CH99434A - Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge.Info
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- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
Description
Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge. Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge sollen für die Fahrt auf der Landstrasse einen möglichst kräftigen und durchdringenden Ton hergeben, während für die Fahrt inner halb von Städten ein angenehm klingender und weniger lauter Ton erwünscht ist.
Bei elektrischen Signalinstrumenten, die durch einen mit periodisch unterbrochenem. Gleichstrom gespeisten Elektromagneten be trieben werden, führte man die Änderung und Schwächung des Tones bisher dadurch herbei, dass man in den Stromkreis des Elek tromagneten einen Ohmschen Widerstand einschaltete. Dieses Verfahren hat aber den grossen Nachteil, dass das Instrument mitunter völlig versagt, ohne dass die Spannung der Stromquelle so tief gesunken wäre, dass sie nicht mehr zum Betrieb des Instrumentes ausreicht. Es leuchtet ein, da.ss durch das Ausbleiben des Signals leicht Unfälle ent stehen können.
*Um diesen Mangel zu vermeiden, wird ge- rnäss der Erfindung als Vorschaltwiderstand für den Elektromagneten an Stelle eines Olims,chen Widerstandes eine Drosselspule be nützt.
Das Versagen des Signalinstrumentes bei Anwendung eines Olimschen Widerstandes be- I!uht nämlich darauf, dass der Strom von vorn herein geschwächt die Wicklung des Elektro magneten durchfliesst. Es kann daher leicht vorkommen, class die Zugkraft des Magneten nicht ausreicht, um den Magnetanker aus sei ner Ruhelage zu beschleunigen, weil hierbei grössere Reibungswiderstände zu überwinden. sind .als während des Betriebes.
Ist das Schwingen des Ankers aber erst einmal ein geleitet, so kann man den Strom und @cl,amit die Zugkraft des Elektromagneten sehr stark abschwächen, ohne dass das Summerspiel gänzlich aufhört.
Eine Drosselspule hat nun aber bekannt lich die Eigens-chaift, dass sie ununterbroche nen Gleichstrom ungehindert durchfliessen lässt, einen unterbrochenen Gleichstrom @cda- ge"gen mit wachsender Unterbrechungszahl mehr und mehr drosselt. Fügt man also in den Stromkreis des Elektromagneten eine Drossel- spule ein, so spielt sich der folgende Vorgang ab: ach dem Einschalten des Stromes fliesst z iielist ununterbrochener Gleichstrom, der un, von der Drosselspule nicht geschwä.clit wird.
Infolgedessen wird .der Elektromagnet mit der vollen Kraft der Stromquelle erregt und zieht seinen Anker mit Sicherheit an. Gleich zeitig mit dem Ankeranzug tritt aber an :den Summerk ontakten ,die erste Stromunterbre- chung ein, und von nun an fliesst periodisch unterbrochener Gleichstrom durch die Dros selspule, .der entsprechend geschwächt in den Elektromagneten gelangt. Der von dem Si gnalinstrument erzeugte Ton ist also gedämpft und je nachdem .auch in der Höhe und Klang farbe geändert.
Ein Versagen des Instrumen tes ist aber .ausgeschlossen, da -die Einleitung des Summerspieles mit der vollen zur Verfü gung stehenden Stro.mstä.rke erfolgt. Ander seits gibt das Signalinstrument trotzdem kei nen scharfen Einsatzton, weil eben nur der erste Ankeranzug mit der vollen Amplitude stattfindet.
Auf der Zeichnung ist :als Ausführungs- heispiel des Erfindungsgegenstandes eine Hupe für ein Kraftfahrzeug dargestellt.
Die Membran 1 der Hupe ist unmittelbar mit dem Anker 2 eines Elektromagneten 3 verbunden. Der Anker 2 bewegt gleichzeitig den Unterbrecher 4 für den Betriebsstrom. Zur Einschaltung des einer Stromquelle 5 entnom menen Stromes sind zwei Schaltvorrichtungen 6 und 7 angeordnet, von denen die eine, 6, die Einschaltung des ungeschwä:ehten Stromes be wirkt, während die andere, 7, :den Stromkreis mit Widerstand 8 schliesst.
Der @@'iderstand 8 besteht aus einer Dros selspule, idie die oben beschriebene Eiwen- sch.3ft hat, dass sie im Augenblick des Schlie- Bens des Schalters 7 den Strom der Strom- quelle 5 ungeschwächt zu dem Magneten 3 treten lässt, wodurch dieser seinen Anker 2 mit voller Kraft einzieht.
Da. aber sofort die Lnterbrecherkontakte 4 geöffnet werden und von nun an periodisch unterbrochener Gleich strom fliesst, kommt die Selbstinduktion der Drosselspule 8 zur Wirkung und schwächt den Betriebsstrom ab, so dass das Signal nur gedämpft ertönt.
Die Erfindung lässt sich auch bei solchen Signalinstrumenten verwenden, bei :denen die tonerzeugende Membran oder Platte nicht un mittelbar von dem Elektromagneten angetrie ben wird, sondern beispielsweise durch Ver mittlung einer als llembra,npumpe ausgebil deten Luftpumpe, die von dem Elektromagne ten in Tätigkeit gesetzt wird.
Es ist ferner gleichgültig, in welcher *Weise die Einschaltung der Drosselspule ge schieht. Anstatt zweier paralleler Strom kreise, wie bei dem gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel, kann man auch nur einen ein zigen Stromkreis vorsehen, in dem die Dros selspule nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Schaltung kann von Hand oder selbsttätig, zum Beispiel in Abhängig- ]zeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges, der Drehzahl des Antriebsmotors usw., er folgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Signalinstrument, für Kraftfahrzeuge, das durch einen mit periodisch unterbrochenem Gleichstrom gespeisten Elektromagneten be trieben wird, und mit einem ein- und aus schaltbaren Widerstand zur Abschwächung des Tones versehen ist, dadurch gekennzeich net, dass dieser Vorsehaltwiderstand eine Drosselspule ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE99434X | 1921-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99434A true CH99434A (de) | 1923-06-01 |
Family
ID=5647186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99434D CH99434A (de) | 1921-10-17 | 1922-02-14 | Elektrisch betriebenes Signalinstrument für Kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99434A (de) |
-
1922
- 1922-02-14 CH CH99434D patent/CH99434A/de unknown
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