CH85313A - Gray'scher Fernschreiber. - Google Patents
Gray'scher Fernschreiber.Info
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Description
Gray'Scher Fernschreiber. Die Erfindung bezieht sich auf einen Gray'schen Fernschreiber, bei dein die Be wegung des Schreibstiftes im Sender auf den Empfänger mit Hilfe von Stromstössen über tragen wird, die mit Hilfe geeigneter Schalt magnete den Schreibstift des Empfängers schrittweise entsprechend den Bewegungen des Senders fortbewegen.
Dies geschieht mit Hilfe eines unter der Einwirkung einer konstanten Kraft stehenden Steigrades, das durch einen von dem Schalt magneten bewegten Hemmungsanker abwech selnd freigegeben und gesperrt wird.
Es ist hierbei bekannt, die das Steigrad bei seiner Freigabe durch den Hemmungs anker weiterschaltende Kraft in einer Feder aufzuspeichern, die wie die Antriebsfeder einer Uhr ständig auf das Steigrad einwirkt. Dabei muss diese ständig einwirkende Kraft im Augenblicke der Freigabe des Steigrades nicht nur dieses, sondern auch die ganzen damit verbundenen Mechanismen, wie Zwischenge triebe, Steigradwelle und die von dieser in Gang gesetzten Schreibvorrichtungen des Emp- Fängers aus der Ruhelabe beschleunigen.
Dies ist bei Sehr schnell aufeinanderfolgenden Strom- stühen nicht rnit der erwünschten Schnelligkeit irüglicb, so dass das Steigrad des Empfängers den vom Geber ausgehenden Stromstössen nicht immer pünktlich und genau folgt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Anordnung so zu gestalten; dass die Schalt vorrichtung ]in Geber auch rasch aufeinander folgenden Stronrstüssen leicht und zuverlässig folgen kann. Zu diesem Zweck ist nach der vorliegenden Erfindung das Steigrad mit seiner Welle durch Federn gekuppelt, die durch die ständig einwirkende Antriebskraft derart unter Spannung stehen, dass sie das Steigrad bei seiner Freigabe augenblicklich weitertreiben, worauf die Welle und die damit verbundenen Teile unter dein Einflusse der ständigen An triebskraft folgen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Figuren 1 und ,\3 in einer Ansicht von oben und. in einem Schnitte nach der Linie 1-B dargestellt, Auf der Welle (c sitzt lose das Steigrad b zwischen zwei mit Federn c, c' umgebenen, zur Führung des Steigrades dienenden Scheiben d, !1'. Die Federn e, c' sind mit dem einen Ende an den --\-aber) der Scheiben d, d' und mit den andern Enden an Stiften des Steig rades 7) befestigt. Diese Stifte des Steigrades greifLn in Ausschnitte e der Scheiben d, d' ein (Fig. 2).
Das Steigrad steht in der bei Hemmungen üblichen Weise unter dem Ein flusse eines Ankers f, der von einem Elektro magneten<I>lt</I> dureh Stromstöhe und gegebenen falls unter Zuhilfenahme einer Feder hin- und herbewegt wird. Die Schaltbewegungen der Welle a werden durch ein Zahnrad <I>g</I> auf das Schreibhebelge-stänge i des Empfängers in an sich bekannter Weise übertragen.
Die Welle a steht anderseits unter der Einwirkung einer ständigen Kraft, die bei dem gewählten Bei spiel durch eine in dem Gehäuse 1e unterge brachte Antriebsfeder mit Hilfe des Zwischen getriebes l au"geübt wird.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Angenommen, die Antriebskraft sucht die Welle a und die mit ihr fest verbundenen Scheiben d, d" in der Richtung der Fig. 2 gesehen entgegen dem Uhrzeigersinne zu drehen, so kann diese Drehung nur so weit stattfinden, bis die Scheiben<I>d, d'</I> sieh mit der Endkante der Ausschnitte e gegen die Stifte legen, mittelst deren die Federn c,
c' an denn Steigrade b befestigt sind. Dadurch kommen die Federn c, c' unter Spannring. Sobald nun durch einen Stromstoss der Anker f derart bewegt wird, dass er das Steigrad freigibt, werfen die Federn c, c' das Steigrad um einen Schaltschritt vorwärts, worauf unter dein Einflusse der ständigen Antriebskraft die Welle a reit den Scheiben <I>d, d'</I> folgt,
bis die Endkanten der Ausschnitte e erneut gegen die Federbefestigungsstifte des Steigrades treffen und dadurch die Bewegung begrenzen. Die Federn haben sich dabei von neuem vor gespannt.
Gleichzeitig wird das Schaltrad durch den Anker f wieder festgehalten. Fs findet bei einem Stromstoss also zunächst nur eine Weiterbewegung des Steigrades selbst ohne jede Belastung durch weitere Massen statt, so dass die übrigen Teile Geit gewinnen, sich mit der ihrem eigenen Beharrungsver- mögen entsprechenden Geschwindigkeit in Bewegung zu setzen.
Die kleinen Unterschiede in der Bewegung des Steigrades und der jenigen des Schreibgestänges haben keinen schädlichen Einflufä auf die Schrift im Em pfänger, da der Bewegungsausgleich irr 111111 wenigen Bruchteilen einer Sekunde stattfindet. Die Ausbildung der Federn oder Federbefesti gungsmittel als Anschläge dient dazu, ein allzu grosses Voreilen oder Nachbleiben gegenüber der Welle zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gray'scher Fernschreiber, bei dein die Stromstösse ein unter der Einwirkung einer ständigen Antriebskraft stehendes Steigrad mit Hilfe eines Ankers vorübergehend aus lösen, dadurch gekennzeichnet, daP> das Steig rad reit seiner Welle durch Federn gekuppelt ist, die durch die ständig einwirkende An- triebskraft derart unter Spannung stehen,dass sie das Steigrad bei seiner Freigabe augen- blicklich weitertreiben, worauf die Welle und die damit verbundenen Teile unter dem Ein- flusse der ständigen Antriebskraft folgen UNTERANSPRUCH:(ray'scher Fernschreiber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Steigrad reit seiner Welle kuppelnden Federn gleichzeitig als Anschläge zwischern dem Steig rad und seiner Welle dienen, um die Vor eilung des einen Teiles gegen den andern zu begrenzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE85313X | 1918-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH85313A true CH85313A (de) | 1920-06-01 |
Family
ID=5640790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH85313D CH85313A (de) | 1918-09-19 | 1919-11-04 | Gray'scher Fernschreiber. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH85313A (de) |
-
1919
- 1919-11-04 CH CH85313D patent/CH85313A/de unknown
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