CH702967A1 - Nordic-walking-Stock mit Puffer. - Google Patents
Nordic-walking-Stock mit Puffer. Download PDFInfo
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Abstract
Beschrieben wird ein Stock, insbesondere Nordic-Walking-Stock mit einem Stockrohr (1), an dessen unterem Ende ein Puffer (2) mit einer Spitze (19) vorgesehen ist, wobei die Spitze (19) und/oder ein unterster Abschnitt einer mit dem Stockrohr (1) befestigten Innenhülse (3) durch eine zentrale Öffnung (18) des Puffers (2) hindurchtretend angeordnet sind, wobei der Puffer (2) in dieser zentralen Öffnung (18) in einer axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei der Puffer (2) in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockrohr (1) festgelegt werden kann. Dieser Stock ist bevorzugtermassen dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (2) eine die Innenhülse (3) umgreifende und auf dieser axial verschieblich gelagerte Aussenhülse (25) umfasst, an welcher ein Rasthebel (4) aussenseitig angelenkt ist, wobei der Rasthebel (4) mit seinem unteren, der Abrollfläche (13) zugewandten Ende (6) an der Aussenhülse (25) angelenkt ist und mit seinem oberen Ende (7) in der festgestellten Position des Puffers (2) das Stockrohr (1) und/oder die Innenhülse (3) wenigstens teilweise formschlüssig umgreift und zum Lösen von der Aussenhülse (25) weggeschwenkt werden kann.
Description
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stock zur Verwendung als Sportgerät, insbesondere als Nordic-Walking Stock, gemäss den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Nordic-Walking Stöcken bekannt, dies nicht zuletzt da sich die Sportart Nordic-Walking bei einer breiten Bevölkerungsschicht einer grossen Beliebtheit erfreut.
[0003] WO 2005/120 281 zeigt einen solchen Nordic-Walking Stock, welcher einen Handgriff mit Schlaufe, ein Stockrohr, eine Stockspitze und im Bereich der Stockspitze einen Gummipuffer umfasst. Die Stockspitze ist dabei in Richtung der Stockachse derart axial verschiebbar, dass sich die Spitze aus der Abrolloberfläche des Gummipuffers erstreckt oder dass die Spitze vollständig eingezogen ist, so dass sich keine Teile der Spitze über die Abrolloberfläche erstrecken. Hierzu wird der Puffer typischerweise um einen bestimmten Winkel um die Stockachse gedreht, axial verschoben und dann wieder um denselben Winkel zurückgedreht. Der Benutzer kann demnach je nach Untergrund die Wahl treffen, ob der Stock mit dem Gummipuffer oder mit der ausgefahrenen Spitze benützt werden soll. Bei einem Waldweg oder einem Feldweg mit gröberen Steinen oder Kies und weichem Untergrund wählt der Benutzer beispielsweise die ausgefahrene Spitze. Bei einer asphaltierten Strasse mit einer harten, üblicherweise ziemlich glatten Oberfläche wählt der Benutzer vorzugsweise den Gummipuffer.
[0004] Die CH 384 148 offenbart eine Schutzvorrichtung für Stockspitzen. Die genannte Schutzvorrichtung ist dabei entlang der Stockachse axial verschiebbar und mit einer Stellschraube oder einem Schnellspanner feststellbar. Dabei kann die Schutzhülse unterschiedliche Positionen einnehmen, nämlich zum Beispiel eine die Stockspitze freigebende oder eine die Stockspitze schützende Position. Die Schutzhülse wird dabei mittels einer Kraft, welche durch die Stellschraube oder den Schnellspanner radial auf den Umfang des Stockrohres aufgebracht wird, kraftschlüssig festgeklemmt.
[0005] Nachteilig bei den Stöcken des Standes der Technik ist allgemein, dass der Wechsel von der Verwendung der Spitze zum Gummipuffer bzw. dem Gummipuffer zur Spitze kompliziert und mühselig ist.
[0006] Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Tatsache, dass viele solche Gummipuffer bei einer grösseren Kraft in axialer Richtung, also in Richtung der Stockachse, sich in axialer Richtung verschieben könnten.
[0007] Zudem sind verstellbare Stockspitzen anfällig auf Verschmutzung. Insbesondere bei nassen Wegen kann sich Schmutz zwischen der Stockspitze und dem Stockrohr ansammeln. Da zwischen Stockspitze und Stockrohr nur geringes Spiel vorgesehen sein sollte, kann das Eindringen von Schmutz eine Bewegung der Stockspitze behindern oder gar verunmöglichen.
