CH99456A - Stellvorrichtung für den Schneidapparat von Mähmaschinen. - Google Patents

Stellvorrichtung für den Schneidapparat von Mähmaschinen.

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CH99456A
CH99456A CH99456DA CH99456A CH 99456 A CH99456 A CH 99456A CH 99456D A CH99456D A CH 99456DA CH 99456 A CH99456 A CH 99456A
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CH
Switzerland
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lever
arm
cutting device
hand lever
hand
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Application number
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English (en)
Inventor
Industriewerke Arthur Muel Und
Original Assignee
Arthur Mueller Bauten Und Indu
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/24Lifting devices for the cutter-bar

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Stellvorrichtung für den Schneidapparat von   Mähmaschinen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Stell vorrichtung für den Schneidapparat von
Mähmaschinen, bei welcher das Anheben des
Schneidapparates sowohl mittelst eines Hand hebels, als mittelst eines Fusshebels und das
Hochschwenken des Schneidapparates nur mittelst des Handhebels nach erfolgtem An heben durch den Fusshebel erfolgen kann.

   Die
Erfindung besteht darin, dass der um einen Zapfen drehbare zweiarmige Winkelhebel, an welchem der Schneidapparat mittelst einer Kette aufgehängt ist, und welcher von dem Fusshebel um den zum Anheben des Schneiclapparates erforderlichen Winkel geschwenkt werden kann, mit dem um einen Zapfen drehbaren Handhebel durch ein   Kurbelvier-    eck verbunden ist, dessen feste Seite durch die die beiden Drehzapfen verbindenden   Ge-    stellteile gebildet wird,   wahrend die beiden    der festen Seite benachbarten Seiten des Kurbelviereeks durch den einen Arm des Win  kelhebels    und durch einen kürzeren, mit dem Handhebel verbundenen Arm gebildet werden, und die der festen Seite gegenüberliegende Seite des Kurbelvierecks aus zwei
Hebeln besteht,

   die einen über die Totpunkt lage hinaus bis zu einem Anschlag entweder nach oben oder nach unten   durchgedrückten   
Arm bilden.



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.



   Fig.   1    ist eine Seitenansicht der Maschine in Arbeitsstellung ;
Fig. 2 ist der zugehörige Grundriss ;
Fig.   3    ist eine der Fig.   1    entsprechende Rückansicht der Machine ;
Fig. 4 ist die gleiche Riiekansicht bei an  gehobenem    Schneidapparat ;
Fig. 5 ist die gleiche   Riiekansicht    bei hochgeklapptem Schneidapparat ;
Fig. 6 ist eine der Fig.   1    entsprechende Seitenansicht der Ein-und   Ausrückvorrich-    tung für den Messerantrieb in ausgerückter Stellung ;
In den Fig. 7 bis 10 ist das Eebelverk der Stellvorrichtung in grösserem   Ma#stabe    dargestellt ;
In Fig. 7 sind Handhebel und Fusshebel in gehobener Stellung gezeichnet ;

   
In Fig. 8 ist der FuBhebel gesenkt, der Handhebel noch in aufrechter Stellung ;
Fig. 9 ist der zu Fig. 8   gehörige Grund-    riss ;
In Fig. 10 ist sowohl der Fusshebel, als der Handhebel gesenkt.



   Die Mähmaschine selbst, an der die neue Stellvorrichtung angebracht ist, kann beliebige Bauart haben. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in dem Maschinenrahmen 11 die Antriebsachse 12 gelagert, auf deren äussern Enden die um Antrieb dienenden Räder 13 befestigt sind. Auf der Antriebsachse 12 ist ferner ein groBes   Stirn-    rad 14 befestigt, welches in ein kleines Stirnrad 15 eingreift. Letzteres ist mit einem grossen Kegelrad 16 fest verbunden, das mit einem kleinen Kegelrad 17 kämmt. Das Kegelrad 17 sitzt lose auf der Welle 18 und kann mit ihr durch eine Kupplungsklaue 19 gekuppelt werden, die auf der Welle 18 verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist.



