CH94801A - Verfahren zur Herstellung eines Harzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Harzes.

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CH94801A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G85/00General processes for preparing compounds provided for in this subclass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Harzes.    Es ist     bekannt,    dass aromatische Verbin  dungen leicht mit Schwefel und     Schwefel-          alkalien    reagieren, wobei Verbindungen ent  stehen, welche als Farbstoffe oder infolge  ihrer sonstigen physikalischen und chemi  schen Eigenschaften technisch wertvolle Pro  dukte bilden.  



  Es wurde nun gefunden,     dass"    man zu  einem Harze gelangen kann, welches infolge  seiner Eigenschaften befähigt ist, in fast  allen Gebieten der Harz- und Lackverwen  dung mit- Vorteil gebraucht zu werden,. wenn  man     Kresol    mit Schwefel erwärmt.  



  Das Ende der Reaktion wird am Auf  hören der     Schwefelwasserstoffentwicklung    er  kannt. Das Verhältnis zwischen Schwefel  und     Kresol    kann in gewissen Grenzen schwan  ken. Als zweckmässig hat sich beispielsweise  ein Verhältnis von 2-3     Mol.    Schwefel auf  1     Mol.        Kresol    erwiesen, wobei annähernd       1--1'/s        Mol    Schwefelwasserstoff entweichen.  Bei richtig zu Ende     geführter    Reaktion ent  hält ein solches Harz annähernd     1-11s        Mol.     Schwefel auf 1     Mol        Kresol    gebunden.

    



  Das Harz ist in Alkohol, Aceton und       Alkalien    leicht löslich, schwer löslich da-    gegen in Säuren,     aliphatischen    Kohlenwasser  stoffen und deren Halogenderivaten. Es weist  starke Klebkraft auf, ist geruchlos und in  dünner Schicht hellfarbig. Es ist befähigt,  noch weiter mit Schwefel zu reagieren und  bedeutende Mengen Schwefel,     Schwefelalka-          lien    und andere Zusätze als Füllmaterialien  aufzunehmen. Durch längeres Erwärmen auf  ca. 150  , besonders unter gleichzeitiger An  wendung von Druck, lässt es sich härten, d. h.  in ein     unschmelzbares    und in den üblichen  Lösungsmitteln unlösliches     Produkt    über  führen.

   Diese Eigenschaft bleibt ihm auch  nach Einverleibung der verschiedensten Füll  materialien oder bei Verwendung in dünner  Schicht als Lack erhalten.  



  Durch Zugabe von Reaktionsbeschleunigern,  wie zum Beispiel Jod oder Jod abspaltenden  Verbindungen, kann die Reaktionsdauer we  sentlich abgekürzt werden.  



  <I>Beispiel:</I>  54 kg     Kresol    und 32 kg Schwefel werden  am     Rückfl.usskühler    geschmolzen. Das Reak  tionsgemisch wird unter energischem Rühren  auf ca. 140<B>0</B> erwärmt, wobei eine reichliche      und gleichmässige     SchwefelwasserstoffentwiclL-          lung    einsetzt.     Entsprechend    dem     Wirkungs-          grad    des     Rückflusskühlers    und der eingehal  tenen Temperatur kann die Dauer der Reak  tion innerhalb ziemlich weiter Grenzen schwan  ken.

   In günstigen Fällen     kann.    das Ende der       Realztion,    erkennbar am Aufhören der     Schwefel-          wasserstoffentwicklung,    schon in     wenigen     Stunden erreicht sein. Die     Menge    des entwi  chenen     Schwefelwasserstoffes    beträgt unge  fähr die Hälfte des angewandten Schwefels.

    Die ursprünglich grüne, ziemlich dünnflüs  sige Schmelze hat sich nach beendeter Re  aktion in eine     rötlichbraune,    stark viskose,  klebrige, flüssige Masse verwandelt, die     nun     weiter eingedickt wird, bis eine Probe beim       Erkalten    zu einem harten, spröden, jedoch  noch löslichen Harz erstarrt. Dann wird das  Harz noch heiss auf Bleche gegossen und  kann nach dem Erkalten irr Tafeln oder  Blöcken losgelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Harzes, welches infolge seiner Eigenschaften befähigt ist, in fast allen Gebieten der Harz- und Lackverwendung mit Vorteil gebraucht zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass man Kresol reit Schwefel erwärmt. Das Harz ist in Alkohol; Aceton und Al- kalien leicht löslich, schwer löslich dagegen in Säuren, aliphatisehen Kohlenwasserstoffen und deren Halogenderivaten.
    Es weist starke Klebkraft auf, ist geruchlos und in dünner Schicht hellfarbig. Es ist befähigt, noch wei ter mit Schwefel zu reagieren und bedeu tende Mengen . Schwefel, Schwefelalkalien und andere Zusätze als Fällmaterialien auf- zunehmen. Dru-elr lfingeres Erwärmen auf ca.
    150', besonders unter gleichzeitiger Anwen dung von Druck, lässt es sieh härten, d. 1r. in ein unschmelzbares und in den üblichen Lösungsmitteln unlösliches Produkt über führen. Diese Eigenschaft bleibt ihm auch nach Einverleibung der verschiedensten Füll materialien oder bei Verwendung in dünner Schicht als Lack erhalten. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Schmelze Reak tionsbeschleuniger in geringer Menge zufügt.
CH94801D 1920-06-26 1920-06-26 Verfahren zur Herstellung eines Harzes. CH94801A (de)

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