CH97416A - Verfahren zum Weichmachen von Schuhspitzen vor dem Aufzwicken. - Google Patents

Verfahren zum Weichmachen von Schuhspitzen vor dem Aufzwicken.

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CH97416A
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CH
Switzerland
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steam
boiler
chamber
workpiece
heated
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Application number
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English (en)
Inventor
United Shoe Machinery Paterson
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/14Devices for treating shoe parts, e.g. stiffeners, with steam or liquid

Landscapes

  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description


  Verfahren zum     Welehmachen    Schuhspitzen vor dem     Aufzwicken:       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren zum Weichmachen von Schuh  spitzen vor dem     Aufzwicken.        Verfahren    dieser  Art sind bestimmt zur Behandlung von Ober  leder, dem Versteifungsmaterial einverleibt  ist, das Hitze erfordert, um es weich zu  machen und in einen Zustand zu bringen, in  dein es     mittelst    Greifzangen und Wischern       von    Leistenmaschinen bearbeitet werden kann,  welches aber sofort wieder ganz hart wird,  sobald es kalt ist.  



  Die     Verwendung    solchen Materials ist in  der Schuhindustrie gut bekannt, erfordert aber  Sorgfalt in der Wahl oder     Anordnung    der  Mittel, die zum     Weichmachen.    gebraucht  werden, damit irgend ein in der Schuhindustrie  gewöhnlich vorkommender Schuh (welches       auch.    die Art des     obern    oder untern an ihm       befindlichen        11Iaterials    sein möge) sauber,  rasch und ohne Beschädigung der Innensohle  oder des Oberleders, mit dem das     Steifinate-          rial        vereinigt    ist, behandelt werden kann.  



  Es sind schon viele für diesen     Zweck    be  stimmte Verfahren vorgeschlagen worden und       einzelne    davon haben unter gewissen Um-    ständen befriedigt, jedoch kann mit ihnen eine  gewisse Art von     Arbeitsstücken    nicht- rasch  oder vollständig genug (d. h. an allen Stellen,  die ein Weichmachen nötig haben), oder ohne  Beschädigung des Arbeitsstückes erhitzt  werden.  



  Das     Erfordernis    von Steifheit und Härte  im Gebrauchszustand verlangt, dass das Ver  steifungsmaterial eine verhältnismässig hohe  Temperatur des     Weichwerdens    besitze und in  Wirklichkeit ist diese so, dass sich in manchen  Fällen die blosse Verwendung von trockener  Hitze, mit     Rücksicht    auf die     Zerstörbarkeit     von andern Teilen des Schuhes oder des  Hauptteiles des Versteifungsmaterials selbst  verbietet.

   Anderseits lässt sich die erforder  liche Temperatur kaum erreichen, oder ist  die dafür beanspruchte Zeit zu gross,     wenn          mau    Dampf auf den Schuh spielen lässt, und  in sehr vielen Fällen wirkt die unvermeidliche  Kondensation sehr zerstörend auf Teile des  Arbeitsstückes ein. Dasjenige Medium, das  in den meisten Fällen den     Anforderungen          genügt,    ist eine Mischung von heissem Gas  und- Wasserdampf bei einer' Temperatur von      reichlich über 100  C, und eine solche     Mischung     wird auch bei dein Verfahren nach vorliegen  der Erfindung benutzt.  



  Nach diesem -Verfahren wird das Dampf  Gasgemisch durch Vermischung von Wasser  dampf mit einem durch eine Heizvorrichtung  hoch erhitzten Gase gebildet und sodann in  eine das     Spitzenende    des Werkstückes auf  nehmende Kammer geleitet.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele eines zur Ausführung des neuen Ver  fahrens dienenden Apparates dargestellt. Das  eine eignet sich für Gasheizung und das       andere    für elektrische Heizung und die zwei  Bauarten zeigen verschiedene Arten, um die  gewünschte Einwirkung auf die Schuhspitze  zu sichern.  



