CH80663A - Walzenpresse zum Brikettieren von Brennmaterialien - Google Patents

Walzenpresse zum Brikettieren von Brennmaterialien

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CH80663A
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CH
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CH80663A
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A-G Daverio Cie
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Daverio & Cie A G
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Description


  



   Uhrgehäuseboden Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des   de@    Gegenstand des Patentes 346'174 bildenden Uhrgehäusebodens. Bei   de@    Hauptpatent war ein Uhrgehäuseboden als bekannt verausgesatzt worden, der aus einer mit zahuradartigen Einschnitten versehenen Blechplatte durch Ziehen, Prägen und Pressen hergestellt wird, wobei die zwischen den Randeinschnitten befindlichen federnden Zungen einen zylinderringförmigen Rand bilden, der einen kleineren Durchmesser besitzt, als der Deckel bis zu seinem die Querschnittsform eines halben Pilzes aufweisenden äusseren Rand.

   Die federnden Zungen dieses bekannten Gehäusebodens dienen zu seiner kraftschlüssigen Halterung an der entsprechend profilierten Innenwand des  Gehäusemittelteiles, wobei die Abdichtung des Uhrgehäuses ausschliesslich durch die   aufeinanderliegenden      Rinder    von Gehäusemittelteil und Gehäuseboden erfolgt. Ein wasserdichtes Uhrgehäuse konnte mit einem derartig ausgebildeten Boden nicht hergestellt werden. Der Uhrgehäuseboden nach dem Hauptpatent 346'174 ist ebenfalls mittels eines Schnappverschlusses am Gehäusemittelteil kraft- und formschlüssig gehalten, aus einer Platte durch spanlose Formgebung hergestellt und sein Randquerschnitt zeigt auch etwa die Umrissform   eines      halben    Pilzes.

   Die Erfindung   nach    den Hauptpatent 346'174 besteht darin, dass der   von    der Innenkante des hochgestellten zylinderringsförmigen   landes      sieh    radial nach aussen   erstreckende    Teil des Gehäusebodens einen Federbügel bildet. Dabei weist zweeckmässig der nach innen gezogene Schenkel des federbügelartig   ausgebildeten    randquerschmittes auf seiner   ganzen    Länge - auch an der Übergangstelle zu dem hochgestellten zylinderringförmigen   Rand@    - einen für die Federung erforderlichen Abstand von der Innenfläche des eigentli  chen    Gehäusebodens auf.

   Dabei konnte, un einen   fltissig-    keitsdichten Sitz des Gehäusebodens an dem Gehäusemittelteil zu erzielen, ohne dass der dafür verwendete organische Dichtungswerkstoff an der Aussenseite des Gehäuses in   Brscheinung    tritt, der nach innen gezogene Schenkel des federbügelartigen Randquerschnittes des Gehäusebodens mit einem zur Aufnahme eines Dichtungsringes od, dgl. dienenden nach oben offenen Bogen   ver-    sehen sein, wobei der verdrängte Teil   des    Dichtungs- ringquerschnittes in einen ringförmigen Raun zwischen Gehäusebodenrand-Aussenseite und Gehäusemittelteil Innenseite ausweichen kann.



  Bei der weiteren Ausgestaltung des Uhrgehäusebodens gemäss der Zusatzerfindung wird aus einen durch spanlose Verformung einer Platte hergestellten Uhrgehäuseboden ausgegangen, dessen Randquerschnitt etwa die Umrissform eines halben Pilzes zeigt, wobei der von   der      Innenkante    des hochgestellten Randes sich radial nach aussen erstreckende Teil   des    Gehäusebodens   einen    Federbügel bildet und der nach innen gezogene Ringteil des Federbügels ainen zur Aufnahme eines Dichtungsringes dienenden nach oben offenen Raum bildet.



