CH96369A - Vorrichtung an mit Dampfspeicher und Gegendruck- oder Anzapfdampfmaschine verschenen Dampfanlagen zur Regelung der Dampfzufuhr zur Maschine. - Google Patents

Vorrichtung an mit Dampfspeicher und Gegendruck- oder Anzapfdampfmaschine verschenen Dampfanlagen zur Regelung der Dampfzufuhr zur Maschine.

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CH96369A
CH96369A CH96369DA CH96369A CH 96369 A CH96369 A CH 96369A CH 96369D A CH96369D A CH 96369DA CH 96369 A CH96369 A CH 96369A
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Vaporackumulator Aktiebolaget
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Vaporackumulator Ab
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      Vorriehtung    an mit Dampfspeicher und     Gegendruck-    oder     Anzapfdampfmaschine          versehenen    Dampfanlagen zur Regelung der Dampfzufuhr zur     Maschine.       Es ist bekannt, die Dampfakkumulatoren  in     Dampfverteilungsanlagen    derart einzuschal  ten, dass der Kessel unter annähernd unver  änderlichem     Drucke    belastet wird, wobei die  Feuerung nach dem schwankenden     Akkumu-          latordrucke    in besonderer Weise geregelt wird.

    Der Vorteil eines derartigen, von dem Kessel  getrennt angeordneten     Akkumulators    ist be  sonders gross bei modernen Kesselanlagen, an  welchen die Anordnung grosser Wasserspei  cher in den Kesseln selbst zufolge des grossen  Druckes unmöglich wird. Durch die Anord  nung eines derartigen     Akkumulators        kann     oftmals statt der Handfeuerung     eine    selbst  tätige Feuerung vorgesehen werden und     Was-          sei-rohrkessel    können statt     Flammrohrkessel     verwendet werden usw.

   Der     Akkumulator    kann  ausserdem für erheblich niedrigeren Druck als  der Kessel gebaut     werdet),    und häufig zwi  schen weit grösseren Druckgrenzen schwanken,  als im Kessel zugelassen werden     könnten,     ohne dass jedoch diese     Druckschwankungen     im     Akkumulator    auf die Zeitungsnetze über  tragen werden. Erst hierdurch wird es mög-         lich,    für verhältnismässig geringe Kosten die  in der Anlage     arbeitenden    Wasserspeicher zu  vergrössern und dadurch eine ganz neue Wir  kungsweise herbeizuführen, so dass eine prak  tisch vollkommene Ausgleichung der Bela  stungsschwankungen erzielt wird.

   Die innige       Zusammenwirkung    zwischen den Kesseln und  dein     Akkumulator    bewirkt, dass die Ausglei  chung in genau derselben Weise wirkt, als  ob sie durch den Wasserspeicher des Primär  kessels     herbeigeführt    werden würde; dabei  darf nicht vergessen werden,     _dass    bei den  hier getroffenen Anordnungen alle Leitungs  drucke fast     konstant    bleiben, was den aller  grössten Vorteil für eine     zweckmässige    Durch  führung von Fabrikationsmethoden darbietet.  



  An modernen Dampfanlagen hat man be  kanntlich den Druckfall des Dampfes immer  mehr zur Erzeugung billiger     Gegendruckkraft          auszunutzen    versucht und sind zur Erzielung  dieses Zweckes     Gegendruck-    oder     Anzapf-          maschinen    in den Anlagen angeordnet. Die  Erfindung bezieht sich auf eine derartige An  lage und ermöglicht, dass aus der Dampf-      menge, welche für die mit niedrigerem Drucke  gespeisten Verbraucher zur Verfügung steht,  möglichst viel Kraft erzeugt wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass vor der  genannten Maschine ein     Überströmventil    an  geordnet ist, welches bei etwas über den  normalen erhöhtem Drucke vor demselben  Dampf durch die genannte Maschine zum  Speicher strömen lässt, bei etwas unter den  normalen herabgesetztem Drucke dagegen die  Dampfzufuhr durch die Maschine vermindert,  beziehungsweise absperrt.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind in     Fig.    1  bis     ä    fünf verschiedene     Ausführungsformen     von Anlagen gemäss der Erfindung schema  tisch veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine mit einer reinen Gegen  druckdampfmaschine, beispielsweise einer Tur  bine T, ausgerüstete Anlage. Derselben wird  Dampf aus einer Kesselbatterie P durch die  Leitung     L,    zugeführt, in welcher ein Druck       Pi,    beispielsweise 20 kg, herrscht. Der Ab  dampf aus der     (xegendruckmaschine    wird zum  Beispiel an eine Papiermaschine     H    geliefert,  welche der Leitung     L2    angeschlossen ist, in  welcher ein     DrUCkP3,    beispielsweise 0,5 kg,  herrscht.

