DD138052B1 - Verschiebe-und abfahrtsicherung,insbesondere fuer schienenfahrzeugschiebe-und drehbuehnen - Google Patents

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DD138052B1
DD138052B1 DD20702278A DD20702278A DD138052B1 DD 138052 B1 DD138052 B1 DD 138052B1 DD 20702278 A DD20702278 A DD 20702278A DD 20702278 A DD20702278 A DD 20702278A DD 138052 B1 DD138052 B1 DD 138052B1
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Johannes Fromm
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Johannes Fromm
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Description

Titel der Erfindung
Verschiebe- und Abfahrtsicherung, insbesondere für Schienenfahrzeugschiebe- und Drehbühnen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Verschiebe- und Abfahrtsicherung, insbesondere bei Schiebe- und Drehbühnen mit einem auf der Schiebebühne angebrachten Gleistück, das in eine dafür vorgesehene Vertiefung außerhalb der Schiebe* bühne einrastet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ganz allgemein bekannt, daß Schiebe- bzw· Drehbühnen von Hand durch Umlegen eines von der Schiebebühne auf das gegenüberliegende Gleisbett übergreifenden Arretierhebels verriegelbar sind, womit einerseits jede Seitenbewegung der Schiebebühne während des Verholvorganges von Fahrzeugen ausgeschlossen wird. Um andererseits ein Oberfahren der Schienenstrecke durch das auf die Schiebebühne verholte Fahrzeug zu vermeiden, muß der Rangierer wiederum von Hand einen Radvorleger vor eines der Spurkranzlauf räder des sich in Bewegung befindlichen Fahrzeuges legen, während ein zweiter Rangierer die Seilzug- oder Spillanlage vom Fahrerstand aus bedient. Diese Art der Durchführung manueller Rangiervorbereitungsarbeiten ist zeitraubend und gefahrvoll. Allein der Aufenthalt anderer Personen auf der Schiebe- bzw,
Drehbühne beim Verfahren derselben oder Verholen des Fahrzeuges ist wegen der vielen Gefahren sicherheitsgefährdend. Eine weitere allgemein bekannte Lösung gegen ein unbeabsichtigtes Oberfahren des Schiebebühnengleises durch das Fahrzeug sieht ein auf der Schiebebühne angebrachtes und von hier aus bedienbares Gleitstück vor, das in eine dafür vorgesehene Vertiefung außerhalb der Schiebebühne einrastet. Um diese Arbeitsoperation nicht manuell ausführen zu müssen, ist zweckmäßigerweise ein Antriebssystem vorgesehen, das elektrisch, elektromechanisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitet. Ähnlich arbeitet eine pneumatisch betriebene Gleisbremse, die an den Schienen angebracht, das manuelle Anlegen der Hemmschuhe ersetzt. Der wesentliche Nachteil der bisher bekannten Lösungen besteht darin, daß die erforderlichen Arbeitsoperationen für die Abfahrtsicherung eines Fahrzeuges und die Verschiebesicherung der Schiebe- bzw. Drehbühne bisher von Hand, mechanisch von Hand oder mechanisch nacheinander und unabhängig voneinander ausgeführt werden, was die Rangierleistungen herabmindert, die Arbeit erschwert und teils eine zusätzliche Arbeitskraft notwendig macht. Außerdem wird für jede dieser Arbeitsoperationen ein eigenes Bedlenungs- bzw. Antriebssystem benötigt. Es ist auch eine Einrichtung bekannt (US-PS 3,812,790), bei der ein durch Federkraft gespannter Anschlag für ein automatisches, ferngesteuertes Baukasten-Trägersystem vorgesehen ist, das aus einem Paar Anschlagleisten besteht, die zwischen den Fahrschienen des Trägersystems liegen und so montiert sind, daß sie - während sie nicht in Gebrauch sind - den Durchlauf der Wagen des Baukasten-Trägersystems nicht beeinträchtigen, die aber ausgefahren werden können, so daß sie an der Unterseite eines zum Halten zu bringenden Wagens Sperrbrücken berühren. Diese Einrichtung ist insofern nachteilig, da mit ihr nur die Abfahrt eines Fahrzeuges gesichert wird. Dies deshalb, weil das senkrecht stehende Kraftelement in Vermittlung der Verbindungselemente die waagerecht und rechtwinklig zu den Schienen gerichteten Anschlagleisten lediglich auf die Schienen zu hin und zurück
bewegen kann. Darüber hinaus ist diese Einrichtung auf Grund ihrer großen Bauhöhe für Schiebe- und Drehbühnen nicht geeignet. Die federnde Lagerung des gesamten Verrieaelunassvstems ist aufwendig, da das System vielteilig, verschleißintensiv und kompliziert im Aufbau ist. Darüber hinaus haben die Anschlagleisten der bekannten Einrichtung einen senkrechten Abstand zur Schienonobo-kant», so daß ein ungünstiges Aufprallmoment ensteht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, in Vermeidung der beschriebenen Nachteile bei Rangierarbeiten auf Schiebe- und Drehbühnen die Arbeitsproduktivität bei optimaler Sicherheit zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit wenig Aufwand eine Sicherungsvorrichtung gegen unbeabsichtigtes Abfahren eines Fahrzeuges sowie Verschieben von Dreh- und Schiebebühnen zu schaffen, die von einem Antriebssystem aus