  Die Kupplung des Kegelrades 17 mit der Welle 18 durch   Versehieben    der   Kupplungs-    klaue 19 erfolgt entweder (Fig. 1, 2,3 und   6)    durch einen mit zwei   Fusstritten      90 und 91    versehenen kleinen dreiarmigen Hebel   22,    dessen dritter Arm durch einen   Zwischen-    hebel   23    mit einem Hebel 24 gelenkig ver  bunden    ist. Das gemeinsame Gelenk der Hebel 23 und   24 ist durch    eine Stange 25 mit einer in die Kupplungsklaue 19 eingreifenden Gabel   26    verbunden.

   Durch Treten auf den FuBtritt 21 (Fig. 6) wird die   Iiupp-    lung ausgeriickt, durch Treten auf den Fusstritt 20 wird die Kupplung wieder einge  bey    Bei der in Fig. 6 gezeichneten Stellung sind der dritte Arm des dreiarmigen Hebels 22 und der Hebel 23 nach   #ber-    schreitung der Totpunktlage bis zu einem nicht gezeichneten Anschlag nach innen   durchgedr#ckt.    Infolgedessen kann die   Ein-    rückung   der Kupplung nicht durch irgend-    welche auf den Hebel 24 wirkende Kräfte, sondern nur durch Treten auf den   Fusstritt    20 erfolgen.



   Die Ausrüekung der Kupplung kann aber auch selbsttätig durch den zur r Stellvorrichtung gehörenden, später zu   beschrei-    benden Handhebel 61 erfolgen. Zu diesem Zwecke ist der Hebel 2 auf dem linken Ende einer wagrechten Welle 27 befestigt, auf deren rechtem Ende ein kleiner Hebel 28 befestigt ist, der in der später zu beschreibenden Weise vom Handhebel 61 gesteuert wird.



   Auf dem vordern Ende der Welle 18 sitzt eine einen Kurbelzapfen 82 tragende Scheibe 29. Am Kurbelzapfen 82 ist die Pleuelstange 30 angelenkt, durch welche das im Messerbalken 32 verschiebbar gelagerte Messer 31 seine hin-und hergehende Bewegung erhält.



  Der Messerbalken   32    ist mit dem Zapfen 33 in dem Schuh 34 drehbar gelagert. Der Schuh 34 ist in bekannter Weise am   Maschinen-    rahmen hebbar und senkbar befestigt, und zwar mittelst der um den Zapfen 35 drehbaren   Schwenkstange    36 und der um den Zapfen 37 drehbaren sogenannten Schlepp  stange 3S, welehe Stangen    mit den zwischen ihren Drehpunkten liegenden Gestellteilen einen dreieckigen Rahmen bilden. Das Anheben und das Hochschwenken des Messerbalkens 32 erfolgen in der aus den Fig. 3,4 und 5 ersichtlichen Weise. Am Schuh 34 ist ein zweiarmiger Hebel 39 um einen Zapfen 40 drehbar gelagert. Der linke Arm des Hebels 39 ist an einer   hette-11 aufgehängts    deren unteres Ende in eines   der'Locher 42    des Hebels 39 eingehängt werden kann.

   Der rechte Arm des Hebels 39 ist als Zahnsektor 43 ausgebildet, der mit einem mit dem Mes  serbalken 32    fest verbundenen Zahnsektor 44 in Eingriff steht. Das Verhältnis der wirksamen Hebelarmlängen und der Gewichte ist so gewählt, daB beim Hochziehen der Kette 41 das durch den   Zahnsektor    43 auf den Messerbalken   39    übertragene Drehmoment gleiche Grosse hat wie das   entgegen-    gesetzt gerichtete Drehmoment welches auf den um den Zapfen 33 drehbaren Messerbalken durch sein Eigengewicht ausgeübt wird. Infolgedessen wird beim Anziehen der Kette 41 der in der   Arbeitsstelung      (Fig. 3)      befindliche Messerbalken zun#chst    ohne Schwenkung bis in die in Fig. 4 gezeichnete  Stellung gehoben.