  Die     Fig.    1-3 zeigen in     Vorder-    und in  Seitenansicht, sowie im Grundriss das erste  Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    4 ist eine Vorderansicht des zweiten       Ausführungsbeispieles,        Fig.    5 ein senkrechter  Schnitt nach der Linie 5-5 von     Fig.    4,     Fig.    6  ein solcher Schnitt nach der     Linie    6-6 von       Fig.5.        Fig.    7 ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie     7--7    von     Fig.    6, und     Fig.    8 ein  senkrechter Schnitt nach der Linie 8-8 von       Fig.    4.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1-3,  die der Hauptsache nach aus Blech besteht,  sitzt auf dem geschlossenen Oberteil eines  länglichen Siedekessels 3 ein Aufbau 5, be  stehend aus einem Wasserbehälter 7 und einer  darunter befindlichen Reihe von Räumen zur  Aufnahme von     Schuhvorderkappen.    Der Auf  bau ist am Siedekessel so befestigt, dass er  als ein Ganzes von ihm abgenommen werden  kann, nämlich vermittelst eines biegsamen  Metallbandes 9, das mit jedem Ende an einem  Bolzen 11 festgelegt ist, der frei<B>.</B> durch ein  an dein Untergestell befindliches Auge 13  geht und eine Flügelmutter trägt. Im Oberteil  des Aufbaues befindet sich eine     Einfüllöffnung     für den Behälter, die durch einen Klappdeckel  15 abgeschlossen ist.

   Der flache Boden 17  des Behälters steigt gegen die Rückseite des  Aufbaues hin an und unmittelbar unter ihm  erstreckt sich auf die ganze Länge der Rück-    wandeng des Aufbaues eine längliche     Öffnung     19 für den Austritt von Dampf und     heil.;em     Gas. Ein Hahn 21 regelt den sichtbaren       Durchfluss    von Wasser aus dem Behälter     111          den    offenen     Kenriel    23 an der Vorderseite  des Siedekessels.

   Zwischen den Endwänden  des Aufbaues 5 ist eine Längsscheidewand  24 angebracht, die sich vom     offenen        Boden     des Aufbaues bis     zii    einer solchen Höhe er  streckt, dass zwischen ihrem verstärkten     obern     Rande 25 und dem Boden des Behälters 7  eine dem     Auslafä    19 ähnliche Öffnung frei  bleibt. Die Vorderwand des Aufbaues enthält  vier im obern Teil halbkreisförmige     Öffnungen     mit versteiften Rändern 27, welch letztere  das in die     Öffnungen    eingesteckte     Sohuliober-          leder    gegen Beschädigung schützen.

   Hinter  jeder     Öffnung    befindet sich für jeden Schuh  eine besondere Kammer, die gebildet wird  durch eine aus Asbesttafel bestehende Haube  29, die sich von der     Vorderwand    des Auf  baues bis zur Scheidewand 24 erstreckt und  aus einem     flachen    Boden 31 aus Drahtgaze.  Diese Kammern können schon zum voraus  angefertigt und in den Aufbau durch dessen       offenen    Boden eingeführt werden.

   Sie werden       gegen    Verschiebung nach vorn und     hinten     gesichert durch die Vorderwand des     Aufbaues     und die     Scheidewand    24; gegen Verschiebung  in der Längsrichtung des Aufbaues durch  ihre gegenseitige Berührung und kleine (nicht       gezeichnete)    Ansätze, die sich von der     Vorder     wand des Aufbaues aus nach hinten erstrecken.  Die aus Asbesttafel bestehenden Hauben sind  durch eine dünne Kupferverkleidung 32 ver  steift und ruhen mit ihren Bodenrändern auf  dem Oberteil des Siedekessels.

