CH83430A - Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen - Google Patents
Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus StickereistoffenInfo
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Description
Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen. Im Hauptpatent Nr. 79781 ist ein Ver fahren beschrieben worden, welches Spreng- fäden aus Stickereistoffen dadurch zu besei tigen erlaubt, dass der Stoff mit einem das Aufrichten der aufgetrennten Sprengfäden <B>be-</B> wirkenden Mittel behandelt und dann zwecks Abbrennens der Sprengfäden gesengt wird, wobei die Stoffgeschwindigkeit und die C1röf,)e der Sengflammen derart gewählt werden, dass das Abbrennen stückweise erfolgt, wonach die glühenden Spreiigfadenteile gelöscht werden.
Gemäss der vorliegenden zusätzlichen Erfin dung werden im Laufe der gleichen Operation, in welcher die aufgetrennten Sprengfäden weggesengt werden, die Sprengfädenschlaufen aufgetrennt; dieses Auftrennen wird dadurch erzielt, dass die Sprengfädenschlaufen vom Stoffe aufgerichtet und durch Sengflammen bewegt werden, welche den Faden der Schlau fen an mindestens einer Stelle verkohlen, und dass die Schlaufen durch darauffolgendes Aufreiben der verkohlten Stellen aufgetrennt werden, soweit sie nicht bereits durch die Flamme getrennt wurden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Einrichtung zur beispielswei- sen Ausführung des Verfahrens gemäss Er findung.
Fig. 1 ist ein Querschnitt der Einrich tung, und Fig. 2 zeigt eine Variante einer Einzelheit. Mit 3 und 6 sind -die Leitwalzen bezeich net, über welche der mit Sprengfadenschlau- fen versehene Stickereistoff 1 zu einer ersten Reihe von Düsen 35 geführt wird. Die Düsen 35 sind an eine Leitung 34 angeschlossen, welche sich über die ganze Breite des Stoffes 1 erstreckt. Die Düsenöffnungen besitzen die Form eines engen Spaltes, dessen Längs richtung quer zur Laufrichtung des Stoffes verläuft. An der Leitung 34 ist ein Stütz blech 40 angelötet, welches mit ausgebogenem Teil 41 versehen ist und über die Düsen öffnung vorragt.
Die Leitung 34 ist mit einem Sauggebläse verbunden, und die in die Düsenöffnung hin eingesaugte Luft. hat die Wirkung, dar bei einer gewissen Stärke des Saugluftstromes die auf der den Düsen zugekehrten, zum Beispiel rechten Seite des Stoffes liegenden Sprengfädenschlaufen, wie in Fig. 2 gezeigt, ausgebogen werden. Der Teil 41 des Stütz- bleches 40 verhindert dabei, dass der Stoff selbst durch den Saugluftstrom ausgebogen wird und sich an die Düsen anlegt.
Gleich hinter der Düsenreihe folgt eine Brenner reihe 12, durch deren Sengflammen die auf gerichteten Sprengfädenschlaufen bewegt wer den, welche Sengflammen die Fäden der Schlaufen je nach der Länge und der Lage der Schlaufen an einer oder zugleich an mehreren Stellen verkohlen.
Alittelst einer weiteren Reihe von Düsen 35 und einer zwei ten Reihe Brenner 12 wird die gleiche Be handlung wiederholt, wobei die Schlaufen stellen, welche durch die erste Brennerreihe nur ungenügend verkohlt wurden, durch die Sengflammen dieser zweiten Brennerreihe sicher verkohlt werden, während die etwa durch die Flammen der ersten Brennerreihe bereits getrennten Sprengfäden teilweise ab gesengt werden.
Die rotierende Bürste 42 hat den Zweck, die stellenweise nur verkohlten, aber noch nicht getrennten Sprengfäden schlaufen zu trennen, so dass freie Enden als dann bei einem unmittelbar folgenden Durch gange durch die Einrichtung abgesengt wer den können.
Es kann vorkommen, dass bei der grossen Laufgeschwindigkeit des Stoffes das Auf trennen der aufgerichteten Sprengfädenschlau- fen nicht gleich zu Anfang der Operation, das heisst beim ersten Durchgange durch die Brennerreihe 12 und die Bürste 42 eintritt. Da der Stoff aber mehrmals durch die Ein richtung hindurchgeht, so wird im Laufe der Operation das Auftrennen und das folgende Wegsengen der aufgetrennten Schlaufen sicher erfolgen.
Nachdem der Stoff über die Leitwalzen 33 und 36 geführt wird, wobei er durch eine Spannwalze 37 gegen die Bürste 15 angepresst wird, welch letztere die andere, zum Beispiel linke Stoffseite bearbeitet und die Spreng- fadenschlaufen aufrichtet, wird diese Seite der Einwirkung der ersten Reihe von Brenndüsen 13 unterworfen, welche die Sprengfadenschlau- fen auf der linken Stoffseite an einer oder mehreren Stellen verkohlen.
Die Düsenreihe 43 und die zweite Brennerreihe 13 arbeiten in gleicher Weise wie die zweite Düsenreihe 35 und die zweite Brennerreihe 12 bei der rech ten Stoffseite. 19 ist ein Löschorgan für die noch glühenden Sprengfäden. Das Aufreiben der durch die Brenner 13 stellenweise ver kohlten Sprengfadenschlaufen erfolgt bei einem der folgenden Durchgänge des Stoffes durch die Einrichtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Beseitigung von Spreng- fäden aus Stickereistoff er i, gemäss welchem der Stoff mit einem das Aufrichten der auf getrennten Sprengfäden bewirkenden Mittel behandelt und dann zwecks Abbrennens der Sprengfäden gesengt wird, wobei die Stoff geschwindigkeit und die Grösse der Seng flammen derart gewählt werden, dass das Ab brennen stückweise erfolgt, wonach die glü henden Sprengfadenteile gelöscht werden, da durch gekennzeichnet, dass im Laufe der glei chen Operation, in welcher die aufgetrennten Sprengfäden weggesengt werden,die Spreng- fadenschlaufen aufgetrennt werden, was da durch erzielt wird, dass die Sprengfaden- schlaufen vom Stoffe aufgerichtet und durch Sengflammen bewegt werden, welche den Fa den der Schlaufen an mindestens einer Stelle verkohlen, und dass die Schlaufen durch dar auffolgendes Aufreiben der verkohlten Stel len aufgetrennt werden, soweit sie nicht be reits durch die Flammen getrennt wurden.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufrichten der Spreng- fadenschlaufen wenigstens zum Teil durch einen Saugluftstrom bewirkt wird, und dass der Stoff kurz vor dein Aufrichten derselben durch ein Stützmittel gehalten wird, um zu verhindern, dass er durch den Saugluftstrom ausgebogen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH83430T | 1919-03-12 | ||
| CH79781T | 1919-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH83430A true CH83430A (de) | 1920-05-01 |
Family
ID=25702541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH83430A CH83430A (de) | 1919-03-12 | 1919-03-12 | Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83430A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1710819B1 (de) * | 1958-06-03 | 1970-01-02 | Schuller Wolfgang | Vorrichtung zum Querauflegen von Verstaerkungsmitteln aus Glasfasern auf eine Oberflaeche eines Vlieses aus Glasstapelfasern |
-
1919
- 1919-03-12 CH CH83430A patent/CH83430A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1710819B1 (de) * | 1958-06-03 | 1970-01-02 | Schuller Wolfgang | Vorrichtung zum Querauflegen von Verstaerkungsmitteln aus Glasfasern auf eine Oberflaeche eines Vlieses aus Glasstapelfasern |
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