   In dieser Stellung stösst die Stange 36 an einen Anschlag 45. Wird nun die Kette 41 noch weiter   hochgezogens    so kann der den Zapfen 33 tragende Schuh 3 nicht weiter angehoben werden, und es erfolgt durch den Eingriff der beiden Zahnsektoren 43 und 44 nunmehr ein Hochschwenken des Messerbalkens 32 (Fig. 5) bis in die in Fig. 5 gezeichnete Lage.



   Am Maschinenrahmen 11 ist mittelst der Schrauben 46 (Fig. 9) ein Lagerbock 47 befestigt. in dessen sektorförmiger Seitenwand 48 die Zapfen zur Lagerung der   verschiede-    nen zur Stellvorrichtung gehörigen Hebel befestigt sind. Auf dem Zapfen 49 ist der Winkelhebel   50a,    50b gelagert, an dessen Arm 50a der die Hubkette 41 tragende Zwischenhebel 51 angelenkt ist. Der Arm 50a trägt eine Knagge 52, die an eine im Zwi  sehenhebel      51    gelagerte Anschlagschraube   53    anschlagen kann. Bei der in Fig. 7   gezeich-    neten Stellung des Armes 50a steht die Knagge 52 noch nicht in Berührung mit der
Schraube 53. Daher kann sich der Zwischenhebel 51 in die Richtung der Zugkette 41 einstellen.

   Wird aber der Arm 50a ge schwenkt bis in die in Fig. 8 gezeichnete
Stellung, dann stösst die Knagge 52 auf die    Ansehlagschraube      53    und bildet bei der wei teren Schwenkung zusammen mit dem Zwi    sehenhebel    51 einen längeren   HebelaTm,    mit telst dessen die Kette 41 hochgezogen wird.



     Mittelst    der   Schrawlbe    53 kann genau einge stellt werden, von welcher Stellung des Ar mes   50a    aus diese Verlängerung seines He belarmes erfolgt. Auf dem Zapfen 49 ist aueh noch der Fusshebel 54 drehbar gelagert, der bei der in Fig. 7 gezeichneten Stellung mit einer Knagge 55 an eine im Arm 50b ge lagerte Stellschraube 56 anschlägt. Es kann daher durch Treten auf den Fusshebel 54 der
Hebel   50a,    50b bis in   die. in Fig.    8 gezeich nete Stellung geschwenkt und dadurch der
Messerbalken 32 aus der in Fig. 3   gczeich-    neten bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stel lung angehoben werden.

   Auf dem Zapfen 49 ist schliesslich noch ein   Sperrhaken 57    ge lagert, der durch eine Feder 58 bis zu einem Anschlag 59 geschwenkt werden, kann. Wird der Hebel 50a,   50b    aus der Stellung der Fig. 7 bis in die Stellung der Fig. 8 gesehwenkt und dadurch der den Messerbalken 32 tragende Schuh 34 bis in die Stellung der Fig. 4 angehoben, so driiekt die Schleppstange 38 bei ihrer Anhebung den Sperrhaken 57 beiseite, bis er die Schleppstange 38 unterfangen kann' (Fig. 8). Das Senken des Schuhes 34 kann nun erst erfolgen, nachdem die Sperrung der   Schleppstange    38 durch den   Sperrhaken    57 gelöst ist.

   Ein   wei-      teres    Schwenken des Hebels 50a, 50b über die in Fig. 8 gezeichnete Stellung hinaus bis in die in Fig. 10 gezeichnete Stellung kann mittelst des FuBhebels 54 nicht bewirkt werden, da der FuBhebel 54 a. uf den   Maschinen-    rahmen 11 aufschlägt. Dagegen wird durch den Fusshebel 54 nicht verhindert, daB der Hebel   50a,    50b bis in die in Fig. 10   gezeich-    nete Stellmg gesehwenkt werden kann. Auf dem im Lagerbock 47 befestigten Zapfen 60 ist in der Handhebel 61 drehbar gelagert, der am Sektor 48 geführt und mittelst einer in Rasten G2 eingreifenden, nicht gezeichneten Klinke in   versehiedenen    Winkellagen feststellbar ist.

