CH721275A2 - Transportanker für Doppelwände - Google Patents

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CH721275A2 CH001238/2023A CH12382023A CH721275A2 CH 721275 A2 CH721275 A2 CH 721275A2 CH 001238/2023 A CH001238/2023 A CH 001238/2023A CH 12382023 A CH12382023 A CH 12382023A CH 721275 A2 CH721275 A2 CH 721275A2
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Abstract

Offenbart ist ein Transportanker (1) fur Doppelwande, umfassend: einen gebogenen Bugel (2), sich beidseitig an dem Bügel (2) anschliessende, abschnittsweise parallel zueinander verlaufende Bugelschenkel (12), und ein zwischen den Bügelschenkeln (12) angeordneter Druckstab (13) mit einem ersten Ende (3) und einem zweiten Ende (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) ein Vollkörper oder ein Hohlkörper ist, dieser Vollkörper oder Hohlkörper aus einem warmedammenden Material ausgebildet ist, wobei an mindestens einem der beiden Enden (3) (4) des Druckstabs (13) ein Anschlussstuck (14a) vorgesehen ist, dieses Anschlussstuck (14a) mindestens eine Hulse umfasst, diese Hülse das mindestens eine Ende (3) (4) des Druckstabs formschlüssig ummantelt und auf diese Weise der Druckstab (13) direkt oder indirekt mit mindestens einem der beiden Bügelschenkel (12) verbindbar ist.

Description

TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft einen Transportanker für Stahlbetonwände mit zwei voneinander beabstandeten Wandschalen mit einem Bügel, der zum Einhangen von Anschlagmitteln geeignet ist und sich beidseitig daran anschliessende, zumindest abschnittsweise gerade und zueinander parallele Bugelschenkel aufweist, die in Wandschalen einbettbar sind. Zwischen den Bügelschenkeln ist ein Druckstab angeordnet.
STAND DER TECHNIK
[0002] Solche Transportanker sind beispielsweise aus EP 3 640 410 B1, EP 3 029 220 A1 und DE 10 2016 121 271 A1 bekannt.
[0003] Die Transportanker sind Verbindungs- und Anschlagmittel für Doppelwandschalen. Sie sind zwischen zwei Wandschalen einbettbar und ermöglichen dadurch das räumliche Umlagern der Wandschalen. Dies fuhrt zu entsprechenden Anforderungen an die Konstruktion solcher Transportanker insbesondere hinsichtlich der Stabilität. In der Regel wird nach dem Betonieren der ersten Schale im Betonwerk die benötigte Warmedammung auf den frischen Beton eingebracht, um so eine integrierte Wärmeisolation in der Doppelwand zu ermöglichen. Ferner werden in diesem Stadium auch die Bewehrung und der Transportanker in diese erste Schale eingesetzt. Die erste Schale wird mit einer ebenfalls im Betonwerk gefertigten zweiten Schale zur Doppelwand verbunden. Die dann fur den Einsatz auf der Baustelle bereit steht.
[0004] Gegenwärtig beträgt die Dämmstärke der integrierten Warmeisolation bis zu 20 cm, um Warmefluss und damit Energieverlust durch die verbauten Wandschalen möglichst gering zu halten. Der limitierende Faktor ist hierbei der Transportanker, der zwischen den Wandschalen im verbauten Zustand erhalten bleibt und im Vergleich zum Wärmedämmungsmaterial eine unerwünschte Wärmebrücke bildet.
[0005] In der DE 10 2016 121 271 A1 wird ein Druckstab aus dünnwandigem Stahl mit wärmedämmenden Eigenschaften beschrieben, welcher als Hohlkörper ausgebildet ist, und direkt zwischen den Bügelschenkeln angeordnet ist. Der Nachteil von derartigen Druckstäben ist jedoch ein immer noch erheblicher Wärmefluss und ein damit einhergehender Energieverlust, denn die Wärmeleitfähigkeit von Stahl beträgt bis zu 60 W/mK.