   Der aus     Gzaze     bestehende Boden 31 der Kammern ist     mit-          telst    seiner abwärts gebogenem Enden 33,     35     ebenfalls auf diesen Oberteil aufgesetzt. Die  Kammer erstreckt sich, wie ersichtlich, oben  über die Scheidewand 24 hinaus, so dass au  ihrem     hintern    obern Ende eine Öffnung 37  gebildet wird.  



  Durch     den    Siedekessel hin erstrecken sich  vier Züge 39, die im Oberteil des Kessels je  unterhalb eines der Böden 31 ausmünden.  Sie führen heisse Luft und (im dargestellten      Falle, wo ein Gasbrenner als Wärmequelle  dient) Verbrennungsgase von der unterhalb  des Siedekessels angeordneten Wärmequelle  aus fort. Der Kesselboden ist, wie gezeigt,  so dachartig geformt, dass er diese Gase den  Zügen zuleitet.  



  Im Siedekessel befindet sich ein an beiden  Enden geschlossenes Rohr 41, mit vier Ab  zweigungen 43, von denen jede mit einem  der Züge nahe dessen Boden verbunden ist.  Das Rohr 41 lässt sich mit dem Dampfraum  des Siedekessels in Verbindung setzen ver  mittelst eines umlaufenden     Ventiles,    dessen  Kücken 45 an seinem Ende 47 gegen den  Dampfraum hin offen ist und am Umfange  eine     Ausnehmung    besitzt, von solcher Länge,  dass das Ventil niemals den Austritt von  Dampf aus dem Siedekessel verhindert,     indem     die     Ausnehmung    entweder gegen das Rohr  41 oder gegen ein kurzes Rohr 49, das durch  den Kesseloberteil in den Raum 51 des Auf  baues 5 mündet, offen ist, oder teilweise mit  beiden in Verbindung steht.

   Das Ventil wird  durch einen auf dem     Kücken    steckenden Zapfen  53 beherrscht, der durch eine in die Vorder  wand des Kessels eingesetzte Stopfbüchse  geht und aussen einen Handgriff 55 trägt,  der über einer Skala spielt.  



  Der Siedekessel ist mit einem     Wasser-          standszeiger    57 ausgerüstet und der     Kennel     23 endet bei 59 in einer solchen Höhe, dass  der Austritt von Dampf aus dem     Kennel    und  infolgedessen die Warnung vor Wassermangel  geschehen wird, bevor der Wasserspiegel so  tief gefallen ist, dass eine Beschädigung des       Kexsels    eintreten kann.  



  Das Untergestell, an dem der Siedekessel  mit Aufbau durch das Band 9 befestigt ist,  enthält zwei Röhren 61 und 63, die in End  ständer 65 und 67 geschraubt sind. Diese  zwei Röhren 61 und 63 sind ihrer ganzen  Länge nach gelocht, um die übliche Reihe  von     Strahlenbündeln    zu erhalten, und an ihren  Enden durch Bohrungen in den Ständern 65  und 67 miteinander verbunden. Die Wan  dungen dieser Bohrungen sind ebenfalls durch  brochen, so dass eine rechteckige Anordnung  von heizenden Strahlen erzielt ist. Das Gas    wird durch eine     Bunsengarnitur.69    zugeführt,  an der sich eine Skalenscheibe befindet, über  der ein vom Gashahn getragener     Finger    71  spielt.

   Auf einem im Ständer 67 gelagerten  senkrechten Bolzen 73 sitzt ein Hebel, von  dein der eine Arm mit einem     Handgriff    75  und einem Zeiger 77 versehen ist, der über  einer Skala 79 spielt, während der andere  Arm 81 gegabelt ist und ein Zapfen 83 er  fasst, der aus einem Blechschieber 85 vorsteht,  welcher in Bahnen 87 am Boden des Siede  kessels geführt und mit     Offnungen    89 ver  sehen ist, so dass die Züge nach Belieben  mehr oder weniger geschlossen werden können.  



