CH86996A - Verfahren zur Darstellung einer komplexen Silberverbindung des Glykokolls. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer komplexen Silberverbindung des Glykokolls.

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CH86996A
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glycocolla
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complex
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complex silver
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung einer komplexen     Silberverbindung    des     Glykokolls.       Komplexe Silberverbindungen von     a-Amino-          säuren    sind noch nicht bekannt. Bei     Zusatz.     von Ammoniak und Aminen     (Methylamin,          Äthylamin,        Äthylendiamin),    sowie von     Cyani-          den,        Thiosulfaten,        Rhodaniden    zu organischen  und anorganischen Silbersalzen entstehen be  kanntlich komplexe Silbersalze,

   welche das  Silber nicht oder nur zum geringen Teil in  der Form des elektrisch dissoziierten einwerti  gen Silberkations besitzen. Die     AmmonIak-          und        Aminverbindungen    enthalten nach den  Untersuchungen von     Bodländer    (Berichte der  deutschen chemischen Gesellschaft 36, 1903,  S. 28I8),     Bodländer    und     Fittig    (Zeitschrift für  physiologische Chemie 39, 1902, S. 605), so  wie von     Euler    (Berichte der deutschen che  mischen Gesellschaft 36, 1903, S. 1854) das  komplexe Kation     (Ag[Am]2)',    wo Am     NH:

  s,          CHs        NHs    usw. bedeutet. Die     Cyaniddoppelsalze     weisen     daskomplexeAnion        (Ag[CN]2)',        dieRho-          daniddoppelsalze    das Anion     (Ag[SCN]2)',    die       Thiosulfatdoppelsalzedas    Anion     (Ag[S20s]2)"'     und     (Ag[S20a]s)""'    auf.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung einer kom  plexen Silberverbindung des     Glykokolls,    wel-         ches    darin besteht, dass man auf Silberacetat  einen     Überschuss    von     Glvkokoll    zur     Ein-          wirkung    bringt.  



  Die komplexe Silberverbindung des     Gly-          kokolls    bildet ein weisses Pulver, welches in  Wasser etwa 5 mal so leicht löslich ist wie  Silberacetat. Die     wässerige    Lösung reagiert  auf Lackmus schwach alkalisch. Mit Natron  lauge und     Sodalüsung    bleibt sie klar. Die  komplexe Silberverbindung des     Glykokolls     soll zu therapeutischen Zwecken verwendet       werden.     



  <I>Beispiel</I>  16,8 Teile Silberacetat werden mit     37.5     Teilen     Glykokoll    in Wasser     gelöst    und die  Lösung unter     Ausschluss    von Licht im Va  kuum bei     mii)glichst    tiefer Temperatur     ein-          gedunstet.    Die komplexe Silberverbindung  des     Glykokolls        binterbleibt    als     weisses    Pulver.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung einer komplexen Silberverbindung des Gly kokolls, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf Silberacetat einen Überschuss von Glykokoll zur Einwirkung bringt. Die komplexe Silberverbindung des CGly- kol>olls bildet, ein weisses Pulver, welches in @@'asser etwa 5 mal so leicht löslich ist wie Silberacetat. Die wässerige Lösung reagiert auf Lackrnus sehwach alkalisch.
    Mit Natron- lauge und Sodalüsung bleibt sie klar. Die komplexe Silberverbindung des Glykokolls soll zu therapeutischen Zwecken verwendet werden.
CH86996D 1918-12-23 1919-07-19 Verfahren zur Darstellung einer komplexen Silberverbindung des Glykokolls. CH86996A (de)

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