[0008] Aus der WO 2008/037 098 ist ein Stock, insbesondere ein Nordic-Walking-Stock bekannt, welcher einen Stockkörper umfasst, an dessen unterem Ende ein Spitzenkörper und ein Puffer vorgesehen sind. Der Puffer ist in einer zum Stockkörper axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert. Der Puffer kann in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockkörper festgelegt werden. Der Spitzenkörper und/oder der unterste Abschnitt des Stockkörpers sind dabei durch eine zentrale Öffnung des Puffers hindurchtretend angeordnet und der Puffer in einer zum Stockkörper in dieser zentralen Öffnung in einer axialen Richtung feststellbar.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Es ist entsprechend Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Puffer für einen Stock, insbesondere für einen Nordic-Walking-Stock, zur Verfügung zu stellen, der es einfach erlaubt, zwischen einer Position mit ausgefahrener Spitze und einer Position mit eingefahrener Spitze umzustellen, welcher keine losen Teile aufweist und bei welchem der Puffer zur Umstellung nicht abgenommen und anschliessend weggeräumt werden muss. Konkret geht es um die Verbesserung eines Puffers oder auch spezieller eines Stockes mit einem Stockrohr, an dessen unterem Ende ein Puffer mit einer Spitze vorgesehen ist, wobei die Spitze und/oder ein unterster Abschnitt einer mit dem Stockrohr befestigten Innenhülse durch eine zentrale Öffnung (in der Lauffläche respektive Abrollfläche) des Puffers hindurchtretend angeordnet sind, wobei der Puffer in dieser zentralen Öffnung in einer axialen Richtung (bezüglich Stockachse) feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei der Puffer in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockrohr respektive Innenhülse festgelegt werden kann. Bei einem solchen Stock respektive Puffer ist erfindungsgemäss der Puffer durch eine die Innenhülse umgreifende und auf dieser axial verschieblich gelagerte Aussenhülse gekennzeichnet, an welcher ein Rasthebel aussenseitig angelenkt ist, wobei der Rasthebel mit seinem unteren, der Abrollfläche zugewandten Ende an der Aussenhülse angelenkt ist und mit seinem oberen Ende in der festgestellten Position des Puffers das Stockrohr und/oder die Innenhülse wenigstens teilweise formschlüssig umgreift und zum Lösen von der Aussenhülse weggeschwenkt werden kann.
[0010] Durch den Formschluss wird eine konstruktive einfache aber möglichst sichere Befestigung gewährleistet, welche kaum schmutzanfällig ist. Durch die aussen liegende Anordnung des Rasthebels kann dieser von Hand ohne weiteres von aussen betätigt werden und ist wenig schmutzanfällig, dies im Gegensatz zu Konstruktionen, bei welchen ein solcher Rasthebel im Inneren der Aussenhülse eingebaut ist. Der Rasthebel kann aber trotzdem im eingeklappten Zustand, das heisst wenn eine der beiden Positionen formschlüssig festgelegt ist, wenigstens teilweise in eine Vertiefung der Aussenhülse eingreifen und beispielsweise wenigstens abschnittsweise, oder sogar vollständig konturbündig zu dieser angeordnet sein. Durch die unten gelegene Drehachse des Rasthebels kann der oben liegende und dem Schmutz kaum ausgesetzte Bereich für den Formschluss eingesetzt werden. Der Formschluss wird dabei zudem gewährleistet, indem das obere Ende des Rasthebels die Innenhülse oder das Stockrohr wenigstens teilweise umgreift.
[0011] Gemäss einer ersten bevorzugten Ausführungsform umgreift der Rasthebel in der festgestellten Position des Puffers (respektive bevorzugt in beiden festgestellten Positionen) die Innenhülse wenigstens teilweise, vorzugsweise dies um mehr als den halben Umfang der Innenhülse. Insbesondere letztere Bauweise ist bevorzugt, da dadurch bei gleichzeitiger Verwendung eines leicht flexiblen (aber nicht elastomeren) Materials für den Rasthebel ein gewissermassen automatisches einschnappen desselben um die Innenhülse konstruktiv sehr einfach realisiert werden kann. So kann der Rasthebel gänzlich ohne Federung und einfach nur durch Anachsung an der Aussenhülse befestigt sein, was die Konstruktion weiter vereinfacht und trotzdem die beiden Positionen optimal festgelegt. An der Innenhülse kann gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform im Umgriffsbereich des Hebels eine wenigstens teilweise umlaufende Erweiterung (im Sinne einer wenigstens teilweise um die Stoekachse umlaufenden Rippe, typischerweise mit einer Breite in axialer Richtung im Bereich von 1-10 mm, vorzugsweise im Bereich von 2-6 mm) und/oder eine wenigstens teilweise umlaufende Vertiefung (im Sinne einer wenigstens teilweise um die Stockachse umlaufenden Nut) vorgesehen sein, an respektive in welche das obere Ende des Rasthebels formschlüssig angreift respektive eingreift. Eine solche Ausführungsform ist weiterhin bevorzugtermassen dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite des oberen Endes des Rasthebels ein Vorsprung in Form eines Anlagebereichs (im Sinne eines nach innen gerichteten Flansches oder einer umlaufenden nach innen gerichteten Rippe, diese kann korrespondierend und angepasst an die oben genannte Rippe an der Innenhülse ausgestaltet sein) an den Umfang der Innenhülse vorgesehen ist und bevorzugt ein in Richtung zur Drehachse (das heisst nach unten) unmittelbar an folgender Hinterschnitt (im Sinne einer bevorzugtermassen wenigstens teilweise umlaufenden Nut) zur Anlage an den Umfang der Erweiterung an der Innenhülse in wenigstens einer festgelegten Position vorgesehen ist.
