Blech; <tb>Fig. 7<sep>ist ein Querschnitt der Befestigung aus Fig. 6; <tb>Fig. 8a)<sep>ist ein detaillierter Querschnitt des Befestigungssystems aus Fig. 6, mit Profil in «Omega-Ausführung»; <tb>Fig. 8b)<sep>ist eine Variante aus Fig. 8a), mit U-förmigen Profil; <tb>Fig. 8c)<sep>ist eine Variante aus Fig. 8a), mit einem rechteckigen Rohrprofil.
[0028] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und eine Entwässerungsvorrichtung 1, bestehend aus Bauplatten 40 in Metallgittern, die von Metallprofilen 30 abgestützt sind und mittels geeigneter Verbindungssysteme (Fig. 3, 4, 6, 7, 8a, 8b, 8c) mit der Abdeckung verbunden sind.
[0029] Das Gitterrost-Halbfabrikat 41 (Fig. 1) ist gemäss den standardisierten industriellen Verfahren aus im wesentlichen parallelen Tragstangen aus metallischem Material mit rechteckigem Querschnitt 42 und Verbindungs-Quermetallstangen aus glattem Rundeisen 43a oder alternativ aus glattem oder gewundenem Vierkantprofil 43b oder alternativ aus rechteckigem Profil 43c zusammengesetzt, die untereinander mittels Elektro-Schmiedeverfahren oder Pressverfahren verbunden und mit Umfangsplatte 44 geschnitten und gesäumt wurden, um strukturelle Platten 40 zu erhalten, die leicht transportierbar, bedienbar und montierbar sind. Dies mit einem im Vergleich zur hohen Robustheit (Fig. 2a, 2b, 2c) geringen Gewicht. Ein derartiges Halbfabrikat wird im Bauwesen bereits verwendet, dank der hohen Leistungscharakteristiken des industrialisierten Produktionsverfahrens, der erschwinglichen Kosten, des Ausbleibens von Wartungsarbeiten (wenn sie verzinkt sind), und der hohen Vielseitigkeit der Anwendungen, zum Beispiel für Geländer, Zäune, Skalen, Laufflächen und Einfahrten. In der vorliegenden Anwendung weisen die Platten modulare, leicht einstellbare Breiten- und Längenmasse auf, wie zum Beispiel, aber nicht ausschliesslich, 100 × 100 cm oder 100 × 200 cm. Der Querschnitt der verwendeten Stangen und daher die gesamte Dicke der Platte variiert in Funktion des vorgesehenen Umfangs; in einer möglichen Ausbildung, die sich auf die obengenannten Masse bezieht, kann die Gesamtdicke zum Beispiel, aber nicht ausschliesslich, 5 cm oder 6 cm betragen. Die einzelnen gekreuzten Stäbe 42, 43, die das Gitterrost 41 darstellen, bilden ein rechteckiges oder quadratisches Netz mit Massen von zum Beispiel (nicht ausschliesslich) 10 × 5 cm oder 5 × 5 cm.
[0030] Die besagten Platten 40 sind von Metallprofilen 30 abgestützt, die vorher vorsichtshalber an der schrägen Dachschicht 10 rechtwinklig zur Traufe 20 hin befestigt wurden, mit der doppelten Funktion als Träger und Zwischenstück (Fig. 3, 4). Besagte Profile weisen in der Vorzugsausbildung ein offenes symmetrisches Profil in «Omega-Ausführung» (Fig. 8a) auf, mit einem passenden Querschnitt, um das Eigengewicht der Platten mit der vorgesehenen Schnee- oder Eislast tragen zu können und auch einen geräumigen Platz zwischen dem Gitterrost 41 und der vorhandenen Bedachung 11 freizulassen. Als nicht ausschliessliches Beispiel, können die Masse der Stützprofile in «Omega-», «U-» oder rechteckiger Ausführung, mit einer Dicke von 2 mm oder 3 mm, die an eine Gegend mit einem durchschnittlichen Schneefall angepasst sind, zwischen 60 × 40 mm und 180 × 100 mm variieren. Besagte Profile 30 werden in Abhängigkeit des vorhandenen Abdeckungssystems mittels Bügel und Schrauben oder anderen, konventionellen Verbindungselementen an die Abdeckung befestigt. Im speziellen Fall von Abdeckungen aus metallischem Blech, vorzugsweise in Einbauweise, werden die Profile gelocht oder seitlich mit Ösen versehen, um es der Schraube 32 zu gestatten, in die Bohrung 31 auf der Gewindeplatte 33 einzudringen, welche die Falzverbindung 12 zwischen den Blechen sowohl aus Kupfer, Aluminium, Eisen als auch anderen Materialen oder Metall-Legierungen (Fig. 6, 7, 8a, 8b, 8c) blockiert. Die Ausnutzung der Falzverbindungen erweist sich als besonders vorteilhaft für die Installation der Erfindung, da diese eine korrekte Ausrichtung rechtwinklig zur Traufe hin in der Dachschicht und kompatible Achsenabstände aufweisen mit den Massen der Gitterrost-Platten, wie zum Beispiel, aber nicht ausschliesslich, das Vielfache von 50 cm.