[0006] Anderer Stand der Technik verwendet Holz als Druckstab, das zwar im Gegensatz zu Stahl eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit aufweist, jedoch aufgrund der schlechteren Stabilitätseigenschaften ein verhältnismässig grosser Querschnitt von beispielsweise 40 - 60 mm benötigt wird. Ferner ist Holz nur unzureichend beständig betreffend Feuchtigkeit. Der grosse Querschnitt begünstigt das Durchfeuchten.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Mängel des Standes der Technik zu beheben.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Im vorliegenden Zusammenhang ist der Ausdruck, dass ein Ende des Druckstabs mit den Bügelschenkeln ”lösbar gekoppelt„ bzw. eine Hülse mit den Bügelschenkeln ”lösbar verbunden„ ist, so zu verstehen, dass eine anfänglich starre Kopplung bzw. Verbindung aufgrund von entsprechend wirkenden Kräften gelöst wird. Solche Kräfte entstehen in der Regel beim Umlagern der Doppelwände. Nach dem Anheben der Doppelwand verteilt sich die Hakenlast in die Bügelschenkel und den Druckstab. Der Bügelschenkel kann sich Infolge der Stahlspannung frei dehnen.
[0009] Der Bügelschenkel kann entlang des Druckstabes verschiebbar gelagert sein, mit anderen Worten, der Bügelschenkel kann entlang des Druckstabes gleiten. Dieser Effekt kann auch mit einer leichten Heftnaht zwischen Bügelschenkel und Druckstab gelöst werden. Diese Heftnaht reisst bei einer gewissen Stahlspannung im Bügelschenkel und lässt dann ein Gleiten des Bügelschenkels auf dem Druckstab zu.
[0010] Im Sinne der Erfindung ist eine direkte Verbindung vom Druckstab mit den Bügelschenkeln so zu verstehen, dass die Hülse des Anschlussstücks direkt am Bügelschenkel anliegt, sprich mit diesem verbunden ist. Vorzugsweise handelt es sich um eine stoffschlüssige Verbindung.
[0011] Demgegenüber ist eine indirekte Verbindung von Druckstab mit Bügelschenkel so zu verstehen, dass das Anschlussstück ein Kopplungselement aufweist, das mit dem Bügelschenkel verbunden ist. Bei dieser Verbindung handelt es sich um eine kraftschlüssige Verbindung, zum Beispiel eine Klemmverbindung.
[0012] Der Transportanker für Doppelwände umfasst: einen Bügel, sich beidseitig an dem Bügel anschliessende, abschnittsweise parallel zueinander verlaufende Bügelschenkel, und ein zwischen den Bügelschenkeln angeordneter Druckstab mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab ein Vollkörper oder ein Hohlkörper ist, dieser Vollkörper oder Hohlkörper aus einem wärmedämmenden Material ausgebildet ist, wobei an mindestens einem der beiden Enden des Druckstabs ein Anschlussstück vorgesehen ist, dieses Anschlussstück mindestens eine Hülse umfasst, diese Hülse den Druckstab in dessen Längsrichtung formschlüssig ummantelt und auf diese Weise der Druckstab direkt oder indirekt mit mindestens einem der beiden Bügelschenkel verbindbar ist.
[0013] Ein Vorteil dieses Transportankers liegt darin, dass der Druckstab aus wärmedämmendem Material weniger Wärmefluss durch die verbaute Wand erlaubt und dadurch weniger Energie im verbauten Endwerk durch einen solchen Wärmefluss verloren geht. Ein weiterer Vorteil des Transportankers liegt darin, dass die Hülse formschlüssig den Druckstab in dessen Längsrichtung ummantelt.
