CH93765A - Elektrisch heizbares Gerät und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Elektrisch heizbares Gerät und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/10—Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
- H05B3/18—Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being embedded in an insulating material
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Description
Elektriseh heizpures Gerät und \'erführen '1.11r Herstellung desselheu. Es ist für den Wirkungsbrad und die Lebensclaner eleki-rischer 11 ei zhürper und Heiziipparate von besonderer Bedeutung,
dass die M'iirme beim Übergang coni Heiz-- lcörlrer auf die zu erhitzende Fläche einen inüclichst geringen Widerstand findet. Die Folge eines hohen Widerstandes, also bei spielsweise der Zwischenschaltung eurer Iso- lierschielit grösserer Stärke.
besteht darin. da1; der Heizkörper über die zii erzielende Be- irielrstemperatur erhitzt, denrüach einer gro- W: <B>,</B> ssen rinelie7astung ausgesetzt werden muss, was das allzufrühe Ausbrennen der dünnen blet-;
lildrii-lite des Heizkörpers zur Folge hat. Ein Vorteil der Erleichterung des Wärineiiherganges zwischen dein Heizkörper und der zu erhitzenden Phiehe liegt infolge.4les- sen darin,
dass die Hitze voin 11.eizwidersland des unbenutzt unterStrom stehendenHeizappa- rates abgeleitet wird und der Heizwiderstand der Gefahr des Durchbrennens in geringerem Masse ausgesetzt ist.
Unter Berücksichtigung dieser Gesiehls- punkte wurde .wiederholt @-ersuelit, diü be- kannten und allgemein gebrüudrliehen Neiz- kürper, frei deneir der dünne Widerstands- draht auf feste,
hitzebestiindige Stoffe be- wicl@elt oder in solche Stoffe gebettet ist und deren Wärmeabgabe eine sehr schlechte ist, durch Heizlziii@lier zu ersetzen, bei denen die Brriilirung- des @'G'iclcrstandsclrahtes und der zu erhitzenden Fläche eine fast unmittelbare ist.
Man liat beispielsweise versneht, den Hcizwidersiancl mit CTla- oder Einailniaterial @crrniselit auf den Träger des Heizkörpers aufzutragen und irr ihn einzril)rerineri: ferner ,vurde in derWeise verfahren, dass man leieht:
- f@üssüe Edelmetalle in lar#lrartiger Lösung auf die zu erhitzende Fliiclie gestrichen hat, Wobei sieh das Metall ans der Lösung erst;
w;ihrend <B>des</B> Brennens ausschied. Tier we- seniliehste \aclüeil dieser Verfahren ist der, dass sie bloss ]>ei Edelmetallen VPrwenclnn@f)' finden hiinneli, niehl- aber für die cic1 wolil- feileren üblichen Widerstandsmetalle,
wie 1ielzel sind 1Tickellegierungen, weshalb das Verfahren un@-erhält.nismässig teuer ist.
Auch Glas Einhellen der 'Widerstiindsdrähte in ein (-seniiscli von- Aslrr#st und Ton oder das Alus-. fiillen von Metallott-den auf ein derartiges Gemisch wurde bereits vorgeschlagen;
bei diesern Verf < < liren musste aber gleichfalls eine verhältnismässig dicke (2 bis 5 mni starke) Asbest-Tonplatte verwendet werden.
