CH92891A - Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels.

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CH92891A
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CH
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sep
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tanning agent
anthracene
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English (en)
Inventor
Soda-Fabrik Badische Anilin
Original Assignee
Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/08Chemical tanning by organic agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Gerbmittels.       In dem Patent     1r.        91Si6    ist ein     Ver-          fahren    zur Darstellung eines     wassei-li ,slielicii,     ein     Gemisch    von     Sulfosäuren        enthaltenden          (lerbmittels        beschrieben,    bei     welchem    ein  Gemisch, das     Carbazol    und     Antliracen    ent  hält, mit einem     sulfierenden    Mittel behandelt  wird.

   Wenn man dabei von     Rohanthracen     oder dem bei der Reinigung von     Rohanthracen     abfallenden Rückstand ausgeht und ihn irr  der meist üblichen Weise mit     gewöhnlicher     oder     rauebender    Schwefelsäure in der Wärme       sulfiert,    so     erhält        inan    ein     dunkelgefärbtes     Produkt, das dem Leder eine dunkle     Färbung     erteilt, die mitunter     störend    wirkt.  



  Es wurde nun     gefunden,        dal;        inan    ein       hellgefärbtes        (lerbinittel    erhält, (las     dein     Leder     wir    eine schwache Färbung erteilt,  wenn     mau    die     Sulfierung    des     Carbazol    und       Anthracen    enthaltenden Rohmaterials     finit          Chlorsulfonsäure    vollzieht.     Zweckmässig    ist  es dabei, ein Verdünnungsmittel, beispiels  weise Nitrobenzol, anzuwenden und stärkere  Erhitzung zu vermeiden.

   Als Rohmaterial  ist, wie bei dem Verfahren des Hauptpatentes,  ein etwa<B>30--500</B>     io        Rohanthracen    oder der    bei dessen Reinigung abfallende     1'Lilehstarrd          besonders        geeignet.     



  <I>Beispiel:</I>  10 Teile     Rohantliracen    oder Rückstand  der     Rohanthr < iceni-cinigung    werden in 20 Teilen       1iti-oberrzol    verteilt und langsam mit     1'..-1.7     Teilern     Chlorsulfonsäure    versetzt, wobei     nian     die     Temperatur        unterhalb   <B>1000</B> hält;

   man       rührt    dann noch in der Wärme, bis das  Produkt     wasserlöslich    ist.     Dann    wird das       Nitrobenzol.    mit Wasserdampf oder im     Vakuum          abgetrieben.     



       Das    Produkt kann     zur        Verwendung        ein-          faeli        genügend    verdünnt werden,     man        kann          (IS        aiieh    vorher von der freien     Schwefelsäure          mittelst    Kalk befreien, oder es teilweise oder  ganz     neutralisieren,    in letzterem Falle auch  zur Trockne eindampfen. Bei Verwendung  der Salze wird der     Gerblüsung    zweckmässig  nach Bedarf Säure     zugesetzt.     



  Die Zusammensetzung des     Ausgangs-          inaterials    kann in weiten     U-renzen    geändert  werden. Man kann dein fertigen Produkt  auch weitere gerbende oder nicht gerbende       Stoffe    zusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines wasser löslichen, ein (-emisch von Sulfosäuren ent haltenden Gerbmittels, dadurch gekennzeich- net, dass man ein Carbazol und Anthracen enthaltende,; rohes Material mit Chlorsulfon- säure sulfie)-t. UNTERA:N SPRüCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass man 30-50prozentiges Rohanthracen verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dah man den bei der EMI0002.0024 Reinigung <SEP> von <SEP> Rolraritlrr-aceir <SEP> abfallenden <tb> Rückstand <SEP> verwendet. <tb> 3. <SEP> Verfahren <SEP> @,ernäh <SEP> Patentanspruch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> '_', <SEP> dadurch <SEP> ge.. <tb> kennzeichnet, <SEP> da1.i <SEP> man <SEP> in <SEP> Gegenwart <SEP> eines <tb> indifferenten <SEP> Verdünnungsmittels <SEP> arbeitet. <tb> 1.
    <SEP> Verfahren <SEP> gemäh <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> den <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> für <SEP> Vermeidung <SEP> stär kerer <SEP> Erhitzung <SEP> Sorge <SEP> tragt.
CH92891D 1919-03-05 1919-03-05 Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels. CH92891A (de)

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