[0014] Der Druckstab ist in einer bevorzugten Ausführungsform aus einem faserverstärkten Material gefertigt. Dieses faserverstärkte Material ist in der Regel so aufgebaut, dass sein Kern aus unidirektionalen sprich entlang einer Längsachse verlaufende Fasern ausgebildet ist. Die Hülse, die den Druckstab in dessen Längsrichtung formschlüssig ummantelt, verhindert ein Abspalten dieser Fasern oder, anders ausgedrückt, ein Ausfasern bzw. Ausfransen wird vermieden.
[0015] Gemäss einer Ausführungsform wird die Hülse auf den Druckstab aufgepresst, sodass neben der formschlüssigen Verbindung auch eine kraftschlüssige Verbindung von Hülse und Druckstab vorliegt.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist mindestens ein Abschnitt des Bügels, vorzugsweise der Mittenabschnitt aus Edelstahl gefertigt. Ein Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass Edelstahl eine tiefere Wärmeleitfähigkeit hat als üblicher Stahl (Edelstah14-16 W/mK, Stahl 50 W/mK.)
[0017] Gemäss einer Ausführungsform weist das mindestens eine Anschlussstück ferner ein Koppelelement auf und das Koppelement greift in mindestens einen der beiden Bügelschenkel ein. Ein Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass durch die Koppelung, welche eine kraftschlüssige und keine stoffschlüssige Verbindung darstellt, zwischen Druckstab und Bügelschenkeln ein Gleiten erlaubt wird.
[0018] Gemäss einer Ausführungsform ist das mindestens eine Ende des Druckstabs mittels der Hülse direkt mit dem mindestens einen der beiden Bügelschenkel stoffschlüssig, beispielsweise mittels Schweissen verbunden.
[0019] Gemäss einer Ausführungsform weist der Druckstab eine Wärmeleitfähigkeit von 0.2 W/mK - 10 W/mK, bevorzugt 1 W/mK - 2 W/mK, auf.
[0020] Gemäss einer Ausführungsform besteht der Druckstab aus einem faserverstärkten Material, wobei die Fasern in der der Längsrichtung der Druckstabachse verlaufen. Diese Fasern sind in einer Matrix aus Harz, Kunststoff oder Karbon eingebettet sein. Man spricht hier von einem unidirektionalen Faserverlauf. Ein solches Material bildet den Kern. Eine Ummantelung dieses Kerns kann auch aus einem anderen Material oder anders orientierter Faser vorgesehen sein. Solche Materialien gewährleisten eine hohe Stabilität des Druckstabs auch bei vergleichsweise geringen Querschnitten. Ferner ist die geringe Wärmeleitfähigkeit eines solchen Materials, was eine Wärmebrückenbildung verhindert, ein Vorteil.
[0021] Gemäss einer Ausführungsform umfasst der Druckstab mindestens eines der folgenden Materialien: Glasfaserkunststoff (GfK), Basaltfaserkunststoff (BfK), Carbonfaserkunststoff (CfK).
[0022] Gemäss einer Ausführungsform umfasst der Druckstab Polyamid PA6 30% GfK. Dieser Werkstoff kann spritzgegossen werden, was eine kostengünstige Herstellung des Druckstabs ermöglicht. Die Wärmeleitfähigkeit liegt mit 0.23 W/mK günstig.
[0023] Gemäss einer Ausführungsform ist der Transportanker zum Versetzen von Stahlbetonwänden mit zwei voneinander beanstandeten Wandschalen ausgelegt, der Bügel umfasst einen gebogenen Mittenabschnitt, der zum Einhängen von Anschlagmitteln ausgelegt ist. Die Bügelschenkel sind in den Wandschalen einbettbar, wobei nach dem Versetzen der Wand der Mittenabschnitt des Bügels durchtrennt wird um einen unerwünschten Wärmefluss zu verhindern.
[0024] Gemäss einer Ausführungsform ist der Druckstab einstückig, vorzugsweise mit einem runden Querschnitt ausgestaltet. Dieser Querschnitt weist einen Durchmesser von 20 mm bis 30 mm, vorzugsweise 25 mm - 30 mm auf.