[0012] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Rasthebels im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse, vorzugsweise also quer zu dieser verlaufend und seitlich davon versetzt, angeordnet ist, und dass vorzugsweise an der Aussenhülse nach aussen vorstehende Lagererweiterungen vorgesehen sind, um diese Drehachse in Achslöchern zu lagern.
[0013] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, dass die Aussenhülse an ihrem unteren Ende einen Pufferaufsatz umfasst, der an der Aussenhülse vorzugsweise lösbar befestigt ist, vorzugsweise unter Zuhilfenahme eines quer zur Stockachse verlaufenden Befestigungsstiftes. Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn dieser Befestigungsstift gleichzeitig als Verdrehsicherung für die Verschiebung der Aussenhülse auf der Innenhülse dient. Dies erleichtert einerseits die Montage, wie dies weiter unten erläutert werden wird, andererseits wird so aber auch die Auswechselbarkeit gewährleistet und die Verdrehsicherung der beiden Elemente relativ zueinander.
[0014] Ganz allgemein werden bevorzugtermassen Innenhülse und Aussenhülse sowie vorzugsweise der Rasthebel aus einem Metall oder einem im Wesentlichen unflexiblen, thermoplastischen Hartkunststoff hergestellt, wie beispielsweise aus Polyethylen, Polycarbonat, Polyamid, ABS, PVC sowie gegebenenfalls faserverstärkten Formen davon. Auch Mehrkomponentenbauteile sind hier möglich (z.B. auch Kombinationen von Metall und Kunststoff). Der Pufferaufsatz besteht bevorzugtermassen aus einem elastomeren Material wie z.B. aus thermoplastischem Elastomer wie z.B. TPE, TPU (TPU = Thermoplastische Elastomere auf Urethanbasis) oder Gummi vulkanisiert, oder er kann aber auch als Zweikomponentenbauteil mit einem Befestigungsbereich aus einem im Wesentlichen unflexiblen Hartkunststoff und mit einem die Abrollfläche bildenden elastomeren Bereich gebildet sein. In die Abrollfläche des Pufferaufsatzes können dabei auch Spikes eingelassen sein, wie sie aus der WO 2006/128 312 bekannt sind. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse in einem oberen Bereich eine axiale Ausnehmung für die Aufnahme und Befestigung des Stockrohres aufweist und in einem unteren Bereich (am unteren Ende) der Innenhülse die Spitze befestigt ist. Ganz generell handelt es sich bevorzugtermassen bei der Spitze um eine separate Spitze aus Metall, insbesondere aus gehärtetem und/oder beschichtetem Metall oder aus Keramik oder einer Kombination derartiger Materialien. Weiterhin ist bevorzugtermassen die Spitze in einer axialen Ausnehmung des unteren Teils der Innenhülse befestigt.
[0015] Die Spitze kann dabei am unteren Bereich der Innenhülse direkt befestigt sein oder aber über ein separates Befestigungselement (beispielsweise aus Metall oder Kunststoff), welches einen oberen Befestigungsstumpf aufweist, der in einer Ausnehmung im unteren Bereich der Innenhülse befestigt ist, und nach unten angrenzend einen bevorzugtermassen nur in Laufrichtung nach vorne und hinten sich erstreckenden Flansch aufweist, vorzugsweise nach unten gefolgt von einem unteren Befestigungsstumpf, in welchem in einer Ausnehmung eine Spitze eingelassen und befestigt ist. Um eine klare Definition der Rotationsposition des Befestigungselementes relativ zur Innenhülse vorzugeben kann dabei vorzugsweise der obere Befestigungsstumpf einen nicht-kreisförmigen Querschnitt aufweisen und entsprechend die Ausnehmung der Innenhülse, in welche der Befestigungsstumpf eingelassen ist, einen korrespondierenden nicht-kreisförmigen Querschnitt.
[0016] Wie bereits weiter oben erwähnt ist bevorzugt, zu verhindern, dass bei einer axialen Verschiebung von Innenhülse relativ zur Aussenhülse sich diese beiden Elemente gleichzeitig auch verdrehen können. Entsprechend sind gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform Mittel vorgesehen, welche bei der axialen Verschiebung der Aussenhülse relativ zur Innenhülse eine Verdrehung dieser beiden Elemente relativ zueinander um die Stockachse verhindern, wobei es sich vorzugsweise bei diesem Mittel um einen quer zur Stockachse verlaufenden Führungsstift handelt, der in eine die axiale Verschiebung nicht aber die Verdrehung erlaubende Führungsausnehmung (respektive Führungsvertiefung) der Innenhülse greift.
[0017] Bevorzugtermassen kann die Aussenhülse relativ zur Innenhülse in zwei Positionen festgelegt werden, es ist aber auch möglich, mehrere, beispielsweise drei verschiedene Positionen vorzusehen. Sind zwei und nur zwei solche Positionen vorgesehen, ist dabei vorzugsweise bei einer oberen Position der Aussenhülse relativ zur Innenhülse die Spitze über die Abrollfläche nach unten hervor stehend, vorzugsweise im Bereich von 2-10 mm hervor stehend, angeordnet, und bei einer unteren Position der Aussenhülse die Spitze nicht über die Abrollfläche hervortretend, wobei sie vorzugsweise in dieser zweiten Position 2-10 mm oberhalb (respektive hinter) der Abrollfläche und im Puffer eingebettet angeordnet ist, und wobei diese beiden Positionen jeweils formschlüssig über den Rasthebel festgelegt sind.