   An die Leitung     Li    ist ausserdem in  diesem Falle ein primärer Dampfverbraucher,  der mit     S    bezeichnet ist und beispielsweise  aus einem     Sulfitkocher    oder dergleichen be  stehen kann, angeschlossen. Zwecks     Aus-          gleichens    der     Schwankungen    teils des pri  mären Dampfverbrauches, teils des sekun  dären     Dampfverbrauehes    ist ein Dampfakku  mulator A vorgesehen, welcher beispielsweise  zwischen den Druckgrenzen     P10;=1,5    und  0,5 kg arbeitet.

   Dieser     Akkumulator    ist     mit-          telst    zweier     Rückschagventile        13    zur Ab  dampfleitung der Turbine parallel angeschlos  sen. Um in der Leitung     L::    konstanten Druck  zu erhalten, ist ausserdem ein Reduktions  ventil     R1."    zwischen dem vom     Akkumulator     gebildeten Netze     L1    und der eben     erwähnten     Leitung angebracht.  



  Die Turbine treibt einen Generator G an,  und es wird vorausgesetzt, dass derselbe mit  einem Netze N parallel arbeitet, welches die  ganze von dem     Gegendruckdampf    erzeugte    Kraft     Ii    braucht. Selbstverständlich kann  statt einer     Dampfturbi)ie    auch eine     Gegen-          druckkolbendampfmaschine    verwendet werden.  Die Turbine ist mittelst eines Überström  ventils Ort an die Primärleitung     Li    ange  schlossen. Dieses     Überströmveritil    kann bei  Drosselregelung der Turbine als Drosselventil  wirken.

   Zwischen dem     Überströmventil    und  der Turbine ist ein     Zentrifugalregler    C ein  geschaltet, welcher jedoch     durch    Spannung  der Federn oder durch Mehrbelastung des  Gewichtes bei gewöhnlicher Umlaufzahl vollen       Durchgang    für den Dampf gibt. (In der Figur  ist dies dadurch angedeutet; dass die Kugeln  nach abwärts hängend gezeichnet sind).

   Zwi  schen den     Leitungsnetzen        Li    und     L2    ist ein       Überströmventil        01"    angeordnet, welches mit  dem     Überströmventil    01, der Turbine derart       zusammenwirkt,    dass     0r1    zu     öffnen    beginnt  erst wenn     Oit    vollständig     geöffnet    ist.

   Diese       Zusammenwirkung    kann durch Wahl vor) ver  schiedenen     starken    Federn der beiden Rege  lungsorgane oder durch eine mechanische  Verbindung derselben     herbeigeführt    werden.  Die     Zusammenwirkung    ist in der Figur durch  eine     strichpunktierte    Linie angedeutet.

   Für  den Fall, dass das Sicherheitsventil des Kes  sels auf     '?.0        Atni.    eingestellt ist, kann Ort  beispielsweise bei 19.5     Atm.    zu      < iflnen    be  ginnen und bei 19,7     Atm.    vollständig ge  öffnet sein, während     0r1    zu     öffnen        anfängt     erst bei     einem    etwas     höheren    Drucke, als  die letztgenannte Zahl angibt, und bei<B>19,9</B>       Atm.    vollstündig geöffnet ist.

