CH87467A - In allen Lagen gegen Flüssigkeitsausfluss gesichertes offenes Gefäss, besonders für Gleichrichter- und Polarisationszellen. - Google Patents

In allen Lagen gegen Flüssigkeitsausfluss gesichertes offenes Gefäss, besonders für Gleichrichter- und Polarisationszellen.

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CH87467A
CH87467A CH87467DA CH87467A CH 87467 A CH87467 A CH 87467A CH 87467D A CH87467D A CH 87467DA CH 87467 A CH87467 A CH 87467A
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Gmuer Gottlieb
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Gmuer Gottlieb
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  In allen Zagen gegen     Flüssigkeitsausfluss    gesichertes offenes Gefäss, besonders  für Gleichrichter- und Polarisationszellen.    Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, bei den für     Gleichrichtungs-        und    Po  larisationszwecke verwendeten elektrolyti  schen Zellen, die offen sein müssen, um den       .Abzug    der sich entwickelnden Gase zu er  möglichen, das Ausfliessen des     Elektrolytes     bei jeder Lage, zum Beispiel beim Bahn- oder  Postversand, zu verhüten.

   Man könnte dies  dadurch erreichen, dass man die Zellen für  den Transport verschliesst und bei In  gebrauchnahme am Bestimmungsorte wieder  öffnet; doch ist dies bei der grossen Anzahl  (1000 und mehr) Zellen, die in der Regel  gebraucht werden, sehr umständlich und  auch deshalb nicht zu empfehlen, weil  die Einrichtungen vielfach in ungeschulte       Hände    kommen. Auch der Ausweg, keine       Flüssigkeit,    sondern eine angefeuchtete Masse  als     Elektrolyten    zu verwenden, ist nicht  empfehlenswert, weil dabei der Nutzeffekt  viel kleiner und die Lebensdauer bedeutend  kürzer wird.  



  Die Erfindung löst die Aufgabe in der       Weise,    dass die Verbindung mit der Aussen  luft durch ein in das Gehäuse hineinragen-    des Rohr hergestellt wird, das mit seiner  Mündung bei jeder Lage des Gefässes ober  halb des Flüssigkeitsspiegels liegt.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    verschie  dene     Ausführungsbeispiele    des Erfindungs  gegenstandes.  



  Gemäss     Fig.    1 ist das zylindrische Glas  gefäss     L    mit einem Pfropfen a, der je nach  dem Elektrolyten Gummi, Kork. oder derglei  chen sein kann, verschlossen. Durch den  Pfropfen gehen luftdicht einerseits die in.  die Flüssigkeit eintauchenden Elektroden<I>e, f.</I>  anderseits     in    der Mitte ein dünnes Glasrohr     t.7,     dessen     Mündung    etwas über der Flüssigkeits  oberfläche liegt. Die Länge des Rohres und  das Fassungsvermögen: des Gefässes sind so  zu     bemessen,        d.ass    die Mündung des Rohres  bei jeder Lage des Gefässes über dem     Flüs-          sigkeitsspiegel    liegt.

   Zu diesem Zwecke darf,  reine     Flüssigkeitsfüllung        vorausgesetzt,    das  Gefäss,     bezw.    der freie Raum     desselben    nicht  halb gefüllt sein.  



  Beim Schütteln des Gefässes können im  merhin Flüssigkeitstropfen an die Mündung  des Rohres gelangen. Um zu vermeiden. dass      bei     umgestürzter    Lage nach     aussen     fliessen, braucht man das Rohr nur so eng  zu halten. dass eine     Kapillarwirkung    entsteht;

    doch kann     auoh    hierbei schliesslich gerade  durch die:     Kapilla.rwirkung    Flüssigkeit     bis     an (las äussere Ende des Rohres     und    dann       durüh    irgendwelche Umstände aus diesem       herausgelangen.    Um dem unter Beibehaltung  der     Kapillarität    für das innere Ende des  Rohres     vorzubeugen,    ist das Rohr dicht ober  halb der     innern    Mündung mit einer starken  Erweiterung     g    versehen.

   Hat sich der unter  halb der Erweiterung d liegende kapillare  Rohrteil     i.    mit     Flüssigkeit    gefüllt. so kann  die     darin    enthaltene Flüssigkeit infolge .der  Kapillarität weder aufwärts, noch abwärts  gehen. Sie kann infolgedessen nicht nur  ihrerseits nicht ausfliessen, sondern bildet       überdies    einen     Verschlussstöpsel,    der das Ein  dringen weiterer Flüssigkeit in das Rohr  verhindert. Die eingedrungene Flüssigkeit       kann    auch nicht durch die sich im Betrieb  entwickelnden Gase ausgetrieben werden.  weil sie sich in der Erweiterung ausbreitet:  und die Gase     durchlässt.     