[0018] Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Puffer für einen solchen Stock. Zudem betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Stockes, wie er oben beschrieben wurde, wobei dieses Verfahren bevorzugtermassen dadurch gekennzeichnet ist, dass die Aussenhülse ohne Aufsatz mit Pufferelement auf die Innenhülse aufgeschoben wird, und dass anschliessend der Aufsatz aufgesetzt und mit dem Befestigungsstift an der Aussenhülse befestigt wird, wobei der Befestigungsstift in eine Führungsausnehmung in der Innenhülse eingreift, so dass Innenhülse und Aussenhülse nur noch im durch die Führungsausnehmungen vorgegebenen axialen Bereich verdrehsicher verschieblich sind.
[0019] Gemäss einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse am Stockrohr befestigt wird, vorzugsweise indem das Stockrohr in einer Ausnehmung im oberen Bereich der Innenhülse befestigt wird, wobei die Spitze bevorzugt vermittels eines Befestigungselementes bereits an der Innenhülse befestigt sein kann oder danach an der Innenhülse befestigt werden kann. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0020] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>in unterschiedlichen Darstellungen einen Puffer gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel in der Position, in welcher die Spitze verborgen ist, wobei in a) eine Ansicht in Laufrichtung von hinten, in b) eine Seitenansicht, in c) eine Ansicht in Laufrichtung von vorn, in d) eine Sicht von oben, in e) eine Sicht von unten auf die Abrollfläche, in f) ein Schnitt entlang A-A in Fig. c), in g) ein Schnitt entlang B-B in Fig. b) und in h) eine perspektivische Ansicht gezeigt sind;
<tb>Fig. 2<sep>in unterschiedlichen Darstellungen einen Puffer gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel in der Position, in welcher der Befestigungsmechanismus gelöst ist und die Aussenhülse bereits um einen halben Weg nach oben verschoben ist, wobei in a) eine Ansicht in Laufrichtung von hinten, in b) eine Seitenansicht, in c) eine Ansicht in Laufrichtung von vorn, in d) eine Sicht von oben, in e) eine Sicht von unten auf die Abrollfläche, in f) ein Schnitt entlang C-C in Fig. c), in g) ein Schnitt entlang D-D in Fig. b) und in h) eine perspektivische Ansicht gezeigt sind;
<tb>Fig. 3<sep>in unterschiedlichen Darstellungen einen Puffer gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel in der festgelegten Position, bei welcher die Spitze nach unten über die Abrollfläche hinausragt, wobei in a) eine Seitenansicht, in b) ein Schnitt analog zum Schnitt gemäss Fig. 2f) respektive Fig. 1f) dargestellt ist und in c) ein Schnitt analog zum Schnitt gemäss Fig. 2g) respektive Fig. 1g; und
<tb>Fig. 4<sep>einen Puffer gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei in a) ein Schnitt analog zum Schnitt gemäss Fig. 1f) mit eingefahrener Spitze dargestellt ist, in b) ein Schnitt analog zur Fig. 2g) mit ausgefahrener Spitze und in c) ein Schnitt analog zur Fig. 3b) mit ausgefahrener Spitze dargestellt sind.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0021] In den Fig. 1-3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Stockes respektive eines Puffers einer Konstruktion nach der vorliegenden Erfindung dargestellt. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen dabei in allen dieser Figuren die gleichen Bestandteile. In Fig. 1sind unterschiedliche Ansichten dieses Puffers nach dem ersten Ausführungsbeispiel in jener Position dargestellt, in welcher die Spitze eingefahren ist. In Fig. 2 ist in unterschiedlichen Ansichten die Situation dargestellt, in welcher der Befestigungsmechanismus gelöst ist und die Aussenhülse bereits auf halbem Wege zur freigelegten Spitze verschoben ist. In Fig. 3 sind unterschiedliche Ansichten jener festgelegten Position dargestellt, bei welcher die Spitze über die Abrollfläche hinaus ragt. Wie insbesondere aus Fig. 1ersichtlich umfasst der Puffer eine Innenhülse 2, welche über eine zentrale axiale Ausnehmung 24 verfügt, in welcher das untere Ende eines hier konisch zulaufenden Stockrohres eingepresst und/oder eingeklebt ist. Der obere Bereich dieser Innenhülse 3 bildet gewissermassen eine Manschette, welche das Stockrohr umschliesst. Die Innenhülse 3 verfügt über einen oberen Bereich 37, der diese Manschette bildet und zur Aufnahme des Stockrohres dient, sowie zur Sicherstellung der formschlüssigen Verbindung in den zwei Positionen des Puffers. Zudem folgt nach unten und einstückig mit dem oberen Teil 37 ausgebildet ein unterer Teil 36 der Innenhülse 3. An diesem unteren Teil 36 ist am unteren Ende die eigentliche Spitze 19 aus einem verschleissfesten Material wie z.B. Metall, Hartmetall, Keramik oder einer Kombination aus diesen Materialien befestigt. Dies nicht direkt sondern über ein Befestigungselement 28, welches typischerweise aus Metall oder Hartkunststoff besteht.