   In     Fig.    1 sind  die     Überströmventile        Oit    und     0i1    beide an  die     Primärleitung        Li    angeschlossen und so  mit bezüglich dieser letzteren parallel ge  schaltet. Dieselben können jedoch in gewissen  Fällen besonders mit Rücksicht auf eine ein  fachere bauliche Durchführung der     Anlage     derart in Reihe geschaltet werden, dass     0)1,     statt an     Li    angeschlossen     zri    werden, an die  Leitung zwischen     0"        und    dem Zentrifugal  regler C angeschlossen wird.  



  Parallel zum     Überströmventil        0i"    ist ein       Reduktionsventil        PLi:,    angebracht, welches in  Tätigkeit gebracht wird, sollte der     Akkumu-          lator    vollständig entladen sein, und welches      mechanisch oder durch Wahl von verschie  denen Federn mit dem Reduktionsventil     Res     im     Niederdr        ucknetze    derart     zusammenwirkt,     dass dasselbe erst zu     öffnen    anfängt, wenn  der Druck in der     Entladeleitung    bis auf einen  Mindestwert herabgesunken ist.

   Dies wird  durch mechanische Verbindung oder durch  Wahl von Federn verschiedener Spannung,  die auf die Ventile einwirken, erreicht.  



  Schliesslich ist im Kesselraum ein     Mano-          ineter        161    angeordnet, welches     mittelst    einer  dünnen Leitung Lm an den Akkumulator an  geschlossen ist.  



  Die angegebenen Regelungsorgane gleichen  nun Dampfschwankungen sowohl zufolge  Schwankungen in der     Brennstoffzufuhr    zum       Kessel    als die des primären oder des sekun  dären Dampfverbrauches vollständig aus.  Diese Wirkung ist die folgende:  Falls die     Brennstoffzufuhr    aus irgend  einem Grunde steigt oder der primäre Dampf  verbrauch fällt, so steigt der     Kesseldruck        P,     etwas.

   Infolgedessen     öffnet    sich     Oit    ein wenig  oder, falls es schon     offen    war, öffnet es sich  mehr und bläst eine entsprechende Dampf  menge in die Turbine hinein und von dieser  nach dem     Akkumulatornetze.    Die Wirkung  wird die entgegengesetzte, wenn die Dampf  erzeugung beispielsweise durch verringerte       Brennstoffzufuhr,    Schlackenbildung oder der  gleichen herabgesetzt wird oder, was dieselbe  Wirkung hervorbringt, der primäre Dampf  verbrauch steigt.  



  Es leuchtet ohne weiteres ein, dass bei       Schwankungen    im sekundären Dampfverbrau  cher diese unmittelbar von dem Akkumulator  übernommen werden. Für den Fall, dass bei  irgend einer Gelegenheit die erzeugte Kraft  keine genügende Verwendung findet, so wird  selbstredend die Periodenzahl im Netze etwas       gesteigert    und der     Zentrifugalregler    C sperrt  den Dampf zur Turbine ab. Infolgedessen  wird jedoch der Druck im Primärnetze etwas  gesteigert, und eine entsprechende Dampf  menge wird an der Turbine vorbei durch das       Überströmventil        01n,    unmittelbar in das Akku  mulatornetz geblasen.

      Dieselben Vorrichtungen dienen für den  Fall, dass der primäre Dampfverbraucher     ,S'     fortfällt. In gewissen Fällen kann auch die  ser primäre Dampfverbraucher aus einer     Kon-          densiermaschine    bestehen, welche mit der       Gregendruckmaschine    zusammenwirkt.  



  In der Anlage nach     Fig.    2 erhält der  Akkumulator nicht, wie in.     Fig.    1, Dampf  direkt aus der     Ausflussleitung    der Turbine,  sondern indirekt aus einer zwischengeschal  teten Verbraucherleitung. Die Bezeichnungen  der     Fig.    2 stimmen mit denen der     Fig.    1 ge  nau überein.  



  Bei der Anlage nach     Fig.    2 wird ange  nommen, dass der     Abdampfdruck        P2    beispiels  weise 2 kg ist, und dass diesem Drucke (der  Leitung     L2)    eine Papiermaschine     161    ange  schlossen ist, während der Leitung     L3,    in  welcher ein Druck von 0,5 kg herrscht, eine  Spiritusfabrik oder dergleichen     B    angeschlos  sen ist.

