CH99434A - Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge.

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CH99434A
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electrically operated
signal instrument
electromagnet
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

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  Elektrisch betriebenes     Signalinstrument    für     Kraftfahrzeuge.       Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge  sollen für die Fahrt auf der Landstrasse einen  möglichst kräftigen und durchdringenden  Ton hergeben, während für die Fahrt inner  halb von Städten ein angenehm klingender  und     weniger    lauter Ton erwünscht ist.  



  Bei elektrischen     Signalinstrumenten,    die  durch einen mit periodisch unterbrochenem.  Gleichstrom gespeisten Elektromagneten be  trieben werden, führte man die Änderung  und Schwächung des Tones bisher dadurch  herbei, dass man in den Stromkreis des Elek  tromagneten einen     Ohmschen    Widerstand  einschaltete. Dieses Verfahren hat aber den  grossen Nachteil, dass das Instrument mitunter  völlig versagt, ohne dass die Spannung der  Stromquelle so tief gesunken wäre, dass sie  nicht mehr zum Betrieb des Instrumentes  ausreicht. Es leuchtet ein,     da.ss    durch das  Ausbleiben des Signals leicht Unfälle ent  stehen können.  



  *Um diesen     Mangel    zu vermeiden, wird     ge-          rnäss    der Erfindung als     Vorschaltwiderstand     für den Elektromagneten an Stelle eines         Olims,chen    Widerstandes eine Drosselspule be  nützt.  



  Das Versagen     des    Signalinstrumentes bei  Anwendung eines     Olimschen    Widerstandes     be-          I!uht    nämlich darauf, dass der Strom von vorn  herein geschwächt die Wicklung des Elektro  magneten durchfliesst. Es kann daher leicht  vorkommen,     class    die Zugkraft des Magneten  nicht ausreicht, um den     Magnetanker    aus sei  ner Ruhelage zu     beschleunigen,    weil hierbei  grössere Reibungswiderstände zu     überwinden.     sind .als während des Betriebes.

   Ist das  Schwingen des Ankers aber     erst    einmal ein  geleitet, so kann man den Strom und     @cl,amit     die Zugkraft des Elektromagneten sehr  stark abschwächen, ohne dass das     Summerspiel     gänzlich aufhört.  



  Eine Drosselspule hat nun aber bekannt  lich die     Eigens-chaift,        dass    sie ununterbroche  nen Gleichstrom ungehindert     durchfliessen     lässt, einen unterbrochenen Gleichstrom     @cda-          ge"gen    mit wachsender Unterbrechungszahl  mehr und mehr drosselt.     Fügt    man also in den  Stromkreis des Elektromagneten eine Drossel-      spule ein, so spielt sich der folgende Vorgang  ab:  ach dem Einschalten des     Stromes    fliesst  z     iielist    ununterbrochener Gleichstrom, der       un,     von der Drosselspule nicht     geschwä.clit    wird.

    Infolgedessen wird     .der    Elektromagnet mit  der vollen Kraft der Stromquelle erregt und  zieht seinen Anker mit Sicherheit an. Gleich  zeitig mit dem Ankeranzug tritt aber an     :den          Summerk        ontakten    ,die erste     Stromunterbre-          chung    ein, und von nun an fliesst     periodisch     unterbrochener Gleichstrom durch die Dros  selspule, .der entsprechend     geschwächt    in den       Elektromagneten    gelangt. Der von dem Si  gnalinstrument erzeugte Ton ist also gedämpft  und je nachdem .auch in der Höhe und Klang  farbe geändert.

   Ein Versagen des Instrumen  tes ist aber .ausgeschlossen, da -die Einleitung  des     Summerspieles    mit der vollen zur Verfü  gung stehenden     Stro.mstä.rke    erfolgt. Ander  seits     gibt    das     Signalinstrument    trotzdem kei  nen scharfen Einsatzton, weil eben nur der  erste Ankeranzug mit der vollen Amplitude  stattfindet.  



  Auf der Zeichnung ist :als     Ausführungs-          heispiel    des     Erfindungsgegenstandes    eine  Hupe für ein Kraftfahrzeug dargestellt.  



  Die Membran 1 der Hupe ist unmittelbar  mit dem     Anker    2 eines Elektromagneten 3  verbunden. Der Anker 2 bewegt gleichzeitig  den Unterbrecher 4 für den Betriebsstrom. Zur       Einschaltung    des einer Stromquelle 5 entnom  menen Stromes sind zwei     Schaltvorrichtungen     6 und 7 angeordnet, von denen die eine, 6, die  Einschaltung des     ungeschwä:ehten    Stromes be  wirkt, während die andere, 7,     :den    Stromkreis  mit     Widerstand    8 schliesst.  



  Der     @@'iderstand    8 besteht aus einer Dros  selspule,     idie    die oben beschriebene     Eiwen-          sch.3ft    hat, dass sie im Augenblick des     Schlie-          Bens    des     Schalters    7 den Strom der Strom-         quelle    5 ungeschwächt zu     dem        Magneten    3  treten lässt, wodurch dieser seinen Anker 2  mit voller Kraft einzieht.

   Da. aber sofort die       Lnterbrecherkontakte    4 geöffnet werden und  von nun an periodisch unterbrochener Gleich  strom fliesst, kommt die Selbstinduktion der  Drosselspule 8 zur Wirkung und     schwächt     den Betriebsstrom ab, so     dass    das Signal nur  gedämpft ertönt.  



  Die Erfindung lässt sich auch bei     solchen     Signalinstrumenten verwenden, bei     :denen    die  tonerzeugende Membran oder Platte nicht un  mittelbar von dem Elektromagneten angetrie  ben     wird,        sondern        beispielsweise    durch Ver  mittlung einer als     llembra,npumpe    ausgebil  deten Luftpumpe, die von dem Elektromagne  ten in Tätigkeit gesetzt wird.  



  Es ist ferner gleichgültig, in welcher       *Weise    die Einschaltung der Drosselspule ge  schieht. Anstatt     zweier    paralleler Strom  kreise,     wie    bei dem gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel, kann man auch nur einen ein  zigen Stromkreis vorsehen, in dem die Dros  selspule nach Belieben ein- und ausgeschaltet  werden kann. Die Schaltung kann von Hand  oder selbsttätig, zum Beispiel in     Abhängig-          ]zeit    von der     Geschwindigkeit    des Fahrzeuges,  der Drehzahl des Antriebsmotors usw., er  folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Signalinstrument, für Kraftfahrzeuge, das durch einen mit periodisch unterbrochenem Gleichstrom gespeisten Elektromagneten be trieben wird, und mit einem ein- und aus schaltbaren Widerstand zur Abschwächung des Tones versehen ist, dadurch gekennzeich net, dass dieser Vorsehaltwiderstand eine Drosselspule ist.
CH99434D 1921-10-17 1922-02-14 Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge. CH99434A (de)

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DE99434X 1921-10-17

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CH99434A true CH99434A (de) 1923-06-01

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CH99434D CH99434A (de) 1921-10-17 1922-02-14 Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge.

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