[0022] Der untere Bereich 36 der Innenhülse 3 verfügt über eine axiale Ausnehmung, in welcher ein oberer Befestigungsstumpf 29 des Befestigungselementes 28 eingelassen respektive befestigt ist. Dieser Befestigungsstumpf 29 verfügt, wie dies insbesondere anhand der Schnittdarstellungen gemäss Fig. 1f und g erkannt werden kann, um eine in Laufrichtung (Fig. 1f) grössere Breite als quer zur Laufrichtung (Fig. 1g). Auch die Ausnehmung im unteren Teil 36 der Innenhülse ist entsprechend und nicht kreisrund ausgestaltet. Bevorzugtermassen ist dieser obere Befestigungsstumpf 29 ein ursprünglich zylindrischer Bereich seitlich abgeflacht wird. Durch diese nicht-kreisförmige Ausgestaltung des oberen Befestigungsstumpfes 29 wird sichergestellt, dass das Befestigungselement 28 verdrehsicher in der Innenhülse befestigt ist.
[0023] Nach unten anfolgend an den oberen Befestigungsstumpf 29 und einstückig mit diesem ausgebildet folgt ein Flansch 30, der mit seiner Oberseite auf der nach unten gerichteten Endfläche der Innenhülse 3 aufliegt. Dieser Flansch 30 ist dabei nur nach vorne und hinten in Laufrichtung betrachtet ausgebildet (vergleiche Fig. 1f), nicht hingegen in seitlicher Richtung, da die Platzverhältnisse in seitlicher Richtung keinen derartigen Flansch erlauben. Der Flansch 30 erlaubt einerseits einen klaren Anschlagspunkt für die Befestigung des Befestigungselements 28 in der Innenhülse, auf der anderen Seite aber auch einen definierten unteren Anschlagspunkt für die Position, in welcher die Spitze nach unten über die Abrollfläche hinausragt (vergleiche insbesondere die Schnittdarstellung gemäss Fig. 3b).
[0024] Nach unten folgt auf diesen Flansch 30 beim Befestigungselement 28 ein unterer Befestigungsstumpf 35, welcher nach unten gerichtet über eine Ausnehmung 31 verfügt, in welche die eigentliche aus einem harten, wie oben beschriebenen Material bestehende separate Spitze 19 eingepresst oder eingeklebt ist. Der ganze untere Befestigungsstumpf 35 und die Spitze 19 verfügt dabei über eine Querschnittsform, die angepasst ist auf eine in einem Aufsatz 16 respektive dem elastischen Bereich 15 und dem Befestigungsbereich 26 vorgesehene Durchgangsöffnung, so dass bei unterschiedlichen Positionen der Aussenhülse 25 relativ zur Innenhülse 3 die Spitze 19 durch diese Durchgangsöffnung 18 verschoben werden kann.
[0025] Auf dem unteren Bereich 36 der Innenhülse 3 in axialer Richtung verschieblich gelagert ist eine Aussenhülse 25 angeordnet. Auf der Aussenseite dieser Aussenhülse 25 ist ein Rasthebel 4 angelenkt, dies über zwei in Laufrichtung nach hinten angeformte Lagererweiterungen 9 der Aussenhülse 25, welche über zwei fluchtende Achslöcher 10 verfügen. Zwischen diesen beiden Lagererweiterungen 9 ist der Rasthebel 4 befestigt. Zwischen die beiden Lagererweiterungen 9 greift zu diesem Zweck ein verjüngter Bereich 6 des Rasthebels ein, der über eine Durchgangsöffnung verfugt, und durch die beiden Achslöcher 10 und diese Durchgangsöffnung ist eine Drehachse 5, typischerweise ein Metallstift, eingeschoben, sodass der Rasthebel 4 um diese Achse 5 verschwenkbar an der Aussenhülse 25 gelagert ist.
[0026] An seinem oberen Ende verfügt dieser Rasthebel 4 über einen Klammerbereich 7. Mit diesem Klammerbereich 7 umgreift der Rasthebel in der festgelegten Position des Puffers den oberen Teil 37 der Innenhülse 3 in selbsteinrastender Weise. Auf der Innenseite dieses Klammerbereichs 7 gibt es zur genauen Festlegung der formschlüssigen Verbindung in den beiden Positionen einerseits einen Innenseitig um den Umfang angeordneten, sich radial nach innen erweiternden Anlagebereich 22 und einen unmittelbar unterhalb an folgenden Hinterschnitt 23 im Sinne einer analog umlaufenden Nut.