   In diesem Falle ist der     Akkumulätor     zwischen für Drücke zwischen 2-0,5 kg ge  baut und parallel zur Leitung     La,    geschaltet,  welche von der Leitung     L3    durch ein Re  duktionsventil     Res    getrennt ist.

   Zwischen den  Leitungen     L2    und     L"    ist nun ein     Überström-          ventil        02"    eingeschaltet, welches mit dem  Reduktionsventil     Ri2        zusammenwirkt.    Schliess  lich ist das Reduktionsventil     R2e    zwischen  den Leitungen E2 und La mit dem Ventil       02"    parallel geschaltet. In gewissen Fällen  kann es zweckmässiger sein; das Reduktions  ventil     R2.    ,zwischen     Li    und La oder zwischen       Li    und     Ls    anzuschliessen.

   Die Art des Zu  sammenwirkens der Reduktionsventile     R2"    und       Rea    ist derjenigen der Reduktionsventile     Ria     und     Rp,2    in     Fig.    1 ähnlich. Die Wirkungs  weise der Anlage gemäss     Fig.    2 dürfte aus  dein bereits gesagten ohne weiteres hervor  gehen.  



  Bei der Anlage nach     Fig.    3 ist statt einer       Gegendruckturbine    eine     Anzapfturbine    ange  ordnet. Der Anschaulichkeit halber sind die  Hochdruck- und     Niederdruckteile    der Turbine  beziehungsweise der Dampfmaschine vonein  ander getrennt, aber auf derselben Welle  gezeichnet worden. Sie sind mit     H        bezw.    L  bezeichnet. Der Dampf aus dem Niederdruck-      teile wird irr einen Oberflächenkondensator Y  hinabgeleitet.     Irn    übrigen entsprechen die Be  zeichnungen der     Fig.    3 genau denjenigen der       Fig.    1 und 2.  



  In der Leitung zwischen den     Hochdruck-          und        Niederdruckteilen    ist ein Zentrifugal  regler     Ca    eingeschaltet. Dieser Zentrifugal  regler wirkt mit dein     Zentrifugalregler    C in  der Leitung zwischen dem     Überströmventil     Ort und dem     Hochdruckteil    der Turbine der  art zusammen, dass jener die Umlaufzahl der  Turbine konstant erhält, beispielsweise ent  sprechend 50 bis<B>51,</B> Perioden, während letz  terer auf 52 bis 53 Perioden eingestellt ist.

    Diese Regelung kann entweder durch zwei  voneinander völlig getrennte Regler erreicht  werden, welche die     entsprechenden    Ventile  derart beeinflussen, dass zuerst das eine und  dann das andere regelt, oder dadurch;     dass     ein einziger     Zentrifugalregler    vorgesehen ist,  welcher zunächst das Ventil zurr Nieder  druckteil und dann das Ventil zum Hoch  druckteil verstellt. Diese     Zusammenwirkung     ist in jeder, Figur durch eine     strichpunktierte     Linie angedeutet worden.  



  In gewissen     Fällen,    besonders denjenigen,  wo     Kolbenmaschinen    bereits vorhanden sind,  welche den     Gegendruckdampf    übernehmen,  aber wo die Kraft über die von diesen ab  gegebene Leistung gesteigert werden soll, ist  es häufig zweckdienlich, den     Niederdruckteil     derart zu trennen, dass für jenen eine beson  dere Maschine aufgestellt wirrt, welche     Darirpf     aus dein     Akkunrulatornetze        L"    erhält.

   Die       Zusammenwirkung    der beiden     Maschinen    wird  aber auch in diesem Falle     genau    dieselbe,  wie in     Fig.    3 gezeigt wurde.  



