CH99730A - Elektrischer Herd mit zum Kochen vorgesehenem Wasserwärmespeicher. - Google Patents

Elektrischer Herd mit zum Kochen vorgesehenem Wasserwärmespeicher.

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CH99730A
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cooking
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Saxegaard Andreas
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Saxegaard Andreas
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  Elektrischer     lierd    mit zum Kochen vorgesehenem     Wasserwärmespeicher.       Die Erfindung betrifft einen Herd, wo  Wasser als wärmemagazinierendes     Aledium     verwendet wird und die Kochtöpfe mittelst  eines Wasserbades erhitzt werden, welches  auf passender Temperatur durch elektrische  Energie gehalten wird.  



  So wie diese Herde bisher konstruiert  worden sind, sind gewisse praktische Nach  teile mit der Anordnung des Wasserbehälters,       bezw.    des Wasserbades verbunden.  



  Bei den bisher angewendeten Herden die  ser Art werden nämlich die Kochtöpfe in den  Wasserraum hineingesetzt, in welchen die  elektrischen Heizapparate sich befinden. Am  Boden dieses     Wasserratimes    sammelt sich bei  weniger sorgfältiger Behandlung der Koch  gefässe Schlamm an, was von Zeit zu Zeit  Reinigung und Spülen erfordert, was nicht  nur allein beschwerlich ist, sondern auch er  heblichen Wärmeverlust verursacht, indem  alles     wärmeinagazinierende    Wasser abgezapft  und kaltes Wasser wieder auf hohe Tempe  ratur gebracht werden     muss.    Ausserdem wird    der Herd mehrere Stunden ausser Betrieb ge  setzt.

      Gemäss der Erfindung wird     nun    im Herd  eine Scheidewand in solcher Weise ausge  führt,     dass    das Wasser, welches über dersel  ben steht     und    wo hinein die Kochtöpfe ge  setzt werden, von dem wärmemagazinieren  den Wasser abgesondert ist. Dies ist in       einem'darunterliegenden    Behälter eingeschlos  sen, in welchem die Heizeinrichtung ange  bracht ist und von wo die Wärme durch die  genannte Platte auf das Wasser     Überg#führt     wird, in welchem die Kochtöpfe stehen. Kein  Abfall von den Kochtöpfen kann so in das  Wärmemagazin gelangen, sondern es wird  sich in dem obern Raum sammeln und kann  von hier mit grosser Leichtigkeit     züi    jeder Zeit  entfernt werden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform, des  Erfindungsgegenstandes wird im Folgenden  beschrieben und ist auf beigelegter Zeichnung  gezeigt, wo:           Fig.   <B>1</B> ein vertikaler Längsschnitt durch  den Herd nach der Linie 1-I auf     Fig.   <B>21</B> ist.  



       Fig.    2 ist ein     Grundriss,    in dem die     Dek-          kel        _V,   <B>IV</B> entfernt sind.  



  Auf der Zeichnung ist A der Kochraum  und B ein Raum, welcher das Gebrauchs  wasser aufnimmt. Unter diesen beiden     Räu-          nien    ist das Reservoir<B>C</B> für das     wärinema-          gazinierende    Wasser angeordnet. Die     Scheide-          -wand   <B>D</B> scheidet dieses von den Räumen<B>A</B>  und B. Das Reservoir<B>C</B> bat oben eine<B>Öff-</B>  nung, und von dieser geht ein Rohr<B>E</B> nach  oben in den Raum B.

   Das Rohr<B>E</B> ragt     111     eine am Deckel V befestigte Kappe F hin  ein, und oben von dieser Kappe F fährt ein  Rohr<B>G</B> in den Kondensator oder Radiator       II    hinauf, von dessen Boden ein Rohr<B>1</B> wie  der in das Reservoir<B>C</B>     binunterführt.    In die  ser Weise wird Dampf, welcher sich im Re  servoir<B>C</B> bildet, durch das Rohr     E',    die Kappe  F und das Rohr<B>G</B> in den Radiator H ent  weichen, wo er kondensiert wird, und das  Kondenswasser geht durch das Rohr<B>1</B>     in     das Reservoir     C    zurück.  



  Das Rohr<B>E</B> und die Kappe F, welch  letztere einen grösseren     Diaineter    als das Rohr  hat, bilden zusammen, wie aus der Zeichnung  ersichtlich, einen     Wasserverschluss    derart,     dass     kein Dampf vom Reservoir<B>C</B> aus in die  Räume über der Scheidewand<B>D</B> eintreten  kann.  



  Die beiden Räume<B>A</B> und B sind von  einander mittelst einer Wand K geschieden.  An dem einen Ende dieser Wand     ist'unten     eine Öffnung     III,    durch welche der Raum B  mit dem Raum<B>A</B> in Verbindung steht, in  dem eine diagonal gestellte Wand L in einem  gewissen Abstand von oben in dem Raum<B>A</B>  aufhört und ein     Wasserschloss    in der<B>Ecke</B>  zwischen<B>A</B> und B bildet.  



  Wenn der Herd in Betrieb ist, ist. das  Reservoir<B>C</B> mit Wasser gefüllt und im Raum  B reicht das Wasser bis an die obere Kante  der Eckwand L, während sich im Raum<B>A</B>  nur einige wenige     ein    Wasser befinden.  