[0031] Die so hergestellte Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen und das Entleerungssystem erfordern wenige Befestigungspunkte und lassen viel Platz zwischen dem Gitterrost und der Bedachung frei und erleichtern so das Schmelzen der Schnee- oder Eismassen; die geradlinigen Träger mit «Omegaprofil» werden ausserdem ohne Kontinuitätslösung rechtwinklig zur Linie der Traufe installiert und erweisen sich dadurch zweckmässig, da sie keinesfalls das Fallen des geschmolzenen oder zum Teil geschmolzenen Schnees, oder der kleinen Schnee- und Eisblöcke behindern, die eventuell zwischen den Maschen des Gitters eindringen.
[0032] Die so hergestellte Vorrichtung gegen Dachlawinen und das Entleerungssystem gestatten es ausserdem, die teilweise aus der Schicht hervorragenden Platten sowohl zur Traufe hin (Fig. 3) als auch seitlich zu installieren. Dank der strukturellen selbsttragenden Eigenschaften der Platten, ist es tatsächlich möglich, die Vorrichtung teilweise überhängend im Verhältnis zum Umfang der Dachschicht zu montieren, mit dem Vorteil, die Traufen, Blechrinnen und Gehwege der Umgebung und andere äussere Elemente der Dachschicht zu schützen, wobei das Montageverfahren und die notwendigen Arbeiten für die Sicherheit der Installateure enorm vereinfacht sowie die Kosten verringert werden.
[0033] Die Montage- und Demontagearbeiten und die Lagerung der Vorrichtung erweisen sich als vereinfacht bei der Lieferung von nur zwei halbfertigen Untersystemen zur Baustelle. Insbesondere nachdem die Metallprofile 30 an der Dachschicht befestigt sind, vorzugsweise schon im Werk vorbereitet und nach Mass geschnitten wurden und in den Verbindungspunkten 31 gelocht und gemäss einem kompatiblen Achsenabstand sowohl mit den Massen der Platten 40 als auch mit dem Befestigungssystem an der Abdeckung distanziert wurden, wie zum Beispiel die Klammern 12 der Bleche 11, geht man zur Anordnung und Befestigung der Platten 40 selbst auf den Profilen 30 vor. Es ist möglich, die Platten sowohl in Längsrichtung als auch Querrichtung zu den Tragprofilen anzuordnen, ausserdem kann man dank der modularen Masse vorteilhaft die beiden Lösungen in Abhängigkeit von dem Achsenabstandes der Stützen oder des eventuell gewünschten Vorsprungs kombinieren. Die Befestigung der Platten auf den Profilen kann mittels konventioneller Verbindungen erfolgen, wie Schrauben mit Muttern oder mit Gewindeplatte, oder aber in einer Vorzugsausbildung mittels einem oberen Sperrbügel und einem unteren Gegenbügel mit Verbindungsschrauben, um die angrenzenden Platten zu blockieren und um sie komplanar und einteilig zu machen.
[0034] Das System kann vorteilhaft auch auf einer schrägen Dachschicht einer industriellen Halle (Fig. 5) angebracht werden, um das Rutschen und die Ansammlung von Schnee in der Nähe der Traufe und der Dachkehle zu vermeiden, was manchmal die Ursache von Wasserinfiltrationen oder Verdunklung von Fenstern und Oberlichtern ist.
Bezugszeichenliste
[0035] <tb>1<sep>Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung für ein schräges Satteldach <tb>10<sep>Dachschicht <tb>11<sep>Bedachung <tb>12<sep>Verklammerung <tb>20<sep>Dachrinne <tb>30<sep>Tragprofil <tb>31<sep>Bohrung oder Öse <tb>32<sep>Schraube <tb>33<sep>Gewindeplatte <tb>40<sep>Gitterrostplatte <tb>41<sep>Halbfertiges Gitterrost <tb>42<sep>Wesentliche, Tragstangen <tb>43a<sep>Querträger <tb>43b<sep>Querträger <tb>43c<sep>Querträger <tb>44<sep>Rand