  Ein Auflager 91 für die Absatzenden der  Schuhe erstreckt sich längs der Vorderwand  des Apparates und besitzt an jedem Ende  einen Drehzapfen 93, der in einem offen enden  den Schlitz 95 eines am Ende des Siede,       kessels    befestigten Armes 97 liegt. Das Auf  lager 91 lässt sieh unter jedem beliebigen  Winkel halten mittelst Ketten 101, die in  Haken 99 eingehängt sind.  



  Das zu behandelnde Oberleder wird mit  der weich zu machenden Spitze von der Vorder  seite des Apparates her in eine der durch die  Hauben 29 und die     Gazeböden    31 gebildeten  Aufnahmekammern gesteckt, der Brenner in  Betrieb gesetzt und dadurch im Siedekessel  3 Dampf erzeugt. Solchen lässt man durch  das Rohr 41 und die     Abzweigungen    43 in  die Züge 39 gelangen, wo er sich mit den  Verbrennungsgasen des Gasbrenners mischt.  Die     Zusammensetzung    des Gemisches lässt  sich durch die Handgriffe 55 und 75 regeln.

    Das Gemisch gelangt durch die     Gazeböden     31 in die     genannten    Kammern und damit  an die Schuhspitzen und zwar dank der ver  hältnismässig grossen Weite der Züge 39 und  des Durchganges durch die Gaze in gleich  mässiger Verteilung.. Meistens wird für das  Gemisch eine Temperatur von etwa 115   ge  wählt. Auf diese Weise kann ein gleich  mässig feuchtes Medium erzielt werden, das  Hitze und Feuchtigkeit an     @    alle gewünschten  Stellen bringt, ohne dass Gefahr vorliegt, dass das  Arbeitsstück stellen weise Schaden leidet durch  ungewollte     Trockenhitze-Wirkung    oder Ab-      lagereng von kondensiertem Dampf.

   Die ver  schiedenen Reguliervorrichtungen und     Skalen     für die Gasbrenner, die Züge und den Dampf  bieten Gewähr, dass, wenn einmal für irgend  eine bestimmte Arbeit die richtigen Bedin  gungen des     Mediums    erreicht sind, diese Be  dingungen nicht     nur        bezüglich    Temperatur  (durch Regulierung des Gasbrenners), sondern  auch bezüglich Zusammensetzung aufrecht er  halten oder leicht wieder hergestellt werden  können.  



  Die Hauben 29 und die Wand 24 be  grenzen das     .Medium    um die Schuhspitzen  und sichern deren vollständige     Einhüllung     durch das Medium. Gleichzeitig wird ein  ständiger     Durchfluss    von Medium durch die  Kammer aufrecht erhalten, wobei jenes durch  den Boden eintritt ui il die Kammer durch  die     Öffnung    37 verlässt. Dies sichert gegen  Stillstand des Mediums in der Kammer, welcher  für einige Arten von Arbeiten schädlich wäre  wegen des sich daraus ergebenden     ',Nieder-          schlagens    von kondensiertem Dampf auf dem  Schuh.

   Der     Durchfluss    wird unterstützt durch  die Aufwärts- und Vorwärtsneigung der Züge,  die das Medium in einer leichten Vorwärts  richtung in die Kammer abgeben, durch die  Anordnung des Auslasses 37 am hintern  obern Ende des Behältnisses und dadurch,  dass durch die Öffnung in der Vorderwand,  durch welche der Schuhoberteil     eingeschoben     wird, um diesen herum etwas kalte Luft in  die Kammer eintreten kann, ohne dass aber  einerseits diese Luft eine schädliche Kühlung  des obern Teils der Schuhkappe in der  Kammer nahe der     Eintrittsöffnung    bewirkte  oder anderseits durch jene     Öffnung    ein nennens  werter Teil des     Dampf-Gasgemisehes    aus  treten könnte.  