gesteuert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Gleitstück auf einer etwa mittig und in Nähe Auslauf der Schiebebühne verschiebbar angebrachten Riegellasche angeordnet ist, die ein trapezförmig erweitertes Führungsteil aufweist, an dessen Schrägen und rechtwinklig zu den Schienen in Halterungen und zugleich in Führungsnuten gleitende Sperrstücke als Radvorleger geführt sind, wobei die translativen Bewegungen der Riegellasche und der Sperrstücke einheitlich von einem an der dem Gleisbett abgewandten Seite der Riegellasche angeordneten Antrieb gesteuert wird. Mit diesen Maßnahmen wird unter Einsparung von Arbeitskräften auch dazu beigetragen, höhere Rangierleistungen bei erleichterter Arbeit zu erreichen und die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung ist das Prinzip der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1: Draufsicht auf das Verriegelungssystem bei
abfahrtgesicherten Fahrschienen, Fig. 2: Draufsicht auf das Verriegelungssystem bei
verriegelter Schiebebühne, Fig. 3: Darstellung des gegen Abfahrt gesicherten Rades in Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 ist auf der Oberfläche eines auslaufenden Endes der Schiebebühne 1 eir Riegellasche 2 verschiebbar befestigt, die nach einer Seite an einem nicht näher definierten Antrieb 3 gelenkig angeschlossen ist. Hierbei wird die Riegellasche 2 mittels Halterung 4 in beiden Richtungen ihrer Längsachse bewegbar gehalten. Die Riegellasche 2 sieht ein etwa in ihrer Mitte gleichschenklig trapezförmiges Führungsteil 5 vor, wobei die kürzere Grundlinienseite dieses Führungsteiles 5 zur Schiebebühnenmitte und die längere Grundlinienseite zum der Schiebebühne 1 gegenüberliegenden Gleisbett б liegt. An den Schrägen 7 zu beiden Seiten des Führungsteiles 5 gleiten in dort eingearbeiteten Führungsnuten 8 jeweils Sperrstücke 9 mit im gleichen Winkel verlaufenden Gleitflachen, wie sie die Schrägen 7 des Führungsteiles 5 vorsehen. Die Systemlinien des Führungsteiles 5 und der Riegellasche 2 schließen jeweils einen Winkel von 90° ein. Die sich zum Führungsteil 5 gegenüberliegenden Sperrstücke 9 werden dur/ Halterungen 4' in Gleitlagerung gehalten. Die Länge dieser Riegellasche 2 ist so bemessen, daß sie über die Grundlinienseiten des trapezförmigen Führungsteiles 5 hinausgehend lang, mit Sicherheit formschlüssig die Verbindung zur Rast 12 herstellt. Auch die Sperrstücke 9 sind gemäß Fig. 1 und 3 so lang gehalten und so angebracht, daß sie in den erreichten höchsten Punkten der Schrägen 7 des Führungsteiles
an die seitwärts entlangführenden Fahrschienen 10 nahezu oder überhaupt anstoßen und sie so durch die Spurkranzrader 11 des nicht näher dargestellten Waggons nicht üborrollt werddii коллэгі.
Gemäß der Darstellung in ^iQ- * wird zur Ausführung des Arbeitsganges "Verüchv.^bon der SchiebebOhrr " die Riegellasche 2 aus der Rast 12 des aer Schiebebühne 1 gegenüberliegenden Gleisbettes 6 heraus in Richtung Mitte Schiebebühne bewegt· Damit ist die Schiebebühne entriegelt, während sich gleichzeitig die beiderseits in den Schrägen 7 des Führungsteiles 5 sich gegenüberliegenden Sperrstücle 9 auf die höchsten Punkte der Schrägen 7 zu in Richtung der seitwärts entlanggeführten Fahrschienen 10 verschieben· Dadurch ist die Schiebebuhne 1 entriegelt und gleichzeitig die Fahrschiene 10 gegen das Abfahre eines auf ihnen befindlichen Waggons gesichert. Zur Ausführung des Arbeitsganges "Verholen des Waggons" wird die Riegellasche 2 in Richtung der Schiebebühnenaußenkante verschoben. Damit rastet das eine Ende der Riegellasche 2 in die Rast 12 des Gleisbettes б und verriegelt die Schiebebühne 1 bei gleichzeitigem Zurückgleiten der Sperrstücke 9 von der Schräge 7, womit die Fahrschienen 10 der Schiebebühne 1 zum Befahren freigegeben sind.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch :
    Verschiebe- und Abfahrtsicherung, insbesondere für Schienenfahrzeugschiebe- und Drehbühnen mit einem auf der Schiebebühne angebrachten Gleitstück, das in eine dafür vorgesehene Vertiefung außerhalb der Schiebebühne einrastet, gekennzeichnet dadurch, daß ein Gleitstück auf einer etwa mittig und in Nähe Auslauf der Schiebebühne (1) verschiebbar angebrachten Riegellasche (2) angeordnet ist, die ein trapezförmig erweitertes Führungsteil aufweist, an dessen Schrägen (7) und recht· winklig zu den Schienen (10) in Halterungen (41) und zugleich in Führungsnuten (8) gleitende Sperrstücke (9) als Radvorleger geführt sind, wobei die translativen Bewegungen der Riegellasche (2) und der Sperrstücke (9) einheitlich von einem an der dem Gleisbett abgewandten Seite der Riegellasche angeordneten Antrieb gesteuert wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD20702278A 1978-07-31 1978-07-31 Verschiebe-und abfahrtsicherung,insbesondere fuer schienenfahrzeugschiebe-und drehbuehnen DD138052B1 (de)

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