CH94851A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenpräparates aus einem Chinonwollküpenfarbstoff und Indigo. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenpräparates aus einem Chinonwollküpenfarbstoff und Indigo.

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CH94851A
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Hoechst Ag
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  Verfahren<U>zur-</U> Herstellung eines     Kiipenpräparates    aus einem     Cliinonwollküpenfarbstoff     und Indigo.    Bekanntlich lassen sich     trockene    Alkali  salze von     Indigweiss    in haltbarer, leicht lös  licher, schaumiger     Stückchenform    herstellen, sei  es ohne, sei es mit Zusatz von verklebenden  Körpern, wie Melasse, Zucker,     Sulfitpech-usw.     (vergleiche deutsche Patentschrift 197870, so  wie deutsche Patentschriften 197391, 200914).

    Versucht man diese Verfahren auf die     Chinon-          wollküpenfarben    zu     übertragen,insbesonder        eauf     die schwefelhaltigen     Chirronwollküpenfarben,     wie sie beispielsweise gemäss den deutschen  Patenten 263382, 265195 und dessen Zusatz  patenten aus     Halogenchinonen    einerseits und       Arylaminen    und deren     Substitutionsprodukten,     wie Chlor- oder     Nitroarylaminen.    anderseits  durch nachträgliche Einführung von Schwefel,

    ferner aus     Chinonthiosulfosäuren    oder Körpern  ähnlicher Wirkungsweise und     Arylaminen     erhalten werden können, sowie auch auf die  nicht geschwefelten     Chinonwollküpenfarbstoffe,     wie beispielsweise die als     Küpenfarbstoffe    ver  wendbaren     Arylidochinone    (vergleiche deutsche  Patentschrift 236074 und 262180), so erhält    man wohl trockene     Küpen,    jedoch fehlt den  selben die charakteristisch leichte Löslichkeit  und die Schaumform der entsprechenden In  digoküpe völlig. Die Produkte lassen sich  auch sehr schwer trocknen und wenn sie  trocken sind, backen sie leicht zusammen.

         Aucb    der Farbstoff selbst leidet beim Ein  dampfen und     Trocknen."so    dass er in Stärke  und Nuance zurückgeht.  



  Es wurde nun die überraschende Beobach  tung gemacht, dass es gelingt aus dem Dia  nilidocliinonsulfit, einem braunen     Wollküpen-          farbstoff,    welcher- beispielsweise     nach    dem  Beispiel der deutschen Patentschrift 265195  oder nach dem Schweizer Patent 59423 aus       Dianilidodichlorinon    und einem Schwefelalkali  dargestellt werden kann, ohne     Farbstoffver-          luste    ein durchaus brauchbares     Küpenpräparat     zu erhalten.  



  Man erhält beim Eindampfen der Mischun  gen von     Indigweissalkali    mit dem     Alkali-          leukosalze    dieses     Chinonwollküpenfarbstoffes,     sei es mit oder ohne Zusatz von verklebenden      Körpern;

   lockere, leicht lösliche     Küpenprä    pa  rate, welche in der Form von den entsprechen  den     Indigoküpenpräparaten    kaum zu unter  scheiden sind und welche dieselbe vorzügliche  Haltbarkeit besitzen wie die reinen     Indigo-          küpenpräparate.       <I>Beispiel</I>    225 kg Indigo und<B>75</B> kg der     Farbstoffe     aus     Dianilido-dichlorchinonen    und Schwefel  natrium gemäss der deutschen Patentschrift  ?65l95 oder deren Zusätzen werden in Form  ihrer     Leukov        erbindungen    mit 290 kg Natron  lauge 40 o     Be,

      50 kg Melasse oder 30 kg       Sulfitpech    und 30 kg     Hydrosulfit        techn.,     letztere gelöst in 300 kg Wasser, verrührt.  Durch Vakuumverdampfung wird die Paste       bezw.        Flüssigkeit    zur Trockne und in lockere  feste Form gebracht. Das erhaltene schaumig  lockere, dunkelglänzende     Küpenprodukt    ist  sehr gut haltbar und in Wasser leicht zu  einer gebrauchsfertigen     Küpe    löslich, welche  auf Wolle schwarze Töne erzeugt.

      <I>Beispiel 2:</I>    Frisch bereitete     Leukoverbindungen    aus  180 kg Indigo und<B>180</B> kg des nach der  deutschen Patentschrift 265195 hergestellten  schwefelhaltigen     Chinonküpenfarbstoffes    wer  den in etwa     20o/oiger        Pastenform    unter Luft  abschluss mit 330 kg Natronlauge 400     B6,     300 kg Wasser, 40 kg Melasse und 30 kg       Hydrosulfitpulver    verrührt und zur Trockne    eingedampft. Das erhaltene Produkt verhält       siel:    bezüglich Aussehen und Löslichkeit wie  das in Beispiel 1-     keschriebene    Produkt.  



  Bei Anwendung derselben     Menge    Indigo  und der doppelten Menge des nach der deut  schen Patentschrift 265195 erhältlichen schwe  felhaltigen     Chinonküpenfarbstoffes        bezw.    deren       Leukoverbindungen    und entsprechender Ände  rung der Zusätze an Natronlauge, Melasse  und     Hydrosulfit    erhält man ein Produkt mit  ähnlichen Eigenschaften, das Wolle tief  schwarz färbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- präparates aus einem Chinoriwolll@üpenfarb- stoff und Indigo dadurch gekennzeichnet, daf,) man die Alkalileukoverbindung des Dianilido- chinonsulfites zusammen mit Indigoleukoalkali- salzen zur Trockne bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, darin be- bestehend, da1,) das Eindampfen in Gegen wart von Beimischungen erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, darin bestehend, dass das Zur trocknebringen durch Eindampfen im Vakuum erfolgt.
CH94851D 1920-11-01 1921-04-05 Verfahren zur Herstellung eines Küpenpräparates aus einem Chinonwollküpenfarbstoff und Indigo. CH94851A (de)

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