Claims (12)

1. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben, bestehend aus: (a) Tragelemente, die als Befestigungen fungieren und Abstandshalter von der Bedachung und von deren Bestandteilen; (b) mindestens eine obere Schutzschicht, in Form eines Netzes, Gitters, aus metallischem Material; (c) Befestigungs- und Verbindungsmittel der besagten Tragelemente und mindestens einer durchlässigen Schicht zur Abdeckung, wie Bügel, Schrauben und Muttern, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) aus zahlreichen strukturellen Platten aus metallischem Gitterrost (40, 41) besteht, wobei jede Platte (40, 41) aus im wesentlichen parallelen Tragstangen aus metallischem Material von rechteckigem Querschnitt (42) und orthogonalen Verbindungsstangen aus Metall (43a, 43b, 43c) zusammengesetzt ist, die untereinander mittels Elektroschmiedeverfahren oder Pressen verbunden sind, durch Umfangsplatten geschnitten und gesäumt (44) und von Tragprofilen (30) gelocht und geschnitten oder in den Verbindungspunkten (31) mit Ösen versehen sind.
2. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten im metallischem Gitterrost (40, 41) von Metallprofilen mit «Omegaprofil» (30) abgestützt sind, die an der Abdeckung mit rechtwinkliger Richtung zur Traufe befestigt sind.
3. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die strukturellen Platten in metallischem Gitterrost (40, 41) standardisierte, modulare Masse in der Länge minimal 0,5 m bis maximal 2 m und in der Breite minimal 0,5 m bis maximal 2 m aufweisen.
4. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach den Ansprüchen 1 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass in den strukturellen Platten (40) die einzelnen gekreuzten Stangen (42, 43), die das Gitterrost (41) darstellen, ein quadratisches oder rechteckiges Maschenwerk bilden, welches die Masse von 10 × 5 cm, oder 5 × 5 cm, oder 10 × 10 cm haben kann.
5. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die orthogonalen Verbindungsstangen aus Metall (43a) aus glattem Rundeisen sind.
6. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass besagte orthogonalen Verbindungsstangen aus Metall (43b), aus einem glatten oder gebogenen Vierkantprofil (43b) bestehen.
7. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die orthogonalen Verbindungsstangen aus Metall (43c) aus einem rechteckigen Profil (43c) bestehen.
8. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben, nach den Ansprüchen 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Platten (30) ein rechteckiges Profil haben.
9. Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach’ und ein entsprechendes System zur Inbetriebsetzung derselben nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Tragplatten (30) einen U-förmigen Querschnitt haben.
10. Inbetriebsetzungssystem für eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und entsprechendes Installationssystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) für die schnelle Montage in zwei Halbfabrikaten zur Baustelle geliefert wird, das erste bestehend aus den modularen Platten aus metallischem Gitterrost (40, 41), zugeschnitten und mit Rändern (44) versehen und zum Schutz einem Verzinkungsverfahren unterzogen sind, das zweite bestehend aus Tragplatten (30), eventuell geschnitten und nach Mass gelocht oder in den Verbindungspunkten (31) mit Ösen versehen und in dem die notwendigen Kleineisenwaren für die Befestigungen in Abhängigkeit von der Art der vorhandenen Abdeckung gewählt sind.
11. Inbetriebsetzungssystem für eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und . Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und entsprechendes Installationssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die strukturellen Platten im metallischen Gitterrost teilweise hervorstehend in Vergleich zum Profil der Abdeckung ohne Konsolen, Bügel oder Zusatzstützen installiert sind.
12. Inbetriebsetzungssystem für eine Schutzvorrichtung gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und Entleerungsvorrichtung (1) für ein schräges Satteldach und entsprechendes Installationssystem nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Tragplatten (30) auf metallischen Blechabdeckungen (11) befestigt sind, vorher gelocht oder seitlich mit Ösen versehen sind, um es der Schraube (32) zu ermöglichen, in die Bohrung (31) auf der metallischen Gewindeplatte (33) einzudringen, welche die Verklammerung (12) zwischen den Blechen, bestehend aus Kupfer, Aluminium, Eisen oder anderem Material oder metallischen Legierungen blockiert.
CH4552011A 2010-04-01 2011-03-18 Vorrichtung für ein schräges Satteldach zum Schutz gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und als Entleerungsvorrichtung sowie ein System zur Inbetriebsetzung derselben. CH702951A2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT000051A ITTV20100051A1 (it) 2010-04-01 2010-04-01 Dispositivo anti-caduta, anti-compattamento neve e drenante per tetto a falda inclinata, e relativo sistema di posa in opera.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH702951A2 true CH702951A2 (de) 2011-10-14

