CH94907A - Senkbremsverfahren für mit Drehstrommotoren betriebene Hebezeuge. - Google Patents

Senkbremsverfahren für mit Drehstrommotoren betriebene Hebezeuge.

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CH94907A
CH94907A CH94907DA CH94907A CH 94907 A CH94907 A CH 94907A CH 94907D A CH94907D A CH 94907DA CH 94907 A CH94907 A CH 94907A
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CH
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motor
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hoists
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/26Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Senkbrelnsverfahren    für     mlt        Drehstrommotoren        betriebene    Hebezeuge.    Die Erfindung betrifft ein neues Ver  fahren zum elektrischen Bremsen der zu sen  kenden Last bei Hebezeugen, deren Hubwerk  von     Drehstrom-Induktionsmotoren    angetrieben       wird.    Darnach wird zunächst die Bremse noch  nicht gelüftet und der Motor im     Hubsinne        ein-          gesclialtet    mit einem so grossen Drehmoment,       (1a13    die Last bei gelüfteter Bremse gehoben  werden würde.

   Darin wird durch Einschalten  von _Widerstand in den Läuferkreis das     Dreh-          inoment    des Motors allmählich so lange ge  schwächt, bis das Lastmoment überwiegt.  Da nun zwischen Windwerk und     Brems-          scheibe    ein Freilauf eingeschaltet ist, der  eine kleine     'Verdrehung    zwischen diesen bei  den Teilen gestattet, bewegt sich die Last, so  bald das Lastmoment überwiegt, um eine dem       Verrlrehunl",swinliel    entsprechende Strecke und  schaltet am Ende dieser Bewegung den     Brems-          iizftmagneteri    ein, so dass die Last nun  mit der geringsten Geschwindigkeit sinkt.

         Schwächt    man, zum Beispiel durch weiteres       Einschalten    von     Läuferwiderstand,    (las Dreh  inoment des Motors noch weiter, so sinkt die       Last    dementsprechend rascher.    Zur Erläuterung der Erfindung diene das  in der     Zeichnung    schematisch dargestellte  Ausführungsbeispiel. Darin ist a der Hub  motor mit dem Läuferwiderstand b und dem       Ständerschalter    e.

   Zwecks Senkens der Last d  wird der Motor a im Hubsinne, und zwar zu  nächst mit seinem grössten Drehmoment ein  geschaltet, während die Bremse e angezogen  bleibt; wenn auch der Schalter f .geschlossen  ist, ist dennoch der     Bremslüftmagnet        g    so  lange stromlos, als die Kontakte     1a,   <I>i</I> des  Schleppschalters n geöffnet sind. Nun wird  allmählich der Widerstand b im     Läuferkreis     des Motors a vergrössert, so dass das Motor  drehmoment im Hubsinne sinkt.

   Kommt nun  der Augenblick, wo das Lastmoment über  wiegt, so wird die Motorwelle von der Last d  um einen Winkel .8 gedreht, der den Freilauf  schlitzen     7n    der     Kupplung        7c    entspricht. Da  durch rücken die Beläge i des Schleppschal  ters<I>n</I> unter die Kontaktbürsten<I>h</I> und schlie  ssen den Strom des     Bremslüftmagnetes    h, der  nunmehr die Lastwelle freigibt. Bei der       Weiterdrehung    der Lastwelle in gleicher  Richtung bleibt der Schleppschalter     n@stehen.         Die Schalter c und f, sowie die Kontakte des  Läuferwiderstandes b werden praktisch in be  kannter Weise in einer Schaltwalze vereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtrC.!HE I. Verfahren zum elektrischen Bremsen der zu senkenden Last bei Hebezeugen, de ren Hubwerk von Drehstrom-Induktions- motoren angetrieben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass zunächst der Läufer widerstand des im Hubsinn eingeschalte ten Motors bei angelegter Bremse so lange geregelt wird, bis das Lastmoment grösser ist als das Motormoment, und dass durch eine kleine, durch Freilauf ermöglichte Scnhbewegung der Last der Bremslüft- magnet eingeschaltet wird.
    II. Einriehtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Kupplung mit be schränktem Freilauf zwischen Windwerk und Bremsscheibe. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen Schleppscbalter, der von der Welle zwischen Motor und Kupp lung betätigt wird und im Stromkreis des Bremslüftmagnetes liegt.
CH94907D 1920-10-23 1920-10-23 Senkbremsverfahren für mit Drehstrommotoren betriebene Hebezeuge. CH94907A (de)

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