  Das Wasser im Raum B wird für den  Hausgebrauch verwendet und ist damit zum  Benutzen während des Tages bestimmt.     Züi       diesem Zwecke ist ein Hahn angeordnet, durch  welchen das Wasser     ausgezapft    werden kann.       Am    Abend wird neues Wasser in den Be  hälter gefüllt, indem man den Deckel IV auf  dem     Kochrauin    öffnet und Wasser in den  kleinen Raum hinter der Wand L einfüllt.  Es ist darum nicht notwendig, den Raum B  zu öffnen.  



  Das Wasser     ini    Kochraum und im Ge  brauchswasserbehälter wird vom Reservoir<B>C</B>  aus erhitzt, und es wird deshalb     nieinali     Siedetemperatur erhalten, sondern hält sich  mindestens     l"    niedriger. Dies ist ein Vorteil  aus dem Grunde,     dass    im     Kochraum    kein  Dampf entwickelt wird. Es ist somit nicht  notwendig, den Deckel über dem Kochraume       mit    einem     Wasserschloss    zu versehen, wel  ches das Entweichen von Dampf und     Wärine     verhindert. Da wenig Wasser im Raum<B>,1</B>  ist, ist es sehr leicht, diesen jeden Tag zu  reinigen, wenn es notwendig sein sollte.  



  Eine andere Verbesserung besteht beim  gezeichneten Herd in der Anordnung der       'Wärmeelemente    für das Wasserreservoir<B>C.</B>  Gewöhnlich sind diese Wärmeelemente in  direkter<B>-</B> Berührung mit dem Wasser ange  bracht worden. Da indessen die Elemente  ab und zu in     r-nordnung    geraten, müssen sie  ausgewechselt werden, ans welchem Grunde  es nötig war, handwerksmässige Hilfe herbei  zurufen. Beim dargestellten Herd sind die  Wärmeelemente<B>0</B> in Taschen P angebracht,  welche sich in der Seitenrichtung in das Re  servoir auf der einen Seite desselben     hinein-          strecken.    Diese Taschen sind     inittelst    eines  Deckels R geschlossen.

   Durch diese Anord  nung ist es für jeden eine Leichtigkeit, ein  Wärmeelement auszuwechseln. Die Taschen  P stecken zweckmässig in den     Wärmerauin     -von einem     Luftrauin   <B>S</B> aus hinein, welcher  sich in dem Herd unter einem Raum befindet,  der     zum    Warmhalten der Speisen oder     zum     Wärmen der Teller dient und von diesem aus  nach Abheben der Platte Z leicht zugänglich  ist. In diesem     Raurn   <B>8</B> sind alle. elektrischen  Verbindungen für den Herd montiert, so     dass     sie nicht im Wege sind und sich eingeseblos-           ssen    befinden und darum einer Beschädigung  nicht ausgesetzt sind.  



  <B>U</B> ist ein Bratofen, der wie gewöhnlich  auf elektrischem Wege unabhängig von den  andern Wärmeeinrichtungen erhitzt wird;  aber diese Anordnungen bilden keinen Teil  der vorliegenden Erfindung.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrischer Herd mit wärmespeicherndern Wassermagazin, bei welchem die Kochtöpfe mittelst eines Wasserbades erhitzt werden, ,dadurch gekennzeichnet, dass das die Wärine auf die Kochgefässe überführende Wasser durch eine Scheidewand von dem geheizten, in einem tintern Behälter befindlichen Wasser getrennt ist.
    UNTERANTSPRüCHE: <B>1.</B> Herd gemäss Patentansprucb, dadurch ge kennzeichnet, dass oben am Wärmeinaga- zin ein Rohr angeordnet ist, durch welches im Magazin sich bildender Dampf entwei chen kann, welches Rohr durch das Was ser eines Gebrauchswasserbehälters geführt ist und in eine an einem Deckel des Ge brauchswasserbehälters befestigte Kappe emporsteigt, welche Kappe durch.ein Rohr mit einem Radiator verbunden ist. 2.
    Herd gemässPateritanspruch, gekennzeich net durch eine vertikale Scheidewand in dem obern Raum, welche denselben in einen Raum für l#ochgefässe und in einen Raum für Gebrauchswasser einteilt, welche- beidon Räume miteinander durch eine Wasserschlossanordnung in Verbindung mit der Scheidewand kommuniziern. <B>3.</B> Herd gemäss Patentanspruch, dadurch ge-- kennzeichnet, dass elektrische Kolben, die das Wassermagazin erhitzen,
    in indem Was sermagazin eingebauten Taschen angeord net und von aussen zugänglich sind, der art, dass sie ohne fachkundigen Beistand ausgewechselt werden können. 4. Herd gemäss Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil eines einen Wärmeschrank bildenden Raumes- im Herd durch eine. herausnehmbare Platter von dem Wärmeschfank getrennt ist -und zur Aufnahme der sämtlichen elektrischen Anordnungen des Herdes in leicht zugäng licher Weise dient.
CH99730D 1921-02-03 1922-02-02 Elektrischer Herd mit zum Kochen vorgesehenem Wasserwärmespeicher. CH99730A (de)

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