Family

ID=42931815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH4552011A CH702951A2 (de) 2010-04-01 2011-03-18 Vorrichtung für ein schräges Satteldach zum Schutz gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und als Entleerungsvorrichtung sowie ein System zur Inbetriebsetzung derselben.

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT509683A3 (de)
CH (1) CH702951A2 (de)
DE (1) DE102011001326A1 (de)
IT (1) ITTV20100051A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2496955C2 (ru) * 2011-12-02 2013-10-27 Юрий Алексеевич Пак Снегоуборщик
AT13924U1 (de) * 2013-06-03 2014-12-15 Gast Ernst R Beschattungsrahmen zur Beschattung von Dachflächen, insbesondere von begehbaren Blechdächern

Family Cites Families (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2322965A (en) * 1941-07-23 1943-06-29 United States Gypsum Co Tread construction
CH506680A (de) * 1970-07-22 1971-04-30 Andermatt Paul Verfahren zum Verhindern von Schnee- und Eisrutschungen von einem Gebäudedach
JP3005467B2 (ja) 1996-03-15 2000-01-31 有限会社ヒロキ 屋根用融雪装置
JP4213848B2 (ja) 2000-05-23 2009-01-21 東京電力株式会社 落雪防止方法および落雪防止装置
JP2002235413A (ja) 2001-02-09 2002-08-23 Matsuo Noro 落雪防止屋根構造
JP2003020760A (ja) 2001-07-06 2003-01-24 Aoyagi:Kk 屋根融雪完全消雪工法
US20040055233A1 (en) * 2002-09-24 2004-03-25 Gregory Showalter Anchor attachment for a roof panel rib
JP3775674B2 (ja) 2003-04-02 2006-05-17 前田板金工業株式会社 落雪・すが漏れ防止装置
SE528794C2 (sv) 2006-01-03 2007-02-20 Isa Wachtmeister Anordning för skydd mot is
JP2007247288A (ja) 2006-03-16 2007-09-27 Asaji Oba 落雪防止雪おろし機
US7914228B2 (en) * 2006-05-17 2011-03-29 Antonio Rapaz Multi-purpose construction module
JP2008175047A (ja) 2006-12-18 2008-07-31 Shinichi Kaneko 雨樋融雪装置
JP2009002137A (ja) 2007-05-24 2009-01-08 Hoshino Sansho:Kk 屋根材および融雪式屋根構造
JP2008291532A (ja) 2007-05-25 2008-12-04 Shinpei Harada 軒先用融雪装置
JP2009007812A (ja) 2007-06-27 2009-01-15 Ito Mitsu Kensetsu:Kk 屋根用除雪装置、およびそれを利用した屋根の除雪方法
RU2353739C1 (ru) 2007-10-17 2009-04-27 Сергей Михайлович Анпилов Устройство для защиты крыши сооружения от образования наледи и засорения водостоков
JP2009228316A (ja) 2008-03-24 2009-10-08 Yane No Koken:Kk 屋根の融雪装置および屋根の融雪方法
