CH260731A - Elektrischer Ofen. - Google Patents

Elektrischer Ofen.

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CH260731A
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CH
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electrodes
furnace
electric
electric oven
hearth
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Hansen Ingolf
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Hansen Ingolf
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/02Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating
    • C03B5/027Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating by passing an electric current between electrodes immersed in the glass bath, i.e. by direct resistance heating
    • C03B5/03Tank furnaces

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Description


  Elektrischer Ofen.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  elektrischen Ofen mit plattenförmigen Elek  troden. Der Ofen kann z. B. zum Schmelzen  von Glas dienen und freihängende Elektroden  besitzen.  



  Beim elektrischen Schmelzen von Glas  werden für den Stromdurchgang durch die  Schmelze vorzugsweise     Graphitelektroden    oder  Elektroden aus     kohlenstoffarmem    Eisen an  gewendet. Diese Elektroden werden üblicher  weise in der Längsrichtung des Ofens und  mit einem gewissen Zwischenraum zwischen  den Elektroden angeordnet.  



  Bei dieser Anordnung der Elektroden hat  es sich gezeigt, dass die Korrosion des Ofen  mauerwerks an den durch die Elektroden  nicht abgedeckten Wandteilen besonders gross  ist. Die vorliegende Erfindung ermöglicht,  diesen Nachteil weitgehend zu beheben.  



  Der Ofen nach der Erfindung zeichnet  sich dadurch aus,     class    die Elektroden längs  der     Ofenwand,    zum Zwecke der Abschirmung  und der Verringerung der Korrosion dersel  ben,     aneinandergereiht    sind, wobei die     zwi-          schen    zwei     benachbarten    Elektroden auftre  tenden Fugen über ihre ganze Länge eine  Breite von höchstens 25 mm aufweisen.  



  Auf der beigefügten Zeichnung sind drei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes schematisch gezeigt, und zwar drei  Schmelzöfen mit freihängenden Elektroden.  



       Fig.1    zeigt im Schnitt einen Ofen im Auf  riss;         Fig.2    zeigt den Ofen im Grundriss und  teilweise im Schnitt, ferner eine Variante und       Fig.    3 eine etwas modifizierte Ausfüh  rungsform ebenfalls im Grundriss und teil  weise im Schnitt;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie  <B>A- A</B> der     Fig.1.     



  Unter Bezugnahme auf     Fig.l    und 2 be  zeichnet 1 den Herd des elektrischen Glas  schmelzofens. Im Ofen sind auf jeder Herd  längsseite fünf Elektroden 2     aneinanderge-          reiht,    und zwar derart, dass sie eine praktisch  zusammenhängende Fläche vor der Ofenwand  3 bilden. Die je zwischen zwei Elektroden  auftretenden Fugen weisen über die ganze  Länge eine Breite d auf, welche höchstens  25 mm beträgt. Mit einer Fuge von 25 mm  Breite wird die Korrosion der Ofenwand  durch die Schmelzmasse praktisch bedeutungs  los; jedoch ist es natürlich vorteilhaft, die  Breite der Fuge möglichst. klein zu halten.  Die Elektroden sind an einer Stange 7 durch  Öffnungen 4 in dem Ofengewölbe 5 in die  Schmelze eingehängt. 6 bezeichnet die Ni  veaufläche der Schmelze.  



  Bei der Variante sind die Flügelelektro  den     2a    und     2b    - wie es aus den gestrichel  ten Linien in     Fig.    2 hervorgeht - etwas nach  innen, dem Herdraum zu gedreht. Die quer  zur Ofenachse liegenden Schlitze 4 im Ofen  gewölbe 5 für die     Elektrodeneinführung    ver  meiden, dass das Ofengewölbe 5 nennenswert  geschwächt wird, und gestatten, dass der Ab,      stand     zwischen    den beiden     Elektrodenreihen     längs der Ofenwände 3 und 3' und dadurch  der Stromdurchgang leicht reguliert werden  kann.  



  In     Fig.    3 ist     eine    etwas modifizierte     Aus-          führungsform    der     Elektrodenanordntmg    ge  zeigt, wobei die Bezugszeichen die gleiche Be  deutung     wie    in     Fig.1    und 2 haben. Hier über  decken die Elektroden 2 einander     jalousie-          ähnlich,    wodurch eine weitgehende Abschir  mung der Ofenwand 3 in der ganzen Längs  richtung des Ofens erreicht ist.

   Die Fugen       zwischen    den     einzelnen    Elektroden sind vor  zugsweise möglichst eng gemacht, dürfen aber  wiederum über ihre ganze Länge eine Breite d  von höchstens 25 mm aufweisen.  



  Die Aufhängevorrichtung für die Elek  troden ist in     Fig.    4 gezeigt. Die Elek  troden     sind    an einer Stange 7 aufgehängt,  welche Stange eine     Führung    in einem je zwei  gegenüberliegenden Elektroden zugeordneten,  elektrisch     isolierenden        Lagerbalken    8 besitzt,  der auf     einem        Balken    10, der sich über die  ganze Länge des Ofens erstreckt, ruht. Das  Lager     im    Balken 8 ist     schlitzförmig    derart,  dass die Stange 7 im Schlitz 4 des Ofen  gewölbes 5 seitwärts verschoben werden kann.

    Bei eingetauchter Elektrode stützt sich die  Stange 7 gegen den     Balken    8 mittels eines       Kragens    9. Mit     strichpunktierten    Zeichen ist  links diese Lage der Stange 7 gezeigt, nach  dem sie seitwärts gegen die Ofenwand 3' ver  schoben ist und die Elektrode 2 um annä  hernd 90  gedreht     wurde.     



  Die .Elektroden 2 für den     Stromdureh-          gang    durch die     Schmelze    können in an sich    bekannter Weise mit Anordnungen für den  Zu-     und    Ablauf des     Kühlmediums    versehen  sein.  



  Im vorstehenden sind Öfen mit freihän  genden Elektroden veranschaulicht; die     Elek-          trodenbefestigung    kann aber ebensogut in ir  gendeiner andern bekannten Art gebaut sein,  wie auch der Ofen mit Anordnungen für  elektrische     Oberwärme    versehen sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Ofen mit plattenförmigen Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden längs der Ofenwand, zum Zwecke der Abschirmung und des Verringerns der Korrosion derselben, aneinandergereiht sind, wobei die zwischen zwei benachbarten Elek troden auftretenden Fugen über ihre ganze Länge eine Breite von höchstens 25 mm. auf weisen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Elektroden jeder Herdseite in einer Ebene angeordnet und die Flügelelektroden etwas nach innen, dem Herdraum züi, gedreht sind. 2.
    Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden jeder Herdlängsseite einander jalousieähnlich überdecken. 3. Elektrischer Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Ofengewölbe querlaufende Schlitze zur Einführung der Elektroden vorhanden sind.
CH260731D 1943-01-30 1944-02-07 Elektrischer Ofen. CH260731A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113754241A (zh) * 2021-09-08 2021-12-07 李依霖 一种光学玻璃熔炉

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113754241A (zh) * 2021-09-08 2021-12-07 李依霖 一种光学玻璃熔炉
CN113754241B (zh) * 2021-09-08 2023-08-08 泗县微腾知识产权运营有限公司 一种光学玻璃熔炉

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