[0025] Gemäss einer Ausführungsform ist zwischen den Bügelschenkel ein Fixierungsstab vorgesehen, welcher parallel zum Druckstab verläuft. Ein Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass die parallele Ausrichtung der Bügelschenkel verbessert werden kann.
[0026] Gemäss einer Ausführungsform ist an mindestens einem der beiden Enden des Fixierungsstabs ein Verbindungsstück vorgesehen, dieses Verbindungsstück umhüllt das Ende des Fixierungsstabs, liegt vorzugsweise formschlüssig an. Auf diese Weise ist der Fixierungsstab mit mindestens einem der beiden Bügelschenkel, in der Regel stoffschlüssig verbindbar.
[0027] Gemäss einer Ausführungsform ist der Fixierungsstab aus einem wärmedämmenden Material, beispielweise das gleiche Material wie es für den Druckstab zum Einsatz kommt, ausgebildet.
[0028] Gemäss einer Ausführungsform weist der Fixierungsstab eine Wärmeleitfähigkeit von 0.2 W/mK - 10 W/mK, bevorzugt 1 W/mK - 2 W/mK, auf.
ERLÄUTERUNG ZU DEN FIGUREN
[0029] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 unter a.) eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer ersten Ausführungsform; unter b.) eine perspektivische Ansicht auf den Druckstab verbunden mit einem Anschlussstück (oben), eine perspektivische Ansicht auf eine erste Ausführungsvariante eines Anschlussstücks (Mitte), sowie Fixierungsstab mit Verbindungsstück (unten links) und ein Verbindungsstück des Fixierungsstabes (unten rechts); Fig. 2 unter a). eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker mit einer zweiten Ausführungsvariante eines Anschlussstücks; unter b.) eine perspektivische Ansicht auf das Anschlussstück gemäss der zweiten Ausführungsvariante; Fig. 3 unter a). eine Ansicht von Vorne auf den Transportanker in einer zweiten Ausführungsform und eines Anschlussstücks gemäss einer dritten Ausführungsvariante; unter b.) eine Seitenansicht auf den Transportanker in der zweiten Ausführungsform und eines Anschlussstücks gemäss einer dritten Ausführungsvariante; Fig. 4 zwei perspektivische Ansichten auf eine vierte Ausführungsvariante eines Anschlussstücks; Fig. 5 zwei perspektivische Ansichten auf eine fünfte Ausführungsvariante eines Anschlussstücks.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0030] In Fig. 1 ist unter a.) eine erste Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht von Vorne abgebildet. Der Transportanker 1 umfasst einen Bügel 2 mit einem Mittenabschnitt 11 und zwei Bügelschenkel 12. Der Mittenabschnitt 11 ist dazu eingerichtet, Anschlagmittel, beispielsweise einen Kranhaken (in Fig. 1 nicht sichtbar) aufzunehmen. Die beiden zueinander parallelen Bügelschenkel 12 sind in zwei voneinander beanstandeten Wandschalen fixiert (in Fig. 1 sind diese Wandschalen nicht dargestellt). In dieser Ausführungsform besteht der Bügel 2 aus dem Mittenabschnitt 11, umfassend ein mittleres, gebogenes Teil und zwei jeweils einem Ende des Mittenabschnitts 11 anschliessende Seitenteile 10. Der Bügel 2 kann eines der folgenden Materialien umfassen: Stahl, Edelstahl und Gussmaterial.
[0031] Der Mittenabschnitt 11 und die zwei anschliessenden Seitenteile 10 könnten ohne Weiteres auch einstückig ausgestaltet sein.
[0032] Die beiden Bügelschenkeln 12 schliessen an dem Bügel 2 an und sind in der vorliegenden Ausführungsform gerade und parallel zu einander verlaufend ausgebildet. Ein Druckstab 13 verläuft zwischen den beiden Bügelschenkeln 12 an deren oberen Ende am Übergang zum Bügel 2. Die Bügelschenkel 12 können eines der folgenden Materialien umfassen: Stahl, Edelstahl und Gussmaterial.