JP2009235851A (ja) 2008-03-28 2009-10-15 Mr Roofman:Kk 滑雪屋根材
JP4224121B1 (ja) * 2008-05-16 2009-02-12 有限会社ハウスおじさん 氷雪除去ネット

Also Published As

Publication number Publication date
DE102011001326A1 (de) 2011-10-06
ITTV20100051A1 (it) 2011-10-02
AT509683A2 (de) 2011-10-15
AT509683A3 (de) 2012-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013207827B4 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Solarmodulen und Dach
EP2354368A2 (de) Befestigungsbügel für Wandisolierungen
DE102005061709A1 (de) Solardach-Anordnung sowie Halter für Solarmodule
DE102004057041A1 (de) Dachmontagesystem für Solarmodule
DE102015001891B4 (de) Randeinfassung für Balkon- und Terrassenböden
EP2851477B1 (de) Entwässerungsrinne
DE202008012263U1 (de) Wandverkleidung mit Füllmaterial
DE4418890A1 (de) Unterkonstruktion für zweischalige Dachsysteme
DE2912029A1 (de) Innere vorsatzschalung fuer die senkrechten waende von raeumlichkeiten mit sanitaeren leitungen
EP2163706A2 (de) Wandverkleidung mit Füllmaterial
EP2527763B1 (de) Verkleidungssystem zur Verkleidung einer Gebäudeaussenfläche
CH702951A2 (de) Vorrichtung für ein schräges Satteldach zum Schutz gegen Dachlawinen, Schneeverdichtung und als Entleerungsvorrichtung sowie ein System zur Inbetriebsetzung derselben.
DE202012004135U1 (de) Schneefangvorrichtung für einen Dachaufbau mit Solarmodulen, insbesondere mit Photovoltaikmodulen
DE202007001982U1 (de) Dach für Hochbauten
EP2522928A1 (de) Vorrichtung für die Montage von Aufbauten auf einer flachen Ebene oder einer Ebene mit geringer Neigung
EP0227937B1 (de) Balkon zum nachträglichen Anbringen an ein Gebäude
AT507570A4 (de) Geländer
EP2390436B1 (de) Vorhangfassade mit Dämmung
DE102020102136A1 (de) Solaranlage, Tragvorrichtung und Haltevorrichtung zum Montieren von mindestens einem Solarmodul an einem Träger
AT375998B (de) Schnee- und eisfangvorrichtung
DE2557639A1 (de) Fertighaus
DE102011102379A1 (de) Allseitig justierbarer Fassadenplattenanker
DE102009041730A1 (de) Bügel zur Festlegung zumindest einer Tafel an einem Befestigungsgrund
EP1203184B1 (de) Isoliermantel für elektrofilter
DE1484318A1 (de) Vorgefertigte Bewehrungselemente

Legal Events

Date Code Title Description
AZW Rejection (application)