   Die Drehung des Handhebels nach rechts über die in Fig. 7 gezeichnete Stellung hinaus ist durch den Anschlag 63 verhindert. Der Handhebel 61 trägt einen kurzen Arm 64, an dem ein Hebel 65 angelenkt ist, der durch einen Zwischenhebel 66 mit dem Arm   50b    gelenkig verbunden ist. Der Hebel 65 und der Zwischenhebel 66 bilden einen Arm, der aus seiner gestreckten Stellung sowohl nach oben bis zu der in Fig. 7 gezeichneten Stel  lung,    in welcher der Hebel 65 an einen Anschlag 67 des Hebels 66 anschlägt, als nach unten zu der in Fig. 8 und 10 gezeichneten Stellung durchgedrückt werden kann, in welcher eine Verlängerung 68 des   Hebels    65 an denselben Anschlag 67 anschlägt.

   Aus dem   Gesagten geht hervor, dass    der Winkelhebel und der Handhebel durch ein   Eurbel-    viereck miteinander verbunden sind, dessen feste Seite durch die die beiden Drehzapfen verbindenden Gestellteile gebildet   wird, wäh-    rend die beiden der festen Seite benachbarten Seiten des   Eurbelvierecks    durch den einen Arm des Winkelhebels und durch einen kürzeren, mit dem Handhebel verbundenen Arm gebildet werden, und die der festen Seite gegenüberliegende Seite des   Kurbel-      vierecks    aus zwei Hebeln besteht, die einen über die Totpunktlage hinaus bis zu einem Anschlag entweder nach oben oder nach unten durchgedrückten Arm bilden.

   Nehmen der FuBhebel 54 und der Handhebel 61 die in Fig.   1    und 7 gezeichnete Stellung ein, so kann das Anheben des Schneidapparates aus der in Fig. 3 gezeichneten bis in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung auch statt durch Nie  derdrücken    des FuBhebels (wie oben beschrieben), auch durch Senken des Handhebels 61 erfolgen. Dabei bleiben die Hebel 65 und 66 in ihrer nach oben   durchgedr#ck-    ten Stellung,   w#hrend    der Fusshebel   54    durch sein Eigengewicht bis in seine tiefste Stellung   heruntersinkt.    Diese Art des Anhebens des Messerbalkens ist in der Zeichnung nicht dargestellt und wird auch in der Regel nicht ausgeführt.

   Vielmehr erfolgt in der Regel das Anheben des Messerbalkens durch Niederdrücken des Fusshebels 54 wie oben be  sehrieben.    Hierbei kommen   allmählieh    die Hebel 65 und 66 in die gestreckte Lage und werden, sobald auf den FuBhebel   54    kein Druck mehr ausgeübt wird, durch ihr Eigengewicht (eventuell auch durch eine Feder) in die in Fig. 8 gezeichnete Stellung nach unten durchgedrückt. Wird nunmehr der Handhebel 61 bis in die in Fig.   1. 0 gezeichnete    Lage gesenkt, dann wird durch den kurzen Arm 64 mittelst der in ihrer durchgedrüekten Lage einen starren Arm bildenden Hebel 65 und 66 der Arm 50b um einen seiner gro Beren Länge entsprechend kleineren Winkel geschwenkt und dadurch der Messerbalken   32    bis in die in Fig. 5 gezeichnete Lage hochgeschwenkt.

   In dem Augenblick, in welchem das Aufrichten des Messerbalkens be   ginnt, wird der Messerantrieb selbsttätig      ausgerüekt    und in   ausgerüekter    Lage gesperrt gehalten, so   da#    auch ein   Wiederein-    rücken mit dem Fuss nicht erfolgen kann.