  Das Wasser, das sich im Behälter 7 un  mittelbar über den Aufnahmekammern und  dein     Rauine    51 befindet, wird schnell erhitzt,  und so wird rasch eine Reserve von heissem  Wasser verwendbar. Es ist vorgesehen, den  Siedekessel nur mit verhältnismässig geringem  Wasserinhalt zu betreiben, so dass bei Beginn  der Tagesarbeit der Apparat schnell angeheizt  werden kann. Befindet sich das Wasser auf    dem Siedepunkt, so lässt sich der Wasser  spiegel leicht     allmälich    erhöhen ohne Unter  brechung der Dampfentwicklung, oder gleich  bleibend erhalten durch einen geregelten Lauf  von Wasser aus dem Behälter in den Kenne].  



  Da die verschiedenen Teile durch das  Band 9 zusammengehalten sind und der Boden  des Aufbaues 5     offen    ist, lässt sich der ganze  Apparat leicht auseinandernehmen zwecks Er  satz oder Reinigung von Teilen.  



       Iin    allgemeinen wird es nicht erwünscht  sein, die Länge des Zuges 39 zwischen der  Stelle, wo der Dampf in ihn eintritt und der       Aufnahmekammer    ungebührlich zu kürzen,  denn je länger diese Strecke, desto besser ist  es für die Sicherung der gründlichen Über  hitzung des Dampfes     durch    die heissen Gase  und dessen Mischen mit diesen.

   Ebenso ist  es nicht wünschenswert, die Länge der Haupt  leitung, von der die Dampfstutzen 43 ab  zweigen, ungebührlich zu vermehren, indem  dies zu Schwierigkeiten in der Sicherung  gleichmässiger Verteilung des Dampfes auf  die     A.cifuahmekainniern    führt: In manchen  Fällen     kann    es tatsächlich vorzuziehen sein,  vom Dampfraum aus zu den verschiedenen       Aufnahmekammern    direkte Leitungen mit be  sonderen Regulierhahnen anzubringen.  



  Der durch die     Fig.    4-8 dargestellte Ap  parat besitzt ein Gehäuse aus Metallblech  mit dein Boden 120, der     Rückwand    121, der  Vorderwand 122 und den Seitenwänden 123  und 124. Das Deckblech<B>125</B> ist     dachförmig     ausgebildet und am First mit einem     Offnuno,     126 versehen, die     zii    einem Kamin 14     iüiäi        t'.     Die Vorderwand 122 enthält eine     Reibe    halb  kreisförmiger     Öffnungen    123 zur Aufnahme  des Vorderteils eines aufgezogenen Schuhes.

    Durch die Seitenwände des Gehäuses ist nahe  dein Boden und der Rückwand des letzteren  ein     Rohr    129 geführt     (Fig.    5), das mit     T-Stutzen     ausgerüstet ist, an denen     wagrecht        liegende     Hülsen<B>131</B>     befestigt    sind, die durch die Vorder  wand des Gehäuses hinausragen.

   Teleskop  artig in diese Hülse<B>131</B> gesteckt sind Rohre  132, die an ihrem     vordern        hnde        niit        T-Stutzen     133 ausgestattet sind zwecks Aufnahme von  Stehrohren 134, die darin in senkrechter      Richtung einstellbar sind und nach der Ein  stellung durch Flügelschrauben 135 festge  stellt werden. Auf die     obern        Enden    der  Stehrohre 134 sind     T-Stutzen    137 geschraubt,  deren     wagrechte    Schenkel Rohrstücke 136  tragen.

   Auf diese Weise ist eine Stütze ge  schaffen, auf der der Schaft von Schuhen  Auflage findet, die mit ihrem Vorderteil in  das Gehäuse eingeführt sind, und diese Stütze  lässt sich in vertikaler Richtung sowohl, als  auch in der Richtung gegen das     Glehäuse    hin  und von diesem weg einstellen.  