  Von     besonderem    Interesse ist diese An  ordnung in denn Falle, dass der     Akkumulator     zur Ausgleichung der-     Schwankungen    an  städtischen     Elektrizitätswerken,    Eisenbahnen,  industriellen Anlagen oder dergleichen dient.  In diesen Fällen wird die Mindestbelastung  des Werkes von dem     Hochdruckteil    H über  nommen, welcher zweckmässig als eine beson  dere Maschine gebaut wird, während die  Höchstbelastung von dem     Niederdruckteile     gedeckt wird.

      Bei einer Anlage nach     Fig.    3     kann    voraus  gesetzt werden, dass entweder die Brennstoff  zufuhr beziehungsweise der primäre Dampf  verbrauch, die Belastung der Maschine oder  der     sekundäre    Dampfverbrauch schwankt.  Wird nun beispielsweise angenommen, dass  der primäre Dampfverbrauch plötzlich sinkt,  oder, was dasselbe ist, die Brennstoffzufuhr  etwas gesteigert wird, darin wird der Kessel  druck ein wenig steigen, und das Überström  ventil     Oit    bläst die freigewordene Dampf  menge in den Hochdruckteil der Turbine hin  ein.

   Infolgedessen wird die Umlaufzahl ein  wenig gesteigert, und der     Zerrtrifugalregler   <I>Ca</I>  setzt somit die     Dampfmenge    nach dem Nieder  druckteil herab. Dieser Vorgang spielt sieh  so lange ab, bis einerseits in der Leitung     Li     normaler Druck entstanden ist und ander  seits normale U     mlaufzalrl    wiederum erreicht  ist.

   Die Dampfmenge in der, Leitung     L,    steigt  somit aus zwei Gründen, teils weil durch  den Hochdruckteil mehr Dampf zuströmt und  teils weil eine gewisse Dampfmenge nach  dem     Niederdruckteil    abgesperrt worden ist,  und diese     Mehrzufuhr    von Dampf wird nun  in den     Akkumulator        bezw.    in die Leitung     L2     abgeblasen.  



  Die     Wirkung    wird die entgegengesetzte,  falls die Dampfmenge steigt; beziehungsweise  die     Brennstoffzufuhr    herabgesetzt wird.  



  Bei Veränderungen der Kraft     Ii    wirkt  der     Zentrifugalregler        C2    unmittelbar in be  kannter Weise, wobei der     .Akkurnula:tor    aus  gleichend wirkt. Desgleichen ersieht man  ohne weiteres, dass dies auch der Fall sein  wird bei     Veränderungen    im sekundären Dampf  verbrauch.  



  Die Anlage     gerrräfä        Fig.    4 entspricht der  jenigen     gemäss        Fig.    2, wobei der     Akkumulator     derart gebaut ist, dass derselbe zwischen dem       Anzapfdruche    der Turbine und einem niedri  geren Dampfbedarf arbeitet. Die Bezeichnun  gen der, Figur entsprechen genau denjenigen  in den früheren Figuren verwendeten. Der  Unterschied der-     Fig.    2 gegenüber ist nur der,  dass die Überström- und Reduktionsventile       0i;,    und     Ri.,    von dem Primärnetze unmittel-      bar nach dem     Akkumulatornetze    hinabgeleitet  sind.

   Die Wirkungsweise dürfte aus dem  obigen ohne weiteres klar sein.  



  In     Fig.    5 ist derselbe Erfindungsgedanke  bei einer Anlage mit zwei     Anzapfdrücken     für den Dampf angewandt; derartige Anlagen  kommen in der chemischen Industrie immer  mehr vor. Die betreffende Figur zeigt als  Beispiel einen Fall an einer     Sulfitfabrik,    wo  bei Dampf teils unter einem Drucke von     a'    kg  nach dem     Sulfitkocher    $ und teils unter dem  Drucke von 0,5 kg nach der Papiermaschine     11I     geführt wird.  



  Ausserdem wird gegebenenfalls Dampf un  mittelbar der Kesselleitung     Li    entnommen  und nach einem Kocher U für sehr hohen  Druck weitergeleitet.  



  Zwischen den verschiedenen Netzen sind  Gegendruckmaschinen angeordnet, welche im  vorliegenden Falle auf ein und derselben Welle  sitzen. Der Hochdruckteil ist mit H, der     Mit-          teldru(;kteil    mit     M,    und der     Niederdruckteil     mit L bezeichnet.