C'.-emiiss dein vorliegenden Verfahren wird ein m eine isolierende, hitzebeständige Mass e ein.-f-betteter Heizwiderstand an dein zii er hitzenden Teil des Gerätes mittelst einer dünnen @ileli.#a#rffschicht und unter @nwen- dun-- von Drueh und \Värrne
befestigt. l@ingehcnde Versuche und Messungen ha- ]-!en urwie@en, class eine Schicht von<B>0,03</B> bis O,li:
r mm der isolierenden, hitzebe.tii.ndigen Mas#e genügt, um beispielsweise bei einer Spannung von 1.10 Volt und bei 600 C eine vollkommene Isolierung zu erzielen, während man bisher für denelben Zweck 1 his 8 nim st:arl:
e Isolierkörper verwenden musste. In- fol-i= (1#r riiisserordent,lii@li dünnen Isolier sehicht inuss der den Heizwiderstand bildende Metalldraht bloss uni einige Grade über die gewünschte Betriebstemperatur erhitzt wer den, die W;
ii-Tiieüliertra.gnng erfolgt somit irnniittelbar, slic @ean.pruehung de- Metall- dralites ist l-i@ji derselben Betriebsteinper < atur wcsentlieb -erinoer,
und seine Tlaltliarkeit übersteigt infolgedessen diejenige der bis herien Heizwiderstände um ein Vielfaches. Zur Isolierung und Befestigung ist jede Lt;
>un, geeignet, aus der nach Verdunsten des Liisunl(Ysniittels durch die Wirkung der bei der Troehnung, bezw. beire Einbrennen an-1,0-,wandten Wärrne eine den Metalldraht isolierende und festhaltende, sehr dünne Scbielit zuriielzbleibt.
_Xls Isolif-i-niaterial ist: beispielsweise fein gcnialilener Ton, Asbest, Kaolin usw. geeig net, wiilirerid als Bindemittel Wasserglas, Borax usw. dienen kann. Die Stoffe und Miseliun-,@-#'Verhältnisse können je nach Cxel@rau@hszwre@k festgestellt werden.
Dabei liün@,@t die @@Iiiige der Bindemittel von den ver- wi-ndeten Dri:ie-hen und Temperaturen ab und ist vorteilhafi: zu die sen umgekehrt propor tional.
Gute Mischungen sind beispielsweise die folgenden: Juni Gebrauch bi. '7.1i1 <B>1200'</B> Ton, Asbestrnelil oder Kaolin 50 g-r Wasserglas 110 cm" Wasser 1.110 I (1r113. Zum Cxebrau(-li bi, zu 70g1 C:
Ton, Aslieamelil oder Kaolin 50 _.;r \Vasserr;las 60 cm' Nasser 1.-10 cm:'. Zum Gebra.ucli bis zu 7(7(1()" <B>C</B>: Ton, Asbestmehl oder Kaolin :10 @:r Wasserglas 30 crii' Wasser 150 cm'.
I)ie zur Verwendung gelangenden Stoffe werden in einer Reibschale oder in einer Farbernnühle innig verrieben. Wird nun die erhaltene flüssige Masse in dünner Schicht auf eine von Fett und Verunreinigungen be freite 141etallf'liiclie aufgetragen, langsam gc- troclnet und schliesslich ausgebrannt,
so er- häll man eine vorzügliche, hitzebestämli@ge und isolierende Schicht, deren Stärke durch wiederholtes Auftragen erhöht erden Kann.
E:: i#1 vorteilhaft, vor Auftra4-en nE=rier Sehieht-en dis vorlieri < @e seIiielit zu iro @@hmn und mindeaens au l'<B>150</B> lJis 2.;t7 zu erliitzeii.
Zum Beispiel: Elektrische I%ouliapparatE@ werden in der Weise hergestellt, dass man- die Mantelfläche eines Gefässes, nachdem sie von Fett und andern Verunreinigungen befreit ist, je nach der vorgesehenen Betriebsspinnirng mit zwei, drei oder mehr Schichten der der voraussichtlichen Betriebstemperatur entspre chend gewählten Flüssigkeit unter zwischen- geschaltetem Trocknen und Erhitzen zieht,
auf die erhaltene Isolierscliic-Iii deii Widerstandsdraht möglichst fea aufwickelt und schliesslich auf den Draht einige wei tere Lagen der Flüssigkeitsschicht in der be- :chriebenen'\'i-'eise :itiftr < igt, so dass der Dra-li voll#tändig in die 1i7lü#iglzeitsschiclit einge bettet ist.
Dadurch wird einerseits der \Vi- derstandsdralit gut :in der Wand des Gefässe= befestigt und anderseits mit einer festen Schicht.