[0027] Die axiale Verschieblichkeit der Aussenhülse ist des Weiteren gewährleistet durch eine im unteren Bereich 36 der Innenhülse 3 vorgesehene Führungsausnehmung 27, die in axialer Richtung länglich ausgebildet ist. In diese Führungsausnehmung 27 greift ein quer verlaufender Führungsstift 17, der in der Aussenhülse 25 befestigt ist, ein. In der unteren Position der Aussenhülse 25, wie sie insbesondere anhand von Fig. 1f erkannt werden kann, liegt dieser Führungsstift 17 am unteren Anschlagspunkt der Führungsausnehmung 27. Auf der anderen Seite greift der Anlagebereich 22 des Hebels 4 von unten formschlüssig an eine umlaufende Rasterweiterung 11 am oberen Bereich 37 der Innenhülse an. Entsprechend wird in der unteren Position der Aussenhülse 25, wie sie in Fig. 1dargestellt ist, die Aussenhülse in dieser Position fixiert, indem der eine Anschlag durch die Relativposition des Führungsstiftes 17 in der Führungsausnehmung 27 am unteren Anschlag gegeben ist, und auf der anderen Seite durch die Anlage des Anlagebereichs 22 an der unteren Fläche der Rasterweiterung 11.
[0028] Auf der Unterseite der Aussenhülse 25 ist bei dieser Bauweise ein lösbarer Aufsatz 16 vorgesehen, so dass je nach Bedürfnissen eine anderer weicherer Pufferbereich aufgesetzt werden kann, beispielsweise können unterschiedliche Härtegrade des Puffers durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet sein.
[0029] Dieser Aufsatz 16 umfasst einen typischerweise aus Hartkunststoff gefertigten Befestigungsbereich 26 sowie einen typischerweise an diesen Bereich 26 angespritzten elastischen Bereich 15, dessen Unterseite die Abrollfläche 13 mit einem Profil 14 bildet. Die Abrollfläche 13 ist hier asymmetrisch ausgestaltet und ist insbesondere in Laufrichtung nach vorne weiter hochgezogen um der Laufbewegung beim Nordic-Walking optimal angepasst zu sein. Die Spitze 19 durchtritt diese Abrollfläche ungefähr im hinteren Drittel. Zudem verfügt die Profilierung über seitliche Erweiterungen 21. Ein solcher Aufsatz 16 wird nun an der Aussenhülse 25 befestigt, indem er auf einen Vorsprung 32 an der Aussenhülse aufgeschoben wird und anschliessend der bereits oben diskutierte Führungsstift 17 seitlich eingeschoben wird. Dieser Führungsstift 17 dient nämlich gleichzeitig auch der Befestigung des Aufsatzes 16, indem der Aufsatz in zwei seitlich angeordneten und um die Aussenhülse greifenden Flügeln desselben zwei fluchtende Durchgangsöffnungen vorgesehen sind, durch welche der Querstift 17 hindurch greift.
[0030] Von der gewissermassen unteren Position der Aussenhülse 25 relativ zur Innenhülse 3 wie in Fig. 1dargestellt, kann ein solcher Puffer in die Position mit ausgefahrener Spitze gemäss Fig. 3 verschoben werden, indem der Hebel 4, wie dies in Fig. 2dargestellt ist, aussen liegend seitlich abgeschwenkt wird, sodass der Anlagebereich 22 die Rasterweitung 11 freigibt. Anschliessend kann die Aussenhülse 25 im Rahmen der Beweglichkeit des Führungsstiftes 17 in der Führungsausnehmung 27 nach oben sukzessive verschoben werden. In Fig. 2 ist dabei eine mittlere Position der axialen Verschiebung der Aussenhülse 25 relativ zur Innenhülse 3 dargestellt.
[0031] In Fig. 3 ist nun die Position dargestellt, in welcher die Aussenhülse 25 an den durch die Ausnehmung 27 respektive den Befestigungsstift 17 vorgegebenen Anschlag der axialen Beweglichkeit geschoben wurde und der Hebel 4 ist wiederum an die Innenhülse angelegt worden und hat die Innenhülse gewissermassen selbsteinrastend umschnappt. In dieser oberen Position der Aussenhülse liegt nun der Anlagebereich 22 oberhalb der Rasterweitung 11 und die Rasterweiterung 11 greift in den Hinterschnitt 23 formschlüssig ein. In dieser zweiten Position definiert also der obere Bereich des Rasthebels 4 eine vollständige formschlüssige Befestigung und der untere Anschlag vorgegeben durch die Führungsausnehmung 27 respektive der Führungsstift 17 ist nicht zwingend erforderlich aber möglich.
