CH97798A - Verfahren zur Darstellung von Ergotaminphosphat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ergotaminphosphat.

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CH97798A
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/02Ergot alkaloids of the cyclic peptide type

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  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Ergotaminphosphat.       Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung     ist ein Verfahren zur Darstellung des bisher  noch     unbekannten        Ergotaminphosphates.    Als  Ausgangsmaterial kann man sowohl die reine  Base, z. B. ihre Kristallisation aus wasser  haltigem Aceton, wie sie in Patent Nr.<B>86321</B>  erwähnt ist, oder ein     ergotaminreiches        Alka-          loi:drohprodukt    verwenden und in letzterem  Fall die Salzbildung zur Abtrennung des       Ergota.mins    von Begleitstoffen verwenden.  



  Das Verfahren zur Darstellung von Er  gotaminphosphat beruht darauf,     .da.ss    man  auf     Ergotamin    eine ausreichende Menge von  Phosphorsäure nach Art der Salzbildung ein  wirken lässt.  



  Zur Darstellung von     Ergotaminphosphat     in fester kristallisierter Form löst man die  freie Base zweckmässig in mit Wasser misch  baren, indifferenten, organischen Lösungs  mitteln, wie Alkohol oder Holzgeist auf und  fügt hierauf die Phosphorsäure zu, wo-rauf  die kristallinische Ausscheidung von     Ergota-          minphosphat    einsetzt.     Ergotaminphosphat    er  hält man auch dadurch,     .dass    man zu einer  Lösung des     Ergotamins    in einem geeigneten  mit Wasser nicht mischbaren organischen    Lösungsmittel, z.

   B. Äther, eine Phosphor  säurelösung, vorsichtig so lange zusetzt, als  eine Fällung entsteht,     und    .die amorphe Fäl  lung aus einem geeigneten     Lösungsmittel,     z. B. Alkohol umkristallisiert.     Ergotamin-          phosphat    bildet schöne     Kristallisationsver-          bindungen    mit organischen     Lösungsmitteln,     wie z. B.     Methyl-    und     Athylalkohol.     



  Zur Darstellung von     Ergotaminphosphat     in wässerigen Lösungen, sowohl reinen als  auch solchen, denen Konservierungsmittel  wie Alkohol und Glyzerin zugesetzt sind,  fügt man dem     Lösungsmittel    die ausreichende  Menge Phosphorsäure zu und versetzt .die so  verdünnte Säure mit einer     konzentrierten    Lö  sung des     Ergotamins    in einem organischen  Lösungsmittel, z. B.     Alkohol.     



  Wie die freie Base, so erleiden .auch     Er-          gotaminphosphat    und seine Lösungen na  mentlich am Licht durch Luftsauerstoff     .oxy-          dative    Veränderungen unter Gelb- und Braun  färbung. Man vermeidet dieselben, indem  man bei ,der Herstellung und bei der Aufbe  wahrung von     Ergotaminphosphat    und seiner  Lösungen, insbesondere beim Bereiten und  Abfüllen von Injektionslösungen unter Ver-      Wendung geeigneter     sauerstoffreier    Gase, wie       Stickstoff    und Kohlendioxyd, den Luftzu  tritt verhindert.  



  <I>Beispiel</I>     I#:     1.0 g     Ergotamin    wird in 30 cm'     90-pro-          zentigem    Alkohol gelöst; die Lösung wird  etwas erwärmt und mit 0,16 cm'     85-prozenti-          ger    Phosphorsäure in 6 cm'     90-prozentigem     Alkohol versetzt. Bei langsamem Erkalten  kristallisiert das Salz in rechteckigen     Täfel-          chen,    bei denen ein Paar paralleler Seiten ge  wöhnlich gebogen ist, so dass manchmal .auch  Ausbildungen von der Form des     Quer-          schnittes    einer bikonvexen Linse vorkommen.

    Das     abfiltrierte    und zur Gewichtskonstanz  getrocknete     Ergotaminphosph.at    enthält 14       H@P04.    1/4  <I>Beispiel 2</I>  1,25 g     Ergotamin-Acetonwasserkristalli.-          sation    wird in möglichst wenig absolutem  Alkohol gelöst und diese Lösung in 1 Liter  Äther gegossen.

   Man fällt nun das     Ergota-          min    aus dieser klaren ätherischen     Lösun,-          durch    allmählichen Zusatz von ätherischer  Phosphorsäure aus, filtriert die amorphe  Fällung und kristallisiert das Produkt :aus       90-prozentigem    Alkohol, wobei sieh das     Er-          gotaminphosphat    in gleicher Form und Zu  sammensetzung ausscheidet wie in Beispiel 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Ergota- minphosphat, dadurch gekennzeichnet, da-ss inan auf Ergotamin eine ausreichende Menge von Phosphorsäure nach Art der Salzbildung einwirken lä.sst. Ergotaminphosphat bildet mit geeigneten organischen Lösungsmitteln schöne Kristallisationsverbindungen; es erleidet wie die freie Base durch Luftsauerstoff nament lich am. Licht oxydative Veränderungen un ter Gelb- und Braunfärbung.
    UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsma terial reines Ergotamin verwendet. .Verfahren ,gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsma terial ein ergotaminreiches Alkaloidrohpro- dukt verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Darstellung von Ergotaminphosphat in fester kristalli sierter Form die freie Base in mit Wasser mischbaren, indifferenten, organischen Lö sungsmitteln auflöst und hierauf durch Zufügen von Phosphorsäure die kristallini sche Ausscheidung von Ergota.minpbosphat bewirkt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Darstellung von Ergotaminphosphat in fester kristalli sierter Form einer Lösung des Ergotainins in einem mit Wasser nicht mischbaren or ganischen Lösungsmittel eine Phosphor säurelösung vorsichtig so lange zusetzt, als eine amorphe Fällung entsteht und diese aus einem .geeigneten Lösungsmittel um kristallisiert. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass man zur Darstellung von Ergotaminphosphat in wässeriger Lö sung dem Lösungsmittel die ausreichende Menge Phosphorsäure zusetzt und 4lie so verdünnte Säure mit einer konzentrierten Lösung des Ergotamins in einem oi;Igani- schen Lösungsmittel versetzt. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, cl < idiircli gekennzeichnet, dass man die oxvdat:.ivc# Veränderung beim Herstellen und Aufbe wahren von Ergotaminphospbat und seiner Lösungen infolge der Einwirkung voii Luftsaaierstoff vermeidet, indem man unter Verwendung geeigneter sauerstoffreier Gase den Luftzutritt verhindert.
CH97798D 1920-10-14 1921-09-29 Verfahren zur Darstellung von Ergotaminphosphat. CH97798A (de)

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