CH82577A - Einrichtung an Spulmaschinen zum Schmieren von Fäden - Google Patents
Einrichtung an Spulmaschinen zum Schmieren von FädenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Einrichtung an Spulmaschinen zum Sehnieren von Fäden. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Spulmaschinen zum Schmieren von Fäden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt dieselbe in Vorderansicht, Fig. 2 in Draufsicht, und Fig. 3 in Seitenansicht; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Li nie A-B in Fig. 2.
An dem Getriebebasten a der Spulmaschine ist mittelst des Trägers b der Behälter c für die Schmierflüssigkeit befestigt. In der Wandung dieses Behälters ist die kurze Welle d gelagert, die am innern Ende die Ketten rolle e und am äussern Ende die Schnur scheibe f trägt; die über erstere gehängte Kette g reicht in den Flüssigkeitsvorrat hinab. Die Schnürscheibe f steht durch die Schnur g' mit der Schnürscheibe h in Verbindung, die auf einer Welle i des im Kasten a be findlichen Getriebes festsitzt und von diesem ihren Antrieb erhält.
In der Wandung des Kastens ist mit- telst eines Nippels m ein rohrförmiger An- satt k, befestigt, der am äussern Ende ab geschlossen und mit einem seitlichen Schlitz l versehen ist; der Hohlraum dieses Ansatzes, wie auch der Schlitz l, sind mit einem po rösen Stoffe, z. B. Watte, ausgefüllt, dessen Zweck noch erläutert wird. In den Hohlraum des Ansatzes k mündet ein durch den Nippel m gestecktes Röhrchen n aus, dessen anderes Ende abgeschlossen ist und einen gegen die Kettenrolle e hin gerichteten Schlitz o auf weist; vom erwähnten Hohlraume führen auch mehrere enge Kanäle p in den Be hälter c.
Um den Stand der Flüssigkeit. im Be hälter c von aussen erkennen zu können, ist in einem hierfür vorgesehenen Auge des Be hälters ein Standglas q vorgesehen, das von aussen durch einen Schlitz r ersichtlich ist.
Der aufzuspulende Faden s läuft über einen auf dem Rohransatz a.n,gebrachten Fa denleiter t und sodann über den Rohransatz k oder umgekehrt, und zwar an der Stelle, wo sich der Schlitz 1, befindet, wobei er. wie noch erwähnt wird, von dem den Schlitz aus ('iillcnden porösen Stoffe Flüssigkeit abnimmt und hierbei geschmiert wird. Während des Spulens wird die Welle i und damit auch die Scheibe h in Umdrehung versetzt, mit der Wirkung, dass auch das Kettenrad <I>d</I> und die Kette<I>g</I> in Bewegung versetzt werden.
Hierbei wird vom auf steigenden Schenkel der Kette Flüssigkeit mitgerissen, die oben zum Teil vom Röhr chen n abgestreift wird und innerhalb die sem in die Porendes Ausfüllstoffes eindringt, so dass, wie schon erwähnt, der bei der Öff nung l vorbeistreichende Faden leicht mit Flüssigkeit benetzt wird. Die nicht von dem Ausfüllstoffe aufgenommene Flüssigkeit fliesst durch die Öffnungen p in den Behälter zurück behufs Wieclerverwendung, wodurch Verluste nach M1öglichkeit vermieden wer den.
Wie aus den Figuren zu entnehmen, sind der Behälter b, wie auch das Standglas oben durch einen Deckel cl, beziehungsweise einen Becher g1 mit Deckel verschlossen, so dass der Zutritt von Staub und andern Fremdkörpern zum Behälter so gut wie ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Spulmaschinen zum Schmieren von Fäden mittelst Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Be hälter für die letztere ein rohrförmiger An satz mit Ausflussöffnung vorgesehen ist, welch letztere mit einem nur wenig Flüssig keit durchlassenden Körper verschlossen ist und über welche der Faden geleitet wird, derart, dass aus dem Behälter Flüssigkeit in den Ansatz übergeführt werden und aus die sem durch den durchlässigen Körper hin durch zum Faden treten kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung an Spulmaschinen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ansatz durch eine vom Spulmechanis mus angetriebene Transportvorrichtung aus dem im Behälter befindlichen Flüssig keitsvorrate beständig Flüssigkeit zuge führt wird und die überschüssige Flüssig keit aus dem Ansatz in den Behälter zu rückfliessen kann. 2?. Einrichtung an Spulmaschinen nach Pa- tentänspruch un 1 Unteranspruch 1. da durch _-ekennzeichnet. dass der Behälter mit einem Standglas versehen ist und dieses. wie auch der Behälter, durch einen Deckel gegen Eintreten von Fremdkörpern geschützt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH82577T | 1919-01-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH82577A true CH82577A (de) | 1920-02-16 |
Family
ID=4337571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH82577A CH82577A (de) | 1919-01-06 | 1919-01-06 | Einrichtung an Spulmaschinen zum Schmieren von Fäden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH82577A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740392C (de) * | 1940-06-26 | 1943-10-20 | Barmag Barmer Maschf | Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang |
| DE746206C (de) * | 1940-06-26 | 1944-05-27 | Barmag Barmer Maschf | Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang |
-
1919
- 1919-01-06 CH CH82577A patent/CH82577A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740392C (de) * | 1940-06-26 | 1943-10-20 | Barmag Barmer Maschf | Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang |
| DE746206C (de) * | 1940-06-26 | 1944-05-27 | Barmag Barmer Maschf | Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang |
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