[0032] Eine leicht abgewandelte vereinfachte Bauweise eines solchen Puffers ist in Fig. 4dargestellt. Wesentlicher Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist dabei die Ausgestaltung des Befestigungselements 28, ansonsten sind die äussere Erscheinung und die andern Bauteile gleich ausgestaltet wie beim ersten Ausführungsbeispiel und entsprechend bezeichnen auch die Bezugszeichen gleiche Elemente. Das Befestigungselement 28 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als einfacher Stumpf ausgebildet ohne Flansch 30. Auch der obere Befestigungsstumpf 29 verfügt über eine kreisförmige Querschnittsfläche, entsprechend ist das Befestigungselement ein einfacher zu fertigendes weil zylindersymmetrisches Bauteil.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0033]
<tb>1<sep>Stockrohr
<tb>2<sep>Puffer
<tb>3<sep>Innenhülse
<tb>4<sep>Rasthebel
<tb>5<sep>Drehachse von 4
<tb>6<sep>verjüngter Bereich von 4
<tb>7<sep>Klammerbereich von 4
<tb>8<sep>Stockachse
<tb>9<sep>Lagererweiterungen von 25
<tb>10<sep>Achslöcher in 9
<tb>11<sep>Rasterweiterung an 25
<tb>12<sep>Laufrichtung
<tb>13<sep>Abrollfläche
<tb>14<sep>Profil auf 13
<tb>15<sep>elastischer Bereich von 16
<tb>16<sep>Aufsatz
<tb>17<sep>Befestigungsstift für 16 an 25/Führungsstift
<tb>18<sep>Durchgangsöffnung in 16
<tb>19<sep>Spitze
<tb>21<sep>seitliche Erweiterungen von 15
<tb>22<sep>Anlagebereich von 7
<tb>23<sep>Hinterschnitt unterhalb von 22
<tb>24<sep>Ausnehmung in 2 für 1
<tb>25<sep>Aussenhülse
<tb>26<sep>Befestigungsbereich von 16
<tb>27<sep>Führungsausnehmung für 17
<tb>28<sep>Befestigungselement
<tb>29<sep>oberer Befestigungsstumpf von 28
<tb>30<sep>Flansch von 28
<tb>31<sep>Ausnehmung in 28 für 20
<tb>32<sep>Vorsprung
<tb>33<sep>Führungsöffnung in 25 für 3
<tb>34<sep>Verjüngung unterhalb von 11
<tb>35<sep>unterer Befestigungsstumpf von 28 für 20
<tb>36<sep>unterer Bereich von 3
<tb>37<sep>oberer Bereich von 3
Claims (13)
1. Stock, insbesondere Nordic-Walking-Stock mit einem Stockrohr (1), an dessen unterem Ende ein Puffer (2) mit einer Spitze (19) vorgesehen ist, wobei die Spitze (19) und/oder ein unterster Abschnitt (28, 36) einer mit dem Stockrohr (1) befestigten Innenhülse (3) durch eine zentrale Öffnung (18) des Puffers (2) hindurchtretend angeordnet ist, wobei der Puffer (2) in einer zum Stockrohr (1) in dieser zentralen Öffnung (18) axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei der Puffer (2) in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung bezüglich Stockrohr (1) respektive Innenhülse (3) festgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (2) eine die Innenhülse (3) umgreifende und auf dieser axial verschieblich gelagerte Aussenhülse (25) umfasst, an welcher ein Rasthebel (4) aussenseitig angelenkt ist, wobei der Rasthebel (4) mit seinem unteren, der Abrollfläche (13) zugewandten Ende (6) an der Aussenhülse (25) angelenkt ist und mit seinem oberen Ende (7) in der festgestellten Position des Puffers (2) das Stockrohr (1) und/oder die Innenhülse (3) wenigstens teilweise formschlüssig umgreift und zum Lösen von der Aussenhülse (25) weggeschwenkt werden kann.
2. Stock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthebel (4) in der festgestellten Position des Puffers (2) die Innenhülse (3) wenigstens teilweise umgreift, vorzugsweise um mehr als den halben Umfang der Innenhülse (3).
3. Stock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenhülse (3) im Umgriffsbereich des Hebels eine wenigstens teilweise umlaufende Erweiterung (11) und/oder eine wenigstens teilweise umlaufende Vertiefung vorgesehen ist, an respektive in welche das obere Ende (7) des Rasthebels (4) formschlüssig angreift respektive eingreift.
4. Stock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite des oberen Endes (7) des Rasthebels (4) ein Vorsprung in Form eines Anlagebereichs (22) an den Umfang der Innenhülse (3) vorgesehen ist und ein in Richtung zur Drehachse (5) unmittelbar an folgender Hinterschnitt (23) zur Anlage an den Umfang der Erweiterung (11) in wenigstens einer festgelegten Position vorgesehen ist.
5. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (5) des Rasthebels (4) im Wesentlichen senkrecht zur Stockachse (8) angeordnet ist, und dass vorzugsweise an der Aussenhülse (25) nach aussen vorstehende Lagererweiterungen (9) vorgesehen sind, um diese Drehachse in Achslöchern (10) zu lagern.
6. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülse (25) an ihrem unteren Ende einem Pufferaufsatz (16) umfasst, der an der Aussenhülse (25) lösbar befestigt ist, vorzugsweise unter Zuhilfenahme eines quer zur Stockachse (8) verlaufenden Befestigungsstiftes (17) der insbesondere bevorzugtermassen gleichzeitig als Verdrehsicherung für die Verschiebung der Aussenhülse (25) auf der Innenhülse (3) dient.
