CH83430A - Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen

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CH83430A
CH83430A CH83430A CH83430DA CH83430A CH 83430 A CH83430 A CH 83430A CH 83430 A CH83430 A CH 83430A CH 83430D A CH83430D A CH 83430DA CH 83430 A CH83430 A CH 83430A
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CH
Switzerland
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explosive
threads
fabric
loops
separated
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Application number
CH83430A
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English (en)
Inventor
Fritz Naenny
Original Assignee
Fritz Naenny
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • D06C13/06Removing floats
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/16Singeing of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Beseitigung von     Sprengfäden    aus Stickereistoffen.    Im Hauptpatent Nr. 79781 ist ein Ver  fahren beschrieben worden, welches     Spreng-          fäden    aus Stickereistoffen dadurch zu besei  tigen erlaubt, dass der Stoff mit einem das  Aufrichten der aufgetrennten     Sprengfäden   <B>be-</B>  wirkenden Mittel behandelt und dann zwecks       Abbrennens    der Sprengfäden gesengt wird,  wobei die Stoffgeschwindigkeit und die     C1röf,)e     der     Sengflammen    derart gewählt werden, dass  das Abbrennen     stückweise    erfolgt, wonach die  glühenden     Spreiigfadenteile    gelöscht werden.  



  Gemäss der vorliegenden zusätzlichen Erfin  dung werden im Laufe der gleichen Operation,  in welcher die aufgetrennten Sprengfäden  weggesengt werden, die     Sprengfädenschlaufen     aufgetrennt; dieses Auftrennen wird dadurch  erzielt, dass die     Sprengfädenschlaufen    vom  Stoffe aufgerichtet und durch     Sengflammen     bewegt werden, welche den Faden der Schlau  fen an mindestens einer Stelle verkohlen, und  dass die Schlaufen     durch    darauffolgendes  Aufreiben der verkohlten Stellen aufgetrennt  werden, soweit sie nicht bereits durch die  Flamme getrennt wurden.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt eine  beispielsweise Einrichtung zur beispielswei-         sen    Ausführung des Verfahrens gemäss Er  findung.  



       Fig.    1 ist ein Querschnitt der Einrich  tung, und       Fig.    2 zeigt eine     Variante    einer Einzelheit.  Mit 3 und 6 sind -die Leitwalzen bezeich  net, über welche der mit     Sprengfadenschlau-          fen    versehene Stickereistoff 1 zu einer ersten  Reihe von Düsen 35 geführt wird. Die Düsen  35 sind an eine Leitung 34 angeschlossen,  welche sich über die ganze Breite des Stoffes 1  erstreckt. Die Düsenöffnungen besitzen die  Form eines engen Spaltes, dessen Längs  richtung quer zur Laufrichtung des Stoffes  verläuft. An der Leitung 34 ist ein Stütz  blech 40 angelötet, welches mit ausgebogenem  Teil 41 versehen ist und über die Düsen  öffnung vorragt.  



  Die Leitung 34 ist mit einem Sauggebläse  verbunden, und die in die Düsenöffnung hin  eingesaugte Luft. hat die Wirkung, dar bei  einer gewissen Stärke des     Saugluftstromes     die auf der den Düsen zugekehrten, zum  Beispiel rechten Seite des Stoffes liegenden       Sprengfädenschlaufen,    wie in     Fig.    2 gezeigt,  ausgebogen werden. Der Teil 41 des Stütz-           bleches    40 verhindert dabei, dass der Stoff  selbst durch den Saugluftstrom ausgebogen  wird und sich an die Düsen anlegt.

   Gleich  hinter der Düsenreihe folgt eine Brenner  reihe 12, durch deren     Sengflammen    die auf  gerichteten     Sprengfädenschlaufen    bewegt wer  den, welche     Sengflammen    die Fäden der  Schlaufen je nach der Länge und der Lage  der Schlaufen an einer oder zugleich an  mehreren Stellen verkohlen.

       Alittelst    einer  weiteren Reihe von Düsen 35 und einer zwei  ten Reihe Brenner 12 wird die gleiche Be  handlung wiederholt, wobei die Schlaufen  stellen, welche durch die erste     Brennerreihe     nur ungenügend verkohlt wurden, durch die       Sengflammen    dieser zweiten     Brennerreihe     sicher verkohlt werden, während die etwa  durch die Flammen der ersten     Brennerreihe     bereits getrennten     Sprengfäden    teilweise ab  gesengt werden.