  Der Siedekessel 139 ist im Grundriss recht  eckig und ruht auf dein Rohre 129 und den  Hülsen 131 im     hintern    Teil des Gehäuses.  Sein Oberteil ist von vorn nach hinten ge  neigt, wie am besten aus     Fig.    5 ersichtlich.  Über dem     Siedekessel    ist im Gehäuse ein  Behälter 140 angebracht, in dem ein Wasser  vorrat für den Siedekessel vorgewärmt wird.  Zwischen Siedekessel und Behälter sind Stan  gen 141 gelegt,     um    einen Raum freizuhalten für  den Abzug von Feuchtigkeit, die sich auf den  Wänden des Behälters abschlägt.

   Der Be  hälter 140 ist     offen,    damit ihm von oben her  Wasser zugeführt werden kann durch eine im  Gehäusedeckel befindliche Öffnung, die für  gewöhnlich durch einen mit     Handgriff    145  versehenen, uni einen Zapfen 144 drehbaren,  schwingenden Deckel 143 abgeschlossen ist.  Ein aus dein Behälter wegführendes Rohr  146 endet in einem abwärts mündenden Hahn  147. Der Siedekessel besitzt ein     Einlassrohr     148, an dessen äusserem Ende ein     T-Stutzen     so angebracht ist, dass aus dem Hahn 147  fliessendes     i@Vasser    in die Öffnung 150 dieses  Stutzens fällt.

   Unmittelbar ausserhalb des  letzteren befindet sich ein offenes Rohrbogen  stück 151, durch dessen nach oben ge  richtetes Ende hindurch der     Wasserstand    im  Siedekessel festgestellt werden kann. Der  letztere ist etwas kürzer als der Behälter,' so  dass zwischen seinen Enden und den Seiten  wänden des Gehäuses Räume frei bleiben für  die elektrischen Anschlüsse der im Siedekessel  befindlichen Heizelemente.  



  Durch den Siedekessel hindurch und etwas  über dessen Seitenwände hinaus erstrecken    sich zwei Metallröhren 152; die gegen die ge  nannten Wände wasserdicht abgeschlossen  sind. Gegen die Enden dieser Röhren legen  sich Träger 153, die an der Hinterwand des  Gehäuses befestigt sind, sich von hier weg nach  vorn erstrecken und die elektrischen     Heizele-          mente    157 und 571 tragen. Der Arbeiter stellt  den Hahn 147 so ein, dass das Wasser aus dem  Behälter ungefähr im gleichen Masse in den  Siedekessel tropft, wie das Wasser durch die  elektrischen     Heizelemente    verdampft wird, so  dass im Siedekessel das Wasser annähernd  auf der vorbestimmten Höhe gehalten wird.

    Ist der     Wasserzufluss    zu stark, so überfliesst  das Wasser am     Bogenstück   <B>151</B> und zeigt  dadurch dem Arbeiter an, dass<U>der</U>     Fluss    durch  den Hahn verringert werden sollte. Ist der       Wasserzufluss    zu gering, um den durch Ver  dampfung entstehenden Wasserverlust auszu  gleichen, so dass der Wasserspiegel im Siede  kessel unter denjenigen im Rohre 148 fällt,  so zeigt das Ausblasen von Dampf aus dem  Bogenstück 151 dem Arbeiter an, dass der       Zufluss    von Wasser aus dem Hahn 147 un  genügend ist.  



  Der im Siedekessel erzeugte Dampf wird  zu Aufnahmekammern geführt, die im Ge  häuse angeordnet sind und von     denen    jede  die Spitze -eines Schuhes erhält. Vor dem  Siedekessel sind leicht nach oben und vorn  geneigte Platten 170 angebracht, die je an  den untern Rand einer der halbkreisförmigen  Öffnungen 128 in der Vorderwand des Ge  häuses reichen. Über jeder Platte 170 be  findet sich eine zweite Platte 171. Die Platten  170, 171 eines jeden Paares sind miteinander  verbunden durch Platten 172, die sich nach  vorn gegen die Vorderwand des Gehäuses  erstrecken, und durch eine einwärts gebogene       Vorderwand    173 der in     Fig.    7 gezeigten Ge  stalt, die zwischen sich und der Vorderwand  122 des Gehäuses eine Kammer 174 freilässt.