  Dies geschieht in folgender Weise : Am Handhebel 61 ist eine exzentrische Fläche 69 an  Debracht.    Bei Beginn der Senkung des Handhebels 61 wird durch die exzentrische   Fl#che      69    eine an einem Hebel 70 sitzende Rolle 71 und der Hebel 70 selbst nach rechts geschwenkt und dadurch eine am Hebel 70 angelenkte wagrechte Stange 72 nach rechts verschoben. Am linken Ende der Stange 72 ist ein den Hebel   98      U-f#rmig    umgreifender Bügel 73 verstellbar befestigt. Ein im Hebel   28    befestigter und nach beiden Seiten vortretender Stift   74    greift beiderseits in Schlitze 75 des Bügels 73.

   Die Stange 72 ruht mit ihrer untern Kante auf einem Sperrzahn   76,    der an dem später zu   besehreibenden      Auslöse-    hebel 77 befestigt ist, und hat selbst an ihrer untern Kante eine   Sperrzahnlücke      78.    Bei der in Fig. 8 gezeichneten Stellung des Hebels 28, welche mit der in Fig.   1    übereinstimmt, ist (wie aus Fig.   1    hervorgeht) das Triebwerk   eingerüekt.    Der Stift 74 liegt an der linken Kante des Schlitzes   75,    hat also nach rechts einen Spielraum gleich der Lange des Schlitzes.

   Infolgedessen kann, solange der Handhebel 61 seine senkrechte Stellung   (Fig.      1    und 8) einnimmt, durch Treten auf den   Fusstritt    21 der   Messerantrieb    ausgerückt werden. Die Ausrückung des   Messerantrie-    bes erfolgt aber selbsttätig, sobald der Handhebel 61 nur um ein   Weniges    aus der in Fig. 8 gezeichneten senkrechten Lage nach links verschwenkt wird. Es wird dann die Stange 72 nach rechts verschoben und dadurch auch der Hebel   98    bis in die in Fig. 6 und 10 gezeichnete Lage verschwenkt, bei welcher der   Messerantrieb ausgerückt    ist.



  Bei der Verschiebung der Stange   72    nach rechts tritt der Sperrzahn 76 in die   Zahn-      lüeke    78 und hält dadurch die Stange 72 in ihrer rechten Stellung gesperrt.   Infolgedes-      sen kann    die   Einr#ckung    des Messerantriebes   auch nicht    mittelst des   Fusstrittes    20 erfolgen. Das   Herabschwenken des aufgerichte-    ten Messerbalkens   33 bis    in die in Fig. 4 ge  zeichnete    Lage kann nur dadurch erfolgen,   da# der Handhebel    61 wieder bis in die in Fig. 8 gezeichnete Lage hochgehoben wird. 



   Ist der Handhebel aufgerichtet, dann bleibt doeli noch die Stange 72 in ihrer rechten   StesìuIlg    gesperrt ; ferner wird die   Schlepps Lange    38 in ihrer angehobenen Stellung durch den   Sperrhaken    57 gesperrt gehalten. Durch Treten auf den linken Arm des um den Zapfen 79 drehbaren Auslösehebels   77    werden beide   Sperrungen    gelöst.



  Der Sperrzahn 76 tritt aus dem Einschnitt 78, so daB die Stange 72 wieder nach links verschoben wird und das Einrücken des Mes  serantriebis    durch Niedertreten des   Ful3trit-       tes  > 90 gestattet. Gleichzeitig wird die Sperr-    klinke 57 dadurch ausgerückt, dass der rechte Arm des Hebels 77 beim Hochgehen gegen eine keilförmige Fläche des   Sperrhakens    57 anschlägt.

   Auch nach Freigabe der Schleppstange 38 würde der an der Kette 41   aufge-      hängte    Schneidapparat noch nicht aus der angehobenen Stellung der Fig. 4 in die Ar  beitsstellung    der Fig. 3 herabgesenkt werden können, da der unter dem Einfluss der Be  lastung    der Kette 41 stehende Hebelarm 50b die auf ihn wirksame Kraft durch die in ihrer nach unten   durchgedrückten    Lage einen starren Arm bildenden Hebel 66 und 65 auf den Arm 64 des Handhebels 61 und durch diesen auf den festen Ansehlag   63    überträgt. Die   Hebel 65 und 66 müssen    daher erst über ihre Totlage hinweg nach oben   durchgedr#ckt    werden.