[0033] Der Druckstab 13 kann einen runden, ovalen, rechteckigen, und/oder quadratischen Querschnitt besitzen. Der Druckstab 13 kann als Vollkörper oder als Hohlkörper ausgestaltet sein. In der gezeigten Ausführungsform ist es ein runder Querschnitt. Der Querschnitt kann auch oval sein.
[0034] Der Druckstab 13 ist mit den Bügelschenkeln 12 lösbar gekoppelt, damit unter Zug die beiden Bügelschenkel 12 entlang des Druckstabs 13 gleiten können. An mindestens einem Ende des Druckstabs 13 ist ein Anschlussstück 14a für den jeweiligen Bügelschenkel 12 angeordnet, welches den Druckstab 13 in dessen Längsrichtung mit Hülse 15 formschlüssig ummantelt. Das Anschlussstück 14a kann mindestens eines der folgenden Materialien umfassen: Stahl, Edelstahl und Gussmaterial.
[0035] Zwischen den Bügelschenkeln 12 ist im Bereich von deren unteren freien Enden eine Querverbindung vorgesehen. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Fixierungsstab 18, welcher parallel zum Druckstab 13 verläuft und welcher vorzugsweise auch aus einem wärmedämmenden Material gefertigt ist und an den Bügelschenkeln 12 im Bereich von deren unteren freien Enden mittels Verbindungsstücken 19 umfassend einer Umhüllung, vorzugsweise angeschweisst ist. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Fixierungsstab 18, welcher die beiden Bügelschenkel 12 nicht überragt. Dieser Fixierungsstab 18 ist verglichen mit dem Druckstab 13 bezogen auf seinen Durchmesser dünner ausgeführt.
[0036] In Fig.1 sind unter b.)einzelne Bestandteile der ersten Ausführungsform des Transportankers 1 dargestellt. Sichtbar ist zuoberst der Druckstab 13, mit einem Anschlussstück 14a in einer ersten Ausführungsvariante umfassend eine Hülse 15 und ein im wesentlichen U-förmiges Anschlusselement 16a. Die Hülse 15 umgreift ein Ende des Druckstabs 13 in Längsrichtung formschlüssig. Dargestellt ist ferner in der Mitte ein Anschlussstück 14a in der beschriebenen U-förmigen Ausführungsvariante.
[0037] Das Anschlussstück 14a umfasst, neben der Hülse 15 ein sogenanntes Koppelement 16a in einer ersten Ausführungsvariante, welches in den Bügelschenkel 12 eingreift. In der gezeigten Ausführungsvariante ist das Anschlussstück einstückig ausgebildet und umfasst die Hülse 15 sowie das Koppelement 16a, welches den Druckstab 13 mit den Bügelschenkeln 12 verbindet. Das Koppelement 16a bildet eine Gleitfläche F zum Bügelschenkel. Das Koppelelement 16a ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, umfassend zwei Schenkel 114 und ein zwischen diesen beiden Schenkeln 114 und im rechten Winkel zu den beiden Schenkeln 114 verlaufenden Mittelstück 115. Die Schenkel 114 und das Mittelstück 115 bilden die Gleitfläche F. Der Abstand zwischen den beiden Schenkel 114 ist so gewählt das die Bügelschenkel 12 aufgenommen werden d.h. die beiden Schenkel 114 berühren.
[0038] Unten links ist eine Querverbindung umfassend eines Fixierungsstabs 18 sowie Verbindungsstücken 19, die an den Enden des Fixierungsstabs 18 angebracht sind, dargestellt. Unten rechts ist ein einzelnes Verbindungsstück 19 für den Fixierungsstab 18 dargestellt.