    Jede Kammer 174 ist am Boden offen zwecks  Aufnahme von erhitzter Luft und mit dem  zwischen den Wänden 170, 171, 172 und  173 befindlichen Dampfraum verbunden durch  zwei enge Durchlässe 176, die durch eine  Schutzplatte 177 überdeckt sind, so dass in      die Kammer 174 eingelassener     Dampf    auf  wärts und nicht gegen den Unterteil eines in  die Kammer 174 eingesetzten Schuhes gerichtet  wird.     DieKammern        174besitzen        einegewölbte     Decke 178 und eine     Rückwand    179, in der  sich unmittelbar über der Wand 171 ein       Durchlass    180 befindet. Diesem gegenüber  befindet sich eine Schutzplatte 181     (Fig.    8).

    Aus dem Siedekessel kommender Dampf strömt  durch die Durchlässe<B>176</B> in die die Schuhe  aufnehmende Kammer 174, und indem er hier       aufsteigt,    wird er schliesslich durch den Durch  lass 180 in das Innere des     Gehäuses        austreten.     Um zu vermeiden, dass     Kondenswasser,    das  sieh an der Vorderwand des     Gehäuses    an  sammeln sollte, auf einen durch eine der darin  befindlichen     Öffnungen    128 eingeführten Schuh       niedertropft,    ist rings um den     obern    Rand  der letzteren auf der Innenseite der Vorder  wand eine Rinne 182 gebildet,

   so dass die  Tropfen seitwärts abgelenkt werden und     auf     den Boden des Gehäuses fallen, ohne mit dein  Schuh in     Berührung    zu     kommen.    Unterhalb  der Kammer 174 ist ein elektrisches     Heiz-          element    185 angeordnet. Es wird durch die  Träger 153 gestützt und liegt unmittelbar  unterhalb der Kammer 174, so dass ein in letz  terer eingesetzter Schuh der von ihm ausge  strahlten Wärme ausgesetzt ist. Durch das  Bodenblech 120 des Gehäuses, die Vorder  wand 122 und eine abwärts und nach hinten       geneigteWand    189 ist eine Luft-     Vorwärmungs-          kammer    188 gebildet.

   Die     Wand    189     befindet     sich in solch unmittelbarer Nähe des     Heiz-          elementes    185, dass sie durch die von diesem  ausgestrahlte Hitze erwärmt wird. Der untere  Teil der     Gehäuse-Vorderwand    enthält eine  Reihe von     Öffnungen    190, die zur Kammer  188 führen,     Lind    die schräge Wand 189 ist  nahe ihrem hintern untern Rande mit einer  Mehrzahl von Öffnungen 191 ausgestattet,  durch welche Luft aus der     Vorwärmkammer     188 in das Innere des     Gehäuses    treten kann.

    Von den     Öffnungen   <B>191</B> weg strömt die     Luft     aufwärts durch den zwischen der Vorderwand  des Siedekessels und der des Gehäuses be  findlichen Raum und an den Heizelementen  185 vorbei in die     Schuh-Aufnahmekammer       174. Dort wird sie mit dem     aus    dem Siede  kessel 139 kommenden Dampf gemischt und  tritt gegebenenfalls durch die     Öffnung    180  in den     obern    Teil des Gehäuses über und dann  durch das Kamin 127. Es strömt aber nicht  alle erhitzte Luft durch die Kammer 174,  indem ein Teil durch den zwischen den Wän  den 172 befindlichen Raum aufwärts geht.

