CH99565A - Verfahren zur Isolierung von Gegenständen gegen Kälte- und Wärmeeinflüsse. - Google Patents

Verfahren zur Isolierung von Gegenständen gegen Kälte- und Wärmeeinflüsse.

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CH99565A
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Mercator A G
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L59/00Thermal insulation in general
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Description


      Verfahren    zur Isolierung von Gegenständen gegen     Kälte-    und     Wärmeeinflüsse.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Isolierung von Gegenstän  den gegen Kälte- und Wärmeeinflüsse. Ge  mäss diesem Verfahren werden organische       Stoffe    auf die zu isolierenden     Gegenstände     aufgebracht, diese Stoffe mit einem hitzebe  ständigen Überzug versehen und sodann die  organischen     Stoffe        verbrannt.     



  Das Verfahren gemäss Erfindung übt man  beispielsweise so aus, dass man auf einen zu  isolierenden     (legenstand    ein Strohgeflecht auf  bringt, dasselbe mit einem Überzug aus  Lehm versieht, der sich zu diesem Zwecke  in weichem Zustande befindet, und sodann  das Ganze der Einwirkung einer mittelst  einer- Lötlampe     erzeugten    Flamme unter  wirft, wodurch infolge dieser direkten Feuer  einwirkung eine     mindestens    teilweise Verbren  nung und eine     Verkohlung    des     Stroligeflech-          tes        stattfindet    und eine Erhärtung des Lehm  überzuges erfolgt.

   Das Strohgeflecht lässt bei  seiner     Verbrennung    Kohle und Asche zurück,  welche in porösem Zustande sich zwischen  dem zu isolierenden Gegenstand und dem er  härteten Lehmüberzug     befinden.    Letzterer  hat beim Brennen eine Trocknung erfahren,    hat an Gewicht verloren, an     Porosität    ge  wonnen und hält alle Verbrennungsrückstände  des     Stroligefiechtes    um den zu isolierenden  Gegenstand an ihrer Stelle.  



  Der Lehmüberzug schützt die Verbren  nungsrückstände des Strohgeflechtes gegen  Erschütterungen und sonstige mechanische       Einflüsse,        -wodurch    die     g)eichmässige    poröse  Anordnung der     Verbrennungsrückstände    ge  wahrt bleibt. Die     Verbrennungsrückstände     des Strohgeflechtes weisen gegenüber dem  Strohgeflecht selbst eine wesentliche     Gewichts-          verminderung    auf und eine Verminderung  an     Wärmeleitfähigkeit,    hingegen eine Erhö  hung an     Porosität.     



  An Stelle eines     Strobgeflechtes    kann man  auch Holzwolle, Torf, Gras oder andere vege  tabilische Faserstoffe in verschiedener Form,  auch schichtenweise, auf die zu isolierenden  Gegenstände aufbringen. An Stelle von Lehm  lässt sich auch Mörtel, Zement und derglei  chen verwenden. Man kann gleichzeitig mit  dem Aufbringen des organischen     Stoffes    auf  den zu isolierenden Gegenstand auch eine  Drahteinlage aufbringen, deren Enden zum  Zwecke der     Verkohlung    mit einer elektrischen      Stromquelle in Verbindung gebracht werden  können. In letzterem Falle sichert die Draht  einlage die porösen     Verbrennungsrückstände     vor einem Zusammenfallen in sich selbst,  wodurch die Isolierfähigkeit beeinträchtigt  werden würde.  



       3Tan        kann    die organischen     Stoffe    auch  nach     ihrer    Aufbringung auf den zu isolieren  den Gegenstand mit Säuren ätzen zwecks  Überführung derselben in     Verbrennungsrüek-          stände    in poröser Anordnung.    Man kann die organischen     Stoffe    statt in  einem     Gefleeht    auch in Form eines Seils  oder Stranges aufbringen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Isolierung von Gegenstän den gegen Kälte- und Wärmeeinflüsse, da durch gekennzeiehnet, dass organische Stoffe auf die zu isolierenden Gegenstände aufge bracht, diese Stoffe mit einem hitzebestän digen Überzug versehen und sodann die orga nischen Stoffe verbrannt werden.
CH99565D 1921-08-10 1921-08-10 Verfahren zur Isolierung von Gegenständen gegen Kälte- und Wärmeeinflüsse. CH99565A (de)

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