  Die zusätzliche Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die der Umrissform eines halben Pilzes entsprechenden, übereinanderliegenden Teile des Randqueschnittes und der an dessen Innenwand hochgestellte Einsprengrand aus einem gegenüber den   mittleren    Teil   des    Uhrgehäusebodens in der Stärke   reduzierten    Ringteil   gebildet    ist,

     wobei      der    Dich- tungsraum von den beiderseits der Biegestelle zwischen den   einwärts      gerichteten      Teil      des    Randquerschnittes und   den      aufgerichteten    Einsprengrand   befindlichen    Teil gebildet wird und die Teile derart schräg nach aussen und oben gerichtet   sind,    dass sie einen keilförmig nach unten und   einwärts    sich verengenden Ringraum bilden, das Ganze derart, dass beim Aufsetzen des Gehäusebodens auf den Uhrgehäusering, dieser soweit in die Öffnung des Ringraumes eintritt,

   dass er denselben schliesst und der   Querechnitt    des Dichtungsringes der ungefähren   Drei@ckform    des Querschmittes des Ringraumes entsprechend gegen seine Eigenspannung deformiert wird.



  Durch die dünnere Gestaltung der äusseren, den Verschluss des Gehäusebodens bildenden Teil gegenüber seinem mittleren Teil sind   alle      Teile    besser   ihrer      Jeweiligen    Aufgabe angepasst, Der mittlere Bodenteil kann stark   gehalten      werden    und ist   dadurch    gegen Eindrücken besser   gesichert    und   danit    auch das Uhrwerk, Die äusseren   Teile    erhalten durch die dünnere Gestaltung eine elastischere Federung.

   Da nun auch der unmittelbar an den mittleren Bodenteil anschliessende, unters, nach aussen gerichtete Randteil dünner gestaltet ist, nimmt auch er an der Federung teil, so dass insgesamt ein im Querschnitt S-förmiger, zehr elastischer Einsprengrand gebildet ist.



  Durch den rund nach aussen gezogenen obersten   Saun      des    nunmehr nach aussen geneigten Einsprengrandes ist ein leichtes Übergleiten über den Gehäuseringwulst und damit ein bequenmes Öffnen und Schliessen des Uhrgehäusebodens ermölicht. Infolge der Dünnerformug der Randteile haben dieselben zugleich eine grössere Federhärte, so dass sie trotz grösserer Elastizität kräftig schliessen.

   In den keilförmigen, durch das Aufsetzen des Gehäusebodens auf den Uhrgehäusering ungefähr dreieckigen Ringraumquerschnitt und durch die   entsprechende    Verdrängung des   Querschnittes    des Dichtungsringes wird infolge der elastischen Gegenwirkung des   Dichtungsringes      an    allen Seiten des Dichtungsraumes eine äusserst wirksame Abdichtung erzielt, wobei Toleranzen   des    Dichtungsringes sich in den Winkeln des Querschnitte st des Dichtungsringraumes selbtätig ausgleichen können.



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Abbildungen dargestellt, welche   zeigen:       Abb.    1 den Uhrgehäuseboden in Verschlussanordnung in Radialschnitt,
Abb, 2 denselben mit noch unverspanntem Dichtungsring,    ebenfalls    in Radialschnitt.



  An den   zunächst    durch Ausstanzen   kreisförnig      gestalteten,    überall eine gleiche Blechstärke aufweisenden Vorwerkstück des Gehäusebodens wird durch Pressen, Prägen, Drücken od. dgl. Bearbeitung ein gegenüber den Mittelteil 1 ringförmiger, äusserer Teil in seiner Blechstärke reduziert und zu   Binspreng-    und   Dichtungsteilen      ausgestaltet    (Abb. 1   und    2).

   Dabei bildet der an den mittleren Bodenteil 1 anschliessende, nach aussen sich erstreckende, dünne, aufsteigende Randteil 2 und der von   dessen    Aussenumfang abgebogene nach innen   stich      erstreckende      Randteil    3 zusammen den Bodenrandquerschnitt in Gestalt eines, einen   Hohlraum    7   aufweisenden    halben   Pilzes.    Der Randteil 3 weist einen äusseren, ebenen Ringteil 3' und einen   daran    mit einer Holkohle 3" anschliessenden, leicht schräg abfallenden   Ringteil    3"' auf.

   Vom Innenumfang des   letzteren      steigt    der Einsprengrand 5   zunächst      nit      einen    senkrech- ten   Teil    5' und   daran    anschliessend   nit      einen      schräg      nach    aussen geneigten Teil 5" an, dessen oberer Saumteil 5"' rund   nach    aussen gedrückt ist.

   Dabei   bilden    die   beiden      schrägen    Randteile   3,    und 5" zusammen   einen    nach   den      senkrechten    Randteil 5' hin   s±ch    verengenden,   zunächst    nach aussen offenen Ringraum 4 der zur Aufnahme eines Dichtungsringes 16 von im ungespanntem Zustand kreisförmigen Querschnitt, eines sogenannten O'Ringes, dient (Abb. 2).