  In     Fig.    2 und 3 sind zwei weitere For  men des Rohrendes dargestellt. Gemäss     Fig.    2  läuft das Rohr in eine     .schlanke    Spitze i  aus, wobei auch     wieder    über dem     haarrohr-          förmigen    Mundstück eine plötzliche starke  Erweiterung stattfindet. Gemäss     Fig.    3 endet  Glas Rohr in einer kugelförmigen Erweite  rung     1,:    mit in der Rohrachse liegender Na  pillaröffnung j derart, dass die Länge des       Iiapillarteils    des Rohres nur der Wandstärke  der Kugel entspricht. Die Wahl der Form  des Rohrendes hängt im Einzelfalle von der  Beschaffenheit der Flüssigkeit ab.  



  Bei reiner Flüssigkeitsfüllung und zylin  drischer Form des Gefässes muss dieses im  Lichten über doppelt so lang sein als die  Höhe der darin enthaltenen Flüssigkeitssäule.  Will man die Länge verkleinern, ohne die       Flüssigkeitssäule    in der     Gebrauehsstellung     und damit die     Eintauchtiefe    der Elektroden  zu verringern, so kann man das Gefäss im  obern Teil erweitern     (b1,        Fig.    4; b\,     Fig.    5),  so dass bei     umgekipptem    Gefässe die Flüssig-         keitssäule    eine geringere Höhe besitzt. In  entsprechendem Masse wird dann auch das  Rohr d kürzer sein können.  



  Eine Verkürzung des Gefässes ist auch  dadurch möglich, dass man im untern Ge  fässteil eine aufsaugende Einlage     7u.,    z. B.  Watte oder Schwamm, anordnet     (Fig.    1, 4, 5),  die beim Umlegen,     bezw.    Kippen des Ge  fässes infolge     Kapillarwirkung    einen Teil  der Flüssigkeit zurückhält, so     dass    nur eine  entsprechend geringere     Flüssigkeitsmenge    in  den obern Rohrteil gelangt, wo sie nur eine  entsprechend niedrigere Säule     bildet.     



  Gefässe der beschriebenen Art können  auch für andere Zwecke verwendet werden,  beispielsweise für desinfizierende und' aroma  tische Flüssigkeiten, die in solchen Gefässen  in beliebiger Lage mitgeführt werden kön  nen, ohne dass Flüssigkeit ausfliesst, während  diese doch verdunsten und dadurch ihre des  infizierende oder parfümierende     MTirkung     ausüben kann; ferner als     Anfeuchtungsein-          lage    für Tabak und andere Waren, die auf  dem Transport, zum Beispiel in heissem  Klima., oder am Lager feucht erhalten wer  den müssen.  



  Je nach der gewünschten Dauer und In  tensität der Verdunstung kann eines der  Rohrenden enger oder weiter gehalten wer  den. Gegebenenfalls kann man das Rohr auch  mit Watte verstopfen, um die Verdunstung  abzuschwächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In allen Lagen gegen Flüssigkeitsausfluss gesichertes offenes Gefäss. besonders für Gleichrichter- und Polarisationszellen, da durch gekennzeichnet, .dass die Verbindung mit der Aussenluft durch ein in das Gefäss hineinragendes Rohr hergestellt ist, das mit seiner Mündung bei jeder Lage des Gefässes oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt. UN TE RAN SPRVCHE 1. Gefäss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Rohr als Kapil- la.rröhrchen ausgebildet ist. ?.
    Gefäss nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr oberhalb seiner Mündung im Gefässinnern eine Erweiterung zur Unterbrechung der Kapillarwirkung auf weist. @. Gefäss nach dem Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch eine aufsaugende Einlabe in seinem untern Teil. 4. Gefäss nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es in seinem obern Teil erweitert ist.
CH87467D 1920-02-19 1920-03-31 In allen Lagen gegen Flüssigkeitsausfluss gesichertes offenes Gefäss, besonders für Gleichrichter- und Polarisationszellen. CH87467A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2714189A (en) * 1951-07-17 1955-07-26 Ruth B Klausmeyer Electrolytic method and cell

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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