[0039] Fig.2 zeigt unter a.)den erfindungsgemässen Transportanker 1 in einer Ansicht von vorne. Der Unterschied zu Figur 1 liegt im Koppelelement 16b des Anschlussstücks 14b. Das Koppelelement 16b hat im Vergleich zum Koppelelement 16a ein leicht abgeänderte U-Form.
[0040] Fig.2 zeigt unter b.)in Vorder- und Hinteransicht das Anschlussstück gemäss der zweiten Ausführungsvariante umfassend das Koppelelement 16b in der leicht abgeänderten U-Form.
[0041] Fig.3 zeigt unter a.)eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1 in einer Ansicht von vorne. Eigenschaften der ersten Ausführungsform lassen wie oben beschrieben auf die zweite Ausführungsform übertragen. Der Unterschied zur ersten Ausführungsform liegt im Anschlussstück 14b, welches nur eine Hülse 15c umfasst. Diese Hülse 15c ist direkt mit den Bügelschenkeln 12 stoffschlüssig verbunden. In der gezeigten Ausführungsform ist diese Hülse 15c angeschweisst. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass der Druckstab zusätzlich zum Formschluss auch kraftschlüssig in die Hülse 15c gepresst wird. Diese Eigenschaft wäre ohne weiteres auch für die erste Ausführungsform denkbar.
[0042] Fig.3 zeigt unter b.)eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Transportankers 1. Sichtbar ist der mit Anschlussstück 14c an die Bügelschenkel 12 angeschweisste Druckstab 13 und der mit Verbindungsstück 19 an die Bügelschenkel 12 angeschweisste Fixierungsstab 18.
[0043] Fig.4zeigt eine Vorder- und Hinteransicht auf das Anschlussstück 14d gemäss einer vierten Ausführungsvariante. Der Unterschied zu den vorigen Ausführungsvarianten liegt im Koppelelement 16d, welches eine schalenförmige Stirnwandung 116 aufweist. Auch hier umschliesst die schalenförmige Stirnwandung 116 den jeweiligen Bügelschenkel 12 teilweise, und eine Gleitfläche F. Zwischen der schalenförmigen Stirnwandung 116 und der Hülse 15 ist eine zusätzliche Mittelwandung 17 vorgesehen, die eine stabile Verbindung zwischen der Hülse 15 und der schalenförmigen Stirnwandung 116 ermöglicht.
[0044] Fig.5zeigt eine Vorder- und Hinteransicht auf ein Anschlussstück 14e gemäss einer fünften Ausführungsvariante. Die Koppelelement 16d ist wie auch schon bei der ersten und zweiten Ausführungsvariante von Fig. 2 U-förmig. Der Unterschied zu den vorigen Ausführungsvarianten liegt in der Hülse 15a, die einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Auch hier liegt die Hülse 15a formschlüssig an den Druckstab 13 an, wobei der hier Druckstab 13, in diesem Fall, ebenfalls einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0045] 1 Transportanker 2 Bügel 10 Seitenteil 11 Mittenabschnitt 12 Bügelschenkel 13 Druckstab 3 erstes Ende des Druckstabs 4 zweites Ende des Druckstabs 14a, 14b, 14c, 14d, 14e Anschlussstück 114 Schenkel des Koppelelements 15, 15a, 15c Hülse 115 Mittelstück 16a im wesentlichen U-förmige Stirnwandung als Koppelement 16b, 16e, 16d U-förmige Stirnwandung als Koppelement 16d runde Stirnwandung als Koppelement 116 schalenförmige Stirnwandung 17 Mittelwandung 18 Fixierungsstab 19 Verbindungsstück des Fixierungsstabes

Claims (15)

1. Transportanker (1) für Doppelwände, umfassend: einen Bügel (2), sich beidseitig an dem Bügel (2) anschliessende, abschnittsweise parallel zueinander verlaufende Bügelschenkel (12), und ein zwischen den Bügelschenkeln (12) angeordneter Druckstab (13) mit einem ersten Ende (3) und einem zweiten Ende (4),dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) ein Vollkörper oder ein Hohlkörper ist, dieser Vollkörper oder Hohlkörper aus einem wärmedämmenden Material ausgebildet ist, wobei an mindestens einem der beiden Enden (3) (4) des Druckstabs (13) ein Anschlussstück (14a, 14b, 14c, 14d, 14e) vorgesehen ist, dieses Anschlussstück (14a, 14b, 14c, 14d, 14e) mindestens eine Hülse (15, 15a, 15c) umfasst, diese Hülse (15, 15a, 15c) den Druckstabs in dessen Längsrichtung formschlüssig ummantelt und auf diese Weise der Druckstab (13) direkt oder indirekt mit mindestens einem der beiden Bügelschenkel (12) verbindbar ist.