   Dies geschieht gleichfalls durch Niedertreten des linken Armes des Hebels   77.   



  Der Hebel 65 ist über seinen linken   Gelenk-    punkt hinaus verlängert. Dieser   Verlänge-    rungsarm 80 wird von einem Stift 81 erfasst. Dadurch wird der Hebel 65 geschwenkt und der Schneidapparat kann heruntergelassen werden. Ein zu schnelles Herabfallen des Schneidapparates wird dadurch verhindert,   da#    der Fusshebel 54 durch einen Fuss festgehalten wird und ihm nur eine langsame Aufwärtsbewegung gestattet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stellvorrichtung für den Schneidapparat von Mähmaschinen, bei welcher das Anheben des Schneidapparates sowohl mittelst eines Handhebels, als mittelst eines FuBhebels und das Hochschwenken des Schneidapparat vs nur mittelst des Handhebels nach erfolgtem Anheben durch den FuBhebel erfolgen kann, dadurch gekennzeichnet, da.
    der um einen Zapfen drehbare zweiarmige Winkelhebel, an welchem der Schneidapparat mittelst einer Kette aufgehängt ist und welcher von dem Fusshebel um den zum Anheben des Schneideapparates erforderlichen Winkel geschwenkt werden kann, mit dem um einen Zapfen drehbaren Handhebel durch ein Kur belviereck verbunden ist, dessen feste Seite durch die die beiden Drehzapfen verbinden- den Gestellteile gebildet wird, während die beiden der festen Seite benachbarten Seiten des Kurbelvierecks durch den einen Arm des Winkelhebels und durch einen kürzeren, mit dem Handhebel verbundenen Arm gebildet werden, und die der festen Seite gegenüberliegende Seite des Kurbelvierecks aus zwei Hebeln besteht,
    die einen über die Totpunkt- lage hinaus bis zu einem Anschlag entweder nach oben oder nach unten durchgedrüekten Arm bilden.
    UNTERANSPRTCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da# die nach oben oder unten bis zu einem Anschlag durch zudrückenden Hebel aus ihrer über den Totpunkt hinaus nach unten bis zum An schlag durchgedrückten Stellung, in wel cher sie den Winkelhebel gegen einen Arm des in seiner einen Endstellung be findlichen Handhebels abstützen, durch einen Auslösehebel über die Totpunktlage hinaus nach oben durchgedrückt werden können, worauf der durch den angehäng- ten Schneidapparat belastete Winkelhebel unter Knickung des durch die beiden He bel gebildeten Armes die seiner Belastung entsprechende Schwenkbewegung aus führt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein eine Sehwenkstange und eine Schleppstange aufweisender dreieckiger, an der Spitze des Dreiecks den zur Lagerung des Schneidapparates dienenden Schuh tragen der und um die Basis des Dreiecks hoch- schwenkbarer Rahmen in der angehobenen Stellung durch einen selbsttatig in Wir kung tretenden, unter die eine Stange greifenden Sperrhaken gesperrt gehalten wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen l und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Auslösung des Sperr hakens durch den gleichen Auslösehebel erfolgt, welcher zum DurehdrüeLen der Hebel über ihre Totpunktlage nach oben dient.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen J bis 3, dadurch gekenn zeichnet, daB durch Niederlegen des Hand hebels eine den Messerantrieb ausrük kende Stange verschoben wird, welche in der die Ausr#ckung bewirkenden Stel lung durch einen in eine Sperrzahnl#cke eingreifenden Sperrzahn gesperrt gehalten wird, bis der Sperrzahn durch den Aus losehebel au#er Eingriff gebracht wird.
CH99456D 1922-01-26 1922-01-26 Stellvorrichtung für den Schneidapparat von Mähmaschinen. CH99456A (de)

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