7. Stock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Innenhülse (6) und Aussenhülse (25) sowie vorzugsweise der Rasthebel (4) aus einem im wesentlichen unflexiblen Hartkunststoff bestehen, und der Pufferaufsatz (16) aus einem elastomeren Material oder aus einem Befestigungsbereich (26) mit einem die Abrollfläche (13) bildenden elastomeren Bereich (15) gebildet ist.
8. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (3) in einem oberen Bereich (37) eine axiale Ausnehmung (24) für die Aufnahme und Befestigung des Stockrohres (1) aufweist und in einem unteren Bereich (36) der Innenhülse (3) die Spitze (19) befestigt ist, wobei es sich vorzugsweise bei der Spitze (19) um eine Spitze aus Metall, insbesondere aus gehärtetem und/oder beschichtetem Metall oder aus Keramik oder einer Kombination derartiger Materialien handelt, und wobei insbesondere vorzugsweise die Spitze (19) in einer axialen Ausnehmung des unteren Teils (36) der Innenhülse (3) befestigt ist.
9. Stock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (19) am unteren Bereich (36) der Innenhülse (3) über ein Befestigungselement (28) befestigt ist, welches einen oberen Befestigungsstumpf (26) aufweist, der in einer Ausnehmung im unteren Bereich (36) befestigt ist, und nach unten angrenzend einen bevorzugtermassen nur in Laufrichtung nach vorne und hinten sich erstreckenden Flansch (30) aufweist nach unten gefolgt von einem unteren Befestigungsstumpf (35) in welchem in einer Ausnehmung (31) eine Spitze (19), bevorzugt aus Metall, insbesondere aus gehärtetem und/oder beschichtetem Metall oder aus Keramik oder einer Kombination derartiger Materialien, eingelassen ist, wobei vorzugsweise der obere Befestigungsstumpf (26) einen nicht-kreisförmigen Querschnitt aufweist.
10. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (17) vorgesehen sind, welche bei der axialen Verschiebung der Aussenhülse (25) relativ zur Innenhülse (3) eine Verdrehung dieser beiden Elemente relativ zueinander um die Stockachse (8) verhindern, wobei es sich vorzugsweise bei diesem Mittel (17) um einen quer zur Stockachse (8) verlaufenden Führungsstift (17) handelt, der in eine die axiale Verschiebung nicht aber die Verdrehung erlaubende Führungsausnehmung (27) der Innenhülse (3) greift.
11. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülse (25) relativ zur Innenhülse (3) in zwei Positionen festgelegt werden kann, wobei bei einer oberen Position der Aussenhülse (25) die Spitze (19) über die Abrollfläche (13) nach unten hervor stehend, vorzugsweise im Bereich von 2-10 mm hervor stehend, angeordnet ist, und wobei bei einer unteren Position der Aussenhülse (25) die Spitze (19) nicht über die Abrollfläche (13) hervortritt, wobei sie vorzugsweise in dieser zweiten Position 2-10 mm oberhalb der Abrollfläche (13) und im Puffer eingebettet angeordnet ist, und wobei diese beiden Positionen jeweils formschlüssig über den Rasthebel (4) festgelegt sind.
12. Puffer für einen Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Spitze (19), wobei die Spitze (19) und/oder ein unterster Abschnitt (28, 36) einer Innenhülse (3) durch eine zentrale Öffnung (18) des Puffers (2) hindurchtretend angeordnet ist, wobei der Puffer (2) in einer zum Stockrohr (1) in dieser zentralen Öffnung (18) axialen Richtung feststellbar verschiebbar gelagert ist, und wobei der Puffer (2) in wenigstens zwei axial verschiedenen Positionen über eine formschlüssige Verbindung festgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer (2) eine die Innenhülse (3) umgreifende und auf dieser axial verschieblich gelagerte Aussenhülse (25) umfasst, an welcher ein Rasthebel (4) aussenseitig angelenkt ist, wobei der Rasthebel (4) mit seinem unteren, der der Abrollfläche (13) zugewandten Ende (6) an der Aussenhülse (25) angelenkt ist und mit seinem oberen Ende (7) in der festgestellten Position des Puffers (2) die Innenhülse (3) wenigstens teilweise formschlüssig umgreift und zum Lösen von der Aussenhülse (25) weggeschwenkt werden kann Verfahren zur Montage eines Stockes nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülse (25) ohne Aufsatz (16) auf die Innenhülse (3) aufgeschoben wird, und dass anschliessend der Aufsatz (16) aufgesetzt und mit dem Befestigungsstift (17) an der Aussenhülse (25) befestigt wird, wobei der Befestigungsstift (17) in eine Führungsausnehmung (27) in der Innenhülse (3) eingreift, so dass Innenhülse (3) und Aussenhülse (25) nur noch im durch die Führungsausnehmungen (27) vorgegebenen axialen Bereich verschieblich sind.
13. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (3) am Stockrohr (1) befestigt wird, vorzugsweise indem das Stockrohr (1) in einer Ausnehmung (24) im oberen Bereich (37) der Innenhülse (3) befestigt wird, wobei die Spitze (19) bevorzugt vermittels eines Befestigungselementes (28) bereits an der Innenhülse (3) befestigt sein kann oder danach an der Innenhülse (3) befestigt werden kann.
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