überzoben, die dem Gefäss einen v oll- komrnenen Schutz gegen Oxydation @@cwührt. Eine noch festere @'erlünchin@, wird erzielt, \,verirr man iii dein XV:
indun- de, Gefässes schraubenförmige -\ttten geringer Tiefr- an- bringt und den llet-alldraht in diese cinbeitet.
Handelt es sich nicht ]rin zylindri,che, ovale usw., sondern um ebene Fl;
iuhen, die überzogenn-erden sollen,wiediesbeispiclsweise tei. Bodenheizkörpern von Schnellsiedern. Biigelcisen usw. der Fall ist, so werden auf die Flüchen in.
der geschilderten Weise einige Sr@lüclrtcn der Flüssigkeit aufgetragen. der in entsprec@lrcrndc Form gebrac#ble blctalldraht ::
trfge#le@gt und sclnlicsslich in der beschriebe- nen \'eise durch Decklagen der Isolierflü_ sigkeit festgehalten. Ein writcre_s Beispiel, welches rascher zum Ziel i'iilni-t; lind ]101n <B>vor-</B> sieh erwiesen hat-, ist folgendes:
Die zur Aul#mibine des Reizwiderstandes bestimmte Flüche wird gereinigt- und mit einer starken Schiebt der oben geschilderten Flüssigkeit überzogen. Diese Schicht wird in I'errehtenr Zustande finit einen] Stück
(Will- 11V11 (0,1 )cis 0.5 inin starken) :1sbe@tlr,rpiers überdeckt, das zweckmässig mit der erwähn ten Flüssigkeit gesättigt ist und diejenigen Stellern zu bedecken hat,
auf welr#bc der zur Bildung des @eizwidesst_rndes die#rrr@trele 3L_ talldraht aufgelegt werden soll. Der an Ort und Stelle gebrachte Jletdldndrt wird mit einer weiteren Asl>estpapimbpe Irerleckt,
und die beiden Asbestpapierlagen werden mit dem eingescblos=eiren Metalldraht gut glattcgesiri- ehen, <B>um</B> ein!@,esclnlossene Iuftldüseben zu<I>ent-</I> fernen.
Die linden des 31eialldrahtel die schon von vorneherein mit aus dem Stroin grtleilenden stärkeren Kontaktstücken Ver- sehen sind,
werden unter ]WOZU < von stHr- kerem Asbestpapier in beschriebener Weise mittelst der Flüssi@rkeitsschic#ht an der zu er hitzenden Fläche befestigt.<B>lud,
</B> erfolgter Befestigung des Met < rlldrables wird die ganze zu erhitzende Fläche bezw. der ganze Appa- rut noch vor Trocknen der Flüssigkeitsschicht und der Asbestpapierlagen von aussen finit einer stärkeren (5 bis 30 inrn starl.enl AArest- pidver-
oder Sandschicht umgeben. mittelst entsprechender Formen in einer Presse unter 111-riek g@eselz1, langsam trocknen gelassen und schliesslich bis zu 150 bis A000, erhil-zt.
N:rr.h den) Ausbrennen wird dlir.cli dein ll.etalldralit vorteilhaft für einige Zeit St.roin :.;eleit.r.-t. Die Asb e=stpnlver- oder Sandschicht befördert;
einerseits die MM Aufsaugung der Feuchtigkeit, andereildie gleiehnMige L h-erl-ra-ung de,@rur@hes, und wird wieder eirt:fernt.
We nn es si < -h trni die Herstellung flacher IIeizkiirlrer, wie Bügeleisen, eberre@ Heizofen- tlächen. Iio e@hherdplatten usw. handelt, kann n@an ;
rnr#li in. der Weise zerfahren, daü man den irr entsprechende Form gebrachten hle- ialldrahl- -.ruf Aslrestpaliier befestigt, und zwar c#utivc,rlc-r durch Aufkleben mittelst der l@liissi!2leit oder mittelst @nrchfädelns,
A.n- niilwns mit einem liei der Erhitzung aus- ln#enne#nde n Faden usw. Die zu erhitzende Flüche wird in der geschilderten 'eise mit einer @lüssiglLCitssehiclit und einer Asbest- pa,pierlage überzogen, worauf man die mit dein 111eta.lldr:rlrt:
versehene Asbestpapierlage, mit dein l@letalldraht gegen die schon auf gelegte Asbestpapierlage gekehrt, an Ort und Stelle bringt und sehliesslieh in der bescbrie- l@enrn Weise verführt. Bei F liic#Iien, die schor. an sich mit einer isolierenden Schiebt Über <U>zogen</U> sind (zum Bei,
piel Emailgefässe), kann die untere Aslreatlrapierlage entfallen.
