CH86103A - Mittels Gasflamme betätigte Einrichtung zur Härteregelung von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren. - Google Patents

Mittels Gasflamme betätigte Einrichtung zur Härteregelung von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren.

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CH86103A
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Aktiengesellschaft Rein Schall
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Reiniger Gebbert & Schall Akti
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  Mittels Gasamme betätigte Einrichtung zur Härteregelung von Vakuumröhren,  insbesondere Röntgenröhren.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung zur Härteregulierung von Vakuum  röhren, insbesondere Röntgenröhren, welche,  wie dies an sich bekannt ist, durch eine       Gasflamme    in Tätigkeit gesetzt wird. Die  bekannte Betriebsweise solcher Härterege  lungsvorrichtungen besteht darin, dass die  Gasflamme dauernd - und zwar während  der Zeit, in welcher die Regelungsvorrichtung  ausser Tätigkeit ist, in klein gestelltem Zu  stande - unterhalten und, wenn die Rege  lungsvorrichtung in Wirkung treten soll,  durch vermehrte Gaszufuhr derart vergrössert  wird, dass sie die gewünschte Heizwirkung  an der     Härteregelungsvorrichtung    hervor  bringt.  



  Dieser Betriebsweise haftet der Übelstand  an, dass die Flamme durch Luftzug leicht  zum Erlöschen gebracht wird und dann von  neuem entzündet werden muss, damit die Re  gelungsvorrichtung ihren Dienst tun kann.  



  Diesem Übelstand wird gemäss der Erfin  dung dadurch abgeholfen, dass nahe der         Brenneröffnung    eine das ausströmende Gas  durch ihre Entladungen entzündende elek  trische Entladungsstrecke angebracht ist.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung schema  tisch dargestellt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel        Fig.    1 steht  der     Härteregelungsvorrichtung        a    der Vakuum  röhre, hier einer Röntgenröhre b, in an sich  bekannter Weise der das     linde    der den Hahn  c enthaltenden Gasleitung     d    bildende Bren  ner e gegenüber.

   Der selbst aus     3letall    be  stehende Brenner ist hier, was in     manchen     Fällen zur Vermeidung allzu heftigen     Fun-          kenüberganges        zwischen        a    und e vorteilhaft  ist, über einen     Widerstand    hohen Betrages,  f', beispielsweise einen     Graphitwiderstand,     mit der Erde g verbunden.

       .An        Stelle    des  Brenners selbst kann man als zweite Elek  trode für den     Funkenübergang    auch irgend  einen andern, nahe dem Brenner der     Hiirte-          regel    u     ngsvorrichtung    gegenüberstehenden Kör-      per verwenden, der mit der Erde leitend ver  bunden ist.  



  Matt mit der Erde kann man bei Röntgen  röhren noch einfacher den Brenner mit der  Antikathode leitend verbinden, wie dies in  einem Ausführungsbeispiel an dem in Frage  kommenden Teil einer Röntgenröhre in     Fig.    3  dargestellt ist. Auf den Anodentubus 2 der       Röntgenröhre    ist das Glasrohr 3 aufgesetzt,  welches die durch das     Metallröhrchen    4 ge  bildete     Härteregelungsvorrichtung    und den  zum Schutze des Röhrchens 4 gegen Ver  biegen oder Beschädigung auf dem Transport  dienenden     Drahtschutzkorb    5 trägt. Durch  die Leitung 6 ist der Schutzkorb 5 mit der  Anode der Röntgenröhre leitend verbunden.

    An dein aus dem     Antikathodentubus    1 her  ausragenden, in dein - für den vorliegenden  Zusammenhang nebensächlichen - Kühl  wassergefäss 7 endigenden, die Antikathode  ragenden Metallrohr 8 ist, in einer Klemme  verschiebbar, der Befestigungsstiel 9 des  Brenners 10, durch Anziehen der Klemm  schraube feststellbar, angebracht.  



       Fig.    4 zeigt die     betreffenden    Teile für  sich, von oben gesehen und lässt zugleich  die Schlauchverschraubung 11 am hintern  Teile des Brenners 10 erkennen, mittelst  welcher der     Gaszuführungsschlauch    an der  Vorrichtung befestigt werden kann.  



  Auch in der Ausführungsform     Fig.    1 der  Einrichtung kann     mim    zweckmässig, wie dies  in     der    Abbildung     Fig.    2 an dem dort allein  veranschaulichten, die     Härteregelungsvorrich-          tung        ra    enthaltenden Teile der Vakuumröhre  gezeigt ist, die metallene     Härteregelungsvor-          rjchtung    mit einer in das Innere der Va  kuumröhre reichenden, elektrisch leitenden  Verlängerung     versehen,    indem man sie etwa,       gemäss        Fig.    2,

   mit einer in das Innere der    Vakuumröhre hineinragenden Metallsonde     1a     durch den Draht i leitend verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelst Gasflamme betriebene Einrichtung zur Härteregelung von Vakuumri)bren, insbe sondere Röntgenröhren, gekennzeichnet durch eine nahe der Brenneröffnung angebrachte, das ausströmende Gas durch ihre Entladun gen entzündende elektrische Entladungsstrecke. UNTERAN SPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem elek trischen Leiter bestehende Gasbrenner mit der Erde leitend verbunden ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet. durch einen nahe denn Brenner der Härteregelungsvorriclitung gegenüber stehenden leitenden Körper, der mit der Erde leitend verbunden ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und I-n- teranspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen in der Erdverbindung enthaltenden Widerstand hohen Betrages. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen in das Innere der Vakuumröhre ragenden, mit der Härte regelungsvorrichtung leitend verbundenen Leiter. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner finit der Antikatbode der Röntgenröhre leitend ver bunden ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner einstellbar ist.
CH86103D 1918-04-24 1919-09-17 Mittels Gasflamme betätigte Einrichtung zur Härteregelung von Vakuumröhren, insbesondere Röntgenröhren. CH86103A (de)

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