   Vor dem Hochdruckteil ist,  wie vorher, ein     Überströmventil        Oit,    zwischen  den Hochdruck- und     Mitteldruckteilen    ein       Überströmventil        02m    und ein     Zentrifugalregler          C-    und zwischen den Mitteldruck- und       Niederdruckteilen    ein     Zentrifugalregler        Ca    an  geordnet.

   Zwischen den Hochdruck- und Nie  derdrucknetzen sind zwei parallelgeschaltete  Ventile, nämlich teils ein     Überströmventil        0i2     und teils ein Reduktionsventil     R,2    angebracht.  In derselben Weise sind zwischen den Mit  teldruck- und     Niederdrucknetzen    zwei Ventile,  nämlich ein     Überströmventil        02a,    und ein Re  duktionsventil     R2"    angeordnet.  



  Die Wirkungsweise dürfte aus dem vor  vorhergehenden ohne weiteres verständlich  sein. Es sei nur erwähnt, dass der     Zentri-          fugalregler        Cs    für gewöhnliche Umlaufzahl  gebaut ist, während     C,    und     üz    auf eine etwas  höhere Umlaufzahl eingestellt sind.

   Desglei  chen arbeiten die     Überströmventile        Oit        und     012 derart zusammen,- dass     0i2    in Tätigkeit  gesetzt wird erst bei etwas höherem Drucke  als     Oit.    Das     Überströmventil        02"    ist auf etwas  höheren Druck als     0s.,    und letzteres seiner-         seits    auf etwas höheren Druck als das Re  duktionsventil     Ria,    eingestellt.  



  Selbstverständlich können genau dieselben  Regelungsvorrichtungen verwendet werden  auch für den Fall,     dass    eine andere     Akkumu-          latortype    als die , angegebene zur Verwen  dung kommt..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Vorrichtung an mit Dampfspeicher und Gegendruck- oder Anzapfdampfmaschine ver- sehenen Dampfanlagen zur Regelung der Dampfzufuhr zur 11Taschine, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Überströmventil vor der ge nannten Maschine angebracht ist, welches bei etwas über den normalen erhöhtem Lei tungsdrucke vor demselben Dampf durch die oben genannte Maschine zum Dampfspeicher überströmen lässt, bei unter den normalen herabgesetztem Drucke dagegen die Dampf zufuhr durch die Maschine zum Speicher ver mindert oder absperrt.
    UNTERANSPRüCHE; 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein mit dem genannten Über strömventil zusammenwirkendes Überström ventil, welches Dampf aus derselben Lei tung erhält und mit dem erstgenannten Überströmventil derart zusammenwirkt, dass jenes erst bei etwas höherem Drucke als dieses in Tätigkeit gesetzt wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Über- strömventil und der Gegendruck- oder An zapfdampfmaschine ein durch einen Zentri- fugalregler beeinssusstes Regelorgan ein gesetzt ist, welches erst bei etwas über der normalen gesteigerter Umlaufzahl die Dampfzufuhr regelt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, bei welcher die Maschine aus einem Hoch druck- und einem Niederdruckteile besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Zentrifugalregler gemäss Unteranspruch 2, der vor dem Hochdruckteil angeordnet ist, noch ein Zentrifugalregler vor dem Niederdruckteil angeordnet ist, welcher Regler mit dein Zentrifugalregler vor dem Hochdruckteil derart zusammenwirkt, dar der vor dem Niederdruckteil ange ordnete Zentrifugalreger die Dampfzufuhr nach dem Niederdruckteil regelt,
    wogegen der Hochdruckzentrifugalregler erst dann wirkt, wenn jener vollständig geschlos sen ist.
CH96369D 1918-11-16 1919-11-13 Vorrichtung an mit Dampfspeicher und Gegendruck- oder Anzapfdampfmaschine verschenen Dampfanlagen zur Regelung der Dampfzufuhr zur Maschine. CH96369A (de)

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