DD133113B1 - Filteranordnung fuer ein staubprobenahmegeraet - Google Patents

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DD133113B1
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Juergen Schmalz
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Akad Wissenschaften Ddr
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Description

FiIteranordnung für ein Staubprobenahmegerät
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf .elektrisch aktiviertes Peinstaubfilter für Staubprobenahmegeräte zur Bestimmung der Konzentration und zur Analyse der Schwebestoffe.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DB-Pat entschrift 89496 wird ein Gerät beschrieben, das einen Staubabscheider enthält, der einen ringförmigen Filterkörper mit grobfaseriger, grobporöser oder grobkörniger Struktur hat, der vom Probegas radial von außen nach innen durchströmt wird. Das Abscheideverhalten des Staubabscheiders wird durch das Anlegen eines elektrischen Feldes verbessert. Zu diesem Zweck ist der Filterkörper zwischen scheibenförmigen Elektroden angeordnet. Der Filterkörper und die Elektroden sind in einem stabilen Filtergehäuse angeordnet, das als flacker Behälter aus elektrisch isolierendem Material ausgebildet ist. Zur Auswertung ist der Filterkörper aus dem Filtergehäuse herauszunehmen. Die Anordnung hat weiterhin einen Vorabschneider für grobe Schwebstoffteilchen.
1GG523
Bei quantitativen Untersuchungen kann die Masse eines hydrophoben Filterkörpers vor der Staubprobenahme ermittelt werden. Zur Auswertung wird das beaufschlagte Pilter zusammen mit dem außerhalb des Filterkröpers im Filtergehäuse sedimentierten Schwebestoffresten der Wägung zugeführt.
Dieser Verfahrensweise haftet der Uachteil an, daß der Filterkörper mehrfach umgelagert werden muß, wodurch Substanzverluste (Faser- und SchwebestoffVerluste) auftreten.
Weiterhin ist es aufwendig, den Reststaub aus dem Filtergehäuse, z. B. durch Auspinseln, zu entfernen. Dabei wirkt sich mangelnde Sorgfalt auf das Meßergebnis aus. Durch unzureichende Möglichkeiten der Kenn zeichnung der Filterkörper können Fehler bei der Zuordnung des jeweiligen Massewertes zum entsprechenden Filter auftreten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Vorbereitung der Wägung des Staubes zu vereinfachen und eine größere Meßgenauigkeit zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Filteranordnung so auszubilden, daß eine Ablagerung von Staub im Filtergehäuse vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird das bei einem Staubprobenahmegerät mit einem Vorabscheider, z. B. einem Zyklon, mit einem ringförmigen Filter, das in einem mechanisch stabilen zum Gerätekörper gehörenden Filtergehäuse angeordnet ist, und mit Elektroden im Bereich des Filters für das Anlegen einer Hoch-
spannung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes, wobei mindestens eine Elektrode scheibenförmig ausgebildet ist, dadurch erreicht, daß das ringförmige PiIter in einer dünnwandigen, leichten Pilterkapsel angeordnet ist, wobei das Filter zur Strömungsführung im Abstand zum Boden der Filterkapsel auf einer elektrisch leitenden Zwischenplatte liegt, daß das ringförmige Filter aus zwei parallel angeordneten ringförmigen FiIterkörpern besteht, zwischen denen eine erste Elektrode angeordnet ist, wobei die erste Elektrode einerseits und die Zwischenplatte sowie die Filterkapsel als zweite Elektrode andererseits gegeneinander elektrisch isoliert sind, wobei die Filterkapsel und die Zwischenplatte auf Massepotential liegen, und daß die Filterkapsel verschließbare Ein- und Austrittsöffnungen hat.
Die Filterkapsel besteht aus einem Ober- und einem Unterteil, die lösbar miteinander verbunden sind. Das Anschlußelement eines Yorabscheiders, z. B« eines Zyklons, kann direkt in die Filterkapsel münden, so daß der Schwebestoff, der vor dem Filterkörper sedimentiert, innerhalb dieser Staubabscheider-Einheit erfaßt wird und so der Auswertung unmittelbar mit zugeführt werden kann.