   Die rotierende Bürste 42 hat  den Zweck, die stellenweise nur verkohlten,  aber noch nicht getrennten Sprengfäden  schlaufen zu trennen, so dass freie Enden als  dann bei einem unmittelbar folgenden Durch  gange durch die Einrichtung abgesengt wer  den können.  



  Es kann vorkommen, dass bei der grossen  Laufgeschwindigkeit des     Stoffes    das Auf  trennen der aufgerichteten     Sprengfädenschlau-          fen    nicht gleich zu Anfang der Operation,  das heisst beim ersten     Durchgange    durch die       Brennerreihe    12 und die Bürste 42 eintritt.  Da der Stoff aber mehrmals durch die Ein  richtung hindurchgeht, so wird im Laufe der  Operation das Auftrennen und das folgende  Wegsengen der aufgetrennten     Schlaufen    sicher  erfolgen.  



  Nachdem der Stoff über die     Leitwalzen    33  und 36 geführt wird, wobei er durch eine       Spannwalze    37 gegen die Bürste 15     angepresst     wird, welch letztere die andere, zum Beispiel  linke Stoffseite bearbeitet und die     Spreng-          fadenschlaufen    aufrichtet, wird diese Seite der  Einwirkung der ersten Reihe von Brenndüsen  13 unterworfen, welche die     Sprengfadenschlau-          fen    auf der linken Stoffseite an einer oder    mehreren Stellen verkohlen.

   Die     Düsenreihe    43  und die zweite     Brennerreihe    13 arbeiten in  gleicher Weise wie die zweite Düsenreihe 35  und die zweite     Brennerreihe    12 bei der rech  ten Stoffseite. 19 ist ein Löschorgan für die  noch glühenden     Sprengfäden.    Das Aufreiben  der durch die Brenner 13 stellenweise ver  kohlten     Sprengfadenschlaufen    erfolgt bei einem  der folgenden Durchgänge des Stoffes durch  die Einrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Beseitigung von Spreng- fäden aus Stickereistoff er i, gemäss welchem der Stoff mit einem das Aufrichten der auf getrennten Sprengfäden bewirkenden Mittel behandelt und dann zwecks Abbrennens der Sprengfäden gesengt wird, wobei die Stoff geschwindigkeit und die Grösse der Seng flammen derart gewählt werden, dass das Ab brennen stückweise erfolgt, wonach die glü henden Sprengfadenteile gelöscht werden, da durch gekennzeichnet, dass im Laufe der glei chen Operation, in welcher die aufgetrennten Sprengfäden weggesengt werden,
    die Spreng- fadenschlaufen aufgetrennt werden, was da durch erzielt wird, dass die Sprengfaden- schlaufen vom Stoffe aufgerichtet und durch Sengflammen bewegt werden, welche den Fa den der Schlaufen an mindestens einer Stelle verkohlen, und dass die Schlaufen durch dar auffolgendes Aufreiben der verkohlten Stel len aufgetrennt werden, soweit sie nicht be reits durch die Flammen getrennt wurden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufrichten der Spreng- fadenschlaufen wenigstens zum Teil durch einen Saugluftstrom bewirkt wird, und dass der Stoff kurz vor dein Aufrichten derselben durch ein Stützmittel gehalten wird, um zu verhindern, dass er durch den Saugluftstrom ausgebogen wird.
CH83430A 1919-03-12 1919-03-12 Verfahren zur Beseitigung von Sprengfäden aus Stickereistoffen CH83430A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1710819B1 (de) * 1958-06-03 1970-01-02 Schuller Wolfgang Vorrichtung zum Querauflegen von Verstaerkungsmitteln aus Glasfasern auf eine Oberflaeche eines Vlieses aus Glasstapelfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1710819B1 (de) * 1958-06-03 1970-01-02 Schuller Wolfgang Vorrichtung zum Querauflegen von Verstaerkungsmitteln aus Glasfasern auf eine Oberflaeche eines Vlieses aus Glasstapelfasern

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