    Der Oberteil des Gehäuses     enthalt    also heisse  Luft und ebenfalls solchen     Dampf,    wie er  durch die     Durchbisse    180 abgelassen wird.  Daher steht das Innere des Gehäuses auf einer  ordentlich hohen Temperatur, so dass das im  Behälter 140 befindliche Wasser vor seiner  Ablieferung an den Speisekessel     vorerwärmt     wird. Auf einem Schaltbrett 200 befinden  sich Sicherungen 201, ein Sockel für eine  elektrische     Kontrollampe    202 und ein     Mehr-          fach    -     Lainellendrehschalter    203, vermittelst  dessen die Stromkreise der     Heizeleinerite    be  herrscht werden.

   Die Einrichtung kann so       getroffen    sein, dass durch Drehen des Schalters  auf verschiedene Stellungen die an den Siede  kessel abgegebene Wärme und der zu den       Heizelementen    185 fliessende     Luft-Strom    ab  gestellt oder gemeinsam oder einzeln geregelt  werden     können,    um verschiedene Tempera  turen und Zusammensetzungen des in der  Kammer     17.1    befindlichen     Heizinediunis        zti     erzielen. Die Kontrollampe gibt durch Ände  rungen der     Lichtstärke    die verschiedenen be  stehenden Regelungszustände an.

   Ein     Heiz-          medium    aus gemischter     beisserLuft    und Dampf  mit einer Temperatur von beispielsweise  150   C lässt sich leicht erhalten.  



  Am Boden des Gehäuses befindet sich  eine schwache Vertiefung 210, von der aus  ein Abzugsrohr 211 wegführt. Die Wand 189  dient nicht nur zur Begrenzung der     Vorwärm-          kammer    gegen die Luft, sondern, da sie sich  unter den die Schuhe aufnehmenden Kammern  befindet, erhält sie alles     Kondenswasser;    das  von der Vorderwand des Gehäuses oder der  Vorderwand des Siedekessels     niedertropft,    und       leitet.es    in die Vertiefung 210 ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Weichmacken von Schuh- spitzen vor dem Aufzwicken mittelst eines Cxemisches von Wasserdampf und Gras, da durch gekennzeichnet, dass das Dampfgasge misch durchVermischungvonWasserdampf mit einem durch eine Heizvorrichtung hoch er hitzten Gase gebildet und sodann in eine das Spitzenende des Werkstückes aufnehmende Kammer eingeleitet wird. UNTERANSPRüCFIE 1.
    Verfahren nach Patentansprueh, ausgeführt in einer Einrichtung mit einer Gruppe von voneinander getrenntenAufnahmekammern, dadurch gekennzeichnet, dass in den untrn Teil jeder zur Aufnahme eines Werk stückes geeigneten Kammer ein fein ver teilter Strom eines vorher erhitzten Dampf gasgemisches eingeleitet und am obern Ende der Kammer durch einen von der Werkstückeinsatzöffnung abgekehrten Aus gang abgeleitet wird; so dass ein Strom des Heizmittels die Werkstückspitze um hüllt, während nur ein geringer Teil des Heizmittels an derEinsatzöffnung entweicht und ein wenig kalte Luft durch diese Öff nung eintritt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, ausgeführt in einer Einrichtung mit einem Dampfer zeugerkessel und einem Behälter zur Spei sung des Kessels, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter durch die Abhitze der Heizvorrichtung erwärmt wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserdampf mit dem Gase vermengt wird, nachdem letz teres schon hoch erhitzt ist und ehe es die Werkstückaufnahmekammer erreicht. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die heissen Verbren nungsprodukte eines Gasbrenners, der auch den zuzumischenden Dampf erzeugt, mit den Dämpfen gemengt werden.
CH97416D 1921-05-12 1921-05-12 Verfahren zum Weichmachen von Schuhspitzen vor dem Aufzwicken. CH97416A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2587885A1 (fr) * 1985-09-30 1987-04-03 Huber Auguste Four a reactiver les bouts

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2587885A1 (fr) * 1985-09-30 1987-04-03 Huber Auguste Four a reactiver les bouts

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