Da die Eintritts- und Austrittsöffnung der Filterkapsel verschließbar sind, dient sie gleichzeitig als Filtertransport- und Wägebehälter. Die Filterkapsel kann einfach gekennzeichnet werden, so daß eine eindeutige Zuordnung der Filtereinheiten zu den jeweiligen Meßwerten möglich ist.
Die Filtereinheit ist zur Reinigung auf einfache Weise in alle Einzelteile zerlegbar und wieder zusammenfügbar. Das eigentliche Filtergehäuse des Gerätes kann als eine unterdruckkammer ausgebildet werden, an welche das Saugaggregat beliebig anschließbar ist. Die Ausgangsöffnung des Kapselfilters mündet in diese Kammer. Damit ist es möglich, das Kontaktelement für die Hochspannungszuführung durch den Kapselausgang an die Elektrode zu führen.
4 Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand von Zeichnungen näher erläutert werden·
Es zeigen Pig. 1: einen senkrechten Schnitt durch das
Kapselfilter -und
Pig, 2: die Filteranordnung im Gerät.
Es sind ein Oberteil 1 und ein Unterteil 2 angeordnet, die eine Kapsel bilden. In der Kapsel liegt ein Pilter 3. Zwischen den beiden Filterkörpera'dieses Filters 3 ist eine kreisringförmige, leitende Scheibe als Elektrode 4 angeordnet. Der untere Filterkörper liegt auf einer Zwischenplatte 5, die durch die Füße seitlich im Oberteil 1 abgestützt ist und zur Strömlingsführung in der Kapsel dient. Distanzstützen 6 halten Abstand zwischen der Scheibe 4 und den auf Massepotential liegenden Kapselteilen. Zum Verschluß der Kapsel sind Deckel 7 und 8 vorgesehen. Die Kapsel ist in einem Filtergehäuse untergebracht, das eine Anschlußöffnung 10 für ein Gebläse hat. Die Hochspannungszxiführung erfolgt mit einem Kontaktstück 12 durch die Austrittsöffnung der Kapsel. Sie ist zum Filterwechsel zurückzuklappen.
Mit Hilfe des nicht dargestellten Gebläses wird die mit Staub belastete Luft über einen Vorabscheider 11 durch das Filter gesaugt. Die Luft strömt in der Kapsel unterhalb der Zwischenplatte 5 radial nach außen und gelangt durch Öffnungen in der Zwischenplatte 5 in den Bereich des Filters. Beide Filterkörper werden nunmehr radial von außen nach innen durchströmt und die Luft wird über die Anschlußöffnung 10 abgesaugt. Die Luft kommt bei dieser Anordnung vor dem Durchtritt durch das Filter nicht mehr mit dem Filtergehäuse in berührung, so daß auch eine Ablagerung von Staub im Filtergehäuse vermieden wird. Hach Beendigung der Messung wird die Kapsel aus dem Filtergehäuse herausgenommen. Die
Eintritts- und Austrittsöffnungen werden mit den Deckeln 7 und 8 verschlossen, so daß kein Staub verloren gehen kann.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1# Filteranordnung für ein Staubprobenahmegerät das einen Vorabscheider, z. B· ein Zyklon, hat, mit einem ringförmigen Filter, daa in einem mechanisch, stabilen zum Gerätekörper gehörenden Filtergehäuse angeordnet ist, und mit Elektroden im Bereich des Filters für das Anlegen einer Hochspannung zur Erzeugung eines elektrischen Feldes, wobei mindestens eine Elektrode scheibenförmig ausgebildet ist, gekennzeichnet dadurch, .daß das ringförmige Filter (3) in einer dünnwandigen, leichten Filterkapsel (1, 2) angeordnet ist, wobei das Filter (3) zur Strömungsführung im Abstand zum Boden der Filterkapsel (1, 2) auf einer elektrisch leitenden Zwischenplatte (5) liegt, daß das ringförmige Filter (3) aus zwei parallel angeordneten ringförmigen Filterkörpern besteht, zwischen denen eine erste Elektrode (4) angeordnet ist, wobei die erste Elektrode (4) einerseits und die Zwischenplatte (5) sowie die Filterkapsel (1, 2) als zweite Elektrode andererseits gegeneinander elektrisch isoliert sind.
2· FiIteranordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Filterkapsel aus einem Oberteil (1) und einem Unterteil (2) besteht, die lösbar miteinander verbunden 3ind·
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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