Zwisr#hen dein Ashustpapier und dem Me- talldrabt kommt ciire feste Verbindung z.i- stande.
11]e Dicke der zwischen dem Heizwider- hand und dein Träger desselben befincIlicben MM ist- selbst bei Verwendung von Asbesi- Impierlagen sehr gering (0,-1 bis<B>0.5</B> mm), -o dass die MIrnieübertragung die bestmö@g'liclie ist.
Die mit in der b,,scliriebenen Weise mit Heizividerst:inden versehenen Apparate sind @@e@@,e näherndernn@@rn der Aussentemperatur unempfindlieb, .sie sind ausserordentlich Iii4ze- lo-stHndig und lieh:tlten ihre T,olierfäbigheit aue#h bei hohen Temperaturen unverändert bei.
Infolge der Piinne der Isoliersehicbt und der r#infarhen Vereinignn gsmöglichkeit eines Heiz- widerstandes mit Metallkörpern können auch beispielsweise gewölinliebe Kochgefässe, Töpfe (auch emaillierte),
ferner Gas- und Kohlen- hiigeleisen itsw. in<B>sehr</B> einfacher \Weise für elel;trise@ic lleizung eingerichtet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRVCIIE 1. Ilehtrisch heizbares Gerät, dadurch ;"e- liel7nzelchnet. class ein in eine isolieiencle und hitzebeständige Masse eingebetteter, mit dieser einen einheitlichen, bildsamen 1;;irper bildender Heizwiderstand mittelst einer Klebstoffscliicht an dem zu erhitzen den Teil des Gerätes befestigt ist.11. '('erfahren zur Herstellung von elektrisch heizbaren Geräten nach Patentanspruch 1, dadurch @-ekennzeichnet,dass die Be- festigung des in eine isolierende und hitzebeständige Masse gebetteten Heiz- widerstandes an dem zu erhitzenden Teil des Gerätes mittelst einer Klebstoff und unter Anwendung von Druck und Wärme erfolgt. UNTERANSPRMIE 1.Islehtriseh heizbares Gerät nach Patent- aiiaprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dalss dir# Einbetttuibema"c aus nachgiebigem, filza.rti@@cm-Material gebildet ist.das den durch die @@"ürine bewirkten Form- und Gi-Aeniinderungen des Heizwiderstandes a und des zit erhitzenden Teil;des Gerätes folgen bann. ?. Flelztrisch heizbares Gerat nach Paterit- ansprueh I und Unteranspriteh 1., gekennzeichnet, (lass der neiz- widerstand, zicisehen zwei Taben Asbest- papier gebettet,an<I>dem</I> zii erhitzenden Teil des Gerätes befestigt ist. a. Llehtrisuh heizbare: Gerät nach -Patent anspruch 1, dadurch bekennzeiclinet, dass der Heizwiderstand an dein zu erhitzen den Teil des Gerätes zwischen der un mittelbar an demselben anbebr < iehten Xlebstoffsehicht und einer Schiebt a-u@ naeligiebibem,filzartigem Material I)u,- festigt ist. 4. Verfahren nach Patentanaprueh 11, da durch gekennzeichnet, dass die Klebstoff- -scliicht aus isolierenden Stoffen und einem Geiniseh von Wasser unda@ser@@l;ls herbestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH93765T | 1920-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93765A true CH93765A (de) | 1922-04-01 |
Family
ID=4351342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93765D CH93765A (de) | 1920-01-15 | 1920-01-15 | Elektrisch heizbares Gerät und Verfahren zur Herstellung desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93765A (de) |
-
1920
- 1920-01-15 CH CH93765D patent/CH93765A/de unknown
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