  Am unteren Teil des Innenumfanges des Uhrgehäuseringes 13 ist ein nach   einwärts      vorspringender    Ringwulst 15 von halbkreisförmigem Querschnitt angeordnet.



  Wird der Uhrgehäuseboden samt dem in den Ringraum 4 einge spannten   Dichtungsring    16 von unten auf den Uhrgehäusering 13   aufgesetzt,    so gleitet der Einsprengrand 5   nit      seinen    oberen, rund nach aussen gedrückten   Saun    5"'   tEber      den    runden Ringwulst 15 und rastet über demselben nach aussen federnd ein. Dadurch wird der   @nrgehäuseboden    auf dem Gehäusering 13 befestigt. Dabei legt er sich   nit    den   ebenen    Randteil 3' gegen die ebene antere Ringfläche 13'   des    Uhrgehäuseringes 13 an.

   Bei diesem Einsprengvorgang können die beiden Randteile 2 und 3 vermöge des zwischen ihnen bestehenden   Ringspaltes    7 in der Höhe   gegeneinander    bis zur Anlage und der Einsprengrand 3 in der Breite elastisch nachgeben. Dadurch und vermöge der runden Gestaltung des   Sauses    5"'   des    Einsprengrandes 5 und   des    inneren Ringwulstes 15 des Gehäuseringes 13 ist ein leichtes Ein- und Aussprengen des Gehäusebodens ermöglicht, andererseits bei   Anlage    der Teile 2 und 3 aber auch ein Widerstand gegen weiteres Nachgeben.

   Nach dem Einsprengen des Uhrgehäusebodens tritt der' innere Ringwulst 15   des    Gehäuseringes 13   nit    seine der   Öffnung    des Ringkanals 4 gegenüberliegenden Umfangsteil teilweise in den Ringkanal 4 ein und   schliesst    denselben Dadurch wird der Dichtungsring 16 zwischen den keilförmig zueinanderstehenden Randteilen 3"' und 5" des Ringkanals   4' in    dessen sich verengende Tiefe gepresst und nimmt unter elastichem   Widerstand    die nunmehr   ungefähr      dreieckige    Querschnitt- gestalt des geschlossenen Ringraumes 4 an.

     durch      seine    elastische Rückwirkung auf die uhn umschliessenden Teile 3"', 5', 5" und 13 wird   nit      denselben    eine besonders kräftige Abdichtung erzielt.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Uhrgehäuseboden nach Patentanspruch des Hauptpatentes, bei welchen der nach innen gezogene Ringteil des Peder- bügels einen zur Aufnahme eines Dichtungsringes dienenden, nach oben offenen Raum bildet, dadurch gekennzeichnet, dses die der Umrissform eines halben Pilzes entsprechenden, übereinanderliegenden Teile (2 und 3) des Randquerschnittes und der an dessen Innenrand hochgestellte Einsprengrand (5) aus einen, gegenttber dos mittleren Teil (1) des Ge häusebodens in der Stärke reduzierten Ringteil gebildet ist, und der Dichtungsraum (4) von den beiderseits der Biegestelle zwischen den einwärts gerichteten Teil (3) des Randquerschnittes (2, 3)
    und dem aufgerichteten Zin- sprengrand (5) befindlichen Teilen (3"', 5' und 5") gebildet wird und die Teile (3"' und 5") derart schräg nach aussen und oben gerichtet sind, dass sie einen keilförmig nach unten und einwärts sich verengenden Ringraum (4) bilden, das Ganze derart, dass bein Aufsetzen des Gehäusebodens auf den Uhrgehäusering dieser soweit im die Öffnung des Ringraumes (4) eintritt, dass er denselben schliesst und der Querschnitt des Dichtungsringes (16) der ungefähren Dreieckform des Querschnittes des Ringraumes (4) entsprechend gegen seine Eigenspannung deformiert wird.
CH80663A 1918-10-01 1918-10-01 Walzenpresse zum Brikettieren von Brennmaterialien CH80663A (de)

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CH80663A true CH80663A (de) 1919-03-17

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CH80663A CH80663A (de) 1918-10-01 1918-10-01 Walzenpresse zum Brikettieren von Brennmaterialien

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