2. Transportanker (1) nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Anschlussstück (14a, 14b, 14c, 14d, 14e) ferner ein Koppelelement (16a, 16b, 16d, 16e) aufweist, welches an die Hülse (15, 15a, 15c) anschliesst und mit dieser verbunden ist.
3. Transportanker (1) nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Ende des Druckstabs (3) (4) mittels des Koppelungselements (16a, 16b, 16d, 16e) indirekt mit einem der beiden Bügelschenkel (12) verbindbar ist, vorzugsweise das Koppelungselement (16a, 16b, 16d, 16e) kraftschlüssig in einem der beiden Bügelschenkeln (12) eingreift.
4. Transportanker (1) nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Ende (3), (4) des Druckstabs mittels der Hülse (15, 15a, 15c) direkt mit dem Bügelschenkel (12) stoffschlüssig verbunden ist.
5. Transportanker (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) eine Wärmeleitfähigkeit von 0.2 W/mK - 10 W/mK, bevorzugt 1 W/mK - 2 W/mK, aufweist.
6. Transportanker nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) aus einem faserverstärkten Material besteht, vorzugsweise die Faser unidirektional in Richtung in Längsrichtung des Druckstabs (13) verlaufen.
7. Transportanker (1) nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) mindestens eines der folgenden Materialien umfasst: Glasfaserkunststoff (GfK), Basaltfaserkunststoff (BfK), Carbonfaserkunststoff (CfK).
8. Transportanker (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Druckstab (13) einstückig ausgebildet ist, vorzugsweise einen runden Querschnitt aufweist.
9. Transportanker nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Querschnitts 20 mm bis 35 mm, vorzugsweise 25 mm - 30 mm umfasst.
10. Transportanker (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Bügelschenkel (12) ein Fixierungsstab (18) vorgesehen ist, welcher parallel zum Druckstab (13) verläuft.
11. Transportanker (1) nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem der beiden Enden des Fixierungsstabs (18) ein Verbindungsstück (19) vorgesehen ist, dieses Verbindungsstück (19) das Ende des Fixierungsstabs (18) umhüllt, vorzugsweise formschlüssig anliegt.
12. Transportanker (1) nach Anspruch 11,wobeidas Verbindungsstück (19) mit den Bügelschenkeln verbunden ist, vorzugsweise mittels einer stoffschlüssigen Verbindung.
13. Transportanker (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 10 bis 12,dadurchgekennzeichnet, dass der Fixierungsstab (18) aus einem wärmedämmenden Material ausgebildet, vorzugsweise einem faserverstärkten Material, ist.
14. Transportanker (1) nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierungsstab (18) eine Wärmeleitfähigkeit von 0.2 W/mK - 10 W/mK, bevorzugt 1 W/mK - 2 W/mK, aufweist.
15. Transportanker (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,dadurchgekennzeichnet, das der Bügel einen gebogenen Mittenabschnitt (11) aufweist, wobei der Bügel (2), vorzugsweise der Mittenabschnitt (11) aus Edelstahl besteht.
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